1.6.2026 Das
Gleichnis von den bösen Winzern Mk.12.1
Immer wieder
erzählt Jesus Geschichten – Gleichnisse – in denen er beschreiben will, wie das
mit dem Reich Gottes ist. In dieser Geschichte ist Gott wie der Besitzer eines
Weinberges, der Knechte ausschickt, um das vereinbarte Pachtgeld bei den
Winzern einzutreiben. Aber jedesmal werden die Boten des Weinbergbesitzers
ermordet, zuletzt sogar dessen Sohn. Was
wird der Weinbergbesitzer nun tun, fragt Jesus seine Zuhörer. Sie, die allesamt
zur religiösen Elite gehören, sind eigentlich mit diesem Gleichnis gemeint.
Denn sie sind es, die Jesus als Abgesandten seines Vaters nicht akzeptieren
können oder nicht akzeptieren wollen. (Der Weinberg
war schon im Alten Testament eine Metapher für das Volk Israel. Mit den
Knechten sind die alten Propheten Israels gemeint, die ebenso verfolgt wurden.
Der Sohn im Gleichnis ist Jesus selbst, der auch abgelehnt und zuletzt ja
getötet wird ) Was aber sollen
wir mit der Geschichte anfangen, wir, die wir ja glauben, dass wir auf
das hören was Gott uns durch Jesus sagt? Wir, die wir also im Sinne des Gleichnisses unser "Pachtgeld", also unseren "Glauben" zahlen. Bitten wir heute
für alle, die nicht von Klein auf Zugang zum Glauben finden
für alle, die glauben wollen und doch immer wieder zweifeln
für alle, die nicht glauben und doch gute Menschen sind
für alle, die nicht mehr viel darüber nachdenken, WAS sie eigentlich glauben
für alle, die Anderen den Weg zum Glauben schwer machen oder versperren
für alle, deren Glauben erstarrt und ängstlich ist
für alle, die für ihren Glauben und ihre Überzeugung verfolgt werden
für alle, die in Krisen an der Liebe Gottes zweifeln
für uns selbst, dass wir nicht allzu selbstsicher glauben, dass uns das schon zu besseren Menschen macht










