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Donnerstag, 18. Februar 2016

Fürbitten 19.2. - Streit und Versöhnung Mt.5.20



19.2.2016 Mt.5.20 jeder der seinem Bruder auch nur zürnt
um das Verzeihen geht es heute im Evangelium, und vor allem um die ehrliche Absicht. 
„Jeder der seinem Bruder, seiner Schwester auch nur zürnt, soll gerichtet werden“ sagt Jesus. Es scheint, als wäre er zornig, vielleicht hat es sogar unter den Jüngern einen konkreten Anlass gegeben. Wir kennen den Spruch: „Wo Menschen sind, da menschelt es“  so bitten wir heute

dass wir in unseren Gemeinschaften, in der Familie, in der Partnerschaft, offen und ehrlich miteinander umgehen
dass wir Konflikte austragen können, ohne uns zu verfeinden  

dass wir verzeihen können, wenn man uns wirklich gekränkt hat
dass wir Kränkungen nicht in uns speichern und innerlich nachtragen

dass wir uns um Frieden rund um uns bemühen
dass wir im Zweifel die ersten sind, die die Hand zur Versöhnung ausstrecken

dass wir nicht immer schon so genaue Vorstellungen davon, WIE ein anderer zu sein hat
dass wir uns selbst nicht so ernst und zum Maß aller Dinge nehmen

dass wir uns bemühen, andere nicht auszurichten, über andere nicht zu tratschen
dass es uns gelingt, Menschen zusammen zu führen und Gegensätze zu überwinden

dass wir alles vermeiden, um andere zu beschämen oder schlecht dastehen zu lassen
dass wir nicht nur nach außen freundlich sind, sondern immer besser lernen, das Gute im anderen zu sehen

Du guter Gott. Du kennst uns in-und auswendig. Du kennst unsere wirklichen Beweggründe, du weißt, was uns schwerfällt. Hilf uns, gut miteinander umzugehen, dass wir immer mehr wie Jesus Menschen werden, bei denen sich andere angenommen und aufgehoben fühlen. Lass, dass aber auch wir selbst genug Liebe und Freundlichkeit in unseren Beziehungen erfahren. Dafür danken wir dir, durch Jesus unseren Bruder amen.