Seiten

Dienstag, 14. Juli 2020

Fürbitten 15.7. einfach nur DANKE sagen




15.7.2020  Mt.11.25  Loben und Preisen

Auch das zeigt uns Jesus im Evangelium: nie sollen wir vergessen, auch „zu loben und zu preisen“. Das heißt nichts anderes, als DANKE zu sagen, als Gott zu danken, für alles, was wir an Gutem erfahren und an Gutem weiter geben dürfen.

dass wir dankbar sind: für jeden neuen Tag, für jedes neue Beginnen, für Arbeit und Sorgen, für Freude und immer wieder neue Hoffnung
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

dass wir dankbar sind: weil wir so sind, wie wir sind: mit allem was wir gut können und auch mit all dem, was nicht so gut gelingt
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

dass wir dankbar sind: für alles, was uns umgibt. Die Lebendigkeit dieser großen Stadt,
die vielen Möglichkeiten Gutes zu genießen, auch Gutes zu tun
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

und dass wir dankbar sind: für die Menschen mit uns und um uns. In unserer Gemeinschaft,
in unserer Familie, am Arbeitsplatz, dass wir erkennen können, wie wichtig sie für uns sind
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

dass wir auch die Kraft finden für all das, was wir nicht verstehen können, Enttäuschung, Traurigkeit, Krankheit, Schmerzen und Tod:  
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

Inständig bitten wir vor allem auch um Frieden.  Frieden für die vielen gequälten Menschen in den Krisengebieten dieser Welt. Hilf uns helfen Gott, wenigstens mit unseren Gedanken und Gebeten
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

So bitten wir guter Gott: hilf, dass wir unsere Dankbarkeit auch weitergeben. Gib uns offene Augen und offene Hände für die Not Anderer.  Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Herren und Bruder, der mit uns lebt und liebt, heute und alle Tage. Amen

Montag, 13. Juli 2020

Fürbitten 14.7. an Jesus glauben?



14.7.2020  Mt.11.20 an Jesus glauben

Im Evangelium heute beklagt sich Jesus bitter darüber, wie wenig ihm die Menschen in manchen Gegenden glauben, selbst dort, wo er Wunder gewirkt hat. Aber ist das so einfach an Jesus zu glauben? Hätte ich - zur Zeit Jesu gelebt - hätte ich mich von ihm überzeugen lassen? Damals wie heute sind es ja durchaus nicht schlechte Menschen, denen das einfach nicht gelingt. Bitten wir heute

für alle, die nicht von Kleinauf  Zugang zum Glauben finden
für alle, die glauben wollen und doch immer wieder zweifeln

für alle, die nicht mehr viel darüber nachdenken, WORAN sie eigentlich glauben
für alle, deren Glauben erstarrt und ängstlich ist

für alle, die Anderen den Weg zum Glauben schwermachen oder versperren
für alle, die in Krisen ihren Glauben verlieren

für alle, die nicht glauben und doch gute Menschen sind
für alle, die auf vielen unterschiedlichen Wegen Gott suchen

für alle, die für ihren Glauben und ihre Überzeugung verfolgt werden
und für uns selbst, dass wir es uns nicht billig machen mit unserem Glauben, dass wir uns immer wieder auch von kritischen Fragen herausfordern lassen


So bitten wir um einen lebendigen Glauben, der uns lebensfroh und dankbar macht. Wir bitten um den heiligen Geist, der uns hilft, dich Gott immer wieder auf neuen Wegen und in neuen Bildern zu suchen. Im Namen Jesu. Amen 

Sonntag, 12. Juli 2020

Fürbitten 13.7 das "Schwere" gehört einfach dazu



13.7.2020 Mt.10.34  …wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt

Manche Jesus Worte sind so, dass man sie eigentlich lieber nicht hören möchte. „Denkt nicht ich bin gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert“. Und muss auch immer vom Kreuz die Rede sein? Auch an so einem neuen sommerlichen Wochenanfang? Ist das nicht eine deprimierende Drohung: „Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren?“ Und doch wissen wir, dass es dieses „Kreuz-tragen“ gibt – ob wir wollen oder nicht -  jeden Tag wieder, in vielen Momenten des Alltags. Darum bitten wir gerade heute:

dass wir immer besser lernen, die Herausforderungen in unserem Leben anzunehmen

dass wir gelassen sind und einen langen Atem für alles haben, was ungeplant auf uns zukommt

dass wir uns nicht krampfhaft etwas zum „Kreuz tragen“ suchen

dass wir die richtige Balance finden zwischen „Schmerzen ertragen“ und etwas dagegen tun
 
dass wir Geduld mit uns selbst haben, und dass wir uns auch zugestehen, schwach zu sein
und Hilfe zu brauchen

dass wir aufmerksam sind für das Kreuz, die Sorgen und die Ängste Anderer

dass uns die Freude am Leben nicht verloren geht, auch wenn wir wissen,
dass schwere Tage einfach dazu gehören

bitten wir für alle, die heute und in diesen Tagen Schweres tragen und ertragen müssen.


Du guter Gott, immer wieder brauchen wir eine Extra Portion Kraft zum Leben. Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen, die uns viel abverlangen. Lass uns daran glauben, dass das Kreuz unseres Lebens keine Sackgasse ist und dass wir dir rückhaltlos vertrauen dürfen. So bitten wir im Namen Jesus. amen.

BUBEN 27 Warum sich die Moa so geschmeichelt fühlt?

Ja, die Moa fühlt sich geschmeichelt, richtiggehend geschmeichelt.
Die Moa ist ja keine, die alles
für selbstverständlich nimmt.
Nur weil man "die Moa" ist,
ist man noch lange keine Attraktion.
Die Moa gibt es, seitdem es den Arthur gibt und die Moa gibt es dann noch einmal, seitdem es
den Damian gibt: aber EINES ist der Moa
klar: die beiden Burschen haben rund um sich
inzwischen ein perfektes Angebot an Unterhaltung, Abwechslung, Aufregung.
Wenn die Moa Tag für Tag über WhatsAppp
 verfolgt, was die Burschen so treiben:
da denkt sich die Moa: "ujegerl, da ist es bei der
Moa daheim aber vermutlich schon richtig stinke fad für die Beiden.
So richtig OMA Programme halt -
ganz im Gegensatz zu:
Da ist der Arthur zum Beispiel auf der Donau unterwegs,
ganz Kapitän mit dem Elektro Boot.
Wir bewundern Chiara, die sich mit ihm auf
hohe See wagt - und Arthur ist selig.
Jedenfalls, weder Mama noch Moa - na vielleicht der
Papa?  - würden ihn da ans Steuer lassen.
Selig ist der Arthur, sobald er wieder mit SEINER Chiara
beisammen sein darf. Was haben die Beiden schon
alles miteinander unternommen. Ehe die Chiara
plötzlich hauptberuflich Volksschul-Lehrerin wurde -
aber jetzt, nach der stressigen Corona Schulzeit, da gab
es wieder Zeit für "ihren" Arthur ....und mit Chiara kann sich der Arthur richtig auspowern,
Aber natürlich, auch der Damian darf manchmal mit

zum Laufen, Springen und austoben. Die Donauinsel ist
für die Burschen das neue Paradies .....
Der Damian selbst teilt sowieso auch alles mit dem

großen Bruder.
Damian teilt also ganz selbstverständlich
"seine Daniela"
mit dem
Arthur. Daniela ist eigentlich ja "nur" Damians Babysitter,
aber mit dem Arthur zusammen, dass hat der Damian schon längst gemerkt, ist es alles doppelt und dreifach lustig.

Da sind sie also mit Daniela im Prater,
auf Abenteuerspielplätzen, in den schönen Wiener
Parkanlagen oder: ja, ODER, es wird daheim
gewerkt und gebastelt. Professionell, wie man es im



Kindergarten nicht toller machen könnte

Muttertag, Vatertag - und dann auch noch der Mama Geburtstag!!
Rund um die Uhr
gibt es Aufregendes:
da war doch gerade die
KINDER
GEBURTSTAG
FEIER bei
FREUNDEN:
wow, toll
im strömenden Regen

das ist doch einmal was ganz Anderes -
ein Riesenerfolg

dann immer wieder:
Strand-feeling
im Alten AKH

oder an der
COPA
Cagrana

Gatsch-Lacken Treten

Sandkübel Schwerarbeit


HAUS BESETZUNG 
im indoor Spielplatz, mit vielen Freunden
 - PROFI MALKURS
wo man nur so schwelgen kann in Farben
 und wenn sich der Damian im Eifer
des Gefechtes einmal irgendwo einen Span einzieht -ja, dann lasst er sich das ganz
professionell  ansehen - rund um ihn junge Damen, da macht er keinen Mucks

Ja vom Damian können noch viele was lernen !             Perfektes Anti-Corona-Hände waschen zum Beispiel           Da macht ihm keiner was vor.                                               innen - außen - zwischen den einzelnen Fingern .....        lange, lange und gewissenhaft macht er das, der Damian. Wehe da käme jetzt jemand und sagt:                                  "Pritschel doch jetzt nicht so lange herum" !!!                 Gepritschelt wird da nicht, der Damian macht es wissenschaftlich, Wie es im Lehrbuch steht!!                          So wie der große Bruder, wenn der zum Friseur geht.              Zur Frau Eli, die die perfekteste, perfekteste, perfekteste Friseurin ist. Die schnipselt nicht einfach so am              Arthur Kopf herum: nein, da gibt es einen Demonstrations- Kopf - ui wie echt der ausschaut (wie "Kopf ab" nach der französischen Revolution??) - da kann der Arthur selbst ausprobieren, wie die Haarschneidemaschine funktioniert....nicht, nichts wird ihm weh tun...
Da lasst sich dann auch - ohne Mucks - der Damian zum ersten Mal Haare schneiden -          und  zu guter Letzt kommt auch noch die Mama dran ....    wenn schon denn schon ....schnell noch die Mama Locken in Form gebracht ....und schon wieder ist für die Buben ein Abenteuer bestanden

Wieder daheim geht dann jeder der Burschen seinen Hobbies nach... Der Arthur am Schachbrett,
Damian ist ganz Hausmann. Mamas Küchenladen müssen immer wieder neu geordnet werden....da hat auch noch die Puppe Platz, fast immer auch andere Dinge, die man dort dann nur noch durch Zufall findet (Pinzette, Socken,Sonnenbrille....) und immer wieder müssen natürlich die Putzmittel inspiziert werden.  Da ist der Damian Fachmann "krrr..." sagt er "Gift" ....aber höllisch muss die Mama aufpassen, dass er auch wirklich keine Flasche aufschraubt. Leider gibt es fast nichts mehr, was er NICHT aufbringt. Übrigens, inzwischen ist der Damian bei den 4 Wort Sätzen angelangt.
Ganze Romane kann er erzählen "Mini Mist ..kommt wieder" Heißt: die heiß geliebte Frau D hat soeben den Mist hinunter getragen, danach geht sie nach Hause...aber sie kommt morgen ja wieder
Also, der Tag der Beiden ist von früh bis spät voll Abenteuer.
Auch mamani, die Papa Oma ist voll im Einsatz.

Ja, aber was ist denn nun endlich mit der Moa!!              Wollte die nicht irgendetwas von "geschmeichelt sein" erzählen? Ach, diese alten Leutchen, dauernd verlieren sie den Faden! Was also wollte die Moa erzählen?                         Vielleicht zuerst die kleinen inneren Bedenken gestehen?   Da war doch diese lange Corona Pause - die üblichen Rituale sind vorerst weggefallen. Spazieren gehen, vom Kindergarten abholen, mit der U Bahn fahren, mit dem Bus ...Wird es den wilden Kerlen nicht langsam fad sein bei der Moa?            Was kann die schon bieten? Keine Boots Fahrten, kein Trampolin springen, keine Kletter Abenteuer, keine Maler Werkstatt, so richtig singen und basteln kann die Moa eigentlich auch nicht ....Fast schon ein wenig unsicher ist die Moa, als die Beiden im Mama Auto ankommen .....
Aber schon sind ja alle Sensationen gleich vor der Haustüre:

"Moa, da sind ja die Ameisen",
"Moa, erzähl, wie die Ameisen ins Vorzimmer und in die Küche gekommen sind".                                                 
"Moa, und da sind so viele Bienen gleich beim Balkon. Und Hummeln sind auch da." Ja, in den Lavendelsträuchern summt es ...und der Arthur ist ein wenig vorsichtig. Wenig später wird Damian erzählen: "Arthur-Biene-sticht-aua"  Erst vor kurzem ist der Arthur von einer Biene gestochen worden - na bitte, schon wieder ein Abenteuer ...aber das will die Moa eher nicht bieten

Aber plötzlich, Arthur lauft in "sein" Kinderzimmer, da kommt der entscheidende Satz:
"Moa, komm KÄMPFEN WIR? Kämpfen!!! Bitte Moa"

Schon ist Arthur in Kung Fu Position -  aber der Moa gelingt es doch immer wieder - wie in alten Zeiten - mit ihrer Abwehr durchzukommen und ....ja und dann, nach langem, langem Kampf, kann sie sogar den super starken Arthur in die Bettdecke wickeln und zu einem Packerl verschnüren .....
Arthur liebt das, auch wenn er strampelt und tobt ...
und schon nähert sich nun auch der Damian im Sturm-Angriff      "Kämpfen, kämpfen, kämpfen!"   jubelt auch er ....                            "Kämpfen, kämpfen!!!"  rufen sie immer wieder die Beiden. Der Damian nimmt dazu einen Anlauf durch alle Zimmer  ......  wirft sich über die Moa, die eh schon fast vom Arthur überwältigt worden ist  . "ich ergebe mich, ich ergebe mich" ruft die Moa, aber das wollen die Beiden ja gar nicht hören.....                      UFF   UFF ....die Moa, ja, die Moa gesteht es nun:                      die Moa fühlt sich zutiefst geschmeichelt, weil diese zwei wilden Racker ihr noch die Ehre geben, mit ihnen zu kämpfen.   Ob die Moa heimlich trainiert?




Samstag, 11. Juli 2020

Fürbitten Sonntag 12.7 GELASSEN sein, perfekt ist gar nix



12.7.2020 Mt.13.1 Das Gleichnis vom Sämann
Immer wieder erzählt Jesus Gleichnisse. Heute hören wir das vom Sämann, der seinen Samen streut und doch geht auch so viel davon verloren. Auch bei uns geht wohl nicht immer „alles so auf“, wie es sollte. Aber vielleicht will uns das heutige Evangelium gar nicht nur die Sorge aufbürden: „Achtung, so viel Wertvolles, Gutes geht verloren“ – vielleicht können wir aus diesem Evangelium auch etwas Anderes lernen: Gelassenheit. Ja, auch wir sollen aussäen. Wir sollen unser Bestes geben. Aber letztlich wir können auch nichts erzwingen. So bitten wir heute
Dass wir gelassen sind und großzügig:                                                                                                      dass wir nichts mit Macht und um jeden Preis durchsetzen müssen
Dass wir gelassen sind und großzügig:                                                                                                      dass wir für eine gute Sache etwas riskieren, auch wenn man vorerst keinen Erfolg sieht
Dass wir gelassen sind und großzügig:                                                                                               dass wir auch nach Rückschlägen immer wieder unverdrossen einen neuen Anlauf nehmen
Dass wir gelassen sind und großzügig:
Dass wir Vertrauen in ein gutes Wachstum haben, vielleicht auch ohne unser eigenes Zutun
Dass wir gelassen sind und großzügig:                                                                                               dass wir Gedanken und Projekte und auch Menschen reifen lassen können
Dass wir gelassen sind und großzügig:
Dass wir anderen Erfolge gönnen können, dass wir uns neidlos mitfreuen
Dass wir gelassen sind und großzügig:                                                                                               dass wir die Menschen und Situationen um uns liebevoll so nehmen, wie sie eben sind
Dass wir gelassen sind und großzügig:                                                                                               auch mit uns selbst: dass wir darauf vertrauen:  „Gott wird schon machen, was wir selbst nicht schaffen“

Du guter Gott: in deiner Hand liegt alles, was wir tun. Nicht immer gedeiht uns alles zum Guten, nicht immer sehen, „säen“ wir Erfolg. Dir aber dürfen wir vertrauen und mit Jesus den Weg unseres Lebens gehen. Amen.

Freitag, 10. Juli 2020

Fürbitten 11.7. sei wach und gegenwärtig



11.7.2020 Hl.Benedikt   
Heute ist der Gedenktag des hl.Benedikt, Gründer des Benediktinerordens. Er gilt als der Mönchsvater des Abendlandes. Gestorben ist Benedikt 547 in Monte Cassino, zurück gelassen hat er ein prachtvolles Kloster und eine Ordensregel, die in ihrem Kern bis heute modern ist und sogar in manchen Management-Seminare übernommen wird. Bitten wir mit Gedanken aus dieser Regel.  - Halten wir nach jedem Gedanken Stille

übernimm Verantwortung, aber greife niemals störend in ein anderes Leben ein –
Sei dir der Folgen deines Tuns uns Lassens bewusst und handle aus dieser Verantwortung
Herr hilf uns

Enttäusche und verletze niemand, dem du deine Treue zugesagt hast.
Das gilt in allen Bereichen des Lebens

Nimm nichts was Anderen gehört und mache es dir zu Eigen.
Mache auch nicht das Schicksal eines anderen Menschen zu deinem eigenen Schicksal

Pflege ein gesundes Selbstbewusstsein aber hüte dich vor Selbstüberschätzung
Gestehe Fehlverhalten ein und entschuldige dich dafür

Segne in deinem Herzen und in deinen Gebeten alle, mit denen du Probleme hast
bei einem Streit mit anderen kehre noch vor Sonnenuntergang zum Frieden zurück

Halte dich wenn du in Gemeinschaft bist, nicht schweigend zurück, sondern bringe dich wahrhaft ein. Dein Beitrag ist wichtig und dient dem Ganzen
hab Geduld mit deinen eigenen Schwächen und mit denen der Anderen

sei wach und gegenwärtig, sagt Benedikt, damit du hörst, was Christus gerade JETZT von dir will
Lass weder Angst noch Panik zu und fliehe niemals vor dir selbst - auch wenn der Weg zum Leben vorübergehend eng zu werden scheint 

Der hl.Benedikt ist auch einer der Schutzpatrone Europas: bitten wir um die Zukunft der Länder Europas, dass sie zu einem Handeln in Solidarität und Mitmenschlichkeit finden.  


ora et labora ist der Kernspruch Benedikts: so bitten wir guter Gott, dass uns allen gerade auch in den Ferien dieser gute Ausgleich gelingt: zwischen Beten und Arbeiten, zwischen Ausspannen und Neuem erleben wollen. Lass uns mit Jesus auf dem Weg sein und behüte uns auch auf die Fürsprache des hl.Benedikt.Amen





Donnerstag, 9. Juli 2020

Fürbitten 10.7. Macht euch keine Illusionen



10.7.2020 Mt.10.16   „ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden

Man könnte sagen, Reklame macht Jesus keine für sich. Seine schonungslose Ankündigung, dass jene, die sich zu ihm bekennen, mit schweren Widerständen zu rechnen haben:  „ihr werdet um meines Namens willen von allen gehasst werden“-  diese Ankündigung wirkt doch eigentlich abschreckend.  Wer will sich so ein Leben ganz bewusst antun? Gläubig sein heißt jedenfalls, dass man keineswegs von Leid verschont bleibt. Jesus selbst stirbt am Kreuz. Bitten wir heute

Für alle, die verfolgt werden, weil sie Christen sind – aber auch für alle Menschen, die wegen anderer religiöser Überzeugung oder kritischer Meinung gefährdet sind

Für alle, denen ihr Glaubensbekenntnis konkrete Nachteile im Leben bringt, die belächelt oder zur Seite geschoben werden

bitten wir für uns selbst, dass wir Menschen sind, die zu dem stehen, wovon wir überzeugt sind und woran wir glauben

Hilf uns zu erkennen, wo auch in unserem Leben als Christen Entscheidungen anstehen, die wir treffen müssen, auch wenn sie uns Nachteile bringen. 

Bitten wir aber auch um Mut und Zuversicht
wenn wir liebgewordene Sicherheiten aufgeben sollen 
wenn Vieles anders kommt als geplant

hilf, dass wir unser Leben annehmen können mit allen Höhen und Tiefen

So geben wir unser Leben in deine Hand, guter Gott. Unsere guten und unsere schlechten Tage. Lass uns voll Zuversicht leben und auch anderen Mut und Hoffnung geben. Im Namen Jesu danken wir dir für dieses Leben. Amen

Mittwoch, 8. Juli 2020

Fürbitten 9.7. Wir können heilen




9.7.2020  Mt.10. 7   Heilt Kranke, weckt Tote auf

Wenn Jesus im Evangelium zu seinen Jüngern sagt: “heilt Kranke, weckt Tote auf, treibt Dämonen au“,  dann sagt er das auch zu uns: HEUTE und JETZT soll das geschehen. Dürfen uns zutrauen, dass auch wir Menschen heilend begegnen? Bitten wir heute: Herr hilf uns helfen

Jesus sagt: Geht und verkündet, das Himmelreich ist nahe
Lass uns von dem sprechen, was uns selbst Trost und Hoffnung ist. Dass wir so Anderen Rat und Hilfe geben können. So bitten wir
Herr hilf uns helfen

Jesus sagt: Heilt Kranke
gib allen Kraft, die sich um Kranke, Alte, Hilflose und Behinderte kümmern
lass, dass die Helfer selbst nicht überfordert werden durch immer mehr Sparmaßnahmen
hilf uns selbst, dass wir uns füreinander Zeit nehmen, zuhören, berühren und trösten.
Herr hilf uns helfen

Jesus sagt: Weckt Tote auf
wie oft sind Menschen wie tot, weil ihnen im Leben Manches zu viel geworden ist. Lass dass wir aufrichten, ermuntern können, dass wir Menschen Mut machen, dass wir mit Geduld Freundlichkeit und Humor Menschen aus ihrer Erstarrung herausholen, so bitten wir
Herr hilf uns helfen

Jesus sagt: Macht Aussätzige rein
Menschen werden abschätzig behandelt, gelten wenig, haben sich lächerlich, unglaubwürdig gemacht. Lass, dass wir an ihrer Seite sind, und die „Aussätzigen“ zurückholen in unsere Nähe, in unsere Gemeinschaften. So bitten wir
Herr hilf uns helfen

Jesus sagt: Treibt Dämonen aus
Depressionen, Mutlosigkeit, Unfähigkeit zur Freude, Versagensangst, Neid , Eitelkeit,  Eifersucht, Zorn, Faulheit und Maßlosigkeit:  so viele „heutige Dämonen“ gibt es, denen wir entgegenwirken können. Auch in uns selbst So bitten wir
Herr hilf uns helfen


Nehmt keine Vorratstasche mit auf den Weg, kein zweites Hemd ....auch das sagt Jesus
lass uns auf die Vorratstaschen für diesen Tag verzichten, dass wir nicht immer wieder ängstlich glauben, wir könnten zu kurz kommen, es würde nicht genug für uns abfallen
auch an Erfolg und Lob- Lass uns die Hände frei haben - für die Anderen
Herr hilf uns helfen


So bitten wir: Du guter Gott, hilf uns auch, Frieden bringen. Wie es Jesus gesagt hat: Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden. Lass uns heute ganz bewusst die Menschen und die Orte segnen zu denen wir kommen. Unsere ganze Welt bringen wir zu dir, durch Jesus unseren Bruder Amen 

Fürbitten 8.7. ein Stück HIMMEL entdecken




8.7.2020 Mt.10.1-7 das Himmelreich ist nahe

 „Geht und verkündet, das Himmelreich ist nahe“, sagt Jesus.
Welches Himmelreich? möchte man fragen. Wir brauchen nicht weit um uns zu  schauen und sehen mehr Elend und Probleme als „Himmel“. Wann ist das Himmelreich nahe?
Wie sollen wir im Alltag vom Himmelreich sprechen? Sollen wir leere Versprechungen machen? Den Leuten irgendetwas erzählen? Nein, keine krampfhaften Visionen! Vielleicht ist das Himmelreich dann nahe, wenn wir selbst ein Stück Himmel bringen. Mehr können wir nicht tun. Bitten wir heute

Dass wir uns um Frieden und Versöhnung bemühen,
dass wir immer wieder den ersten Schritt zum Ausgleich machen können

Dass wir gute Worte für andere finden,
dass wir Mut machen und helfen, wo man uns braucht

dass wir uns über Erfolge Anderer mitfreuen können,
dass wir nicht neidisch und missgünstig sind

dass wir die Schwächen anderer nicht ausnützen
dass wir niemand klein machen und blamieren

dass man sich auf uns verlassen kann 
dass wir selbst zurückstecken können und uns nicht so wichtig nehmen

dass wir Vertrauen und Offenheit in unsere Freundschaften, Gemeinschaften und Partnerschaften bringen
                     
dass es uns gelingt, zur richtigen Zeit die richtigen Worte zu finden
dass wir im Zweifel immer das Beste von einander halten wollen

dass wir füreinander da sind aber ohne den anderen einzuengen
dass wir anderen Menschen ihre Freiheit lassen

dass wir geben was wir geben können,
dass wir aber auch uns selbst Gutes tun und in jedem Tag ein Stück Himmel entdecken können und dass wir dafür zutiefst dankbar sind

Du guter Gott. Ja, wir wollen heilsam und gut füreinander sein. Das ist es, was Jesus von uns will, jeden Tag wieder. Dich aber bitten wir, zeige DU uns Wege, die aus aller Gewalt und allem Leid in unserer Welt führen. Darum bitten wir durch Jesus unseren Herrn und Bruder. Amen

Montag, 6. Juli 2020

Fürbitten 7.7. Mund auf, wo es hilfreich ist



7.7.2020  Mt.9.32 der Stumme konnte wieder reden

Jesus gibt einem Stummen seine Sprache zurück. Kennen wir den Zustand nicht auch selbst, wenn man einfach „verstummt“, wenn‘s einem im Ärger die Rede verschlägt, wenn man nur noch die schmale Lippe bekommt und erstarrt? Wie schlimm ist es in Beziehungen, wenn zwei nicht mehr miteinander reden können
Bitten wir heute

öffne unseren Mund
dass wir auch unangenehme Dinge aussprechen können,
in unseren Partnerschaften und Gemeinschaften
damit nicht Unausgesprochenes das Zusammenleben vergiftet

öffne unseren Mund
dass wir aus unseren Kränkungen herausfinden
dass wir sagen können, wo der Schuh drückt

öffne unseren Mund
damit sich die Anderen mit uns auskennen
damit wir eine Hilfe sind für Andere und die richtigen Worte finden

öffne unseren Mund Herr
dass wir es aussprechen, wenn Unrecht geschieht
wenn Flüchtlinge Asylanten Bettler Minderheiten in der Öffentlichkeit schlecht gemacht werden

öffne unseren Mund
damit wir in Konflikten vermitteln können
Dass wir aber auch lernen zu streiten, ohne einander zu verletzen


aber nicht zuletzt: hilf uns doch auch - guter Gott,-  unseren Mund zu halten
immer dann, wenn wir wieder etwas besser wissen
wenn wir sinnlos kritisieren
wenn wir nur unseren Grant loswerden wollen


So danken wir Dir Gott für die Sprache, die du uns gegeben hast, für die Fähigkeit,
unsere Gefühle in Worte zu fassen – öffne unseren Mund, damit wir dich auch immer loben und Worte für unsere Freude finden. So bitten wir im Namen Jesu. Amen

Sonntag, 5. Juli 2020

Fürbitten 6.7. wieder LEBENDIG sein



6.7.2020 Mt.9.18 Jesus heilt  

Die Lesungen heute vermitteln eine unglaubliche Zärtlichkeit, Zuneigung und heilende Güte. Im Buch Hosea ist es Gott selbst, der wie ein Liebhaber um uns wirbt: „Du sollst mir ewig gehören, ich traue mich dir an“...Zu Beginn des Evangeliums heute ist es Jesus, der einer zu Tode verzweifelten Frau seine Zuwendung und wieder neues Leben schenkt. Am Ende der Erzählung holt Jesus die kleine Tochter des Syngagogenvorstehers wieder zum Leben zurück. Ausdrücklich sagt er selbst: das Mädchen ist nicht gestorben, es schläft nur. Was mag dieses Mädchen erlebt haben, dass es „wie tot“ war? Fühlen nicht auch wir uns manchmal „wie tot“? Gott erweckt uns zum Leben – er holt uns von jedem Tod zurück, weil er uns so sehr liebt..... so bitten wir heute

hol uns zurück ins Leben
wenn unsere Lebendigkeit unter Routine erstickt
wenn wir in unserem täglichen Kleinkram untergehen

hol uns zurück ins Leben
wenn wir nur mehr lustlos dahinwursteln
wenn wir keine neue Perspektive sehen

hol uns zurück ins Leben
wenn wir das Herz nicht mehr frei haben für das, was uns guttut
wenn wir nur mehr Pflicht erfüllen und uns die Freude abhanden kommt

hol uns zurück ins Leben
wenn wir schon erstarrt sind, als würdevolle Erwachsene
wenn wir alles besser wissen und uns nichts mehr überraschen kann

hol uns zurück ins Leben
wenn wir nicht mehr wie Verliebte sind,
die das Leben lieben und in allem deine Zärtlichkeit spüren

Du guter Gott, in dir ist alle Lebendigkeit und Freude unseres Lebens – schicke uns Jesus, jeden Tag wieder, dass er uns zum Leben erweckt. So wollen wir lernen zu lieben, wie du uns liebst – heute, morgen und in unsere Ewigkeit hinein. amen

Samstag, 4. Juli 2020

Fürbitten 5.7. Ach ja, RUHE FINDEN ....




5.7.2020  Mt.11.28 Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid

„Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und beladen seid…. und ihr werdet in eurem Herzen Ruhe finden“ sagt Jesus heute im Evangelium. Ganz viele Menschen haben nichts mehr nötig als ein Aufatmen und zur ruhe kommen nach dem Stress der letzten Monate – und nicht zuletzt auch angesichts der vielen Fragezeichen, die ja noch immer vor uns stehen. Ferienstimmung hin oder her: für viele Menschen bleiben und Sorgen und Unsicherheit. Bitten wir heute


für alle, die ein schweres Herz haben, die sich finanzielle Sorgen und Sorgen um einen Arbeitsplatz machen

für alle, die auch in diesen Sommertagen krank sind oder sich um kranke Angehörige kümmern

für alle, die Angst vor großer Hitze haben und denen der Sommer oft mehr Last als Freude ist

für alle, die enttäuscht sind, weil sich Urlaubspläne nicht realisieren lassen

für alle, die oft gerade im Urlaub in eine Sackgasse geraten, wo Konflikte aufbrechen und Probleme oft besonders deutlich werden in der Gemeinschaft, mit einem Partner, mit Kindern

bitten wir für Lehrer, Schüler und Eltern, dass sie sich nach Monaten großer Belastung wirklich erholen können

bitten wir, dass die Corona Pandemie weltweit eingedämmt werden kann  

So legen wir Alles in deine Hand, guter Gott. Unsere guten und unsere schlechten Tage.
Unsere Freuden und unsere Sorgen. Lass unsere Herzen Ruhe finden. Amen

Freitag, 3. Juli 2020

Fürbitten 4.7. ANDERS versuchen - es sich zutrauen




4.7.2020 Mt.9.14 Neuer Wein gehört in neue Schläuche Besser geht immer - es sich zutrauen

"Neuer Wein gehört in neue Schläuche", sagt Jesus heute im Evangelium. Es ist ein klassisches Zitat geworden. Nichts muss bleiben, wie es immer schon war. Immer kann auch NEUES entstehen. Wir müssen es nur zu lassen. Jeden Tag können wir NEU anfangen, können wir Anders sein, als bisher! Bringen wir uns doch einmal selbst in die "Änderungsschneiderei" Einfach einmal "Neues ins Sortiment" unserer Lebensgewohnheiten aufnehmen, das wär doch was! So bitten wir heute

dass wir uns Neues zutrauen
auch wenn wir 1000 Ausreden wissen und lieber alles beim Alten lassen wollen

dass wir uns Neues zutrauen
und nicht entmutigt sind, weil wir nie das Perfekte schaffen und alles Stückwerk bleibt,

dass wir uns Neues zutrauen
dort wo die Begeisterung nachgelassen hat, wo Arbeit langweilig und zur Routine geworden ist

dass wir uns Neues zutrauen
auch wenn uns eine Krankheit oder Krisen momentan viel Kraft rauben

dass wir uns Neues zutrauen
wenn Beziehungen eingeschlafen sind, wenn wir glauben, dass bei Anderen Hopfen und Malz verloren ist

dass wir uns Neues zutrauen
damit wir auch anderen Mut machen können und gemeinsam ein Risiko tragen

dass wir uns Neues zutrauen
gerade immer dann, wenn wir glauben: „ICH bin halt wie ICH bin, und da kann man auch nichts mehr ändern“ – du guter Gott, dann ÄNDERE DU UNS

So bitten wir, Gott gib uns immer wieder Kraft und Mut, neu anzufangen. Krempel uns um, mach uns lebendig, auch wenn es manchmal weh tut. Im Vertrauen auf Jesus suchen wir unseren Weg und deinen Willen. Amen

Donnerstag, 2. Juli 2020

Fürbitten 3.7. Zweifeln erlaubt



3.7.2020  Hl.Thomas  man darf auch ungläubig glauben
Heute ist das Fest des hl.Thomas. Als „ungläubigen Thomas“ kennen wir ihn. Er ist der eine der Apostel, der zunächst - und man kann es verstehen - nicht an die Auferstehung Jesu glaubt.  Später, als er Jesus berühren darf, wird Thomas bekennen „Mein Herr und mein Gott“. Wie ist das mit dem Glauben?  WIR sind in unseren Glauben so gut wie hineingeboren, vieles nimmt man automatisch hin, zerbricht sich nicht mehr den Kopf. Vielleicht wäre es manchmal gar nicht schlecht, den „ungläubigen Thomas“ in sich selbst zu suchen. Ehrlich in sich hinein zu horchen, sich immer wieder selbst zu befragen: WAS glaube ich eigentlich wirklich, WAS bedeutet mir Jesus Gibt es ein inneres Erleben, das in mir Gewissheit und Liebe auslöst – jenseits aller Schulbuchreligion?   bitten wir heute

für uns alle, damit wir nicht „automatisch“ glauben, sondern uns immer wieder bewusst für ein Leben mit Jesus entscheiden

für uns alle, damit uns unser Glauben nicht ängstlich und engstirnig, sondern lebensfroh und dankbar macht

für uns alle, dass wir uns auch immer wieder eingestehen dürfen, woran wir nicht glauben können

und bitten wir für alle, die nicht von klein auf Zugang zum Glauben finden

für alle, die glauben wollen und doch immer wieder zweifeln

für alle, deren Glauben erstarrt ist oder an fixen Vorstellungen hängt

für alle, die auf vielen unterschiedlichen Wegen Gott suchen

für alle, die für ihren Glauben ihr Leben riskieren 

So bitten wir dich guter Gott, dass wir jeden Tag wieder UNSERE Begegnung mit Jesus suchen - unser Leben mit DIR und in DIR. Dafür danken wir dir und lieben dich, heute und morgen und in alle Ewigkeit. amen

Mittwoch, 1. Juli 2020

Fürbitten 2.7. Das Leben in sich tragen



2.6.2020 Lk.1.39 Fest Maria Heimsuchung   

Das Fest „Maria Heimsuchung“ wird heute gefeiert. Manche Feste klingen in unseren Ohren seltsam. Mit dem Wort Heimsuchung verbinden wir heutzutage ja eher nichts Gutes. Eine Heimsuchung ist ein Unglück. Man ist von Katastrophen heimgesucht, von Krankheiten heimgesucht. Aber das Fest heute, ein schönes Marienfest, meint natürlich etwas ganz anderes. Das junge Mädchen Maria, selbst durch eigenartige Umstände schwanger, besucht ihre viel ältere Cousine Elisabeth. Diese wird schon bald ein Kind bekommen und auch das ist, wie bei Maria, ein Wunder. Elisabeth ist keine junge Frau mehr. In ihrem Bauch trägt sie den kleinen Johannes, und in der Bibel heißt es: „das Kind hüpfte vor Freude in ihrem Leib“, als seine Mutter den Gruß Marias hörte. Zwei Frauen begegnen einander, beide waren bereit, sich ganz auf Gott einzulassen.  Maria singt in ihrer überschäumenden Freude das
„Magnifikat – Hoch preist meine Seele den Herrn“  Bitten wir heute

dass auch wir immer wieder neues Leben in uns spüren
dass wir die Stimme der Freude in uns hören
dass wir Worte für unsere Freude finden
dass wir uns nicht genieren, Gott zu danken und zu loben
DU Gott unserer Freude – zu dir rufen wir

dass wir uns wie Maria auf den Weg machen,
dass wir aufeinander zugehen
dass wir Begegnung suchen
dass wir spüren können, wie sehr Gott uns dabei führt

dass wir die vielen verschiedenen Wege unseres Lebens in großem Vertrauen gehen
dass wir Sinn erkennen können,
auch in all dem, was nicht einfach ist
dass wir uns geborgen fühlen in der Zuversicht auf Gottes Fügung

lass uns dankbar sein für alle Freundschaft und allen Trost
den wir empfangen
lass uns dankbar sein, weil es Menschen gibt, die auf uns warten
und für die wir wichtig sind
lass uns dankbar sein, für alle guten und tröstlichen Begegnungen

bitten wir um eine Welt
wo die Niedrigen erhöht werden und die Hungrigen satt sind
wo die kleinen Leute nicht die ewig Dummen sind
wo Arme und Flüchtlinge eine Heimat finden
und Kinder in Frieden groß werden

und bitten wir für alle Frauen, die ein Kind erwarten
bitten wir für die, die sich von ganzem Herzen darauf freuen können
und bitten wir noch mehr für all die Mädchen und Frauen,
die mit ihrer Schwangerschaft vor großen Problemen stehen
DU Gott des Lebens – zu dir rufen wir

So bitten wir dich Gott, dass wir uns in schwierigen Situationen unseres Lebens „nicht aus dem Staub machen“ – sondern dass wir uns wie Maria „auf den Weg machen“. Jeden Tag wieder, um einander beizustehen und um miteinander dein Lob zu singen. Weil Jesus mit uns auf dem weg ist. Amen