Seiten

Samstag, 22. September 2018

Knuck 7 ja, sooo SCHNELL gehts dann


HIER, HIER
BIN ICH

ICH, 
der
 KNUCK



Stöpsel in Mama Badewanne gezogen
auf die Uhr hab ich dabei nicht geschaut
um 3.00 mit Mama und Papa
im Spital
Dann habe ich gerufen:
"TURBO
ALLE fest anhalten"

Das war ein Spaß, wie
mit meinem Bruder erst unlängst in
der Achterbahn
und dann

4.52 
PERFEKTE LANDUNG

ganz sanft,
hoch zufrieden 
mit dem
Bodenpersonal


Service und Catering
tadellos
da gebe ich Bestnoten

ICH
der
kleine große

DAMIAN 

DAMIAN GIV 

(Giv erkläre ich euch später)

Freitag, 21. September 2018

Fürbitten 22.9. GEDULD - nicht entmutigen lassen



22.9.2018 Lk.8.4  der Sämann
Das Gleichnis vom Sämann erzählt Jesus eigentlich aus der Perspektive Gottes. Aber es sind Erfahrungen, die wir selbst nur zu gut kennen. Man hat große Pläne, man plagt sich ab – und dann sieht man oder glaubt man zu sehen: dass eigentlich alles nicht viel gebracht hat. Viel Aufwand, wenig Wirkung. Immer wieder geht nur ein Teil des Samens auf. So Vieles, in das man mit großem Engagement investiert hat, scheint manchmal wie verloren. Bitten wir heute

Für die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich in den verschiedensten Projekten engagieren,
dass sie auch durch Rückschläge nicht entmutigt werden

für uns selbst, um einen langen Atem
wenn sich nicht schnell genug das einstellt, was wir uns als Erfolg wünschen

um Geduld und Vertrauen bitten wir, dass wir gelassen zuwarten können
aber auch gelassen annehmen, was sich nicht hat realisieren lassen

Hilf uns, das Notwendige und Richtige zu tun – und dass wir doch nicht Andere mit unseren Erwartungen überfordern

zeige uns aber auch, dass nicht wir selbst das Perfekte und Makellose zustande bringen müssen – lass uns immer wieder erfahren, dass letztlich DU es bist, der gelingen lässt, worum wir uns bemühen -  auch unter den schwierigsten Bedingungen. 

So lass uns auch heute Gutes aussäen, wenn wir gut denken und anderen guttun
Lass uns Gutes aussäen, weil das Himmelreich mit uns beginnt

Du guter Gott, so bitten wir um deinen Segen, für all das, was wir auch heute in Angriff nehmen wollen oder was uns als Aufgabe zu, im Namen Jesu . Amen

Knuck 6 Knuck Knuck komm heraus

"Knuck Knuck, komm heraus - 
komm aus deiner Höhle raus" - 
sollen wir schon zum Rufen anfangen?
Untrügliche Anzeichen bei der Mama gibt es ja schon ...
aber ....
na, der Knuck selbst hat noch die Ruhe weg ...
Von Außen sehen wir, wie er den Popsch dreht,
da ein Fuß, dort ein Fuß
Die Startposition, so sagen die Experten
die Startpositon ist bereits: PERFEKT
Aber wer weiß, was er noch alles zu erledigen hat,
der Knuck.
Wir, wir wissen es nicht.
Nicht einmal seine Mama weiß es, und die ist doch in engstem Kontakt mit ihm.
So sind sie, diese kids ....
Immer "der eigene Kopf"
Immer selbstbestimmt - ja, ab Stunde Null
Sollte man doch meinen, diese kleinen armen Geschöpfe,
sie sind so abhängig von uns, den Erwachsenen..
Aber sie haben ihre eigene innere Uhr
ihren eigenen Rhythmus
sie werden ihren eigenen Weg gehen
ab Stunde Null
Wenn er noch so hilflos aussehen wird, der Knuck
.... WENN er erst einmal da ist ...
und wie gesagt ...
soooo laaange kann es ja nicht mehr dauern...
Ja also, selbst wenn er dann ganz klein und hilflos
aussehen wird - der Knuck -
nein, wir täuschen uns nicht -
Der Knuck, auch er ist - jetzt schon -
Master of Universe
Demonstriert uns das nicht Bruder Arthur
ganz deutlich jeden Tag - wer letztlich "Chef" ist !!!!
So wissen wir:
Der Knuck selbst wird es sein, der den Stöpsel im Mama Bauch zieht
der Knuck selbst gibt vor, WANN er sich auf die Reise macht
Wir, wir können nicht viel mehr - als ein Kerzerl anzünden für eine gute, gute Reise


Knuck - 
das Kerzerl brennt - 
in der Servitenkirche!!!






Donnerstag, 20. September 2018

Fürbitten 21.9. GE-rufen und BE-rufen





21.9.2018 Hl.Matthäus  Mt.9.9 Wer traut sich  

Es ist ein Kirchenfest, das wir heute feiern – das Fest des hl.Matthäus. Matthäus ist der Verfasser des ersten Evangeliums und wurde lange Zeit in der Kirche als einer der Apostel angesehen. Nach dieser Tradition war Matthäus Zöllner in Kafarnaum, das Evangelium heute berichtet davon. Zöllner waren bei den Juden äußerst unbeliebt, weil sie mit den Römern zusammenarbeiteten und ausgerechnet ihn fordert Jesus auf: „Komm, geh mit mir“. Matthäus tut das tatsächlich und er gibt für diesen Jesus auch noch ein großes Fest, zu dem noch viele andere Zöllner und von der feinen jüdischen Gesellschaft nicht geschätzte Menschen eingeladen waren. Wieder ein Vorwurf mehr, den man Jesus macht. „Vermutlich weiß der gar nicht, mit wem er sich einlässt“ Aber Jesus sagt: „Ich bin gekommen, um die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten.“ 
Für Bibelwissenschaftler ist der Schreiber des Matthäus Evangeliums nicht dieser Matthäus und nicht einer der Apostel, sondern ein gelehrter Judenchrist, der in der Zeit von 80 bis 100 nach Christus für seine Gemeinde in Syrien schrieb. Das Fest des hl.Matthäus will grundsätzlich etwas über Berufung aussagen, wie es zuvor auch Paulus im Epheserbrief schreibt: Jeder von uns hat eine ganz eigene Berufung, die er der „Kirche“, der Gemeinschaft der Christen, zur Verfügung stellen soll. So bitten wir

Dass wir unser Talent, unser besonderes Charisma erkennen und auch bereit sind, es für andere einzusetzen und nützlich zu machen

dass wir uns selbst – jeden Tag wieder – von Jesus rufen lassen. Und dass uns das nicht ein mühsames Opfer ist, sondern Anlass, es wie ein Fest zu feiern

Dass wir selbst niemand als „unwürdig“ aus unserer Gesellschaft ausschließen, dass wir niemanden abqualifizieren, dass wir niemand den guten Willen und das gute Mensch-sein absprechen.  

Dass gerade auch die Kirche die „Nachfolge Jesu“ ernst nimmt – dass sich niemand anmaßt, Menschen aus der Nähe Jesu auszuschließen – wer weiß, wen Jesus heute ruft – den
die Amtskirche für nicht anständig genug hält

Bitten wir, dass die Kirche für die Menschen wieder wahrhaftig und glaubwürdig sein kann
dass viele tiefe Wunden und Verletzungen der Vergangenheit wieder gut gemacht werden können

bitten wir um Verantwortliche in dieser Kirche, die untereinander um Anstand und Gemeinsamkeit ringen, bitten wir für Papst Franziskus, der auf große Widerstände und Intrigen in den eigenen Reihen stößt.

und bitten wir, dass wir selbst immer besser erkennen, dass wir alle einen priesterlichen Auftrag haben, der uns mitten hinein führt in die konkreten Probleme unserer Welt

Guter Gott. Jeden von uns berufst Du auf eine besondere Weise. Lass uns erkennen, an welchem Platz du uns brauchst und mach uns Mut, dort unser Bestes zu geben. Das bitten wir im Vertrauen auf Jesus.  Amen.

Mittwoch, 19. September 2018

Fürbitten 20.9. Worauf es wirklich ankommt



20.9.2018  Lk.7.36  Die Geschichte von der „Sünderin“
Wem aber nur wenig vergeben wird, der empfindet auch weniger Liebe

Heute geht es im Evangelium um Schuld und Vergebung. Jesus zeigt es drastisch am Gleichnis des Geldverleihers. Wem mehr Geld nachgelassen wird, der ist dankbarer. Wer sich schuldig fühlt und wem vergeben wird, der fühlt sich dankbar. Aber was in dieser Geschichte letztlich tief berührt, das ist die Zärtlichkeit und Hingabe der Frau, die Hilfe bei Jesus sucht. Schon eingangs wird sie als „Sünderin“ bezeichnet. Sie weint bitterlich, warum auch immer. Aber sie schließt sich nicht ein mit Kummer oder Schande, sie tut das, was ihr selbst gut tut: sie zeigt ihre Liebe, sie salbt Jesus die Füße. So bitten auch wir

dass wir uns nicht einschließen mit Schuld und Traurigkeit
dass wir die Nähe von Menschen suchen, die uns gut tun

dass wir uns nicht schämen für unsere Gefühle und Empfindungen und Tränen
dass wir uns auch nicht schämen für Liebe, Hingabe und Zärtlichkeit

dass wir uns trösten lassen können
und dass wir selbst Menschen sind, die trösten

dass wir uns niemals selbst verurteilen und „aufgeben“
dass aber auch wir selbst aufrichten und verzeihen können

dass wir immer wieder ALLES von der Liebe erwarten
dass wir uns getrauen, alles von der Liebe Gottes zu erwarten

Die Kirche gedenkt heute der ersten christlichen Marytrer in Korea. Es waren zu Beginn des 17.Jahrhunderts vor allem christliche Laien die den katholischen Glauben nach Korea brachten, Zwischen 1839 und 1866 erlitten insgesamt 103 christliche Frauen, Männer und Kinder um ihres Glaubens willen denTod. Bitten wir heute im Gedenken an sie um nachhaltige Entspannung im politischen Konflikt um Nordkorea

so bitten wir im Namen Jesu, der uns immer wieder aus aller Traurigkeit und allem Versagen  aufrichten wird. Amen

Dienstag, 18. September 2018

Fürbitten 19.9. dass uns die Liebe aufgeht ....



19.9.2018 1.Kor 13  Die Liebe ist….
In der Lesung hören wir heute die berührenden Worte des Paulus über die Liebe. Ein Nichts ist der Mensch, wenn er nicht liebt. „Wenn ich in den Sprachen der Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich tönendes Blech oder lärmendes Schlagzeug“ , so poetisch formuliert es Paulus. Der Sinn unseres Lebens wird am Maß unserer Liebe gemessen werden. Die Schriftstellerin Ilse Aichinger formuliert es so: "Es ist alles zum letzten Mal. Wenn wir das einsehen würden, ginge uns die Liebe auf."  Bitten wir

Dass uns die Liebe aufgeht: dass sie einen langen Atem hat
dass wir Tag für Tag Geduld miteinander haben, mit den Fehlern, die jedem passieren.
dass unsere Liebe behutsam auf den Nächsten schaut

Dass uns die Liebe aufgeht: dass sie gütig ist ,
dass wir die anderen akzeptieren können wie sie sind
dass wir freundlich zueinander sind und aufmerksam
dass unsere Liebe behutsam auf den Nächsten schaut

Dass uns die Liebe aufgeht: dass wir nicht eifersüchtig sind
Dass wir uns über Erfolge anderer freuen, dass wir von niemand Besitz ergreifen,
dass wir die Freiheit anderer respektieren
dass unsere Liebe behutsam auf den Nächsten schaut

Dass uns die Liebe aufgeht: dass wir uns nicht wichtigmachen,
dass wir nicht unseren Vorteil suchen, dass wir nicht Angst haben zu kurz zu kommen
dass wir immer besser lernen, uns „hinten“anzustellen
dass unsere Liebe behutsam auf den Nächsten schaut

Dass uns die Liebe aufgeht: dass wir Kränkung und auch Böses nicht nachtragen,
dass wir verzeihen können, dass wir nicht Recht haben müssen, dass wir das Gute auch in manchem weniger Guten erkennen können
dass unsere Liebe behutsam auf den Nächsten schaut

Dass uns die Liebe aufgeht: dass unsere Liebe vieles aushalten kann, auch unser eigenes Versagen, all das, was wir nicht selbst an „gut-sein“ schaffen
dass unsere Liebe behutsam auf uns selbst schaut

Dass uns die Liebe aufgeht:
Dass uns in allem, was auch dieser Tag  bringen wird
dass DAS bleibt: Glaube, Hoffnung und Liebe
dass unsere Liebe DICH Gott in unserem Nächsten erkennt

so bitten wir dich guter Gott: schenke uns diese Liebe, die größer und stärker ist als alles andere. Lass, dass diese Liebe unser Leben trägt und uns hilft, das Leben anderer mitzutragen: wie es uns Jesus vorgelebt hat. amen

Fürbitten 18.9. Fühlt man sich manchmal nicht "wie tot"?



17.9.2018 Lk.7.11 Jüngling von Nain

Im Evangelium hören wir heute die „Geschichte vom Jüngling von Nain“
Ein junger Mann wird zur Beerdigung getragen, der einzige Sohn seiner Mutter. 
Jesus sieht die Verzweiflung der Frau, ihren Schmerz – und Jesus macht das Wunder möglich: er berührt den Sarg und sagt zu dem Toten: „Junger Mann, ich sage dir, steh auf“. 
Und der junge Mann findet tatsächlich ins Leben zurück. Der Jüngling von Nain und seine Mutter, sie sind auch ein Symbol, eine Metapher für uns alle. Immer wieder müssen auch wir Hoffnungen begraben, Sehnsüchte, Wünsche, Pläne. Immer wieder müssen wir ganz konkret Abschied nehmen, so wie es die Mutter muss. Immer wieder aber auch fühlen wir uns selbst „wie tot“, haben das Gefühl, SO geht das Leben nicht mehr weiter. 
Bitten wir, dass Jesus auch uns „DAS LEBEN, unser Lebendigsein wieder zurückgibt – und alle Hoffnung.  „Hilf uns neu anzufangen“

immer dann, wenn uns die Kraft zum Weitermachen fehlt
immer dann, wenn wir uns mit einer Situation nicht abfinden können
immer dann, wenn wir glauben, dass nichts mehr geht,
immer dann bitten wir dich: „Hilf uns neu anzufangen“

immer dann, wenn wir resignieren wollen oder verbittert sind
immer dann, wenn wir wie tot sind vor Kränkung und Enttäuschung,
immer dann, wenn wir keinen Schritt mehr auf einen anderen zugehen wollen, weil
Versöhnung unmöglich scheint
immer dann bitten wir dich: „Hilf uns neu anzufangen“

immer dann, wenn wir uns und Anderen nichts mehr Neues zutrauen
immer dann, wenn wir aufhören wollen uns einzumischen und zu engagieren, weil ohnehin nichts einen Sinn hat
immer dann, wenn uns die Zukunft Angst macht
immer dann bitten wir: „Hilf uns neu anzufangen“

immer dann, wenn wir eigentlich nicht mehr viel Neues erwarten
immer dann, wenn wir glauben, „ICH bin halt wie ICH bin und da kann man nichts machen“ immer dann, wenn wir eigentlich alles so lassen wollen, wie es ist
immer dann bitten wir: „Hilf uns neu anzufangen“

Du guter Gott, du allein weißt, wie oft wir erschöpft und mutlos sind, wie oft wir uns „wie tot“ fühlen. Lass uns vertrauen, dass der Abschied von Altem ein Zugehen auf etwas Neues sein wird, und dass DU es bist, der uns schützt und behütet – heute, und über dieses Leben hinaus.  amen

Sonntag, 16. September 2018

Fürbitten 17.9. Hildegard von Bingen - der GANZE Mensch


Hildegard von Bingen - Vision des Menschen


 17.9.2018 Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen ist eine der ganz großen Frauengestalten der Kirche, nicht nur des Mittelalters. Sie war Prophetin, Predigerin, Medizinerin und Künstlerin. Selbstbewusst, charismatisch, umfassend gebildet, vertraut mit Körper und Seele. Das Zentrum ihrer Kraft war ihre leidenschaftliche mystische Hingabe an Gott – das gab ihr die Fähigkeit, zum eigenständigen Denken, auch gegen die Lehrmeinungen ihrer Zeit
Bitten wir mit Worten und Gedanken von Hildegard von Bingen – hier eines ihrer wunderbaren Gedichte

Wir müssen auf die Stimme unserer Seele hören, wenn wir gesunden wollen...
Solange wir uns nicht selbst in den Augen und Herzen unserer Mitmenschen begegnen,
sind wir auf der Flucht.
Solange wir nicht erlauben, dass unsere Mitmenschen an unserem Innersten teilhaben,
gibt es keine Geborgenheit.
Solange wir fürchten durchschaut zu werden, können wir weder uns selbst noch andere erkennen.
- Solange bleiben wir allein
so bitten wir:

Lass uns auf die Stimme unserer Seele hören, damit wir im tiefsten Inneren gesund werden
und damit wir auch anderen eine Hilfe zu ihrem Heil-werden sind

Lass, dass wir uns selbst in den Augen und Herzen unserer Mitmenschen erkennen,
dass wir nicht halbherzig spenden, sondern uns selbst in denen erkennen, die unsere Hilfe brauchen

lass, dass wir die Menschen um uns auch an unserem Inneren teilhaben lassen,
dass wir ehrlich und tolerant sind, ohne Angst, den Kürzeren zu ziehen

lass, dass wir uns öffnen und keine Angst haben, „durchschaut“ zu werden – es soll Gott sein, der durch uns durchschaut

schenk uns Frieden und Geborgenheit, dann können wir uns selbst und die Anderen erkennen
schenk uns Güte und Gemeinschaft mit allen Lebewesen, so haben wir Gemeinschaft mit dir
lass uns die Schöpfung bewahren, sie ist uns anvertraut

so bitten wir in diesen Tagen ganz besonders: Herr lass uns Menschen sein, die anderen Menschen GUT tun. Hilf uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen und keine Angst vor den Herausforderungen der Zukunft zu haben. Denn wir vertrauen auf Dich, an der Seite Jesu. Amen

Knuck 5 Warum es noch ganz schön lustig ist

Ehrlich gesagt, ich, der Knuck,
kenne mich da noch nicht so genau aus,
was man alles tun muss, um ein braver Bub zu sein.
Was ist ein "braver Bub"?
Die Moa von meinem Bruder Arthur hat jetzt nämlich
ein paarmal zu mir gesagt:
"Knuck, sei ein ganz braver Bub!!!
Lass dir ruhig noch ein bissi Zeit, bis du dich auf den
Weg machst"
Mein Bruder ist ja schon ein groooooßer Kinder-
garten Bub (keine Ahnung was das ist? ich höre das
einfach immer )
und grooooße Kindergarten-Buben die bringen dann schnell auch einmal einen grooooßen Schnupfen mit nach Hause
und so sagt eben die Moa zu mir "Knuck, sei ein braver Bub....
warte einfach noch ein bissi, noch bist du eh "in der Zeit"
"Aber ist doch gar kein Problem, Moa", sage ich -
(ob sie mich eh hört, die Moa?(
Du, Moa, ich habe es ja noch soo gut in meinem
Mama Bauch. Beste Bedingungen - auch wenn es
jetzt schon recht eng ist , ja, das schon. -
aber unsereins kuschelt sich da hinein, auch in
die allerengste Höhle. Das geht ja ganz automatisch, das muss
man gar nicht lernen. Kein Stress, einfach
wachsen, und wachsen und einfach
DA-SEIN ..... DA-SEIN
ja, so einfach ist das
Aber LUSTIG ist es wirklich auch in meiner Höhle.
Soll ich dir verraten, was ich vor ein paar Tagen mit dem
Arthur gespielt habe?
Na, der hat sich gewundert, was ich alles kann.
Oh die Moa ...
ja sie hat die Videos gesehen, und den
Arthur schon lauthals jauchzen gehört.
Spielstunde mit dem Knuck!!!!
Nicht nur, dass der Arthur Dampflock-Geräusche in
den Mama Bauch hinein macht - diesmal hat
sich der Arthur ein besonderes Spiel ausgedacht.
Mama liegt am Rücken - und auf ihren Bauch legt der
Arthur jetzt plötzlich eines seiner Bücher ..
und .....
der Arthur jauchzt und lacht schallend und weint fast
Tränen vor Lachen:
der Knuck schauckelt das Buch auf dem Mama Bauch
hin und her - hin und her
der Knuck spielt ja richtig mit!!!!
Super Bruder - ist ja fast wie Fußball.
Da legt der Arthur gleich noch ein anderes Buch für den Knuck
auf den Mama Bauch - ja - und
JETZT ....
JETZT kickt der Knuck das Buch einfach hinunter
Der Knuck im Mama Bauch der ist schon
ur-stark
der kickt das Buch wie einen Fußball ...
peng - hinunter .....
Arthur lacht und lacht und lacht
Knuck DAS KANNST DU WIRKLICH!!!
sagt der Arthur!
Das muss er neidlos anerkennen. Denn wie oft sagt der Arthur sonst:
"Knuck, DAS kannst du noch nicht!"
"Nein Knuck, DAS  kannst du noch laaange nicht"
Aber kicken,
kicken kann der Knuck
DAS KANN ER
Alle Achtung!!!
Ja, und sobald
die Arthur Nase wieder Rotzi- frei ist
da wird der Arthur gleich rufen:
und JETZT Knuck
JETZT:

BAHN FREI !!!!





Samstag, 15. September 2018

Fürbitten Sonntag 16.9 Jesus? Wer soll das sein?



16.9.2018 Mk.8.27 Für wen halten mich die Menschen?
„Wer bin ich, für wen halten mich die Menschen?“ fragt Jesus die Jünger heute im Evangelium.  Fragt er das heute und jetzt nicht auch uns? Was antworten wir, wenn uns andere fragen: Wer ist Jesus für dich? – Ja, ganz konkret: wer ist Jesus für mich? Und was macht diese Antwort mit mir selbst – spiegelt sich darin nicht mein eigener Lebensentwurf. Bitten wir heute, in dem wir nur hinhören
Du selbst ein Baby, unter Schmerzen aus dem Bauch seiner Mama geschlüpft,
mit den Eltern auf der Flucht, arm und gefährdet und bedeutungslos

Lass mich dich sehen Jesus:
ein Kind in seiner Familie, Vater, Mutter, Geschwister -
neugierig bist du und auch eigenwillig, vielleicht auch unverstanden

Lass mich dich sehen, Jesus:
ein junger Mann, mit Beruf
mit einer Sehnsucht, die ihn unruhig macht
du wirst dein zu Hause verlassen, eine Familie, die ratlos ist

Lass mich dich sehen, Jesus:
Dort und dann, wenn du deine Berufung erfährst,
dort und dann, wenn du hörst, wie GOTT DICH ruft, Dich, sein Kind

Lass mich dich sehen, Jesus:
wie du unter den Menschen bist. Freunde hast du, Feste feierst du
immer aber bist du: voll Mitgefühl, machst heil und gesund
siehst die Not der Anderen

Lass mich dich sehen, Jesus:
wie du mehr willst als nur braves Gesetze befolgen
wie du zur Freiheit befähigen willst
wie du nicht anderes einforderst, als Liebe für den Vater im Himmel

Lass mich dich sehen, Jesus:
wie du in deiner Kompromisslosigkeit scheiterst,
Todesangst und Todesurteil,
ob du wartest, dass Gott dich rettet?

Lass mich dich sehen, Jesus: ein Ostermorgen, ein leeres Grab
und doch unsere ganze Hoffnung
Glauben über den Tod hinaus.
Jesus – wer bist du für mich

Ja um das bitten wir dich: lass uns dich sehen, immer wieder mit neuen Augen, mit neuer Sehnsucht und mit neuem Glauben. Amen

Freitag, 14. September 2018

Ach Arthur 202 WARTEN, warten auf den KNUCK

WER da sitzt und wartet?
Der Arthur kann es nicht fassen:
Was? SEINE MAMA ist das?
Die kleine Katharina -
Vor sooooo vielen Jahren
saß sie da an vielen Abenden
am Fensterbrett -
im Arm Puppe Mimi und umgeben von ihren Lieblingstieren  -
und da hat die kleine Kathi auf ihre
Mama gewartet. Auf ihre Mama, die heute
doch die Moa vom Arthur ist. (Na, kompliziert!)

Die Katharina Mama kam ja oft erst spät abends nach Hause,
nach ihrer Sendung im Radio -
aber die kleine Katharina war ein
Nachtvogel und wollte unbedingt das Taxi hören und sehen,
mit dem die Mama dann endlich nach Hause kam,
wenn das ORF Nachtjournal um 22.15 zu Ende war
Ja, soo GEWARTET hat die Katharina
wie heute der Arthur wartet.
Der Arthur aber wartet auf SEINEN KNUCK
Und das ist ja vieeeel komplizierter als bei der
Katharina damals: der KNUCK kommt ja nicht zu einer
bestimmten Zeit nach Hause
der KNUCK kommt nicht mit einem Taxi angefahren
niemand weiß - WANN  wird er sich auf den Weg machen?
WANN passt es ihm? WANN verlässt er seine
gemütliche Mama Höhle, der Knuck!
Ja, auch die KNUCK Mama - und das ist doch die kleine Katharina von DAMALS - ja nicht einmal DIE weiß, wann
der Herr Knuck bereit sein wird, endlich, endlich zum Arthur zu düsen.
Gerade jetzt aber hoffen noch alle, dass er sich doch noch ein bissl Zeit
lässt, der KNUCK, denn der Arthur hat seinen ersten Kindergarten
Saison Schnupfen mit nach Hause gebracht
und mit einem kräftigen "Hatschi" will er seinen KNUCK ja doch
nicht begrüßen, der Arthur.
Wie viele Tage wird es noch dauern?
Wie viele Stunden vielleicht nur noch?
Ja, das ist toll spannend, dass man nur WARTEN kann,
nur WARTEN
Hallo KNUCK
WIR alle
WARTEN -  -  -   -   BIS .....
Aber wie gesagt KNUCK: warte ruhig noch bis der Arthur Schnupfen baba ist








Fürbitten 15.9. Die Schmerzen Mariens - die Schmerzen der Frauen

Mutter von Stalingrad - Zeichnung eines Soldaten in Stalingrad


15.9.2018  Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Einen Tag nach dem Fest „Kreuzerhöhung“ ist heute das Gedächtnis der Schmerzen Mariens. Es ist wohl nicht nur der Tod des Kindes, der für eine Mutter unerträglich ist – auch viele andere Entwicklungen können weh tun, können unbegreiflich sein. Es gibt keine Liebe, die nicht auch mit Schmerz und Kummer und Sorgen verbunden wäre.
Und doch hält die Liebe durch und findet ihren Platz dort, wo sie gebraucht wird.
Bitten wir mit unserem Blick auf Maria heute vor allem für die Frauen:


Du guter Gott: Segne alle Mütter, die dir ihre Kinder entgegenhalten
Mütter in Todesgefahr, Mütter auf der Flucht,
Mütter, deren Kinder man ermordet
Mütter, die ihre Kinder durch Krankheit oder Unfälle sterben sehen
Mütter in Sorge um ein gefährdetes Kind
Lebendiger Gott   -  wir bitten Dich erhöre uns

Du guter Gott: Segne die vielen Frauen, die müde geworden sind unter ihren Belastungen
die sich allein gelassen fühlen mit Beruf, Kindern und Familie
dass sie Kraft und Mut für ein Stück eigenes Leben finden
Lebendiger Gott   -  wir bitten Dich erhöre uns

Du guter Gott: Segne alle Frauen, die Opfer von Gewalt, Missbrauch und Demütigung sind
segne alle, die sich nicht aus eigener Kraft aus ihren Lebensumständen lösen können
Segne die Bemühungen aller, die sich für Menschenwürde und Gleichberechtigung
der Frauen engagieren
Lebendiger Gott   -  wir bitten Dich erhöre uns

Du guter Gott: segne die Mädchen und die jungen Frauen
Segne ihre Sehnsucht nach Nähe und Zärtlichkeit
dass sie sich Liebe und Partnerschaft nicht erkaufen müssen mit dem Verzicht
auf ihre eigenen Bedürfnisse und Talente
Lebendiger Gott   -  wir bitten Dich erhöre uns

Du guter Gott: Segne den oft so unbedankten Dienst der vielen Frauen in der Kirche
dass man ihre Berufung und ihr Charisma ernst nimmt
segne auch die Frauen,
die Sehnsucht nach einem priesterlichen Dienst in dieser Kirche haben
Lebendiger Gott   -  wir bitten Dich erhöre uns

Du guter Gott: Segne uns Frauen und Männer in dieser Gesellschaft
auf dem schwierigen Weg zueinander und miteinander
dass wir – wie Maria es konnte - einander vertrauen
auch dann, wenn manches weh tut und wir vieles nicht verstehen
Lebendiger Gott   -  wir bitten Dich erhöre uns

So bitten wir mit unserem Blick auf Maria: Guter Gott, so vieles bleibt auch uns oft nicht „erspart“ im Leben. Wie oft möchten wir nach dem „Warum“ und dem „Sinn“ fragen. Gib DU uns Mut und Zuversicht. Hilf uns in Geduld auszuhalten, was wir oft noch nicht verstehen, führe uns Wege, die ins Leben führen, darum bitten wir durch Jesus unseren Bruder und Herren. Amen

Donnerstag, 13. September 2018

Fürbitten 14.9. so vieles ist "ein Kreuz"


14.9.2018 Fest der Kreuzerhöhung

In Zeiten wie diesen - ein Fest wie dieses! Fest der Kreuzerhöhung
Für uns war das Kreuz eigentlich doch lange nur mehr ein harmloses religiöses Symbol – zwar seit einigen Jahren immer wieder in Klassenzimmern umstritten – aber doch als Symbol etwas, das seinen Schrecken verloren hat. Dann erlebten wir islamistischen Terror - Menschen wurden plötzlich wieder gekreuzigt – Da hat das Kreuz wieder konkretes Entsetzen ausgelöst, tiefstes Mitleid mit den Opfern. Aber auch in unserem eigenen kleinen Alltag kommen wir um das Kreuz-tragen nicht herum. Auch nicht religiöse Menschen verwenden den Ausdruck „ist das ein Kreuz“ …
bitten wir heute mit unserem Blick auf Jesus, den Gekreuzigten

Für die Opfer von Terror und Mord und Krieg, besonders in diesen Tagen für die Menschen im syrischen Idlib, die hilflose Geiseln eines schrecklichen Bürgerkrieges sind - 
Jesus hilf uns, unser Kreuz zu tragen

Für all die Menschen, die eine Zukunft und neues Leben jenseits ihrer Heimat suchen

Für die Kinder dieser Welt, die bisher nur Armut, Hunger, Krieg, Angst und Gewalt erlebt haben 

Für Alle, die von Katastrophen heimgesucht werden,

für die kranken Menschen, es gibt im Privaten so viel Schmerz und Leid und Angst

für alle, die um tote Angehörige weinen und Schicksalsschläge nicht verstehen können

bitten wir für uns selbst, dass wir das tragen können, was wir „unser Kreuz“ nennen:
Wenn uns Verantwortung und Pflichten zu viel werden
Wenn wir eigene Bedürfnisse für andere zurückstecken müssen
wenn wir in Versuchung sind, neidvoll auf das Leben anderer zu sehen
wenn wir oft mehr Pflicht erfüllen als Liebe empfinden

so bitten wir heute: Allmächtiger Gott, gib dass wir in aller Verzweiflung im Angesicht des Kreuzes dennoch deine Macht und Liebe erkennen und nie aufhören, an die Auferstehung aus allem Tod und Leid zu glauben, durch Christus, Jesus unseren Herrn und Bruder. amen



 Kreuzerhöhung, 
Fresko von Piero della Francesca im Chor von San Francesco in Arezzo 

Das Fest der Kreuzerhöhung hat seinen Ursprung in Jerusalem; dort war am 13. September 335 die Konstantinische Basilika über dem Heiligen Grab feierlich eingeweiht worden.
Der 13. September war der Überlieferung nach auch der Tag, an dem im Heiligen Land angeblich das Orginal Kreuz gefunden wurde, an dem Jesus starb. Helena,  die Mutter von Kaiser Konstantantin, hatte danach suchen lassen  Neben dem Heiligen Kreuz sollen auch die Nägel und das Heilige Grab wiedergefunden worden sein  Am 14. September, dem Tag nach der Kirchweihe, wurde in der neuen Kirche dem Volk zu ersten Mal das Kreuzesholz gezeigt („erhöht“) und zur Verehrung dargereicht. Später verband man das Fest auch in Verbindung mit der Wiedergewinnung des heiligen Kreuzes durch Kaiser Heraklius im Jahr 628; in einem unglücklichen Krieg war das Kreuz an die Perser verloren gegangen, Heraklius brachte es feierlich an seinen Platz in Jerusalem zurück.



Mittwoch, 12. September 2018

Fürbitten 13.9. die Feinde lieben???

Ausschnitt aus dem Rembrandt Bild "der barmherzige Vater" 
interessant: die rechte Hand , die den heimgekehrten Sohn umarmt, ist eine Frauenhand

13.9.2018 Lk.6.27 Liebt eure Feinde
An diesem Evangelium heute, an diesen Forderungen Jesu, können wir eigentlich nur scheitern. Scheitern, weil wir die persönliche Größe nicht haben, aber auch scheitern, weil die Realität all diese „romantischen“ Forderungen gar nicht zulässt. Schauen wir auf die aktuelle politische Situation, kriegerische Auseinandersetzungen rundum, im kleinen Bereich auch genug Mord und Totschlag und schweres Unrecht, das einer dem anderen zufügt. Wie sollen wir da sagen: „Liebet eure Feinde
– und doch: bitten wir heute naiv, Wort für Wort,  – um das, was Jesus sagt

Dass wir unsere Feinde lieben –
Dass wir denen Gutes tun, die uns hassen - wir bitten dich erhöre uns

Dass wir die segnen, die uns Böses angetan haben
Dass wir für die beten, die Andere misshandeln

Dass wir uns nicht zur Wehr setzen, wenn man uns überfällt und noch mehr als das geben, was der andere mit Gewalt fordert

Dass wir Allen auf diese Weise Gutes tun, wie wir es für uns selbst wünschen

Dass wir über niemand richten, niemanden verurteilen

Dass wir einander alle Schuld erlassen

Dass wir geben, was immer wir geben können, ohne selbst etwas zu erwarten

Dass wir barmherzig sind – weil Du Gott barmherzig bist:

Guter Gott, erbarme dich unserer Hilflosigkeit. Lass, dass wenigstens wir in unserem kleinen Bereich Frieden und Versöhnung leben können. Amen

Dienstag, 11. September 2018

Fürbitten 12.9. Maria Namen - ein Fest, das auch missbraucht wird

Gnadenbild "Mariahülf" in der Mariahilferkirche in Wien
1660 ist dieses Bild geweiht worden - 
1683 bei der zweiten Türkenbelagerung konnte es vor

Zerstörung in Sicherheit gebracht werden


12.9.2018 Maria Namen – 

Das Fest Maria Namen ist 1683 als Dank für den Sieg gegen die Türken vor Wien eingeführt worden. Es gibt aber gerade heute verhetzende Stimmen, die dieses Datum benutzen, um vor einem drohenden Siegeszug des Islam über das Christentum zu warnen. Gerade dieser Tag wird gerne benützt, um Ängste zu schüren. Wir als Christen können gar nicht anders, als dem entschieden entgegen zu treten

Im Namen Jesu rufen wir zu dir Maria
Dass wir andere Religionen nicht als Bedrohung ansehen, dass wir vielmehr dankbar sind für die Chance, uns nun vielleicht wieder bewusster als Christen zu sehen

Wir rufen zu dir Maria
Für all die Menschen und Familien, die Opfer von Terroranschlägen geworden sind und die vielleicht ein Leben lang darunter leiden werden –

Wir rufen zu dir Maria
Und bitten um eine menschenwürdige Antwort Europas auf die Situation von Migranten und Flüchtlingen

Für rufen zu Dir Maria
Für alle Menschen, die nicht wie wir in Sicherheit und Frieden leben dürfen. Wir bitten für die Opfer von Gewalt, Vertreibung aber auch von Naturkatastrophen

Wir rufen zu dir Maria
Um Anstand und Verantwortlichkeit in der Politik, dass nicht Ängste geschürt, Menschen diffamiert und Gräben aufgerissen werden

Wir bitten für unser Land.
dass wir hier im Kleinen mit Krisen richtig umgehen, dass es wieder ein Klima der Offenheit und Gemeinschaftlichkeit gibt –

Du guter Gott, so bitten und wir  – lass uns selbst in unserem eigenen Umfeld zum Frieden und zur Versöhnung in dieser Welt beitragen .  Amen