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Mittwoch, 23. August 2017

Fürbitten 24.8 es soll uns "unter die Haut" gehen - Hl.Bartholomäus

24.8.2017  Hl.Bartholomäus
Heute ist das Fest des heiligen Bartholomäus – sein Name wird in den Apostellisten der ersten drei Evangelien erwähnt. Höchstwahrscheinlich ist Bartholomäus mit jenem skeptischen Nathanael gleichzusetzen, von dessen Berufung heute im Johannesevangelium erzählt wird. Bartholomäus, so glaubt man, predigte dann nach dem Tod Jesu in Indien, Mesopotamien, Parthien und Armenien, wo er gemartert wurde (enthauptet oder geschunden und gekreuzigt). Michelangelo, der ihm im Gerichtsbild der Sixtina sein Selbstbildnis gab, lässt ihn die abgeschundene Haut tragen. Das ist ein starkes Bild, ein Bild das „unter die Haut“ geht – 
bitten wir heute

für all die Menschen, die bis auf die Haut geschunden werden –
die für Schwerarbeit mißbrauchten Kinder, die Opfer von Menschenhändlern, ausgebeutete Menschen auf der Flucht

für alle, die ihre Haut zu Markte tragen müssen: die modernen Arbeitssklaven, 
Menschen ohne fixe Anstellung, junge Leute im Prekariat

für alle, die ihre eigene Haut retten wollen und retten müssen: 
Frauen, Kinder, Männer in den Kriegs-und Krisengebieten unserer Welt, auf der Flucht, heimatlos

für alle, die das Elend der Welt hautnahe spüren und versuchen zu helfen:
die vielen humanitären Organisationen und so viele Einzelpersonen, die sich um Andere
annehmen

für alle, die schon abgestumpft oder zynisch geworden sind, denen Elend und Not nicht mehr unter die Haut gehen – dass sie wieder fähig sind, Mitleid zu empfinden

bitten wir für uns alle, dass wir das sind, was man eine „gute Haut“ nennt, Menschen, die in ihrem kleinen Umfeld zu helfen versuchen, so gut es geht

Nathanael-Bartholomäus ist Jesus begegnet, weil ihn sein Freund Philippus zu Jesus mitgenommen hat. Er sagte „Komm und sieh“. Herr lass auch uns Menschen sein, die andere zu dir mitnehmen


Der heilige Bartholomäus wird besonders von den Armeniern hoch verehrt - in Armenien soll er sein Martyrium erlitten haben. Vor 102 Jahren geschah der türkische Genozid an diesem Volk - auch mit Billigung der österreichisch-ungarischen Monarchie. Gott, wir bitten um Verzeihung für dieses Verbrechen, wir bitten für die heute in vielen Länder verstreut lebenden Armenier und wir bitten für alle Menschen, die heute aus ethnischen oder religiösen Gründen um ihr Leben fürchten.  Erbarme dich ihrer, erbarme dich unser: Amen

einfach so

" Wir haben größere Häuser 
aber kleinere Familien;
mehr Annehmlichkeiten, 
aber weniger Zeit.
Wir haben mehr Wissen 
aber weniger Urteilsvermögen;
Es ist eine Zeit von hastigem Essen,
...aber langsamer Verdauung;
großer Menschen 
aber von kleinem Charakter;
riesiger Gewinnen 
aber oberflächlichen Beziehungen.
Es ist eine Zeit 
in der viel im Schaufenster ist,
aber nichts im Zimmer."

Dalai Lama

Dienstag, 22. August 2017

Fürbitten 23.8. Nein, Gott ist nicht "gerecht" - das ist unser Glück




23.8.2017 Mt.20.1.   Die Gerechtigkeit Gottes
Die ersten werden die letzten sein…Arbeiter im Weinberg
Wie ungerecht ist Gott? Das Gleichnis heute erzählt von einem Gutsherrn, der jedem Arbeiter am Ende des Tages den gleichen Lohn zahlt, egal, wie lange die Männer letztlich gearbeitet, ja regelrecht geschuftet haben. Ist das nicht eine bodenlose Gemeinheit? Ja, im sozialen Bereich wäre es das. Hier aber, im religiösen Kontext, sagt die Geschichte etwas anderes. Ja, sie kann uns sogar einen Stein vom Herzen nehmen. Denn profitieren letztlich nicht wir alle von der „Ungerechtigkeit“ Gottes? Dass Gott eben nicht am Ende des Tages und am Ende der Tage kleinlich abwägt – wer von uns würde dann schon perfekten Arbeits/Lebenseinsatz rund um die Uhr vorweisen können?  Bitten wir heute

Dass wir nicht so oft Angst davor haben, im Vergleich mit anderen zu kurz zu kommen,
dass wir nicht neidisch auf andere sehen

Dass wir nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das, was Andere zu wenig haben

Dass wir keine Angst davor haben ausgenützt zu werden, im Beruf, im Alltag, zu Hause
sondern dass wir geben, was wir geben können

Dass wir selbst großzügig sind und nicht kleinlich aufrechnen, was uns Andere schuldig sein sollten

Dass wir uns in unserem kleinen Umfeld um Gerechtigkeit bemühen, auch wenn wir wissen,
dass wohl nie alle zufrieden sein werden

Dass wir dankbar weitergeben wollen, was wir selbst an Überfülle im Leben haben

dass unsere Liebe zu Gott kein Gegengeschäft ist, dass wir uns für unser „gut-sein“
nichts erwarten – sondern dass wir gerne und dankbar genau so leben, wie wir leben
dürfen


Du guter Gott, wie dankbar müssen wir sein, dass du auch uns mehr geben wirst, als uns zusteht und als wir verdient haben. So bitten wir dich: Lass uns genauso auch mit unseren Mitmenschen umgehen, großzügig und mitfühlend, wie es Jesus getan hat Amen

einfach so



"Werden wir, was wir wünschen? 
Wünschen wir, was wir werden?"  

Kurt Marti

Ach Arthur Unser Dealer RT 7

Ja, man muss es zugeben
wir haben einen DEALER in der Familie
ABER
Nein, nein
SO ein Dealer
ist das natürlich nicht - der Arthur!
Unter seinen T Shirts trägt er keine heiße Ware
und Finsteres und Verschlagenes
tut er ja sowieso niemals.
NICHTS macht der Arthur
"hinterrücks"
Auch "schlimm sein" - das tut er bei hellem
Tageslicht - und so richtig Spaß macht es ihm ja erst,
wenn er auch wirklich genug Zeugen dafür hat. Denn an "Schlimmes" denkt er nicht -
für ihn macht das alles Spaß und er ist durch und durch stolz auf seine Aktionen
"Bist du ein schlimmer Bub"? fragt manchmal die Moa
Da strahlt der Arthur: denn das kann ja nichts anderes heißen, als:
"Bist du aber lustig und einfallsreich!!"
Also, von dunklen Deals ist hier keine Rede - der Urlaub gibt dem Arthur nur
Tag für Tag Gelegenheit vor allem mit dem Papa
"einen Deal" auszuhandeln

Daheim hat er ja den Papa nicht so Stunde um Stunde um sich -
da hört er selten ein "Papa-Nein" - und da muss er auch nicht handeln, der Arthur.
Aber im Urlaub zeigt er was er kann.
Mit ihm, dem Arthur kann man nämlich "dealen"
Gelernt hat er das von der Mama
"Ein Deal Arthur" fragt sie? -
Da war der Arthur noch kaum ein Jahr alt
Und die Mama zeigt ihm: "Versprechen - Handschlag - Versprechen einhalten"
Ja, das kann der Arthur tatsächlich!!!
Papa sagt: "Nein, du musst im Wagerl bleiben
hier ist zu viel Verkehr"
Arthur sagt:
"Mama Hand -
Deal Papa!!!"
und er streckt dem Papa die Hand entgegen, "komm schlag ein"

Und der Arthur hält sich eisern daran.
Der ist nicht so einer
der schon beim Handschlag daran denkt,
wie er den Anderen ohnehin wieder
ums Ohr haut :
"haha, reingefallen"
Nein, so einer ist der Arthur nicht.
Wenn ER sein Wort gibt, kann man sich
tatsächlich darauf verlassen.
Wie oft hat es auch die Moa schon erlebt.
"Ich kann dich jetzt nicht aus dem Wagerl lassen,
du führst dich wieder furchtbar auf, wenn wir über die Straße gehen"
Eine Zeit lang hat sich der Arthur nämlich wie ein Vollkoffer
beim "über die Straße gehen" aufgeführt.
Ist in der Mitte sitzen geblieben,
hat sich nicht vor -
hat sich nicht zurück zerren lassen.
Geplärrt, zornig gewesen
Keine Ahnung warum.
"Nein du bleibst im Wagerl",
sagt also die Moa -
aber der Arthur streckt ihr die Hand entgegen. DEAL hat er damals noch lange nicht sagen können: aber es war ein Deal
Moa, DU lässt mich raus - ICH der Arthur, bin mustergültig brav
HANDSCHLAG
und genau so war es dann. Hundertprozentig hat man sich darauf verlassen können.
Nun kann der Arthur sogar "DEAL" sagen, laut und deutlich
und wie ein Mann streckt er dem Papa die Hand entgegen:
DEAL Papa - der Mama gebe ich brav die Hand, du wirst sehen
Ja, der Papa hat es gesehen - und war baff.
Mit dem Arthur kann man einen Deal schließen.
Man kann sich aber auch darauf verlassen, dass der Arthur nicht unter allen
Bedingungen auf einen Deal eingeht. Dafür war die Moa Zeugin, auch schon vor Monaten
"Komm Arthur" sagt die Mama -

Arthur hat eben einen argen Schnupfen
"Komm
DU nimmst brav die Nasentropfen -
und schau!!! was die Mama da hat"
"Gummibärchen" hat die Mama in der Hand!!!!
Sofort kommt Arthur gelaufen
"Gummibärchen" - er streckt die Hand aus - aber die Mama sagt
"Nur wenn du dann auch die Nasentropfen nimmst"
Nur kurz zögert der Arthur - dann läuft er wieder weg -
noch zweimal wiederholt sich dieses Angebot
DEAL? Nasentropfen gegen Gummibärchen?????
NEIN - Arthur bleibt standhaft ....er weiß, diesen Deal könnte er nicht einhalten
DANN halt keine Gummibärchen!!!!
Ja, der Arthur weiß was er will - und so entscheidet er auch im Urlaub jeden Tag neu

"JETZT ans Meer?" fragt die Mama


Nein, sagt Arthur  
"LIEBER Pool!!!
Meer heiß"
Man muss ihn ja nur fragen
ER weiß schon, was er WILL


Montag, 21. August 2017

Fürbitten 22.8. "... wie soll das geschehen?" - Maria Königin

Gnadenbild Mariahilf 

22.8.2017  Maria Königin  Lk 1.26
Die Volksfrömmigkeit hat sehr früh schon Maria, die Mutter Jesu, auch als „Königin“ gefeiert. Heute ist der Gedenktag „Maria Königin“. Das Evangelium des Tages führt aber an den Beginn der Jesus Geschichte: und diese handelt von einfachen und unbedeutenden Menschen. Ein jüdisches Mädchen, es heißt Maria, wird von einem Engel mit der Botschaft überfallen: Du wirst ein Kind bekommen, einen Sohn, Jesus sollst du ihn nennen...er wird Sohn des Höchsten genannt werden“.  Maria erschrickt zutiefst, sie sagt aber nicht spontan NEIN, sie stellt nur EINE Frage: „Wie soll das geschehen?“ Ist das nicht eine Frage, die auch wir uns – Tag für Tag - immer wieder stellen?

„Wie soll das geschehen?“
Dass Terror, Gewalt und Leid ein Ende finden
Dass die internationale Staatengemeinschaft mit dem Terrorismus fertig wird
ohne nur wieder neue Konfliktherde aufzureißen
Herr erbarme dich – X erbarme dich

„Wie soll das geschehen?“
Dass Flüchtlinge und Asylanten eine neue Heimat finden,
dass es die richtige Hilfe gibt für die, die einfach nur
neue Lebenschancen in Europa suchen

 „Wie soll das geschehen?“
Dass wir hier in Österreich als Menschen und Christen
Die richtigen Antworten auf die Probleme unserer Zeit finden
Dass Jugendliche nicht in den Terrorismus abgleiten

 „Wie soll das geschehen?“
Auch in unserem eigenen Leben
Dass wir mit den vielen Herausforderungen fertig werden
mit den kleinen Niederlagen, mit Enttäuschungen
mit Schmerz, mit Krankheit, mit Sorgen, mit dem Alleinsein?

„Wie soll das geschehen?“
dass wir voll Vertrauen und voll Zuversicht in die Zukunft schauen?
Dass wir Freude in jedem neuen Tag finden und voll Dankbarkeit sind
Dass wir Heute Hier und Jetzt schon ein Stück Himmel leben


Ja, „Wie soll das geschehen?“

so bitten wir dich guter Gott, lass uns mit Maria auf dem Weg, DORTHIN sein, wo du Mensch geworden bist, Mensch in uns und Mensch für uns. Lass uns wie Maria sagen „Dein Wille geschehe“. Amen

einfach so


"Du bist mit einem kleinen Funken Wahnsinn gesegnet. 
Du darfst ihn nicht verlieren“  

Robin Williams

Sonntag, 20. August 2017

Fürbitten 21.8. vollkommen sein? Mt.19.16

21.8.2017 Mt.19.16  Wenn du vollkommen sein willst, geh und .....

Was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen, fragt ein junger Mann Jesus. Und dessen Antwort ist eigentlich tröstlich. Einfach ein guter Mensch sein, die wichtigsten Gebote halten, sechs davon zählt Jesus auf. Das heißt: das ewige Leben steht allen offen, die menschlich und mitmenschlich zu leben versuchen. Aber es ist wohl der Nachsatz, der uns zu denken gibt. „Vollkommen“ sein, das würde heißen, so sagt es Jesus, ALLES herzugeben – Sollten wir heute wieder einmal wenigsten mit dem kleinen „loslassen“ versuchen?  So bitten wir

Dass wir ehrlich hinsehen auf das,
was uns einengt und unfrei macht
was uns oft an Gedanken quält - was uns nicht mehr gut tut
Christus höre uns

hilf uns gerade wieder in dieser neuen Woche
Unsicherheit und Ängstlichkeit abzulegen
dass wir uns immer wieder auf das Loslassen von Altem
und auf ganz Neues einlassen  können

hilf allen,
die vor lauter Gesetzen und Vorschriften
Angst vor dem Leben haben 
dass sie den Mut finden, alte Gewohnheiten loszulassen
dass sie ein Stück weit loskommen von dem, „was immer schon so war“ 
  
behüte uns aber auch davor
Anderen durch unsere Vorstellungen und fixen Ideen
das Leben einzuengen und schwer zu machen
lass, dass wir die Menschen um uns „freigeben“
dass wir sie sein lassen können, wie sie sind

wir bitten heute auch für alle
die in Arbeit und Anstrengung nicht loslassen können
mach uns frei von sinnlos gewordenen Ritualen
und selbst auferlegten Verpflichtungen

lass uns die Freiheit und Erleichterung spüren
die darin besteht
wenn wir uns immer wieder von Ballast befreien
auch vom Ballast unserer Erwartungen an uns selbst an Andere

Du guter Gott, so lass uns auch dankbar sein für Alles, was unerwartet kommt
lass uns dankbar sein, für alles, was nicht so läuft wie wir es wollen und planen
lass uns erkennen, dass es dein Weg ist
um uns frei zu machen, frei für Dich.

Um das bitten wir, durch Christus unseren Herrn.Amen

einfach so


"Eine gute Schwäche ist besser 
als eine schlechte Stärke."


Charles Aznavour

Samstag, 19. August 2017

Fürbitten Sonntag 20.8. Dennoch ... bitten und bitten und betteln

gilt nicht bei Gott

 20.8.2017   bitten und betteln...Mt.15.21 

Geht es uns nicht auch oft wie der Frau, von der heute das Evangelium erzählt. Sie ist Nicht-Jüdin und fleht Jesus an, ihrer Tochter zu helfen. Eigentlich unvorstellbar: aber zunächst lehnt Jesus ab. Für sie, die Nicht-Jüdin sei er nicht zuständig. Aber die Frau fleht und fleht – bis Jesus nachgibt und ihr Bitten und Betteln als Beispiel dafür hinstellt, wie lästig wir letztlich sein sollen mit unseren Bitten. Wieder hat uns ein Terroranschlag in Europa erschüttert, und täglich gibt es ähnliche Meldungen von anderswo in der Welt: ist all unser Bitten um Frieden „für die Katz“? Lassen wir unsere Ratlosigkeit als Fürbitten in das Gebet des indischen Dichters und Philosophen Rabindranath Tagore einfließen

Du guter Gott, Lass uns nicht bitten,
vor Gefahr bewahrt zu werden,
aber lass uns dich bitten,
dass wir den schwierigen Situationen unseres Lebens
furchtlos begegnen 
so bitten wir: Gott höre uns – Gott erhöre uns

Du guter Gott, lass uns nicht das Ende unserer Schmerzen erflehn,
aber wir bitten dich um ein starkes Herz,
das auch den Schmerz und die Angst besiegt.
so bitten wir: Gott höre uns – Gott erhöre uns

Du guter Gott, Lass uns in den Schwierigkeiten des Lebens nicht verzweifeln
weil wir glaube, keine Hilfe zu finden
aber lass uns dich bitten,
dass wir unsere eigene Stärke und Kraft entdecken
so bitten wir: Gott höre uns – Gott erhöre uns

Du guter Gott, lass uns nicht in Sorge und Furcht nach Rettung rufen,
sondern lass uns im Vertrauen auf Dich hoffen,
dass wir Geduld haben,
so bitten wir: Gott höre uns – Gott erhöre uns

Du guter Gott, lass uns nicht Menschen sein
denen nur der Erfolg Sicherheit im Leben gibt 
schenke uns die Gnade keine Feiglinge zu sein,
und alles von dir zu erhoffen
so bitten wir: Gott höre uns – Gott erhöre uns

Du guter Gott, was immer mit uns geschieht,
um das eine bitten wir Dich
lass uns immer den Halt deiner Hand fühlen,
gerade dann, wenn wir versagen und ganz klein sind.
Geborgen – gehalten – getragen von dir,wie es in einem Lied heißt
so bitten wir: Gott höre uns – Gott erhöre uns


So bitten wir dich guter Gott, um Frieden und Sicherheit und um ein Leben in Ruhe und Würde: für unser kleines Leben und für alle Menschen dieser Welt. – im Namen Jesu bitten und bitten und bitten wir dich, Amen 

Ach Arthur wenn die Moa in der Nacht Gespenster sieht RT 6

Kaum ist der Jungbrunnen Arthur weg
wird da die Oma alt und komisch???
Solange sich die Moa die vielen Arthur Fotos und Videos ansieht ist sie ja wirklich
springlebendig - und schon auch ein bißchen
neidisch, dass sie die vielen
Aktivi - Aktivitäten nur aus der Ferne
mit beobachten darf.
Apropos "ein bißchen"
"Ein bissi" - "ein bissi"
das ist jetzt Arthurs neuester Trick, wenn er doch noch etwas durchsetzen will, was
eigentlich nicht sein soll
"Ein bissi" - "ein bissi" - sagt er dann mit einem flehenden Stimmchen und flehenden
Riesenaugen, so dass ihm "DAS BISSI" selten abgeschlagen wird.
"Na gut, noch ein bissi" ...hört die Moa dann am Video
und der Arthur darf dann "noch a bissi"...
a bissi, selbst am abend,
noch einmal ins Meer laufen
a bissi ein zweites Eis schlecken
a bissi länger am großen Go Cart sitzen
a bissi mit den von daheim mitgebrachten Trommelstäben länger "arbeiten", als man
das vielleicht sonst aushält
der Arthur darf "a bissi" selber in der Küche kochen
a bissi leiht ihm der Papa den Leucht-
Fidget Spinner
a bissi darf der Arthur länger im Pool bleiben
(so schön sagt er "Pool)

a bissi wird es abends immer länger beim Promenieren und Flanieren und
a bissi Unfug mehr
ist sowieso immer drinn,
wenn der Arthur zum Beispiel
seine Schwimmwindel als Sonnenhut aufsetzt und eigentlich ur süß damit aussieht
Ja und "a bissi" mehr als in Wien
schläft und isst der Arthur im Urlaub auch -
aber das ist Mama und Papa ja nur willkommen!
Aber die Moa - man merkt es -
ist auch a bissi
vom Thema abgekommen
Immer, immer in Gedanken beim Arthur -
dabei war sie doch heute Nacht schon ganz
durcheinander wegen ihrer "Gespenster"
Also, die Moa schlaflos - vielleicht der Wetterumschwung -
sie selbst geistert in der
Wohnung umher - da sieht sie plötzlich im finsteren Spielzimmer vom Arthur etwas
aufleuchten .... drei große helle Punkte - grrr....
...grauslich, sicher irgendwelche Viecha
Leuchtkäfer? was könnte denn so hell sein und da beim Schreibtisch sitzen???
Die Moa macht Licht - wachelt herum: nix nix ist da..
nichts bewegt sich...
Die Moa macht wieder finster .... JA!!
da...ja...da leuchtet es wieder auf
Unübersehbar : drei große helle Flecken
Die Moa überwindet ihr Grausen und nähert sich dem Hellen
wachelt - wachelt - wachelt: weg mit euch, husch husch weg mit euch ...
Aber diese Viecha rühren sich nicht,

plötzlich haut sich die Moa vor lauer Wacheln
auch noch bei der Kante des Schreibtisches an!!
Aua, Aua Aua
(die Moa übertreibt ja immer!)
Den wehen Finger steckt sie schnell unters kalte Wasser
Dann wird im Arthur-Spielzimmer wieder Licht gemacht
und WAS - WAS sieht die Moa nun??????
Drei Arthur Gespenster - 
drei Pickerl Gespenster, die der Arthur -
noch vor seiner Urlaubsreise -
zusammen mit vielen anderen Pickerln auf die Lade des Schreibtisches geklebt hat:
LEUCHT STICKER
die Moa wusste doch gar nicht, dass sie so etwas Tolles besitzt!!!!


Ach Arthur, 
die Moa kann dich also gar nie vergessen - nicht einmal in der Nacht
Wann wird er denn endlich wieder da sein, der Aktivi, 
 Moas Ur-Alt Pickerln warten ja schon so!!


Freitag, 18. August 2017

Fürbitten 19.8. Entscheiden, entscheiden, entscheiden


19.8.2017 Jos.24.14 entscheidet euch, schafft die falschen Götter ab

„Entscheidet Euch“ – sagt Josua, der Nachfolger Moses heute in der Lesung zu den Israeliten: „Entscheidet Euch: entweder für unseren Gott, für den EINEN Gott – oder für andere Götter. Entscheidet euch! Schafft die falschen Götter ab“. Auch wir stehen jeden Tag vor Entscheidungen. Woran werden wir uns orientieren? Erkennen wir unsere „falschen Götter“.
So bitten wir

Dass wir zwischen wichtig und weniger wichtig unterscheiden können
Dass wir klare Entscheidungen treffen, ohne Wenn und Aber..

Dass wir die Konsequenzen unserer Entscheidung abwägen und bereit sind, sie zu tragen
dass wir Verantwortung übernehmen, für das was wir tun

dass wir vor allem ehrlich zu uns selbst sind und uns nicht einreden, etwas „gut zu meinen“, wenn es weder für uns selbst noch für einen anderen gut ist

Dass wir erkennen, wo wir in einer Situation stecken, die uns gar nicht guttut und wo wir entschieden einen Schlusspunkt setzen müssen

dass wir nicht wehleidig sind und akzeptieren können, dass uns manche Entscheidungen eine Zeit lang weh tun werden  

dass wir Vergangenes ruhen lassen und uns auf Neues ausrichten

dass wir – ohne stur zu sein – feste Standpunkte im Leben haben

Bitten wir für alle Menschen, die sich aus einer festen Bindung oder einem Versprechen lösen wollen: dass sie es nicht leichtfertig tun aber doch dann, wann es für sie selbst überlebens-notwendig ist


Du guter Gott, so bitten wir um die Gnade, im richtigen Moment die richtige Entscheidung zu treffen. Lass uns immer wieder erkennen, wo wir in Gefahr sind, uns „den falschen Göttern“ zuzuwenden – hilf uns, dir zu vertrauen. Amen

einfach so


Hinter der Tür 

ziehst du an dem Sehnsuchtsseil 
bis Tränen kommen 
In dieser Quelle spiegelst du dich -



Nelly Sachs

Donnerstag, 17. August 2017

Fürbitten 18.8. wie ist das mit der Scheidung? Mt..19.3



Ein ganz aktuelles Problem wird heute im Evangelium angeschnitten. „Wie ist das mit der Ehescheidung?“ wird Jesus von Pharisäern gefragt. Nach jüdischem Gesetz gibt es die Möglichkeit einer Scheidung – Jesus spricht in seiner Antwort den Idealfall an: „was Gott verbunden hat, soll der Mensch nicht trennen“. Und doch dürfen wir immer davon ausgehen, dass Jesus die Barmherzigkeit über das Gesetz stellt.
Bitten wir heute

für alle Eheparrtner, die aus einer schwierigen Ehe-Situation noch keinen Ausweg sehen

für alle Ehepertner, die sich zu einer Trennung entschlossen haben

für alle Ehepertner, die nach einer Trennung aus Verbitterung und Zorn nicht herausfinden

für alle Kinder, deren Eltern miteinander Probleme haben – damit es dennoch gute Lösungen für die Kinder gibt

für alle Geschiedenen, die einen neuen Partner gefunden haben, dass ihr Neuanfang glückt und sie sich auch in der Kirche angenommen wissen

für alle, die nie eine Partnerschaft eingegangen sind, dass sie es nicht als Verlust in ihrem Leben sehen

für alle Ordensleute und Priester, dass ihre besondere Lebensweise sie erfüllt


einfach so


"In jede Gesellschaft gehört ein Idiot, 
der die naiven Fragen stellt, 
vor denen man selbst zurückschreckt." 

Mark Twain