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Sonntag, 21. Juli 2019

Fürbitten 22.7. LIEBE kann auch loslassen



22.7.2019 Maria Magdalena Joh.20.1 „Halte mich nicht fest“   
Maria Magdalena war für Jesus ein ganz besonderer Mensch. Sie wird an erster Stelle der Frauen genannt, die Jesus geheilt hat und die ihn dann begleiten und unterstützen. Dass Magdalena die große Sünderin war, als die sie in der Kunst dargestellt wird, ist nicht bewiesen. Sicher ist: Maria Magdalena war bis zuletzt an der Seite Jesu, sie harrte beim Kreuz aus, sie war dabei, als man Jesus begraben hat. Maria Magdalena ist die Erste, die Jesus nach seiner Auferstehung sehen darf. Es ist eine Szene voll Zärtlichkeit und Liebe. Und doch sagt Jesus zu ihr:  „Maria, halte mich nicht fest“. Wie schwer ist es, nicht festhalten zu dürfen, was man so sehr liebt! Sind wir nicht auch immer wieder in einer ähnlichen Situation. Man will festhalten, man will, dass alles so bleibt, wie es einmal war. Bitten wir heute

Lass uns erkennen, wenn die Zeit gekommen ist, auch in der Liebe los zu lassen
lass uns nicht Besitz ergreifen von Menschen, die wir lieben

lass uns aufhören, so vieles und auch Menschen „festhalten“ zu wollen
lass, dass wir uns nicht an das klammern, „was einmal so schön war“

lass uns Vertrautes loslassen, damit wir Neuem begegnen können
gib uns Vertrauen in unsere leeren Hände

Maria Magdalena ist zum Symbol für eine Frau geworden, die leidenschaftlich liebt Schenke uns allen, gerade auch den Männern, immer wieder Momente dieser Hingabe und Selbstvergessenheit

Lass uns spüren, wonach wir Sehnsucht haben, Lass uns mit ‚Leib und Seele nach Liebe suchen, Gott, ganz gleich wie alt wir sind

Lass uns satt an Lebensfreude sein, Gott. Halt uns fest mir Deiner Hand. Verlass uns nicht, wie auch wir lernen wollen, unserer Liebe auch in Schwierigkeiten treu zu bleiben

Du guter Gott, in Deiner Liebe finden wir das Abbild all dessen, was wir ersehnen. So oft sind wir innerlich wie ausgetrocknet, wie abgestorben – lass, dass  wir einander die Liebe geben, die jeder von uns so sehr braucht. Lass uns lieben wie Maria Magdalena geliebt hat.Amen

Buben 9 und wo bitte ist CAPRI .....

"....und heute geht es nach CAPRI, ", sagen Mama und Papa in der Früh. Wenn der
Knucki wüsste, was ihn dort an
kulinarischer Köstlichkeit erwartet, dann wäre er ja gleich außer Rand und Band.
Mega Mega Mega Zitronen gibt es dort,
Knucki ist doch verrückt nach Zitronenscheiben,
die er auslutschen kann .....
mit einer einzigen Capri Zitrone wäre er
zumindest eine Stunde versorgt ...
LIMONCELLO, eine der Köstlichkeiten
von Capri .....der Arthur dagegen hätte lieber
einmal eine Insel mit Gefängnis ....aber davon

später ... jetzt einmal sind die Burschen
wieder einmal auf einem Schiff, Beide lieben
das Sitzen am Deck, den Fahrtwind, wenn
die Mama auch immer wieder den Knucki

unter ihren großen Hut steckt, damit ihn
die Sonne nicht allzu sehr erwischt...
Ja, Sonne, Sonne, Sonne ...auch an diesem Urlaubs
Tag ein strahlender Himmel ...
gemeinsam mit der Buben Familie natürlich auch viele, viele andere
Touristen am Boot ....  alle, alle wollen sie nach Capri ....

ja, leider nicht nur  diese
vier Personen,
sondern .....hunderte,
hunderte, hunderte ...

Locker bis 100 kann der Arthur ja schon
zählen, aber da kommt er nicht mehr
mit
100, 100, 100, 100, 100....Touristenströme ergießen sich
durch die engen Gassen - bitte
WO ist CAPRI? Man sieht doch kaum
etwas von der malerischen kleinen
Stadt hoch oben am Felsen

ja, hoch oben am Felsen,
Capri ein Felsennest .....
von der Schiffs Anlegestelle ginge es ja eigentlich
900 Stufen hinauf und hinauf und hinauf  ....
900 Stufen - der Arthur ist in Wien ein begeisterter
Stufen Geher, nein, sogar Stufen Läufer ...
aber bei 900 würde er vermutlich doch irgendwann mitten drinn  kapitulieren
Geschweige denn Mama und Papa und der
Knucki, und noch dazu der große Doppel Buggy
Also nimmt man ein Taxi - Wartezeit eine Stunde -
und dann schiebt sich das Auto steil, steil hinauf, teilweise nur im
SchrittTempo, eingekeilt oben bereits von den Touristenmassen .....


jetzt hilft wirklich nur mehr ein Limoncello

Soll man sich vorstellen, dass alles da oben wäre ein riesiger Zoo?
Dann wäre doch auch das Touristen Gucken lustig und spannend. 
Du meine Güte, wie die herum laufen .... 


Kein Wunder, wenn Capri wie Venedig an Zugangs-Beschränkungungen für Touristen denkt.
Für Kleiderordnung wäre die Moa übrigens auch, (würde das Öffi fahren allein schon in
Wien doch merklich entspannen ...) aber die Burschen sind nicht in Wien, sie waren dann auch
nicht in der Grotta azzura ...... sie freuen sich auf die Heimfahrt die Beiden ...und auf ihren
tollen Sandstrand in San Angelo -
und der Arthur träumt bereits wieder von seinem Sandbau Alcatraz ...
Aber wie gesagt, davon später mehr .....
Ciao Capri






Samstag, 20. Juli 2019

Fürbitten Sonntag 21.7. eine Lektion über GASTFREUNDSCHAFT



21.7.2019 Gen.18.1 Über die Gastfreundschaft   Lk.10.18 Marta und Maria

Eine Lektion über die Gastfreundschaft bekommen wir heute in den Lesungen. In der jüdischen Bibel ist es Abraham, der orientalisch großzügig, drei ihm unbekannte Männer bewirtet – einer von ihnen, so wird sich dann herausstellen, ist Gott persönlich. Er wird dem alten Abraham und der alten Sarah versprechen, dass sie noch einen Sohn bekommen. Im Evangelium ist es Jesus, der bei zwei Frauen zu Gast ist. Marta und Maria. Marta strudelt sich ab, um ihrem Gast das Beste zu bieten, beklagt sich aber gleichzeitig bitter, dass ihre Schwester Maria diesem Jesus lieber in Ruhe zuhört. Eigentlich geht es letztlich um das, was wir heute "Willkommens-Kultur" nennen. - Vielerlei sagen uns diese Lesungen, so bitten wir


  
Dass wir es mit der Gastfreundschaft ernst nehmen, auch wenn wir nicht alle Fremden und Bedürftigen einladen können. Aber dass wir im Herzen offen sind für die, die Hilfe brauchen

Dass auch die wohlhabenden Länder Europas erkennen, dass sie sich der Hilfe für Hilfesuchende nicht verweigern dürfen

Dass auch die christlichen Kirchen nicht kleinlich und ängstlich sind, wenn es um die
Gastfreundschaft für die jeweils anderen und das gemeinsame Abendmahl geht

Dass wir gerade jetzt in den Sommermonaten wieder lernen, unsere Freundschaften
zu pflegen, dass wir unsere Tage nicht zumüllen mit Pflichten und Terminen

dass wir uns über Unvorhergesehenes freuen, über alles, was unsere Routine unterbricht

dass wir alles liegen und stehen lassen können, für eine Sache, die uns am Herzen liegt
dass wir aber auch sehen, wo wir anderen Arbeit abnehmen können

dass wir aber vor allem auch aufmerksam dafür sind, wie Gott uns gerade auch heute wieder begegnen will,  – durch so viele Kleinigkeiten, die jeder Tag mit sich bringt, auch der heutige dass wir

so bitten wir, komm, sei bei uns guter Gott, lass dich erkennen – in der Gemeinschaft mit unseren Schwestern und Brüdern. Amen



Freitag, 19. Juli 2019

Fürbitten 20.7. Gewohntes zurücklassen



20.7.2019 Ex.12.37 Auszug aus Ägypten

Die Israeliten brechen aus der Gefangenschaft in Ägypten auf. Moses verspricht, sie in das „gelobte Land“ zu führen. Das ist ein magischer Moment, wenn man Altes hinter sich lässt, wenn man sich auf ganz Neues einlässt. Noch ist man voll Begeisterung, die Mühen der Ebene kommen aber erst. Auch uns, in unserem kleinen Alltag geht es nicht anders. Bitten wir heute


Dass wir uns immer wieder auf Neues einlassen
dass wir aber auch Rückschläge und Stillstand aushalten

dass wir die Begeisterung nicht verlernen
dass wir aber auch nüchtern und realistisch bleiben

dass wir uns Vieles zutrauen
dass wir aber auch auf die Kraft der Gemeinschaft vertrauen

dass wir für unsere Vorhaben und Pläne einen langen Atem haben
dass wir aber auch akzeptieren, wenn nicht wir es sind, die die Früchte ernten

dass auch unsere Kirche sich immer wieder neu auf den Weg macht
dass wir immer wieder Neues in den Blick nehmen und Altes doch auch bewahren

So bitten wir, guter Gott, seit mit uns, wenn wir uns auch heute wieder auf den Weg machen. Auf einen Weg, von dem wir oft nicht wissen, wohin er uns führen wird. Wir gehen mit Jesus, unseren Herren und Bruder. Amen

Donnerstag, 18. Juli 2019

Fürbitten 19.7. Hinaus ins Freie



19.7.2019  Der Weg in die Freiheit Ex.11.10 Mt.12.1

Die heutige Lesung aus dem Buch Exodus ist für Juden und Christen eine entscheidende Erzählung. Sie ist das Zentrum des jüdischen Pessach-Festes – und sie ist ein Schwerpunkt im christlichen Osterfest. Das jüdische Volk in der ägyptischen Gefangenschaft bereitet sich – mit Hilfe Jahwes – auf den Weg in die Freiheit vor. Ein Bild auch für unseren Weg – der uns aus vielem, was uns gefangen hält, in die Freiheit führen soll. Von dieser Freiheit spricht Jesus im Evangelium – und auch davon, dass Gott Barmherzigkeit will, keine blutigen Opfer mehr. Bitten wir um diesen Weg in die Freiheit der Kinder Gottes

Dass wir uns nicht hinter Regeln und Vorschriften verschanzen, sondern den Mut zu einer eigenen Entscheidung haben

Dass wir uns immer wieder kritisch fragen, was das eigentliche Motiv unseres Handelns ist

dass wir auch nicht zu ängstlich und zu bequem sind, um uns von alten Verhaltensmustern zu verabschieden

dass wir in unserem Glauben nicht stecken bleiben in Äußerlichkeiten, in leeren Formeln und Riten, dass wir nichts „Frommes“ tun, nur weil es „Pflicht“ ist

dass wir nicht krampfhaft nach „Opfern“ suchen, sondern Tag für Tag das annehmen, was uns aufgegeben wird

Dass wir wie Jesus immer danach suchen, was uns selbst, aber auch was Anderen in der jeweiligen Situation gut tut

Bitten wir, dass auch unsere kirchlichen Vorschriften Menschen Mut und Trost für ihr selbst gewähltes Leben geben, denn „zur Freiheit sind wir berufen, wir sind Hausgenossen Gottes“, sagt Paulus

Und bitten wir für uns Christen, dass wir nie die jüdischen Wurzeln unseres Glaubens vergessen  

So bitten wir guter Gott. dass wir uns nicht mit Verboten und Ängsten herumplagen, dass DU keine Verbotstafel in unserem Leben bist, sondern ein Hinweisschild für Freude und Freiheit und Zuversicht. Darum bitten wir im Namen Jesu. amen

Buben 8 und .....WER ist hier MATT????

Ob Arthur und der Arthur Papa es wissen?
Der TAG des SCHACHS ist heute!!!
Die Moa muss zugeben, auch sie liest es eben nur
zufällig .... dabei hat sie doch schon in aller Früh
bei einem Knucki Video im Hintergrund
Arthur und Papa beim Schachspielen gehört:
"nein, das sollst du niemals tun, der König...."sagt
der Papa soeben. Aber der Arthur meint:
"Nein, nein Papa,
weißt du was ich machen will, ich will
den Bauern ...."
Ups, in aller Früh .... SCHACH.
Aber auch in Wien ist es ja nicht anders ....
Die Beiden, Papa und Arthur, brauchen keinen
"Tag des Schachs" ....  der Arthur bittet mindestens in aller Früh und noch am Abend vor dem Schlafengehen
darum: Bitte Papa, EINE Partie ....."
und wenn der Papa in der Früh vielleicht
gerade noch schläft? Oder wenn es im Autobus
zu sehr rumpelt für das Reise-Schachbrett?
Na dann, muss die Mama ihr handy heraus-
rücken, damit der Arthur auch da
Schach spielt  .....
Und was er dann macht, wenn er nicht gewinnt?
Er ärgert sich, er ärgert sich, er ärgert sich
der Arthur .... und da hilft nur noch, dass ihn
der Knucki mit seinen Späßen wieder auf die schöne
Insel Ischia zurück bringt .... die ist kein Schachbrett

sondern täglich ein neuer Traum.
In San Angelo waren die Burschen zum Beispiel.
Leider, die deutsche Bundeskanzlerin war gerade
nicht da, sie hätte sich natürlich maßlos über den
Buben-Besuch aus Wien gefreut ....die aber waren
beschäftigt genug.

EIS - die köstlichsten Stanizel


PIZZA - groß wie Wagenräder





FRUCHT Cocktails
oder auch Kindersäfte -
hier jedenfalls bekommt der Knucki immer seine extra Zironenscheibe dazu -
süchtig ist er nämlich nach Zitrone!!!
Während er bei den süßen Nektarinen dramatisch grimassiert "sauer, sauer"

Geheimnisvolle Damen hinter Gittern
gibt es zu bestaunen

und wäre da nicht etwas für die Moa:
eine FAHRRAD
ANTIQUITÄT
Ja, auf Ischia kann man vieles
entdecken.

Sogar einen Gecko haben die
Burschen entdeckt
haben dem blitzschnellen
Kerl direkt eine Weile zusehen
können, ehe er im satten
grünen Gebüsch verschwindet.

Knucki amüsiert sich dafür
ganz besonders über die Tauben -
und wenn beide die Müdigkeit überfällt:
Nullo Problemo: Der große Doppel Buggy
ist immer bereit.
So rührend sind die Fotos mit den schlafenden wilden
Kerlen, der Knucki hat seinen Kopf ganz auf Arthurs
Schulter gebettet, und sicher genau das lässt den großen Bruder ganz besonders gut und tief schlafen


DOLCE e' la VITA - 
das muss man den Beiden nicht erst extra sagen


ja, und vielleicht gewinnt der Arthur heute ja auch noch
seine Schach Partie
am "Tag des Schachs" 




oje: ein PS der Moa
Tag des Schachs ist erst am 20.Juli
die Moa hat "ungeprüft" einem Artikel der
"Wiener Zeitung" vertraut.....
ach, was für Zeiten!
Nicht einmal auf das Amtsblatt der Republik
darf man sich mehr ungschauter verlassen


so, jetzt braucht auch die Moa eine Erfrischung!!

Mittwoch, 17. Juli 2019

Fürbitten 18.7. wenn das Leben wieder leicht wird



18.7.2019   Ex. 3.13 Ich bin der „Ich bin DA“  
Mt.11.28 kommt alle zu mir die ihr geplagt und beladen seid 

Ich bin der „ICH BIN DA“ : so nennt sich  Gott selbst, als ihn Moses nach seinem Namen fragt. Muss er doch den Juden in Ägypten erklären, wer ihn beauftragt, sie aus der Sklaverei heraus zu führen.  ICH BIN DA - Jesus sagt es im Evangelium mit ähnlichen Worten: ICH BIN DA. KOMMT ZU MIR. Hier findet ihr Ruhe.  Bitten wir heute, dass wir in dieser Zuversicht der Gegenwart Gotts leben können

Bitten wir für alle, die ein schweres Herz haben, die aus einer Lebenssituation keinen Ausweg sehen

für alle, die krank sind, gerade in diesen Sommertagen, die Angst vor einer Diagnose haben, Angst vor der Zukunft, Angst vor Schmerzen

für alle, die helfen sollen und helfen wollen: dass es nicht über ihre eigene Kraft geht

bitten wir für alle, die sich selbst eine Last sind, die Depressionen haben, die sich überfordert fühlen, denen alles zu schnell geht    

für alle, die oft gerade im Urlaub in eine Sackgasse geraten, wo Konflikte aufbrechen und Probleme oft besonders deutlich werden in der Gemeinschaft, mit einem Partner, mit Kindern

bitten wir für alle, die an so vielen Orten der Welt hilflos Opfer von Hunger, Krieg, Katastrophen und Gewalt sind

bitten wir für die neue Führung der Europäischen Union, dass sie die großen anstehenden Herausforderungen wie Klimaschutz und Flüchtlingshilfe meistern kann


So geben wir Alles in deine Hand, guter Gott. Unsere guten und unsere schlechten Tage. Mit Jesus dürfen wir unseren Weg gehen. Dafür danken wir dir, durch IHN, Christus unseren Herren und Bruder. Amen

Dienstag, 16. Juli 2019

Fürbitten 17.7. wenn Gott einem begegnet



17.7.2019 Ex..3.1 Gott im brennenden Dornbusch

Wie ist das, wenn Gott einem begegnet? Moses erahnt IHN in einem brennenden Dornbusch, der brennt und doch nicht verbrennt und aus dem Gott zu ihm spricht. Moses soll seinem in Ägypten versklavten Volk die Zusage Jahwes bringen: „Ich werde euch in das Land der Freiheit führen.“ Aber Moses ist Realist: was soll ich den Leuten sagen, wer bist du, wie heißt du, fragt er. Und Gott nennt seinen Namen: „Ich-bin-der-ich-bin-da“. 
Rufen wir ihn heute mit Worten der Namen Gottes Litanei

Du, der Du-da-bist
Bei allen Völkern, in allen Sprachen der Erde
Gott, mit tausend Namen, von denen jeder dich nennt
Gott Jahwe, Theos, Deus, Bósche, God, Dieu
Sei bei uns – und schenke uns Frieden
wir bitten dich erhöre uns

Du, der Du-da-bist
Höchster, Lebendiger, Vater, Herr, Schöpfer der Welt, unsere Mutter, Herrscher über das All Dreifaltiger, Gott in tausend Bildern, von denen keines dich beschreibt
Sei bei uns – und schenke uns Versöhnung
Wir bitten dich erhöre uns

Du, der Du-da-bist
Anfang und Ende, Höhe und Tiefe, Säule von Feuer, wandernde Wolke
Gott deines Volkes, Gott aller Kinder, Lieber Gott, Gott im Himmel
Sei bei uns – und schenk uns deine Nähe
Wir bitten dich erhöre uns

Du, der Du-da-bist
In unserer Mitte, mitten in uns, ausgeliefert unserer Laune, ausgeliefert unserem Spott,
dein Name werde geheiligt, nicht ausgelöscht, sondern weitergesagt
an die Kinder unserer Kinder, deine Gegenwart eine Botschaft, die nicht stirbt
sei bei uns – und schenke Heimat und Freiheit
wir bitten dich erhöre uns

Du, der Du-da-bist
Mit deiner Treue, mit dem Schatten deiner Flügel, mit deinen Wundern
In den Augenblicken unseres Glücks, im Leiden, im Tod, in einer Welt ohne Gott
Du unsere Hoffnung, unsere Zuflucht, unsere Freude
DU - sei bei uns – mache uns zu Menschen deiner Barmherzigkeit
Wir bitten dich erhöre uns

So bitten wir: dass wir dich erkennen Gott Nicht nur in den großen Momenten unseres Lebens sondern auch in unseren Sorgen, in unserer Mutlosigkeit, in unserem Versagen. 
Sei DU DA   - Hier und Jetzt - für uns alle - und in alle Ewigkeit. Amen



Montag, 15. Juli 2019

Fürbitten 16.7. Prophet, Prophetin sein

Statue des Mose von Michelangelo


16.7.2019 Moses, der sein Volk aus Ägypten führt

In den Lesungen der nächsten Tage steht eine Zentralfigur der jüdischen Bibel im Mittelpunkt: Moses. Jener mächtige Prophet, der sein Volk, das jüdische Volk, in einer 40jährigen Wanderung aus der Knechtschaft in Ägypten geführt hat. Moses gilt als Begründer des Monotheismus - das erste der von ihm übermittelten Gebote Jahwes lautet: "Du sollst keine anderen Götter haben neben mir" - und damit als Stifter von Judentum, Christentum und Islam. Moses gilt auch als Gesetzgeber, dessen Dekalog, die Zehn Gebote, bis heute Basis eigentlich aller ethische Ordnung ist. Heute wird im Buch Exodus sowohl die wunderbare Rettung des kleinen Baby Moses erzählt – dann sein sorgloses Leben am Hof des Pharao – bis ihm schließlich die Unterdrückung seines Volkes bewusst wird. Moses erschlägt einen ägyptischen Aufseher, er muss fliehen und erfährt schließlich am Berg Horeb in einem brennenden Dornbusch die Gegenwart Gottes. Dieser Gott gibt ihm den Auftrag, das jüdische Volk aus Ägypten herauszuführen, hin ins „gelobte Land“. Zu jeder Zeit gibt es Menschen, die eine prophetische Funktion haben, und auch wir selbst dürfen sie uns zutrauen. Bitten wir heute

Für alle, die für bessere Lebensbedingungen anderer kämpfen

Für alle, die den Mut haben, sich für die Rettung von Flüchtlingen zu engagieren

Für alle, die sich für Umwelt und Tierschutz einsetzen

Für alle, die in ihrem täglichen Umfeld vor der Not anderer nicht wegschauen

Für alle, die auf Ungerechtigkeit und Unrecht hinweisen

Für alle, die sich um Frieden und Versöhnung bemühen

Wir bitten aber auch für uns selbst, dass wir immer wieder spüren, dass Gott auch
durch uns wirken will, auch heute wieder

so bitten wir im Namen Jesu  Amen

Sonntag, 14. Juli 2019

Fürbitten 15.7. Manches bleibt einem einfach nicht erspart

Foto Samya Hamieda Lind , genehmigt


15.7.2019 Mt.10.34  …wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt   Ex.18

Sommer, Sonne, Ferien – heute Montag auch ein neuer Wochenanfang. Möchte man da nicht gerne aufmunternde Worte in der Liturgie hören. Die neuen Lesungen aus dem Buch Exodus erzählen, wie sich plötzlich die Situation der bis dahin angesehenen Juden in Ägypten verschlechtert. Ein neur Pharao hetzt das Volk auf, jüdische Mitbürger werden zu Sklaven gemacht – man spürt direkt die Pogromstimmung. Und im Evangelium ist es Jesus, der vom Kreuz tragen spricht, wie eine Drohung klingt sein Satz:  „Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren?“ All das will man vielleicht gar nicht hören. Und doch wissen wir, jeder aus persönlicher Erfahrung, dass es dieses „Kreuz-tragen“ gibt – ob ein ganzes Volk die bittere Erfahrung von Unterdrückung und Bedroht-sein macht oder ob wir selbst als Einzelne immer wieder vor neuen Problemen stehen.  So bitten wir

dass wir immer besser lernen, die Herausforderungen in unserem Leben anzunehmen
und zu akzeptieren

dass wir gelassen sind und einen langen Atem für alles haben, was ungeplant auf uns zukommt

dass wir uns nicht krampfhaft etwas zum „Kreuz tragen“ suchen, aber dass wir Geduld und Vertrauen haben, wenn Schwierigkeiten zu bewältigen sind

dass wir aber auch die richtige Balance finden zwischen „etwas ertragen“ und dem Bewusstsein, uns zu wehren und gegen ein Problem anzukämpfen

dass wir aufmerksam sind für das Kreuz, die Sorgen und die Ängste Anderer

dass uns die Freude am Leben nicht verloren geht, auch wenn wir wissen,
dass das Kreuz einfach dazugehört

bitten wir für alle, die heute und jetzt und in diesen Tagen Schweres tragen und ertragen müssen.

 
Du guter Gott, immer wieder brauchen wir eine Extra Portion Kraft zum Leben. Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen, die uns viel abverlangen. Lass uns daran glauben, dass wir dir rückhaltlos vertrauen dürfen. Das bitten wir im Namen Jesus, mit dem wir auf dem Weg sind. amen.

Buben 7 Schildkröten in Ischia?

Für vieles ist Ischia bekannt und berühmt und geliebt - aber
Meeres-Schildkröten am Strand?
EINE jedenfalls wurde gesichtet -
und die Moa, ja die Moa, die
so ungern verreist,
ja die Moa wäre am liebsten ins nächste Flugzeug gestiegen, um
diese wie frisch geschlüpfte
Schildkröte abzubusseln.
KNUCKI heißt sie - und sie ist verrückt nach Meer.
Auf zwei festen Beinchen steht diese
"Schildkröte" zunächst im Meer, gehalten vom Papa,
Knucki kann nicht genug von den immer und immer wieder kommenden Wellen bekommen - und als es endlich heißt: "Aber jetzt raus aus dem Wasser Knucki" ...
als der Knucki am Strand
wieder fest in Windel und T Shirt verpackt wird -
da plötzlich,
so schnell können Mama und Papa nicht schauen -
macht sich der Knucki mutterseelenallein
auf allen Vieren auf den Weg,
ohne links und rechts zu schauen, Knucki krabbelt
zielsicher und unbeirrt durch den Sand bis .... ja bis
zurück zu SEINEM Meer. Wie die frisch
geschlüpften Baby Meeresschildkröten zieht es ihn,
zum Meer.  Auf allen Vieren hält er kurz inne,
er scheint den Wellen etwas entgegen-
zu rufen und dann, unaufhaltsam, setzt er seinen
Krabbelweg zum Wasser fort. (Natürlich, schwer beobachtet
von Mama und Papa)....aber während die nun fest überzeugt sind, dass der Knucki doch sicher schon im nassen Gatsch Halt machen wird...ist der schon mit den Händchen im Wasser,
BEREIT sich in die nächste  Meeres-Welle zu werfen .....
ja wie die kleine frisch geschlüpfte grechische Meeres-
Schildkröte am Foto.
MEER  MEER  MEER
Klar, gleich schnappt die Mama diese kleine Meeres-
Schildkröte namens Knucki und hebt sie hoch...
auch der große Bruder war ja stets an seiner Seite ...
Knucki ist empört, empört .....man hat ihm den Weg
ins Wasser versperrt ..... selbst der schönste Sandkübel
und der schönste Sand Gatsch sind da nur schnöder
Ersatz......Herrlich zu sehen, wie die Buben, beide,
das Mittelmeer genießen - viel wärmer ist es, als

der bis dahin gewohnte Atlantik. Viel sanfter und angenehmer die Wellen ....
Während die beiden Burschen den Strand gar nicht verlassen wollen
zieht es Mama und Papa schon zu den kulinarischen Köstlichkeiten auf der Hafenpromenade in Porto, dazu die unzähligen Restaurants
Selbst der Arthur
findet ein paar Oliven zum Knabbern - während der Knucki seinen ersten
Mozzarella verspeist und im Anschluss daran auch noch
Zitronenscheiben auszuzzelt - und wenn er dabei auch
das Gesichtchen noch so sehr  verzieht: soooo sauer, sauer!!! ..... die Zitronenscheibe gibt er nicht aus der Hand ...süß oder sauer:
ESSEN ist für Knucki Lebensgenuss
"Ein LEBEMANN ist das", sagt die Mama schon,
weil dieser Knucki so sehr alles, alles genießen kann.
Viel zu schnell
geht dann der erste ganz echte Urlaubstag auf Ischia zu Ende.
Mama und Papa beschließen den Tag mit einem fruchtigen Cocktail
während
irgendwann dann doch auch die lebhafteste Buben-Bande ermüdet:
EINTRÄCHTIG wie immer machen
die Herren ein kleines Nickerchen in ihrem
Doppel-Buggy
Und ein wenig später schon werden
sie daheim, auf ihrer Appartements-Terrasse
den schönsten
SONNENUNTERGANG erleben!!!!!
Ja, das sieht man in Wien nicht,
wie sich die Sonne zum heia machen
ins Meer zurückzieht!!!







Samstag, 13. Juli 2019

Fürbitten Sonntag 14.7. nicht viel reden: HELFEN



14.7. 2019  Lk.10.25  Barmherziger Samariter 15.Sonntag

So oft fragen wir uns: „Was will Gott von mir? Oft denken wir uns komplizierte Dinge aus, wie der Gesetzeslehrer im Evangelium, der Jesus wissen will, „was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen will?“. Von Jesus bekommt dieser Fragesteller und von Jesus bekommen auch wir eine ganz einfache Handlungsanweisung: Geh und mach dich dort nützlich, wo du gebraucht wirst.  SCHAU HIN – BLEIB STEHEN – REICH DIE HAND.
Manchmal muss man dazu auch vom hohen Ross steigen, wie der Samariter im Gleichnis. Und noch etwas ist wichtig, ganz wichtig: wir können uns „den Nächsten“ nicht aussuchen, er ist da – irgendwo – auf unserem Weg …. so bitten wir

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn es uns gerade gar nicht ins Konzept passt

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn uns Menschen fremd scheinen
 
dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn uns gerade 100 Argumente einfallen, warum ein anderer das sicher besser erledigen könnte

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn es uns vermeintlich Nachteile bringt

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn wir glauben, eigentlich läuft uns die Zeit davon

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn wir unseren Einsatz vielleicht für sinnlos halten

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn uns andere für unser Engagement belächeln

Dass wir aber auch sehen, wer uns selbst zum Helfen geschickt wird  - Dass wir Hilfe nicht ablehnen, dass wir dankbar für die Menschen auf unserem Weg sind, dass wir erkennen, wie wichtig „UNSER Nächster“ für uns selbst ist


So bitten wir: du guter Gott, hilf uns „Nächste“ zu sein, in unserem kleinen Umfeld und überall dort, wo wir zur Linderung des großen Elendes beitragen können. Mach die Menschen in Europa wieder großherzig und lass uns Wege finden unser Leben und unseren Wohlstand zu teilen. Wir bitten im Namen Jesu amen


Freitag, 12. Juli 2019

Fürbitten 13.7. immer ein Happy End?


13.7.2019 Gen. 50 Gott schreibt gerade, auch auf krummen Zeilen

Mehrere Tage lang haben wir in den Lesungen die Geschichte von „Josef und seinen Brüdern“ gehört. Eine klassische Geschichte, die nicht zuletzt durch die Tetralogie von Thomas Mann vielschichtig ausgelotet ist. In der biblischen Erzählung soll Josef von seinen Brüdern aus Neid und Eifersucht zunächst getötet werden und wird dann verkauft  – er endet aber nicht als elender Sklave, sondern bekommt hohen Einfluss beim ägyptischen Pharao: so kann er in einer großen Hungersnot zum Retter seiner Familie werden. Er vergibt den Brüdern – und weist darauf hin: Es ist zwar Böses geschehen – aber Gott hat daraus Gutes entstehen lassen. Mit dieser großen Zuversicht bitten wir auch heute

Dass auch aus all den Dingen, die uns nicht gelingen, doch noch Gutes entstehen kann

Dass vielleicht selbst Gutes aus dem entstehen kann, was wir in Zorn und Eifersucht oder aus anderen Beweggründen falsch gemacht haben

Dass wir auch in aller Hilflosigkeit und Angst nicht aufhören zu vertrauen, dass Gott es ist, der die Dinge zu einem guten Ende führt

Dass wir bedingungslos zum Verzeihen fähig sind, wie auch uns immer wieder verziehen wird
Dass uns eigenes Leid nicht bitter und böse macht

Dass wir Gelassenheit und Weisheit aus all dem gewinnen, was uns auch der heutige neue Tag wieder bringt

Dass auch in der verzweifelten Situation von Gewalt, Krieg und Terror ein Licht am Ende des Tunnels möglich wird, dass wir das Beten dafür und die Hoffnung nicht aufgeben

So bitten wir guter Gott, dass du auch unsere Lebensgeschichte zu einem guten Ende führst. Du, der Du Anfang und Ende bist, du, in dessen Hand wir auch heute wieder diesen Tag legen. Dafür danken wir dir – im Namen Jesu. amen

Buben 6 ...und schon wieder unterwegs

GESTERN noch war die Moa mit dem Knuck
mittags gemütlich spazieren -
und keine 24 Stunden später ist der mit seinem Bruder schon auf der Fähre von Neapel nach Ischia. Da kommt die Moa ja mit dem
Denken kaum mehr mit.
GESTERN erst hat der große Arthur
seinen letzten Tag in der alten
Kindergarten-Gruppe gefeiert - heute schon totaler Kulissenwechsel

und er balgt schon am frühen Nachmittag mit dem kleinen Bruder
auf einer großen Terrasse mit Meer-Blick.
In Wien das Wetter kühl (puh, aufatmen)
auf Ischia planschen die beiden vielleicht
schon bald im Pool - oder eher in einer der
Thermalquellen???  Der erfrorene Arthur liebt
Badewannen-Temperatur - dem Knucki ist

jedes Wasser recht. Hauptsache: hinein ins Wasser -
und Hauptsache: sein Arthur ist mit dabei.
Eine Premiere
können Mama und Papa
jedenfalls
diesmal zum Urlaubsantritt feiern:
denn die Moa glaubt, fast zum ersten Mal sind diesmal
kurz vor dem Urlaub keine Kinderkrankheiten ausgebrochen:
Knuckis lila Hautausschlag
ist ja nur ein Zeichen für seine absolut gesunde Ernährung!
Waren es Heidelbeeren?
Waren es Brombeeren?
Jedenfalls, diese Krankheit war abwaschbar...

Also voll hinein in den Sommer-Urlaub gehupft

Brüder, ein Herz und eine Seele


PS 
Vor dem Wien Abflug im Zeitungs-Shop hat Arthur noch frühaufstehens-grantig gerufen:
"ich will doch keine blöden Zeitungen kaufen, ich will ein Schachbrett "
Na, die Moa ist sicher: der Papa hat schon eines im Gepäck!!!
     

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