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Dienstag, 23. Mai 2017

Ach Arthur 111 Auch heute wieder - so ein Mist-Tag???

oje oje, ist die Moa so schlecht drauf?
Wer spricht denn da in aller Früh schon
von Mist-Tag!!!!
Wird die Moa doch nicht mit dem falschen Fuß aufgestanden sein!!
Nein, nein, - die Oma ist wie immer eh dankbar und glücklich erwacht,
Bald wird sie sich zusammen packen und zum
Arthur fahren.
Aber gestern, puh, das  war ein Mist-Tag!!!!
Ein Mist-Tag?
So verunglückt?
War es nicht fein mit dem Arthur?
Was ist schief gelaufen....?
Haha, schief gelaufen ...!!!
Das ist die Oma: die da recht
schief gelaufen ist.
Denn gestern war für den Arthur wieder einmal
beim Spazierengehen dezidiert MIST-TAG
Mist-Tag, das heißt, Arthur kontrolliert die Sauberkeit seiner Umgebung, also der
Gehsteige, der kleinen Grasflächen, er kontrolliert, wie es unter den Parkbänken
aussieht - Arthur hat den stechenden Mist-Tag-Blick.
Nichts, nichts entgeht ihm da,
Was dort ist, wo es nicht hingehört - das muss WEG
Interessanterweise: Arthur selbst (zum Glück) hebt all den Dreck nicht auf,
der ihm unterkommt - er SIEHT ihn nur
da, die Gratiszeitung unter der Bank, da, der Cola-Dosen Verschluss (mini!!!)
die Einpackpapierln von Wurst-Semmeln, immer wieder Zigaretten Stummel, und da,
jessas: ein angebissener Apfel!!!!
"Moa Moa!!! "ertönt der Befehlsruf vom Arthur
Moa Moa, das heißt zunächst:
"schau dir das genau an,.
nein, dazu musst du dich bücken, Moa
Moa, komm, geh in die Knie,
schau unter die Parkbank,
Moa, du musst dich tiefer bücken
Moa: die Cola Dose können wir auch nicht liegen lassen -
und da schau, Moa, der Verschluss von der Cola Dose ...

na siehst du ihn nicht, na komm
Moa, musst dich mehr bücken,
ganz hinunter unter die Park Bank ....
Moa, da muss man auf die Knie gehen!!!
Wehe die Oma bückt sich nicht -
wehe die Oma beteiligt sich nicht am Ritual
der Empörung: "Ja wie kann man denn nur all das
einfach auf die Straße werfen...."
Aber damit nicht genug
jetzt kommt der Befehl Nummer Zwei:
Moooa!!!! Aufheben!!
MIST !!! - sagt der Arthur
MIST .... das heißt
diese Sachen gehören alle in den Mistkübel!!!
Der Arthur kennt auch alle Mistkübel in der nahen Umgebung, jedes Bröserl muss dort deponiert werden, das darf man nicht "für die Vogerl" auf die Straße werfen....
Aber gleich kommt der dazu gehörende Tragödien Teil
Die Moa sagt nämlich:
"Nein, Arthur, das ist zwar sehr bedauerlich, dass die Leute immer wieder etwas einfach wegschmeißen (in Arthurs Umgebung ist es aber eigentlich sehr sauber)
ABER: die Oma ist kein Mistkübler ...

die Oma hat keinen großen Gummihandschuh,
sie hat keine große Greifzange -
die Moa hebt das Klumpert nicht auf
Nein, da kannst du noch so empört sein,
die Moa, hebt keinen Schmutz auf
Nein!!!!"
Na gut, die Zeitung greift die Oma dann mit spitzen Fingern an
Ja, die werfen wir gleich dort in den Mistkübel
Aber den angebissenen Apfel - nein wirklich nicht ...
Um den Apfel spielt sich jetzt das Drama ab.
Arthur weigert sich den schon angefaulten großen Apfelputzen einfach liegen zu lassen. Die Oma sucht nach einer Lösung,
stupst das Apfelstück jetzt
mit der Fußspitze ein bißchen weiter weg
Na, mehr hat sie nicht gebraucht:
hier, hier, hier lag der Apfel, hier hier hier muss
der liegen bleiben!!!! Also: zurück stupsen
Arthur verharrt in Befehlspose:
Moa!!!! wegräumen!!
Nein, sagt die Oma, nein nein nein
Die Moa will den Arthur vom "Tatort" wegzerren ....
es geht nicht.
Trotzig, zornig bleibt er stehen
Zeigefinger starr ausgefahren: Apfel! weg! Mist
Wie das Drama sein Ende nimmt?
Zwei große Wau-Waus" kommen vorbei,
die mit einem dritten fremden WauWau
zu keifen beginnen .... schon springen sie hoch
und werden ein bißchen wild...
Ui, da will der Arthur (und seine Oma will es noch mehr)
da wollen beide
schnell ums Eck .....
Zur Versöhnung wirft die Moa jetzt
drei benützte Taschentücher in den nächsten
Mistkübel: ja, da ist der Arthur auch halbwegs zufrieden
MIST! MIST!
Zum ersten Mal fällt der Oma dieser Arthur Mist-Tick kurz nach seinem 1.Geburtstag auf.
Das Gehen an der Hand war noch mühsam, da verweigert sich der Arthur plötzlich an einer
Straßenkreuzung ganz: kein Schritt vor, kein Schritt zurück. Aufgeregt, aufgeregt brabbelt und deutet er vor sich hin - die Oma kann beim besten Willen, nichts erkennen .... sie will den Burschen
gewaltsam weiter ziehen - da kommt eine alte Dame ....sie bückt sich, hebt eine Bierdose
auf, die am Gehsteig liegt und sagt:
"Gell Buberl, die ghört nicht dorthin, die werfen wir jetzt in einen Mistkübel!!

Arthurs Welt ist mit einem Schlag wieder heil. Man hat ihn verstanden, ja, genau DAS war es:
die Dose, die Dose gehört in den Mist
Die alte Dame lacht und sagt
"Mein Enkerl ist ja genau so ....da muss ich den ganzen Tag
was aufklauben"
Na servas, denkt sich die Oma .....also ich
verbring mein Leben sicher nicht mit "aufklauben"
Ja, gell, so hat sich das die Oma halt gedacht ....

PS
aber ein MIST-TAG wird das heute auf jeden Fall

SO EIN MIST NÄMLICH FÜR DIE MOA -

der Arthur verreist schon wieder
Tschüssi ab mit den Eltern nach Lissabon .....


PS
Die Oma sagt sicherheitshalber nur eines: 
Achtung! Mama, Papa! : 
meidet die öffentlichen Mistkübel!!!!



Montag, 22. Mai 2017

Fürbitten 23.5 Wunder zulassen - an Befreiung glauben


23.5.2017  Di v X Himmelfahrt  Apg 16.22   Befreiung
„Glaubt an Jesus - und Gott wird euch auch aus den widrigsten Umständen in Sicherheit bringen“, sagt uns die heutige Lesung. Die Apostelgeschichte ist die Erzählung vom Leben der ersten Christengemeinden. Paulus und sein Begleiter sind wieder einmal ins Gefängnis geworfen worden -  aber durch ein Erdbeben werden sie auf wunderbare Weise befreit und bringen sogar den Gefängnis-Aufseher zum Glauben an Jesus. Und doch wissen wir aus unserer täglichen Erfahrung, dass nicht wirklich immer alles „gut ausgeht“. Eben erschüttert uns wieder ein Terroranschlag, diesmal in Manchester. Auch Jugendliche sind unter den 22 Todesopfern, die nach einem Pop Konzert so brutal aus dem Leben gerissen werden. Denken wir heute auch besonders an die und ihre Angehörigen.
Bitten wir, dass Gott uns dennoch - heute und jeden Tag immer wieder - 
genug Vertrauen „ins Leben“ schenkt So rufen wir:

immer dann,  
wenn wir wie eingemauert sind in Depression und Hoffnungslosigkeit
wenn wir resignieren wollen, wenn wir keinen Erfolg sehen
lass uns rufen Christus höre uns – Christus erhöre uns

immer dann,  
wenn wir glauben, dass wir in einer Sackgasse stecken, dass wir uns verrannt haben
wenn wir Fehler gemacht haben und uns nicht mehr heraussehen
lass uns rufen Christus höre uns – Christus erhöre uns

immer dann, 
wenn wir glauben, dass alles bleiben muss, wie es schon immer war
wenn uns das Neue Angst macht und wir mit 100 Ausreden gegen die Veränderung kämpfen
lass uns rufen Christus höre uns – Christus erhöre uns

immer dann, 
wenn wir glauben, eine Krankheit, eine Krise, eine Niederlage, eine Kränkung 
nicht ertragen zu können –
wenn wir manchmal neidisch auf andere schauen und glauben, dass die es besser haben
lass uns rufen Christus höre uns – Christus erhöre uns

immer dann, 
wenn wir glauben, dass in Gesellschaft und Politik ohnehin so vieles falsch läuft, 
dass es keinen Sinn mehr macht, sich zu engagieren und sich weiter einzusetzen
immer dann
lass uns rufen Christus höre uns – Christus erhöre uns


Du guter Gott, hole auch uns heraus aus der Enge und dem Gefängnis unserer alten Vorstellungen und Ängste. Lass uns nicht aufhören daran zu glauben, dass unser Leben Sinn macht und wir in Deiner Gnade leben dürfen, genauso,  wie wir sind. Das erbitten wir im Namen Jesu. Amen

Ach Arthur 110 - warum die MOA MOA heißt


HIER muss endlich -
auf mehrmalige Nachfrage -
wissenschaftlich "sauber" nachgetragen werden!!!
Warum sagt der Arthur zur Oma:
MOA
Sooft man auch versucht, ihm "OOOOOOOMAAAAAA "
vorzusagen:
der  Arthur bleibt bei seinem - in aller Deutlichkeit ausgesprochenem -
MOA!

MOA!
in allen Intonationen und Modulationen

MOA!  freudig: Jöh die Moa ist da
MOA!  warnend, Du, zieh mir jetzt ja nicht gegen meinen Willen das Jackerl aus
MOA!  hinweisend: dort schau hin, ich zeig dir was
MOA!  bittend, bitte auf den Mauervorsprung heben, ich muss zu den Luftballonen
MOOOA!  zornig! lass das, greif mein Auto nicht an
MOA?  ganz lieb, hast du Au weh Moa?
MOA?  fragend? die Frau bei der Post hat dir keinen Zettel gegeben, ist das ok?
MOA!  hinführend ... da...da gehen wir hin, komm
MOA!!!!!! Begeisterung - ein Vogelschwarm der sich von einem Hausdach erhebt
MOA - geflüstert, pssscht, !!!  horch, die Vogerl
MOA!!!!!!!  energischer Ruf, kein Widerspruch, DA,SOFORT!  komm her
Mooa - fast mitleidig, wenn die Oma wieder etwas sucht  "da isses"

du meine Güte! so viele MOAs fielen der Oma noch ein,
Aber endlich soll sie es doch auf den Punkt bringen: warum die Moa - Moa ist

Nein, der Arthur ist kein Legastheniker, wie die Oma zunächst glaubte -
Tante Dina, sie ist Professorin für allgemeine und angewandte Sprachwissenschaften
in Graz, hat es ja zunächst einmal ganz einfach erklärt:
"Kleinkinder tun sich schwer mit Wörtern, die mit einem Selbstlaut beginnen "

Aber nun für alle, die das ganz wissenschaftlich untermauert haben wollen:

Das Vertauschen heißt Metathese 
(Konsonant und Vokal werden hier vertauscht) - 
der Grund dafür ist Onset-Optimierung oder -Maximierung, 
d.h. man will für eine Silbe bzw. ein Wort einen konsonantischen Onset haben :-).



Puh, was der Arthur schon alles kann
Das Wort "Genie" 
nimmt die Moa erst gar nicht in den Mund!
Versteht sich doch von selbst




Sonntag, 21. Mai 2017

Fürbitten 22.5 CHRIST-SEIN - beachten sie die Wirkungen und Nebenwirkungen


22.5.2017 Joh 15.26 Christ sein - wie Christus sein

Über lange Zeit hinweg haben wir in den Evangeliumstexten die Abschiedsworte Jesu an seine Jünger gehört. Er spricht ihnen Mut zu, er ermuntert sie zur Freude, er fordert sie auf, Gott ganz zu vertrauen. Heute ist es beklemmend. Jesus macht kein Hehl daraus, dass auch seinen Anhängern passieren kann, was ihm selbst geschehen ist: Verfolgung, Folter und Tod. Aber selbst wenn wir in unserem kleinen Alltag nicht von so schlimmen Szenarien ausgehen müssen: auch wir kennen das. Immer wieder geht Altes zu Ende, wie wird es weitergehen? Bitten wir heute

für alle, die wegen ihres Glaubens oder wegen ihrer politischen oder menschlichen Überzeugung verfolgt oder getötet werden.
für alle, die sich wegen ihrer Überzeugungen in ihrem Alltag oder im Berufsleben benachteiligt sehen,
Du auferstandener Christuserbarme dich unser

Bitten wir für die vielen Menschen, die wahllos in Kriegen, bei Gewalt und Terroranschlägen ums Leben kommen, die gar nicht nach ihrer Überzeugung und Religion gefragt werden – 
die einfach nur OPFER sind

bitten wir für uns selbst, dass wir Menschen sind, die zu dem stehen, wovon wir überzeugt sind und woran wir glauben – Hilf uns zu erkennen, wo auch in unserem Leben Entscheidungen anstehen, die wir  treffen müssen, auch wenn sie uns Nachteile bringen. 

Bitten wir aber auch um Mut und Zuversicht
wenn wir uns von Altem trennen müssen
wenn wir liebgewordene Sicherheiten aufgeben sollen 
wenn wir unter ein Projekt einen Schlußstrich ziehen müssen
wenn Vieles anders kommt als geplant

bitten wir für alle Menschen
die aus den verschiedensten Gründen einen schweren Schock erlitten haben
die vor schwierigen Entscheidungen stehen
die mit einer Krankheit fertig werden müssen
die um einen Menschen weinen, der ihnen nahestand

 So bitten wir in dieser Stunde, Jesus sei bei uns allen an den Weg-Kreuzungen unseres Lebens.  „Halt uns, wo wir haltlos gehen, rate, wo wir ratlos stehn, sprich du, wo wir sprachlos flehen“  um deinen heiligen Geist bitten wir Amen





Arthur am Sonntag 19 " baba ....und hab kein schweres Herz" Joh.14.15

Außer dem Arthur, sind sie heute ja alle "kaputt" -
also zumindest Mama und Papa!
War das gestern ein toller Nachmittag - (das scheußliche Wetter ist einfach ignoriert worden!!!(
KIRTAG im Theresianum - da sind Mama, Papa
und Arthur mit dabei gewesen - und wie es
sich natürlich gehört: die Mama im Dirndl -
die Herren in Lederhose!!!
Der Arthur, der hat seine Pracht-Lederhose ja schon
vor 19 Monaten geschenkt bekommen,
gleich nach seiner Geburt!!! Von Tante Julia und
Tante Gudrun. Und diese "Krachlederne" - in Wirklichkeit natürlich streichelzartes Leder - passt doch nun wie angegossen!!!!
Zuerst noch begutachtet sich der Artur misstrauisch im Spiegel - aber dann .....
jetzt schaut er wirklich aus wie ein "gestandener Bursch" -
und so fesch auch der Papa in seiner Hirschledernen ist: der Arthur ist halt einfach "umwerfend" -
die Oma genießt das in den von Mama geschickten Videos ....
Also heute eine Sonntagsgeschichte lesen, wird da der Arthur nicht viiieeel zu müde sein??
NEIN, der ist nicht müde - im Gegensatz zu Mama und Papa, die immer noch etwas geschlaucht wirken, na immerhin war die Mama ja sogar mit in der Hüpfburg....Puh!!!!
"Oma", sagt der Arthur, "also lies vor. Was gefällt dir heute in deinem Sonntagsbuch"?

Na ja, sagt die Oma,
da ist eigentlich die Rede davon,
dass man immer wieder im Leben
"baba"
sagen muss -
nichts, nichts nichts dauert ewig.
Ist das nicht komisch?
Kaum ist man geboren ...
und nicht nur ein Menschenkind
auch all die Tierkinder:
kaum ist man geboren
kaum hält dich die Mama ...
schon musst du wieder los lassen
an nichts kann mich sich "für ewig" gewöhnen
"Sicherheiten" muss man loslassen
und so viele "Vergnügungen"!!!
Der Arthur weiß es nur zu gut:
auch gestern, der Kirtag: sooo lustig war alles! So viele
Kinder, so viel Spielen, sogar sooo viel Essen, was der Arthur doch selten tut. Und dann erst die zünftige Musik ....
Arthur liebt es. Erst am Donnerstag hat ihn die Oma doch kaum wegbekommen vom Rathausplatz, wo die Waldviertler
aufgespielt haben ....
"Du musst aber jetzt baba sagen" - hat die Oma gesagt,
"komm, sag jetzt baba .... "oft und oft hat es die
Oma sagen müssen ..immer wieder wollte der Arthur ZURÜCK ... noch einmal hören ...
noch einmal sehen .... Es wird ihm gestern im Theresianum wohl ähnlich gegangen sein
"Wir müssen jetzt alle baba sagen "- sagen Mama und Papa.
Nein baba sagen ist gar nicht lustig:
Baba sagen, wenn der Papa in die Kanzlei geht schon bald nach dem Aufstehen
Baba sagen, wenn die Mama in die Kanzlei geht, ein bißchen später....aber doch
Baba sagen ....wenns am Spielplatz gerade so toll zugeht
Baba sagen ... wenn der Arthur sich am Bahnhof von den Zügen losreißen muss

Wie oft am Tag hört er das, der Arthur:
"Du musst jetzt baba sagen....
...wir müssen jetzt baba sagen"
Puh, und so lange wird es wohl gar nicht mehr dauern, bis dann sogar einmal Mama und Papa rufen werden "Arthur, baba...pass gut auf" ...
Dann, wenn der Arthur zum ersten Mal mit seinen Schulfreunden wegfährt ... wenn er ...
ach so weit wollen wir noch gar nicht denken
Und noch weiß der Arthur gar nicht -
und soll es lange lange nicht wissen - dass
es ein "baba" gibt, das noch viel länger dauert als die Zeit, bis Mama wieder zu Hause ist.
Ja, vom "Weggehen" vom "Abschiednehmen" erzählt die Sonntagsgeschichte der Oma.
Aber es soll nicht traurig sein!!!!!
Denn so wie wir dem Arthur sagen:
"nicht weinen, die Mama kommt doch wieder, das weißt du doch ..."
so soll in uns allen ganz fest und tief die Hoffnung und die Sicherheit sein:
auch wenn wir so oft und immer wieder "baba" sagen müssen -
ALLES GEHT GUT AUS ....
im goodbye steckt das GOOD  -

(und im Sonntagsbuch der Oma
darf  man das auch mit nur einem O lesen)

Samstag, 20. Mai 2017

Ach Arthur 109 Hunderttausendmal - mindestens

"Nein, nein, nein" stöhnt die Oma
NICHT SCHON WIEDER!!!
"Kommt, spielen wir verstecken":
ja das sagt jeden Morgen der Wohnungsschlüssel,
und dann gleich auch noch die Fernbedienung für das Garagentor, selbst die Handtasche, die gestern noch im Vorzimmer stand, ist heute nicht mehr da - immer mehr scheint alles "was ist" -
zu etwas zu werden, das sich versteckt und gesucht werden will.
Freundin Brigitta etwa sucht nach einem abendlichen Konzertbesuch verzweifelt ihr iPad
- spätabends noch Anrufe da und dort, erfolglos, schließlich sucht sie sogar - die Oma kennt den Fachausdruck nicht - ihr "Dings" per virtuellem Fern-Abruf und bekommt die Antwort:
"ganz in der Nähe" -
wobei sich Freundin Brigitta in ihrer Verzweiflung nur denkt: "Klumpert" ...
ja und DANN ..... dann ist das iPad doch tatsächlich "ganz nahe" - direkt in der Küche, wo Brigitta ganz automatisch nach dem Heimkommen  die Tasche abstellt und automatisch
"in Gedanken" auch ihr iPad herausnimmt
"Kommt, spielen wir verstecken" - rufen die Dinge des Alltags vergnügt rund um uns alt werdende Mädels -
und die Oma findet es absolut nur halb-lustig.
Wie "SCHÖN" -
wenn dann auch noch der Arthur Bua "verstecken" spielt ....
immer, immer, immer wieder dasselbe Spiel -
"WO ist der Arthur" - muss die Oma dann rufen
"DAAAAA" ist er dann, der Arthur, wenn er hinter einem Eck hervor kommt, oder sich einfach
die Hände von den Augen nimmt - oder unter dem Tuch hervorkommt, das er über
sich geworfen hat
Ganz verzweifelt muss die Oma rufen, immer verzweifelter ...
"Ja wooo ist er denn..."
sonst macht es dem Arthur keinen Spaß!!!

WOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO
Wenn dann aber die Oma dasselbe versucht
sich versteckt und ruft:
"Ja, WO ist denn jetzt nur die Oma"
da kostet es dem Arthur keinen Seufzer.
Der lauft gar nicht und sucht sie nicht, die Oma -
die wird schon wieder auftauchen
und wenn sie nur so tut,wie er ja auch tut:
"Hände vor die Augen" und ruft
"wo ist die Oma" - da verdreht der Arthur nur die Augen: Blem, blem die Oma ....
Aber das alles Entscheidende ist, nicht nur beim Verstecken:
ALLES muss hunderttausendmal  getan und gesagt werden.
Ja,vor allem auch "GESAGT"
Arthur redet ohne Pause, er redet ohne Unterlass, er benennt alles, er kommentiert alles,
er fordert für jedes Wort die passende Antwort - wie ein Staubsauger saugt er jeden Tag
neue Wörter in sich hinein - er vergisst keines,
sie werden hunderttauendmal aus seinem Sprach-Schatzkistchen hervorgeholt ...


Stolz ist er, stolz - auf jedes einzelne Wort -
eine ganze Welt benennt er damit
voll glühender Begeisterung wird deklamiert
er lässt sich die Worte auf der Zunge zergehen ....
er hört ihrem Klang nach
Erst unlängst, auf der Ringstraße:
"Schau, so ein STAU" sagt die Oma,
weil sie und der Arthur zu Fuß problemlos
die  gelben Sightseeing Autobusse überholen ...
"STAU - STAU-STAU" ruft der Arthur begeistert
STAU STAU STAU
STAU STAU STAU

Bitte hör jetzt auf,
sagt die Oma dann, als wir den Ring verlassen, hier staut sich gar nichts mehr.
STAU STAU STAU ruft der Arthur ....nein er singt es fast,
erst als wir beim Spar landen, kommt Abwechslung ins Spiel:
 EI EI EI ....KÄSE...KÄSE...KÄSE ...... BLUME  BLUME BLUME....
BEEREN BEEREN BEEREN .... er liebt alle Arten von Beeren!!!
nimmt sich aber jetzt eine große Gemüsegurke ....
"Bitte, die brauchen wir nicht sagt die Oma, aber der Arthur sagt unmißverständlich:
"DA IST SIE  ...DA IST SIE..."DA IST SIE  .." ....
mit dieser Gurke marschiert er zur Kassa....
MANN MANN MANN ...ruft er jetzt, denn ein Mann sitzt an der Kasse ...
"REIN REIN REIN " verlangt der Arthur nun, denn jetzt will er ins Wagerl gehoben werden, da
hat er den besseren Überblick für das Förderband und kann seine Gurke mehrmals kunstvoll
drapieren ....dann aber gleich wieder:
"RAUS RAUS RAUS" -
und während die Oma noch zahlt, da hört sie schon
DA DA DA ruft er jetzt der Arthur
nun meint er die Tauben in der Servitengasse
TAUBEN TAUBEN TAUBEN
gleich wird wohl auch noch ein WAU WAU auftauchen!!!!
die Oma wankt und schwankt schon ein bißchen -
und als sie heute von der Arthur Mama
eine Liste der "Aktiven Arthur Wörter" bekommt,
(nicht vollständig!!!)
da denkt sich die Oma:
Ja und jedes einzelne davon
das hören wir
hunderttausendmal - mindestens

PS  nun redet der Arthur auch im Schlaf, erzählt seine Mama....
     


1. Ja
               2. Nein
               3. Mama
               4. Papa
               5. Moa
               6. Nono
               7. Toto
               8. Mann
               9. Pia
               10. Messer
               11. Tisch
               12. Maus
               13. Ei
               14. Bauch
               15. Ohr
               16. Nase
               17. Bagger
               18. Popo
               19. Lulu
               20. Dulli
               21. Rein
               22. Raus
               23. Runter
               24. Musik
               25. Messer
               26. Tisch
               27. Aus
               28. Brille
               29. Pinzette
               30. Muttermal
               31. Uhr
               32. Aua
               33. Käse
               34. Wasser
               35. Duschen
               36. Baden
               37. Baby
               38. Mädchen
               39. Ring
               40. Ball
               41. Reiter
               42. Bitte
               43. Mehr
               44. Milch
               45. Beeren
               46. Licht
               47. Heiß
               48. Reis
               49. Eis
               50. Rutschen
               51. Wauwau
               52. Miau
               53. Blume
               54. Mein
               55. Hose
               56. Body
               57. Dose
               58. Sitzen
               59. Malen
               60. Ui
               61. Tusch
               62. Kratzen
               63. Mist
              64. Bus
              65. Motorrad
              66. Tauben
              67. Da ist er
              68. Da ist es
              69. wow
and last but not least, was denn sonst
7o. Brusti






Fürbitten 6.Sonntag nach Ostern WEIL ....wir immer wieder Hilfe brauchen...


21.5.2017 Joh.14.15  weil wir ihn brauchen, den heiligen Geist

Vom "Geist der Wahrheit" spricht Jesus im Evangelium. Der Geist, den der Vater sendet, wird DA-sein, wenn Jesus selbst nicht mehr unter seinen Jüngern ist. Auch wir leben aus diesem Geist Gottes - wir bitten um diesen Geist der Wahrheit, damit uns immer wieder die richtigen Schritte gelingen.  So bitten wir heute Herr, sende uns deinen Geist 

Weil wir immer wieder das richtige Maß suchen für Pläne und Wünsche........
weil wir oft so mühsam um die richtigen Entscheidungen ringen...........
deshalb bitten wir - Herr, sende uns deinen Geist

 
weil wir Fehler machen und den Mut brauchen, um sie einzugestehen...
weil wir Enttäuschungen wegstecken sollen, ohne sie zu verdrängen...
deshalb bitten wir - Herr, sende uns deinen Geist

weil wir trösten wollen und uns doch so oft die Worte fehlen...
weil wir selbst immer wieder befangen bleiben in Traurigkeit und Mutlosigkeit..
deshalb bitten wir - Herr, sende uns deinen Geist
 
weil uns die Versöhnung schwer fällt, wenn uns Unrecht geschehen ist
weil wir selbst andere verletzt haben und das doch gar nicht wollten
deshalb bitten wir - Herr, sende uns deinen Geist

weil wir voll Sorge sind um die Entwicklung der Welt rund um uns
weil wir so viel Hartherzigkeit und Unmenschlichkeit sehen
weil wir auch für unser Land Frieden, Anstand, Versöhnung und Solidarität ersehnen
deshalb bitten wir - Herr, sende uns deinen Geist


Um all das bitten wir dich guter Gott. Hilf uns, aus dem Geist deiner Liebe und Freude zu leben, damit wir in Dankbarkeit weitergeben, womit DU uns beschenkst. Lass uns alles im Namen Jesu tun und erhoffen. Amen. 

Freitag, 19. Mai 2017

Fürbitten 20.5. VISIONEN braucht der Mensch

20.5.2017 Apg.16.1  in der Nacht hatte Paulus eine Vision 5.OW Sa

Wir erinnern uns noch an einen ranghohen Politiker, der einmal sagte „Wer Visionen hat, gehört zum Arzt“. Ohne Visionen aber sähe unsere Welt traurig aus. Auch in der Apostelgeschichte wird heute erzählt: „Paulus hatte in der Nacht eine Vision“ – und er folgt dieser Eingebung und fährt daraufhin nach Mazedonien, um auch dort das Evangelium zu verkünden.
Bitten auch wir um den Mut, Visionen zu haben und ihnen auch zu folgen


Dass wir Zeit und Kraft investieren, um uns in verschiedenen Projekten zu engagieren

Dass wir uns getrauen, umstrittene Dinge anzusprechen und uns für Ideen und Menschen einzusetzen

Dass wir auch gegen den Strom schwimmen, wenn wir von unseren „Visionen“ überzeugt sind, damit Dinge in Bewegung kommen

Dass wir uns nicht entmutigen lassen und an einer Sache dranbleiben, wenn wir sie für richtig halten und sie uns wichtig ist

Dass wir uns auch immer wieder im Gebet Impulse und „Visionen“ holen und dass wir unserer inneren Stimme vertrauen

Dass wir aber auch andere ermutigen, auf ihre innere Stimme zu hören und dass wir Respekt vor den Visionen und Zukunftsplänen Anderer haben

Bitten wir für Gesellschaft und Politik, dass es auch hier Menschen gibt, die nicht nur Tagespolitik betreiben, sondern die Vision einer gerechten und solidarischen Welt für alle haben


So bitten wir dich guter Gott um Segen und Hilfe für alle Organisationen, die sich für andere Menschen aber auch für den Tierschutz und unsere Umwelt einsetzen. Hilf, dass wir Deine Stimme hören und dass wir immer wieder den Mut haben, zu neuen Ufern aufzubrechen. Mit der Hilfe Jesu  amen



Fürbitten 19.5. Liebt EINANDER - aber doch nicht JEDEN????

19.5.2017 Joh.15.12  Liebt einander

Mit beschwörender Eindringlichkeit spricht Jesus von der Liebe. DAS ist es, was er seinen Jüngern aufträgt, DAS ist die Essenz all dessen, wofür ER gelebt hat: 
„Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe ….
das trage ich euch auf: Liebt einander....“
Im Grund ist es das, was wir alle wollen: lieben, geliebt werden. Aber: „einander lieben“ - 
das ist wie bei der Nächstenliebe, den Nächsten kann man sich nicht aussuchen, 
und das „einander“ auch nicht. So bitten wir heute

dass wir einander lieben, heute, den Nachbarn, mit dem es immer wieder Streit gibt

dass wir einander lieben, heute, die Arbeitskollegin, die immer alles besser weiß

dass wir einander lieben, heute, den Mitarbeiter, der uns seit Wochen das Leben schwer macht

dass wir einander lieben, heute, die Bettlerin, die bei den U Bahn Stiegen herumjammert

dass wir einander lieben, auch die dort in Politik und Regierung, die zu vergessen scheinen, 
wofür sie eigentlich arbeiten sollten

dass wir einander lieben, ……aber wie sollte das jemals möglich sein...
dass wir einander lieben – auch die, die Böses tun, die andere verletzen und quälen, die, die   Terrorakte verüben, die, die aus Gewinnsucht Menschenleben aufs Spiel setzen,
nein Gott, nein, wie sollen wir die lieben können ….


Hilf uns heraus, guter Gott, hilf uns heraus aus unserer Hilflosigkeit. Jesus wirklich „ernst nehmen“ übersteigt unsere Kraft. Sei bei uns, weil wir dich nur erkennen, wenn wir ins Antlitz des Anderen schauen. Sei bei uns, weil andere DICH nur erkennen, wenn sie in unsere Augen sehen. Erbarme dich unser Gott, erbarme dich. Amen

Mittwoch, 17. Mai 2017

Fürbitten 18.5 nicht be-lasten - frei-machen


18.5.2017 Apg.15.7 keine Lasten auferlegen

In der Geschichte der ersten Christengemeinden gibt es von allem Anfang an eine starke Spannung zwischen dem Neuen und dem Alten. Alt, das ist das jüdische Gesetz – Jesus war Jude, alle Apostel waren Juden – aber NEU, das sind die Lebensumstände der Menschen, die nun für Jesus gewonnen werden. Viele sind keine Juden – müssen sie also zuerst Juden werden, das heißt, müssen sie beschnitten werden, müssen sie sich an die jüdischen Riten halten- ehe sie Jesus Anhänger werden dürfen? Diese Frage wird fast zur Zerreißprobe für die jungen Gemeinden – die Apostel berufen eine eigene Streitschlichtungs-Versammlung ein und auf der wird letztlich entschieden: „Nein, den Nicht-Juden, die sich zu Gott bekehren, sollen keine alten Gesetze aufgebürdet werden“ Um dieses mutige neue Denken bitten wir auch heute:

Dass die Kirche nicht opportunistisch ist – aber im guten Sinn die Zeichen der Zeit erkennt, wenn neues Denken und Handeln notwendig wird

Dass die Kirche sich an den Menschen orientiert – und nicht die Menschen an die vor hunderten 
vor Jahren erlassenen Kirchen-Gesetze anpassen will

Dass die Menschen selbst bereit sind, ihrem Gewissen nachzuspüren und nicht nur auf Richtlinien von oben warten

Dass es mehr Vertrauen in den heiligen Geist gibt, dass die Seelsorger aufgreifen, was ihnen Papst Franziskus als Leitlinie mitgibt: sich an der Barmherzigkeit Jesu zu orientieren

Bitten wir für uns selbst, dass auch wir offen bleiben für neues Denken, für neue Entscheidungen, dass wir den Mut haben, uns den eigenen Weg zuzutrauen

dass aber auch wir Anderen keine Lasten und Verpflichtungen auferlegen, die vielleicht für unser Leben passen aber nicht für das der Anderen


So bitten wir guter Gott um deinen heiligen Geist – steh uns bei in all den Entscheidungen, den großen und den kleinen, die wir treffen müssen. Dass wir alles voll Vertrauen in deine Hand legen, darum bitten wir im Namen Jesus . amen

Dienstag, 16. Mai 2017

Fürbitten 17.5. die Freude muss wachsen, dann wächst auch die Liebe

17.5.2017 Joh.15.1  reiche Frucht

„Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht“ sagt Jesus heute im Evangelium.  Was meint er damit? Müssen wir immer mehr vorweisen, müssen wir Dividende abwerfen, werden wir von Jesus daran gemessen, was wir im Leben weiter gebracht haben? Wird Gott einer sein, der aufrechnet und umrechnet, der abwägt und einschätzt, ob wir auch genug geleistet haben? Jesus ist kein Arbeitgeber, mit dem man am Ende des Tages abrechnet – Jesus ist ein Liebender, die Frucht, von der er spricht ist das MEHR an Liebe, das wir gewinnen werden. Bitten wir heute, dass diese Freude in uns wächst

um so viel Freude bitten wir,
dass wir immer wieder neu anfangen können, wie auferweckt von den Toten

um so viel Freude bitten wir
dass wir die Menschen um uns und mit uns wieder mit dem Herzen sehen können.

um so viel Freude bitten wir,
dass wir loslassen können, was uns nicht mehr gut tut

um so viel Freude bitten wir,
dass Enttäuschung und Resignation keine Chance haben

um so viel Freude bitten wir,
dass wir ohne „wenn“ und „aber“ vertrauen können

Um so viele Freude bitten wir
dass wir ohne Angst offen für alles sind, was auch heute wieder auf uns zukommt

um so viel Freude bitten wir,
dass wir uns mitfreuen können an der Freude anderer

um so viel Freude bitten wir,
dass wir  dankbar jeden Tag wieder Freude an uns selbst haben,



Du guter Gott, lass uns keine frommen Pflichterfüller sein, sondern immer mehr Liebende werden, lass, dass die Freude in uns wächst und die Dankbarkeit, im Namen Jesu – heute und morgen und in alle Ewigkeit. amen

Montag, 15. Mai 2017

Fürbitten 16.5. SHALOM - die Sehnsucht nach Frieden

16.5.2017  Joh 14.23 Frieden hinterlasse ich euch  Di 5.OW

„Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch“ sagt Jesus heute im Evangelium. Und er setzt hinzu: „Habt keine Angst“. Frieden vertreibt die Angst, die Unsicherheit. „Schalom“ heißt Frieden im Hebräischen und damit wünscht man sich selbst und wünscht man einander einen guten, heilen Raum zum Leben. In diesen Tagen feiern auch unsere jüdischen Mitbürger Pessach. So bitten wir heute
 
um Schalom  
Herr, hol uns heraus aus der Friedlosigkeit dieser Welt, aus all den Kriegen, Krisen und Konflikten, aus den großen Ungerechtigkeiten in dieser Welt, aus den Grausamkeiten, die Menschen einander antun
wir bitten dich erhöre uns

um Schalom bitten wir 
hol uns heraus aus unserer inneren Zerrissenheit, aus den Ängsten, den vielen täglichen Sorgen, aus unserer Unsicherheit und Müdigkeit
wir bitten dich erhöre uns

um Schalom bitten wir 
hol uns heraus Herr aus unserer Lieblosigkeit, aus Nachlässigkeit und Unzufriedenheit
aus dem Streit und Unversöhnlichkeit mit Menschen oder einer Lebenssituation
wir bitten dich erhöre uns

um Schalom bitten wir 
hol uns heraus Herr, - in unserer Gesellschaft aus der Hartherzigkeit, dem Egoismus, der Gier, der Angst zu kurz zu kommen, der Angst vor dem Fremden und Neuen
wir bitten dich erhöre uns

um Schalom bitten wir 
hol sie alle heraus Herr, die vielen Menschen, die zurecht Angst vor jedem neuen Tag haben, Angst und Sorge, weil sie Arbeit suchen, weil sie arm sind, weil sie krank sind, weil sie allein sind, weil sie auf der Flucht und ohne Heimat sind

Und wir bitten um Frieden
Für unser Land, für Österreich, wir bitten angesichts vieler offener Fragen um eine gute Zukunft und eine gute Lösung anstehender Probleme.
wir bitten dich erhöre uns


 So bitten wir, du guter Gott, hilf uns Wunden zu heilen und schenke uns deinen Frieden, einen Frieden, der heilsam für alle ist. Amen

Sonntag, 14. Mai 2017

Fürbitten 15.5. Bescheiden bleiben


15.5.2017   Apg  14.5  auch wir sind nur Menschen Mo 5.OW 

Zu allen Zeiten haben Menschen Gott gesucht. So viele Bilder, so viele Vorstellungen gibt es von Gott. Die Apostelgeschichte erzählt davon, wie es dem Apostel Paulus gelingt, bei einer Predigt einen Gelähmten zu heilen, ihn wieder auf die Beine zu bringen. Daraufhin werden Paulus und sein Gefährte Barnabas aber von einer Menschenmenge umringt, man will sie als Götter in Menschengestalt verehren, selbst die Priester des Zeus kommen, und wollen den beiden Männern opfern. Paulus weist all das entsetzt von sich: „auch wir sind nur Menschen, von gleicher Art wie ihr…“ Hier knüpft Paulus nun mit seiner Predigt von Jesus an. Aber würde es nicht auch heute so manchem, auch in der Kirche gut anstehen, sich bewusst zu machen, dass wir nur alle Menschen von gleicher Art sind. So bitten wir heute

Dass es auch Demut und sich bescheiden in den kirchlichen Hierarchen gibt, dass niemand
nur aus seinem Amt das Bewusstsein ableitet, seine Meinung wäre unantastbar

dass wir auch als Christen nicht arrogant glauben, der Himmel „stünde UNS zu“, weil wir im Besitz der richtigen Religion sind

dass wir uns in unserem kleinen Alltag – aus innerer Überzeugung - immer wieder hinten anstellen - dass wir nicht nur bescheiden „tun“, sondern es innerlich auch sind

dass wir andere etwas gelten lassen, dass wir sie ermutigen und unterstützen
dass wir fähig zur Teamarbeit sind, und uns selbst zurücknehmen können

bitten wir heute für alle Männer und Frauen, die in unserer Stadt, die in unserem Land
der Öffentlichkeit dienen
die Straßen kehren, die den Müll entsorgen,
die Öffis lenken, die mit den Krankenwagen fahren
die in Spitälern und Altersheimen arbeiten
bitten wir für Priester und Ordensleute 
für alle, die sich ehrenamtlich engagieren
bitten wir für die Lehrer und die
Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft

Herr segne ihre Arbeit für uns


Amen

Arthur am Sonntag 18 MUTTERTAG

"Was, schon wieder ein Sonntag", sagt der Arthur!
Ja, für ihn rast die Zeit dahin - so
wie der Arthur selber saust.
Andererseits - der SONNTAG ist für den Arthur ja gar kein so besonderer Tag!
Manchmal sogar ärgerlich, weil da so wenig los ist auf den Straßen. Vor allem keine
Baustellen, keine offenen Geschäfte, es fahren viel
weniger Autos und da, mitten in der Stadt,
wo der Arthur wohnt, sind auch weniger Menschen unterwegs - weil sie ja am Sonntag zumeist
"etwas unternehmen" - und das heißt dann:
"Raus aus der Stadt".
ANDERERSEITS: Am Sonntag ist der Papa den ganzen Tag da,
und - juchu - auch am Samstag: und das kann man dann schon Feier-Tage nennen!!!

(übrigens,
gestern war der Arthur ganz wichtiger Berater,
weil sich Papa eine neue Gitarre gekauft hat:
ein Papa Konzert abends und morgens, das ist fixer Bestandteil
in Arthurs Leben -
ist so ein Leben nicht ein einziges Wunsckonzert??!
Aber wovon die Sonntags-Geschichte der Oma nun handelt?
Na, liegt wohl auf der Hand
MUTTERTAG ist heute


Als die Oma,
die Moa, so von Arthur genannt
das dem Arthur bedeutungsschwer mitteilt: HEUTE MUTTERTAG
da schaut der sonst so pfiffige Arthur völlig verständnislos
MUTTERTAG?
Mutter-Mutter:
ja, das sagt der Arthur schon seit längerer Zeit,
aber er sagt es nicht zu seiner Mama, weil er sie ehrfurchtsvoll "Frau Mutter" nennt -
nein, der Arthur meint damit das "Mutter-Mal",
das er bei seiner Mama entdeckt hat, und das er so gerne weg kletzeln möchte.
Aha! so denkt der Arthur jetzt:
ein ganzer Tag mit "MUTTER..."?
Puh, da muss die Moa also schnell etwas richtigstellen:
Nein, mit Muttermalen hat das gar nichts zu tun!!
MAMA-TAG
ein MAMA-TAG ist das heute!!!
Der Arthur schaut noch verständnisloser?
MAMA-TAG?
Den hat er doch jeden Tag -
was soll das mit dem Sonntag zu tun haben?
Der Arthur zieht die Schultern hoch, so wie er es immer tut, wenn er fragen will:
"geh bitte, was soll denn das"-  und er sieht die Oma an,
als würde sie gar nichts
von seinem Leben verstehen.
Sein Leben ist doch ein unaufhörliches
Mama-Arthur-Leben -
jeder Tag, jede Stunde, Tag und Nacht
ARTHUR = MAMA
MAMA   =  ARTHUR
Der Arthur HAT eine Mama und die gehört zu seinem Leben wie atmen und laufen
(Das Essen lassen wir als Beispiel Lebensbestandteil weg,
denn davon nimmt der Arthur ja viel zu wenig zu sich)
Der Arthur HAT eine Mama
und alle seine Freunde und Freundinnen haben MAMAS
und die Spielplätze sind voll mit  MAMAS
Montag und Dienstag und Mittwoch und Donnerstag und Freitag
und Samstag und Sonntag - du meine Güte
wer braucht denn da EINEN,                              EINEN EINZIGEN
MAMA - TAG!

Na danke schön,
EIN TAG,  das wäre ja viel zu wenig!!!!

Der Arthur schüttelt den Kopf.
Na, Oma, die Geschichte heute ist kein Hit!
Muttertag!!!
Da lieber hinaus ins Freie!
- eh schon zu lange gesessen am Oma Schoss

"Maaaaama Maaaaama" schreit der Arthur
Er weiß genau
wie das mit dem MAMA-TAG ist!!!
Unterhaltung rund um die Uhr!
365 mal im Jahr



und was denken sich wohl die Mamas 
heute
an ihrem MAMA TAG? 


PS ABER ETWAS will die Oma doch dem Arthur noch nachrufen.
In ihrem Sonntagsbuch steht heute ein so schöner Satz, 
- für alle Mamas -
"Euer Herz sei ohne Angst"
und wer immer Mama ist 
- oder mit einem Mama Herzen für andere da ist - 
der weiß, wie viele Situationen es im Leben gibt, 
wo man einen solchen Satz nicht oft genug hören kann.





Samstag, 13. Mai 2017

Fürbitten Sonntag 14.5. MUTTERTAG

Mutter und Kind Keith Haring

14.5.2017 Muttertag Joh.14.1 Euer Herz sei ohne Angst

Muttertag ist heute und wie wunderbar passt dazu der erste Satz im Evangelium:
„Euer Herz sei ohne Angst“, sagt Jesus –
und wir dürfen daran glauben, dass er es heute gerade den Müttern und Frauen sagt.

Seid ohne Angst
So bitten wir für alle Frauen, die ihre Kinder mit leichtem Herzen, mit Freude und Dankbarkeit und ohne große Probleme durchs Leben begleiten können
Christus höre uns –  Christus erhöre uns

Seid ohne Angst
So bitten wir für alle Frauen, die große Probleme und Sorgen mit ihren Kindern haben,
für alle Frauen, die sich schwer damit tun, dass ihre Kinder anders sein wollen, als es sich 
die Mütter gewünscht haben

Seid ohne Angst
So bitten wir für alle Frauen die sich um ein schwerkrankes Kind sorgen, 
für all die Mütter, die um ein totes Kind weinen

Seid ohne Angst
So bitten wir für alle Frauen, die sich nicht darüber freuen können, schwanger zu sein,
seid ohne Angst, vertraut, dass sich eine gute Lösung für euch finden wird

Seid ohne Angst
So bitten wir für alle Frauen, die sich allein gelassen und überfordert fühlen,
für alle Frauen, die unter zerbrochenen Beziehungen leiden
                         
Seid ohne Angst
So bitten wir auch für alle Frauen, die kinderlos geblieben sind und die doch für so viele Menschen MÜTTER sind, weil sie die Sorgen anderer tragen und ihr Leben teilen 

Seid ohne Angst
So bitten wir vor allem für alle Frauen in den Krisengebieten dieser Welt, die ihre Kinder unter den schlimmsten Bedingungen aufziehen müssen, Kinder vom Krieg bedroht, von Hunger und Missbrauch – Kinder, für die es keine normale Zukunft zu geben scheint, für sie rufen wir zu dir
Christus höre uns – Christus erhöre uns

Du guter Gott. Zu Dir dürfen wir Vater sagen und Du bist uns auch Mutter. Zu Dir tragen wir alle unsere Dankbarkeit. Und auch unsere Bitten, unsere Wünsche, unsere Sorgen. Nimm alles an durch Jesus unseren Herrn und Bruder und höre auch auf die Fürsprache seiner Mutter Maria für uns alle. Amen