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Samstag, 3. Juni 2017

Ach Arthur 112 was lange währt ..... ???

"Was lange währt -
wird endlich gut!"
Nein, mit dem Sprichwort kann die Moa gar
nichts anfangen.
Schon gar nicht, wenn der Arthur schon viel zu lange
weg ist - so lange!!!! - ghört sich einfach nicht!!!!
Höchste Zeit, ja allerhöchste Zeit
- sagt die Moa -
dass der Arthur nun endlich wieder da ist.
Da kann er sich noch so sehr verstecken -
die Moa findet ihn!!!
So eine lange Rückreise wieder, ganz
fad der Stau dann auch noch in Wien
Aber der Arthur scheint das wegzustecken wie nix.
Profi - Reisender!
Noch hat ihn die Oma nach seiner Rückkehr
gar nicht gesehen - noch ordnet sie die Fotos
von Portugal und wundert sich und
wundert sich. Ja, der hat viel erlebt!!!!
Eltern hat er, die kommen sonst auch nur im Bilderbuch vor.
Nur zu gut kennt die Oma die Arthur Mama und weiß:
die würde sich normalerweise
nicht Stunde um Stunde - bei jedem Wetter -

durch eine malerische Stadt bewegen -
Omas eigenes Baby
ist doch eher ein Faulpelz - ganz ganz lange schlafen - irgendwann am späteren Nachmittag
ein Stadtbummel - das Leben findet dann am Abend statt.
Mit dem Arthur spielt sich das Leben aber
rund um die Uhr statt.
Wird er munter, rüttelt der Arthur an Mama und Papa
und schon wenig später, so erzählt die Mama,
fährt Arthurs energischer Zeigefinger aus:
RAUS, RAUS!!!
Ob sie wollen oder nicht müssen die Eltern aus dem Bett, müssen zum Frühstück
aber auch dort
ertönt bald der Ruf "RAUS, RAUS"...

Arthur genießt das rüttelnde Kopfsteinpflaster -
Erinnerung an seine Babytage?
Wie hat die Oma da immer  wieder
das Kinder-Wagerl in der einzigen
verfügbaren "Rüttelpflaster-Gasse"
hin und hergeschoben,
nur damit der kleine Arthur endlich einschlafen kann.
Nun lässt sich der große Arthur mit Genuss
aber hellwach - durchrütteln -
lässt sich faul im Wagerl schrieben oder
läuft und läuft dann selbst bergauf, bergab
(so ist das in Lissabon)
und genießt ganz besonders
die Straßen Musikanten.
Über ein Video
lacht die Oma Tränen.
Vor zwei Gitarrespielern liegt ein
Leinensackerl, in das die Leute Geld werfen.
Arthur, der bewundernd steht und lauscht und
rhythmisch wippt, wird natürlich auch
mit Kleingeld versorgt, das er einwerfen darf.
Er macht es liebevoll und penibel, legt
den Euro zuerst an den Taschenrand - dann ganz ordentlich in den Sack hinein:
aber DA!!!! Da spürt er und sieht er, da sind noch eine Menge Münzen ...... und das ist fast
noch schöner als die Musik!!!

Mit voller Hand greift Arthur jetzt in den Sack und
zieht die Beute heraus:
"Ha!!! da ist aber toll, 
hier bekommt man sogar Geld fürs Zuhören!!!! 
Wenn das nicht die Urlaubskasse auffettet!!"
Schnell aber wird der Arthur überzeugt,
dass man dieses Geld ganz ganz brav im Sack lassen muss -
er steckt auch alles wieder zurück - aber kaum darf er
wieder eine Münze einwerfen, sieht man, wie groß
die köstliche Versuchung ist:
schnell schnell
klimper klimper. eine Hand voll Münzen greifen -
.... aber  ....alles alles wird wieder brav in den Sack geworfen. Das kontrolliert die Mama.
Die übrigen Zuseher lachen, eine fremde Dame gibt dem Arthur extra Geld zum Einwerfen ...
ja, und vielleicht hat der Arthur so sogar die Einnahmen der Musiker gesteigert:
Arthur, der jetzt schon ganz entspannt vor Publikum  zur Musik swingend
immer mehr aus sich heraus geht - der könnte doch fast ein
Werbegag gewesen sein.
Tage am Strand kommen noch dazu
Das Wetter lange nicht so heiß
wie in Wien
Aber einem echten Urlauber tut das
gar nichts.
Auf den Fotos sieht die Oma den Arthur
mit langer Hose, Anorak und sogar
mit Wollmütze ...
na der wird sich wundern, denkt sie sich,
bald schon im heißen Wien!!!
Ja bald!!!
Seit einem Tag ist er nun wieder da,
der ARTHUR -
ja DER ARTHUR
Für die Moa - per Video -
ist das eigentlich der bewegendste Augenblick aus seinem Portugal Urlaub
Der ARTHUR - zum ersten Mal nennt er sich selbst beim Namen.

"Wie heißt denn du?" 
wird er aus dem off gefragt



"ARTHUR" 
sagt der Arthur
er sagt es so selbst ergriffen und schüchtern 
und mit einem
so bezaubernd rührenden fast verlegenem Lächeln:
ARTHUR  - ARTHUR