27.8.2026 Hl Monika -
Heute ist der Gedenktag der heiligen Monika. Sie gehört wohl zu den berühmtesten Müttern der Geschichte. Ihr Sohn Augustinus berichtet in seinen Bekenntnissen von ihrer starken, unerschütterlichen Liebe und von den Sorgen, die sie seinetwegen hatte. Monika war eine gebildete Christin aus Tagaste in Nordafrika, sie war mit einem Nicht Christen verheiratet und hatte drei Kinder. Eines davon, Augustinus machte ihr lange Jahre wegen seiner unbekümmerten Art zu leben Sorge. Er war ein Intellektueller, hatte kein Interesse am Christentum, war nicht verheiratet und hatte einen Sohn. Ein Bischof soll Monika mit den Worten getröstet haben „Ein Sohn solcher mütterlichen Tränen geht nicht verloren“. Monika erlebt tatsächlich die radikale Wandlung ihres Sohnes, er wird letztlich einer der bedeutendsten Theologen des Christentums und lehrt in Rom und Mailand. Seine Mutter begleitete ihn, ehe sie 387 in Ostia starb. Auch in der heutigen Evangeliums Geschichte vom “Jüngling von Nain“ gibt es sozusagen ein „happy end“. Hier bekommt eine verzweifelte Mutter ihren toten Sohn wieder lebend zurück. Aber wir wissen nur zu gut, wie viel Trauriges im Leben, gerade oft für Frauen und Mütter ungetröstet bleibt. Bitten wir heute
für alle Mütter und Frauen in Kriegsgebieten,
für die unzähligen Mütter, die mit ihren Babys, mit ihren Kleinkindern oder oft
auch hochschwanger auf der Flucht sind -
für all die Mütter, die ihre Kinder unbegleitet auf den Weg in die
Fremde gehen lassen müssen –
für alle Mütter, die Sorge um ein krankes Kind
haben
für alle, deren Kinder ein Leben lang ihre
Hilfe brauchen werden
für alle Mütter, die um ein totes Kind weinen
für alle schwangeren Frauen, die mit Problemen
alleingelassen sind
für Mütter, die selbst Gewalt erfahren
für all die Mütter, die es nicht schaffen,
ideale Mütter zu sein
für alle Mütter, die manchmal hilflos vor der
Entwicklung ihrer Kinder stehen
für alle Mütter von Kindern, die psychisch
krank oder drogensüchtig sind
für alle Mütter, die den Kontakt zu ihren
Kindern verloren haben
bitten wir, dass Mütter aber auch lernen, ihre
Kinder nicht einzuengen
dass sie ihre Kinder nicht überfordern mit
ihren eigenen
Lebensvorstellungen, dass sie ihren Kindern
Freiheit und Eigenständigkeit zutrauen
Und bitten wir auch für alle,
die andere Menschen mütterlich begleiten
dass sie Geduld und Vertrauen haben und
auch Enttäuschungen aushalten
So bitten wir, du guter Gott gib uns allen
Mut und Vertrauen ins Leben, mach uns wie im
Evangelium den Jüngling von Nain immer wieder lebendig, besonders dann wenn
manchmal die Kraft auszugehen droht. Dir vertrauen wir, Amen











