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Dienstag, 29. November 2022

Montag, 28. November 2022

Fürbitten 29.11 Wann wohnt der Wolf beim Lamm?

 

29.11.2022  Jes. 11.1.  Diese Sehnsucht nach Frieden

Die liturgischen Texte der Kirchen im Advent gehören zu den Schönsten überhaupt. Vieles davon stammt aus der hebräischen Bibel, man nennt sie manchmal auch das 1.Testament – verglichen mit dem „Neuen Testament“ der Jesus Erzählungen. Heute hören wir eine wunderbare Friedensvision, die der Prophet Jesaia 740 Jahre vor unserer Zeitrechnung verkündet. Es wird eine Zeit geben, so liest man in einem poetischen Text. in der nichts Böses mehr geschieht. "Der Wolf wohnt beim Lamm, Kalb und Löwe weiden zusammen, der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Schlange..." Die Schöpfung und alle Kreatur sind im Frieden vereint. Jesaia lebte selbst in einer Zeit kriegerischer Konflikte – er drückt all unsere Sehnsucht aus.

                                                                 

Wir bitten um Frieden, um Shalom

Wir denken an den furchtbaren Krieg in der Ukraine aber auch an alle Plätze dieser Erde, wo Machtinteressen kriegerisch ausgetragen werden, wo Menschen dafür sterben müssen

 

 

Wir bitten um Frieden, um Shalom

Für alle Regionen unserer Welt, die heute schon unter dem Klimawandel leiden und abhängig davon sind, was die Politiker der großen Staaten zu tun bereit sind

 

Wir bitten um Frieden, um Shalom

Für alle Regionen dieser Erde, wo menschliche Arbeitskraft ausgebeutet und für Rendite und Profit missbraucht wird, wo Frauen in ihren gleichen Lebensrechten beschnitten sind

 

Wir bitten um Frieden, um Shalom

Für all die Menschen, die aus welchen Gründen auch immer, ihre Heimatländer verlassen und Zukunft in Europa suchen, dass es menschenwürdige Lösungen für sie gibt, auch hier in Österreich  

 

Wir bitten um Frieden, um Shalom

für unsere eigene kleine Welt, dass wir aufeinander Rücksicht nehmen, dass wir einander Zeit zum Leben lassen und einander nicht hetzen. Dass wir großherzig füreinander DA sind, in unseren Gemeinschaften und Freundschaften,

 

Wir bitten um Frieden, um Shalom

für unsere Herzen, damit wir Kränkungen und Bitterkeit ablegen, damit wir verzeihen können, damit wir in jedem Tag Freude und Dankbarkeit entdecken,

 

Guter Gott, auf dein Kommen warten wir, und doch bist du immer schon da, heute und jetzt – in jedem von uns. Hilf uns in dieser Zeit der Krisen, schütze die gefährdeten Menschen, begleite die Kranken und die Sterbenden  und lass, dass auch wir einander schützen und Gutes tun. Amen


Ausschnitt aus dem Text aus dem Buch Jesaja   Kap.11

Aus dem Baumstumpf Isais wächst ein Reis hervor, ein junger Trieb aus seinen Wurzeln bringt Frucht. Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht (...) Dann wohnt der Wolf beim Lamm, der Panther liegt beim Böcklein. Kalb und Löwe weiden zusammen, ein kleiner Knabe kann sie hüten. Kuh und Bärin freunden sich an, ihre Jungen liegen beieinander. Der Löwe frisst Stroh wie das Rind. Der Säugling spielt vor dem Schlupfloch der Natter, das Kind streckt seine Hand in die Höhle der Schlange. Man tut nichts Böses mehr und begeht kein Verbrechen auf meinem ganzen heiligen Berg; denn das Land ist erfüllt von der Erkenntnis des Herrn, so wie das Meer mit Wasser gefüllt ist. (Jes 11, 12, 69)

es wichtelt .... ja, natürlich auch im Advent !!!


Immer selbstverständlicher gehört das kleine Wichtelmädchen Linnea nun in die Wohnung und vor allem in das Leben der beiden Mädchen. Jeden Morgen geht das Aufstehen doppelt so schnell als in "früheren" Zeiten, denn sie müssen nun ja nachsehen, was sich in der Nacht im Wichtel-Häuschen Neues getan hat. Auf jeden Fall müssen aus Linneas Hühnerstall Morgen für Morgen die Eier geholt werden,

 
Dann warten schon die beiden Rentiere darauf, gefüttert zu werden -  liebevoll gestriegelt werden sie natürlich auch. Stall ausmisten ist ohnehin eine Selbstverständlichkeit. Beide Mädchen haben da schon große Routine und Streit darüber, wer WAS zu machen hat, den gibt es absolut nicht. 
Dort wo Linnea wohnt, da gibt es einfach keinen Streit. 


Seit Neustem gibt es aber nun sogar zwei Katzen
ein Wunder, dass die Mädchen überhaupt noch die Zeit finden
in den Kindergarten zu gehen


Woher nimmt nur das kleine Wichtelmädchen all diese Wunder - 
ja Wunder, denn wie sonst sollte man das nennen, 
wenn Kieselsteine, die die Mädchen auf Wunsch von Linnea im Park suchen sollten - 
wenn diese Kieselsteine plötzlich zu bunten Edelsteinen werden - einfach so, über Nacht


           die Mädchen kommen aus dem Staunen nicht heraus !!! Sie drehen und wenden die Steine!!!                            Das sind doch "ihre" Kieselsteine, was ist mit denen über Nacht nur geschehen??
                              aber schon sogt das nächste Brieflein von Linnea für Aufregung!


                               Linnea bekommt Besuch, ihre Eltern und Tante Nisse kommen !!! 
                                    Wie gerne würden die Mädchen die Wichtelfamilie sehen 
                                                        Feiern Wichtel auch Advent???


Ja Wichtelkinder und ihre Familien feiern auch Advent - 
wie die Menschenkinder und ihre Familien.
Und offenbar haben es die Wichtel ganz schön gemütlich dabei
Nur zu gerne machen die Mädchen in der früh, worum Linnea bittet:


















Adventvorsatz - Heute?

 


alles in Ruhe

eins nach dem anderen

Sonntag, 27. November 2022

Fürbitten 28.11 HERZ weiter geben

 




 28.11.2022 Mt 8,5  sprich DU nur ein Wort   Montag  1.Adventwoche

 "Herr ich bin es nicht wert, dass du in mein Haus kommst", so sagt im Evangelium ein römischer Hauptmann zu Jesus – er bittet um Hilfe für seinen kranken Diener. Doch der Hauptmann setzt auch sofort hinzu: Du musst gar nicht persönlich kommen „Es genügt, sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.“ Der Hauptmann, obwohl Römer und nicht Jude, hat bedingungsloses Vertrauen zu Jesus. Und Jesus selbst hat keine Scheu vor einem Kontakt mit diesem Mann – immerhin ist dieser ein römischer Besatzungssoldat, verhasst bei den Juden. „Solchen“ hilft man nicht, ist wohl gängige Volksmeinung. Aber Jesus hilft ohne Ansehen der Person - wenn nur das Vertrauen groß ist. So dürfen auch wir bitten:


Bitte hilf - Hilf all den Hilflosen und schwer Bedrückten in den Kriegs-und Krisengebieten dieser Welt. Hilf, damit Frieden wird.

 

Bitte hilf - Hilf den Kranken und den Schwerkranken, hilf denen die helfen und oft am Rande ihrer Kraft sind, hilf den Hilflosen

 

Bitte hilf - Hilf uns selbst am Beginn dieser Adventzeit – dass wir uns nicht mit unsinnigen „Opfern und Einschränkungen“ belasten – sondern vielmehr versuchen Ruhe und Freude zu finden

 

Bitte hilf - Hilf überall dort, auch in uns selbst, wo Gedanken bitter sind, und Versöhnung aussteht

 

Bitte hilf - Hilf überall dort, wo Veränderungen sein müssen, Veränderungen, die unsicher und besorgt machen

 

Bitte hilf - Hilf, damit wir selbst anderen gut-tun können – und uns selbst auch

 

Du guter Gott, mach gesund, was noch krank in uns ist, in unserem Denken, in unserem Fühlen, in unserem Handeln. Brich in uns die alten Muster auf. Mach uns NEU, jeden Tag ein bisschen mehr, das erbitten wir im Namen Jesu, amen

ja, ja ...die Zeit der Vorsätze !!!



Advent Advent … 

auch wenn kein Kerzerl brennt ...

es ist trotzdem Advent

Gelassen bleiben

Samstag, 26. November 2022

Zeit für ENGERL - und ....für Bengerl

 

© Charlotte Graninger


Felice

 

…so nannten die Großen das kleine Engerl.

Es sollte ein Glücksbringer sein, dieses Bengerl.

Noch tollte es übermütig herum,

doch keiner der Großen nahm es ihm krumm.

So begab sich ‚s, daß Felice über Nacht ward verschwunden –

auf keiner der Wolken ward es gefunden.

Es wollte nun endgültig selbständig sein,

daß niemand der Großen mehr redet ihm drein.

Mutig flog und taumelte es auf die Erde,

ohne zu ahnen, was dort aus ihm werde.

Bunte Lichter, Kollegen aus Glas, Porzellan

und Weihnachtslieder zogen es an.

Auf dem Dach einer Hütte am Christkindlmarkt

hat Felice für’s erste einmal geparkt.

Sich unsichtbar machen, das ist des Engels Pflicht

und Glück zu versprühn in das Menschengesicht.

Und siehe da, plötzlich kamen gar viele

zu dem Weihnachtsstand nur mit dem einzigen Ziele

Geschenke zu kaufen, die Freude verbreiten –

ein kleiner Lichtblick in ernsten Zeiten.

Felice, das Engerl, hat erkannt, was es kann

und fliegt jeden Tag einen andern Stand an.

Macht Besitzer und Käufer für kurze Zeit froh –

für Felice, die Glückliche, gehört sich das so.

 

© irmgard czerny

 

 

 

 

 

 

 

Fürbitten 27.11 1.Adventsonntag ... Schwerter zu Pflugscharen

 


27.11.2022 1.Adventsonntag A Jes.2.1 Röm.13.11  Mt.24.37  ich mache mich auf den Weg

Nichts wünschen wir uns in diesen Tagen wohl mehr als: Frieden, Sicherheit, ein Leben ohne Sorgen und Ängste.  In der hebräischen Bibel hören wir heute in der ersten Lesung eine der schönsten Prophezeiungen:  Es wird der Tag kommen: „dann schmieden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Lanzen zu Winzermessern“. Es wird SCHALOM sein, Frieden – und damit ist mehr gemeint, als „kein Krieg“. Schalom, das heißt ein Leben, wo alles GUT ist, für jeden Menschen. Eine Illusion oder eine Vision? Gibt es ein Vertrauen darauf, dass sich ALLES zum Guten ändern kann?  In der 2.Lesung, im Römerbrief, bekommen wir die nüchterne Gebrauchsanleitung für das, was wir selbst zu unserer Welt beitragen können: „die Stunde ist gekommen vom Schlaf aufzustehen.“ Es liegt an uns, JETZT, wie wir wenigstens unser kleines Leben gestalten. Wie wir selbst ein wenig SCHALOM schaffen können für uns und die Menschen mit uns.

 

Ja das wollen wir

aufwachen, munter werden,

auf Illusionen verzichten

und doch nicht aufhören, Visionen zu haben

so bitten wir: Maranatha, Herr komm

 

 

Ja das wollen wir

uns verändern, uns wandeln lassen,

um-denken, uns wieder engagieren

uns auch auf neue Wege machen

so bitten wir: Maranatha, Herr komm

 

 

Ja das wollen wir

ein Stück Frieden in der Welt sein

uns versöhnen können

den ersten Schritt machen

Kränkungen vergessen

so bitten wir: Maranatha, Herr komm

 

 

Ja das wollen wir

Menschen nicht belasten, sondern sie aufrichten

Mut machen, Freude geben

Sorgen sehen und helfen, wo immer wir es können

gut von den anderen denken – auch von uns selbst

so bitten wir: Maranatha, Herr komm

 

Du guter Gott. Hier sind wir und du siehst unsere Freude und unsere Erwartung am Beginn dieser Adventtage. Hilf uns, dass auch wir das Harte in uns umwandeln, Lanzen in Winzermesser verwandeln, und Schwerter zu Pflugscharen. Damit DU ins uns MENSCH werden kannst  - HEUTE schon und am Ende unserer Tage. amen

 

 

Freitag, 25. November 2022

Fürbitten 26.11 sich nicht unterkriegen lassen

 


26.11.2022 Lk.21.34  dass euch die Sorgen nicht verwirren

„Nehmt euch in Acht, dass euch die Sorgen des Tages nicht verwirren“ sagt Jesus heute im Evangelium, und er sagt es uns auch am Ende dieses zu Ende gehenden Kirchenjahres. Morgen, Sonntag, mit dem Advent fängt Neues an – bitten wir heute

dass es uns immer besser gelingt, ohne Ängstlichkeit im Hier und JETZT lebe

dass wir auch diese Zeit der immer wieder beunruhigenden Nachrichten gut bewältigen

Dass wir uns nicht mit alten Belastungen aus der Vergangenheit herumquälen

Dass wir nach vorne schauen und das gut machen, was wir gut machen können

dass wir wach sind und aufmerksam für das, wofür wir gebraucht werden

dass wir mit Freude tun, was wir tun sollen

dass wir nicht aufhören, dankbar zu sein, für jeden neuen Tag

bitten wir für alle, die krank sind, die mit einer unerwarteten Diagnose fertig werden müssen, für alle, die momentan in ihrem Leben in einer Sackgasse stecken, die ihr Alltag überfordert,

bitten wir für die, deren Aufgabe es ist, Interessen von Gruppen oder von ganzen Völkern zu vertreten: in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft – dass sie Ängste abbauen und nicht Ängste schüren, dass wieder Wertschätzung und Vertrauen unter den Menschen wächst.

Und vor allem bitten wir – Tag für Tag wieder – um Frieden.  Amen

Donnerstag, 24. November 2022

Fürbitten 25.11 Die Ausreden vergessen - Neues riskieren



25.11.2022 Lk.21.29 Himmel und Erde werden vergehen  Offenb.20, 21

Das alte Kirchenjahr nähert sich seinem Ende. In den Texten der Messe spürt man die Endzeit-Stimmung und doch bricht bereits das ganz Neue hervor. „Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde“ heißt es in der Offenbarung des Johannes. Im Evangelium hören wir die sogenannte Endzeit-Rede Jesu. „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen, sagt er. Wie ist das mit uns? Erwarten wir Neues? Trauen wir uns Neues noch zu? Gibt es eine Sehnsucht in uns nach einem „neuen Himmel und einer neuen Erde“? Bitten wir heute

dass wir uns Neues zutrauen - auch wenn wir 1000 Ausreden wissen, warum besser alles so bleiben soll, wie es ist

 

dass wir uns Neues zutrauen - auch wenn wir 1000 Ausreden wissen, warum sich das Alte schon so gut bewährt hat und alles Neue immer nur ein Risiko ist

 

Dass wir uns Neues zutrauen - Auch wenn wir 1000 Ausreden wissen, warum wir anderen so wenig zutrauen und so wenig von ihnen erwarten können

 

Dass wir uns Neues zutrauen - Auch wenn wir 1000 Ausreden wissen, warum ohnehin immer alles Stückwerk bleibt und neue Ideen auch nichts Neues bringen

 

Dass wir uns Neues zutrauen - Auch wenn wir 1000 Ausreden wissen, warum jedes Engagement sinnlos ist, weil sich die Welt ohnehin nicht ändert

 

Dass wir uns Neues zutrauen - Auch wenn wir 1000 Ausreden wissen, warum Verzeihen keinen Sinn macht und Aussöhnung unerreichbar bleibt

 

Dass wir uns Neues zutrauen - Auch wenn wir 1000 Ausreden wissen, warum wir einfach so sind wie wir sind – und dass man da jetzt auch nichts mehr ändern kann

 

Bitten wir, dass wir den Mut finden, uns zu engagieren, unsere Meinung zu sagen, dass wir daran mitwirken, dass Österreich ein menschfreundliches, christliches Land bleibt, mit offenen Armen für Bedürftige, Flüchtlinge und Heimatlose.

 

Du guter Gott, lass uns mitwirken, hier in unserem kleinen Umfeld, an diesem neuen Himmel und dieser neuen Erde – darum bitten wir im Namen Jesu, Amen

immer wieder einen neuen Blick riskieren

 


„Lernen wir uns freuen,
so verlernen wir am besten,
anderen weh zu tun.“  ein sanfter Nietzsche

 

„Was ist der Mensch? Es ist schade, dass diese Frage nur von ihm selber aufgeworfen und beantwortet werden kann. Ich möchte wohl einmal die Meinung irgendeines anständigen Tieres, eines Esels, Ochsen, Pferdes oder auch nur eines Flohs darüber hören!“ Wilhelm Raabe

 

„Es kommt mehr darauf an, dass du auf etwas zugehst, nicht dass du ankommst.“                              Antoine de Saint Exupéry.“


zum Stichwort: SYSTEM muss sich ändern

„Was nützt es denn, das Laub zu gießen, wenn der Baum an seinem Fuße abgeschnitten ist.“               Jean-Jacques Rousseau

 

"Kleinigkeiten führen zur Perfektion -

und Perfektion ist keine Kleinigkeit" Michelangelo

 

"Humor und Geduld sind Kamele,

mit denen wir durch jede Wüste kommen." - Phil Bosmans

 

„Früher als ich unerfahren und bescheidner war als heute,                                                                              hatten meine höchste Achtung andere Leute.                                                                                                    Später traf ich auf der Weide außer mir noch mehre Kälber,                                                                              und nun schätz ich sozusagen, erst mich selber. Wilhelm Busch.“

 

"Nicht WAS wir erleben, sondern WIE wir es empfinden, was wir erleben,

macht unser Schicksal aus" Marie von Ebner-Eschenbach

 

Nur belehrt von der Wirklichkeit                                                                                                                              können wir die Wirklichkeit ändern.“  Brecht

 

„Ich glaube, Selbstironie ist der Weg zur Selbstliebe.

Sich selbst anzunehmen geht mit einer gewissen Selbstironie leichter.“ Alfred Dorfer

 

„Mancher findet sein Herz nicht eher,
als bis er den Kopf verliert“ Nietzsche


„Die Zeit verwandelt uns nicht,
sie entfaltet uns nur.“ Max Frisch




 

 

Mittwoch, 23. November 2022

Fürbitten 24.11 "Richtet euch auf, fasst Mut.."

 


24.11.2022 Lk.21.20  sich aufrichten, auch einander

In dieser letzten Woche des alten Kirchenjahres hören wir im Evangelium die sogenannte „Endzeitrede“ Jesu. Jesus ist kein Demagoge, der die Menschen mit rosigen Zukunfts-versprechen einlullt: ganz im Gegenteil. Jesus beschwört eine Zukunft herauf, die hart und grausam sein wird, eine Apokalypse, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Kriege, Hungersnöte, Gewalt und Morde …Schreckliches, Unfassbares wird geschehen, sagt Jesus. Dann aber seine Schlussfolgerung : wenn ihr all das kommen seht : dann richtet euch auf und fasst Mut, denn eure Erlösung ist nahe! Ja, wir brauchen in dieser Zeit wirklich Mut und Zuversicht. Wie sehr bräuchten die Menschen im Krieg ERLÖSUNG.  Bitten wir wenigstens in aller Hilflosigkeit

 

Für alle Menschen, die sich in scheinbar ausweglosen Situationen befinden

 

Für alle Menschen im Krieg, die nun auch noch Hunger und Kälte ausgesetzt sind

 

Für alle Menschen, die hilflos unter Umweltkatastrophen leiden

 

Für alle Menschen, die nicht wissen, wie sie ihr tägliches Leben schaffen

 

Für alle Menschen, die ihr zu Hause aufgeben und neue Lebensmöglichkeiten suchen

 

Für alle Menschen, die sich einsam und nutzlos fühlen

 

Für alle Menschen, die unter ihrem Alter leiden oder schwer krank sind

 

 So bitten wir in diesen letzten Tagen vor dem Beginn der Adventszeit. Dass sie uns eine Zeit wird, in der wir lernen füreinander da zu sein und uns miteinander aufzurichten. Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


„Wärme

Umarme eine trockne Seele,

damit ihr's nicht an Wärme fehle.

streichle einen dummen Kopf,

besänftige einen bösen Tropf,

komm einer Gemeinheit in die Quere,

vertreib mit Phantasie die Leere

und mach das Alte wieder neuer -

aus der Nähe und mit Feuer”.     Peter Härtling

 

„Ich verstehe nicht, warum die Leute Angst vor neuen Ideen haben.                                                            Ich habe Angst vor den alten.“  John Cage

 

„Man lese nicht um sich zu belehren,                                                                                                                       sondern um zu leben“. Flaubert

 

„“ich habe aufgehört, mir Dinge vorzunehmen und zu sagen: So muss es sein.                                          Das macht nur eng , auf der Bühne wie im Leben.“    Schauspielerin Regina Fritsch

 

„Hier (Tonstudio) finde ich Frieden. Und bei Videos von Pandabären. Die Geräusche, die sie machen, wenn sie Karotten essen. Faszinieren mich total. Zu Karotten habe ich ein unerschütterliches Naheverhältnis.“ Musiker Malakoff Kowalski in seinem Berliner Tonstudio


„5 bis 8% der Österreicher sind kaufsüchtig, bzw stark davon gefährdet….es ist die am meisten schambesetzte Sucht und jene, bei der sich die Erkrankten am spätestens in Behandlung geben, zumeist erst auf Druck der Angehörigen….Dabei stehe die Kaufsucht in enger Beziehung zu Depressionen und psychosozialen Problemen“ “ Michael Musalek Ex Leiter Anton Proksch Institut

 

"Zu allem Handeln gehört Vergessen,

wie zum Leben alles Organischen nicht nur Licht, sondern auch Dunkel gehört". Friedrich Nietzsche

  

"Glücklich sind all diejenigen,                                                                                                                                die immer tausend Gründe zum Leben haben."               Dom Helder Camara

 

"Etwas lieben zu können - welche Erlösung"    Hermann Hesse

 

"Das Leben ist kein Problem das man lösen,                                                                                                sondern eine Wirklichkeit, die man erfahren muss" Sören Kierkegaard

 

"Erfahren ward seit tausend Jahren,

doch du verfolgst umsonst die Spur;

Dir passt nicht, was für sich ein anderer erfuhr,

du musst es wieder für dich selbst erfahren." Rückert.

 

„Wer nicht mehr liebt
und nicht mehr irrt,
der lasse sich begraben“ Goethe


„Je höher die körperliche Fitness, desto GERINGER der Drang zum Rabatt-Shopping“                Mentalcoach Roman Braun  

vielleicht schnell noch ein paar kleine Übungen ?




Dienstag, 22. November 2022

Fürbitten 23.11 es braucht Mut, ein Mensch zu sein - immer wieder

 


23.11.2022  Lk.21.12 …bleibt standhaft   

"Bleibt standhaft und ihr werdet das Leben gewinnen" – sagt Jesus heute im Evangelium. Es ist ein Auszug aus der sogenannten Endzeit Rede Jesu. Jesus beschwört dabei ein worst case Szenario herauf: sogar Eltern und Brüder und Freunde werden zu Feinden, und Menschen in der Nachfolge Jesu wird man töten. Schon für die ersten Christen war das Christentum nicht billig zu haben, und unzählige Christen leiden auch heute unter Gewalt und Verfolgung. Für die meisten von uns ist Christ-sein mit keinerlei Gefahr und Einschränkung verbunden - ...

Bitten wir zunächst für alle Christen, deren Leben auf Grund ihres Glaubens eingeschränkt oder sogar bedroht ist,

bitten wir für alle Menschen, gleich welcher Überzeugung, die nicht in Freiheit und Selbstbestimmtheit leben können, deren Proteste für sie lebensgefährlich sind  – wir bitten etwa für die Menschen im Iran

bitten wir aber auch für uns selbst: Dass wir den Mut haben, herauszufinden, was nach unserem eigenen Gewissen falsch oder richtig ist, dass wir aus eigener innerer Überzeugung leben und handeln können.

Dass wir Verantwortung für uns selbst und für und andere übernehmen können. Dass wir notfalls auch gegen den Strom schwimmen und nicht gängigen Meinungen nachlaufen

Dass wir erkennen, wo in unserem Leben Entscheidungen anstehen, die wir treffen müssen, auch wenn sie uns und anderen vielleicht weh tun. 

dass wir uns selbst treu bleiben können. dass wir uns nicht auf halbherzige Kompromisse einlassen. Dass wir den Mut haben, zu sagen und zu leben was wir für richtig finden – ohne stur zu sein

Dass wir immer wieder den Mut haben, Ungerechtigkeit beim Namen zu nennen und uns für all die einzusetzen, die niemand haben, der auf ihrer Seite steht.

 

So bitten wir im Namen . Amen. 

es wichtelt .... und schnupft und schneit und ....

 

Ist das nicht fast schon ein

              WICHTEL RÄTSEL

                 was sie hier sehen?

Was ist denn da passiert in meinem

sonst immer mustergültig

aufgeräumten Häuschen!!!

Da sind doch glatt über Nacht

meine zwei Rentiere aus dem 

Stall ausgebüxt .... und das

 ausgerechnet als ich zum 

Wochenende meinen ersten Wichtelmädchen Schnupfen auskurieren musste - 

unvorsichtiger Weise allerdings

habe ich meine Taschentücher Box 

am Tisch liegen gelassen - 

das reinste Vergnügen für 

diese verspielten Rentiere. 

Aber ich weiß auch warum sie so übermütig waren!!! Sehen sie meinen Schlitten oben im Bild: den hatte ich mir nämlich Freitag Abend gebaut, weil

ich schon sooooolche Sehnsucht nach Schnee hatte - 

Als alle in der Wohnung tief geschlafen haben, da war

eine Rodelbahn schnell gebaut 

und Mütze und Schal sowieso griffbereit. Ich habe gar nicht gezählt,

wie oft ich da den Couch Berg hinunter gerodelt bin!!

Aber dann!!! ----  die Sehnsucht macht nämlich alles möglich








JA DANN !!!  DANN  HAT  ES  NÄMLICH  WIRLICH  GESCHNEIT IN  DER NACHT

meine zwei Mädchen sind schon ganz früh am Vormittag mit ihrer Mama in den Park gegangen

im Schnee wälzen, Schneebälle machen, sogar rodeln ging sich aus ...

SCHNEE   SCHNEE   SCHNEE   - alle Kinder rundum waren an diesem Samstag selig




ach ja, und das Chaos in meinem Häuschen?
Das haben die beiden Mädchen dann
                                         ganz wunderbar und schnell wieder in Ordnung gebracht.
                         Rentiere in den Stall, Papiertaschentüchter aufgeklaubt - ...


und ich, Linnea - ?
ja, ich bin auch schon fast wieder meinen Schnupfen los. 
Es gibt ja sooo viel zu tun vor Weihnachten!!
 
Das war meine jüngste Überraschung für die Kinder !! 
"Schaut auf den Balkon"  habe ich ihnen geschrieben



und dann noch ein extra Spaß!!!


Glauben sie mir, 
das war ganz schön viel Arbeit!!!
Das sind keine Sternchen-Pickerl!
Diese Sternchen sind "eingestanzt" in die Rolle - 
na, probieren sie das einmal - knitterfrei !!!!

(und sie sehen hier erst den Anfang :-))