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Mittwoch, 28. Februar 2018

Fürbitten 1.3. Wem können WIR Gutes tun?



1.3.2018 Lk.16.19 Der satte Reiche und der arme Lazarus
Die Geschichte, die Jesus heute erzählt, ist ein Klassiker der Weltliteratur geworden: die Parabel vom reichen Mann und vom armen Lazarus. In welcher der beiden Figuren erkennen wir uns? Sind wir die Reichen, die sich nach ihrem Tod qualvoll in der Unterwelt wiederfinden. Dem armen, geschundenen, ausgebeuteten Lazarus geht es dann nach seinem Tod, im anderen Leben gut. Den meisten von uns geht es JETZT gut. Natürlich, wir können nichts dafür, dass wir in diesen reichen Teil der Welt hinein geboren worden sind. Und viele von uns tun gar nicht so wenig, um wenigstens mit Spenden Armut lindern zu helfen. Denn die Hilfe für die Armen, wir wissen es, ist die NAGEL-Probe unseres Christseins. So bitten wir heute

dass wir Tag für Tag dankbar dafür sind, dass wir in Wohlstand und Frieden leben dürfen – dass wir uns bewusstmachen wie privilegiert wir leben dürfen

dass wir Armutsbekämpfung nicht nur der Politik und caritativen Organisationen überlassen
dass wir uns Tag für Tag in der eigenen Umgebung umsehen, wer Hilfe braucht

Dass jeder einzelne von uns zu einem gesellschaftlichen Klima beiträgt, in dem hilfsbereit auf die Not anderer gesehen wird – 

dass wir Flüchtlinge nicht als Bedrohung wahrnehmen, auch wenn wir wissen, dass es viel guten Willen und Anstrengung braucht.

Dass wir als Christen nicht zu denen gehören, die von Sozialschmarotzern reden und Bedürftigen unterstellen, bloß nicht arbeitswillig zu sein - 

dass wir nicht hartherzig und verächtlich mit Bettlern umgehen auch wenn diese Menschen oft genug von kriminelle Organisationen ausgenützt werden

dass wir Geld spenden, aber auch Zeit und Zuwendung: immer gibt es Menschen die wie Lazarus förmlich verhungern, weil sich niemand um sie persönlich kümmert und annimmt. 
dass wir anderen einfach gut tun so gut wir können

bitten wir, dass wir aber auch den geschundenen Lazarus in uns selbst sehen und annehmen lernen: dieses kleine Ich, das oft so armselig ist, so voll Hunger nach Liebe und Zuwendung. Dass wir die Freundlichkeiten und die Zuwendung anderer annehmen können

Du guter Gott. Wir sehen eine Welt, die ungerecht und grausam ist. Hilf uns, nicht zu resignieren oder zynisch zu werden sondern lass uns hilfreich sein, wo immer WIR es mit unseren Fähigkeiten können. Verzweifelt bitten wir auch jeden Tag um Frieden. 
.Amen


Dienstag, 27. Februar 2018

Fasten 15 wo bin ich, wenn ich "in mich" gehe



"Gehen sie in sich,
wenn ihnen nicht davor graut" 

Gottfried Benn

Fürbitten 28.2. wer bei euch groß sein will ...der sei der Diener aller



28.2.2018 Wer bei euch groß sein will …Mt.20.17
Manchmal ist es für einen selbst zum Verzweifeln. Man will jemandem etwas sehr Wichtiges mitteilen – und der andere hört gar nicht richtig hin oder geht gar nicht darauf ein. So geht es Jesus, wenn er seinen Jüngern Andeutungen über seinen Tod macht. Sie können es nicht verstehen und im heutigen Evangelium entsteht sogar ein lächerlicher Streit darüber, wer von ihnen dann im Himmel die besten Plätze neben Jesus einnehmen wird. Es ist die Mutter zweier Apostel die Jesus bedrängt: „Versprich, dass meine beiden Söhne links und rechts neben dir sitzen dürfen“. Jesus hat seinen Tod vor Augen und muss sich diesen kleinlichen Streit anhören. Nein sagt er. Bei euch soll es anders funktionieren: wer Erster sein will, soll der Diener aller sein. Bitten wir

dass wir uns – aus innerer Überzeugung – nicht vordrängen
dass wir nicht nur bescheiden „tun“, sondern es innerlich auch sind

dass wir uns nicht bedienen lassen, sondern schauen, wo wir anderen hilfreich sein können
dass wir andere etwas gelten lassen und sie unterstützen

dass wir fähig zur Teamarbeit sind,
dass wir uns selbst und unsere Vorstellungen zurücknehmen können

dass wir nicht glauben, der Himmel hätte etwas mit Lohn und Belohnung zu tun,
dass wir nicht glauben, der Himmel „stünde uns zu“ weil wir ohnehin so christlich sind

dass wir uns ganz bewusst immer wieder hintenanstellen
dass wir unseren Weg mit Jesus gerne gehen und nicht weil wir auf „einen Platz im Himmel“ schielen

bitten wir heute für alle Männer und Frauen, die in unserer Stadt, die in unserem Land
der Öffentlichkeit dienen
für alle, die Straßen kehren, den Müll entsorgen,
die Öffis lenken, die mit Taxis und Krankenwagen fahren
die in Spitälern und Altersheimen arbeiten
bitten wir auch für die Priester und Ordensleute, die Journalisten
und auch unsere Politiker und Minister
Herr segne ihre Arbeit für uns

Du guter Gott, so hilf uns, dass wir mit unseren Begabungen, mit unseren besonderen Fähigkeiten, den anderen Menschen „dienen“ , so gut wir können. Lass es uns tun in der Freude, die uns Jesus vorgelebt hat. Amen

Bitte Nachahmer


westpol cafe

1070 Wien
Lerchenfelderstraße 71

Fasten 14 Perspektivwechsel


In die Haut eines anderen schlüpfen:

- der Lehrer in den Schüler
- der Schüler in den Lehrer
- der Lehrling in den Meister
- der Meister in den Lehrling
- die Studentin in die Professorin
- die Professorin in die Studentin
- Kinder, in die ihrer Eltern
- Eltern, in die ihrer Kinder
- Erwachsene in die Haut von Kindern und Jugendlichen
- ...
Das heißt, mit den Augen eines anderen sehen
mit den Ohren eines anderen hören,
mit dem Herzen eines anderen fühlen

Damit beginnt ein lohnendes Experiment, das mich Verstehen lehrt
Warum der andere so fühlt, so denkt, so redet und so handelt.

Ich kann in der „Froschperspektive“ oder in der "Vogelperspektive"
Manchen guten Eindruck gewinnen:
Der Frosch schaut von unten, der Vogel von oben,
der eine hat die übersicht, der andere hat es schwer sich zu orientieren,
weil er nicht sehr viel erblicken kann –
so ergeht es oft Kindern in der Welt der Erwachsenen.

Perspektivwechsel ist angesagt!

In die Rolle eines anderen schlüpfen – meine Perspektive wechseln,
kann ein lohnender Versuch sein, die Welt zu verändern.

Gilt auch die: Mach‘s wie Gott, werde Mensch?!

Kolpingwerk im Erzbistum Köln e. V., Präses-Richter-Platz 1a, 51065 Köln
Redaktion: Dr. Tobias Kanngießer

Montag, 26. Februar 2018

Fürbitten 27.2. Anforderungsprofil für Christen: so sein sein,wie man ist



27.2.2018  Mt.23.1  gegen Heuchelei und Frömmlerei

Jesus findet harte Worte für die Pharisäer. Sie galten als besonders fromme und gesetzestreue Menschen – aber Jesus kritisiert und verurteilt die Diskrepanz zwischen Sein und Schein. Als Pharisäer bezeichnen wir heute Menschen, die selbst nicht so leben, wie sie es von anderen erwarten oder sogar verlangen. Aber sind nicht auch wir manchmal in dieser Versuchung?  so bitten wir

dass wir uns vor den Leuten nicht anders geben, als wir wirklich sind
dass wir uns vor jedem äußerlichen und unehrlichen „so tun als ob“ hüten

dass wir nicht von anderen verlangen, was wir selbst nicht tun
dass wir niemanden belasten oder das Herz schwermachen, weil wir das Einhalten strikter Regeln verlangen

dass wir Respekt vor der Lebensform und den Überzeugungen anderer haben
dass wir uns nicht anmaßen, besser oder gläubiger als andere zu sein

dass wir auch uns selbst nicht mit religiösen Idealen überfordern
und bitten wir, dass all die Menschen, die eine Funktion in der Kirche haben, nicht
mit einer doppelten Moral leben

bitten wir, dass kirchliche Vorschriften Menschen nicht niederdrücken
sondern ihnen vielmehr Mut und Trost fürs Leben geben

und bitten wir, dass unser Glaube uns hilft,
auch anderen Menschen das Leben leichter zu machen und ihnen Ängste zu nehmen 

Du guter Gott, lass uns wahrhaftige und authentische und vor allem gütige und barmherzige Menschen sein. Das erbitten wir durch Jesus unseren Herrn und Bruder Amen

Fasten 13 HIER und JETZT



"Deine Verabredung mit dem Leben 
findet im gegenwärtigen Augenblick statt 

und der Treffpunkt ist genau da, 
wo Du dich gerade befindest." 


Buddha


 

Sonntag, 25. Februar 2018

Fürbitten 26.2. so einfach könnte Vieles sein Lk.6.36


26.2.2018 Lk 6.36, seid barmherzig, richtet nicht
Bisweilen scheint es, als wären die Forderungen Jesu weit überspannt: etwa „Liebet eure Feinde“ – das aber, was Jesus heute im Evangelium einfordert, das sollten wir doch mit einigem guten Willen schaffen können? Seid barmherzig, richtet nicht, verurteilt nicht,                 vergebt einander. Wie sehr könnte das unser aller Leben erleichtern. so bitten wir
lass uns „barmherzig“ sein
dass wir die Fehler der anderen nicht auf die Goldwaage legen
hilf uns Geduld und Verständnis zu haben

lass uns aufhören, zu „richten“
dass wir uns nicht so schnell ein Urteil über Andere anmaßen
dass wir uns nicht den Mund darüber zerreißen, was andere richtig oder falsch machen
dass wir unsere Vorurteile und fixen Meinungen ablegen

lass uns nicht verurteilen
dass wir alte Fehler nicht aufrechnen
dass wir niemand abstempeln,
dass wir niemand als hoffnungslos und unverbesserlich abschreiben

lass uns einander vergeben
dass wir aus einer Mücke keinen Elefanten machen, wenn uns etwas kränkt
dass wir wirklich einen Schlussstrich ziehen
dass wir segnen, was uns weh getan hat, denn alles kann zum Segen werdeb

Herr lass aber, dass wir auch mit uns selbst
barmherzig sind, dass wir uns nicht mehr abfordern als uns guttut
dass wir uns nicht selbstquälerisch schuldig fühlen,
wenn wir vielleicht gerade jetzt auch in der Fastenzeit nicht all das durchhalten,
was wir uns vorgenommen haben

mach uns großzügig Gott
bewahre uns vor Wehleidigkeit und Selbstmitleid,
mach uns bewusst
dass auch wir jeden Tag
auf das Verzeihen und die Barmherzigkeit Anderer angewiesen sind.
– und auf deine Vergebung -

Darum bitten wir im Namen Jesu Amen

Arthur am Sonntag 53 ADLERAUGE -

uh, das ist heute ein richtiger Vorlese-Sonntag.
Bei diesen Temperaturen!
Wäre allerdings UNSERE CHIARA in der Nähe,
na, da gäbe es kein faules Herumkugeln in der
Wohnung. Mit der Chiara gibt es Abenteuer pur -
Was hat der Arthur allein in dieser Woche mit
ihr erlebt? Einen riesigen ganz ganz tollen Indoor Spielplatz
Was man da klettern, turnen, hüpfen kann ...
hüpfen hüpfen hüpfen
und das alles NACH dem Kindergarten, denn von dort
holt ihn die Chiara ja erst ab. Und dann am Donnerstag der
Mega Hit - RODELN, richtig rodeln!!!
Auf der Dollwiese in Wien

"Zauberteppich" nennt sich das gemütlich
"hinauf" fahren - aber dann geht's -
hui - hinunter. Wie man will.
"Auf Schiene" oder dann in wilder Fahrt
mit der Chiara .....es war sicher Arthurs
erste Rodelpartie ....Winterpremiere!!!
Selbst auf den Fotos glühen die Backen ..... Danke, danke Chiara
Also die Moa tät das nicht schaffen und dabei ist doch die Dollwiese ganz in ihrer Nähe - und noch nie, noch nie hat die Moa davon gehört. Schande!!! Also heute gibts jedenfalls für den Arthur einen gemütlichen Heimtag.
Da könnte die Moa ja schnell einmal ihr Sonntagsbuch aufmachen.

Vom SEHEN ist da heute die Rede.
Von Augen, mit denen man ganz toll
sehen kann - manchmal sogar
Dinge sehen kann, die einem fast wie
unwirklich vorkommen.
Also Verliebte wissen wovon die Rede
ist - was sieht man da nicht alles .....
was man vielleicht Wochen später doch wieder in einem ganz anderen Licht sieht ....
Mit den Augen ist das jedenfalls
eine ganz tolle Sache.
Wie glücklich man sein muss, wenn man richtig gut sieht.
Arthur hat Adleraugen - er sieht nah und fern, da muss die Moa oft noch ein zweites Mal
hinsehen, bis sie auch das entdeckt, was der Arthur sieht

die vielen vielen Ameisen, die Arthur im Sommer in jeder Ritze entdeckt, die achtlos
weggeworfenen Tschicks - die er wochenlang überall aufspürt und "fotografiert" - wenn der Arthur aus dem Fenster sieht, entdeckt er die kleinsten Hunde am Gehsteig und Autos, die noch
weit weg sind: Arthur sieht aber auch, wenn ein alter Herr einen Handschuh verliert, er sieht, wenn ein Kind weint ...Gott sei Dank, die Arthur Augen sind gesund - und die von seiner kleinen Freundin
sind jetzt nach einer Operation auch wieder ganz ganz prima. Ja so etwa gibt es auch: schon Babys können ein Glaukom haben .... was für ein Glück, dass es so gute Ärzte gibt,

Ja, man kann nicht dankbar genug sein, wenn
man gut sieht
aber SEHEN, das meint ja noch viel mehr
als einfach "nur sehen"
Im SEHEN erkennen wir unsere Welt
und das können Gott sei Dank sogar Menschen
die keine guten Augen haben
Denn da gibt es ja so etwas,
wie die Augen unserer Seele -
und mit denen können wir die unglaublichsten Dinge
entdecken. Im Sonntagsbuch der Moa wird erzählt,
wie Menschen plötzlich einen ganz nahen Freund plötzlich ganz  "anders" gesehen haben - "verklärt" gesehen
Ganz plötzlich kann das gehen, dass man hinter die Dinge sieht
dass man an einem Menschen mehr erkennt, als im Alltag
Der Arthur SIEHT die Moa
er weiß wie die Moa ausschaut
Mittelgroß, kurze Haare hat sie, schon
ein bißchen grau, sie trägt die und die
Jacke - und je nachdem welche Jacke es ist, trägt sie die und die Haube dazu: Arthur registriert das alles
"Moa warum heute diese Haube?"
"Die Graue? Na weil sie gut zu diesem Mantel passt"
Aber der Arthur sieht ja nicht nur die Moa mit
Mantel und Haube
wenn der Arthur "Moa" sagt - oder "Mama ni"
(Papa Oma) dann sieht er ja viel mehr ....viel mehr
Dann weiß der Arthur genau, was Mama ni für eine wunderbare Oma ist,
was sie auch heute gleich alles wieder mit ihm spielen wird
und von der Moa weiß der Arthur auch, dass die manchmal ganz schön grantig werden kann ....

Ja, das alles SIEHT und erkennt der Arthur in den Personen, mit denen er lebt
Auch wenn er nicht sehen könnte, wüsste er
- mit den Augen seiner Seele"
so und so und so sind die Menschen, die ich liebhabe
Aber man muss seine Augen auch offen halten
Man darf nicht gleichgültig und verschlafen durchs Leben gehen.
Na, da ist keine Gefahr beim Arthur
Er ist wirklich einer der hin-sieht - ....
"jajajajaja" sagt der Arthur jetzt,
ehrlich gesagt, so viel Sitzfleisch für die Moa Geschichten hat er jetzt auch nicht mehr ....
"Also lauf" sagt die Moa
"aber schau gut", dass du über nix stolperst!!!!

Hier "hängt" die Moa nur mehr ein paar Gedanken an .....schön wärs:

wenn uns mehr Rück-Sicht gelingt,
wenn wir anderen nicht zu viel zu muten
wenn wir mehr Geduld aufbringen - auch mit uns selbst
wenn wir auf Freude und Dankbarkeit achten

schön wärs, immer die richtige Ein-Sicht zu haben
dass wir uns besser in andere hineindenken können
dass wir nicht immer Recht haben müssen
dass es keine Tragödie ist, einen Fehler zuzugeben

schön wärs, wenn uns Nach-Sicht gelingt
Nachsicht für alles, was wir uns vornehmen und
was vielleicht doch wieder nicht so ganz gelingen wird
vor allem aber auch Nachsicht mit den anderen
dass wir niemand stur in unser eigenes Konzept hineinpressen wollen

Ja und mehr Vor-Sicht wäre schön
dass wir behutsam sind im Umgang mit den Menschen
mit allen, die nicht so funktionieren wie wir selbst.
Dass wir nicht mit schnellen Worten verletzen
dass wir Rechthabereien und Nörgeleien sein lassen

und immer wieder brauchen wir Weit-Sicht
einen langen Atem
dass wir Einzelinteressen zurückstecken können für das große Ganze
dass wir nicht müde werden, Pläne und Visionen realisieren zu wollen
dass wir immer wieder über den Tellerrand hinausschauen und Neues aufnehmen können

Und nicht zuletzt könnten wir wohl Klar-Sicht brauchen
einen großen Scheibenwischer vor der Seele
der manchmal auch Ärger und Verdruss wegwischen muss
Klarsicht, die uns hilft, Situationen nüchtern und realistisch einzuschätzen
und die uns doch liebevoll auf die Menschen und das Leben um uns schauen lässt








Fasten 12 Kind sein



„Wenn man seine Kindheit bei sich hat,wird man nie älter“ 
Goethe

Es ist nie zu spät für eine glückliche Kindheit  
Erich Kästner


Du musst das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest.
Und lass dir jeden Tag geschehen
so wie ein Kind im Weitergehen
von jedem Wehen
sich viele Blüten schenken lässt.

Sie aufzusammeln und zu sparen,
das kommt dem Kind nicht in den Sinn.
Es löst sie leise aus den Haaren,
drin sie so gern gefangen waren,
und hält den lieben jungen Jahren

nach neuen seine Hände hin.   
Rilke






Samstag, 24. Februar 2018

Fürbitten 2.Fastensonntag Braucht Gott OPFER?????




25.2.2018  2.FS Gen.22.1 Mk.9.2   Opferung Isaak – Jesus Verklärung

Über die erste Lesung aus der jüdischen Bibel möchte man sich heute gerne hinweg schwindeln: die Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham. Ein Mord, von Jahwe persönlich befohlen, der Vater ist bereit zu gehorchen – erst im letzten Moment zeigt Gott einen Ausweg. Der Sohn bleibt am Leben. Ist das nicht eine der schlimmsten Geschichten in der Bibel? Gott will, dass ein Vater seinen Sohn schlachtet. Braucht Gott dieses Opfer? Und braucht Gott das, was wir im Neuen Testament als „das Opfer seines Sohnes“ bezeichnen?  Hat Gott Opfer nötig? Wollen wir uns einen Gott vorstellen, der nur durch Opfer zu versöhnen ist?  Im Evangelium hören wir von „der Verklärung Jesu“, wir hören, dass Gottes Gegenwart verwandelt – und dennoch wird dieser Jesus sterben müssen. Bringen wir unsere Ratlosigkeit zu Gott: auch die Jünger wissen am Ende der Verklärungsgeschichte nicht, 
"was das bedeuten soll" . Halten wir nach den Gedanken kurz Stille

Was bedeutet es, wenn Menschen, wenn Kinder, Frauen, Männer wie Tiere abgeschlachtet werden. Was bedeutet es, wenn die internationale Staatengemeinschaft so hilflos ist, wie jetzt wieder in Syrien, was bedeutet es, wenn wir alle nur Zuschauer des Entsetzens sind 
Gott: wo bist du?

Was bedeutet das, wenn Schulkinder erschossen werden, wenn man Kinder missbraucht,
was bedeutet das, wenn Kinder vor Hunger sterben, was bedeutet es, wenn schon kleine Kinder schwer krank sind und leiden
Gott: wo bist du?

Was bedeutet das, wenn die soziale Kälte in Europa wieder größer wird, wenn jeder nur auf seinen eigenen Vorteil schaut, wenn ausgrenzen wichtiger wird als annehmen. Was bedeutet das, wenn wir von so viel sinnloser Gewalttätigkeit zwischen Menschen auch in unserem eigenen Land hören
Gott: wo bist du?

Was bedeutet es, wenn auch unser eigenes Leben mühsam ist, wenn die unbeschwerten Tage weniger werden, wenn Krankheiten und Abhängigkeiten zunehmen.  
Gott: wo bist du?

Was bedeutet es „von den Toten auferstehen“, wo sind alle die, die nicht mehr mit uns leben?
Wie wird es sein, wenn uns selbst der Tod ganz nahe ist, worauf werden wir hoffen
Gott wo wirst du dann sein?


So bitten wir in unserer Ratlosigkeit – Gott sei bei uns, sei bei uns,wie du an der Seite Abrahams warst, sei bei uns, wie du an der Seite Jesu warst , auch in seinem Sterben.
Gott sei bei uns, wo immer wir sind. Und lass uns nie vergessen, Libe willst du, nicht Opfer. Amen




Ach Arthur 169 SCHMÄHTANDLER

Genau, der Arthur ist ein Schmähtandler.
Der "hält uns am Schmäh" - und selbst wenn wir
bisweilen misstrauisch sind,
fallen wir immer wieder darauf rein.
Abholung vom Kindergarten:
der Arthur bestens drauf, gelobt von den Tanten -
er rennt noch seine Ehrenrunden im langen
Kindergarten-Gang .... ohne rennen geht ja gar nix ....
dann lässt er sich endlich von der Moa anziehen.
Wobei der Arthur selbst seine Sachen aus dem
Kinder Garderobenschrank bringt .....
Aber damit fängt es ja schon an
Immer wieder tut er so, als würde er in ein anderes
Fach/Körberl greifen ....dann zuckt er erschrocken mit
den Schultern, oh..." meine Sachen sind ja nicht da" -
und beim 1.Mal fällt die Moa erschrocken  auch glatt drauf rein
"Na das gibt es ja nicht!!! Komm, wir schauen..."
Da lacht der Arthur glockenhell auf:
"haha, ist ja nicht sein Körbchen .....
"DA Moa, DA ...das "Hahn Körbchen" ist meines"
Hochzufrieden bringt der Arthur der Moa
Schal und Mütze, von unten die Schuhe,
von der Kleiderstange den Parka, und auch auf den Schal vergisst er nicht ...der Arthur hat alles im Griff
- auch uns -
Also: Anzieh Zeremonie beendet - nun gehen wir
in den Vorraum wo die Buggys "geparkt" sind.
Mindestens zehn stehen da dicht gedrängt und
jetzt kommt die nächste Arthur Nummer
Wieder ein ratloser Arthur Blick
WO - WO Moa??????  WO ist mein Buggy??????
Arthur steht wie verloren da  .... macht keinen Schritt
auf SEIN Wagerl zu .... bei den ersten Malen fällt die
Moa ja wieder auf den Schmähtandler voll herein
"Da - DA - schau! Arthur
DA ist das Wagerl"
Arthur kichert nur - er lässt der Moa die Freude.
Jetzt, manchmal, stellt sich auch die Moa DUMM:
"Um Gottes willen, um Gottes willen
WO ist nur das Wagerl - ja, da müssen wir jetzt glatt zu
Fuß nach Hause gehen!!!!"
Arthur bleibt unbeeindruckt, er wendet sich ohne mit der Wimper zu zucken zur Ausgangstüre ... so quasi
"na dann gemma halt OHNE Wagerl" ...
Gut, die Moa gibt sich geschlagen, holt sich das Wagerl aus dem Pulk -
und wir marschieren ....
....und gleich wird die Moa wieder die
Dumme sein. Moa Frage:
"Arthur wie wars heute im Kindergarten??"
Ja, schön wars, sagt er, lustig, man sieht es ihm an - ABER dann bleibt der Arthur stehen....
Kopferl gesenkt, Schultern hängen ...
ganz traurig schaut er - OJE
"Geweint hab ich - weint hab ich..."
"Oh du meine Güte" ruft die Moa,
"ja warum weinst du denn!!!!"
Das war ja zu Beginn des Kindergartens: da hat der Arthur
fast jeden Tag wenigstens EINMAL "weinen müssen"
Weinen, warum? Weil die Lieblingstante Conny den Raum verlassen hat - und selbst wenn sie ihm angeboten hat, er darf sie mit hinaus
begleiten, nein, der Arthur ist lieber geblieben und
"HAT WEINEN MÜSSEN"
DRAMA BOY! sagen bald lachend alle, keiner nimmt es mehr ernst
und irgendwann scheint das aufzuhören ...keiner fragt mehr danach
und nun erzählt der Arthur ES wieder
"Gweint hab ich - gweint"

"Ja um Himmels Willen warum????"
"Conny hinaus gegangen ist ...
....Conny hinaus gegangen ist!!!"
Die Moa zieht alle pädagogischen und psychologischen Register :"aber das musst du doch nicht...
du weisst doch schon ...."
Geduldig hört sich der Arthur alles an,
nickt mit dem Köpfchen ....
dann wird er aber doch wieder fröhlich
Na Gott sei Dank!!!
Irgendwann sagt dann einmal daheim der Papa
"Also ich weiß nicht, bei dem blitzt es so in den
Augen, wenn er uns vom Weinen erzählt ...."
und am nächsten Tag fragt die Mama im Kindergarten nach:
"Weint der Arthur?"
"NEIN" weit und breit kein "Arthur Weinen"
Voll vergnügt ist er ....
dieser Schmähtandler
Aber sein ÜBERDRÜBER SCHMÄH
funktioniert ja noch viel perfider

"Viiiieeelen Dank" sagt der Arthur
"Viiiieeeelen" Dank sagt er so
reizend und zuvorkommend, dass man sich
immer nur geschmeichelt fühlt
"Vieeeelen Dank" Moa
"ABER BITTE KEIN ESSEN"
Aber bitte nicht wickeln
Aber bitte nicht Schuhe anziehen
........
"Viieelen Dank!"
Das "vielen Dank" überrumpelt einen so sehr, dass man
im Anschluss prompt tut, was ER will
nichts zum Essen geben - nicht wickeln -
keine Schuhe anziehen
"Viieeelen Dank" der Überdrüberschmäh funktioniert auch im Kindergarten -
wenn er beim Mittagstisch nur ein paar wenige Häppchen nimmt
ein paar abgezählte Backerbsen in der Suppe - zwei Gabeln Reis und kein Schnitzerl

"Viieeelen Dank" 
sagt der Arthur, so reizend er nur kann, und schiebt den Teller sanft beiseite!

"der Arthur ist ja so höflich" sagen die Kindergarten Tanten ....

Da wird ihn doch keiner zwingen wollen, etwas zu tun, was er nicht will

na eben!



Fasten 11 besser richtig hinschauen


Wer einen Engel sucht 
und nur auf die Flügel schaut,

könnte leicht eine Gans nach Hause bringen 

Georg Christoph Lichtenberg.

Freitag, 23. Februar 2018

Für bitten 24.2. ohne die Liebe ist alles nichts - Hl.Matthias



24.2.2018 Fest des Hl.Matthias Joh.15.9  Liebt einander, liebt einander, liebt einander  

Neunmal kommt im heutigen Evangelium das Wort „Liebe“ vor. Jesus will es seinen Jüngern regelrecht einhämmern. Liebt einander -  Wie ich euch geliebt habe - Wie ich vom Vater geliebt bin. - Genauso müsst auch ihr einander lieben. Ein Wort, gesprochen – in unser privates Leben aber auch in unsere heutige Gemeinschaft der Kirche. Bitten wir um diesen Geist der Liebe, der letztlich ein Geist der Freiheit ist 

Bitten wir für Papst Franziskus und all seine Bemühungen, dass die Kirche wieder eine Kirche an der Seite der Armen wird, aber auch eine Kirche, die liebevoll mit den Menschen in allen Lebensbereichen mitfühlen und mitleiden kann

bitten wir um eine Kirche, die für kritisches Denken in den eigenen Reihen dankbar ist, die Raum lässt für Initiativen und Mitentscheidung, eine Kirche, die darauf vertraut, dass uns die Liebe Gottes in die Freiheit führt  

bitten wir für alle Christen, die auch heute noch verfolgt werden, die in Ländern leben wo sie gefährdet und ausgegrenzt sind – dass sie sich von uns nicht vergessen fühlen
.
Bitten wir, 
dass wir selbst ernst machen mit dem Weg der Barmherzigkeit, mit dem Geist der Barmherzigkeit,  dass es Liebe ist, die uns in allen Situationen und Entscheidungen in unserem Alltag trägt - dass uns die Liebe immer wieder hilft zu erkennen, was wirklich wichtig ist und wofür es sich lohnt, sich abzustrudeln

dass wir auch nicht nur unseren eigenen Ideen hinterher laufen, sondern dass wir es dort aushalten, wohin uns "Gottes Geist" weht und dass wir versuchen, was immer wir oft auch tun müssen, in Liebe zu tun

und nicht zuletzt bitten wir: lass uns Jesu Worte immer besser verstehen, dass wir nicht mehr Knechte sind sondern „Freunde“. Gib uns den Mut zur Selbstverantwortung und Freiheit in aller Liebe, lass uns in der Freiheit der Kinder Gottes leben

Du Guter Gott, in deine Hände legen wir die Unsicherheiten und Ängste unserer Zeit. Wir bitten um Frieden und Versöhnung, lass uns an die Kraft der Liebe glauben, die auch alles Böse verwandeln kann. Darum bitten wir im Namen Jesu, Amen




Zum engsten Kreis um Jesus haben 12 Männer gezählt – einer von ihnen, Judas, hat Jesus verraten und hat sich nach diesem Verrat verzweifelt selbst das Leben genommen. Nach der Auferstehung und der Himmelfahrt Jesu soll diese Lücke gefüllt werden. Es soll ein Mann ins Apostelkollegium gewählt werden, der den irdischen Jesus gekannt hat, seine Worte und Taten, und der ihn auch als Auferstandenen erlebt hat. Petrus stellt zwei Männer zur Wahl - , der, auf den das Los fiel, ist Matthias. Nach der Legende soll Matthias in Äthiopien gewirkt und das Martyrium erlitten haben. Seine Reliquien wurden im Auftrag der Kaiserin Helena nach Trier gebracht; dort werden sie in der Abteikirche St. Matthias verehrt, die im Mittelalter das Ziel vieler Wallfahrten war.

Fasten 10 runter vom "Chefsessel"



Man hat uns glauben gemacht, 
dass wir mit nichts enden, wenn wir loslassen. 

Das Leben beweist das Gegenteil: 


Loslassen 
ist der einzige Weg zur Freiheit. 

Sogyal Rinpoche 
tibetischer Meditationsmeister

Donnerstag, 22. Februar 2018

Fürbitten 23.2. VERZEIHEN - ohne "wenn und aber"



23.2.2018  Mt.5.20 bedingungslos verzeihen   Ez.18.21 Umkehr

Es muss anders werden, ihr müsst umdenken, so könnt ihr nicht weitermachen, ihr müsst ganz anders leben – das sind eigentlich die Kernaussagen aller Texte in der Fastenzeit. Auch heute wieder. In der Lesung aus der jüdischen Bibel ist es Jahwe selbst, der bedingungslos verzeiht, wenn jemand, der schuldig geworden ist, sein Unrecht einsieht und sich ändert. Im Evangelium verlangt Jesus, dass wir selbst bedingungslos verzeihen. Nicht nur verzeihen sondern dass wir alles tun, um Versöhnung untereinander möglich zu machen.

dass wir uns aufrichtig um ein friedliches Miteinander bemühen

dass wir im Zweifel die ersten sind, die die Hand zur Versöhnung ausstrecken

dass wir Konflikte austragen können, ohne uns zu verfeinden  

dass wir „ohne wenn und aber“ verzeihen können, wenn man uns gekränkt hat

dass es uns gelingt, Menschen zusammen zu führen und Gegensätze zu überwinden

dass wir alles vermeiden, was andere beschämt oder schlecht aussehen lässt

dass wir nicht nur nach außen hin freundlich sind, sondern immer besser lernen, das Gute im anderen zu sehen

bitten wir um Verzeihen und Frieden weltweit. Wie schlimm sind Gewalt und Unrecht, wie groß muss das Verzeihen sein, wie bitter notwendig ist an so vielen Krisenherd der Welt ein Neu-Anfang – bitten wir auch um Versöhnung und Aussöhnung all der Gegensätze im eigenen Land 

Du guter Gott, hilf uns – im Kleinen und im Großen - den richtigen Weg zu finden. Lass uns Menschen sein, die zur Versöhnung und zum Ausgleich fähig sind. Damit wir „Werkzeuge deines Friedens“ in unserer Welt sind. Das erbitten wir im Namen Jesu . Amen

Rechtzeitig aufstehn - bitte unterschreiben





Fasten 9 post it


Standortbestimmung:

1. Was tue ich, was ich weiterhin tun soll?

2. Was tue ich, womit ich unbedingt zu tun aufhören soll?

3. Was habe ich noch nicht angefangen zu tun,
was ich schon längst hätte tun sollen?

Mittwoch, 21. Februar 2018

Fürbitten 22.2. Kathedra Petri? Was soll das sein?



22.2.2018 Kathedra Petri
Kirche: mehr Ort der Barmherzigkeit und weniger "Lehrstuhl" 

Eigentlich geht dieses Fest auf einen heidnischen Brauch im alten Rom zurück. Im Totengedenken hat man dort zu eigenen Feiern Speisen für die Verstorbenen gebracht und für jeden Toten auch einen Sessel,einen Stuhl (cathedra) hingestellt. Die Christen haben bei diesem Totengedenken an Petrus gedacht – aber ab dem 4.Jahrhundert hat Rom diese Feier mit heidnischem Hintergrund verboten. Statt dessen hat man nun den Sessel, den „Stuhl“ des Petrus als „Lehrstuhl“ umgedeutet. Dieser „Lehrstuhl Petri, das wissen wir, hat in der Geschichte der christlichen Kirchen aber auch zu vielen Problemen geführt. Bitten wir heute

dass in den obersten Gremien der Kirchen um ehrliche Fortschritte in der Ökumene gerungen wird – an der Basis der Christen scheint ja alles viel unkomplizierter zu sein - und bitten wir um Dankbarkeit, für die Eigenheit der jeweils Anderen, von denen wir auch lernen können

bitten wir ganz besonders für Papst Franziskus, dass er seinen Reformkurs im Sinne einer Kirche der Barmherzigkeit, einer Kirche FÜR die Menschen fortsetzen kann. Der Papst selbst spricht offen von Behinderungen und absichtlichen Missverständnissen auf Seiten innerkirchlicher Kritiker 

bitten wir für die Priester in der Kirche, ihre Lebensform ist nicht einfach,
bitten wir, dass Druck und auch Vereinsamung von den Priestern genommen wird

bitten wir, dass mit Schwierigkeiten innerhalb der Kirche und auch innerhalb des Klerus
offen und ehrlich umgegangen wird,
dass vor allem auch alles getan wird, um Mißbrauch an Menschen in der Kirche zu verhindern.

bitten wir, dass kirchliche Vorschriften Menschen nicht niederdrücken, sondern ihnen Mut und Vertrauens ins Leben geben, dass die Kirche, aber auch wir alle, wie Jesus heilend und verzeihend auf Menschen zugehen, und nicht strafend und mit erhobenem Zeigefinger

bitten wir, dass es auch bei uns selbst nicht um das Hüten und Bewahren alter Vorschriften geht, sondern dass wir immer wieder den Geist Gottes in neuen Situationen und Herausforderungen erkennen und annehmen 

und bitten wir, dass wir unseren Glauben mit Freude und Liebe leben und uns in der Gemeinschaft der Kirche zu Hause fühlen


So bitten wir dich guter Gott, dass wir selbst einen guten Weg mit der Kirche gehen können und dass uns immer bewusst ist, dass wir alle eine „priesterliche Berufung“ haben, wie es im Buch der Offenbarung steht "Christus liebt uns … er hat uns die Würde von Königen gegeben und uns zu Priestern gemacht für den Dienst vor seinem Gott und Vater",
(Offb 1,5f.).

Fasten 8 in der Zärtlichkeit einander erkennen


Wir sind in unsrem Element
im Zustand der fressenden Larve

und können nur hoffen
bis in die Verpuppung zu kommen

in den durchsichtigen Kokon
in dem wir zu erkennen sind 

Eva Zeller