18.10.2026 Mt.22.15 gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört...WELTMISSIONS-SONNTAG
Immer wieder versuchen die Pharisäer, besonders fromme, besonders Gesetzestreue Juden, Jesus mit kritischen Fragen zu provozieren. Diesmal will man ihm eine politische Falle stellen. „Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen“, fragen sie. Gemeint ist der römische Kaiser, den die Juden insgeheim ja als Besatzungsmacht ablehnen. Sagt Jesus „Nein“, kommt er in Konflikt mit der römischen Behörde – sagt Jesus „JA“, gilt er den meisten Juden als Verräter. Jesus antwortet klug: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott was Gott gehört“. Und das heißt:
IHR SELBST habt die Freiheit zu
entscheiden, ihr selbst müsst wissen, was richtig oder falsch ist. Benützt Gott
nicht als Ausrede, für das, was ihr tun, oder nicht tun wollt. So bitten wir
heute
Dass wir nüchterne klare Entscheidungen treffen können
dass es uns gelingt, richtig und falsch auseinander zu halten
dass wir uns nicht skrupulös oder krampfhaft Probleme schaffen, wo es gar keine gibt
dass wir Anderen unter Berufung auf Gott kein schlechtes Gewissen machen
dass wir Gott nicht für unsere eigenen Streitigkeiten missbrauchen
dass wir uns nicht mit falscher Frömmigkeit über Konflikte hinweg schwindeln
dass wir Verantwortung übernehmen, für das was wir tun
dass wir uns aber immer wieder fragen, welchen Platz wir Gott letztlich wirklich in unserem Leben und in unseren Entscheidungen einräumen
Heute
ist der sogenannte Weltmissions-Sonntag. Zum 100. Mal schon sammeln weltweit Katholiken
an diesem Tag für die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ein Schwerpunktland heuer ist Äthiopien.
Die Lage im Land am Horn von Afrika ist von tiefen humanitären und
gesellschaftlichen Krisen geprägt. Besonders die Menschen in der nördlichen
Region Tigray leiden unter den Folgen von Krieg, Flucht, Armut und Gewalt. Jahrelange
Kämpfe haben in Tigray tiefe Spuren hinterlassen. Millionen Menschen wurden zur
Flucht gezwungen, viele verloren ihre Lebensgrundlage. Frauen sind von den
Folgen sexualisierter Gewalt betroffen. Missio unterstützt deshalb kirchliche
Partner, die nicht nur akute Not lindern, sondern Menschen neue Perspektiven
eröffnen. Helfen wir mit, dass geholfen werden kann
Online www.missio.at/wms













