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Freitag, 6. Februar 2015

Fürbitten 7.2. - FREIHEIT - welche Freiheit wollen wir?



7.2.2015 Freiheit
Im Tagesgebet der heutigen Liturgie heißt es: „Schenke allen, die auf deine Hilfe hoffen, die Freiheit des neuen Lebens“ Welche Freiheit wünschen wir uns – und wie soll ein neues Leben in dieser Freiheit aussehen?

Nelson Mandela, der große südafrikanische Versöhnungspräsident sagte, als er nach jahrzehntelanger Gefangenschaft in Freiheit kam: “Als ich aus der Zelle durch die Tür in Richtung Freiheit ging, wusste ich, dass ich meine Verbitterung und meinen Hass zurücklassen musste, oder ich würde mein Leben lang gefangen bleiben.“
Herr schenke uns die Freiheit zu vergeben und Kränkungen zurückzulassen

Der britische Schriftsteller George Orwell sagte:
Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
Herr, lass uns nicht lästig sein aber gib uns den Mut, kritisch zu sein und eine eigene Meinung zu haben

Der amerikanische Wissenschaftler und Erfinder Benjamin Franklin sagte:
„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“
Herr bewahre uns vor faulen Kompromissen – die wir manchmal aus Ängstlichkeit schließen wollen oder oft auch nur aus Bequemlichkeit

Der deutsche Lyriker Mathias Claudius sagte
“Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.“
Herr, gib uns Geduld, gib uns Ausdauer, gib uns Beherrschung

Der französische Schriftsteller und Existentialist Albert Camus sagte:
 „Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten“.
Herr lass uns erkennen, wofür wir uns einsetzen sollen und wer unsere Hilfe braucht

Der chinesische Philosoph Konfuzius sagte
Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.
Herr gib uns die Gnade, dass wir anderen Menschen nicht in unsere Pflicht nehmen, dass wir
niemand von uns abhängig machen

Der heilige Augustinus sagte:
 Der Gütige ist frei, auch wenn er ein Sklave ist. Der Böse ist ein Sklave, auch wenn er ein König ist.
Herr, so lass uns zu allererst gütige Menschen sein, Menschen auch, die andere verstehen und immer wieder verzeihen können

und der große österreichische Aphoristiker Karl Kraus sagte:
„Die Gedankenfreiheit haben wir. Jetzt brauchen wir nur noch die Gedanken.“
So bitten wir auch darum guter Gott:dass wir nicht aufhören selbst zu denken, dass wir uns unsere eigene Meinung bilden und dass wir auch unseren eigenen Weg zu dir finden

Darum bitten wir durch Christus unseren Herrn. amen