Seiten

Montag, 27. September 2021

Fürbitten 28.9. auf Zorn und Rache verzichten

 


28.9.2021 Lk.9.51 auf Zorn verzichten

Auch zur Zeit Jesu gab es Fremdenfeindlichkeit und Aggression, nur auf Grund verschiedener Glaubensrichtungen. Juden und Samaritaner zum Beispiel blieben streng auf Distanz zueinander. Weil Jesus und seine Jünger in der heutigen Evangeliums Erzählung auf dem Weg zum Heiligtum der Juden nach Jerusalem sind, werden sie in einem samaritischen Dorf nicht aufgenommen. Das Heiligtum der Samaritaner ist auf dem Berg Garizim, Jerusalem lehnen sie ab. Die Jünger sind wütend und reagieren, wie wir es innerlich wohl auch bisweilen im Zorn tun: „Herr“, sagen sie, „sollen wir Feuer vom Himmel fallen lassen, damit diese Leute vernichtet werden“? Jesus weist die Jünger entschieden zurecht, er verzichtet auf Streit und Konfrontation und setzt seinen Weg fort. Bitten wir, dass wir von seiner Haltung lernen können

 

dass wir gelassen mit Schwierigkeiten umgehen

 

dass wir nicht allzu schnell gekränkt und beleidigt sind

 

dass wir es auch unaufgeregt akzeptieren können, wenn wir uns abgelehnt fühlen

 

dass wir selbst alles vermeiden, um andere vor den Kopf zu stoßen

 

dass wir, wo immer wir es können, mithelfen, Konflikte zu entschärfen,                                          gerade auch in unserem engsten Umfeld

 

dass wir grundsätzlich auf Zorn verzichten und auf Vergeltungsgedanken, sie schaden nur uns selbst

 

so bitten wir im Namen Jesu Amen