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Mittwoch, 26. August 2020

Fürbitten 27.8. Hl.Monika - die Tränen der Mütter

 

27.8.2020 Hl Monika Lk.7.11 Jüngling von Nain

Die hl. Monika gehört zu den berühmtesten Müttern der Geschichte. Ihr Sohn Augustinus berichtet in seinen Bekenntnissen von ihrer starken unerschütterlichen mütterlichen Liebe und von den Sorgen, die sie seinetwegen hatte. Monika war eine gebildete Christin aus Tagaste in Nordafrika, sie war mit einem Nicht Christen verheiratet und hatte drei Kinder. Eines davon, Augustinus machte ihr lange Jahre wegen seiner unbekümmerten Art zu leben Sorge. So war er kein Christ, nicht verheiratet und hatte einen Sohn. Ein Bischof soll Monika mit den Worten getröstet haben „Ein Sohn solcher mütterlicher Tränen geht nicht verloren“.  Monika erlebte die tiefe Wandlung ihres Sohnes, sie folgte ihm nach Rom und Mailand ehe sie 387 in Ostia starb.  Auch in der heutigen Evangeliums Geschichte vom “Jüngling von Nain“ gibt es sozusagen ein „happy end“. Hier bekommt eine vorher trauernde Mutter ihren toten Sohn wieder lebend zurück.  Aber wir wissen nur zu gut, wie viel Trauriges im Leben, gerade oft für Frauen und Mütter ungetröstet bleibt. Bitten wir heute

für die unzähligen Mütter, die mit ihren Babys, mit ihren Kleinkindern oder oft auch hochschwanger auf der Flucht sind -  für all die Mütter, die ihre Kinder unbegleitet auf den Weg in die Fremde gehen lassen müssen – für alle Mütter in Kriegsgebieten

Herr erbarme dich –

für alle Mütter, die Sorge um ein krankes Kind haben                                                                              für alle, deren Kinder ein Leben lang ihre Hilfe brauchen werden                                                              für alle Mütter, die um ein totes Kind weinen

Herr erbarme dich

für alle schwangeren Frauen, die mit Problemen allein gelassen sind                                                        für Mütter, die selbst Gewalt erfahren                                                                                                      für all die Mütter, die es nicht schaffen, gute Mütter zu sein

 für alle Mütter, die nur das Beste für ihre Kinder wollen                                                                            dass sie ihre Kinder aber auch nicht einengen und überfordern mit ihren eigenen Lebensvorstellungen – für alle Mütter, dass sie lernen, ihre Kinder auch wieder los zulassen und ihnen Freiheit zutrauen

bitten wir für alle, die andere Menschen mütterlich und väterlich begleiten                                              dass sie Geduld und Vertrauen haben und auch Enttäuschungen aushalten

wir bitten aber auch:  Herr, hilf uns aufstehen, mach uns wieder lebendig, so wie im Evangelium den Jüngling von Nain: immer dann, wenn wir glauben, dass nichts mehr geht                                            wenn wir uns mit einer Situation nicht abfinden können                                                                          wenn wir wie tot sind vor Erschöpfung oder auch vor Kränkung und Enttäuschung,                                hilf uns dann wieder auf …

so bitten wir im Namen Jesu Amen