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Montag, 14. Januar 2019

Fürbitten 15.1. wenn schlechte Gefühle auf-und ausbrechen



15.1.2019  das 1.Wunder Jesu Mk 1.21

Markus schildert in seinem Evangelium, wie Jesus zum ersten Mal öffentlich in der Synagoge auftritt – und hier auch vor allen Menschen sein erstes Wunder wirkt. Die Menschen sind fasziniert und erschrocken gleichzeitig. Vor ihren Augen wird ein Mann wird von einem „unreinen Geist“ geheilt. Das ist eine altertümliche Formulierung, heute würde man wohl eine schwere psychische Störung konstatieren. Aber wir wissen nur zu gut von uns selbst, wie viele Gedanken und Gefühle es gibt, die einen richtiggehend quälen.  Auch wir können befreit werden, von dem, was uns unfrei macht. So bitten wir heute

Für uns selbst, dass wir nicht hilflos unseren Gefühlen ausgeliefert sind: Wut, Zorn, Eifersucht,
dass uns Angst, Depression und Antriebslosigkeit nicht lähmen
dass wir auch unsere Launen beherrschen können, 

dass wir uns nicht in fixe Ideen und Vorstellungen verrennen bei der Arbeit, in der Familie
dass wir bewahrt werden von Abhängigkeiten und Zwängen, mit denen wir dann auch anderen das Leben schwer machen

dass uns auch die Liebe nicht besessen macht und den anderen besitzen will
dass wir vielmehr auch in andere einen guten Geist legen, Freude und Zuversicht
dass wir dem guten Geist Gottes in uns ganz vertrauen können

bitten wir für all die Menschen, die nicht mit kranken Gefühlen fertig werden, die zur Gefahr für andere werden

bitten wir auch, dass in der Politik wieder ein guter Geist einzieht, Mitgefühl, Solidarität, Toleranz und Respekt


Du guter Gott, nimm von uns was uns belastet, was uns niederdrückt, was unser Denken und Fühlen beherrscht. Mach heil in uns, was in der Tiefe unseres Herzens krank und verletzt ist. Leg deinen guten Geist in uns. Darum bitten wir im Namen Jesu Amen