Bild National Geographic 11.9.2026 ein Menetekel - wo bleibt der Frieden
Der heutige Tag, der 9.September, die Amerikaner sagen
nine eleven, ist in die Geschichtsbücher des 21.Jahrhunderts eingegangen. Der
Al Kaida Terroranschlag 2001 auf zivile
und militärische Gebäude der USA hat unfassbare Folgen gehabt. 3000 Menschen aus 90 Nationen sind bei diesem Al
Kaida Anschlag getötet worden – die Bilder der brennenden Türme des World Trade
Centers haben sich fast unauslöschlich in allen eingegraben, die die
schrecklichen Bilder über die verschiedenen Medien gesehen haben. Die
Vergeltungsmaßnahmen der Amerikaner haben letztlich eine weitere Spirale der
Gewalt in Gang gesetzt, die bis heute nachwirkt. Neue Terrororganisationen
wüten, die internationale Lage empfinden wir als bedrohlich fragil. Wir als
einzelne fühlen uns wohl als hilflos, sind selbst indirekt Opfer all dieser
Krisen und Spannungen – ja, wir können nicht viel anderes tun als um Frieden zu
bitten
Bitten wir
dass in den Konfliktherden dieser Welt endlich zwischen den
großen Mächten auf Versöhnung und nicht immer weiter auf Gewalt gesetzt wird.
Du Gott des Friedens – höre uns
Wir bitten um ein friedliches Miteinander der Religionen und
Kulturen, dass Menschen nicht verhetzt und einander zu Feinden gemacht
werden.
Du Gott des Friedens – höre uns
So viel Gutes geschah damals und geschieht heute durch
freiwillige Helfer in Krisen weltweit. Danken wir allen, die sich in
schwierigsten Situationen für andere einsetzen und die auch eine Hilfe für die
all die Menschen sind, die nach wie vor durch Kriege und Krisen entwurzelt
werden und ohne Heimat sind.
Du Gott des Friedens – höre uns
Bitten wir für eine gute soziale und friedliche Entwicklung
in Europa. Dass in Krisensituationen nicht nationaler Egoismus siegt sondern
solidarische Lösungen gefunden
werden. Dass Europa aus falschen Abhängigkeiten heraus findet und auf Frieden
setzt
Du Gott des Friedens – höre uns
Bitten wir für unser eigenes Land. Dass gerade auch wir
Christen durch unsere Stimme zu einem Klima des guten Miteinander beitragen.
Hilf uns helfen, wo immer und wie immer wir können
Du Gott des Friedens – höre uns
Guter Gott: der Frieden, um den wir täglich bitten, dieser
Frieden muss aber auch von uns gewollt und gelebt werden. Hilf uns dazu auch in
unserem kleinen Umfeld. Amen
Wir können auch mit den Worten des hl. Franziskus bitten:
Herr, mach mich zu einem Werkzeug Deines Friedens,
dass ich liebe, wo man hasst;
dass ich verzeihe, wo man beleidigt;
dass ich verbinde, wo Streit ist;
dass ich die Wahrheit sage, wo Irrtum ist;
dass ich Glauben bringe, wo Zweifel droht;
dass ich Hoffnung wecke, wo Verzweiflung quält;
dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert;
dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.
Herr, lass mich trachten,
nicht, dass ich getröstet werde, sondern dass ich tröste;
nicht, dass ich verstanden werde, sondern dass ich verstehe;
nicht, dass ich geliebt werde, sondern dass ich liebe.
Denn wer sich hingibt, der empfängt;
wer sich selbst vergisst, der findet;
wer verzeiht, dem wird verziehen;
und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben