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Mittwoch, 28. Juni 2017

Fürbitten 29.6. die Stärke sitzt in der Schwäche - Petrus und Paulus


29.6.2017 Hochfest Hl. Petrus und Paulus  

Petrus und Paulus können uns Mut machen. Nichts an ihnen ist perfekt. 
Petrus, den Jesus als einen der ersten Männer an seine Seite holt, Petrus führt gern das große Wort aber er versagt im entscheidenden Moment. Er leugnet Jesus zu kennen, als dieser gefangen genommen wird. Petrus ist ein Feigling und Paulus ein Fanatiker, der mitgeholfen hat, die ersten Jesus Anhänger zu verfolgen. Selbst als beide Männer nach Jesu Tod schon wichtig für die Kirchenführung sind, streiten sie, sind durchaus nicht ein Herz und eine Seele. Und doch geben beide ihr Leben für ihren Jesus und für das, was er wollte. 
So bitten wir heute

dass Gott auch aus unserer Schwächen, aus unseren Krisen und Spannungen, aus unserem Versagen und aus all dem, was wir auch falsch machen: dass Gott daraus  immer wieder Gutes entstehen lassen kann
Dass die Kirche unter Papst Franziskus die richtigen Antworten und Reformen für die Probleme unserer Zeit findet - 
dass aber nicht nur „die Oben“ Richtlinien – sondern dass auch "wir Unten" unsere Visionen leben und keine Angst vor Veränderungen haben

dass unsere Kirchen Orte sind, wo Menschen verschnaufen können, wo man angenommen wird,      so wie man ist 
Petrus, der als erster Führer der Kirche gilt, Petrus war verheiratet, hatte Familie. Bitten wir um ein Umdenken in der Kirche, was die Verpflichtung zum Zölibat, zur Ehelosigkeit für Priester betrifft
bitten wir für alle, die in diesen Tagen zu Priestern geweiht worden sind. Auch für alle Ordensleute:  dass die Freude ihrer Berufung sie auch in den unausweichlichen Krisen trägt. bitten wir, dass die beamtete Kirche ihre unbegreifliche Angst vor Frauen in priesterlichem Dienst verliert
bitten wir  für uns selbst, dass unser Glaube keine Pflichtübung ist, sondern dass wir ihn mit Liebe und in großem Vertrauen leben. Hilf uns erkennen, worin unsere Sendung, worin unser Auftrag besteht. Wozu DU uns brauchst und berufst


um all das bitten wir im Namen Jesu , der jede und jeden von uns braucht, damit wir seinen Weg der Geschwisterlichkeit und der Solidarität in Liebe gehen können. Amen