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Samstag, 17. Oktober 2026

Fürbitten Sonntag 18.10 Keine künstlichen Probleme schaffen

 


18.10.2026  Mt.22.15 gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört...WELTMISSIONS-SONNTAG

Immer wieder versuchen die Pharisäer, besonders fromme, besonders Gesetzestreue Juden, Jesus mit kritischen Fragen zu provozieren. Diesmal will man ihm eine politische Falle stellen. „Ist es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen“, fragen sie. Gemeint ist der römische Kaiser, den die Juden insgeheim ja als Besatzungsmacht ablehnen. Sagt Jesus „Nein“, kommt er in Konflikt mit der römischen Behörde – sagt Jesus „JA“, gilt er den meisten Juden als Verräter. Jesus antwortet klug: „Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott was Gott gehört“. Und das heißt:

IHR SELBST habt die Freiheit zu entscheiden, ihr selbst müsst wissen, was richtig oder falsch ist. Benützt Gott nicht als Ausrede, für das, was ihr tun, oder nicht tun wollt. So bitten wir heute

Dass wir nüchterne klare Entscheidungen treffen können

dass es uns gelingt, richtig und falsch auseinander zu halten 

dass wir uns nicht skrupulös oder krampfhaft Probleme schaffen, wo es gar keine gibt

dass wir Anderen unter Berufung auf Gott kein schlechtes Gewissen machen  

dass wir Gott nicht für unsere eigenen Streitigkeiten missbrauchen

dass wir uns nicht mit falscher Frömmigkeit über Konflikte hinweg schwindeln

dass wir Verantwortung übernehmen, für das was wir tun

dass wir uns aber immer wieder fragen, welchen Platz wir Gott letztlich wirklich in unserem Leben und in unseren Entscheidungen einräumen

 Du guter Gott. Gib und Mut und Klugheit in Freiheit unsere Entscheidungen zu treffen. Hilf uns aufrechte und unkomplizierte Menschen zu sein, damit wir liebevoll mit unserem Leben und dem der anderen umgehen. Darum bitten wir im Namen Jesu. Und vor allem bitten wir auch heute um Frieden, um ein heiles Leben für alle Menschen dieser Welt. Amen

Heute ist der sogenannte Weltmissions-Sonntag. Zum 100. Mal schon sammeln weltweit Katholiken an diesem Tag für die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Ein Schwerpunktland heuer ist Äthiopien. Die Lage im Land am Horn von Afrika ist von tiefen humanitären und gesellschaftlichen Krisen geprägt. Besonders die Menschen in der nördlichen Region Tigray leiden unter den Folgen von Krieg, Flucht, Armut und Gewalt. Jahrelange Kämpfe haben in Tigray tiefe Spuren hinterlassen. Millionen Menschen wurden zur Flucht gezwungen, viele verloren ihre Lebensgrundlage. Frauen sind von den Folgen sexualisierter Gewalt betroffen. Missio unterstützt deshalb kirchliche Partner, die nicht nur akute Not lindern, sondern Menschen neue Perspektiven eröffnen. Helfen wir mit, dass geholfen werden kann

 

Online www.missio.at/wms