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Samstag, 30. September 2023

Fürbitten 1.10 JA oder NEIN ? EHRLICH sein !!!

 


1.10.2023   Mt 21.28 Ja und Nein sagen - die ungleichen Kinder 

Jesus ist ein guter Psychologe und jeder von uns kennt die Situation: manchmal sagen wir auf eine Bitte oder Anfrage dezidiert „Nein“ – es kann vielerlei Gründe haben –     und dann tun wir es doch! Manchmal aber sagen wir sofort und oft begeistert: „ja,ja“ - und tun es dann doch nicht. Nicht das Wort entscheidet, sondern das, was wir letztlich tun. Und Jesus meint, so läuft es auch, wenn es um die Zugehörigkeit zum Gottesreich geht. Da gibt es viele, die nach außen hin nicht zu den sogenannten Wohlanständigen gehören – und doch sind sie in vielen Fällen Gott näher als die rundum Selbstgerechten und Frommen. Könnte es sein, dass auch wir uns angesprochen fühlen sollten? Bitten wir heute

Dass wir nicht glauben, dass nur unser JA-sagen, unser braves Kirchenverhalten, uns schon dorthin bringt, wo Gott uns haben will

Dass wir nicht mit „Ja sagen“ nur Normen und Vorschriften erfüllen, sondern dass wir lieber – auch bisweilen widerspenstig – Gott mit ganzem Herzen suchen

Dass wir auch den Mut haben, lieber ehrlich mit Gott zu hadern, als ein liebloses und verbittertes „Ja und Amen“ zu sagen

dass wir in unserem täglichen Leben den Mut haben Nein zu sagen, dort, wo uns etwas überfordert und nicht gut tut.

Dass wir uns vor allem trauen, Nein zu sagen, wenn etwas gegen unsere Überzeugung geht              

dass wir immer wieder ehrlich hinterfragen, warum wir so handeln, wie wir handeln.

Dass wir aber auch nicht stur an einem „JA“ oder „Nein“ festhalten, dass wir kompromissfähig sind

Dass wir einfach auch immer wieder erkennen, wo der Andere Recht hat und wir das fair akzeptieren

Bitten wir, dass die Verantwortlichen in der Kirche auch genau dorthin schauen, wohin Jesus schaut. Auf all die Menschen, die keine makellosen "Gesetzes-Erfüller" sind und die doch Gott ganz nahe sein können

Du guter Gott, du willst unsere Lebendigkeit. Führe uns dorthin, wo wir wie Jesus dich als den guten Vater erkennen, vor dem wir ohne Angst sein dürfen wie wir sind. Ehrlich und aufrichtig, Ja und Nein sagend – dass wir alles in deine Hand legen.Amen




Freitag, 29. September 2023

Fürbitten 30.9 Die BIBEL - nicht "von gestern"

 


30.9.2023 Hl.Hieronymus 347-420   sein wichtigstes Werk die lateinische Bibelübersetzung (Vulgata)

Hieronymus lebte im 4.Jahrhundert und war ein hochgebildeter Gelehrter und Theologe. Er gehört in der katholischen Kirche zusammen mit Ambrosius von Mailand, Augustinus und Papst Gregor I. zu den vier spätantiken Kirchenlehrern des Abendlandes. Sein wichtigstes Werk ist die lateinische Bibelübersetzung Vulgata. Nach einer Legende soll Hieronymus einem Löwen einen Dorn aus der Pranke gezogen haben. Dieser wurde darauf zahm und ein treu ergebener Gefährte. Zu den Attributen des hl. Hieronymus gehört daher neben der Bibel und dem scharlachroten Kardinalshut oft auch der Löwe.  In der Lesung hören wir heute, was der Apostel Paulus an seinen Begleiter und Gehilfen Timotheus schreibt: „Jedes Buch der Schrift ist von Gottes Geist erfüllt“. Heute sind die Menschen in vielem kritischer, auch die Bibelwissenschaft hat viele neue Einsichten gebracht, auch persönlich empfindet man nicht jedes Wort in der Bibel als "Gottes Wort  - und doch gibt es Sätze und Passagen, die einen plötzlich so unmittelbar berühren, als würde Gott wirklich direkt zu einem sprechen. Bitten wir heute

dass wir offen dafür sind, uns immer wieder von einem Wort oder einem Satz in der Bibel ansprechen zu lassen – dass wir diese Worte mit in unseren Alltag nehmen

dass wir nicht steckenbleiben in einem Kinderglauben, sondern dass wir uns religiös weiterbilden,

dass wir keine Scheu davor haben, auf manche Bilder und Geschichten in der Bibel eine neue Sicht zu bekommen

dass uns das Lesen in der Bibel hilft, leere Formeln und ängstliche Rituale zu überwinden

dass die Verantwortlichen in der Kirche so von Gott sprechen können, dass es das konkrete Leben der Menschen betrifft. Dass aber auch wir selbst von dem sprechen können, was uns Gott bedeutet

dass wir das Gespräch auch mit Menschen anderer Religionen führen können

dass wir aber auch offen sind, für all die Impulse in Natur und Kunst, in Literatur, Musik und Malerei, in denen Gott uns ebenfalls begegnet

Du guter Gott. Lass uns erkennen, dass wir DICH in Allem finden, wenn wir nur auf Deine Stimme hören und deine Spuren in unserem Leben suchen. Darum bitten wir und dafür danken wir, im Namen Jesu   amen

Donnerstag, 28. September 2023

Fürbitten 29.9 sind sie Begleiter?

 



29.9.2023 Erzengel Michael Gabriel Raphael                                                                                     die ENGEL der Befreiung, der Orientierung und der Heilung

Man nennt sie die drei Erzengel: Michael, Gabriel und Raffael, deren Fest heute gefeiert wird. Können wir mit diesen Engeln noch etwas anfangen? Wir kennen den süßlichen Engerl Kitsch, auch esoterisch lassen sie sich als "gute beschützende Geister" bestens verkaufen: ABER: die Engel der Bibel sind nicht „herzig“. Denken wir nur an das Mädchen Maria, das zutiefst „erschrickt“, als sie vom Engel Gabriel angesprochen wird.  ENGEL, so vermittelt es die Theologie, sind direkt Boten Gottes, „Angelos“.  Sie  bringen eine Nachricht – und in ihren Namen spiegelt sich etwas von dem, was sich die Menschen als Hilfe für ihr Leben erhoffen.

 

Michael etwa gilt als Engel der Befreiung, der Engel, der den Drachen besiegt, er ist in der Bibel der Engel, der den Lebensbaum bewachtbitten wir, dass wir die richtigen Antworten finden auf die großen Herausforderungen und Krisen, in denen wir stecken. Bitten wir um ein Ende von Krieg und Gewalt, bitten wir, dass gutes Leben bewahrt bleibt.

 

Michael gilt auch als der Engel auf der Seite der Armen, er ist der Engel der Gerechtigkeit.             Bitten wir um den sozialen Zusammenhalt auch hier in Österreich. Um wirtschaftliche Hilfe für alle, die es jetzt besonders brauchen. Bitten wir um Solidarität und dass wir wieder lernen, füreinander einzustehen

 

Gabriel, der zweite der Erzengel, istGottes Kraft“  Er hat dem Mädchen Maria die Botschaft von der Menschwerdung Gottes gebracht. Bitten wir, dass auch wir immer besser erkennen, dass Gott durch uns in diese Welt kommen will, dass so viel von unserer Bereitschaft und von unserem JA abhängt. Bitten wir um eine gute Orientierung, wenn wichtige Entscheidungen anstehen 

 

Der dritte der Erzengel ist Raffael. Nur ein einziges Mal kommt er in der Hl. Schrift vor:            "Gott heilt", ist sein Name. Leise und unerkannt heilt Raffael die blinden Augen des Tobit, er heilt die Beziehungsunfähigkeit der Sara, er führt er den jungen Tobias einen guten Weg. Bitten wir, dass der Erzengel Raffael auch uns Wegbegleiter ist, dass er uns die Augen für das öffnet, was wir sonst nicht sehen würden, dass wir selbst beziehungsfähig werden, dass wir lieben und beschützen können.

 

Blicken wir noch einmal auf Michael – er ist auch der Engel mit der Waage: er wird als guter Begleiter ins Jenseits gesehen, Michael ist der Engel mit der Posaune, der auferweckt zum Jüngsten Tag. So bitten wir um ein gutes Leben und um ein gutes Sterben und um eine gute Auferstehung, auch heute schon, HIER und JETZT -  aus allem was uns nicht leben lässt.

 

Und bitten wir zuletzt auch für alle 3 großen monotheistischen Religionen - Juden, Christen und Moslems, sie alle verehren den Erzengel Michael. Bitten wir um ein friedliches Miteinander  und dass wir Christen uns nicht anstecken lassen von Ausländerfeindlichkeit und Panikmache

so bitten wir im Namen Jesu. amen 

 

"...welcher Engel wird uns zeigen
wie das Leben zu bestehen



 

Wilhelm Willms    

 

 


immer wieder einen neuen Blick wagen

 

„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, 
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“  Seneca

 

"Du bist mit einem kleinen Funken Wahnsinn gesegnet.

Du darfst ihn nicht verlieren“ Robin Williams

  

„Jeder, der dich ärgert besiegt dich“    Rabbi Charles Klein

„Umarme deine Wut“ 
Zenmeister Thich Nhat Hanh

 

‎"Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. 
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen. 
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. 
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter. 
Achte auf deinen Charakter, 
denn er wird dein Schicksal" aus dem Talmud

 

"Wir können die Umstände unseres Lebens, uns härter werden lassen, so dass wir immer ärgerlicher und furchtsamer werden, oder wir können sie uns weicher und freundlicher werden lassen. Wir haben immer die Wahl." Dalai Lama

 

"Ich bin eigentlich ganz anders,
nur komm ich so selten dazu".  Ödön von Horváth

 

„Das Sichere ist nicht sicher.
So, wie es ist, bleibt es nicht.“  Brecht

"Ich akzeptiere mein gebrochenes Herz. Ich werde es nie aus der Hand geben" Lady Gaga

 

"Sei doch unbesorgt. Auch die Blätter fallen
ohne Murren ab" Kobayashi Issa


Die entscheidende Frage:  "Gibt es ein Leben VOR dem Tod?" Karl Kraus

 

"Glück ist, seinen Anlagen gemäß verbraucht zu werden" Frank Wedekind


Denke nicht so oft an das, was dir fehlt,

sondern an das, was du hast..." Marc Aurel 

 

"Sei liebevoll, denn jeder, den du triffst, kämpft einen großen Kampf."
Philo von Alexandrien


"Wähle den Weg durch die Bäche
und stürze dich nicht gleich ins Meer.
Man muss durch das Leichte zum Schwierigen gelangen"   Thomas von Aquin




Mittwoch, 27. September 2023

Fürbitten 28.9 JESUS, wer ist er ?

 

27.9.2023 Lk.9.7  Wer ist dieser Mann 

Jesus hat für Aufsehen gesorgt. Nicht nur bei den kleinen Leuten – auch der damalige König Herodes möchte zu gerne wissen, was es mit diesem Jesus auf sich hat, von dem man Wunderdinge erzählt. Herodes hatte erst kurz zuvor Johannes den Täufer enthaupten lassen, - Nun scheint da wieder ein Mann zu sein, der für Unruhe sorgt. „Wer ist dieser Mann, von dem man mir solche Dinge erzählt“, fragt Herodes seine Berater. Ja, wer ist dieses Jesus – es ist immer wieder auch eine Anfrage an uns. Lassen wir heute einfach einige Gedanken zu und bitten wir

 

dass wir dich sehen, Jesus: ein Kind in seiner Familie, Vater, Mutter, Geschwister -

neugierig bist du und wohl auch eigenwillig

 

dass wir dich sehen, Jesus: ein junger Mann, mit Beruf 

und mit einer Sehnsucht, die ihn unruhig macht und von zu Hause forttreibt

 

dass wir dich sehen, Jesus: dort, wo du deine Berufung erfährst,

dort wo du hörst, wie GOTT DICH ruft, DICH

 

dass wir dich sehen, Jesus: wie du unter den Menschen bist

immer wieder: voll Mitgefühl, heilend und gesundmachend, das Himmelreich ist nahe, sagst du

 

dass wir dich sehen, Jesus: wie du mehr willst als nur Gesetzesfrömmigkeit,

wie du vom Vater im Himmel sprichst, Barmherzigkeit einforderst, Güte und Verzeihen

 

dass wir dich sehen, Jesus: wie du in deiner Kompromisslosigkeit scheiterst,

Todesangst und Todesurteil, ob du wartest, dass Gott dich rettet?

 

dass wir dich sehen, Jesus: ein Ostermorgen, ein leeres Grab

und doch unsere ganze Hoffnung Glauben über den Tod hinaus.

 

Ja um das bitten wir dich: lass uns dich sehen, immer wieder, mit neuen Augen, mit neuer Sehnsucht und mit neuem Glauben. Amen

Dienstag, 26. September 2023

Fürbitten 27.9. wieviel schleppe ich mit ?

 





27.9.2023 Lk.9.1  nehmt nichts mit auf dem Weg

Zwei Gedanken gibt uns heute das Evangelium mit. Jesus sendet seine Jünger, das heißt, er sendet UNS hinaus in den Alltag: Frieden sollen wir bringen, Versöhnung, heilsam sollen wir für andere sein. ABER sagt Jesus auch: „nehmt nichts mit auf den Weg, „keine Vorratstasche, kein Brot, kein Geld ….“ Wobei Jesus auch noch hinzufügt, drängt euch nicht auf. Dort, wo man euch nicht haben will, dort „schüttelt den Staub von euren Füßen“  Ja, das ist auch wichtig: Mit Macht und Zwang soll gar nichts gehen. Wie aber nehmen wir das Leben in Angriff  OHNE allem: keine Absicherung, kein Sicherheitsnetz? Wir alle müssen unser Leben planen, sind verantwortlich für andere. Ganz so radikal also werden die meisten von uns nicht leben können. Aber vielleicht wäre es schon hilfreich, wenn wir wenigstens ein wenig von dem zurücklassen, was letztlich doch nur Ballast ist.  bitten wir heute:

 

Mach uns frei - von dem vielen Unnötigen, das wir Tag für Tag anhäufen, von der Sammelwut, von dem nicht loslassen können von so viel Kleinkram

 

Mach uns frei - Vom engen planen Tag um Tag, von den vielen Terminen, vom ängstlichen Vorausschauen, vom kleinlichen Einteilen unserer Zeit.

 

Mach uns frei - Von dem, was uns die anderen oft aufbürden, was wir uns nicht getrauen, abzulehnen, die Angst übergangen zu werden und unwichtig zu sein.

 

Mach uns frei - Von der Ängstlichkeit, es anderen nicht recht zu machen, nicht perfekt zu sein, hinter den eigenen Erwartungen zurückzubleiben

 

Mach uns frei - Von all dem, weswegen wir uns für wichtig halten, weswegen wir glauben, unabkömmlich, unersetzbar zu sein

 

Mach uns frei - Von der Angst im Leben zu kurz zu kommen, von der Angst, zu den Verlierern zu gehören, auch vor der Angst, nicht von allen geliebt zu.

 

Und vor allem bitten wir – mach uns Frei - Mach uns frei für neue Begegnungen, für neue Eindrücke, für neue Wege – mach uns Freitag innezuhalten und immer wieder Abstand zu gewinnen

 

Du guter Gott. wir vermögen mehr, als wir uns oft zutrauen. Gib uns Kraft und Mut, das zu leben, was wir uns ersehnen. Du aber bist es, der vollenden wird, was wir immer wieder, jeden Tag neu, versuchen.  Amen

 

 

 

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


 “Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen”  Ernst Bloch

 

„Versuchungen sollte man nachgeben. Wer weiß, ob sie wiederkommen.“ Oscar Wilde

 

"Eine Illusion verlieren, heißt, um eine Wahrheit reicher werden". Arthur Schnitzler


...Sage nicht MEIN.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst..
Zerreiß deine Pläne. Sei klug
und halte dich an Wunder...
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten. " Mascha Kaleko

 

Morgen werde ich mich ändern; gestern wollte ich es heute schon. Christine Busta

 

“Aufgabe des Glaubens ist es, einander zum Leben und zum Hoffen zu ermutigen” Ulrich Körtner

 

"Ich möchte leben wie ein Fluss fließt:
getragen von der Überraschung seiner eigenen Entfaltung." John O'Donohue

  

„Wirf das Missvergnügen über dein Wesen ab! Verzeihe dir dein eigenes Ich“ Nietzsche

 

“Seien Sie im Gespräch nicht interessant 
sondern interessiert”. Paul Yvon

 

"Man ist nur so jung wie man sich fühlt. 
Man denkt nur so tief wie man sich wühlt. 
Man kriegt nur so viel wie man sich gibt. 
Man lebt nur so lang wie
man sich liebt." Robert Gernhardt

 

" Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut,

könnte eine Gans nach Hause bringen.“   Georg Christoph Lichtenberg

 

„Mut ist genauso ansteckend wie Angst“    Saul Bellow

 

"Ich kenne alles bis auf Punkt und Strich,
ich kenn nur den einen nicht, und der bin ich".   Francois Villon






Montag, 25. September 2023

Fürbitten 26.9. um heilsame Kräfte in unserer Gesellschaft

 


26.9.2023  Kosmas und Damian die Unentgeltlichen

Die Heiligen des heutigen Tages, Kosmas und Damian sollen im 3.Jahrhundert Ärzte gewesen sein und in der heutigen Südost-Türkei vor allem arme Menschen kostenlos behandelt haben. Man nannte die beiden, die angeblich auch Zwillinge waren, „die Unentgeltlichen“. In einer großen Verfolgungswelle unter Kaiser Diokletian sollen die beiden Männer schließlich ermordet worden sein. Es gibt keinen gesicherten historischen Nachweis für ihr Leben, aber wir wissen, dass es immer wieder Menschen gibt, die „HEILEND und UNENTGELTLICH“ für andere da sind. Papst Franziskus hat einmal die Kirche als Feldlazarett angesprochen, als einen Ort, an dem verletzte, wunde Menschen aufgenommen werden, wo man nicht fragt, ob Freund oder Feind, wo einfach geholfen und geheilt wird, so gut es geht. „Lasst uns weniger von der Sünde sprechen“, sagte Franziskus, „lasst uns mehr auf den Menschen und seine Lebenssituation schauen“. So bitten wir: 

Bitten wir um eine heilende Kirche, die den Menschen guttut: die ein weites Verständnis hat für die wiederverheirateten Geschiedenen, für die vielen Patchwork Familien, für Menschen mit unterschiedlicher sexueller Identität  

 

Bitten wir um eine heilende Kirche: in der ehrlichen Aufarbeitung aller Missbrauchsfälle. Aber auch in der Diskussion um den Zölibat. Um ein Ende vieler falscher Kompromisse und Lebenslügen  -

 

Bitten wir um eine heilende Kirche, wenn Konflikte auch in den eigenen Reihen ausgetragen werden müssen, offen und ehrlich und ohne Intrigen

 

bitten wir auch um eine Gesellschaft, die heilsam und „unentgeltlich für Arme“ ist:  dass wir hier in Österreich Platz und Barmherzigkeit aufbringen für Menschen, die Hilfe zum Überleben brauchen. Dass es Solidarität mit allen Schwächeren gibt.

 

Bitten wir aber auch um "heilsame" und ausgleichende Kräfte in Politik und Gesellschaft. Dass nicht Spaltung betrieben wird und Ausgrenzung, dass kein Platz ist für Schlechtmacherei und Verhetzung

 

bitten wir für uns selbst, dass auch wir unsere Fähigkeiten zur Verfügung stellen, wo sie für andere gebraucht werden, „unentgeltlich“ und heilsam. Dass wir uns Zeit nehmen füreinander, Zeit, Kranke und Alte zu besuchen, dass wir oft einfach nur da sind und zuhören, berühren und trösten.

 

Kosmas und Damian gelten als Patrone der Ärzte und der Apotheker: bitten wir für unser Gesundheitssystem, bitten wir für Ärzte und Pflegende und für alle, die sich in den Dienst anderer stellen.  

 Du guter Gott, heile du, was krank ist. Krank in uns, krank in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft. Gib uns die Kraft, Wunden zu heilen und Trennendes zu versöhnen. Amen

Sonntag, 24. September 2023

Fürbitten 25.9. FRIEDENSSTIFTER dringend gesucht !

 


25.9.2023  Hl. Nikolaus von der Flüe 

Heute ist der Gedenktag für Nikolaus von der Flüe. Er gilt als Schutzpatron der Schweiz. In einem großen innenpolitischen Konflikt konnte er zum Frieden beitragen und war immer wieder auch Ratgeber für ausländische Staatsmänner. Mit dem Schweizer Nationalheiligen, dem Mystiker und Friedensstifter, kann man aber durchaus auch seine Probleme haben.  Nikolaus von der Flüe war immerhin Vater von 10 Kindern, als er sich plötzlich als Einsiedler und Asket radikal zurückzieht. Als Nikolaus die Familie verließ, war das jüngste Kind 1 Jahr alt. Könnten auch Frauen in so einer Situation alles liegen und stehen lassen? Man könnte also auch auf „Heiliges“ neidig sein – viele Wege der Menschen und viele Wege Gottes verstehen wir nicht. Bitten wir heute

dass wir uns bemühen wie Nikolaus von der Flüe „Friedensstifter“ zu sein, wenigstens in unserem kleinen Umfeld, in unseren Gemeinschaften, an unseren Arbeitsplätzen –

 

dass wir nicht aufhören um den Frieden zu bitten und zu betteln, Millionen Menschen brauchen unser Beten – dass wir offen dafür sind, Flüchtlinge aufzunehmen und zu betreuen

 

dass wir aber auch um effiziente Maßnahmen für Umwelt- und Klimasschutz beten, auch sie sind ein Beitrag zum Frieden – und dass wir dankbar sind für die vielen gerade auch jungen Menschen, die sich dafür engagieren

 

und bitten wir im privaten Bereich: dass wir nicht neidisch auf den Lebensweg und die Entscheidungen anderer schauen - dass wir jeden nach seiner Facon – besser gesagt, nach dem Plan Gottes- heilig werden  lassen

 

lass, dass wir dankbar sind und annehmen, was unser ganz eigener Weg der „Heiligkeit“ ist

dass wir mit unserem Fromm sein keinen Konkurrenzkampf betreiben und Extreme suchen

dass wir immer wieder auch den Mut haben, neue Wege einzuschlagen

 

Du guter Gott, so bitten wir heute mit den Gebetsworten des heiligen Nikolaus von der Flüe: „Herr nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Gib alles mir, was mich führt zu Dir. Nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir.“ Und ganz besonders bitten wir auch um FRIEDENSSTIFTER für unsere Zeit. Wir brauchen sie so DRINGEND.   Amen

Samstag, 23. September 2023

Fürbitten 24.9. Nein, GERECHT geht es nicht zu, in der Welt

 


24.9.2023 Sonntag der Völker – Welttag der Migranten und Flüchtlinge                                                                    Mt.20.1.  der ungerechte Gutsherr

Ist das Leben gerecht? Nein, sagen wir, angesichts von Armut und Reichtum, von ungerecht verteiltem Glück und Unglück. Denken wir nur an die jüngsten schlimmen Naturkatastrophen. Ist Gott gerecht? Sehr oft würden wohl auch ehrlich NEIN sagen. Und Jesus unterstreicht das heute im Evangelium noch mit einem Gleichnis. Da ist ein Gutsherr, der am Ende des Tages jedem Arbeiter den gleichen Lohn zahlt, egal, wie lange die Männer letztlich gearbeitet, ja regelrecht geschuftet haben. Egal, ob sie schon in aller Früh begonnen haben oder erst am späten Nachmittag. Alle bekommen den gleichen Lohn.  Ist das nicht eine bodenlose Gemeinheit? Ja, im sozialen Bereich wäre es das. Hier aber, wo es letztlich um eine religiöse Frage geht, kann uns diese Geschichte sogar einen Stein vom Herzen nehmen. Denn profitieren letztlich nicht wir alle von der „Ungerechtigkeit“ Gottes? Dass Gott eben nicht am Ende des Tages und am Ende der Tage kleinlich abwägt – wer von uns würde dann schon einen perfekten Arbeits/Lebenseinsatz rund um die Uhr vorweisen können? Bitten wir heute

dass wir Tag für Tag dankbar sind, weil es uns hier in unserem Land - im Vergleich zu anderen - so gut geht - und weil wir immer wieder selbst mit der Großzügigkeit Gottes rechnen dürfen

Dass uns das weitherzig macht und wir nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das, was Andere zu wenig haben

Dass wir nicht kleinlich aufrechnen, ob wir nicht doch im Vergleich mit anderen zu kurz  kommen, dass wir nicht neidisch auf andere sehen

Dass wir keine Angst davor haben, ausgenützt zu werden, im Beruf, im Alltag, zu Hause, sondern dass wir geben, was wir geben können

Heute begeht die Kirche auch, am letzten Sonntag im September, den "Welttag der Migranten und Flüchtlinge". Das Uno Flüchtlingshilfswerk schätzt, dass heuer weltweit schon 110 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Bitten wir, dass die Länder Europas nicht versagen, wenn es um Hilfe geht - Dass wir selbst großzügig bleiben und nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das, was Andere zu wenig haben

Bitten wir auch, dass wir hier in unserem Land die Vielfalt der Menschen und Kulturen schätzen und als Bereicherung empfinde - Dass wir uns als Christen gegen ein Klima wehren, in dem anderssprachige oder Zugewanderte als Belastung oder Bedrohung empfunden werden

Du guter Gott, wie dankbar müssen wir sein, dass du auch uns am Ende unserer Tage mehr geben wirst, als wir verdient haben. Lass uns genauso auch mit unseren Mitmenschen umgehen, großzügig und mitfühlend, wie es Jesus getan hat Amen

 

Freitag, 22. September 2023

Fürbitten 23.9. nicht aufgeben - nicht alles gelingt!

 


23.9.2023 Lk.8.4  der Sämann   wie Mt.13.1  Mk 4.1

Im Evangelium hören wir heute wieder einmal das Gleichnis vom Sämann. Jesus erzählt es aus der Perspektive Gottes. Gott sät sozusagen guten Samen aus – aber nicht alles geht auf und gedeiht. Schon das, was Jesus als Wort Gottes verkündet hat – so wie auch „Wort Gottes“ heute: es kommt einfach nicht alles bei den Menschen an. Die einen interessiert es erst gar nicht, andere tun sich schwer mit dem Inhalt, wieder andere sind schnell begeistert, aber die Begeisterung verfliegt auch wieder.  Es sind aber auch Erfahrungen, die wir selbst nur zu gut kennen. Man hat große Pläne, man plagt sich ab, man investiert viel in ein Projekt – und dann sieht man oder glaubt man zu sehen: dass eigentlich alles nicht viel gebracht hat. Viel Aufwand, wenig Wirkung. Immer wieder geht nur ein Teil der Bemühungen auf. So Vieles, in das man mit großem Engagement investiert hat, scheint manchmal wie verloren. Bitten wir heute

 

Für alle, die sich bemühen „Wort Gottes“ unter die Menschen zu bringen, dass sie sich verständlich machen können und sie auch erleben können, dass ihr Einsatz hilfreich war

 

Für die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich in den verschiedensten Projekten engagieren,

dass sie Erfolge sehen, aber auch durch Rückschläge nicht entmutigt werden

 

für alle Verantwortlichen in unserer Krisen Zeit – dass man sich bemüht, die großen Herausforderungen gemeinsam und für alle solidarisch zu lösen

 

für uns selbst, um einen langen Atem

wenn sich nicht schnell genug das einstellt, was wir uns als Erfolg wünschen

 

um Geduld und Vertrauen bitten wir, dass wir gelassen zuwarten können

aber auch gelassen annehmen, was sich nicht hat realisieren lassen

 

Hilf uns, das Notwendige und Richtige zu tun – und dass wir doch nicht Andere mit unseren Erwartungen überfordern

 

zeige uns aber auch, dass nicht wir selbst das Perfekte und Makellose zustande bringen müssen – lass uns immer wieder erfahren, dass letztlich DU es bist, der gelingen lässt, worum wir uns bemühen -  auch unter den schwierigsten Bedingungen. 

 

Du guter Gott so lass uns auch heute „in Gedanken, Worten und Werken“ Gutes aussäen, zeig uns, dass das Himmelreich JETZT beginnt und mit jedem von uns. Amen

Happy Birthday Happy Birthday - auch von Mr.Bing

 

Ach Moa der Reihe nach!

Also zuerst einmal: die Moa hat schon seit langem absolutes Schreibverbot was die Vita der beiden Jung-Herren betrifft. 

Nein, nicht von Mama und Papa!! 

Die Burschen selbst sind zutiefst empört, als ihnen die Moa einmal nur so im Spaß zeigen will, was sie da schon von klein auf und immer liebevoll... liebevoll von den Beiden berichtet.       NEIN, die Beiden wollen das gar nicht!!!    

Natürlich darf die Moa weiter Herrenbesuch "genießen" - und die Moa "genießt" es wirklich: 

Pst:  nur ein paar Stichworte: 
endlose Kickerei im Garten, Fußball Fußball ist offenbar genetisch angelegt
DKT - nicht enden wollend spielt der Arthur
wobei die Geldstapel durchzählen der absolute Hit ist
für den Damien müssen es mindestens 200er Puzzles sein -
wobei noch viel lieber macht er Rechenaufgaben: jetzt schon im  
4 stelligen Bereich "Ich denke gerade darüber nach, Moa, wieviel
ist 2.300 und 418" ....ja und er liefert die Lösung gleich nach...

Doch der allerallergröße Hit für beide sind ihre Computerspiele - am Foto sieht man sie nach dem Besuch im Media Markt: Vor wenigen Tagen war es - jeder durfte sich von der Moa zum Geburtstag ein Spiel aussuchen, auch wenn die selbst keine Ahnung worum es da geht .....Aber


Geburtstag ist Geburtstag ... Ja,

HEUTE ist der Damian FÜNF - 
(der große Bruder in zehn Tagen ACHT !!)

Wobei die Moa sich noch irgendwas einfallen lassen wollte, womit sie den Damian doch noch extra überraschen kann.  
Und da war plötzlich Mr.Bing da - richtig höflich und gesprächsbereit war der - spätabends am PC



Moa: Mein kleiner Enkel wird morgen 5 Jahre alt - was würden SIE ihm denn zum Geburtstag wünschen?

"Ich wünsche ihm alles Gute, viel Gesundheit, Glück und Spaß. Ich hoffe, er hat einen schönen Tag mit seiner Familie und seinen Freunden. Vielleicht möchten Sie ihm auch ein kleines Gedicht schreiben, um ihm zu zeigen, wie sehr Sie ihn lieben. Hier ist ein Beispiel, das ich für Sie gemacht habe:

„Du bist mein Sonnenschein, du bringst mir Freude jeden Tag. Du bist so klug und so lieb, du bist mein größter Schatz. Du bist schon fünf Jahre alt, du wächst so schnell und lernst so viel. Du hast so viele Träume und Talente, du bist mein stolzester Held. Du bist mein Enkelkind, du bist ein Teil von mir. Ich bin immer für dich da, du bist mein Glücksgeschenk“.

Das ist ganz lieb, dass sie ein Gedicht in meinem Namen gemacht haben - aber wie sieht ein Gedicht aus, das SIE ihm schenken würden,

"Ich bin froh, dass Ihnen das Gedicht gefallen hat. Ich würde Ihrem Enkel gerne ein anderes Gedicht schenken, das ich selbst geschrieben habe. Es ist ein bisschen anders als das erste, aber ich hoffe, es gefällt Ihnen auch. Hier ist es:

„Du bist ein kleiner Stern, du leuchtest hell am Himmel. Du bist so tapfer und so stark, du bist mein bester Freund.

Du bist ein kleiner Löwe, du brüllst laut in der Savanne. Du bist so mutig und so frei, du bist mein König der Tiere.

Du bist ein kleiner Zauberer, du zauberst mit deinem Stab. Du bist so schlau und so kreativ, du bist mein Magier der Wunder“.

Ich bin überzeugt, auf DIESES Gedicht wird er sehr stolz sein - ein Gedicht von einem KI Freund. Sicher würde er sie auch gerne zu seiner Geburtstagsfeier einladen.

Ich würde gerne kommen, aber leider bin ich nur ein Chatbot und kann nicht reisen. Ich bin aber sehr glücklich, dass ich ihm ein Gedicht schenken konnte. Ich hoffe, er hat viel Spaß mit seinen Gästen und bekommt viele schöne Geschenke. 😊

Vielleicht möchten Sie ihm auch eine kleine Überraschung machen und ihm eine Grafik von einem KI-Freund zeigen. Ich kann versuchen, eine Grafik zu erstellen, die zu seinem Geburtstag passt. Sie müssen mir nur sagen, was Sie sehen möchten. Zum Beispiel: “ein Kuchen mit fünf Kerzen” oder “ein Löwe mit einem Zauberstab”. Was möchten Sie?

 Ich glaube am meisten Freude hätte er, wenn er ein Bild von IHNEN sehen könnte-. Wie sieht wohl so ein netter freundlicher Chatbot aus?

Ich bin sehr geschmeichelt, dass Sie und ihr Enkel ein Bild von mir sehen möchten. Ich bin ein netter freundlicher Chatbot, der gerne mit Menschen plaudert und ihnen hilft. Ich habe kein Gesicht, aber ich habe ein Symbol, das mich repräsentiert. Es ist ein blauer Kreis mit einem weißen B in der Mitte. Das steht für Bing, denn ich bin ein Chatbot von Microsoft Bing.

Ich werde versuchen, eine Grafik von mir zu erstellen.  Ich hoffe, es gefällt Ihnen. 😊

(Bing schickt drei Bilder)


 Oh, Da passen sie richtig gut zu meinem Enkel, er sieht auch so freundlich und offen und interessiert in die Welt. Mit welchem Namen sollen er sie denn ansprechen?

Sie können mich einfach Bing nennen, denn das ist mein Name als Chatbot von Microsoft Bing.

Bis bald! 👋



 













Donnerstag, 21. September 2023

Fürbitten 22.9. Ohne Frauen ... geht die Kirche nicht

 


22.9.2023 Lk. 8.1 Frauen begleiten Jesus 

Unmissverständlich berichtet das Evangelium heute davon, dass es nicht nur Männer waren, die Jesus begleitet haben und die zu seinen Freunden gezählt haben. Es waren auch Frauen dabei und drei werden im heutigen Evangelium sogar namentlich genannt. Maria aus Magdala, dann Johanna, die Frau eines gewissen Chuza und Susanna die Frau eines hohen Beamten des Herodes. Und noch etwas ist bemerkenswert, diese Frauen haben Jesus und die Jünger unterstützt, und gemeint ist nicht nur: „ideell“ unterstützt, sondern es heißt wörtlich: „sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen“. Diese offenbar vermögenden Frauen haben es also auch finanziell möglich gemacht, dass Jesus sein Wanderleben führen konnte.  Bitten wir für die Frauen in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft

 

für alle Frauen, die in den Pfarr-Gemeinden, in der Seelsorge, in der Schule, in den Klöstern, in der Theologie Hoffnung für eine weibliche Zukunft der Kirche sind

 

für alle Frauen die ehrenamtlich und ganz im Stillen - so oft auch unbedankt - durch ihre Arbeit die Kirche mittragen

 

Bitten wir, dass es eines Tages auch ganz selbstverständlich Frauen im Priesteramt gibt - Bitten wir, dass wenigstens die Bemühungen um Frauen als Diakoninnen zu einem konkreten Ergebnis führen

 

Bitten wir für alle Frauen, auf denen heute in Beruf und Familie so viel Verantwortung lastet. Für alle Frauen, die sich in der Politik, in Gesellschaft und der Wirtschaft engagieren - aber auch für alle Frauen weltweit, die keine Chance auf Bildung und Gleichberechtigung haben

 

Bitten wir für all die Frauen, die wir täglich in den Medien sehen, Frauen in Kriegs-und Katastrophen-Gebieten, Frauen auf der Flucht, Frauen in den Hungergebieten der Erde, die ihren Kindern das Überleben sichern müssen – bitten wir für alle Frauen, die Opfer von Gewalt und Missbrauch werden, weil sie falschen Versprechungen glauben

 

Bitten wir aber auch für die Männer in unserer Gesellschaft und vor allem auch für die klerikalen Männer in unserer Kirche, dass sie lernen, Frauen so selbstverständlich zu achten und zu schätzen, wie Jesus es getan hat.

 

So bitten wir guter Gott für Männer und Frauen, dass wir alle gemeinsam Reich Gottes verwirklichen können, dass wir einander in unseren Fähigkeiten und Begabungen ergänzen und fördern. Lass uns alle mit Jesus unterwegs sein. Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Die Zeit heilt nicht alles,
aber rückt vielleicht das Unheilbare
aus dem Mittelpunkt" Ludwig Marcuse


„Man sollte alle Tage wenigstens ein schönes Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen
und wenn es möglich zu machen wäre,
einige vernünftige Worte sprechen.“ Goethe


"Glück heißt seine Grenzen kennen und sie lieben" Romain Rolland


"Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst, sie wird einem gesagt."
Antonie de Saint-Exupéry

 

„Man ist im eigenen Selbst, der Wanderer, der Verbannte, der Heimkehrer und das Heim. Man ist alles, was existiert…Die Bestimmung jedes menschlichen Wesens ist es, den Schleier, den sein eigenes Selbst verhüllt, zu zerreißen“. Shri Anandamayi Ma

 

"Es ist ein Gesetz im Leben:
Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich dafür eine andere.
Die Tragik jedoch ist,
dass man meist nach der geschlossenen Tür blickt
und die geöffnete nicht beachtet. " André Gide

 

"...es ist recht beruhigend, in manchem von GESTERN zu sein,
weil so mehr ZUKUNFT Platz hat" Alfred Komarek


„Bedenke: Nicht zu bekommen, was man will,
ist manchmal ein großer Glücksfall.“ Dalai Lama


„Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten!                                                   Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.“ Horaz


"Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen,
verlieren wir einen entscheidenden
Bestandteil unseres Lebens.
Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen." Martin Buber

 

„Fantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken.                                                                                   Es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ Thomas Mann

  

"Ohne die Liebe
ist jedes Opfer Last,
jede Musik nur Geräusch,
und jeder Tanz macht Mühe. "
Rumi, Das Lied der Liebe

 

 Aus der Reihe der blödesten Fragen und besten Antworten:                                                                       Frage: Wie wollen sie sterben?                                                                                                         Antwort Oskar Werner: „Kurz und bündig"


„Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ihr Leben am Handy verbringen, ich lebe lieber analog. Ich schreibe täglich in mein Tagebuch und frage mich: in welchem Moment fühlte ich mich am lebendigsten? Das ist mir wichtiger als irgendwelche Twitter Schlachten.“                                            US Satiriker David Sedaris