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Samstag, 26. September 2020

KNUCK 30 Tja, wer hat, der hat, wer kann der kann!!!!


WAS und WEN sehen wir hier? Ist das nicht der kleine Kerl, zu dem wir noch vor zwei Jahren "der Knucki" sagten - und dann, als er größer wurde, unser "Knucka" !!! Jetzt aber, vier Tage nach seinem zweiten Geburtstag ist aus dem "Knuck" schon längst   "der DAMIAN" geworden. Den Kosenamen "Knuck" hatte übrigens der große Bruder erfunden, zu einer Zeit, da war der Knucki überhaupt noch im Mama Bauch - ja und JETZT: jetzt liegt der kleine freche Kerl neben seiner aufgebauten Brio Eisenbahn und telefoniert mit der Moa. Nein, kein Spielzeug-Telefon, sehen sie ruhig näher hin: Mit dem iphone der Mama telefoniert der Damian und am anderen Ende der Leitung hört die Moa, wie der Knucki immer wieder hinein ruft "Moa, Bahnhoff gehen!!! Bahnhoff gehen!, Moa!" Der Moa bricht dabei das Herz, was will sie lieber als das, aber momentan ...Corona Zeit ....ein bissi sollten wir noch warten, die Moa und der Damian, ehe wir wieder auf "unseren Bahnhof" gehen.  Wenn die Moa aber nun geschrieben hat:  "Tja, wer hat, der hat und wer kann, der kann!!!" ,dann hat sie nicht nur das handy gemeint, das der Damian wie ein Profi benutzt. Wer hat, der hat! Ja, und der DAMIAN hat eben gleich zwei Festtage hintereinander.

Erst vor vier Tagen, am 22.September hat er Geburtstag gefeiert und schon heute kann er gleich noch einmal feiern: heute ist doch sein NAMENSTAG.                                                                            DAMIAN steht im Kalender. "Kosmas und DAMIAN" Die beiden Herren links im Bild sind das - und die Moa weiß natürlich, dass Mama und Papa ganz sicher nicht an zwei ur-alt Heilige gedacht haben, als sie den Namen DAMIAN aussuchten: aber die Moa findet es trotzdem "feierns-erwähnens-wert" 

Kosmas und Damian waren zwei Ärzte , angeblich Zwillingsbrüder, die im 3.Jahrhundert in Syrien und in der Türkei gelebt haben sollen und nicht nur für ihre medizinischen Fähigkeiten bekannt waren - sondern vor allem auch dafür, dass sie die Armen gratis behandelt haben. Griechisch "anargyroi" nannte man sie,  „DIE UNENTGELTLICHEN"         Während der Christenverfolgung Diokletians sollen sie um das Jahr 305 in Kyros (heute Killiz, Syrien) enthauptet worden sein.  Kosmas und Damian sind Patrone der Ärzte und Apotheker , (oh, wir können sie auch gut in der Corona Zeit brauchen!!!)  Sie sind auch Patrone der Hebammen und Physiker und sie auch Patrone der Stadt Florenz. Dargestellt werden Kosmas und Damian meist edel gekleidet mit entsprechendem Gerät (Bild: Renaissance-Flügelaltar aus St. Lorenz zu Nürnberg  Kosmas mit Uringlas, Damian mit Salbengefäß )

Aber auch einen Bezug zu Österreich gibt es.  Kosmas und Damian sind auch Patrone der Universitäten in Wien und Innsbruck. Ist doch wirklich nicht uninteressant! Die Medizinische Universität Innsbruck trägt Cosmas sogar in ihrem Siegel. Und iWien sind Cosmas und Damian seit dem Jahr 1429 Patrone der Medizinischen Fakultät. Der Gedenktag der Beiden wurde jährlich feierlich begangen. Ob heutzutage auch noch, das weiß die Moa allerdings nicht.


Aber es gibt auch noch einen anderen, modernen DAMIAN

DAMIAN de VEUSTER,  1840 - 1889

ein Flame, der als Ordenspriester 1873 nach Hawai ging um dort in der Kolonie der Leprakranken auf der Insel Molokai zu arbeiten - bis zu seinem Tod durch Lepra. Lepra war damals unheilbar und hoch ansteckend - die Gliedmaßen faulen ab bis die Menschen an dieser Fäulnis sterben. Heute lässt sich die Krankheit durch Antibiotika behandeln.  
De Veusters selbstlose Arbeit in der Leprakolonie wurde durch den Einsatz des Schriftstellers Robert Louis Stevenson weltweit bekannt und 2005 wurde Damian de Veuster in Flandern in einer großen Umfrage zum größten Belgier aller Zeiten gewählt. Er gilt als Patron, das heißt, Fürsprecher, der Leprakranken aber auch der Aidskranken.

Tja, so hat der Damian nicht nur gerade erst seinen Geburtstag gefeiert:
er hat zu seinem Namenstag auch gleich zwei heilige  DAMIANE - 
die - so glaubt halt die Moa- auch noch auf ihn aufpassen
Ha, aber da hört die Moa schon den großen Bruder rufen: 

Moa, 
ICH werde doch immer der große Aufpasser für meinen Bruder sein!!!!
ich, der Arthur








immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Um ein tadelloses Mitglied einer Schafherde sein zu können,
muss man vor allem ein Schaf sein". Einstein

 

"Erziehung ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend".
Mark Twain

 

„Geh deinen Weg. Geh in deinen Schuhen“ Mönchsvater Johannes

 

"Der Mensch besteht eben nicht nur aus Chemie, sondern auch aus ganz viel Sehnsucht"           Christoph Schlingensief


"...Ich gehe auf die Straße, früh am Morgen.
Schon die erste Begegnung
kann nicht ohne Mitleid geschehen.
Schaut ihn doch an, diesen Menschen,
er ist so verletzbar.
...Sei vorsichtig mit ihm,
sei freundlich mit ihm
und voller Sanftmut!...."
Joop Roeland

 

"Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten." Albert Camus

 

"Man ist nur so jung
wie man sich fühlt.
Man denkt nur so tief
wie man sich wühlt.
Man kriegt nur so viel
wie man sich gibt.
Man lebt nur so lang
wie man sich liebt."       Robert Gernhardt

 

" Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute,
eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen."
Friedrich Dürrenmatt

 

"Das Leben ist die Kunst, mehr Fragen als Antworten auszuhalten"
deutsche Philosophin Christa Runtenberg

 

"Denn das ist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist:
die Freiheit eines Lieben nicht vermehren
um alle Freiheit, die man in sich aufbringt.
Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies:
einander lassen; denn daß wir uns halten,
das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen." Rilke


"Wo lernen wir?
Wo lernen wir leben
und wo lernen wir lernen
und wo vergessen um nicht nur Erlerntes zu leben?....
Wo lernen wir uns gegen die Wirklichkeit wehren
die uns um unsere Freiheit betrügen will
und wo lernen wir träumen
und wach sein für unsere Träume
damit etwas von ihnen unsere Wirklichkeit wird ?" Erich Fried


Freitag, 25. September 2020

Fürbitten 26.9. die Ärzte Kosmas und Damian: "Die Unentgeltlichen"

 


26.9.2020  Kosmas und Damian die Unentgeltlichen

Die Heiligen des heutigen Tages, Kosmas und Damian sollen im 3.Jahrhundert Ärzte gewesen sein und in der heutigen Südost-Türkei vor allem arme Menschen kostenlos behandelt haben. Man nannte die beiden, die angeblich auch Zwillinge waren, „die Unentgeltlichen“. In einer großen Verfolgungswelle unter Kaiser Diokletian sollen die beiden Männer schließlich ermordet worden sein. Es gibt keinen gesicherten historischen Nachweis für ihr Leben, aber wir wissen, dass es immer wieder Menschen gibt, die „HEILEND und UNENTGELTLICH“ für andere da sind. Papst Franziskus hat einmal die Kirche als Feldlazarett angesprochen, als einen Ort, an dem verletzte, wunde Menschen aufgenommen werden, wo man nicht fragt, ob Freund oder Feind, wo einfach geholfen und geheilt wird, so gut es geht. „Lasst uns weniger von der Sünde sprechen“, sagte Franziskus, „lasst uns mehr auf den Menschen und seine Lebenssituation schauen“. So bitten wir: 

bitten wir als allererstes um eine Gesellschaft, die heilsam und „unentgeltlich für Arme“ ist:  dass wir hier in Österreich Platz und Barmherzigkeit aufbringen für Menschen, die Hilfe zum Überleben brauchen, ganz konkret für die Flüchtlinge aus auf Lesbos und anderswo

bitten wir für uns selbst, dass auch wir unsere Fähigkeiten zur Verfügung stellen, wo sie für andere gebraucht werden, „unentgeltlich“ und heilsam. Dass wir uns Zeit nehmen, uns an ein Krankenbett zu setzen, an einen Küchentisch, dass wir nur da sind und zuhören, berühren und trösten.

Kosmas und Damian gelten als Patrone der Ärzte und der Apotheker: bitten wir, dass es uns allen gelingt in dieser Zeit der Pandemie solidarisch und verantwortlich zu handeln

Bitten wir um eine heilende Kirche, die den Menschen gut tut: die ein weites Verständnis hat für die wiederverheirateten Geschiedenen, für die vielen Patchwork Familien, für homosexuelle Menschen

um eine heilende Kirche: in der ehrlichen Aufarbeitung aller Missbrauchsfälle. Aber auch in der Diskussion um den Zölibat. Um ein Ende vieler falscher Kompromisse und Lebenslügen

um eine heilende Kirche, wenn Konflikte ausgetragen werden müssen, auch in den eigenen Reihen offen und ehrlich und ohne Intrigen

du guter Gott, heile du, was krank ist. Krank in uns, krank in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft. Gib uns die Kraft, Wunden zu heilen und Trennendes zu versöhnen. Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Was machen sie?"                                                                                                                                                             wurde die Schriftstellerin Rahel Vaarnhagen einmal gefragt.                                                                      Ihre Antwort:   "Ich lasse das Leben auf mich regnen"


„Auf Dauer nimmt die Seele
die Farben der Gedanken an.“ Marc Aurel


"Müßiggang ist allen Geistes Anfang... " Franz Werfel


„Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufüllen.
Wir müssen uns Sisyphus als einen glücklichen Menschen vorstellen.“
Albert Camus

 

"Wenn wir es lernen,
Mitgefühl für uns zu haben,
wird sich der Kreis des Mitgefühls für andere auch weiten."
der Buddhist Pema Chödron

 

"nichts...
nichts ist gefährlicher und seelenmordender als die beständige Beschäftigung mit dem eigenen Wesen und Ergehen, der eigenen einsamen Unzufriedenheit und Schwäche." Hermann Hesse

 

"es geht nicht darum herauszufinden,
wer man ist,
sondern wer man wird" Michel Foucault

 

"Jeder Augenblick im Leben ist ein neuer Aufbruch,
ein Ende und ein Anfang,
ein Zusammenlaufen der Fäden
und ein Auseinandergehen" Yehudi Menuhin

 

"In jedem von uns steckt eine einmalige Chance,
die niemand stellvertretend für uns ergreifen kann." Erwin Ringel

  

„Ich sage euch: Man muss noch Chaos in sich haben,
um einen tanzenden Stern gebären zu können“. Friedrich Nietzsche

 

"Alter ist eine herrliche Sache,
wenn man nicht verlernt hat,
was anfangen heißt" Martin Buber


Donnerstag, 24. September 2020

Fürbitten 25.9 Auch wir sollten FRIEDENS-STIFTER sein

 


25.9.2020  Nikolaus von der Flüe 

Heute ist der Gedenktag für Nikolaus von der Flüe. Er gilt als Schutzpatron der Schweiz, weil er in einem großen innenpolitischen Konflikt zum Frieden beitragen konnte und auch Berater für ausländische Staatsmänner war. Mit dem Schweizer Nationalheiligen, dem Mystiker und Friedensstifter, kann man aber durchaus auch seine Probleme haben.  Nikolaus von der Flüe war immerhin Vater von 10 Kindern, als er sich plötzlich als Einsiedler und Asket radikal zurückzieht. Als Nikolaus die Familie verließ, war das jüngste Kind 1 Jahr alt. Könnten auch Frauen in so einer Situation alles liegen und stehen lassen? Man könnte also auch auf „Heiliges“ neidig sein – viele Wege der Menschen und viele Wege Gottes verstehen wir nicht. Bitten wir heute

dass wir uns bemühen wie Nikolaus von der Flüe „Friedensstifter“ zu sein, wenigstens in unserem kleinen Umfeld, in unseren Gemeinschaften, an unseren Arbeitsplätzen –

dass wir nicht aufhören um den Frieden zu bitten und zu betteln, Millionen Menschen brauchen unser Beten

dass wir aber auch um effiziente Maßnahmen für Umwelt-und Klimasschutz beten, auch sie sind ein Beitrag zum Frieden

und im privaten Bereich: dass wir nicht neidisch auf den Lebensweg und die Entscheidungen anderer schauen

dass wir jeden nach seiner Facon – besser gesagt, nach dem Plan Gottes- heilig werden  lassen 

dass wir dankbar sind und annehmen, was unser ganz eigener Weg der „Heiligkeit“ ist

dass wir mit unserem Fromm sein keinen Konkurrenzkampf betreiben und Extreme suchen

dass wir immer wieder auch den Mut haben, neue Wege einzuschlagen

 

Du guter Gott, so bitten wir heute mit den Gebetsworten des heiligen Nikolaus von der Flüe: „Herr nimm alles von mir, was mich hindert zu Dir. Gib alles mir, was mich führt zu Dir. Nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir.“ Amen


Immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Denken ist schwer, darum urteilen die meisten" C.G.Jung


"Die Entwicklung des andern achten.
Ihn nicht zum Sklaven machen.
Dem anderen seine Talente glauben.
Ihn nicht zum Jasager erziehen.
Dem anderen Lebensraum geben.
Niemanden zum Mitgehen zwingen.
Nachgeben können,
ohne verbittert zu sein.
Sich trennen können,
bevor der Hass die Seele zerstört.
Großzügig ..
Einander glauben können!" Martin Gutl

 

Um ernst zu sein, genügt Dummheit,
während zur Heiterkeit ein großer Verstand unerlässlich ist.
William Shakespeare

 

"Neid ist die Angewohnheit,
statt der eigenen Glücksgüter
die der anderen zu zählen." Feuchtersleben

 

Mäßigkeit setzt Genuss voraus, Enthaltsamkeit nicht.
Es gibt daher mehr enthaltsame Menschen als solche, die mäßig sind.
Georg Christoph Lichtenberg

 

"Kommt Zeit - kommt Nix" Graffiti

 

"Die eigentliche Pflicht ist, den eigenen Traum zu bewahren".    Amedeo Modigliani

 

"Wer, wenn nicht die..
die ein schweres Los getroffen hat,
könnten besser bezeugen,
dass unsere Kraft weiter reicht als unser Unglück,
dass man, um vieles beraubt,
sich zu erheben weiß
dass man enttäuscht,
und das heißt,
ohne Täuschung
zu leben vermag." Ingeborg Bachmann

 

„Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln.“ Albert Camus

 

"Das Leben muss immer die Urquelle sein - niemals ein anderer Mensch. Viele Menschen,vor allem Frauen, schöpfen ihre Kraft aus einem anderen Menschen, statt selbst wirklich zu leben, jener Mensch und nicht das Leben ist für sie die Quelle. Das ist so verdreht und unnatürlich wie nur möglich" Etty Hilesum  1943 im KZ Auschwitz, knapp 30 Jahre alt, ermordet

 

„Lernen wir uns freuen,
so VER-LERNEN wir am besten,
anderen weh zu tun.“ Nietzsche


Mittwoch, 23. September 2020

Fürbitten 24.9. WINDHAUCH, Windhauch ist alles

 


 

24.9. 2020 Windhauch Windhauch ist alles Koh.1.2

 „Windhauch, Windhauch – alles ist Windhauch“, hören wir heute in der 1.Lesung aus der jüdischen Bibel. Es gibt nichts Neues unter Sonne, welchen Gewinn hat der Mensch von all seinem Besitz – er kommt und geht, es wird keine Erinnerung geben …“ Die aktuelle Weltlage zeigt uns täglich, wie wertlos offensichtlich ein Menschenleben ist. So viel Flüchtlingselend, so viele namenlos ertrunkene Flüchtlinge, wie viele Kriegstote, wie viele Terrortote, Hunger, Armut in der Welt… Wie soll man darauf reagieren. Hilflos resignieren, ängstlich werden oder sich zynisch sagen „ich kann es auch nicht ändern“ ? Was will Gott von uns, wenn er uns die Hinfälligkeit von Allem vor Augen hält?  Bitten wir

dass wir tun, was immer wir tun können, um Elend zu lindern

dass wir für Veränderung kämpfen, wo immer es Sinn macht

dass wir aber auch akzeptieren, wenn wir nichts bewirken können, dass wir dann nicht resignieren

dass wir uns immer besser frei machen von allen Abhängigkeiten

dass wir erkennen können, wo wir loslassen müssen

dass wir nicht glauben, wir könnten jedes Risiko im Leben absichern

dass wir Vertrauen haben in das, was ohne unser Zutun geschieht

dass wir auch annehmen können, was wir nicht verstehen

dass wir nicht so viel Angst davor haben, im Leben zu kurz zu kommen

Du guter Gott so hilf uns loszulassen, was uns nicht guttut – mach uns frei von allem, was uns unfrei macht. Aber lass uns dennoch, wo und wie immer wir es können, gegen Unrecht und Menschenverachtung kämpfen - denn das ist nicht flüchtiger "Windhauch", das ist dein Auftrag an uns. Im Namen Jesu amen


immer wieder einen neuen Blick wagen

 


“Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis,
vielleicht ist ja keines da.” Franz Kafka


„Nicht die Religionen retten uns -
nur unsere Mitmenschlichkeit.
Nur, wer mit dem anderen mitfühlen kann, tut ihm nichts Böses:
"We can live without religion and meditation,                                                                                           but we cannot survive without human affection". Dalai Lama


"Auf dieser Welt lebt keiner vergebens,
der die Bürde eines Anderen leichter zu machen versucht" Helen Keller


"Durch die Probleme bei der Filmerei habe ich wahrscheinlich ziemlich früh begriffen, dass wir es auch im Leben permanent mit Diskontinuität, mit Brüchen und Fehlern, mit drohender Instabilität und Chaos zu tun haben. Und dass alles noch komplizierter wird, weil wir diese Diskontinuität nicht zulassen wollen, weil wir ein unstetes, widersprüchliches Leben partout nicht akzeptieren wollen"          Christoph Schlingensief, viel zu früh verstorben


"Ich bin durch Rückschläge nicht entmutigt,
weil jeder als falsch verworfene Versuch
ein weiterer Schritt vorwärts ist" Thomas Alva Edison

"Komm mir nicht zu nah, damit ich Dich sehen kann." Romain Rolland


"Manchmal
lebe ich
vollkommen
gottlos
Dann hör ich
ein Gras
das singt
und alles
ist anders" Josef Fink  (Künstler, kath Priester)


„Wenn das Herz denken könnte,
würde es aufhören zu schlagen“ Fernando Pessoa


"Wer zu sich selbst finden will,
darf andere nicht nach dem Weg fragen" Paul Watzlawick


"Wieder versuchen.
Wieder scheitern.
Besser scheitern" Samuel Beckett

 

"Kunst ist Kindheit nämlich.
Kunst heißt,
nicht wissen, dass die Welt schon ist, und eine machen.
Nicht zerstören, was man vorfindet,
sondern einfach nichts Fertiges finden.
Lauter Möglichkeiten.
Lauter Wünsche." Rilke


„Liebe ist
wie der Mond:
Wenn sie nicht
zunimmt,
nimmt sie ab“ Konfuzius


Dienstag, 22. September 2020

Fürbitten Loslassen - weniger ist mehr

 


23.9.2020 Lk.9.1  nehmt nichts mit auf den Weg 

Zwei Gedanken gibt uns heute das Evangelium mit. Jesus sendet seine Jünger, das heißt, er sendet UNS hinaus in den Alltag: Frieden sollen wir bringen, Versöhnung, heilsam sollen wir für andere sein. ABER sagt Jesus auch: „nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Geldbeutel, keine Vorratstasche….“ Mit NICHTS gehen, keine Absicherung, kein Sicherheitsnetz? Wir alle müssen unser Leben planen, sind verantwortlich für andere. Ganz so radikal also werden die meisten von uns nicht leben können. Aber vielleicht wäre es schon hilfreich, wenn wir wenigstens ein wenig von dem zurücklassen, was letztlich doch nur Ballast ist.  bitten wir heute:

 Dass wir uns davon befreien können

Von der Angst im Leben zu kurz zu kommen, von der Angst, nicht von allen geliebt zu werden.


 Dass wir uns davon befreien können

Vom Planen Tag um Tag, von den vielen Terminen, vom ängstlichen Vorausschauen, vom kleinlichen Einteilen unserer Zeit .


 Dass wir uns davon befreien können

Von dem vielen Klumpert das wir anhäufen, von der Sammelwut, von dem nicht loslassen können von so viel Kleinkram  


 Dass wir uns davon befreien können

Von all dem, weswegen wir uns für wichtig halten, weswegen wir glauben unabkömmlich,           unersetzbar zu sein


 Dass wir uns davon befreien können

Von dem, was uns die anderen oft aufbürden, was wir uns nicht getrauen abzulehnen,                          von der Angst,  sonst übergangen zu werden und unwichtig zu sein.

 

Dass wir uns davon befreien können

Von der Ängstlichkeit, es anderen nicht recht zu machen, nicht perfekt zu sein, hinter den eigenen Erwartungen zurück zu bleiben

 

Du guter Gott. wir vermögen mehr, als wir uns oft zutrauen. Gib uns Kraft und Mut, das zu leben, was wir uns ersehnen. Du aber bist es, der vollenden wird, was wir immer wieder, jeden Tag neu versuchen. Darum bitten wir im Namen Jesu, der mit uns auf dem Weg ist Amen

 


BUBEN 34 GEBURTSTAG GEBURTSTAG GEBURTSTAG

 

Seinen ZWEITEN Geburtstag feiert der Damian heute. Schon in aller Früh -  das heißt, gestern spät abends noch -   hat die Mama den Frühstücks-Geburtstags-Tisch aufgebaut. Noch ist der Damian ja kein "Feier-Profi". Bewusst hat er seinen eigenen Geburtstag jedenfalls noch nicht gefeiert. Bei vielen anderen Kinder -Geburtstagen war er schon Gast - als "Mitläufer" vom großen Bruder, der schon eine eigene Freundes-Schar hat. Aber nun SELBST gefeiert werden, das erlebt der Damian heute Früh so richtig bewusst erst zum 1. Mal. Und auf den Fotos ist es rührend zu sehen, wie tief ihn das bewegt. Nicht die Packerl, die rundum aufgebaut sind, nicht die vielen Luftballons im ganzen Zimmer , 

ja nicht einmal der tolle KUCHEN - ZUG, den die Mama

gebacken und gebastelt hat!! (Damian ist ja ein Zug und Eisenbahn Fan!!!) All das fesselt ihn fürs erste gar nicht so!! Wovon Damian nicht die Augen lassen kann: das ist zunächst einmal die große Sprühkerze, 
die nur ihm zu Ehren abgefeuert wird: 
"DAS IST COOL" sagt der Damian!
"DAS IST COOL"
Die Augen glänzen - leider darf die Moa keine glänzenden Damian Augen zeigen und auch kein Video: aber auch die anderen Geburtstagskerzen spiegeln sich in seinen großen strahlenden Augen. Damian hat nur Augen für die Kerzen.
Na klar, viele hat er schon gesehen, bei vielen Geburtstagsfeiern: aber diesmal sind es SEINE Kerzen!!! Nichts anderes interessiert ihn. 
"Komm, pack aus", drängt der große Bruder, der viel lieber schon die ersten Packerl aufreißen möchte .... 
aber den Damian interessiert kein Packerl.
KERZEN KERZEN KERZEN - mit Andacht kniet er zusammen mit dem großen Bruder am Tisch, er darf Kerze ausblasen und wieder wird sie angezündet und wieder darf er die Kerzen ausblasen

MEHR als diese Kerzerln, 
SEINE Kerzerl -  hätte der Damian heute früh gar nicht gebraucht.
Nur ein einziges Packerl hat er dann doch aufgemacht, das von der Papa Oma ...perfekt: ein Handy Computer, da wird der Damian demnächst Mama und Papa mit ihren i phones alt aussehen lassen. Aber noch hat er keine Zeit, die Gebrauchsanleitung zu studieren!!!! 
Ja keine Zeit!!!! Der Kindergarten wartet doch schon!!!
Schon ist ja der Damian ein Kindergarten Super-Profi, aber
heute ist doch ein ganz besonderer Tag.
Auch im Kindergarten wird SEIN Geburtstag gefeiert.
Nein, so etwas hat er überhaupt noch nicht erlebt.
Nicht nur spielen und im Garten herumklettern und toben:
auch noch mit vielen anderen Kindergarten-Freunden feiern.
"Happy birthday" werden sie singen und Tante Connie wird wohl auf der Gitarre spielen. Arthur, der große Bruder, kennt das ja alles schon. Aber für den Damian ist das eine Premiere!
Schon hängt ja auch die Geburtstags- Ankündigung groß
vor dem Spielzimmer. 
Der DAMIAN hat Geburtstag. Alle können das lesen!!
Der Damian feiert heute seinen 2.Geburtstag
Da scheint die Sonne - drinnen und draußen
und die großen Damian Augen strahlen sicher noch mehr als jede Sonne

Auf EINES freut sich der Damian noch ganz besonders. 
Er selbst darf heute zum 1.Mal wie "ein Großer" 
länger im Kindergarten bleiben.
Auch Mittagessen darf er heute dort zum ersten Mal: 
also wenn das kein
PERFEKTER GEBURTSTAG ist.

Aber dann - Geburtstag hin, Geburtstag her:
dann freut sich der Damian auf EINES: 
am späteren Nachmittag den großen Bruder
vom Kindergarten abholen .... 
weiter gehts dann mit miteinander spielen ....

und sicher auch noch FEIERN ..... 
der Tag ist ja noch soooo lang




Montag, 21. September 2020

Fürbitten 22.9. In der Ruhe liegt die Kraft

 


22.9.2020  Spr.21.1 Hast und Eile

Aus der jüdischen Bibel wird heute gelesen, aus dem sogenannten Buch der Sprüche. Eine Sammlung von Weisheitslehren. Fast alles eins zu eins auf uns heute anwendbar. Die Menschen haben sich in ihrer Art und zu leben, offensichtlich seit 3 Jahrtausenden zumindest nicht geändert. Ein Satz, der sich heute vielleicht besonders einprägt: „DER HASTIGE MENSCH HAT NUR MANGEL“ Ist das nicht eine Überschrift auch für UNSER Leben. Kaum einer von uns kommt aus ohne Hast und Eile – und wie wenig erreichen wir zumeist damit. So bitten wir

dass wir immer besser zwischen Wichtig und Unwichtig unterscheiden lernen

dass wir uns bemühen, auch wichtige Dinge ohne inneren Stress in Ruhe auszuführen

dass wir nicht so viel hektisch – und oft unüberlegt - nebenher erledigen

dass wir alles liegen und stehen lassen können, für eine Sache die uns gut tut

dass uns Unvorhergesehenes nicht gleich aus dem Gleichgewicht bringt

dass wir wieder lernen, ganz in Ruhe DA-zu SEIN für diejenigen, die uns gerade brauchen, dass wir nicht so vieles „nebenbei“ erledigen

dass wir auf unsere eigenen Bedürfnisse hören und auch den Mut haben, NEIN zu sagen

dass wir uns beschenken lassen können und nicht glauben, alles immer nur selbst “MACHEN“ zu müssen

dass wir in aller Ruhe hinhören können auf das, was Gott uns sagen will – durch so viele Kleinigkeiten, die jeder Tag bringt, auch der heutige.

 

So bitten wir dich guter Gott, schenke uns auch heute eine große Portion Gelassenheit und Ruhe. Lass, dass es immer etwas gibt, was uns Freude macht und wofür wir dankbar sind. So bitten wir im Namen Jesu   Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Verdamme niemand,
dessen Ungemach du nicht am eigenen Leib gespürt hast" George Tabori

 

"GEH mit der Zeit,
aber komme von Zeit zu Zeit
ZURÜCK" Stanislaw Jerzy Lec

 

„Geh nicht vor mir her, vielleicht folge ich dir nicht.
Geh nicht hinter mir, vielleicht führe ich dich nicht.
Geh einfach neben mir und sei mein Freund.“ 


"Schildkröten können mehr über die Straße erzählen als Hasen." Khalil Gibran

 

" Small is beautiful" Leopold Kohr



"Die Probe eines Genusses ist seine Erinnerung." Jean Paul

 

"Erfahrungen vererben sich nicht, jeder muss sie allein machen."
Kurt Tucholsky

 

"Nichts geht verloren, alles wird transformiert" der Chemiker Antoine Lavoisier

 

"Wenn die Zeit kommt
In der man KÖNNTE ist die vorüber
In der man KANN" Marie von Ebner Eschenbach

 

"Die Zeit heilt nicht alles,
aber rückt vielleicht das Unheilbare
aus dem Mittelpunkt" Ludwig Marcuse


„Man sollte alle Tage wenigstens ein schönes Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen
und wenn es möglich zu machen wäre,

Sonntag, 20. September 2020

Fürbitten 21.9. den eigenen Weg finden - BE-RUFUNG

 


21.9.2020 Hl.Matthäus  Mt.9.9

Es ist ein Kirchenfest, das heute gefeiert wird – das Fest des hl.Matthäus. Matthäus wird in sämtlichen Apostelverzeichnissen angeführt. Er ist jener Zöllner mit Namen Levi, den Jesus von der Zollstelle weg zu sich ruft. Zöllner waren bei den Juden äußerst unbeliebt, weil sie mit den Römern zusammenarbeiteten und ausgerechnet ihn fordert Jesus auf: „Komm, geh mit mir“. Matthäus tut das tatsächlich und er gibt für diesen Jesus auch noch ein großes Fest, zu dem noch viele andere Zöllner und von der feinen jüdischen Gesellschaft nicht geschätzte Menschen eingeladen waren. Wieder ein Vorwurf mehr, den man Jesus macht. Aber Jesus sagt dort, und wir hören es heute im Evangelium: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten“ Das Fest des hl.Matthäus will grundsätzlich etwas über Berufung aussagen, wie es zuvor auch Paulus im Epheserbrief schreibt: Jeder von uns hat eine ganz eigene Berufung, die er der „Kirche“, der Gemeinschaft der Christen, zur Verfügung stellen soll. So bitten wir

Lass uns erkennen, worin unsere besonderen Begabungen liegen, wie wir gerade heute wieder für Andere nützlich sein können

Hilf uns spontan sein, auch auf Unbekanntes zuzugehen, dass wir uns wieder begeistern lassen von neuen Menschen und neuen Gedanken

Gib uns die Courage immer wieder aus Alltag und Routine auszubrechen , dass wir offen und neugierig bleiben – wer weiß, auf welche Art und Weise uns Jesus ermuntert, ihm nachzufolgen

Bitten wir, dass wir niemand als „unwürdig“ aus unseren Gemeinschaften ausschließen, dass wir niemanden abqualifizieren, dass wir niemand den guten Willen und das gute Mensch-sein absprechen. Dass wir uns immer wieder fragen, "wie würde Jesus handeln"

Dass gerade auch die Kirche die „Nachfolge Jesu“ ernst nimmt – dass sich niemand anmaßt, Menschen aus der Nähe Jesu auszuschließen – wer weiß, wen Jesus heute ruft – den die Amtskirche nicht für anständig genug hält

Bitten wir, dass wir Jesus dort suchen, wo Menschen uns brauchen, dass wir im Vertrauen leben können, ganz gleich, was jeder Tag an Herausforderung mit sich bringt

Guter Gott. Jede und jeden von uns berufst Du auf eine besondere Weise. Lass uns erkennen, an welchem Platz du uns brauchst und mach uns Mut, dort unser Bestes zu geben. Das bitten wir im Vertrauen auf Jesus.  Amen.


immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man" Franz Kafka


 „Melancholie ist Freude in der Traurigkeit“ Andreas Spechtl  von Ja Panik 

 

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit."                             Sören Kierkegaard

 

„Es gibt keine echte Begegnung ohne Zwischenraum.“ Martin Buber

 

            "Glück ist selbstgenügsam.
Es braucht keinen Kommentar.
Es kann in sich eingerollt schlafen wie ein Igel" Robert Walser

 

"....Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen, als ein Grashüpferhupf." Ringelnatz

 

"Gut sein ist die Hauptsache! Einfach und schlicht gut sein,
das löst und bindet alles und ist besser als Klugheit und Rechthaberei." Rosa Luxemburg

 

" Buchhalterirrtum
dass Liebe
weniger wird
wenn man sie
einfach verschenkt" Hans-Curt Flemming

"Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden."
Antoine de Saint-Exupéry

 

"Was unsere Seele am schnellsten und schlimmsten abnützt, das ist: Verzeihen ohne zu vergessen." Arthur Schnitzler

 

„ immer wieder
neu anfangen
weil Leben anfangen ist,
immer, in jedem Augenblick" Cesare Pavese

 

Nähere dich der Liebe mit unaufhörlicher Anstrengung." Dalai Lama

 

"Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen -                                           in zwei Wochen verlor ich 14 Tage."     J.Lewis


Aber die größte Begabung ist doch die,
auf der Welt sein zu können und es auszuhalten,
mit einem gewissen Frohsinn." Ilse Aichinger


Samstag, 19. September 2020

Fürbitten Sonntag 20.9. Profitieren von der Ungerechtigkeit Gottes - auch bedingungsloses Grundeinkommen

 


20.9.2020 Mt.20.1.   Die Gerechtigkeit Gottes Die ersten werden die letzten sein…

Ist das Leben gerecht? Nein, sagen wir, angesichts von Armut und Reichtum, von ungerecht verteiltem Glück und Unglück.                                                                                                              Ist Gott gerecht? Sehr oft würden wir wohl auch ehrlich sagen „NEIN“. Das Gleichnis im Evangelium zeigt das doch deutlich. Da wird Gott mit einem Gutsherrn verglichen, der jedem Arbeiter am Ende des Tages den gleichen Lohn zahlt, egal, ob ein Mann nun den ganzen Tag geschuftet oder nur kurze Zeit gearbeitet hat. Ist das nicht eine bodenlose Gemeinheit? Ja, im sozialen Bereich wäre es das. Ein klarer Fall für die Gewerkschaft. Wenn Jesus aber die Geschichte erzählt, geht es um etwas anderes. Um unser Verhältnis zu Gott.  Und hier kann uns diese Geschichte sogar einen großen Stein vom Herzen nehmen. Denn letztlich profitieren wir alle, profitiere ICH,  von der „Ungerechtigkeit“ Gottes? Dass Gott eben nicht am Ende des Tages und am Ende der Tage kleinlich abwägt – Gott sei Dank!!!! wer von uns kann schon am Perfektes vorweisen?? Bitten wir heute

dass wir dankbar sind, weil wir immer wieder selbst mit der Großzügigkeit Gottes rechnen dürfen

Dass wir selbst großzügig sind und nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das, was Andere zu wenig haben

Dass wir nicht kleinlich aufrechnen, ob wir nicht doch Vergleich mit anderen zu kurz zu kommen, dass wir nicht neidisch auf andere sehen

Dass wir keine Angst davor haben ausgenützt zu werden, im Beruf, im Alltag, zu Hause, sondern dass wir geben, was wir geben können

Dass wir uns in unserem kleinen Umfeld um Gerechtigkeit bemühen, auch wenn wir wissen,            dass wohl nie alle zufrieden sein werden

Dass wir dankbar weitergeben wollen, was wir selbst an Überfülle und Freude im Leben haben

dass unsere Liebe zu Gott kein Gegengeschäft ist, dass wir uns für unser „gut-sein“ nichts erwarten – sondern dass wir gerne und dankbar genau so leben, wie wir leben dürfen

Übrigens: Mit dem heutigen Sonntag geht die 13. Internationale Aktionswoche für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu Ende. Auch hier ist uns das Evangelium ein Wegweiser. Bitten wir, dass unsere Gesellschaft lernt großzügig und solidarisch mit denen zu sein, die mehr Hilfe und Unterstützung brauchen

Du guter Gott, wie dankbar müssen wir sein, dass du auch uns mehr geben wirst, als uns zusteht und als wir verdient haben. So bitten wir dich: Lass uns genauso auch mit unseren Mitmenschen umgehen, großzügig und mitfühlend, wie es Jesus getan hat Amen

 

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen,
ist beim Erwachen daran zu denken,
ob man nicht wenigstens einem Menschen
an diesem Tage eine Freude machen könnte." kein Oma Spruch: Nietzsche

 

„Identität haben heißt: die tausend Irrtümer einzugestehen, die man im Verlauf seines Lebens durchgemacht hat, da, dort und dann: denn unser Leben ist eine Kette, eine Aneinanderreihung von Irrtümern, von Fehlern.“ Alexander Mitscherlich

 

„Wir haben gelernt zu reden, ohne Gefühle äußern zu dürfen, ohne Gefühle äußern zu müssen. Wir haben verlernt, Gefühle auszudrücken, Wir verstecken uns vor den anderen. Sprachnot hat in diesem Sinn Entfremdung und Isolation zur Folge.“ Erwin Ringel

 

„Wie sollten wir es nicht schwer haben? Wenn wir wieder von der Einsamkeit reden, so wird immer klarer, dass das im Grunde nichts ist, was man wählen oder lassen kann. wir sind einsam. man kann sich darüber täuschen und tun, als wäre es nicht so. das ist alles. wieviel besser ist es aber, einzusehen, dass wir es sind, ja geradezu, davon auszugehen. denn im Grunde, und gerade in den tiefsten und wichtigsten Dingen, sind wir namenlos allein, und damit einer dem andern raten oder gar helfen kann, muss vieles geschehen, viel muss gelingen, eine ganze Konstellation von Dingen muss eintreffen, damit es einmal glückt.“ Rilke.

 

Alles, was du sagst, soll wahr sein –

aber nicht alles, was wahr ist, sollte gesagt werden. Voltaire

 

"Wer nach außen schaut träumt, wer nach innen blickt, erwacht" C.G.Jung

 

"Ob ich viel habe oder wenig, immer hab' ich alles. das ganze Leben.“ Anne Frank

 

 

Ängstlich zu sinnen und zu denken, was man hätte tun können,

ist das Übelste was man tun kann" Lichtenberg , Sudelbücher

 

„Kleine Schritte sind besser als keine Schritte“ Willy Brandt

 

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht. Sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat“ Vaclav Havel

 

"..Sage nicht „mein“.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst...
Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten." Mascha Kaleko