5.9.2026 Mutter
Teresa
Heute ist der Gedenktag für Mutter Teresa von Kalkutta. Am 5.September 1997 ist sie gestorben – gestern vor 10 Jahren wurde sie heiliggesprochen. Im Wiener Stephansdom gab es einen Festgottesdienst für sie, bei dem natürlich auch die in Wien tätigen Schwestern ihrer Ordensgemeinschaft teilnahmen, die Missionarinnen der Nächstenliebe“. Der erste Sitz der Schwestern, noch zu Lebzeiten von Mutter Teresa, war ein Caritas-Obdachlosenheim in Favoriten, später übersiedelten sie in die Pfarre St. Leopold. 1990 eröffneten sie in einem ehemaligen Stundenhotel am Mariahilfer Gürtel ihr bis heute bestehendes Kloster. Mutter Teresa selbst hatte 1948 mit ihrem Einsatz für die Ärmsten der Armen in Indien begonnen, sie unterrichtete Kinder in den Slums, kümmerte sich um Kranke und Sterbende auf den Straßen und errichtete auch eine Station für Leprakranke. Sie war eine ganz außerordentliche Frau mit einem radikalen Einsatz für die Armen und Notleidenden. Radikal war sie aber auch in ihrem Beten und in ihrer religiösen Hingabe. Bitten wir heute mit Worten von ihr:
Ihr könnt euch an einer Aufgabe totarbeiten; wenn sie nicht mit Liebe getan ist, nützt sie nichts. sagt Mutter Teresa - Bitten wir um Freude an unserer Arbeit, vor allem überall dort um Freude, wo wir für andere Menschen da sein sollen, dass wir nicht nur Pflicht erfüllen, sondern dass wir auch mit dem Herzen dabei sind
Es gibt viele Leute, die die großen Dinge tun können. Aber es gibt sehr wenig Leute, die die kleinen Dinge tun wollen. Sagt Mutter Teresa - Bitten wir um diese Gabe, dass wir uns für Aufgaben und Dinge, die man von uns will, nicht zu gut sind. Dass wir auch das mit Hingabe tun, was niemand beachten wird und was uns kein Lob einbringt
Das Gute, dass du heute tust, werden die Menschen morgen oft schon wieder vergessen haben. Tu weiterhin Gutes. Sagt Mutter Teresa - Bitten wir, dass wir großzügig sein können, dass wir keinen Dank einfordern, dass wir uns nicht kränken, wenn das, was wir geben, oft gar nicht gewürdigt wird
Treue in Kleinigkeiten ist keine Kleinigkeit. Sagt Mutter Teresa - Bitten wir dass uns diese Treue auch in unserem Alltag gelingt: dass wir unseren Freunden treu bleiben, dass wir unseren Aufgaben treu bleiben, dass die Treue in Ehe und Partnerschaft hält, dass wir aber auch uns selbst treu sein können ….
Lass nicht zu, dass du jemandem begegnest, der nicht nach der Begegnung mit dir glücklicher geworden ist! Sagt Mutter Teresa - Bitten wir dass wir freundlich sind, aufmerksam, hilfsbereit, dass wir uns Menschen wirklich zuwenden, dass wir auf sie eingehen, dass wir gute Worte finden und den Menschen rund um uns Mut machen und wo immer es geht, auch Freude
Du kannst beten, während du arbeitest. Die Arbeit hält das Gebet nicht auf und das Gebet nicht die Arbeit. Sagt Mutter Teresa - Bitten wir, dass alles, was wir tun und wenn es noch so unwichtig ist, ein Leben mit Gott ist. Dass wir ihn vor allem auch in der Freude und im Entspannt sein, im Ausrasten und im Miteinander begegnen
Menschen sind oft unberechenbar, unlogisch und selbstzentriert. Vergib ihnen einfach. Sagt Mutter Teresa - Bitten wir um die Fähigkeit, von ganzem Herzen nicht nachtragend zu sein. Dass wir aber nicht nur den Menschen vergeben, die uns gekränkt haben – sondern dass wir auch uns selbst vergeben, wenn wir die eigenen Ansprüche nicht erfüllen
Hab keine Angst zu lieben, bis es weh tut auch das sagt Mutter Teresa - Und um das wollen wir täglich bitten, dass wir immer wieder an die Grenzen der Liebe gehen können, im Vertrauen auf Jesus, der mit uns allen geht.
Amen








