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Sonntag, 25. Juni 2017

Fürbitten 26.6. Schluss mit obergscheit und besser wissen


26.6.2017 Mt.7.1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet
                  Gen 12.1.  neu anfangen

Gott will von Abraham, dass er alles zurücklässt, was bisher sein Leben war.
„Zieh weg aus deinem Land“ - Ganz NEU soll Abraham anfangen, er, der schon alt war. Nur auf ein Wort Gottes vertrauen und aufbrechen ….
Für uns hat eine neue Arbeitswoche begonnen – was trauen wir uns zu an Neuanfang?
Jesu hätte ein paar ganz einfache Anweisungen für unseren Alltag:  Hört doch einfach auf, über andere zu schimpfen oder sie auszurichten „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“, und Jesus fragt uns auch unverblümt: Warum siehst du eigentlich immer nur den Fehler beim Anderen – warum nicht zuerst bei dir? „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht“ Ja, wir selbst haben oft ein ganzes Brett vorm Kopf – und kümmern uns doch nur darum, was beim Anderen falsch läuft. Bitten wir heute

dass wir heraus finden aus unserer Selbstzufriedenheit und Selbstgewissheit

dass wir aufhören, uns über andere den Mund zu zerreißen

dass wir Schluss machen mit dem Tratschen und Ausrichten und alles besser wissen

dass wir uns das schwarz – weiß Denken abgewöhnen, so einfach ist das Leben nicht

dass wir in den Fehlern anderer und in ihren Schwächen nicht auch noch herumbohren

dass wir an denen, die wir nicht mögen, ganz bewusst das Gute herausfinden und es respektieren

dass wir uns selbst kritisch sehen und auch unsere „edlen“ Motive immer wieder hinterfragen

dass wir nicht glauben, wir wüssten schon alles und hätten die Wahrheit gepachtet



Jeder Tag ist ein Neuanfang. Du guter Gott, lass uns wie Abraham hinhören, auf das was Du uns gerade heute wieder sagst. Lass uns erkennen, wie wir im Vertrauen auf dich neu denken und handeln können. Wir bitten im Namen Jesu,  der mit uns lebt und in dem wir dich lieben heute und morgen und immer. Amen

Samstag, 24. Juni 2017

Arthur am Sonntag 26 Gegen die ANGST - ich fürchte mich nicht!!!

MOA! sagt der Arthur -
er spricht ja am liebsten in Befehlsform -
MOA! Sonntagsgeschichte!
Der Arthur vergisst nichts, was man einmal als
Ritual eingeführt hat ... da kann er noch so viel
anderes zu tun haben .... Sonntag früh: das heißt
"Sonntagsgeschichte"
Na ja, sagt die Oma, eigentlich ist das heute etwas,
was fast noch mehr die Großen als die Kleinen angeht.
"Fürchtet euch nicht" - heißt die Geschichte
und jeder von uns weiß, was das bedeutet
"Angst haben".
ANGST? Der Arthur denkt nach? Kennt er "Angst"?
Also vorm Fliegen fürchtet er sich überhaupt nicht!
In der Bim fürchtet er sich nicht, vor den großen Rutschen fürchtet er sich nicht!
Auf den Spielplätzen - und jetzt ist der Arthur dort schon längst Profi -
nein, da kennt er keine Angst. Auch wenn oft viel ältere Kinder sich dieses oder jenes nicht trauen.
Fürchtet sich der Arthur vielleicht vor den großen wauwaus????
Respekt hat er - zum Glück - aber Angst?
Eine Kinderpsychologin meinte, man solle
Kleinkinder nicht mit dem Gesicht in Fahrtrichtung ins Wagerl setzen: denn sie könnten sich vor Unbekanntem fürchten!
Das glaubt die Oma nicht. Woher soll ein Kind "Angst" haben,
wenn es nicht irgendwann einmal eine schlechte Erfahrung gemacht hat. Der Arthur, wenn er überhaupt noch sitzt - sitzt im Wagerl NICHT in Fahrtrichtung - aber deswegen, weil wir so miteinander viel besser quatschen können. Wenn er der Moa nicht so schön gegenüber sitzen würde - hätte der Arthur da schon so früh gelernt,
"Zunge zeigen"?
ANGST? Nein, die Moa glaubt,
Angst kennt der Arthur nicht wirklich!
Oder vielleicht doch? Schreit er nicht wie panisch, wenn man sich einem Kinderarzt nähert
Schreit er nicht auch schon dann wie panisch, wenn er nur glaubt,
es könnte sich ein Kinderarzt nähern?
Weigert er sich nicht energisch, auch nur die Türschwelle bei der Kinderärztin zu
überschreiten, schon vor der Haustüre weigert er sich, hinein zu gehen.
Ist es schon ANGST?
Oder ist es einfach ein ICH WILL NICHT ICH WILL NICHT ICH WILL NICHT
Oder vielleicht doch ANGST?

Da zieht sich der Oma gleich das Herz zusammen
Vor allen allen Ängsten möchte sie den Arthur doch bewahren - ewig, ewig
Weil die Moa doch weiß, wie das ist mit der Angst
Wie die einen quälen kann, wie die einen verfolgen kann, wie die einen in Besitz nimmt
"Moa" sagt der Arthur - "Moa du hast keine Angst.
Moas haben keine Angst!"
Ja, das wäre schön .... Puh, eine ganze Angst Litanei könnte die Moa herunter beten
Nach Außen sieht man ihr da nix an - wäre ja noch schöner - aber so ganz tief drinnen!!!
Sooo viel Angst: immer wieder um die Kinder!
wenn sie ganz klein sind, wenn sie größer sind. wenn sie ganz groß sind -
und dann kriegen diese Kinder wieder Kinder....und die Ängste
fangen ganz von vorne wieder an
Und hat es nicht auch im Beruf Angst gegeben? Werde ich meine Sendungen gut moderieren
werde ich das Interview gut führen, werde ich alles richtig machen?
Nein, man muss kein Angsthase sein - um Angst zu haben.
Abeer wenn sie kommt die Angst
wenn sie da ist, die Angst
dann kann man auch ganz tief drinnen in sich selbst die Stimme hören,
die immer wieder sagt
"Fürchte dich nicht - du musst dich nicht fürchten"
Aber sind nicht dennoch so viele Angst Erwartungen,
Angst Befürchtungen eingetreten.
Hatte man nicht so oft, zu Recht, Angst?
Ist nicht schon so viel schief gegangen?
"Fürchte dich nicht....." Sind das nicht billige Vertröstungen?


Nein, sagt die Moa:
"ich fürchte mich nicht ....
und wenn ich noch so viel Angst habe!!
Aus Schluss Pause - ich fürchte mich nicht!"
Ja das gefällt dem Arthur!
Ganz energisch muss die Moa sein!
Später wird sie ihm erzählen, dass ein ganz berühmter Wiener Psychiater,
der Viktor Frankl,-
er hat ganz schlimme Dinge im Leben mitgemacht -
dass der einen sehr einfachen und sehr klugen Satz gesagt hat:
"Ich muss mir auch vor mir selber nicht alles gefallen lassen"
Angst???? -
Nein danke, ich fürchte mich nicht
Sie kann mich beuteln die Angst, das gelingt ihr immer wieder
Aber etwas ist in uns, das ist viel stärker als die Angst
Wir müssen nur hinhören
und von den Kindern müssten wir es uns wieder abschauen

springen - und vertrauen





Fürbitten Sonntag 25.6. Fürchtet euch nicht ...


25.6.2017 Mt.10.24 fürchtet euch nicht 

"Fürchtet Euch nicht!" Dreimal wiederholt Jesus diesen Satz heute im Evangelium.
"Fürchtet euch nicht vor den Menschen, 
fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten können" – hier macht Jesus allen Mut, die sein Evangelium verkünden und das oft auch heute unter Todesgefahr. 
"Fürchtet euch nicht, ihr seid mehr wert als alle Spatzen zusammen": 
das sagt Jesus aber heute auch gerade in unseren kleinen Alltag hinein. Wir haben viele Gründe, uns zu fürchten. Eigentlich sind wir in keinem Augenblick wirklich sicher vor Verlust und Schmerz. Und so oft fehlen uns Worte, die trösten und Hoffnung machen. Bitten wir im Vertrauen darauf, dass Gott uns hört:

Bitten wir für alle, die in ihrem Leben in einer Sackgasse stecken, die ihr Alltag überfordert, lähmt und müde macht. Bitten wir für alle, die sich nichts mehr vom Leben erwarten wollen, bitten wir für die Enttäuschten, die Ängstlichen, die Zyniker

Bitten wir für die Menschen in unserer Mitte, die vor großen Problemen stehen: als Opfer gescheiterter Beziehungen, als Kranke, als Arbeitslose. bitten wir für die Opfer von Unfällen und Gewalt, bitten wir für all die Opfer von Naturkatastrophen und  für alle, die oft von einer Minute auf die andere vor den Trümmern ihrer Existenz stehen

Bitten wir – auch wenn es uns oft so vergeblich scheint -  für die Opfer von Kriegen und Bürgerkriegen: für die Soldaten, die Frauen und Kinder, die Flüchtlinge und Vertriebenen. Bitten wir für alle, die hier in Österreich auf Asyl und Aufnahme hoffen, dass wir sie als Menschen und nicht nur als Belastung sehen
Bitten wir für alle, die krank sind, die in diesen Sommertagen im Spital liegen müssen. Bitten wir für alle, die mit einer unerwarteten Diagnose fertig werden müssen, Bitten wir für alle, die sich vor einer Operation ängstigen oder nicht wissen, wie es nun weitergehen soll.
Bitten wir vor allem auch für die jungen Menschen unter uns, die niemand haben, der ihre Angst versteht, bitten wir für alle, die kriminell und aggressiv werden weil sie selbst das Gefühl nicht kennen, geliebt und angenommen zu sein. Bitten wir auch für alle Schüler und Familien, wo ein Nachzipf die ersehnten Ferien belastet.

Für alle wollen wir auch bitten, deren Aufgabe es ist, Interessen von Gruppen oder von ganzen Völkern zu vertreten: in Politik ,Wirtschaft und Gesellschaft dass es ihnen gelingt Ängste abzubauen und Vertrauen zu schaffen. Etwa in der Gesundheits, der Schul- und der Pensionspolitik.
„Fürchtet euch nicht. Ihr seid mehr wert als viele Spatzen!“ Im Vertrauen auf dieses Trostwort Jesu bitten wir dich, Vater im Himmel, sei uns nahe in all unseren Sorgen und Ängsten. Wie auch wir versuchen wollen, einander Hilfe und Trost zu sein.  Amen

Ach Arthur 116 "..was wird wohl aus diesem Kind werden?"

hört man die Moa seufzen?
"...was wird wohl aus diesem Kind werden"?
Ist der Oma das Herz schwer?
gibt es Probleme? macht sie sich Sorgen??
Nein, nein, nein:
die Moa kommt soeben von der Kirche und da feiert man
das Fest "Johannes der Täufer" - die Oma schlägt also sozusagen ihr "Arthur - Sonntagsbuch" auf,
(auch wenn heute erst Samstag ist) -
und da gibt es zu diesem liturgischen Fest
eine Menge Sätze, die der Oma sehr zu Herzen gehen.
"Was wird wohl aus diesem Kinde
werden.." ist einer dieser Sätze
Es ist wohl eine mit wundersamen Begebenheiten ausgeschmückte historische Erzählung, dass vor mehr als 2.000 Jahren in Palästina ein Bub geboren wurde,
bei dem es - noch ehe er auf der Welt war - schon ein paar seltsame Dinge gab. Seine Eltern waren alt, ihr Kinderwunsch war unerfüllt geblieben - der Mann war einer der Priester im Tempel und eines Tages glaubte er
einen Engel zu sehen, der ihm sagte "Ihr werdet noch ein Kind bekommen, und es wird eine ganz besondre Aufgabe im Leben haben"
Der Vater, Priester hin, Priester her, war mehr als skeptisch.
Alte Leute bekommen keine Kinder und das sagte er auch dem Engel unverblümt.
"wir sind alt...bitte, wie soll denn das geschehen?"
Na ja Engel mögen das nicht,wenn man ihnen nicht glaubt - und so sagte dieser, er nannte sich Gabriel, zu dem Mann: "Du wirst jetzt eine Weile stumm sein, bis zu dem Tag, wo alles so eintritt, wie ich es dir sagte"
Der arme Zacharias war also plötzlich wirklich stumm -
die Leute,die ihn kannten waren fassungslos - und noch fassungsloser waren sie 9 Monate später, als tatsächlich das Kind der alten Eltern geboren wurde.
Eine sehr komische Geschichte: und als man den Vater fragte, wie der Junge nun heißen sollte, da schrieb er zum Erstaunen der Leute nicht seinen eigenen Namen auf, sondern "JOHANNES" - Johannes soll der Bub heißen. Und als der Vater das
geschrieben hatte - da konnte er plötzlich wieder sprechen - ja und er hat Gott gedankt und gelobt,
(das gehört sich ja wirklich, wenn alles so gut ausgeht!!
Johannes" das heißt übrigens im Hebräischen:
"Gott stiftet gnadenhaften Umschwung)
Na und erst die Leute, wie denen der Mund offen blieb
"...was wird wohl aus diesem Kind werden?" - das fragten sie sich reihum
Den Rest der Geschichte kann die Moa dem Arthur ja ein anderes Mal erzählen
aber dieses STAUNEN: "was wird wohl aus diesem Kind werden"
dieses Staunen trägt die Oma tief in ihrem Herzen

Schon damals,
als die eigenen Kinder geboren worden sind
" was wird wohl aus diesem Kind werden!!!"
Und dann erst,
als vor fast zwei Jahren
der Arthur zur Welt kam!
"mein Gott", dachte sich die Oma
" was wird wohl aus diesem Kind werden!!!"
und nun, am vergangenen Sonntag,
als die kleine Hannah geboren wurde -
noch so klein und schon mit einem so energischen Gesichtchen -
wieder dieselbe innerliche Frage:
"was wird wohl aus diesem Kind werden?"
Was wird wohl aus all den kleinen Lebewesen werden?
Der Arthur aber schüttelt unzufrieden den Kopf!!
"Moa, du sagst doch sonst immer, man soll nicht fragen,was kommen wird -
wichtig ist nur, sagst du Oma, was JETZT ist
Schau uns an Moa - JETZT - gerade JETZT
Immer schau einfach auf das JETZT
Und da ist der Arthur nicht nur ein wilder Racker sondern schon ein echt witziger
Scherzbold: als er gerade wieder seine wilden Spassetteln macht - diesmal in Rust,
auf irgendwelchen Gehsteigen, wo er sich hinkugelt, herumkugelt, derquer legt -
da sagt seine Mama, wie sie es immer öfter sagt, wenn der Arthur so narrisch ist:
"Sag einmal bist du schon ganz Banane" ???
(heißt, bist du völlig durchgeknallt)
Ja,da macht der Arthur fast noch einen extra Purzelbaum und ruft

"Marille Marille!!!"
Wenn schon narrisch, dann möchte das kleine Monster:  "Marillen narrisch" sein
"Banane" kann sich die Mama schenken.
Ja, so ist das mit den kids.
Was wird wohl aus dieser "Banane Marille" werden?
und aus der noch ganz sanften und doch schon so selbstbewussten Hannah?
Hannah leitet sich aus dem Hebräischen ab, heißt:
die Begnadete, aber auch die Anmutige oder die Liebreizende.
und der Arthur, warum heißt der Arthur???
Nein, an den König Arthur haben seine Eltern dabei nicht gedacht
aber in seinem zweiten NAMEN STECKT alles DRINN
KIAN -  Arthur Kian - heißt er ja der Arthur
KIAN, das ist im persischen der König, der Älteste, der Weise,
der, den man um Rat fragt
Ja da lacht der Arthur!!!! Ein echter "king" ist er!!!!
"Na, na" sagt die Moa "noch simma nicht so weit" -
noch bist du mehr "Marille"



Freitag, 23. Juni 2017

Fürbitten 24.6. den Weg bereiten

Foto Eva Filice

24.6.2017 Fest Johannes der Täufer

"Der Herr hat dich schon im Mutterleib auserwählt" hören wir heute gleich in der ersten Lesung und von Johannes dem Täufer heißt es, er habe Jesus den Weg bereitet. Mit der Taufe im Jordan durch Johannes beginnt der Weg, auf dem Jesus seine Botschaft verkünden wird: 
"Das Himmelreich ist nahe. Bekehrt euch". Heute nun braucht Jesus uns als seine Wegbereiter.
 Ja, Gott selbst braucht uns als Wegbereiter, denn auch jede, jeden von uns hat Gott schon im Mutterleib auserwählt:  bitten wir darum heute

dass wir dir den Weg bereiten
wenn wir nicht unseren eigenen Ideen hinterherlaufen, sondern dort sind, wo man uns 
gerade Heute und Jetzt braucht

dass wir dir den Weg bereiten
wenn wir uns immer wieder auf Neues einlassen und Vertrauen haben

dass wir dir den Weg bereiten
wenn wir Tag für Tag auch das viele Unangenehme: Sorgen Enttäuschungen Krankheit Schmerzen geduldig aushalten wollen

dass wir dir den Weg bereiten
wenn wir Streit schlichten und Menschen zusammenführen
wenn wir verzeihen und nachgeben können

dass wir dir den Weg bereiten
wenn wir großzügig sind mit dem, was wir teilen 
wenn wir großzügig sind mit der Zeit, die wir einander schenken
 
dass wir dir den Weg bereiten 
wenn wir achtsam sind mit unserer Umwelt und mitfühlend mit allem, was du geschaffen hast 

dass wir dir den Weg bereiten 
wenn wir unsere Freude und Dankbarkeit, unseren Glauben und unsere Hingabe in jeden einzelnen Tag stecken – damit wir auch heute hören, was Gott uns sagen will

Du guter Gott, so bitten wir Dich, lass uns hinsehen auf die Freuden und Nöte der Menschen um uns, dass wir ihnen Weggefährten sein können auf dem Weg, den Jesus für sich und uns gegangen ist. Amen

Johannes der Täufer ist außer Maria der einzige Heilige, dessen leibliche Geburt in der Liturgie gefeiert wird, und zwar seit dem 5.Jahrh, am 24.Juni, also 6 Monate vor der Geburt Jesu. Johannes steht an der Schwelle vom Alten zum Neuen, tief verwurzelt im Judentum, das er aber radikal von aller Oberflächlichkeit reinigen will. Ein Rufer in der Wüste. Jesus, an die 30 Jahre alt, lässt sich von Johannes die Umkehr-Taufe im Jordan geben und erfährt dabei seine eigene Berufung. So jedenfalls lässt es sich aus den Evangelien lesen. Jesus hat sich nicht schon als Baby als "Sohn Gottes" gewusst. Er HÖRT die Stimme Gottes bei seiner Taufe - wie zuvor sich auch Johannes berufen gefühlt hat.
Johannes nennt man den Wegbereiter Jesus - aber WIR ALLE sind das auch


 Leonardo da Vinci 1513 Das Gemälde im Louvre   es zeigt Johannes den Täufer als Einsiedler im Fellgewand mit einem Kreuzstab in der linken Hand, während seine rechte Hand zum Himmel weist. Die Geste unterstreicht die Bedeutung der Taufe, die durch Johannes den Täufer verkörpert wird. Die Darstellung des Johannes ist ungewöhnlich, sie zeigt einen zarten, fast weiblich aussehenden Mann. Es ist ein Spätwerk da Vincis, vermutlich sein letztes Ölgemälde. Man nimmt an, dass das Bild von Leo X in Auftrag gegeben wurde, zu Ehren des Schutzpatrons von Florenz



Donnerstag, 22. Juni 2017

Fürbitten 23.6. wenn das Herz schwer ist Mt.11.28

23.6.2017 Herz Jesu Fest Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid Mt.11.28

Herz Jesu Fest ist heute. Nicht alle können mit den „Herz Jesu“ Bildern und Darstellungen etwas anfangen, aber was es heißt, ein schweres Herz zu haben, das weiß wohl jeder und jede von uns.  „Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und beladen seid“ sagt Jesus heute im Evangelium.  „Lernt von mir, denn ich bin gütig und selbstlos, und ihr werdet in eurem Herzen Ruhe finden. Bitten wir heute

für alle, die ein schweres Herz haben, die aus einer Lebenssituation keinen Ausweg sehen

für alle, die krank sind, gerade in diesen Sommertagen, die Angst vor einer Diagnose haben, Angst vor der Zukunft, Angst vor Schmerzen

für alle, die helfen sollen und helfen wollen: dass es nicht über ihre eigene Kraft geht

bitten wir für alle, die sich selbst eine Last sind, die Depressionen haben, die sich überfordert fühlen, denen alles zu schnell geht    

für alle, die oft gerade im Urlaub in eine Sackgasse geraten, wo Konflikte aufbrechen und Probleme oft besonders deutlich werden in der Gemeinschaft, mit einem Partner, mit Kindern

bitten wir für die jungen Menschen, die keine Arbeit finden, die nicht wissen, wie es weiter geht für alle auch, die in diesem Schuljahr gescheitert sind

bitten wir für die hilflosen Opfer von Hunger, Krieg, Katastrophen, Gewalt und Heimatlosigkeit
bitten wir auch für die alten und kranken Menschen, denen die momentane Hitzeperiode schwer
zu schaffen macht


So geben wir Alles in deine Hand, guter Gott. Unsere guten und unsere schlechten Tage. Mit Jesus dürfen wir unseren Weg gehen. Dafür danken wir dir, durch IHN, Christus unseren Herren und Bruder. Amen

Mittwoch, 21. Juni 2017

Fürbitten 22.6. Macht es Sinn? "Vater unser"


22.6.2017 Mt.6.7 Vater unser

Macht es überhaupt Sinn zu beten? Wie viele Gebete um Frieden gibt es, und WIE sieht dennoch die Welt aus. Wie viele Gebete um Heilung gibt es, und wie wenige davon werden erhört? Jesus hat gebetet wie alle gläubigen Juden, darunter die Psalmen, die wir auch heute noch beten. Und dennoch lehrt er seine Jünger ein neues Gebet. Ein Gebet, nicht mehr zum fernen Jahwe, sondern ein Gebet zu unserem Vater im Himmel. 
Bitten wir mit den Worten Jesu

Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt: 
hilf uns auszuhalten, dass es so vieles im Leben gibt an Ungerechtigkeit, Schmerz, Verzweiflung – – hilf uns anzunehmen, worauf wir keine Antwort finden.  
Christus höre uns....

Dein Reich komme:
hilf uns spüren, was wir gerade heute und Jetzt tun sollen -  lass uns nicht aufhören um Frieden zu beten und in unserem kleinen Alltag dein Reich der Versöhnung zu leben

dein Wille geschehe
Lass uns immer wieder JA sagen zu vielem, was wir in unserem persönlichen Leben nicht verstehen können, was uns unerträglich und sinnlos erscheint. Hilf uns, zu vertrauen und die richtigen Entscheidungen zu treffen

Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen:
hole unsere Gesellschaft heraus aus der Oberflächlichkeit und Hartherzigkeit, aus Gier und Geiz und Korruption. Lass uns selbst Menschen sein, die gerne teilen aber gib uns auch all das, was wir selbst an Zuwendung, Anerkennung und Liebe  brauchen – wie ein Stück Brot. 

und vergib uns unsere Sünden,
hilf uns heraus aus allem, womit wir uns selbst das Leben schwer machen, vergib uns die Sünden der Trägheit und der Gleichgültigkeit
bitten wir auch, dass ehrlich um Frieden gerungen wird, um Anständigkeit in Politik und Wirtschaft

denn auch wir vergeben jedem, der in unserer Schuld steht:  
lass uns Menschen sein, die anderen das Leben leichter und erträglich machen, 
dass wir Gut-sein und Vertrauen in unsere Familien und Gemeinschaften bringen, 
dass wir verzeihen können und Konflikte entschärfen

und führe uns nicht in Versuchung
hilf uns vielmehr IN all unseren Versuchungen
bewahre uns davor mutlos zu sein, gekränkt, verbittert, nachtragend. Bewahre uns vor Neid und Eifersucht und vor jeder Lieblosigkeit. Bewahre uns vor Resignation, Pessimismus und Hoffnungslosigkeit.

um all das bitten wir mit den Worten Jesu und Tag für Tag bitten wir um Frieden,
um Hilfe für alle Menschen in Krankheit, Gefahr, in der Verfolgung und auf der Flucht.

Hilf du guter Vater .Amen 

Dienstag, 20. Juni 2017

Fürbitten 21.6. sich nichts vormachen, nicht auf sich selbst hereinfallen


21.6.2017 Mt.6.1  Hütet euch

Fast nichts ist so schwierig, wie sich selbst auf die Schliche zu kommen. Herauszufinden, was meine wirklichen Beweggründe sind, wenn ich das und das tue. Was nach außen hin gut aussieht, muss manchmal gar nicht von so edlen Motiven getragen sein. Seid ehrlich zu euch selbst sagt Jesus. „Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen“. Wie oft tun wie etwas, nur um bewundert oder gesehen zu werden? So bitten wir heute :

behüte uns davor
dass wir selbstgefällig, selbstverliebt und selbstgerecht sind

behüte uns
dass wir aber auch nicht verunsichert, geduckt und voller Skrupel sind

behüte uns davor
dass wir uns eine Scheinwelt aufbauen, oft nur „so tun als ob“ und auf uns selbst hereinfallen

behüte uns
dass wir aber auch nicht selbstquälerisch sind und an dem Guten zweifeln, das wir tun

behüte uns davor
dass wir uns nicht elegant und mit besten Argumenten vor ungeliebten Aufgaben drücken

behüte uns,
dass wir uns aber auch nicht mehr aufbürden lassen, als für uns gut ist

behüte uns davor
dass wir uns nicht zu wichtig nehmen und glauben, ohne uns geht es nicht
behüte uns

dass wir aber auch sehen können, wie WICHTIG und unersetzbar wir sind – auch ohne jede Extra Leistung

behüte uns davor
dass wir uns auch heute mit unseren guten Vorsätze und Absichten verbissen und lustlos abplagen

aber behüte uns
dass wir in allem, was wir tun oder lassen, die Freude und Dankbarkeit suchen
dass wir alles in Liebe an ein gutes Ziel bringen

Du guter Gott: behüte uns vor dem traurigen Gesicht, vor der inneren Trostlosigkeit, vor allem frommen Leistungsdenken, mit dem wir nur anderen imponieren wollen. Lass uns dich suchen in aller Aufrichtigkeit und Einfachheit –

Darum bitten wir durch Jesus unseren Bruder, mit dem wir uns immer wieder neu auf den Weg machen. Amen 

Fürbitten 20.6. Liebet eure Feinde?


20.6.2017 Mt.43-48 ich aber sage euch...liebt eure Feinde...

Es gibt Jesus Worte, bei denen wir ruhig denken dürfen: „Nein, was zu viel ist, ist zu viel“.
Besser ehrlich reagieren als die Jesu Forderungen einfach automatisch ad acta legen.
„Liebt eure Feinde, betet für die, die euch verfolgen“, hören wir heute – und als krönende Zumutung: „seid vollkommen, wie es auch euer himmlischer Vater ist“
Da gibt es keinen Tag mehr ohne Meldungen von Terror und der Gewalt – wie sollten wir den Tätern verzeihen können? – und wie schwer fällt es uns doch auch im eigenen Umfeld, wirklich verzeihen zu können
Halten wir bei jedem Gedanken Stille

Gott schau hin auf all das, was mir persönlich weh tut, auf meine Kränkungen, Verletzungen

Gott schau hin auf meine Bitterkeit, weil ich sehe, wie viele es sich im Leben auf Kosten anderer „richten“ – ja auch auf meine Kosten

Gott schau hin, auf diese soziale Ungerechtigkeit, Armut, Reichtum, oben, unten
Auch ich laufe jeden Tag an Bettlern vorbei, weiß nicht,wie ich reagieren soll

Gott schau hin auf die Grausamkeit und Sinnlosigkeit der Gewalt
Die Terroranschläge ein Europa, die Toten im Irak, die Toten in Afghanistan, die Toten in Syrien, die Toten in Afrika , eine Liste ohne Ende....

Gott schau hin auf die Aggressivität und Gier im Alltag, Überfälle, Brutalität, Hass, Morde
Auch ich bekomme oft nicht genug und kaufe zu billig und zu viel ein, auf Kosten anderer und unserer Umwelt

Gott schau hin, wie ich mich plage, - jeden Tag wieder - wie schaffe ich es, 
ganz ehrlich die Hand zur Versöhnung auszustrecken



Gott schau hin, bitte schau hin auf unsere Hilflosigkeit, auf unsere Zerrissenheit, auf unsere Unfähigkeit. Nein WIR selbst, WIR aus uns selbst  können unsere Feinde nicht lieben – aber LIEBE DU IN UNS, lass Christus in uns wachsen, dass wir aus seiner Kraft d as Unmögliche wenigstens versuchen, heute und morgen. Wir danken dir dafür Amen 

Sonntag, 18. Juni 2017

Ach Arthur 115 WARUM der Arthur PURZELBAUM schlägt?


Ja, 
warum der Arthur Purzelbaum schlägt?
Und nicht nur EINEN 
Purzelbaum!!!

Der Arthur begrüßt seine COUSINE HANNAH
Der Arthur hat endlich eine eigene Cousine!!!
Der Arthur ist ganz überglücklich - 


und was sagt die Moa?
Ganz ganz zuallererst sagt sie: DANKE lieber Gott
DANKE für Hannah, Danke für ihre Mama und ihren Papa
die den Weg mit ihr gegangen sind - viele 
Monate lang und in diesen letzten Stunden
und
Danke für Alle, die mit uns gedacht und gebetet haben!!!  



Ein Kind ist uns geboren,

lebendig und geliebt,
die Welt ist nicht verloren,
solang es Kinder gibt.

Und wir sehen dich an,
wie du schläfst, wie du wachst,
und wir lächeln dir zu,
ob du weinst oder lachst.

Und wir danken für dich,
und wir bitten den Herrn,
ach, beschütz unser Kind,
denn wir haben es gern.

Und wir wünschen so sehr,
dass du wächst und gedeihst,
bis du selber erkennst,
wer du bist, wie du heißt.

Ein Kind ist uns geboren,
lebendig und geliebt,
die Welt ist nicht verloren,
solang es Kinder gibt.

Lothar Zenetti

Fürbitten 19.6 geht es auch ANDERS? Mt.5.38


19.6.2017  Mt.5.38 Leistet dem, der euch Böses antut, keinen Widerstand
                  – eine neue Perspektive suchen  

Die Welt scheint immer gewalttätiger zu werden. Eine Spirale der Gewalt, der wir als Einzelne hilflos gegenüberstehen. Sind Jesu Forderungen der absoluten Gewaltfreiheit nicht pure Sozialromantik?  „Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin,“ hören wir heute im Evangelium und
Leistet dem, der euch Böses antut, keinen Widerstand " SO zu leben, schaffen wir das auch nur ansatzweise für uns persönlich? Darum bitten wir heute aus ganzem Herzen:

WEIL wir uns dagegen wehren, dass wir angesichts vieler Ungerechtigkeiten
auch noch die zweite Wange hinhalten sollen
Hilf uns wenigstens HEUTE anders zu denken -  wir bitten dich erhöre uns

WEIL wir nicht die Dummen sein wollen im Beruf, im Alltag, zu Hause
Hilf uns wenigstens HEUTE anders zu denken -

WEIL wir uns nicht sehenden Auges ausnützen lassen wollen
Hilf uns wenigstens HEUTE anders zu denken –

WEIL wir das Gefühl haben, so oft zu kurz zu kommen
Hilf uns wenigstens HEUTE anders zu denken –

WEIL wir nicht geben wollen, ohne nicht auch selbst etwas zu bekommen
Hilf uns wenigstens HEUTE anders zu denken –

WEIL wir so schnell nach Strafe rufen, für alle, die sich etwas zuschulden haben kommen lassen
Hilf uns wenigstens HEUTE anders zu denken –

WEIL wir immer wieder glauben, wir sind halt wie wir sind, und können uns auch nicht
mehr ändern
Hilf uns wenigstens HEUTE anders zu denken –


Du guter Gott, du weißt wie begrenzt unsere Liebe ist – hilf uns heute, wenigstens einmal oder zweimal über unseren Schatten zu springen, und ANDERS zu denken, ANDERS zu fühlen, ANDERS zu reagieren als wir es von uns selbst gewöhnt sind. Krempel du uns um, wir bitten dich um deinen heiligen Geist.Amen

Arthur am Sonntag 25 puh, bist DU wichtig!!!! Mt.9.36

Na gut, also DAZU braucht der Arthur kein
Sonntags-Buch der Moa.
Dass er WICHTIG ist, also das weiß er wirklich .
Ohne ihn, ohne ihn,
da wäre ja die ganze Welt GAR NICHT
Wenn nicht ER, der Arthur, jeden Tag mit seinen Augen die Welt betrachtet,
- wo wäre denn dann Welt? Gibt es eine Welt, wenn es den Arthur nicht gibt?
Arthur erschafft diese Welt doch jeden Tag neu -
Die Welt braucht ihn!
Wer würde sie sonst bewundern, die Welt???
Arthur, ja Arthur ist WICHTIG für die Welt
Daran zweifelt er keine Sekunde:

Die Baustellen brauchen den Arthur -
wer sonst kontrolliert!
Die Spielplätze brauchen den Arthur -
was würde all der Gatsch ohne ihn machen
Die Fiakerpferde brauchen den Arthur -
wer sonst bewundert sie so, wie der Arthur
Die Kirchenglocken wären nichts ohne den Arthur -
wer sonst bleibt so innig mit erhobenem Zeigefinger stehen, um zu lauschen
Die Wohnung, na klar, die braucht den Arthur -
bitte, wäre da sonst ein Leben drin zu finden?
Die Flugzeuge sind nur für den Arthur gemacht - wenn er gerade wieder herumdüsen muss
ja, und auch die Frau Kinderärztin darf sich doch freuen, dass es den Arthur gibt:
was würde die denn sonst mit all ihren Spritzen und Impfungen machen?
Hängt nicht alles, alles
von der Existenz des Arthurs ab?
Mama und Papa??
Na bitte, da reden wir gar nicht davon:
die haben ja sowieso nur EIN Arthur Leben
und wehe, wehe - der Arthur mag gar nicht hinschauen - wenn da die Mama einmal nur den Papa busselt und
nicht ihn, den Arthur, zuerst .....
solche Übergriffe ahndet der Arthur unnachsichtig.
Nichts lässt ihn an seiner unendlichen Bedeutung zweifeln.
Wichtig, Wichtig ist der Arthur
Also vom "wichtig sein" sollte die Moa dem Arthur doch lieber nix erzählen - auch wenn
die heutige Sonntagsgeschichte ganz davon handelt. Nämlich davon:
Wie wichtig ist es, dass Menschen erkennen, wie unendlich wichtig sie sind - unersetzbar wichtig
"berufen" - so nennen die das im Sonntagsbuch

Be-RUFEN sind wir
Be-RUFEN zum ganz WICHTIG sein - 
Alle sind wir das, jeder, jede Einzelne
Aber:
nicht berufen zum Wichtig-Tuen
nicht berufen, um sich selbst zu überschätzen
nicht berufen, um sich nur in der eigenen
Einmaligkeit zu sonnen
nicht berufen, um sich in seiner Besonderheit
besser zu fühlen als andere
nicht berufen, um Herr und Frau WICHTIG zu sein

WICHTIG, unendlich WICHTIG sind wir -
weil wir es FÜREINANDER sein sollen.
Weil nur gerade ICH - JETZT - das oder das für DICH tun kann
weil nur gerade DU   - JETZT - das oder das für MICH tun kannst
Darum sollten wir rund um die Uhr lauter Wichtigmacher sein!
BERUFEN zum WICHTIG machen!
Ja, davon erzählt die Sonntagsgeschichte heute.

Der Arthur nickt,
nickt hoch zufrieden
Na,
ist das nicht eh genau das, was er tut?

TUT ER UNS NICHT SOOOO GUT !!!!!!

Aufmunternd schaut der Arthur die Moa an!

und was sagt die Moa? Ja ...
du unser Herr OBER-WICHTIG
was wäre das Leben ohne DICH



Samstag, 17. Juni 2017

für alle Babies, die sich in diesen Stunden auf den Weg machen

Sieger Köder
Pfarrei Oberwesel

Möge dir ein Engel

seine Leichtigkeit schenken,
damit du den Weg zu uns ganz schnell findest

Möge dir

- wenn du deinen ersten Schrei tust - 

ein jeder Tag

in all seinen Stunden,

seinen Minuten und seinen

unzählbar scheinenden Sekunden

von Augenblick zu Augenblick

gesegnet sein.


Möge dir die Zeit, die dich erwartet,

immer wieder neue Freude und Dankbarkeit

ins Herz buchstabieren,


Komm, geliebtes Kind, komm

Gott ist mit dir 

nach Christa Spilling-Nöker

Fürbitten Sonntag 18.6. mit-fühlen ...dann erst fühlt man sich selbst

18.6.2017 Mt.9.36 Er hatte Mitleid mit ihnen

„Als Jesus die Menschenmenge sah, hatte er Mitleid mit ihnen: denn sie waren müde und erschöpft“ Wie reagieren wir heute, wenn wir Menschenmengen müde und erschöpft sehen. Mit wie viel Angst ist das verbunden, mit der Sorge, wir könnten all die Probleme nicht bewältigen. Wie sehen wir aber auch die einzelnen Menschen neben uns. Spüren wir ihre Müdigkeit, ihre Erschöpfung. Können wir mit-fühlen? So bitten wir heute

Für unsere Familie, für unsere Freunde, für die Kollegen am Arbeitsplatz, für alle,
denen wir heute begegnen werden

Lass uns mit-fühlende Menschen sein
Für alle die in unserem Land Hilfe suchen, die wenigstens unser Mitgefühl und unsere Sympathie brauchen

Lass uns mit-fühlende Menschen sein
Mit den vielen bedürftigen Menschen mitten unter uns, mit all denen, die sich im Leben schwertun und nicht so schnell und tüchtig unterwegs sind wie wir selbst

Lass uns mit-fühlende Menschen sein
Dass wir auf unsere Umwelt achten, dass wir nachhaltig denken, dass wir bescheiden leben, dass wir uns für eine gerechte Entwicklung unserer Welt engagieren

Lass uns mit-fühlende Menschen sein
mit-fühlend und liebevoll auch mit uns selbst, dass wir mit uns selbst und unseren Schwächen Geduld haben, dass wir uns selbst Fehler nachsehen, dass wir uns geborgen wissen, in der Güte Gottes

Das Evangelium heute berichtet über die Berufung der Apostel. Jesus braucht Menschen, die ganz in seinem Namen Menschen für Andere sind. Bitten wir also um „Mit-Arbeiter im Weinberg Gottes“ – um Männer und Frauen, die sich ganz für die Sache Jesu einsetzen wollen


so bitten wir dich guter Gott: In einer Welt, die uns oft Angst macht, lass uns nicht verzweifeln an unserer Hilflosigkeit. Lass uns Menschen sein, die mitfühlen und Sorgen mittragen, wo immer es möglich ist. Wir selbst können den Tod nicht besiegen, aber wir können die Lieb-losigkeit besiegen, darum bitten wir im Namen Jesu Amen

Freitag, 16. Juni 2017

Fürbitten 17.6. Namaste - sich vor dem anderen verneigen


17.6.2017 2 Kor 5.14 von jetzt an, sehen wir den Menschen anders

Das müsste das sichtbare und spürbare Ergebnis unseres Glaubens sein: dass wir anders auf Menschen zugehen, dass wir das auch Göttliche im Anderen respektieren, dass wir anders sehen, dass wir mit den Augen Jesu sehen. „Von jetzt an“ so schreibt Paulus „schätzen wir niemand mehr nur nach menschlichen Maßstäben ein“ 
„Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden“. Bitten wir heute

Dass wir ganz bewusst das im Anderen wahrnehmen, was gut und ganz Besonders ist

Dass wir uns innerlich vor anderen verneigen können, weil wir all das Gute in ihnen sehen

Dass wir dankbar sind, wenn Andere anders sind, weil es ein Impuls für uns selbst sein kann
dass wir Andere ermutigen und ihnen etwas zutrauen
dass wir großen Respekt vor dem Denken und dem Leben Anderer haben
dass wir uns über Erfolg und Anerkennung für Andere mitfreuen können
dass wir den Menschen die mit uns leben das Leben leichter machen
dass wir auch heute wieder Geduld,Geduld, Geduld miteinander haben wollen  - und auch mit uns selbst
so bitten wir im Namen Jesu.Amen