19.1.2023 Mk.3.7 In jener Zeit zog sich Jesus mit seinen Jüngern an den See zurück
Immer wieder hören wir im Markus Evangelium, dass Jesus regelrecht vor den Menschen flieht, die teilweise in Massen zu ihm strömen. So viele wollen geheilt werden, viele sind wohl nur neugierig, manche wollen vielleicht nur ausprobieren: „was kann der wirklich“. Aber Menschen können einen auch müde machen und auspowern. Jesus empfindet das genauso. Auch für Helfer heute ist das ein Problem. Und auch wir selbst müssen lernen, Grenzen zu ziehen. So bitten wir
Für alle, die sich in vielen unterschiedlichen
Hilfsprojekten für andere engagieren, dass sie doch immer wieder auch auf ihre
eigene Kraft achten
Für alle, die in sozialen Berufen, aber auch
als Seelsorger oder Psychologen anderen seelisch zur Seite stehen – dass sie
selbst Menschen finden, die ihnen zuhören und Probleme abnehmen
Für die Pädagoginnen und Pädagogen bitten wir,
die in Kindergärten und Schulen oft auch mit schwierigen Kindern zu tun haben –
dass sie mit sich selbst Geduld haben, wenn sie an ihre Grenzen stoßen
Bitten wir für alle Eltern und ganz besonders
für die Alleinerziehenden, die immer wieder ihre eigenen Bedürfnisse zugunsten
der Kinder zurückstellen müssen.
Bitten wir für uns selbst – auch wir geraten
immer wieder an die Grenzen unserer Belastbarkeit, dass wir dann den Mut haben,
Verpflichtungen abzugeben und leiser zu treten.
Hilf uns, Grenzen zu ziehen - in aller Liebe.
Und hilf uns, dass wir ganz bewusst jeden Tag Momente der Ruhe suchen und sie für
uns einfordern
So bitten wir im Namen Jesu,Amen