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Donnerstag, 21. April 2016

Fürbitten 21.4. - zwischen HERZ und HIRN Joh.14.1



22.4.2016 Joh.14.1 Euer Herz lasse sich nicht verwirren
was für ein schöner, zärtlicher Jesus-Satz gleich am Anfang heute des Evangeliums 
„Euer Herz lasse sich nicht verwirren“. Wie gut kennen wir diese Gefühle: das Hirn sagt NEIN, das Herz glaubt aber, es besser zu wissen. WANN ist es gut dem Verstand zu folgen, nüchtern und pragmatisch zu bleiben? – WANN soll man gegen jede Vernunft hoffen oder lieben, ein Projekt angehen oder an einen Menschen glauben? Bitten wir heute

dass wir immer wieder die Balance finden zwischen Herz und Hirn, 
zwischen Gefühl und Verstand

dass wir nicht stur sind, aber doch an dem festhalten, von dem wir glauben, dass es richtig ist

dass wir uns Urteile zutrauen, die nicht mit denen der Mehrheit übereinstimmen

dass wir uns trauen, große Ziele ins Aug zu fassen, dass wir aber auch akzeptieren, dass selten etwas 100 prozentig funktionieren wird

dass wir nicht gleich an Menschen zweifeln, nur weil sie nicht 100prozentig so sind, wie wir es uns vorstellen

dass wir aber auch Beziehungen beenden können, wenn wir merken, dass sie uns nicht guttun

dass wir uns über uns selbst nichts vormachen – und trotzdem tief im Herzen wissen, 
dass wir gut und liebenswert sind

dass wir den Dingen ihre Zeit lassen und dass wir – wie Maria – im Herzen bewahren, was wir nicht sofort verstehen und annehmen können


Ein so großes, feder-leichtes Herz erbitten wir von dir, guter Gott, dass uns Enttäuschungen nicht bitter machen und wir immer an der Freude festhalten. Durch Jesus unseren Bruder, der mit dir und mit uns lebt und liebt, heute und immer AMEN