26.7.2026 Mt 13.44 die kostbare Perle, das hörende Herz - Welttag der Großeltern
dass wir mehr Fantasie und Mut haben, uns „den Himmel auf Erden“ zu wünschen, dass wir auch in unserem Leben nicht aufhören nach dem Schatz im Acker, nach der kostbaren Perle zu suchen
dass wir uns unsere innigsten Sehnsüchte eingestehen, dass wir nie aufgeben, etwas davon verwirklichen zu wollen, ganz gleich wie alt wir sind, weil nur die Sehnsucht uns immer weiterführt
bitten wir auch wie
Salomon um ein hörendes Herz, dass wir wahrnehmen, was die Menschen um uns
brauchen, dass wir wahrnehmen, wie wir helfen können
dass wir aber auch auf
unsere eigenen Bedürfnisse hören, dass wir uns selbst nahe sind und uns Gutes
tun
Danken wir für unsere Großeltern, danken wir für die, deren Hilfe wir in Anspruch nehmen dürfen – danke wir für unsere verstorbenen Großeltern und behalten wir sie dank bar in Erinnerung
Der Sonntag heute soll auch den alten Menschen gewidmet sein. Bitten wir für alle, denen das Leben oft schon beschwerlich ist, bitten wir um Begleitung für sie, bitten wir vor allem, dass unser Gesundheits -und Sozialsystem notwendige Dienste nicht einschränkt. Dass die alten Menschen nicht als eine Belastung empfunden werden, sondern dass man dankbar für die ist, die unser Leben bisher mitgestaltet haben
So bitten wir Guter Gott: lass uns alle, jung oder alt, den Schatz erkennen, die Kostbarkeit, die in jedem einzelnen Tag verborgen ist und lass uns alles daran geben, diesen Schatz ans Licht zu bringen. Und wie König Salomon bitten wir; Gib uns ein hörendes Herz: dass wir die Sorgen und Nöte und auch die Freuden der Menschen um uns wahrnehmen – und nicht zuletzt auch das, was unsere innerste Sehnsucht ist. Amen
Von Rainer Maria Rilke gibt es ein wunderbares Gedicht, das uns ermuntert, diesen 2Schatz im Acker zu suchen. "Geh bis an deiner Sehnsucht Rand" (gekürzt)
"Gott spricht zu jedem nur, eh er ihn macht ....
Von deinen Sinnen hinausgesandt,
geh bis an deiner
Sehnsucht Rand; .....
Lass dir Alles geschehn: Schönheit und Schrecken.
Man muss nur gehn:
Kein Gefühl ist das fernste.
Lass dich von mir
nicht trennen.
Nah ist das Land,
das sie das Leben
nennen.
Du wirst es erkennen
an seinem Ernste.
Gib mir die Hand"
Rainer Maria Rilke, 4.10.1899, Berlin-Schmargendorf











