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Samstag, 2. Mai 2026

Meine Seele sucht das Land der Freiheit - meine Maria im Mai

 



"Es steht geschrieben dass Maria sagte

meine Seele preist die Größe des Herrn

und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter

Heute sagen wir das so


meine Seele sucht das Land der Freiheit

mein Geist wird aus der Verängstigung herauskommen

und die leeren Gesichter der Frauen werden mit Leben erfüllt.

 

Barmherzigkeit wird geübt werden, wenn die Abhängigen

das vertane Leben aufgeben können

und lernen selber zu leben.

Wir werden unsere Besitzer enteignen und über die,

die glauben das weibliche Wesen zu kennen, werden wir lachen.

 

Die Herrschaft der Männer über die Frauen wird ein Ende nehmen

aus Objekten werden Subjekte werden

sie gewinnen ihr eigenes besseres Recht

 

Frauen werden zum Mond fliegen und in den Parlamenten entscheiden.

Ihre Wünsche nach Selbstbestimmung werden in Erfüllung gehen

und die Sucht nach Herrschaft wird leer bleiben.

Ihre Ängste werden gegenstandslos werden

und die Ausbeutung wird ein Ende haben.

 

Die große Veränderung, die an uns und durch uns geschieht,

sie wird mit allen geschehen – oder sie bleibt aus"

 

Dorothee Sölle  (1929 - 2003)  evangelische Theologin, Pazifistin und Feministin 


Montag, 26. Mai 2025

meine MARIA im Mai - sie hat viele Schwestern

 

ISIS, die ägyptische Muttergöttin  – sie stillt ihren Sohn Horus

Louvre, Paris

Der Isis-Kult, der im römischen Reich starke Verbreitung fand, steht wahrscheinlich auch in enger Verbindung mit der Marienverehrung, die mit ihrem beim Konzil von Ephesos 431 zuerkannten Status der Gottesgebärerin (Theotokos) einsetzte.

Das Gebet an die Göttin Isis stammt aus der Antike und ist durch Apuleius (ca. 125 - ca 195 n. Chr. ) in seinem Buch Metamorphoses (deutsch als "Der Goldene Esel") überliefert worden

 

(Göttin!) 

Du Heilige und ewige Erhalterin des Menschengeschlechts, 

den schwachen Sterblichen Schutz gewährend, 

die du dem Elenden 

die milde Zärtlichkeit einer Mutter angedeihen lässt.

 

Kein Tag keine Nacht, kein geringer Moment 

schwindet leer an deinen Wohltaten dahin, 

zu Wasser und Lande beschirmst du die Menschen 

und entfernst von ihnen jede Lebensgefahr 

und reichest ihnen deine hilfreiche Rechte,

mit welcher du 

das verworrene Geflecht des Schicksals entwirrst 

und Unglückstürme besänftigst 

und der Sterne schädlichen Lauf einhaltest….

 

Dein göttliches Angesicht soll ewig sein 

und dein höchst heiliger Name 

soll im Herzen, 

als mein innerstes Heiligtum, 

immer verehrt existieren.

  

 

Samstag, 24. Mai 2025

meine Maria im Mai - Asien

 

 Angelo da Fonseca


Mutter, du bist …

wie das Rad meiner Wiedergeburt

wie der Weg meiner Schmerzen

wie die Hütte meiner Armut

wie das Schweigen der Millionen

wie die Klage der Verhungerten

wie die Frage einer leeren Hand

wie der Regen auf ein verdorrtes Land

 

wie ein Tor zur großen Erfahrung

wie ein Anfang meiner Erleuchtung

wie ein Schritt ins Ungewisse

wie eine Lotosblume im Sonnenlicht

wie ein Rhythmus im Tanz

wie ein Seidenfaden an meinem Webstuhl

wie ein zeitloses Gewand unserer Frauen

 

Du Alles-Bewahrende

Du In-sich-Ruhende

Du widerspruchslose und würdige Mutter,

wir grüßen dich

aus: Marienlob der Völker missio

 

Es ist schwer eine asatische Darstellung einer Mutter Gottes zu finden. Das Bild stammt von         Angelo da Fonseca ,1902 in Goa geboren. Er studierte zunächst Medizin, später "Kunst", wollte dann aber dem erdrückenden europäisch/britischen Einfluss entgehen und ging zum Studium nach Kalkutta zum großen Weisen, Dichter  und Philosophen Rabindranath Tagore.

Als Angelo da Fonseca später nach Goa zurückkehrte, wurde er vom damaligen Regime (in Portugal der Faschist Salazar)wegen seiner nicht-europäischen Heiligen Darstellungen verurteilt und musste ins Exil. Angelo da Fonseca starb 1967 an Meningitis in Indien.

 

Heute ist auch der Tag des Gebetes für die Kirche in China, für die Christen in China. 

Noch immer leiden viele unter Diskriminierung und Verfolgung - die Kirche selbst ist aufgespalten in eine staatliche geduldete und gelenkte katholische Kirche und eine im Untergrund wirkende. Am 24.Mai feiern die chinesischen Christen auch einen besonderen Mariengedenktag - im Marienheiligtum von She-Shan in Shanghai, wo Maria  als „Hilfe der Christen“ verehrt wird.  Siehe Bild








Donnerstag, 22. Mai 2025

meine Maria im Mai

 


Maria 2.0 

ist eine Protestbewegung katholischer Frauen in Deutschland. Sie fordern eine geschlechtergerechte Kirche und haben mit dem Anschlag ihrer Thesen an über 1.000 Dom- und Kirchentüren auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hingewiesen und damit auf ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche auch für die  Frauen. Schon viele Jahre zuvor hat die protestantische feministische Theologin Dorothee Sölle  ein  Magnificat der Frauen gedichtet

 

"Es steht geschrieben dass Maria sagte

meine Seele preist die Größe des Herrn

und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter

 Heute sagen wir das so

 

Meine Seele sucht das Land der Freiheit

mein Geist wird aus der Verängstigung herauskommen

und die leeren Gesichter der Frauen werden mit Leben erfüllt.

Barmherzigkeit wird geübt werden, wenn die Abhängigen

das vertane Leben aufgeben können

und lernen selber zu leben.

 

Die Herrschaft der Männer über die Frauen wird ein Ende nehmen

aus Objekten werden Subjekte werden

sie gewinnen ihr eigenes besseres Recht

 

Frauen werden zum Mond fliegen und in den Parlamenten entscheiden.

Ihre Wünsche nach Selbstbestimmung werden in Erfüllung gehen

und die Sucht nach Herrschaft wird leer bleiben.

Ihre Ängste werden gegenstandslos werden

und die Ausbeutung wird ein Ende haben.

 

Die große Veränderung, die an uns und durch uns geschieht,

sie wird mit allen geschehen – oder sie bleibt aus"

 

 Die Thesen der Reformbewegung Maria 2.0:   https://www.mariazweipunktnull-medien.de/wp-content/uploads/2021/02/2021-02-16_Thesen-Maria-2.0.pdf

 

 


Dienstag, 13. Mai 2025

meine MARIA im Mai

 

Ein Mariengedenktag ist heute, der „Gedenktag unserer lieben Frau von Fatima“. Vor mehr als 100 Jahren, genau am 13.Mai 1917, waren drei Hirtenkinder in der portugiesischen Stadt Fatima davon überzeugt, dass ihnen die Muttergottes erschienen wäre. Im sogenannten Tal des Friedens über einer Steineiche. „Strahlender als die Sonne“ sei Maria gewesen, sagten die Kinder. Von Mai bis zum Oktober 2017, an genau jedem 13. des Monats soll es diese Begegnungen gegeben haben. Der Mai gilt in der katholischen Kirche ja ganz besonders als „Marien-Monat“. Bitten wir heute mit unserem Blick auf Maria

 

dass es Versöhnung und Frieden geben möge in den Krisengebieten der Welt und überall da wo Menschen einander Grauenhaftes antun

wir bitten für die Staaten Europas, um soziale Solidarität und Frieden, dass es auch in der Politik um vertrauenswolle Beziehungen, um Fairness und Loyalität gerungen wird

wir bitten für Österreich: hier ist seit den 50er Jahren die Botschaft von Fatima - besonders das Gebet um Frieden – im "Rosenkranz-Sühnekreuzzug für den Frieden der Welt" weiter- getragen worden. Bitten wir um inneren Frieden, gerade in einer Zeit, in der viele Menschen besonderen Belastungen und Spannungen ausgesetzt sind.

bitten wir heute auch ganz besonders für alle kranken Menschen, für alle, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind, dass es unserem Sozialsystem gelingt, für eine gute Pflege alter Menschen zu sorgen

und  bitten wir an diesem Mutter Gottes Gedenktag auch für uns selbst, dass wir mit Vertrauen und Zuversicht leben können, bringen wir in einer kurzen Stille unsere persönlichen Anliegen zu Maria

so bitten wir heute am Fatima Gedenktag - im Namen Jesu.  Amen


In Fatima, einem der größten Marienwallfahrtsorte der katholischen Kirche, hat Papst Franziskus am 13.5.2017  bei einem großen Gottesdienst zwei der drei Hirtenkinder heiliggesprochen, denen, nach eigenen Angaben, vor genau 100 Jahren, am 13.Mai 1917, die Mutter Gottes erschienen ist. Die Kinder Francisco und Jacinta sind schon sehr früh gestorben, 1919 und 1920, mit 11 und 10 Jahren. Das dritte Mädchen Lucia, erst 2005, im Alter von 98 Jahren.




In der kleinen Krone der Muttergottes Statue von Fatima steckt seit einigen Jahren eine kunstvoll verarbeitete Pistolenkugel. Es ist eine der Kugeln, mit denen am 13.Mai 1981 der türkische Rechtsextremist Ali Aksa am Petersplatz auf Papst Johannes Paul II geschossen hatte. Der Papst hat für sein Überleben der Mutter Gottes von Fatima gedankt, und diese eine Pistolenkugel sozusagen „gespendet“ – seinem Attentäter hat der Papst bei einer persönlichen Begegnung verziehen

 

 

Freitag, 9. Mai 2025

meine Maria im Mai

 

»Madonna del Magnificat    

Bernardo Daddi 

die Schriftstellerin Antje S.Naegli dichtet  das "Magnificat" der Maria  so


  Meine Seele ruht in Dir.

Du, Gott, nimmst mich wahr

in meiner innersten Bedürftigkeit.

 Meine Seele ruht in Dir.

 

Du heilst das Versehrte,

du schützt das Gefährdete,

du wärmst das Erstarrte;

was gebeugt ist in mir, richtest Du auf.

 

Du befriedest das Erschreckte,

du birgst das Verängstigte,

du durchlichtest das Verfinsterte;

was darbt in mir, nährst du.

 

Du tröstest das Bestürzte,

du belebst das Verkümmerte,

du löst das Verkrampfte;

was zur Reife kommen will, behütest Du.

Mein Seele ruht in Dir 


mit einem "Gegrüßet seist du Maria..." 

hat Leo XIV gestern auch seine erste Ansprache am Petersplatz beendet

Donnerstag, 8. Mai 2025

Meine Maria - im Mai

 

Unter deinen Schutz und Schirm

 auch ein Danke 

für das Ende des zweiten Weltkrieges in Europa - 

vor 80 Jahren


Unter deinen Schutz und Schirm 

fliehen wir,

o heilige Gottesmutter,

verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,

sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren.

O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau,

unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin,

versöhne uns mit deinem Sohne,

empfiehl uns deinem Sohne,

stelle uns vor deinem Sohne.

 Amen 

 

Dieses Gebet ist eines der ältesten Mariengebete und eine marianische Antiphon.  Schon im dritten Jahrhundert finden sich in einem griechischen Papyrusfragment aus Oberägypten Belege für das Gebet.

 

Mittwoch, 29. Mai 2024

meine Maria im Mai - sie hat viele Schwestern

 

ISIS, die ägyptische Muttergöttin  – sie stillt ihren Sohn Horus
Louvre, Paris

Der Isis-Kult, der im römischen Reich starke Verbreitung fand, steht wahrscheinlich auch in enger Verbindung mit der Marienverehrung, die mit ihrem beim Konzil von Ephesos 431 zuerkannten Status der Gottesgebärerin (Theotokos) einsetzte.

 

Das Gebet an die Göttin Isis stammt aus der Antike und ist durch Apuleius (ca. 125 - ca 195 n. Chr. ) in seinem Buch Metamorphoses (deutsch als "Der Goldene Esel") überliefert worden

 

(Göttin!) 

Du Heilige und ewige Erhalterin des Menschengeschlechts, 

den schwachen Sterblichen Schutz gewährend, 

die du dem Elenden 

die milde Zärtlichkeit einer Mutter angedeihen lässt.

 

Kein Tag keine Nacht, kein geringer Moment 

schwindet leer an deinen Wohltaten dahin, 

zu Wasser und Lande beschirmst du die Menschen 

und entfernst von ihnen jede Lebensgefahr 

und reichest ihnen deine hilfreiche Rechte,

mit welcher du 

das verworrene Geflecht des Schicksals entwirrst 

und Unglückstürme besänftigst 

und der Sterne schädlichen Lauf einhaltest….

 

Dein göttliches Angesicht soll ewig sein 

und dein höchst heiliger Name 

soll im Herzen, 

als mein innerstes Heiligtum, 

immer verehrt existieren.

  

 

Freitag, 24. Mai 2024

meine Maria im Mai - Asien

 


Mutter, du bist …

wie das Rad meiner Wiedergeburt

wie der Weg meiner Schmerzen

wie die Hütte meiner Armut

wie das Schweigen der Millionen

wie die Klage der Verhungerten

wie die Frage einer leeren Hand

wie der Regen auf ein verdorrtes Land

 

wie ein Tor zur großen Erfahrung

wie ein Anfang meiner Erleuchtung

wie ein Schritt ins Ungewisse

wie eine Lotosblume im Sonnenlicht

wie ein Rhythmus im Tanz

wie ein Seidenfaden an meinem Webstuhl

wie ein zeitloses Gewand unserer Frauen


Du Alles-Bewahrende

Du In-sich-Ruhende

Du  Mutter,   wir grüßen dich

aus: Marienlob der Völker missio

 

Es ist schwer eine asatische Darstellung einer Mutter Gottes zu finden. Das Bild stammt von         Angelo da Fonseca ,1902 in Goa geboren. Er studierte zunächst Medizin, später "Kunst", wollte dann aber dem erdrückenden europäisch/britischen Einfluss entgehen und ging zum Studium nach Kalkutta zum großen Weisen, Dichter  und Philosophen Rabindranath Tagore.

Als Angelo da Fonseca später nach Goa zurückkehrte, wurde er vom damaligen Regime (in Portugal der Faschist Salazar)wegen seiner nicht-europäischen Heiligen Darstellungen verurteilt und musste ins Exil. Angelo da Fonseca starb 1967 an Meningitis in Indien.

 

Heute ist auch der Tag des Gebetes für die Kirche in China, 

für die Christen in China. 

Noch immer leiden viele unter Diskriminierung und Verfolgung - die Kirche selbst ist aufgespalten in eine staatliche geduldete und gelenkte katholische Kirche und eine im Untergrund wirkende. Am 24.Mai feiern die chinesischen Christen auch einen besonderen Mariengedenktag - im Marienheiligtum von She-Shan in Shanghai, wo Maria  als „Hilfe der Christen“ verehrt wird.  

Siehe Bild



Montag, 20. Mai 2024

meine Maria im Mai

 


Unter deinen Schutz und Schirm


Unter deinen Schutz und Schirm 
fliehen wir,
o heilige Gottesmutter,
verschmähe nicht unser Gebet in unseren Nöten,
sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren.
O du glorreiche und gebenedeite Jungfrau,
unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin,
versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.

 Amen

Sub tuum præsidium confugimus,
Sancta Dei Genetrix.
Nostras deprecationes ne despicias in necessitatibus (nostris),
sed a periculis cunctis libera nos semper,
Virgo gloriosa et benedicta.
Domina nostra, mediatrix nostra, advocata nostra,
tuo filio nos reconcilia,
tuo filio nos commenda,
tuo filio nos repræsenta.


Dieses Gebet ist eines der ältesten Mariengebete und eine marianische Antiphon. 

Schon im dritten Jahrhundert finden sich in einem griechischen Papyrusfragment aus Oberägypten

Belege für das Gebet.


Samstag, 18. Mai 2024

meine Maria im Mai - Maria 2.0

 


Maria 2.0 

ist eine Protestbewegung katholischer Frauen in Deutschland. Sie fordern eine geschlechtergerechte Kirche und haben mit dem Anschlag ihrer Thesen an über 1.000 Dom- und Kirchentüren auf die eklatanten Missstände in der katholischen Kirche hingewiesen und damit auf ihre Forderungen nach Reformen hin zu einer zukunftsfähigen Kirche auch für die  Frauen.                       

Schon viele Jahre zuvor hat die protestantische feministische Theologin Dorothee Sölle  ein  Magnificat der Frauen gedichtet

 

"Es steht geschrieben dass Maria sagte

meine Seele preist die Größe des Herrn

und mein Geist jubelt über Gott meinen Retter

 Heute sagen wir das so

 

Meine Seele sucht das Land der Freiheit

mein Geist wird aus der Verängstigung herauskommen

und die leeren Gesichter der Frauen werden mit Leben erfüllt.

Barmherzigkeit wird geübt werden, wenn die Abhängigen

das vertane Leben aufgeben können

und lernen selber zu leben.


Die Herrschaft der Männer über die Frauen wird ein Ende nehmen

aus Objekten werden Subjekte werden

sie gewinnen ihr eigenes besseres Recht


Frauen werden zum Mond fliegen und in den Parlamenten entscheiden.

Ihre Wünsche nach Selbstbestimmung werden in Erfüllung gehen

und die Sucht nach Herrschaft wird leer bleiben.

Ihre Ängste werden gegenstandslos werden

und die Ausbeutung wird ein Ende haben.


Die große Veränderung, die an uns und durch uns geschieht,

sie wird mit allen geschehen – oder sie bleibt aus"

 

 Die Thesen der Reformbewegung Maria 2.0:   https://www.mariazweipunktnull-medien.de/wp-content/uploads/2021/02/2021-02-16_Thesen-Maria-2.0.pdf

 


Sonntag, 12. Mai 2024

Fürbitten 13.5. unter dem Schutz von Maria

 


13.5.2024   Fatima

Ein Mariengedenktag ist heute, der „Gedenktag unserer lieben Frau von Fatima“. Vor mehr als 100 Jahren, genau am 13.Mai 1917, waren drei Hirtenkinder in der portugiesischen Stadt Fatima davon überzeugt, dass ihnen die Muttergottes erschienen wäre. Im sogenannten Tal des Friedens über einer Steineiche. „Strahlender als die Sonne“ sei Maria gewesen, sagten die Kinder. Von Mai bis zum Oktober 2017, an genau jedem 13. des Monats soll es diese Begegnungen gegeben haben. Der Mai gilt in der katholischen Kirche ja ganz besonders als „Marien-Monat“. Bitten wir heute mit unserem Blick auf Maria

 

dass es Versöhnung und Frieden geben möge in den Krisengebieten der Welt und überall da wo Menschen einander Grauenhaftes antun


wir bitten für die Staaten Europas, um soziale Solidarität und Frieden, dass es auch in der Politik um vertrauenswolle Beziehungen, um Fairness und Loyalität gerungen wird

 

wir bitten für Österreich: hier ist seit den 50er Jahren die Botschaft von Fatima - besonders das Gebet um Frieden – im "Rosenkranz-Sühnekreuzzug für den Frieden der Welt" weiter- getragen worden. Bitten wir um inneren Frieden, gerade in einer Zeit, in der viele Menschen besonderen Belastungen und Spannungen ausgesetzt sind.


bitten wir heute auch ganz besonders für alle kranken Menschen, für alle, die auf die Hilfe anderer angewiesen sind, dass es unserem Sozialsystem gelingt, für eine gute Pflege alter Menschen zu sorgen


und  bitten wir an diesem Mutter Gottes Gedenktag auch für uns selbst, dass wir mit Vertrauen und Zuversicht leben können, bringen wir in einer kurzen Stille unsere persönlichen Anliegen zu Maria

 

so bitten wir heute am Fatima Gedenktag - im Namen Jesu.  Amen

 


In Fatima, einem der größten Marienwallfahrtsorte der katholischen Kirche, hat Papst Franziskus am 13.5.2017  bei einem großen Gottesdienst zwei der drei Hirtenkinder heiliggesprochen, denen, nach eigenen Angaben, vor genau 100 Jahren, am 13.Mai, die Mutter Gottes erschienen ist. Die Kinder Francisco und Jacinta sind schon sehr früh gestorben, 1919 und 1920, mit 11 und 10 Jahren. Das dritte Mädchen Lucia, erst 2005, im Alter von 98 Jahren.



In der kleinen Krone der Muttergottes Statue von Fatima steckt seit einigen Jahren eine kunstvoll verarbeitete Pistolenkugel.Es ist eine der Kugeln, mit denen am 13.Mai 1981 der türkische Rechtsextremist Ali Aksa am Petersplatz auf Papst Johannes Paul II geschossen hatte. Der Papst hat für sein Überleben der Mutter Gottes von Fatima gedankt, und diese eine Pistolenkugel sozusagen „gespendet“ – seinem Attentäter hat der Papst bei einer persönlichen Begegnung verziehen

Donnerstag, 9. Mai 2024

meine Maria im Mai - meine Maria "im LEO"

 

Man muss vermutlich Generation 1945 sein, um noch zu verstehen was das heißt:   

„ im LEO sein“.  

Beim "Fangerl"-spielen,  wenn wir Kinder einen bestimmten Baum erreicht haben, dann schrie man „Leo“ - dann war man unantastbar, dann konnte man von keinem mehr „abgeschlagen“ werden.

 Meine erste Maria – 

war Maria „im Leo“

und das kam so: als ich 6 Jahre alt war, sind meine Eltern von einer größeren Stadt „aufs Land“ gezogen, berufshalber. Für mich hat die Schule begonnen und ganz plötzlich bin ich ein „wildes“ Kind geworden. Das lag sicher an den „Land“buben, die nichts ausgelassen haben, um die Mädels zu ärgern. Ich habe mit Leidenschaft gerauft, vor der Schule, nach der Schule, in der Pause – meine Mutter war verzweifelt weil so viel Gwand kaputt ging. Aber größere Sorgen machte man sich als Eltern damals nicht. Wir Kinder waren den ganzen Tag „unterwegs“, auf der Gstättn oder sonst wo...

Anders als die meisten anderen Kinder konnte ich Rad fahren .. und wenn mir die Raufereien zu blöd wurden, wenn ich auch zornig und traurig war und vielleicht auch, wenn ich weinen wollte, ohne dass es jemand sieht - da bin ich einfach losgeradelt. Und entdeckte eines Tages …. am Ortsrand,  eine kleine Kirche.

Maria Moos Kirche, Zistersdorf Foto Elisabeth Vavra

Von daheim war mir "Kirche" allerdings kein Begriff, erst mit dem Religionsunterricht hab ich all das kennen gelernt.

In dieser kleinen Kirche jedenfalls war eine kleine Kapelle, sie war mit Eisengittern abgesperrt, heraußen brannten Kerzen und drinnen sah man eine eigentlich schreckliche Statue – eine Pieta`, (mir natürlich auch kein Begriff, ich hatte bis dahin auch noch von keiner „Mutter Gottes“ gehört) –aber irgendwie hat mich diese seltsame Statue der verzweifelten Frau mit dem toten Mann am Schoss getröstet. 

DORT, bei den Beiden, war es einfach still und schön. Die Kerzen gefielen mir, es hat nach Weihrauch gerochen (dass das so hieß, wusste ich aber auch erst später) und manchmal lehnten viele bunte Fahnen an der Wand (Wallfahrer-Fahnen, verstand ich auch erst später)

Dort also stand ich vor dem Gitter – ich ganz allein – mein Rad angelehnt, und alles war wunderschön. „Mein“ Geheimnis, kein anderes Kind verirrte sich in der Freizeit dorthin -

Die Maria im Moos, sie war „mein LEO“

 Zistersdorf, Bründlkapelle, Pieta 1672

Ja, eigentlich SO „ein Ort“ ist Maria für mich immer geblieben – auch heute noch ….


 

Sonntag, 5. Mai 2024

meine Maria im Mai

 


Viele Bilder von Maria sind im Laufe von zwei Jahrtausenden Christentum entstanden.

Der Schweizer Schriftsteller und protestantische Pfarrer Kurt Marti hat Maria einen ganzen Gedichtzyklus gewidmet. Darin zeichnet er eine Maria, die ratlos und verstört ist, als sie sieht,  was man aus ihr gemacht hat – eine Maria, die aber gegenwärtig ist in allen Frauen der Geschichte, die ihre Unterdrückung nicht akzeptieren und die sich den Zwängen der Mächtigen widersetzen .

l. und Maria sang


meine Seele erhebt den Herrn
ich juble zu Gott meinem Befreier
ich: eine unbedeutende Frau -
aber glücklich werden mich preisen
die Leute von jetzt an
denn großes hat Gott an mir getan -
sein Name ist heilig
und grenzenlos sein Erbarmen
er braucht seine Macht
um die Pläne der Machthaber fortzufegen
er stürzt die Hohen vom Sitz
und hebt die Unterdrückten empor
er macht die Hungrigen reich
und schickt die Reichen hungrig weg


5. später viel später


blickte Maria
ratlos von den Altären
auf die sie
gestellt worden war
und sie glaubte
an eine Verwechslung
als sie
- die vielfache mutter-
zur Jungfrau
hochgelobt wurde ....

am tiefsten
verstörte sie aber
der blasphemische Kniefall
von Potentaten und Schergen
gegen die sie doch einst
gesungen hatte voll Hoffnung


6. und Maria trat aus ihren Bildern


und kletterte
von ihren Altären herab

und sie wurde
das Mädchen Courage
die heilig kecke Jeanne d'arc
und sie war
Seraphina vom freien Geist
Rebellin gegen Männermacht
und Hierarchie
und sie bot
in Käthe der Kräuter Muhme
aufständischen Bauern
ein Versteck

und sie wurde
millionenfach als Hexe verbrannt

und sie war
die kleine Therese
aber Rosa Luxemburg auch

und sie war und sie ist
vielleibig vielstimmig
die subversive Hoffnung
ihres Gesangs

 

Kurt Marti

 




Mittwoch, 1. Mai 2024

meine Maria im Mai Magnifikat

 

»Madonna del Magnificat 

Bernardo Daddi



  Meine Seele ruht in Dir.

Du, Gott, nimmst mich wahr

in meiner innersten Bedürftigkeit.

 Meine Seele ruht in Dir.

 

Du heilst das Versehrte,

du schützt das Gefährdete,

du wärmst das Erstarrte;

was gebeugt ist in mir, richtest Du auf.

 

Du befriedest das Erschreckte,

du birgst das Verängstigte,

du durchlichtest das Verfinsterte;

was darbt in mir, nährst du.

 

Du tröstest das Bestürzte,

du belebst das Verkümmerte,

du löst das Verkrampfte;

was zur Reife kommen will, behütest Du.

Mein Seele ruht in Dir 

 

Antje S.Naegli