Seiten

Sonntag, 13. September 2026

Fürbitten 14.9. DAS KREUZ - lass es uns auch ein Zeichen der Hoffnung sein

 


14.9.2026 Fest der Kreuzerhöhung

Gefeiert wird heute das Fest der „Kreuzerhöhung“. Es hat seinen Ursprung in Jerusalem; dort wurde am 13. September 335 die Konstantinische Basilika über dem Heiligen Grab feierlich eingeweiht. An einem 13.September im Heiligen Land war angeblich auch das Original Kreuz gefunden worden, an dem Jesus gestorben ist. Helena, die Mutter von Kaiser Konstantin hatte danach suchen lassen. Am 14. September 335, dem Tag nach der Kirchweihe, wurde es nun in der neuen Kirche dem Volk zu ersten Mal gezeigt („erhöht“) und das Kreuz konnte verehrt werden. - Wenn wir heute von KREUZ sprechen, dann schließt das auch all das mit ein, was uns selbst an „Kreuz-tragen“ nicht erspart bleibt. Ob man religiös ist oder nicht: Leid und Schmerz gehören zum Leben. Wir alle wissen nur zu gut, auf wie viele Fragen es keine Antwort gibt – uns Christen hilft dann ganz oft der Blick zum Kreuz. Bitten wir für alle, die in einer schweren Situation sind

Wir bitten für all die Menschen, die Opfer von Krieg und Terror sind. Menschen, die nur Spielball von Politik und Machtinteressen sind

Wir bitten für die Opfer von Naturkatastrophen – denken wir in diesen Tagen besonders an die schwer getroffenen Menschen in Nepal

Wir bitten auch für die all die Menschen, die Opfer moderner Sklaverei und Menschenhandel sind, besonders an die vielen Frauen, die als Sexsklavinnen davon betroffen sind

Wir bitten aber auch für die Opfer alltäglicher, oft häuslicher Gewalt, wir denken besonders an all die Frauen, die Opfer männlicher Gewalt geworden sind, Frauen, die sterben mussten, Frauen die vor ihren Partnern fliehen müssen.   

Wir bitten vor allem auch für die Kinder in allen Teilen der Welt, wo sie nur Armut, Hunger, Krieg, Angst und Gewalt erleben. Und wir bitten für unsere Kinder und Jugendlichen, dass sie Freude und Sinn in ihrem Leben erfahren

Bitten wir auch für die vielen Menschen, die in großen auch finanziellen Sorgen leben müssen, bitten wir für die Kranken, die Pflegebedürftigen und bitten wir für die Vielen, die helfen, das Kreuz anderer wenigstens mitzutragen

Und bitten wir nicht zuletzt für uns selbst, dass wir das tragen können, was wir „unser Kreuz“ nennen: Wenn uns Verantwortung und Pflichten zu viel werden - wenn wir eigene Bedürfnisse für andere zurückstecken müssen - wenn wir in Versuchung sind, neidvoll auf das Leben anderer zu sehen - wenn wir oft mehr Pflicht erfüllen als Liebe empfinden

 

so bitten wir in dieser Stunde: Guter Gott hilf uns in allen Sorgen und Ängsten immer wieder auch Mut zu schöpfen und Vertrauen zu haben. Gib uns Freude am Leben – auch im Blick auf das Kreuz, lass es uns auch ein Zeichen der Auferstehung sein, Amen