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Montag, 29. Januar 2018

Fürbitten 30.1. wenn man manchmal einfach "nicht mehr kann" Mk.5.21




30.1.2018  Mk. 5.21  Blutflüssige Frau + Talita kum, Mädchen steh auf

Wo Jesus hinkommt, schöpfen Menschen wieder Hoffnung. Er ist Einer, von dem man sich Hilfe erwartet, er ist einer, auf den man sich traut, zuzugehen. Eine Frau, zu Tode erschöpft von jahrelangen schweren Blutungen, läuft Jesus nach und berührt ihn nur heimlich, weil sie sich davon Heilung erhofft – und auch erhält. Wenig später bittet ein Vater für seine Tochter, die im Sterben liegt. Auch ihr verhilft Jesus wieder ins Leben. Bitte auch wir

Dass wir nicht aufhören zu bitten und zu hoffen, auch wenn die Umstände oft hoffnungslos scheinen

dass wir uns auch selbst eingestehen, müde und erschöpft zu sein
dass wir es aushalten, selbst schwach und „bedürftig“ zu sein

dass wir die Hilfe anderer annehmen, dass wir anderen eine Chance geben,
uns zu helfen

dass wir immer besser lernen, auch für uns selbst zu bitten
dass wir Gott eine Chance geben, „an uns“ zu handeln

Dass wir einander beistehen und immer wieder auch für andere um Hilfe beten und bitten

dass wir nicht nur GOTT vertrauen, sondern auch einander, und dass wir dankbar die Hilfe
Anderer annehmen

dass wir uns am Ende unseres Lebens einmal „sterbensmüde“ hinlegen dürfen – im Vertrauen, dass du neues Leben schenkst


Guter, lieber, heilender, heilsamer Gott: wir sind schon so alt und erwachsen, dass wir oft das Bitten für uns selbst verlernt haben. Aber immer noch sind wir im Innersten „Kind“ - ein Kind oft hilflos und ängstlich. So strecken wir die Hände nach Jesus aus und vertrauen ihm und dir.  Heute und morgen und alle Tage. Amen