20.4.2026 Joh.21.1 Auferstehung aus aller Schwäche
und Mutlosigkeit Osteroktav Freitag
Die Geschichte heute im Evangelium ist angesiedelt zwischen mutlosem Alltag und einer großen tiefen Hoffnung. Erzählt wird von den Jünger, die nach dem Tod Jesu zu ihrer Arbeit zurückkehren. Fischer sind sie. Und wieder erleben sie eine Nacht, in der sie nichts fangen. Totale Pleite. Da plötzlich steht der auferstandene Jesus am Ufer. Sie erkennen ihn aber nicht, - das ist ein Merkmal der Jesus Begegnungen. Er ist DA, und doch ANDERS, nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Dieser Mann am Ufer schickt die Männer nochmals zum Fischfangen – als sie mit vollem Netz zurückkehren brennt schon ein Feuer am Strand. Jesus gibt ihnen Brot und Fisch. „Keiner wagte zu fragen: wer bist du“ heißt es im Evangelium – „denn sie wussten, dass es der Herr war“. Leben nicht auch wir immer wieder in dieser Bandbreite an Mutlosigkeit und dennoch großer Zuversicht. Bitten wir heute
Dass wir DICH in all dem erkennen - Auch wenn uns Sorgen über den Kopf wachsen, wenn sich bei Problemen keine Lösung abzeichnet, wenn uns Krankheiten einschränken.
Dass wir DICH in all dem erkennen - Auch in allen unseren Zweifeln, in unserer Skepsis, in all dem, was wir nicht glauben können
Dass wir DICH in all dem erkennen - Überall dann, wenn wir die Halbheiten und Unvollkommenheiten in unserem Leben erkennen und auch aushalten müssen
Lass uns erkennen, dass du unsere Freude willst und wir uns Freude gönnen dürfen.
Ganz inständig bitten wir für all die
Menschen, die mit schwerem Leid fertig werden müssen. Wir bitten für die Menschen
im Krieg, für alle Opfer von Gewalt und Katastrophen. Und wir bitten für alle,
die in Helfer für Andere sind
Denn DU Jesus, lebst mit uns und in uns. Amen







