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Dienstag, 30. November 2021

Fürbitten 1.12 nahe sein, Tränen trocknen, mitfühlen

 


1.12.2021  Mt.15.29 „ich habe Mitleid mit diesen Menschen“   Jes 25.6.

Was macht unser Mensch-sein aus? Im Evangelium können wir es heute an Jesus sehen. Wo immer er hinkommt, spürt er die Bedürfnisse der Menschen. Ihre Sorgen, ihre Schmerzen und auch ihre Freude. Jesus tut den Menschen gut, immer wieder kann er Menschen auch heilen. Sind sie hungrig, sorgt er für Sättigung und Brot. „Ich habe Mitleid mit diesen Menschen“ sagt Jesus. Jesus handelt so, wie es der Prophet Jesaia in der alten jüdischen Bibel über Gott selbst aussagt. In der ersten Adventlesung heute hören wir es: „ER, Gott der Herr, wischt die Tränen ab von jedem Gesicht“. Mensch-sein, das heißt, so handeln, wie es Gott selbst tut: Mit-fühlen, Mit-leiden, Tränen trocknen, wo immer es geht. So bitten wir

 

Dass wir mit-fühlen

Mitfühlen und besorgt sind, mit den Kranken in unserem Land. Mit den Ärzten und dem Pflegepersonal in den Spitälern. Dass wir die Covid Schutzmaßnahmen im eigenen Bereich gewissenhaft und konsequent einhalten

 

Dass wir mit-fühlen

Ja auch mitfühlen mit all denen, mit denen wir nicht einer Meinung sind, in den Spannungen dieser Tage rund um die Notwendigkeit des Impfens

 

Dass wir mit-fühlen

Mitfühlen mit unseren Freunden, mit den Kollegen am Arbeitsplatz, mit allen, denen wir heute begegnen werden – dass wir aber auch mitfühlen mit den Menschen in der eigenen Familie, wie oft übersieht man da manches, weil es so nahe ist

 

Dass wir mit-fühlen

Mitfühlen mit den bedürftigen Menschen mitten unter uns. Mit den Obdachlosen in diesen kalten Tagen, mit all denen, die sich im Leben schwertun, die in dieser Zeit noch mehr auch auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind, dass wir so gut wie wir es können, auch hier helfen.

 

 

So bitten wir, dass wir immer mehr mit-fühlende Menschen werden - auch mit uns selbst,                   dass wir mit uns selbst und unseren Schwächen Geduld haben, dass wir uns selbst Fehler nachsehen, dass wir uns geborgen wissen, in der Güte Gottes

 

so bitten wir guter Gott, lass auch uns Menschen sein, die Tränen abwischen, wo immer es möglich ist. Wir selbst können Leid und Tod nicht verhindern, aber wir können die Lieblosigkeit besiegen, darum bitten wir im Namen Jesu Amen