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Freitag, 12. Juni 2026

Fürbitten 13.6. Das große Herz der Mütter

 

13.6.2026 Unbeflecktes Herz Mariä  

 Bild: Keith Haring

Gestern haben wir das große Herz Jesus Fest gefeiert – heute das Fest „Unbeflecktes Herz Mariä“ Was fängt man in unserer Zeit mit einem solchen Fest an? Was soll man unter einem „unbefleckten“ Herzen verstehen?  Maria ist quasi das Sinnbild für die Mütterlichkeit Gottes. Gott ist nicht männlich und nicht weiblich. Aber diese „Mütterlichkeit“ suggeriert uns eine Liebe vor, in der man ohne Angst, ohne Verstellung geborgen sein kann. Das Evangelium (Lk..2.41) gibt eine Ahnung davon: Bei einer Wallfahrt mit seinen Eltern zum Tempel in Jerusalem ist der 12 jährige Jesus plötzlich verschollen. Erst nach 3tägigem verzweifelten Suchen findet man ihn wieder – im Tempel, mit den Gelehrten in theologische Diskussionen vertieft. Dieser Bub Jesus – und später der Mann Jesus -  er ist sich der Liebe seiner Mutter sicher. So kann Jesus seinen eigenen Weg gehen, er kann seine Berufung leben. Auch wenn es wohl eine Zeit der Entfremdung zwischen Beiden gegeben hat – Die Liebe aber trägt – über den Tod hinaus

Bitten wir für die unzähligen Mütter in dieser Welt, die unter unsäglichen Bedingungen für Kinder sorgen müssen. Für all die Frauen, die mit Kindern keine sichere Heimat haben, wo es zu wenig Nahrung Kinder gibt, wo Kinder in  ständiger Gefahr leben

Bitten wir heute für alle Mütter in unseren geordneten Gesellschaften, dass sie es, wie Maria, in einem großen Vertrauen aushalten, dass ihre Kinder eigene Wege gehen wollen

Dass Mütter die Kraft haben, auch in schwierigen Situationen zu ihren Kindern zu stehen

Bitten wir für alle Mütter in Sorge um ein krankes Kind, für alle Mütter, die ein Kind verloren haben

bitten wir für all die Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch aber auch für die, für die eine Schwangerschaft ein Problem ist

bitten wir auch, dass unsere eigene Liebe, wie die von Maria, einen langen Atem hat, dass sie geduldig und fürsorglich ist

dass wir in der Liebe nicht unseren eigenen Vorteil suchen, dass wir niemand von uns abhängig machen, dass wir großzügig sind, nicht eifersüchtig, nicht Besitz ergreifend 

dass wir anderen ihren eigenen Weg, ihre eigenen Vorstellungen vom Leben lassen

und bitten wir, dass wir mit einem großen Herzen immer wieder  Kränkungen und Missverständnisse aushalten können, dass wir verstehen und verzeihen können,

 

Du guter Gott, Maria hat es uns vorgelebt. Im Vertrauen auf dich hat sie auch Jesus seinen Weg gehen lassen, den sie vermutlich nicht immer verstanden hat. Maria hat das Fremd-sein ihres Kindes ausgehalten, wie auch wir mit dem Anders-Sein der Menschen um uns leben müssen. Hilf uns, dass wir es geduldig und liebevoll tun – im Vertrauen auf Jesus und Maria. amen

Donnerstag, 11. Juni 2026

Fürbitten 12.6. Ein HERZ MIT FLÜGEL - wie schön wäre das

12.6.2026 Herz Jesu Fest  Mt.11.25

 Heute wird das große „Herz Jesu Fest“ begangen – liturgisch immer am Freitag in der 3. Woche nach Pfingsten. Vermutlich können heute nicht mehr allzu viele Menschen etwas mit „Herz Jesu“ Bildern und Darstellungen anfangen. Aber „Herz“, als Symbol für das Leben, „Herz“, als Symbol für Liebe, das ist allen verständlich. Und wir alle wissen, was es heißt, ein schweres oder ein leichtes Herz zu haben. Gerade jetzt in dieser Zeit, die wir immer mehr als Krisen-Zeit begreifen. Im Evangelium sagt Jesus heute: Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen mit Sorgen seid, Und Jesus verspricht: bei mir werdet ihr Ruhe finden.   Bitten wir heute

für die hilflosen Opfer von Hunger, Krieg, Katastrophen, Gewalt und Heimatlosigkeit. Wir wollen besonders aber auch an die Menschen vielleicht ganz in unserer Nähe denken, über deren Nöte und Sorgen wir nichts wissen

wir bitten für alle, die ein schweres Herz haben, die aus einer schwierigen Lebenssituation noch keinen Ausweg sehen

für alle, die krank sind, die Angst vor einer Diagnose haben, Angst vor der Zukunft, Angst, Schmerzen nicht mehr länger ertragen zu können

bitten wir für alle, die sich selbst eine Last sind, die Depressionen haben, die sich überfordert fühlen, denen alles zu schnell geht    

bitten wir an diesem Herz Jesu Fest auch für uns selbst: um ein leichtes Herz um ein Herz, das nicht zerrissen ist: dass wir uns das Leben nicht schwer machen mit Unzufriedenheit und so oft unnötigen Grübeleien

bitten wir um ein weites und ein großes  Herz – dass wir uns an der Freude anderer mitfreuen können, dass wir teilen und solidarisch leben können, dass wir die Sorgen der Menschen ums uns wahrnehmen

bitten wir um ein Herz, das nicht bitter ist: dass wir Altes loslassen und hinter uns lassen können und bitten wir vor allem auch um ein lebendiges Herz, ein Herz „mit Flügeln“ - voll Dankbarkeit und Freude über diesen heutigen Tag,

So bitten wir heute, am Herz Jesu Fest: Jesus, lass uns leben, Herz an Herz mit dir, damit wir auch die Herzen der Menschen um uns spüren, ihre Sehnsüchte und Nöte, dass wir einander gut sind, so gut wir es können, darum bitten wir heute, Amen

Mittwoch, 10. Juni 2026

Fürbitten 11.6. Herausfinden: was kann ICH TUN

 


11.6.2026  hl. BARNABAS   Mt.10.7

 Wir feiern heute den Gedenktag des hl.Barnabas. Seine Person führt uns in die spannende Urgeschichte des Christentums. Barnabas gehörte nicht zum Kreis der ursprünglichen 12 Apostel. Er war ein griechisch sprechender Jude aus Zypern, (er wird als  „Hellenist“bezeichnet) der sich erst nach dem Tod Jesu der neuen Bewegung anschloss. Barnabas wirkte in Antiochia, einer Stadt im antiken Syrien, die heute zur Türkei gehört und Antakia heißt. Barnabas war es, dem es gelang, Paulus in die Missionsarbeit einzuschalten, später hatte er Meinungsverschiedenheiten mit ihm.

Im Evangelium hören wir heute Jesus mit einem klaren Auftrag: „Verkündet, das Himmelreich ist nahe.“ Es ist ein Auftrag nicht nur für die Apostel DAMALS, sondern auch für uns: HEUTE und JETZT .  so bitten wir

 

Dass wir in jedem Lebensabschnitt immer wieder neu erkennen, was die ganz besondere Aufgabe ist, die auf uns wartet und die gerade wir, jeder Einzelne von uns, auf seine Art und Weise ausfüllen soll

Dass wir keine Angst davor haben uns auf Neues einzulassen – dass wir auch nicht zu träge sind, uns von alten Mustern zu verabschieden

Dass wir uns nicht ängstlich in Ausreden flüchten, wenn neue Herausforderungen auf uns zukommen, dass wir darauf vertrauen, dass Gott uns die Kraft für das Richtige und Erforderliche geben wird

Dass wir auch anderen helfen, ihre Berufung zu finden, dass wir niemandem Steine in den Weg legen, niemanden entmutigen, seinen eigenen Weg zu gehen

Bitten wir um Männer und Frauen, die ganz speziell in der Kirche Wege der Berufung gehen können, in vielfältiger Weise

Bitten wir für all die Menschen, die in Politik und Gesellschaft zu wichtigen Ämtern berufen sind, dass sie ihren Aufgaben gewachsen sind und sie im Dienst Aller ausüben

 

So bitten wir im Namen Jesu. Amen

 

 

Dienstag, 9. Juni 2026

Fürbitten 10.6. Welche Religion hatte Jesus?

 


10.6. 2026 Mt.5.17  Der Jude Jesus 

 An kaum einer anderen Stelle in den Evangelien wird einem so sehr bewusst, dass auch mehr als zweitauend Jahre Christentum Jesus nicht aus seinem jüdischen Umfeld lösen können. Jesus ist als Jude geboren, er ist der Sohn einer jüdischen Mutter – und der Jesus, der am Kreuz stirbt, er stirbt als Jude. Mit jüdischen Psalmworten auf den Lippen. Im heutigen Text bei Matthäus bekräftigt Jesus, dass er in keinem Punkt das jüdische Gesetz aufhebt – aber, - das folgt dann etwas später im Text: - immer wird Jesus darauf pochen, dass es um den Geist des Gesetzes geht, um den Willen Gottes und nicht um das sture Einhalten von Vorschriften und Ritualen. Denken wir heute aber einmal ganz besonders an den Menschen Jesu, an den jüdischen Menschen.

 

Bitten wir für unsere Kirche und für alle christlichen Kirchen,  dass sie die jüdischen Wurzeln, aus denen sie gewachsen sind mit Dankbarkeit und großem Respekt bewahren und verkündigen

gerade weil Jesus Jude ist müssen auch wir Christen entschieden gegen alles auftreten, was jüdische Menschen diskriminieren kann – bitten wir, dass wir eine mahnende Stimme gegen jede Form von Antisemitismus sind

bitten wir, dass wir immer wieder auch den Menschen Jesus ansehen, dass wir ihn als einen von uns spüren, und ihn nicht nur verklärt sehen

dass wir viel öfter das Ungewöhnliche, das Provokante, das so ganz Andere an Jesus wahrnehmen und es mit unseren eingefahrenen Gewohnheiten vergleichen

dass wir auch „Anstoß“ an Jesus nehmen, einen An-Stoß, der uns hilft, Festgefahrenes in unserem Leben um-zustoßen

 bitten wir um Respekt und Verständnis für unsere jüdischen Mitbürger, bitten wir um ein friedliches Miteinander aller Menschen gleich welcher Religion und Herkunft.

 

So bitten wir im Namen Jesus. Amen

Montag, 8. Juni 2026

Fürbitten 9.6. WORAUF es ankommt? auf DICH und MICH !!!!

 


9.6.2026 Mt.5.13 ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt    

Nach dem Hoch Fest von Pfingsten, 50 Tage nach Ostern, sind wir jetzt in der Liturgie der Kirche wieder im ganz normalen Jahres-Alltag angekommen. „Liturgisch“  sind wir in der sogenannten 10.Woche im Jahreskreis, aber was heißt schon NORMAL. Nach Pfingsten soll es doch eigentlich ANDERS weiter gehen, VER-RÜCKTER, etwas Neues sollte möglich sein. Haben wir nicht darum gebetet, dass ein neuer Geist weht? Jesus im Evangelium sagt uns heute genau das: „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt“: Auf uns also kommt es an!!  Auf jede und jeden einzelnen von uns. Heute, morgen, jeden Tag. Bitten wir also

 

dass wir uns wieder engagieren, uns einmischen

dass wir eine Meinung haben, uns nicht um Probleme herumdrücken

dass wir Mut zu Entscheidungen haben

 

dass wir ganz DA sind, dass wir uns einbringen

in unseren Gemeinschaften, in der Familie, am Arbeitsplatz

verträglich wollen wir sein, Freude machen

 

dass wir Misstrauen und Gleichgültigkeit ablegen

dass wir die Sorgen der Menschen, mit denen wir leben, wahrnehmen

dass wir uns nicht vor Aufgaben drücken

dass wir Verantwortung übernehmen und verlässlich sind

 

dass wir so im guten Sinn „Salz der Erde“ sein können

aber niemandem mit unserer Art das Leben versalzen

dass wir nicht stur und rechthaberisch sind

dass wir niemand entmutigen, niemanden das Herz schwer machen

 

so hilf uns, dass wir uns jeden Tag wieder heraustrauen aus dem alten Trott

dass wir uns immer wieder Neues zutrauen

denn mit der Zu-Mutung wächst auch der Mut

gib uns Mut und Freude

 

Jesus, so bitten wir für heute und für alle unsere Tage: dass wir im Vertrauen auf Dich leben dürfen, als Kinder Gottes  -miteinander und füreinander. Amen

Sonntag, 7. Juni 2026

Fürbitten 8.6. EINANDER selig machen – es wenigstens versuchen

 

8.6.2026 Mt.5.1 BERGPREDIGT    Die acht Seligpreisungen 

Die sogenannten Seligpreisungen im heutigen Evangelium gehören zu den bekanntesten Texten des Neuen Testaments und sie sind eigentlich fast ein Stück Weltliteratur. Man glaubt den Text ja schon durch und durch zu kennen, und vielleicht erreichen einen dann die einzelnen Sätze gar nicht mehr in ihrer tiefen Bedeutung. Frère Roger Schutz, der Gründer der Gemeinschaft von Taizé hat einmal gesagt: "Lebe das Evangelium – lebe, was Du verstanden hast – und sei es auch nur ein einziger Satz!" Fragen wir uns: Von welchem Satz fühle ich mich heute berührt?


Selig die arm sind vor Gott, sagt Jesus:                                                                                   bitten wir, dass wir die Freude daran erleben, dass Gott uns in aller Arm-seligkeit annimmt wie wir sind  

Selig die Trauernden, sagt Jesus                                                                                               lass, dass wir selbst immer wieder Trost erfahren – und dass wir im Mitfühlen und Mitleiden anderen Sorgen und Ängste abnehmen können

Selig, die keine Gewalt anwenden, sagt Jesus                                                                         Hilf uns, dass wir selbst ein Klima schaffen, in dem sich Menschen ohne Angst und Druck entfalten können. Mach uns auch innerlich frei von Aggression und jeder Vergeltungssucht 

Selig, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, sagt Jesus                                                       lass uns mithelfen, dass die Schwächeren nicht unter die Räder kommen, dass es genug Zuwendung für Behinderte, Kranke und Alte gibt, - und dass wir selbst ohne Eifersucht und Neid Anderen Erfolg und Gutes gönnen.                                                                                          

Selig die Barmherzigen, sagt Jesus                                                                                             lass uns wohlwollend und mitfühlend sein, großzügig, und nicht nachtragend. Lass uns aber auch barmherzig sein mit uns selbst, wenn wir immer wieder an unseren eigenen Ansprüchen  scheitern                                                  

 

Selig, die ein reines Herz haben, sagt Jesus                                                                                 hilf uns gut von Anderen zu denken, hilf uns Vorurteile ablegen, hilf, dass wir Menschen wohl-wollend immer wieder eine neue Chance geben

 

Selig, die Frieden stiften, sagt Jesus                                                                                                          hilf uns, dass wir aufrichtig, friedlich und versöhnlich miteinander umgehen, dass wir einander nicht mit Ungeduld und Rechthabereien das Leben schwer machen. Dass wir das Gemeinsame und nicht das Trennende suchen.

 

Du guter Gott, so hilf, dass wir im Geiste Jesu die Welt anders denken als sie ist. Dass wir den Mut haben, Stück für Stück, und sei es noch so klein, unser eigenes Verhalten zu ändern. Denn du willst, dass der Himmel HEUTE beginnt. Heute, Jetzt und in alle Ewigkeit. Amen  

Samstag, 6. Juni 2026

Fürbitten Sonntag 7.6. Was heißt das : BARMHERZIGKEIT ?

 


7.6.2026 Mt 9,9  10.SJK   Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer (Liebe will ich, nicht Schlachtopfer) nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken

Im Evangelium heute ist Jesus zu Gast bei einem Mann, der als Zöllner in der jüdischen Gesellschaft zutiefst verachtet war. Zöllner galten als Menschen, die sich an anderen bereichern, sie ausbeuten. Zöllner standen noch dazu im Sold der verhassten römischen Besatzung. Wie kann Jesus ausgerechnet auf so einen Menschen zugehen, Matthäus heißt der Mann, ja, wie kann Jesus zu „so einem“ sagen: Folge mir. Und dann lässt sich Jesus auch noch von diesem Zöllner einladen, sitzt mit „so einem“ an einem Tisch. Das empört die Frommen – aber ihnen antwortet Jesus: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt“, sondern die Kranken.“ Und Jesus verweist auf das, was der Gott der hebräischen Bibel will: „Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer“, so heißt es dort. Vermutlich müssen wir heute dieses Wort in unsere Sprache übersetzen. Was bedeutet „Barmherzigkeit“ für uns?   bitten wir

Lass uns barmherzig sein – hilf, dass wir die Menschen um uns und mit uns mit guten Augen sehen

Lass uns barmherzig sein – weil wir für uns selbst die Überheblichkeit der Frommen und Anständigen ablegen

Lass uns barmherzig sein - Damit wir niemand vorverurteilen und immer bereit sind, jemand eine 2.Chance zu geben

Lass uns barmherzig sein - Dass wir nicht abwertend oder gehässig über schwierige oder auch straffällig gewordenen Menschen sprechen

Lass uns barmherzig sein - Dass wir in unserem kleinen Alltag geduldig und verständnisvoll sind, das funktioniert auch an der Supermarkt Kasse.

Lass uns barmherzig sein - Dass wir immer mehr erkennen, wie sehr wir für uns selbst den liebevollen Blick Gottes auf uns brauchen

und bitten wir nicht zuletzt, dass auch in Vorschriften und Urteilen der Kirche Barmherzigkeit, das heißt auch Güte und Verständnis, an erster Stelle steht.

 

so bitten wir guter Gott, verzeih uns alle Anmaßung, verzeih uns alle Urteile, die wir so vorschnell fällen – lass uns mit den Augen Jesu auf die Menschen zugehen und selbst Tag für Tag dankbar für dein Erbarmen sein. amen

Freitag, 5. Juni 2026

Fürbitten 6.6. Wie großherzig muss ich sein ?

 


6.6.2026  Mk.12.38 Die Witwe und ihr „Scherflein“   

 Bin ich bereit das Letzte“ zu geben, wenn es darum geht anderen zu helfen? Sind wir bereit „das Letzte““ zu geben? Wer kann das überhaupt verlangen? – und wie unrealistisch ist denn das? Das Evangelium erzählt heute die Geschichte von einer Frau, einer Witwe, die selbst kaum das Nötigste zum Leben hat, und die doch im Tempel viel großzügiger spendet als die Reichen. Die geben nur, was ihnen nicht fehlt und nicht weh tut. Das Beispiel dieser Witwe, hält uns Jesus jedenfalls vor Augen. So bitten wir:

 

lass uns großherzig sein, wenn man uns für bedürftige Menschen oder Projekte um finanzielle Hilfe bittet

lass uns großherzig sein, damit wir auch Anderen einen Platz in unserem Land einräumen 

lass uns großzügig sein – wenn Menschen unsere Zeit und Zuwendung brauchen

lass uns großzügig sein, mit der Geduld, die wir füreinander aufbringen

lass uns großherzig sein - mit der Kraft, die wir in unsere Arbeit investieren

lass uns großzügig sein - mit dem Vertrauen, das wir einander geben

lass uns großherzig sein - mit dem „einander-gut-sein“ und verzeihen können

lass uns großzügig sein - mit der Liebe, die wir auch für uns selbst aufbringen sollen

lass uns großherzig sein - mit der Freude, die wir teilen

und lass uns großzügig sein - mit der Geduld und der Gelassenheit, an all den Tagen, wo manches nicht so gut läuft

 

Du guter Gott. Du willst unser großes Herz – aber Du willst auch, dass wir ALLES von Dir erwarten. Nimm uns die Angst, im Leben zu kurz zu kommen. Schenk uns ein weites Herz, dass wir sehen, was andere brauchen und dass wir bereit sind, zu geben, was wir geben können.  So wie Jesus gelebt hat, unser Bruder, in seinem Namen bitten wir dich, Amen

Donnerstag, 4. Juni 2026

Fürbitten 5.6. Wie spricht Gott zu uns ?

 


5.6.2026  2 Tim.3 bleibe bei dem, was du gelernt hast

Heute ist der Gedenktag des hl. Bonifatius, er gilt als der Apostel Deutschlands. Dabei stammte er eigentlich aus England, und kam 716 als Benediktinermönch und als christlicher Missionar nach Deutschland, konkret nach Friesland Thüringen und Hessen. Viele Klöster verdanken ihm ihre Gründung, letztlich erlitt er aber 754 während seiner Mission bei den Friesen den Märtyrertod. Sein Grab ist im Dom von Fulda. Das, was sein Anliegen war, Wort Gottes zu den Menschen zu bringen, das wird heute auch in der 1.Lesung thematisiert. Hier schreibt der Apostel Paulus an seinen Begleiter und Gehilfen Timotheus: „Jedes Buch der Schrift ist von Gottes Geist erfüllt. Bleibe bei dem, was du gelernt hast“. Heute sind die Menschen der Bibel gegenüber in vielem kritischer. Auch die Bibelwissenschaft hat viele neue Einsichten gebracht. Vielleicht empfindet man auch persönlich nicht jedes Wort in der Bibel als "Gottes Wort  - und doch gibt es Sätze und Passagen, die einen plötzlich so unmittelbar und tief berühren, als würde Gott wirklich direkt zu einem sprechen. Bitten wir heute

dass wir offen dafür sind, uns immer wieder von einem Wort oder einem Satz in der Bibel ansprechen zu lassen – dass wir diese Worte mit in unseren Alltag nehmen

dass wir nicht steckenbleiben in einem Kinderglauben, sondern dass wir uns religiös weiterbilden,

dass wir keine Scheu davor haben, auf manche Bilder und Geschichten in der Bibel eine neue Sicht zu bekommen

dass uns das Lesen in der Bibel hilft, leere Formeln und ängstliche Rituale zu überwinden

dass die Verantwortlichen in der Kirche so von Gott sprechen können, dass es das konkrete Leben der Menschen betrifft. Dass aber auch wir selbst von dem sprechen können, was uns Gott bedeutet

hilf, dass wir das Gespräch auch mit Menschen anderer Religionen führen können

und gib uns auch die Gabe, dass wir offen sind, für all die Impulse in Natur und Kunst, in Literatur, Musik und Malerei, in denen Gott uns ebenfalls begegnet

 

Du guter Gott. Lass uns erkennen, dass wir DICH in so vielem, ja eigentlich in Allem finden können, wenn wir nur auf Deine Stimme hören und deine Spuren in unserem Leben suchen. Darum bitten wir und dafür danken wir, im Namen Jesu   amen

Mittwoch, 3. Juni 2026

Fürbitten 4.6. den Weg gehen - und nie allein sein

 


4.6.2026 FRONLEICHNAM

Wir feiern Fronleichnam. Wir bekennen uns zu dem, woran wir glauben. Wir bekennen uns zu Jesus, und wir tun das in aller Öffentlichkeit, in unseren Fronleichnamsumzügen. Wir GEHEN unseren Weg mit Jesus. So wie schon das jüdische Volk den Weg mit Jahweh gegangen ist. So sind sie aus der Sklaverei Ägyptens herausgeführt worden. In der ersten Lesung hören wir, wie Gott sein Volk daran erinnert;  Du sollst an den ganzen Weg denken, den der Herr, dein Gott, dich während der vierzig Jahre in der Wüste geführt hat. Und dieser Gott geht auch unsere Wege mit uns, und wir gehen diese Wege mit Jesus. „Ich bin das lebendige Brot“, sagt Jesus im Evangelium – es ist das, was wir auf allen unseren Wegen brauchen. So bitten wir

 

Tag für Tag, auf all den oft mühsamen Wegen in unserem Leben,

Jesus, da brauchen wir dich - wie ein Stück Brot - Jesus, geh mit uns

 

Auf den Irrwegen und den Abwegen, ob wir sie absichtlich oder unabsichtlich gehen.....

Jesus, da brauchen wir dich, - wie ein Stück Brot

 

Auch auf unseren Schleichwegen, wenn wir uns das Leben manchmal ein bißchen leichter machen 

Jesus, da brauchen wir dich - wie ein Stück Brot:

 

Und auf so manchen Rückwegen in unserem Leben, damit wir sie nicht mutlos antreten...

Jesus da brauchen wir dich, - wie ein Stück Brot

 

An all den Weggabelungen, dass wir ohne Angst entscheiden können ….

Jesus da brauchen wir dich, - wie ein Stück Brot

 

Wir kennen auch die Kreuzwege, immer wieder, hilf, dass wir ihnen nicht ausweichen...

Jesus da brauchen wir dich, - wie ein Stück Brot

 

Und auch da brauchen wir dich für unsere tiefe Freude: auf all unseren Höhenwegen, mit ihren Herausforderungen und der großen Dankbarkeit, wenn man sie bewältigt hat...

Jesus immer und überall: Wir brauchen dich, - wie ein Stückl Brot

 

Jesus geh mit uns, Jesus sei uns Brot auf dem Weg. Sei uns das, was uns Kraft gibt.

Jesus, lass, dass dich im Brot teilen – heute und morgen und alle Tage unseres Lebens

 

 

Dienstag, 2. Juni 2026

Fürbitten 3.6. immer noch gibt es Märtyrer

 

3.6.2026  Mt.5.1   Märtyrer aus Uganda

Heute ist der Gedenktag von christlichen Märtyrern in Uganda. In den Jahren von 1885 bis 1887 ließ der damalige König Mwanga viele Christen ermorden, unter ihnen auch Angehörige des königlichen Hofes. Unter anderem starben Karl Lwanga und 21 Gefährten, sie wurden teilweise enthauptet oder verbrannt. Weltweit sind derzeit mehr als 388 Millionen Christen wegen ihres Glaubens intensiver Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Die zehn Länder mit der stärksten Christenverfolgung sind nach Angaben des internationalen Weltverfolgungsindex Nordkorea, gefolgt von Somalia, Jemen, Sudan, Eritrea. Syrien Nigeria, Pakistan, Libyen und dem Iran.  Bitten wir also heute ganz besonders

für alle, die wegen ihres Glaubens oder wegen ihrer politischen oder menschlichen Überzeugung verfolgt oder getötet werden. Nicht alle sind „Zeugen des Christentums“ – aber Zeugen dessen, was Jesus an Menschlichkeit von uns einfordert

Bitten wir für die vielen Menschen, die wahllos in Kriegen, bei Gewalt und Terroranschlägen ums Leben kommen, die gar nicht nach ihrer Überzeugung und Religion gefragt werden – die einfach nur OPFER sind

bitten wir für alle, die sich in ihrem Alltag oder im Berufsleben benachteiligt sehen, auf Grund ihrer Religion oder ihrer Überzeugungen

bitten wir für uns selbst, dass wir Menschen sind, die zu dem stehen, wovon wir überzeugt sind und woran wir glauben - was nach unserem eigenen Gewissen falsch oder richtig ist. 

Lass uns erkennen, wo auch in unserem Leben Entscheidungen anstehen, die wir  treffen müssen, auch wenn sie uns Nachteile bringen. 

bitten wir nicht zuletzt für die Erstkommunionkinder und alle Jugendlichen, die gefirmt worden sind. Dass sie in einer friedlichen Welt in ihren Glauben hinein wachsen dürfen

 

So bitten wir in großer Dankbarkeit für alle Menschen, die den Mut hatten oder haben zu ihrem Glauben zu stehen. amen

 

Montag, 1. Juni 2026

Fürbitten 2.6. Keine künstlichen Probleme schaffen

 


2.6.2026 Mk 12.13  gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott was Gott gehört“ sagt Jesus heute im Evangelium. Und auch dieser Satz ist ein geflügeltes Wort geworden.  Die Pharisäer wollen Jesus mit einer angeblich wichtigen religiösen Frage in eine letztlich politisch heikle Situation bringen. „Sollen wir dem Kaiser Steuern zahlen?“ Sagt Jesus „Nein“, kommt er in Konflikt mit der römischen Besatzungsbehörde – sagt Jesus „JA, zahlt eure Steuern“ würde er den meisten Juden als Verräter gelten, denn die Römer im Land sind verhasst. Jesus weicht der Antwort nicht aus, aber er bringt die Sache auf den Punkt. IHR SELBST müsst entscheiden, ihr selbst müsst wissen, was richtig oder falsch ist. Vielleicht meint er damit auch: Benützt Gott nicht als Ausrede, für das, was ihr tun, oder nicht tun wollt. So bitten wir heute

dass wir uns nicht krampfhaft Probleme schaffen, wo es gar keine gibt

dass wir auf Haarspaltereien und Kleinlichkeiten verzichten

dass wir nicht Gott als Ausrede benutzen, wenn wir eine Entscheidung treffen sollen

dass wir uns nicht mit falscher Frömmigkeit über Konflikte hinweg schwindeln

dass wir Verantwortung übernehmen, für das was wir tun

dass wir uns zutrauen, klare Entscheidungen zu treffen 

dass wir Anderen unter Berufung auf Gott kein schlechtes Gewissen machen  

dass wir Gott nicht missbrauchen für unsere eigenen Streitigkeiten

dass wir uns aber immer wieder fragen, welchen Platz wir Gott letztlich wirklich in unserem Leben und in unseren Entscheidungen einräumen

 

Du guter Gott. Hilf uns aufrechte und unkomplizierte Menschen zu sein, damit wir liebevoll mit unserem Leben und dem der anderen umgehen. Darum bitten wir mit unserem Blick auf Jesus. Amen

 

 

Sonntag, 31. Mai 2026

Fürbitten 1.6. WEM erzählt Jesus seine Geschichten - und warum?

 


1.6.2026 Das Gleichnis von den bösen Winzern Mk.12.1

Immer wieder erzählt Jesus Geschichten – Gleichnisse – in denen er beschreiben will, wie das mit dem Reich Gottes ist. In dieser Geschichte ist Gott wie der Besitzer eines Weinberges, der Knechte ausschickt, um das vereinbarte Pachtgeld bei den Winzern einzutreiben. Aber jedesmal werden die Boten des Weinbergbesitzers ermordet, zuletzt sogar dessen Sohn.  Was wird der Weinbergbesitzer nun tun, fragt Jesus seine Zuhörer. Sie, die allesamt zur religiösen Elite gehören, sind eigentlich mit diesem Gleichnis gemeint. Denn sie sind es, die Jesus als Abgesandten seines Vaters nicht akzeptieren können oder nicht akzeptieren wollen. (Der Weinberg war schon im Alten Testament eine Metapher für das Volk Israel. Mit den Knechten sind die alten Propheten Israels gemeint, die ebenso verfolgt wurden. Der Sohn im Gleichnis ist Jesus selbst, der auch abgelehnt und zuletzt ja getötet wird )    Was aber sollen wir mit der Geschichte anfangen, wir, die wir ja glauben, dass wir auf das hören was Gott uns durch Jesus sagt? Wir, die wir also im Sinne des Gleichnisses unser "Pachtgeld", also unseren "Glauben" zahlen. Bitten wir heute

für alle, die nicht von Klein auf Zugang zum Glauben finden

für alle, die glauben wollen und doch immer wieder zweifeln

für alle, die nicht glauben und doch gute Menschen sind

für alle, die nicht mehr viel darüber nachdenken, WAS sie eigentlich glauben

für alle, die Anderen den Weg zum Glauben schwer machen oder versperren

für alle, deren Glauben erstarrt und ängstlich ist

für alle, die für ihren Glauben und ihre Überzeugung verfolgt werden

für alle, die in Krisen an der Liebe Gottes zweifeln

für uns selbst, dass wir nicht allzu selbstsicher glauben, dass uns das schon zu besseren Menschen macht

 So bitten wir um einen lebendigen Glauben, der sich nicht davor scheut, dich Gott immer wieder auf neuen Wegen und in neuen Bildern zu suchen. Im Namen Jesu. Amen 

Samstag, 30. Mai 2026

Fürbitten Sonntag 31.5. Vom ICH - zum DU - zum WIR

 

31.5.2026  DREIFALTIGKEITS SONNTAG    Joh. 3.16

 das Dreifaltigkeitdsfresko aus Urschalling -   

Teil einer figurenreichen Wand- und Deckenbemalung aus dem 14. Jahrhundert - lässt sich auf vielerlei Weise deuten. Die mittlere Gestalt gleicht einer Frau, das weibliche Prinzip Gottes, entsprechend dem hebräischen Wort für Geist: "ruach" - weiblich "die Geistin". Die göttliche allumfassende Liebe ist für uns Menschen ohne "weibliches" Prinzip eigentlich undenkbar  

 

Weil wir Menschen sind, brauchen wir Bilder und Worte, um uns mitzuteilen. Wir machen uns auch ein Bild von Gott, weil wir über ihn sprechen wollen. Gerade das heutige Fest will aber wohl auch das EINE sagen: Gott ist ganz ANDERS. Wir halten uns zwar an Jesus, wenn er sagt, „wie du Vater in mir bist und ich in dir bin – so sollen auch sie in uns sein“ Auch wir sind in diese Göttlichkeit miteinbezogen – aber WIE GOTT IST!!!  - wir wissen es nicht. Nicht zuletzt verweist uns dieses -fest aber vielleicht auch auf das, was unser Leben sein soll: Beziehung, Beziehung zu uns selbst, Beziehung untereinander, Beziehung zu Gott. Letztlich sollen wir vom ICH zum DU und zu einem großen WIR kommen. 

Bitten wir an diesem heutigen Festtag

im Namen des Vaters   der uns immer auch Mutter ist  - dass wir nicht stecken bleiben in Äußerlichkeiten, in leeren Formeln und Ritualen, dass wir nicht hängen bleiben an alten Bildern und Geschichten

bitten wir im Namen des Sohnes  der uns Bruder ist - dass wir im Vertrauen auf Jesus leben – auch wenn es oft keine schnelle Antwort auf Sorgen und Probleme gibt, dass wir im Vertrauen auf Jesus offen sein können für alle Menschen, die unsere Hilfe und unseren Beistand brauchen  


bitten wir im Namen des Heiligen Geistes der alles Leben in uns ist, dass wir mit immer mehr Liebe und Sehnsucht Gott suchen, und nicht aus Pflichtgefühl, dass wir immer mehr in Gottes ANDERS-sein hineinwachsen dürfen   

 

so bitten wir im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistesdass wir auch in die Tiefen unserer eigenen Person hineinwachsen,  dass wir auch unser eigenes Anders-sein annehmen , dass wir in allen anderen Menschen deren „anders sein“ respektieren und achten,  als einen Widerschein des dreifaltigen Gottes.


und bitten wir, dass wir letztlich ein großes EINS-SEIN erfahren dürfen, in der Solidarität mit der wir leben, in der Verantwortung für die ganze Schöpfung, deren Teil wir sind, in der Dankbarkeit und Liebe, die uns das Leben immer wieder schenkt. Amen

 


 

Freitag, 29. Mai 2026

Fürbitten 30.5. WARUM WARUM WARUM

 

30.5.2026  Mk.11.27 Warum tust du das?

 Im Tempel in Jerusalem suchen die Priester und Theologen den Konflikt mit Jesus. Sie reduzieren alle ihre Vorwürfe auf einen Satz“ Mit welchem Recht tust du das alles. WARUM?“ Jesus stellt eine Gegenfrage, die sie nicht beantworten wollen und lässt sie im eigenen Saft schmoren. Aber ist es nicht so, dass auch wir Gott in manchen Situationen immer wieder fragen „WARUM? Mit welchem Recht tust du das alles?“ Auch wir möchten oft eine Antwort erzwingen, auf so vieles, was scheinbar keinen Sinn ergibt. So viele WARUM gibt es in unserem Leben –  bringen wir sie heute an Stelle der üblichen Fürbitten vor Gott

Warum tust du mir das an: da und dort treten Krankheiten auf, gibt es Sorgen

Warum tust du mir das an: warum kann mein Leben nicht unkompliziert verlaufen

Warum tust du mir das an: ich plage mich so oft und es schaut nichts dabei heraus

Warum tust du mir das an: ich bin so alt und werde doch nie gescheiter

Warum tust du mir das an: es fällt mir oft so schwer, andere auszuhalten, sie anzunehmen wie sie sind

Warum tust du mir das an: oft bin ich so gierig, kann nicht genug bekommen, 

Warum tust du mir das an: Warum ist diese Sehnsucht in mir, wenn es doch keine Erfüllung gibt?

WARUM – ganz abgesehen von meinen kleinen Wehwechen – Warum tust du uns das an: Hunger, Krankheit, Schmerz, Tod  –  WARUM Katastrophen, Unfälle, Verbrechen? So viel Leid, wohin man schaut?

 

So nimm DU unsere Ratlosigkeit, unsere Traurigkeit an, verwandle sie in etwas, was uns DENNOCH oder gerade deswegen zum Leben hilft. Denn Du vermagst alles. Das wollen wir glauben und erbitten wir durch Jesus unseren Bruder. Amen