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Sonntag, 11. Oktober 2015

Nein, Pater Jordan, ich habe nicht vergessen .....SDS 33

Für Ihren Orden, für die Patres und die Schwestern und alle, die euch eng verbunden sind,ist das heute ein besonderer Tag, ein besonderes Fest.
                                              MATER SALVATORIS. Mutter des Heilands.
Nur die Salvatorianer und Salvatorianerinnen feiern dieses Fest noch am 11.Oktober 
- hat Rom extra erlaubt -
in der übrigen Kirche ist es das Mutter Gottesfest vom 1.Jänner, von Neujahr
Ja, das Foto, ich weiß schon, stellt keine "mater salvatoris" da - es ist eine
"Mater divinae providentiae auxilium christianorum"-"Mutter der Vorsehung - Hilfe der Christen"
Aber es ist "mein Muttergottesbild" wenn ich in der Kapelle der Salvatorianerinnen in St. Josef
bei der Messe bin oder einfach dort "nur so vor mich hinsitze"

Zuletzt war ich am 2.Oktober dort - am Fest der heiligen Schutzengel und ich saß dort
besonders müde und aufgeregt und ein bißchen ängstlich. Sie wissen es ....
bei meiner Tochter hatten in aller Früh die Geburtswehen für ihr erstes Baby,
mein erstes Enkelkind, begonnen - und da habe ich mich zu meinen Salvatorianerinnen geflüchtet, zum Bild der Muttergottes -
Wie sehr ich schon in all den Wochen zuvor mit Ihnen, P.Jordan, gesprochen habe,
ach das wissen sie nur zu gut.

Ein kleiner Junge ist geboren ...
(und seine Eltern wickelten ihn in eine Windel... 
wie Maria ihr Baby)
wie sehr wünsche ich mir, dass dieser kleine Junge
Jesus kennen lernt, dass
Arthur Kian in aller Freiheit und Liebe aufwachsen kann, dass Gott ihm Sehnsucht ist und niemals
Angst. Danke P.Jordan, ich vertraue auch ihnen ...

Heute bin ich ja schon in aller Früh
mit einer anderen Bitte gekommen.
In Wien wird gewählt - ich bestürme den Himmel, dass es viele, viele Stimmen FÜR Mitmenschlichkeit und Solidarität gibt. Dass gerade wir Christen in dieser wunderbaren Stadt dankbar sind für die Großzügigkeit und Freiheit, in der wir hier leben können -
und dass wir die Menschen, die in diesen Wochen
auf ihrer lebensgefährlichen und beschwerlichen Flucht auch bei uns Station machen -
dass wir in diesen Menschen Gottes Führung erkennen.

                                                         Foto Caritas Westbahnhof

Dass wir erkennen, dass Gott uns nicht zu neuen Verteidigungs-und ABWEHRKÄMPFEN aufruft, nicht  GEGEN die "Bedrohung" sollen wir sein - sondern Gott möge uns zeigen, wie wir
in seinem Namen in all diesen Gesichtern von Kindern und Frauen und Männern, von Jungen und Alten JESUS erkennen. Dass uns Maria ihre Mütterlichkeit leiht, damit wir in dieser Mütterlichkeit auf die Menschen zugehen, mit offenen Armen,  und nicht mit Angst und Panik und Abgrenzung. Bald schließen die Wahllokale und wir werden mehr wissen

und nicht zuletzt P.Jordan bitte ich immer wieder und gerade heute, für ihren Orden.
All die Schwestern und die Patres. Gerade bei den Patres stehen wieder Veränderungen, Umsrukturierungen ins Haus. Das ist immer eine harte Angelegenheit. So viele Gefühle werden aufgewühlt, vielleicht auch verletzt, Ängste? Kränkungen?
und doch auch wieder so viel guter Wille und so viel Vertrauen in Gottes Führung.
Schwer ist das alles immer unter einen Hut zu bringen
Mater salvatoris - Mama Jesu, hilf
Hilf, immer dort, wo es unsere Hirne schwer machen, in Entscheidungen einzuwilligen,
JA zu sagen ....Nie gibt es perfekte Antworten .... 
Niemand weiß das so gut wie sie P.Jordan
Wie sehr haben sie selbst immer um Entscheidungen, um klare Entscheidungen gerungen -
seien sie unser aller Fürsprecher,  jeden Tag wieder, wenn auch für jeden
von uns  immer wieder Entscheidungen anstehen, im Kleinen und im Großen.

Ich danke Ihnen für alles - Ihnen P.Jordan,
mir sind sie sehr sehr oft eine Hilfe