10.10.2026 Lk.11.27
worauf es ankommt
Im Evangelium heute wirkt Jesus hart und eigentlich nicht sympathisch . Als eine Zuhörerin meint: „Wie selig muss eine Mutter sein, die ein solches Kind wie dich zur Welt gebracht hat“ – da meint Jesus schroff: „nicht die Mutter ist wichtig, wichtig ist nur eines: „das Wort Gottes hören und es befolgen“. Was mag seine Mama gedacht haben, wenn sie so etwas hört? Was Jesus meint ist radikal: Es geht nicht um Familienzugehörigkeit, um Nationalität, um Herkommen und es geht wohl auch nicht einmal um „Religion an sich“: Letztlich zählt nur eines: das Bemühen, Gott zu suchen, auf Gott selbst zu hören. Tun wir das? Oder ruhen wir uns darauf aus: „römisch katholisch“ zu sein. Bitten wir heute
Dass wir nicht
aufhören, Gott immer wieder neu zu suchen – dass wir nicht stecken bleiben in einem
Kinderglauben, den wir nie hinterfragen
Dass wir nicht
aufhören, Gott immer wieder neu zu suchen – dass wir uns ohne Angst auf ganz Neues
einlassen können und auch neues Denken und neues Erkennen möglich sind
Dass wir nicht
aufhören, Gott immer wieder neu zu suchen – dass wir bereit sind, uns immer wieder zu ändern, gerade dann, wenn wir
glauben, „ICH bin halt wie ICH bin, und da kann man auch nichts mehr machen“
Dass wir nicht
aufhören, Gott immer wieder neu zu suchen - dass wir immer besser erkennen,
dass es im Mit-einander nicht auf Nationalität und Herkunft und auch nicht auf
gemeinsame Religion ankommt. Sondern dass GOTT uns alle umfängt
Dass wir nicht
aufhören, Gott immer wieder neu zu suchen – damit ER uns immer wieder neu
begegnen kann, auch heute wieder
Und dass wir auch
nicht aufhören, Gott immer wieder neu zu vertrauen, in dieser friedlosen Zeit
wie jetzt
So bitten wir im
Namen Jesu Amen
