Seiten

Freitag, 27. März 2026

FASTEN Freitag 5.Woche

 


PRIORITÄTEN  SETZEN

sich nicht mit "Osterputz" narrisch machen


"Wenn depressive Patientinnen in die psychiatrische Krisenambulanz oder in die geschlossene Abteilung kommen, klagen sie zuerst darüber, dass sie ihren Haushalt nicht mehr schaffen und die Familie nicht mehr versorgen können.  Ich habe noch nie von einem Mann gehört, der sich für krank hält, weil er den Haushalt nicht schafft."  Andrea Hüttner, deutsche Psychiaterin


“Nichts verwirre dich,
nichts erschrecke dich,
alles vergeht.

Gott ändert sich nicht.
Die Geduld erreicht alles.

Wer sich an Gott hält,
dem fehlt nichts.
Gott allein genügt.”   Theresia von Avila


Donnerstag, 26. März 2026

Fürbitten 27.3. GLAUBE kennt auch den ZWEIFEL

 

27.3.2026  Joh.10.31 viele kamen zum Glauben an ihn Fr 5.FW Zweifeln nicht verboten

Immer gibt es Menschen, die glauben können, und solche, die es nicht können. Im Evangelium heute hören wir, wie eine empörte Menschenmenge Jesus sogar steinigen will. Sein Anspruch, „Sohn Gottes“ zu sein, ist für viele, vor allem für die Religionslehrer, eine Gotteslästerung. In letzter Minute entzieht sich Jesus dem wütenden Mob und einer drohenden Festnahme.  An einem anderen Ort, so hören wir, findet Jesus dagegen Menschen, die, so heißt es wörtlich „zum Glauben an ihn“ kamen. Wir Christen heute, viele von uns, sind in unseren Glauben so gut wie hineingeboren. Aber vielleicht wäre es sogar gut, wenn wir hin und wieder hinterfragen, warum wir glauben und woran wir wirklich glauben. Zweifel sind nicht verboten, sagte auch Papst Franziskus Bitten wir heute:

für alle, die nicht von klein auf Zugang zum Glauben finden

für alle, die glauben wollen und doch immer wieder zweifeln

für alle, die nicht mehr viel darüber nachdenken, WAS sie eigentlich glauben

für alle, deren Glauben erstarrt und ängstlich ist

für alle, die in Krisen an der Liebe Gottes zweifeln

für alle, die für ihren Glauben und ihre Überzeugung verfolgt werden

für alle, die aus Überzeugung nicht glauben und die deshalb auch nicht „Verlorene“ sind

 für alle, die Anderen den Weg zum Glauben schwer machen oder versperren

und bitten wir für uns selbst, dass wir uns immer wieder auch neu Fragen stellen und nicht nur bei alten Antworten bleiben

 

So bitten wir um einen lebendigen Glauben, der sich nicht davor scheut, dich Gott immer wieder auf neuen Wegen und in neuen Bildern zu suchen. Im Namen Jesu. Amen 

FASTEN Donnerstag 5.Woche

 


ja, auch beim Fasten ist das so, 

Schritt für Schritt

jeder Schritt wie ein neuer Schritt


"Die einzige Freude auf der Welt ist das Anfangen.
Es ist schön zu leben, weil Leben anfangen ist,
immer,
in jedem Augenblick" Cesare Pavese

Mittwoch, 25. März 2026

Fürbitten 26.3. Vertrauen Vertrauen Vertrauen : DENNOCH und immer wieder

 

26.3.2026 Gen 17.3. Gott schließt einen Bund mit Abraham  

Es scheint eine naive Geschichte zu sein, die wir heute in der ersten Lesung aus der jüdischen Bibel hören. Gott schließt einen Bund mit Abraham: "Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein" – wieviel Vertrauen und Geduld braucht es, um abzuwarten, ob sich dieses Versprechen erfüllt. Und doch ist gerade im Leid und in der Unfassbarkeit für viele Gott Zuversicht und Hoffnung. Bitten wir

 


Lass uns vertrauen, dennoch

In einer Zeit, in der wir so viel Leid und Elend sehen

Wo so viele Menschen durch Krieg und Gewalt bedroht sind

 Lass uns vertrauen, dennoch

wenn uns das Leben beginnt Angst zu machen

wenn wir Sicherheit suchen und nur Ratlosigkeit empfinden

 

Lass uns vertrauen, dennoch

wenn uns unsere Hilflosigkeit mutlos macht

wenn wir selbst nicht mehr genug für andere tun können

 

Lass uns vertrauen, dennoch

wenn wir immer wieder auch resignieren und aufgeben wollen

wenn uns auch privat Rückschläge, Krisen, Krankheit zermürben

  

Lass uns vertrauen, dennoch

wenn wir den Weg, den wir gehen sollen

oft nicht sehen können oder manchmal auch nicht sehen wollen.

  

Lass uns vertrauen und hab Geduld mit uns

Ja, guter Gott hab Geduld mit uns

weil wir immer wieder zu wenig Geduld mit dir und deiner Verheißung haben

 

Du guter Gott, Tröste all die Menschen, die schreckliches Leid erfahren und verzweifelt nach einem WARUM fragen. Sei bei uns, auch in unserer Sprachlosigkeit:  Heute und  morgen und bis in deine Ewigkeit. Und lass uns vertrauen, wenn wir im Evangelium Jesus hören, der sagt: Wenn jemand an meinem Wort festhält, wird er auf ewig den Tod nicht schauen." Amen

FASTEN Mittwoch 5. Woche

 

Oft gar nicht so einfach 

den Grantscherm in mir 

nicht rauslassen


„Wirf das Missvergnügen über dein Wesen ab!

Verzeihe dir dein eigenes Ich“     Nietzsche


Dienstag, 24. März 2026

Fürbitten 25.3. JA sagen, auch wenn vieles unbegreiflich

 

25.3.2026  Verkündigung des Herrn   der Engel, der auch in unseren Alltag kommt

Der 25.März ist für die kirchliche Liturgie ein besonderer Tag. Genau NEUN Monate vor Weihnachten wird nämlich das Fest der „Verkündigung des Herrn“ gefeiert. In der Erzählung der Bibel ist das jener Tag, an dem der Engel Gabriel zu dem Mädchen Maria kommt, um sie zu fragen, ob sie bereit wäre, ein Kind zu bekommen. Ein Kind,  das „Sohn des Höchsten“ genannt werden wird.  Maria erschrickt zutiefst, sie fragt: „wie soll denn das geschehen?“ – aber sie willigt in das eigentlich Unbegreifliche ein. Maria sagt „JA“. Maria sagt, es soll geschehen, wie Gott es will. Bitten wir gerade jetzt in diesen letzten Tagen der Fastenzeit

Dass es uns gelingt, das Leben mit all dem anzunehmen, was es immer wieder an Unvorhergesehen bringt – dass wir richtige Entscheidungen treffen können

Dass wir Menschen finden, die uns Halt geben - dass wir selbst hilfsbereit sind, wo immer es uns möglich ist 

Dass wir erkennen, woran wir uns in schwierigen Situationen orientieren können - dass wir bereit sind, uns auf all das Neue einzulassen, was uns diese Situation abfordert

 Dass wir immer besser lernen, dem Leben zu vertrauen - dass wir in diesem Vertrauen auch mancher angespannten Situation Positives abgewinnen können

Dass wir in all dem, was auch heute auf uns zukommt, erkennen können, was Gott von MIR will – und dass es uns keine Angst macht

Dass wir stark sind, Ja zu sagen, wo es gut und richtig ist. - dass wir aber auch ehrlich genug sind, Nein zu sagen, dort, wo uns ein Ansinnen überfordert

Bitten wir vor allem auch, dass wir den Engel mit der Botschaft Gottes nicht übersehen, den es auch in unserem Alltag gibt

Und bitten wir an einem Mutter Gottes Tag wie heute auch besonders um Frieden - Bitten wir mit Worten von Papst Franziskus

 

Nimm an, o Mutter, unser Gebet.
lass uns im Sturm der Kriege nicht untergehen.
zeige uns Möglichkeiten und Wege der Versöhnung.

Beende den Hass, besänftige die Rachsucht, lehre uns Vergebung.

zeige den Völkern den Weg der Geschwisterlichkeit.
Du Königin des Friedens, erbitte der Welt den Frieden.


Amen

FASTEN Dienstag 5.Woche

 

AN  DIE  VERÄNDERUNG  GLAUBEN 

AUCH AN DIE, 

DIE  MIT  MIR GESCHIEHT


"Wer eine Veränderung der Verhältnisse für Unmöglich erklärt, 

trägt selbst dazu bei, sie unmöglich zu machen".  Simone de Beauvoir



"Wir streben mehr danach,

Schmerz zu vermeiden

als Freude zu gewinnen."    Sigmund Freud


Montag, 23. März 2026

Fürbitten 24.3. Ja, manchmal "möchte man einfach nicht mehr"

 


24.3.2026 Num 21.4  unterwegs verlor das Volk den Mut Di 5.FW

„Unterwegs verlor das Volk den Mut“ hören wir heute in der 1.Lesung. Die Israeliten, von Moses aus ihrem Sklavenleben in Ägypten herausgeführt, wandern jahrelang auf ihrer Suche nach dem versprochenen „Gelobten Land“.  Sie sehen das ersehnte Ziel nicht mehr, immer wieder tauchen neue Mühseligkeiten, neue Probleme auf. Die Menschen sind erschöpft, lieber möchten sie zurück in ihr altes Leben. Kennen wir das nicht auch aus eigener Erfahrung! Man hat einen neuen Plan für die Zukunft, ein Projekt, eine konkrete Vorstellung – man geht alles optimistisch und zügig an – und dann: Stillstand. Nichts geht weiter. Vielleicht glaubt man auch, sich verrannt zu haben. Ja und manchmal ist es auch wirklich so: viel Energie ist in etwas investiert worden, was dann letztlich wirklich nicht zu realisieren ist. Wie aber geht es erst Menschen, die von Krieg und Gewalt betroffen sind!   Bitten wir heute

 

Für alle, die in einer verzweifelten Situation feststecken und die nicht wissen, wie es mit ihnen weitergehen soll

Für alle, die glauben, keine Perspektive mehr in ihrem Leben zu sehen

Für alle, die sich allein gelassen fühlen und denen Schwierigkeiten über den Kopf wachsen

Für alle, denen die Kraft für den nächsten Tag fehlt

Für die vielen Menschen, die an Depressionen leiden

Bitten wir für uns selbst um einen langen Atem und Geduld – wenn wir oft den Erfolg unserer Anstrengungen nicht sehen

Bitten wir um Gelassenheit, dass wir auch Misserfolge wegstecken können

Bitten wir um Mut und Vertrauen und um Weitherzigkeit

und bitten wir um die Fähigkeit, immer wieder das Wesentliche zu sehen, das, wofür es sich lohnt, Schwierigkeiten und Durststrecken auszuhalten

 

Du guter Gott, sei an der Seite aller Menschen, die heute nicht wissen, wohin ihr Weg sie führen wird. Gib auch uns die Freude und die Kraft und den Mut, anzunehmen, was dieser Tag an Herausforderungen mit sich bringt. So bitten wir im Namen Jesu.Amen

FASTEN Montag 5.Woche

 


ja, ganz wichtig: Loslassen - 

aber wie bei allem: 

auch das Hirn einschalten


"Man hat uns glauben gemacht, dass wir mit nichts enden, wenn wir loslassen. 

Das Leben beweist das Gegenteil: Loslassen ist der einzige Weg zur Freiheit".  

Sogyal Rinpoche    tibetischer Meditationsmeister


"Etwas festhalten wollen

und dabei es überfüllen:

das lohnt der Mühe nicht.

Etwas handhaben wollen

und dabei es immer scharf halten:

das lässt sich nicht lange bewahren.

Ist das Werk vollbracht,

dann sich zurückziehen:

das ist des Himmels SINN."  Laotse


Sonntag, 22. März 2026

Fürbitten 23.3. verleumden, fertigmachen, mobben

 


22.3.2026 Daniel 13.1  Susanna im Bade    Joh.8.1  Jesus und die Ehebrecherin

Geschichten sind das heute wie in der U Bahn Zeitung. Schnell gäbe es dort auch die passenden Fotos dazu. In der 1.Lesung aus der jüdischen Bibel hören wir die berühmte Geschichte der Susanna im Bade. Eine junge Frau, sie badet nackt in ihrem Garten, wird von zwei geilen Männern überfallen, die sie zum Sex zwingen wollen. Die junge Frau wehrt sich, aber die Männer wollen sie nun öffentlich fertigmachen, so dass sie zu Tod gesteinigt wird.  – Denken wir nur an unsere sozialen Netzwerke, wie schnell hier das mobbing funktioniert. „Nackte Schlampe...“ Verzweifelt ruft Susanna zu Gott – und er hilft tatsächlich Wörtlich heißt es in der Geschichte „da erweckte Gott den heiligen Geist in einem jungen Mann namens Daniel“ Und diesem Daniel gelingt es, die Schuldlosigkeit Susannes zu beweisen, nun werden die, die sie angeklagt haben, hingerichtet. 

 Im Evangelium wiederum schleppen die Frommen eine Frau zu Jesus, die man beim Ehebruch ertappt hat. Typisch auch heute noch: in erster Linie wird die Frau schuldig gesprochen, wo ist der dazu gehörende „Ehebrecher“? Die Frau soll gesteinigt werden, die Frommen reiben sich die Hände: „no, wie wird sich der gute Rabbi Jesus aus der Affaire ziehen?“ Was Jesus tut, ist großartig – kein Psychologe und Mediator könnte besser reagieren. Den Sachverhalt, den Ehebruch an sich spricht er gar nicht an: Jesus richtet sich an die Ankläger: „Wer von euch ohne Sünde ist, der soll den ersten Stein werfen“ – und mit der Steinigung beginnen. Immerhin spricht es für die Pharisäer und Schriftgelehrten, dass sie sich, einer nach dem Anderen, kleinlaut aus dem Staub machen. Schmähstad, wie wir in Wien sagen.

Was aber heißt das für uns. Vermutlich verleumden wir niemand, vermutlich wirft auch keiner von uns „den ersten Stein“. ABER:  den „Zeigefinger“, den benützen wir vielleicht manchmal doch. Hinzeigen – was in unseren Augen falsch ist. Und wieviel Leid entsteht durch Tratsch … so bitten wir heute

Für alle, denen tiefes Unrecht geschieht, für alle, oft junge Menschen, die heute Opfer von mobbing sind – dass ihnen tatkräftig und entschieden geholfen wird

Für die Frauen in unserer Gesellschaft, die so bestürzend oft Männern zum Opfer fallen, die sie als ihr Eigentum betrachten – für alle Frauen, die in der eigenen Partnerschaft in großer Gefahr sind

Bitten wir, dass Gott auch in uns seinen heiligen Geist erweckt, damit wir immer wieder für andere eintreten - dass wir immer wieder den Mut haben, gegen Unrecht und Verleumdungen aufzustehen

Bitten wir: Dass wir uns selbst an keinem Getratsche beteiligen

Dass wir niemand öffentlich bloßstellen

dass wir nicht gar so selbstsicher in unseren Urteilen sind

dass wir nicht immer besser wissen, was für andere gut oder schlecht ist

dass wir uns auch bewusst sind, wie oft auch noch in uns selbst Vorurteile und Vorverurteilungen stecken, gegen die wir ankämpfen müssen

bitten wir, dass wir gerade als Christen offen gegen jede Form von Diskriminierung in unserer Gesellschaft auftreten , dass wir protestieren und unsere Meinung sagen, wenn Angst vor Menschen und ganzen Menschengruppen geschürt wird

 

so bitten wir heute und jetzt, dass Menschenwürde und Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft bewahrt bleiben. Amen

5. FASTENSONNTAG

 






Samstag, 21. März 2026

Fürbitten Passions-Sonntag Führ Du mich hinaus ins Leben

 

22.3.2026 Passionssonntag Joh 11.1. 5. Die “Auferstehung” des Lazarus 

Wir feiern heute den 5.Fastensonntag – liturgisch nennt man ihn den Passionssonntag, immer bewusster sollen wir an den Leidensweg Jesu denken. Wobei das Evangelium schon einen Blick über den Tod hinaus macht. Wir hören eine der klassischen Geschichten der Bibel: Die „Auferstehung“ des Lazarus. Er ist ein enger Freund von Jesus, bei ihm und seinen Schwestern Maria und Marta scheint Jesus häufig Gast gewesen zu sein. Jesus hat den Tod des Freundes nicht verhindern können. „Wenn du hier gewesen wärest, wäre mein Bruder nicht gestorben“ , sagt die trauernde Marta, aber gleichzeitig vertraut sie auf die Hilfe Jesu. Und tatsächlich: er holt seinen toten Freund Lazarus zurück ins Leben, obwohl dieser schon vor vier Tagen in einer Gruft beigesetzt worden ist. „Lazarus komm heraus“ ruft Jesus – und Lazarus kommt aus dem Grab. Es ist ein dramatischer Hinweis, dass auch Jesus selbst den Tod besiegen wird. „ICH bin die Auferstehung und das Leben“ sagt Jesus – und es ist auch uns gesagt. Aber noch ehe wir biologisch gestorben sind, gibt es viele Arten von Tod. Situationen, in denen man sich „wie tot, wie begraben“ fühlt. In der 1.Lesung aus der jüdischen Bibel ist es Gott selbst, der verspricht:  “ICH hole euch aus euren Gräbern herauf“   So bitten wir: 


Wie viele Menschen erwarten nichts mehr von ihrem Leben, Krankheit, Schmerzen Unsicherheit können einen lähmen. Enttäuschung und Bitterkeit kann vieles zum Absterben bringen,

darum bitten wir   Jesus führ du uns hinaus ins Leben

  

Arm sein oder hilflos im Alter, das schneidet vom Leben ab. Keine Liebe erfahren, ausgegrenzt, nicht beachtet  werden, das kann wie sozialer Tod sein - darum bitten wir

 

Unzufriedenheit, Kritiksucht, - Hektik und Freudlosigkeit, Andere entmutigen und kleinmachen, all das kann Leben in uns und um uns zum Erliegen bringen - darum bitten wir

 

die schnellen Urteile und Vorurteile, die eingefahrenen Gewohnheiten, die alten Rituale, all das, womit wir auch andere einengen - es kann fast tödlich sein - darum bitten wir


Wir wollen nicht Stehaufmanderln sein, die sich nach jedem Umfaller abputzen und tun, als wäre nichts passiert. Aber im Vertrauen auf deine Stimme die sagt „Komm heraus“ gib uns die Kraft immer wieder neu anzufangen und uns das Leben zuzutrauen. Ein Leben in Freude und Dankbarkeit - darum bitten wir

 

Immer wieder geht etwas zu Ende, immer wieder müssen wir loslassen. Immer wieder werden wir fragen „warum“, warum ist das und jenes passiert. Du guter Gott, lass uns all die Zeichen der Auferstehung sehen, die Du uns schon heute  und JETZT schenkst und lass uns selbst im Namen Jesu Auferstehung und Leben für die Menschen mit und um uns sein. So bitten wir auch in dieser Stunde ganz besonders für alle Meschen in den Kriegs-und Krisengebieten, die jeden Tag auf neues Leben hoffen. Amen

Fürbitten Samstag 4.FW

 


Hin und wieder

ein paar Ausreden weniger ?


„Morgen 

werde ich mich ändern; 

gestern 

wollte ich es heute schon“.   

Christine Busta


Freitag, 20. März 2026

Fürbitten 21.3. wenn die Zukunft und das Leben Angst macht

 


21.3.2026  4. FW Sa  Joh.7.40  Jer.11.18

In den Texten der Lesung spitzt sich die Situation um Jesus zu. Bei Jeremias hören wir: „ich war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird.“ Im Evangelium ist für die  Schriftgelehrten der Tod Jesu eine beschlossene Sache, auch wenn man sich noch nicht getraut, ihn festzunehmen.  - Viele Menschen leben in einer Situation, die sie als bedrohlich und aussichtslos empfinden. Bitten wir heute besonders für sie

 

für alle Menschen in Kriegs und Krisengebieten, die nur hilflose Opfer und Spielball politischer Kräfte sind

für Menschen in schwerer Krankheit und ihrer Angst vor dem Tod

für alle, die sich als gescheitert ansehen, für alle, die keinen Ausweg sehen

für die Jungen, die kaputt sind von  Aggression und Alkohol und Drogen

für die Alleingelassenen, für die Einsamen, für die Verbitterten

für alle, die auch hier bei uns immer die Erfahrung von Armut und Ausgegenzt-sein machen

für alle, die auch am Arbeitsplatz, in der Schule, in sozialen Medien der Willkür und der Gemeinheit anderer ausgeliefert sind

für alle, die sich vor einer wichtigen Entscheidung fürchten

für alle, die Schuld nicht vergeben können und keinen Frieden finden


Heute begehen wir auch den internationalen Tag für Menschen mit Down Syndrom und es ist ein internationaler Tag gegen rassistische Diskriminierung – so bringen wir auch diese Bitten vor dich, Gott – mache uns alle mit-menschlicher, dann wird es auch Frieden auf der Erde geben. Amen

FASTEN Freitag 4-Fastenwoche

 


Den Schatten in mir entdecken  

und doch jeden Tag wieder:

"Springen sie, so oft sie können, - über ihren Schatten“  

Erwin Ringel


"Gib mir die Gaben der Tränen Gott

gib mir die Gabe der Sprache

überschreite meinen Schutzwall

schleife die Burg, in der ich mich verschanze

Reinige mich vom Verschweigen

Zerschlage den Hochmut, mach mich einfach

führ mich heraus aus dem Haus meiner Sicherheit

wasch ab meine falsche Erziehung

Gib mir die Gabe der Tränen Gott

gib mir die Gabe der Sprache

gib und ich lerne leben"     Dorothee Sölle