20.7.2026 Mt 12.38 Mi 6.1
Im Evangelium heute fordern die Schriftgelehrten und Pharisäer Jesus ziemlich rüde auf: „Wir wollen ein Zeichen sehen“. Den Anspruch, den er für sich selbst erhebt, den akzeptieren sie nicht. Vermutlich selbst gutmeinende sind skeptisch. Seien wir ehrlich: empfinden wir selbst manchmal nicht ähnlich? Möchten nicht auch wir manchmal sagen: "Mach doch ein durchschlagendes Wunder in dieser Welt, Mach Frieden, stell die Kämpfe ein, mach die Menschen lebendig, die in Kriegen und Katastrophen ums Leben kommen....wenn du Gott bist, dann tu doch was...“ ja, wie oft flehen auch wir innerlich „um ein Zeichen“. so bitten wir heute
dass wir vertrauen können - auch wenn wir glauben „Gott schweigt“
dass wir vertrauen können - auch wenn uns der Kinderglaube nicht mehr trägt
dass wir vertrauen können –-auch wenn wir uns in Krisen „von Gott verlassen“ fühlen
dass wir vertrauen können - auch wenn wir anderen Gottes Nähe nicht mehr vermitteln können
dass wir vertrauen können - auch wenn Gott nicht gleich die Antwort auf alle Fragen ist
dass wir vertrauen können - auch wenn alles so oft immer ganz anders kommt, als es uns lieb ist
Du guter Gott, so sehr bitten wir um Frieden, so sehr bitten wir um Heil für alle Menschen, so sehr wünschen wir uns selbst ein bißchen Glückseligkeit und Frieden. Und doch gibt es Krieg, gibt es Tod, gibt es so viel Leid und oft im eigenen Leben Enttäuschung und Mühseligkeit. Hilf uns, dass wir unser Leben ganz auf Jesus zu setzen. Dass wir an die Auferstehung aus allem Tod glauben. Amen











