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Montag, 26. Oktober 2015

Fürbitten 27.10 - wo gehts denn da zum Himmlreich? Lk13.18



27.10.2015 Lk. 13.18 Sauerteig, Senfkorn
"Ja wie soll ich euch das Reich Gottes erklären?" fragt Jesus – und das ist wohl auch das, was WIR uns fragen: woran sollen wir erkennen, dass Gott und seine Wirklichkeit DA sind. Jesus zeigt auf die ganz kleinen Dinge: so wie das Senfkorn zum Baum wächst, so wie der Sauerteig das Brot macht – so, aus ganz kleinen Anfängen entsteht etwas Besonderes. – 
ja auch das Reich Gottes wächst, auch in uns selbst. So bitten wir heute

dass das Vertrauen wächst, gerade auch dann, wenn auch heute nicht alles so laufen wird, wie wir es planen und wir uns manchmal auch mehr Dank wünschen würden, für das, was wir tun

dass die Geduld wächst, weil wir nie ganz so sind, wie wir es gern hätten und weil wir das auch bei den anderen akzeptieren müssen

dass das Verstehen füreinander wächst, in die Menschen mit denen wir zusammen leben oder denen wir heute neu begegnen

dass die Liebe wächst, in den vielen Momenten der Ungeduld, und immer dann, wenn wir uns eigentlich nichts mehr von anderen erwarten

dass die Freiheit wächst, dass wir nach vorne schauen können und nicht gefangen bleiben in dem was war, dass wir immer wieder neu anfangen können

dass die Freude wächst, am Leben und an jedem Tag, der uns unsere Lebendigkeit spüren lässt – und dass die Dankbarkeit wächst, für alles, was uns immer wieder geschenkt wird

Du guter Gott, wir bitten für all die Menschen, die Opfer des jüngsten Erdbeben sind, wir bitten für die Menschen auf der Flucht – wir bitten dass endlich, endlich auch der Frieden wachsen kann, in dem wir als Menschengeschwister leben können. Amen