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Sonntag, 22. Juni 2014

Salve Regina


Salve, Regina,
mater misericordiae;
vita, dulcedo et spes nostra, salve.

Ad te clamamus, exsules filii Evae.
Ad te suspiramus,
gementes et flentes in hac lacrimarum valle.
Eia ergo, advocata nostra,
illos tuos misericordes oculos
ad nos converte.
Et Jesum, benedictum fructum ventris tui,
nobis post hoc exsilium ostende.
O clemens, o pia, o dulcis Virgo Maria

 Sei gegrüßt, o Königin,
Mutter der Barmherzigkeit,
unser Leben, unsre Wonne
und unsere Hoffnung, sei gegrüßt!
Zu dir rufen wir verbannte Kinder Evas;
zu dir seufzen wir
trauernd und weinend in diesem Tal der Tränen.
Wohlan denn, unsre Fürsprecherin,
wende deine barmherzigen Augen uns zu,
und nach diesem Leben zeige uns Jesus,
die gebenedeite Frucht deines Leibes.
O gütige, o milde, o süße Jungfrau Maria.


"Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen bleibt", ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: "Warum jetzt und was will es mir sagen?"
das Salve Regina begleitet mich (latenisch und deutsch)  immer wieder unter Tags, einfach so ....


Freitag, 2. Mai 2014

Fürbitten - "HERREN"los

ich glaube, ich möchte endlich konsequent sein.
In meinen Fürbitten wird der Begriff "HERR" fehlen. 
Ich kann einfach nichts damit anfangen. 
Das drückt NICHTS aus, was ich als Bild in mir habe, dazu habe ich keine Empfindungen,keine Gefühle. HERR ist eine Leer-Formel für mich.Ich lebe nicht im Feudalismus, ich habe keine Erfahrung für "einen edlen Herrn" - (und viele hats wohl in der Geschichte auch nicht gegeben).
Ich kenne Männer und Frauen – Herren und Damen, na ja - aber einen Herrn
("Herr" habe ich schnell einmal gegoogelt und was finde ich da unter vielen vielen Männergesichtern: Herrn Putin,der einen Tiger streichelt. Das ist heute „Herr“)
Jesus ist für mich Jesus, ist mein Christus
Gott ist mein Gott
Für mich ist HERR als Begriff Bürokraten-Untertanensprache - vor allem eines:
liebe-los – 
ja überhaupt kommt mir zu wenig „Liebe“ vor in all dem,worum wir bitten und wofür wir danken.
Die Fürbitten-Schlußformel heißt zwar nun in einer moderneren Fassung „der mit dir lebt und liebt...“ - aber es ist ja nicht nur Jesus der mit Gott lebt und liebt.....ich will das ja auch
und WIR wollen es.Also sagen wir doch einfach auch, dass wir ihn "lieben"

Schon "seit Ewigkeiten" lasse ich für mich privat beim Beten den "Herren" weg, 
wer immer meine Fürbitten verwendet (und ich freue mich,wie ihr wisst) der kann aber damit verfahren wie er will. Es muss nur für jeden persönlich "passen"
 
„Auslöser“für mich war heute eine kleine Begegnung in der U Bahn. Ich treffe eine sehr liebe Bekannte,die mir ein wenig von Problemen erzählt und dann sagt: „Ich war dem Herren schon ein bißchen bös“- und ich hab innerlich gerätselt und gerätselt....“welcher Herr?“ - hab ich im Gespräch eine Anmerkung verpasst??? 
Dann erst hab ichs verstanden...

Ach,sagen wir doch JESUS zu ihm,er hat doch einen Namen (der über allen Namen ist....)

Ilse Oberhofer

Donnerstag, 1. Mai 2014

meine MARIA - im Mai,Dorothee Sölle

"Es steht geschrieben dass Maria sagte
meine Seele preist die Größe des Herrn
und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter

Heute sagen wir das so
meine Seele sucht das Land der Freiheit
mein Geist wird aus der Verängstigung herauskommen
und die leeren Gesichter der Frauen werden mit Leben erfüllt.
Barmherzigkeit wird geübt werden, wenn die Abhängigen
das vertane Leben aufgeben können
und lernen selber zu leben.
Wir werden unsere Besitzer enteignen und über die,
die glauben das weibliche Wesen zu kennen, werden wir lachen.
Die Herrschaft der Männer über die Frauen wird ein Ende nehmen
aus Objekten werden Subjekte werden
sie gewinnen ihr eigenes besseres Recht
Frauen werden zum Mond fliegen und in den Parlamenten entscheiden.
Ihre wünsche nach Selbstbestimmung werden in Erfüllung gehen
und die Sucht nach Herrschaft wird leer bleiben.
Ihre Ängste werden gegenstandslos werden
und die Ausbeutung wird ein Ende haben.
Die große Veränderung, die an uns und durch uns geschieht,
sie wird mit allen geschehen – oder sie bleibt aus"

die evangelische Theologin, Pazifistin und Feministin Dorothee Sölle

Dienstag, 29. April 2014

schəma jisrael


Schma Jisrael am Schaft der großen Knesset-Menora in Jerusalem  
Foto Wikipiedia  

schəma jisrael adonai elohenu adonai echad
Höre Israel, der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig.

ich glaube schon seit mehr als 40 Jahren bete ich automatisch in der Früh das jüdische „Schma Israel“. (Dtn 6,4) Im Text der Bibel heißt es dann weiter:
"Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Diese Worte, die Ich dir heute befehle, sollen in dein Herz geschrieben sein.Du sollst sie deinen Kindern wiederholen.Du sollst von ihnen reden, wenn du zu Hause sitzst, und wenn du auf der Straße gehst, wenn du dich niederlegst, und wenn du aufstehst. Binde sie zum Zeichen an deine Hand, sie seien ein Stirnschmuck zwischen deinen Augen. Schreibe sie an die Pfosten deines Hauses und deiner Tore."

Die Menora ist ein siebenarmiger Leuchter, eines der wichtigsten religiösen Symbole des Judentums und wurde bei der Staatsgründung Israels in das Staatswappen aufgenommen. (Foto Wikipedia)

Montag, 28. April 2014

Sólo Dios basta.

Sólo Dios basta
Gott DU allein 
 
nichts soll dich ängstigen
nichts dich erschrecken
Alles geht vorüber-
Gott bleibt derselbe
Wer Gott hat
der hat Alles
Gott allein genügt
Teresa von Avila

"Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen bleibt", ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: "Warum jetzt und was will es mir sagen?"

Samstag, 26. April 2014

Omni die dic Mariae

 
Omni die dic Mariæ,
Mea, laudes, anima,
Eius festa, eius gesta
Cole splendidissima.

Contemplare et mirare
Eius celsitudinem,
Dic felicem genetricem,
Dic beatam virginem.

ein Marienhymnus, ca.1140

Alle Tage sing und sage
Lob der Himmelskönigin!
Ihre Gnaden, ihre Taten
Ehr, o Seel’ mit Herz und Sinn!

Auserlesen ist ihr Wesen,
Mutter sie und Jungfrau war;
Sprich sie selig, überselig:
Groß ist sie und wunderbar.

 "Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen bleibt", ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: "Warum jetzt und was will es mir sagen?"- und manche Gebete kann ich sogar nur lateinisch auswendig, warum auch immer

Freitag, 25. April 2014

Geliebter,suche mich in dir

Geliebter, suche mich in dir!
Du bist mein Haus und meine Bleibe,
bist meine Heimat für und für..
Und meinst du, ich sei fern von hier,
dann rufe mich, und du wirst es erfassen!
daß ich dich keinen Schritt verlassen
Geliebter, suche mich in dir!
Theresa von Avila
1515 - 1582

dieses Gebet bete ich aber auch oft spontan "anders"


Geliebter, suche dich in mir!
Du bist mein Haus und meine Bleibe,
bist meine Heimat für und für..
Und meinst du, ich sei fern von dir,
dann rufe mich, und du wirst es erfassen!
daß ich dich keinen Schritt verlassen
Geliebter, suche dich in mir!


Donnerstag, 24. April 2014

Dies Menschsein ist ein Gästehaus

Dies Menschsein ist ein Gästehaus

An jedem Morgen eine neue Ankunft,
eine Freude, eine Melancholie, eine Niedertracht, ein kurzes Gewahrsein,
sie kommen als unerwarteter Besuch.
Willkommen heißen will ich sie und aufnehmen!
Und seien sie auch eine Horde von Sorgen,
die mit Gewalt das Haus durchfegen..
Vielleicht räumen sie mich frei
für eine neue Wonne, für neue Freude
Das Dunkle will ich an der Türe begrüßen, lachend,
und bitte alles herein.
Dankbar will ich sein für jeden, der kommt,
weil jeder geschickt ist
als ein Wegweiser vom Jenseits
 
Der persisch Mystiker und
Dichter Jalal od-Din Rumi + 1273
 

"Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen geblieben" ist, ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, gar nicht bewußt. Sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: "Warum jetzt und was will es mir sagen?"
 

Mittwoch, 23. April 2014

Nur DU,immer DU...

„Wo ich gehe – du!
Wo ich stehe – du!
Nur du, wieder du, immer du!
Du, du, du!
Ergeht`s mir gut – du!
Wenn`s weh mir tut – du!
Nur du, wieder du, immer du!
Du, du, du!
Himmel – du, Erde – du,
Oben – du, unten – du,
Wohin ich mich wende, an jedem Ende
Nur du, wieder du, immer du!
Du, du, du!
Martin Buber

 "Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen geblieben" ist, ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, gar nicht bewußt. Sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: 
"Warum jetzt und was will es mir sagen?"

Dienstag, 22. April 2014

wie ich dich liebe? lass mich zählen wie

Wie ich dich liebe? Laß mich zählen wie.
Ich liebe dich so tief, so hoch, so weit,
als meine Seele blindlings reicht, wenn sie
ihr Dasein abfühlt und die Ewigkeit.

Ich liebe dich ...

Mit aller Leidenschaft der Leidenszeit
und mit der Kindheit Kraft...

Mit allem Lächeln, aller Tränennot
und allem Atem. Und wenn Du es gibst,
will ich dich besser lieben nach dem Tod.
es sind Teile eines Gedichtes von Elizabeth Barret-Browning, 1850 - übersetzt von Rilke
Eigentlich ein Liebesgedicht, das für mich ein Gebet geworden ist. Im Orginal heißt der letzte Satz
"..und wenn Gott es gibt, will ich dich besser lieben nach dem Tod". Die Orginalversion:
                 
How do I love thee? Let me count the ways.
I love thee to the depth and breadth and height
My soul can reach, when feeling out of sight
For the ends of Being and ideal Grace.

I love thee to the level of everyday's
Most quiet need, by sun and candle-light.
I love thee freely, as men strive for Right;
I love thee purely, as they turn from Praise.

I love thee with a passion put to use
In my old griefs, and with my childhood's faith.
I love thee with a love I seemed to lose

With my lost saints, --- I love thee with the breath,
Smiles, tears, of all my life! --- and, if God choose,
I shall but love thee better after death.
Elizabeth Barret-Browning, 1850

 "Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen geblieben" ist, ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, gar nicht bewußt. Sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: 
"Warum jetzt und was will es mir sagen?"


Montag, 21. April 2014

was ich bete

meine Seele hängt an dir
deine rechte Hand hält mich fest

Psalm 63

"Was ich bete" - das sind Gebete,Gedanken, manchmal Gedichte,die ich (mehr oder weniger wörtlich) "auswendig" kann. Ich bin eine sehr schlechte "Auswendiglernerin" - und das, was "hängen geblieben" ist, ist einfach "absichtslos" hängen geblieben. Die Gebete tauchen meist "nebenbei" auf, gar nicht bewußt. Sie sind wie ein Teil von mir, wie ein Atmen, das offensichtlich tut was es will und WANN es will. Und wenn eines dieser Gebete spontan, mitten im ganz Alltäglichen - beim Radlfahren,im Schwimmbad,beim Einkaufen, in der U Bahn - auftaucht, dann frage ich mich: "Warum jetzt und was will es mir sagen?"