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Samstag, 27. Juni 2015

Fürbitten 28.6. - Talita kum, Mädchen steh auf Mk.5.21 13.Sonntag im Jahreskreis



28.6.2015  Mk. 5.21  Talita kum, Mädchen steh auf
Wo Jesus hinkommt, schöpfen Menschen wieder Hoffnung. Er ist Einer, den man bitten kann, vor Jesus haben die Menschen keine Scheu. Niemand muss umständlich und gespreizt daher reden: "Bitte bitte hilf", sagt der Vater, dessen Tochter im Sterben liegt, ja eigentlich schon gestorben ist. Und Jesus geht mit, auch wenn es hoffnungslos scheint. 
Talita kum, Mädchen steh auf, sagt Jesus – und er sagt es auch zu uns, 
wenn wir manchmal „wie Tod“ sind. "Komm steh auf". So bitten wir

Dass Menschen immer wieder Hoffnung schöpfen können, auch wenn Schreckliches passiert ist
wie die jüngsten Terroranschläge und die Amokfahrt in Graz, dass sich auch hier Menschen wieder aus Angst und Verzweiflung "aufrichten können"

Dass wir einander beistehen und dass wir nicht aufhören zu bitten und zu hoffen, 
auch wenn die Realität oft gegen uns spricht

dass wir Gott eine Chance geben, „an uns“ zu handeln

dass wir uns eingestehen, müde und erschöpft zu sein
dass wir es aushalten, schwach und „bedürftig“ zu sein

dass wir uns auch einmal „sterbensmüde“ hinlegen dürfen – 
im Vertrauen, dass du uns aufrichten wirst

dass wir nicht nur GOTT, sondern auch einander vertrauen und dankbar die Hilfe
Anderer annehmen

dass wir daran glauben können, dass auch die Menschen,die gestorben sind, auf-er-stehen zu einem neuen Leben
  
Guter, lieber, heilender, heilsamer Gott: ganz besonders bitten wir für alle, die in diesen Tagen Schreckliches erlebt haben. Wir selbst können so wenig verhindern, wir können oft nur so ungenügend helfen: So strecken wir die Hände nach Jesus aus und bitten IHN für unsere Welt und uns selbst und unsere Familien und Freunde. Lass uns in dir geborgen sein:
Heute und morgen und alle Tage. Amen