Seiten

Mittwoch, 22. Juli 2020

BUBEN 30 POST FESTUM

Oje, oje, oje -
soeben waren sie noch ANTE PORTAS -
die wilden Ritter
- und schon ist es wieder post festum.
"Nach dem Fest" - schon sind sie wieder abgezogen:
der Arthur und der Damian.
Einsam liegen die Schwerter am Tisch -
eben hat die Moa doch noch gerufen: "Schluss, Schluss,
jetzt ist aber wirklich Schluss ......"
weil der Damian gar nicht mehr aufhören wollte,
sich per Anlauf auf die Moa zu stürzen:
dabei hatte die sich doch eh schon ergeben und
saß erschöpft im Sessel ...
"Schluss, Schluss - wieder ein bissi Pause Burschen" -
ja, soeben hat die Moa das noch gerufen - und
plötzlich ist wieder so eine unheimliche Stille
in der Wohnung.....


Ausgefüllt war doch jeder der Tage mit Action: Gleich im Garten der Moa hat
für den Arthur das große Abenteuer begonnen: hier sieht er in einer Garage den großen Florian
an seinen Motorrädern basteln. Das heißt, eines ist voll in Funktion, mit dem ist der
Florian Tag für Tag unterwegs - hauptberuflich ist er Küchenchef - aber in seiner Freizeit

setzt er hier in der Garage sozusagen ein oldmobil zusammen. Aus kostbar alten Motorradteilen soll eine neue Maschine entstehen: auch von Rückschlägen bei der Arbeit erzählt Florian, immer wieder funktioniert etwas dann doch nicht - so bekommt der Arthur auch gleich noch eine Lektion in Sachen Geduld - sooo stolz ist er, als er sich auf Florians Alltags- Maschine setzen darf. Klar auch der Damian darf sich auf das Motorrad setzen: aber zur Überraschung der Moa ist ihm das gar nicht recht. Gar nicht recht. Während ihn noch Florian auf das heiße Eisen hebt, ruft der Knucka schon unwillig:  "Ist nicht COOL - ist nicht COOL"        Da wäre dem Florian fast der Knucka aus den Armen gerutscht vor Lachen. .... Damian hat aber auch mehr als genug zu tun: einen ganzen "Wagenpark"
zum Herumdüsen im Garten hat der Damian zur Verfügung. Nein, nicht mit seinem kleinen Rolli fährt er - schon längst ist ihm nur mehr der große Scooter vom Arthur genehm: Helm auf .....und am liebsten dann noch irgendetwas dazu in der Hand, so ist der Damian unterwegs. Weil: sich nur mit zwei Händen anhalten: das kann jeder!  Inzwischen zeigt auch der Arthur der Moa wie er mit seinem Rad flott alle Hindernisse umkreist, die die Moa im Garten schnell aufgestellt hat. Einen Parcours brauchen wir, denn nur im Kreis fahren, das ist dem Arthur auch viel zu fad. Außerdem muss er zeigen, wie er mit einer Hand fahren kann - demnächst wird es der kleine Bruder gleich auch kopieren wollen. Aber auch noch andere Fahrgelegenheiten gibt es für den Damian: so lernt er plötzlich wie es flott mit dem Laufrad geht ....und wer weiß, wann wir ihn schon auf einem echten Rad erleben werden. Lange Zeit mit dem Abschauen und Dazulernen lässt sich der Damian nie. Ja, natürlich, auch Fußball wird gespielt, auch eine Schaukel gibt es im Garten und dann natürlich: Gänseblümchen, Gänseblümchen ....  viele Hand voll Gänseblümchen muss Damian pflücken - und die Moa erinnert sich, wie früher auch der große Arthur gepflückt und gepflückt und gepflückt hat:  
"Für mamani" hat er gesagt

"Mamani" - die Papa Oma, "Mamani liebt Gänseblümchen!" Ja,leider leider hat sie sie dann nie bekommen - so schnell verblühen die kleinen kostbaren Kinder - Lieblings-Blumen. Also im Garten sind die Stunden verflogen - FAST ganz ohne kämpfen - FAST - denn natürlich mussten kurz auch auf der Wiese Schwert Kämpfe ausgetragen werden - da hat sich dann auch die brave Mama zur Verfügung gestellt - die dann auch die Belegfotos von den wunderschönen, wunderschönen Seifenblasen gemacht hat, die der Arthur fabriziert hat. Stundenlang hätte der Arthur "blasen" können, stundenlang wäre der Damian jauchzend den schillernden Bällen hinterher gelaufen. Wobei der coole Arthur eine eigene Seifenblasen - Pfeife hat!!!!! Na bitte, das hat auch nicht jeder!!  Und was wir dann so indoor gemacht haben????

Keine Sorge: es gibt auch richtige Kampfpausen - und da reden und reden und reden die Burschen. Gesprächsstoff geht denen nie aus. Auch nicht dem Damian: der hat sich gleich einmal in der ersten Nacht um 23.45 munter zu Wort gemeldet "Moa- wo isse Moa" hat er gerufen - laut laut gerufen ......Schnell ist die Mama da mit ihm aufgestanden, damit er im gemeinsamen Bett nicht den großen Bruder weckt - der aber hat zum Glück eh gepennt wie ein Bär im Winterschlaf. Der Damian aber hat die Moa und seine Mama gute eineinhalb Stunden in tiefer Nacht launig unterhalten. Am Schoss der Moa saß er - die hat extra nirgendwo Licht gemacht um zu demonstrieren "eigentlich, eigentlich ist es doch mitten in der Nacht" Aber von draußen, vor dem Wohnzimmer Balkon, haben doch die Straßenlaternen herein geschienen und so hat der Knucka erzählen und erzählen können, was ihn so Tag für Tag beschäftigt. WAS? Na, das erzählen wir nicht weiter. Die Moa ist ganz diskret: aber vieles hat mit "LAUT - LAUUUUUUUT zu tun.  
Da zählt der Knucka auf, was LAUT ist, "Zug ist wirklich lauuuuut", sagt er dann, was heißt, er sagt es nicht
Denn lauter als jeder Zug ist da der Damian, der uns was von LAUUUUT erzählt. Aber am nächsten Tag hat dann die Moa eine ganz aufregende Geschichte erzählen können. Da ist doch in Hermagor dieser Fuchs in ein Hotelzimmer geschlichen und hat sogar richtig zugebissen! Arme Schlafende. Aber die Moa kann mit einem ganz anderen Fuchs aufwarten. Atemlos schauen die beiden Buben auf das Foto: Ein Fuchs schleicht - am hellen Tag - rund ums Haus und durch den Garten von Freundin Christl im Burgenland. Ein echter, frecher Fuchs!!! Mitten am Tag!!! Erst vor wenigen Tagen war das! Der Fuchs hat es auch nicht eilig - das können wir am Video sehen ..... immer und immer wieder wollen das die Burschen sehen .....ein Fuchs, ein echter Fuchs!!!!
Puh, das ist doch eine Geschichte, die kann nicht jede Oma erzählen (Danke liebe Christl!!!)


So, und jetzt Fuchsi hin, Fuchsi her - jetzt ist es plötzlich POST FESTUM
Bei der Moa ist es wieder ganz ruhig und - ja, da kann man nur mehr warten, bis es wieder heißt:
ANTE PORTAS:  sie sind im Anmarsch die Buben!!! 
Aber inzwischen feiert der Damian heute einmal einen Monats-Geburtstag
zweiundzwanzig Monate ist er heute alt - happy happy day geliebter Wilder !!!








Fürbitten 22.7.. Die Liebe aber ist stärker als der Tod



22.7.2020 Maria Magdalena Joh.20.1 „Halte mich nicht fest“ 
  
Heute ist das Fest der Maria Magdalena. Sie war für Jesus ein ganz besonderer Mensch. Sie wird an erster Stelle der Frauen genannt, die Jesus geheilt hat und die ihn dann begleiten und unterstützen. Dass Magdalena die große Sünderin war, als die sie in der Kunst dargestellt wird, ist nicht bewiesen. Sicher ist: Maria Magdalena war bis zuletzt an der Seite Jesu, sie harrte beim Kreuz aus, sie war dabei, als man Jesus begraben hat. Maria Magdalena ist die Erste, die Jesus nach seiner Auferstehung sehen darf. Es ist eine Szene voll Zärtlichkeit und Liebe. Und doch sagt Jesus zu ihr:  „Maria, halte mich nicht fest“.
Wie schwer ist es, nicht festhalten zu dürfen, was man so sehr liebt! Sind wir nicht auch immer wieder in einer ähnlichen Situation. Man will festhalten, man will, dass alles so bleibt, wie es einmal war. Bitten wir heute

Lass uns erkennen, wenn die Zeit gekommen ist, auch in der Liebe loszulassen
lass uns nicht Besitz ergreifen von Menschen, die wir lieben

lass uns aufhören, so vieles und auch Menschen „festhalten“ zu wollen
lass, dass wir uns nicht an das klammern, „was einmal so schön war“

lass uns Vertrautes loslassen, damit wir Neuem begegnen können
gib uns Vertrauen in unsere leeren Hände

Lass uns spüren, wonach wir Sehnsucht haben, Lass uns mit ‚Leib und Seele nach Liebe suchen, ganz gleich wie alt wir sind

Gib unserer Liebe die Kraft, auch in schwierigen Situationen und in schweren Zeiten
stand zu halten, gib uns eine Liebe, die letztlich stärker ist „als der Tod“

Maria Magdalena ist zum Symbol für eine Frau geworden, die leidenschaftlich liebt. Schenke uns allen, auch den Männern, diese Fähigkeit zu Hingabe und Selbstvergessenheit

Du guter Gott, in Deiner Liebe finden wir das Abbild all dessen, was wir ersehnen. So oft sind wir innerlich wie ausgetrocknet, wie abgestorben – lass, dass wir einander die Liebe geben, die jeder von uns so sehr braucht. Lass uns lieben wie Maria Magdalena geliebt hat.Amen

Sonntag, 19. Juli 2020

Fürbitten 20.7. ein Wunder wär schon was




20.7.2020  Mt 12.38 Ein Wunder wollen wir sehen

Im Evangelium fordern heute die Schriftgelehrten und Pharisäer Jesus ziemlich rüde auf: „Meister, wir wollen von dir ein Zeichen sehen“. Seien wir ehrlich: empfinden wir selbst manchmal nicht ähnlich?  "Mach doch ein durchschlagendes Wunder in dieser Welt: verhindere doch den Terror, mach Frieden möglich, lass nicht zu, dass Menschen verhungern, dass es so viel Unrecht und Ungerechtigkeit gibt.“ Ja, wo sind die Wunder Gottes?
Wie oft flehen auch wir innerlich „um ein Zeichen“. so bitten wir heute


dass wir vertrauen können – auch wenn die Welt nicht so aussieht, als gäbe es einen guten Gott

dass wir vertrauen können – auch wenn im eigenen Leben nicht alles nach Plan verläuft

dass wir vertrauen können –-auch wenn wir uns „wie von Gott verlassen“ fühlen

dass wir vertrauen können - auch wenn der Kinderglaube enttäuscht wird

dass wir vertrauen können - auch wenn Gott nicht gleich die Antwort auf alle Fragen ist

dass wir vertrauen können – auch wenn alles dagegen spricht


Du guter Gott, so sehr bitten wir um Frieden, so sehr bitten wir um Heil für alle Menschen, so sehr wünschen wir uns selbst ein bißchen Glückseligkeit und Frieden. Und doch gibt es Krieg, gibt es Tod, gibt es so viel Leid und oft im eigenen Leben Enttäuschung und Mühseligkeit. Hilf uns, dass wir dem Leben vertrauen. Dass wir an die Auferstehung aus allem Tod glauben. Im Namen Jesu.  Amen


BUBEN 29 ANTE PORTAS!!!! WAS?? WER?

ja, die Moa rüstet sich!
"Ante portas" sind sie .... WER?
Die zwei kleinen Kampfmaschinen.
Arthur und Damian.
Heute besuchen sie wieder einmal -
na endlich wieder einmal -
die Moa!!!
Was da auf sie zukommt, das weiß sie!!!
Kämpfen, kämpfen, kämpfen!!!
Als hieße die Devise:
"Ceterum censeo: Moam esse delendam".
Klar, den alten Cato aus dem alten Rom
kennen die Beiden nicht (noch nicht, haha
ihr werdet ihn schon noch kennen lernen)
aber scheinbar ist das die Steinzeit
Männer-Devise: irgendetwas muss immer
"zerstört" werden. Bekämpft werden.
Klar wollen der Arthur und der Damian ihre
Moa nicht zerstören!! Aber ein Ziel haben sie:
Diesmal, diesmal, macht die Moa kein Packerl mehr aus uns

Noch kämpft ja die Moa auf Augenhöhe
mit ihnen - Augenhöhe natürlich im übertragenen Sinn, heißt:also, wenn sich die Moa ein wenig kleiner macht - aber noch muss man
die Moa im Nahkampf fürchten, selbst wenn man zu zweit ist ...Hat die Moa nicht sogar beim letzten Mal aus dem großen Arthur ein "Packerl" gemacht, und dann aus dem Damian auch noch? ... das lassen die diesmal sicher nicht
auf sich sitzen. Also die Moa rüstet sich!!!!
Dabei würde sie doch nichts lieber
als nur da sitzen und mit den Beiden quatschen .... wie das halt Omas so tun

Märchen lesen!
Sticker ins Stickerheft kleben
So viele Spiele warten darauf,
gespielt zu werden.
Na gut, da gibt es Chancen.
UNO lieben Beide
der Damian schafft es locker,
auch 8 Karten, oder sogar 10, in der
Hand zu halten ....

Beim Schifferl versenken, oder wie immer das Einwurfspiel heißt, kennt sich der Damian auch aus
bei "Mensch ärgere dich nicht", weiß er auf jeden Fall, wie man
die Figuren an sich nimmt, und damit davon lauft ....

Allerdings, wenn der Arthur sein Schachbrett auspackt um nur so für sich allein eine Partie zu spielen: da können leider weder der Damian noch die Moa Wesentliches beitragen....
Die Moa muss gestehen: vor einem hat sie tatsächlich Angst: nein, nicht vom Kämpfen.
Angst hat die Moa, wenn der Arthur sagt:
"Moa, ich erkläre dir jetzt einmal, welchen Zug ich mache!!!"
Und dann erklärt er, der Arthur: "also der Turm...die Dame...der König...nicht der Springer..."
Die Moa nickt zwar brav aber unvermittelt sagt der Arthur: "Moa verstehst du das nicht?"
"Ich kann nicht Schach spielen" sagt die Moa. "Leider!"
"Dann lerne es Moa", sagt der Arthur
"Man kann alles lernen!!"
Ja eh, ja eh ....Aber besser kennt sich halt die Moa aus, wenn sie mit dem Damian Bücher liest.  Bücher lesen kann er wie ein ganz großer Bub: "Damian im Kindergarten, bald" sagt er,wenn er die bestimmte Seite aufschlägt -
"Feuerwehr, es brennt, löschen!"  "Damian auch Kinder Rad"
und heute früh hat er als aller erstes gefragt: "Ist das Fenster offen?" Also der Damian ist bei den
4 Wort Sätzen angelangt, da kann man doch echt schon miteinander philosophieren

Aber während die Moa gerade beginnt, die Spiele
herauszurichten, das Duplo zum Bauen,
vielleicht auch die neue Eisenbahn, die sie noch nicht kennen...vielleicht aber gehen wir auch in den Garten? ...
während die Moa schnell auch noch, aus dem
Weg räumt, was gefährlich werden könnte: Bilder zB,
die zu tief unten an der Wand hängen, am Boden stehende
Vasen oder anderes Klumpert, was die Moa so ums sich hat....
während sie die Tischtücher wechselt: dürfen nicht
zu lang herunter hängen, sonst reißt sie der Damian mit allem, was am Tisch steht...herunter
Also "sturmfrei" muss die Wohnung gemacht werden -
..während die Moa aber auch noch denkt:
"sturmfrei", so ein blöder Begriff, da
bekommt sie via Whats App sozusagen das
letzte Bild vor dem ABMARSCH der zwei.
und da denkt sich Moa denkt sich
"STURMFREI"  ja, das Wort zum Tag

ANTE PORTAS - zwei Kämpfer
wie harmlos sie ausschauen können

Samstag, 18. Juli 2020

Fürbitten Sonntag 19.7. Auch das UNKRAUT gehört zum Leben



19.7. 2019  Mt.13.24    was tun mit dem Unkraut ?

Im Evangelium hören wir heute das bekannte Gleichnis vom Mann, der guten Samen auf seinem Acker aussät, doch fast über Nacht kommt Unkraut dazwischen. Jesus erzählt dieses Gleichnis sozusagen aus der Perspektive Gottes. Gott sät Gutes – und doch mitten drinnen beginnt Ungutes zu wuchern. Eine Erfahrung, die wir selbst nur zu gut kennen. Man will das Beste, und dann ist es doch wieder nicht perfekt. So vieles, in das man selbst mit großem Aufwand investiert hat, scheint plötzlich irgendwie nicht mehr gut und richtig. Was tun? Alles hinschmeißen? Die Sache aufgeben? Oder: im Bild des Gleichnisses: das Unkraut gleich ratzeputz ausreißen?? Nein sagt Jesus : Geduld, Geduld ….so bitten wir

dass wir uns Tag für Tag bemühen, GUTES auszusäen

dass wir auch das annehmen können, was unsere Pläne und Vorstellungen durchkreuzt

dass wir gelassener mit Erfolg oder Misserfolg umgehen

dass wir uns selbst Zeit geben, um Dinge wachsen zu lassen

dass wir tun, was wir können, aber letztlich in einem großen Vertrauen leben

dass wir uns selbst aber auch anderen Fehler und Schwächen und Miss-Erfolge nachsehen

dass wir immer darauf vertrauen, dass Gott nicht das Perfekte und Makellose braucht, um durch uns zu wirken

dass wir vielleicht auch in so manchem Unkraut Gutes erkennen können

Bitten wir für die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich in den verschiedensten Projekten engagieren, vor allem auch in der Kirche, dass sie sich durch Rückschläge oder zu wenig Dankbarkeit nicht entmutigen lassen

Du guter Gott, so bitten wir um deinen Segen, für all das, was wir auch heute in Angriff nehmen wollen oder was uns als Aufgabe zufällt. Gib uns Geduld und Vertrauen beim Warten und gib uns die Gelassenheit, auch das anzunehmen, was nicht perfekt ist.
So  bitten wir im Namen Jesu . Amen

Freitag, 17. Juli 2020

Fürbitten 18.7. reif für die FREIHEIT?



18.7.2020 Mt.12.14 was darf man, was darf man nicht 

Wieder geht es heute im Evangelium um einen springenden Punkt im Leben. Sind wird reif genug, nach eigener Einsicht und nach eigenem Gewissen zu handeln. Jesus hatte diese innere Gewissheit und die Kompetenz und Autorität. Wieder heilt er einen Kranken – wieder an einem Sabbat, was zum gefährlichen Konflikt mit den Pharisäern führen muss. Hätte Jesus nicht auch noch einen Tag warten können, dem Kranken sagen: komm morgen wieder, wenn der Sabbat vorbei ist? Ja, es gibt Regeln – auch in unserer Gesellschaft, auch in unserer Kirche -  und doch gibt es Situationen, in denen man Regeln und Vorschriften brechen darf oder sogar brechen muss.  Bitten wir: 

gib uns den Mut, herauszufinden, was nach unserem eigenen Gewissen falsch oder richtig ist.

Lass uns Menschen sein, die Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.

Gib uns die Kraft, wenn es notwendig ist, auch gegen den Strom zu schwimmen

Lass uns erkennen, wo in unserem Leben Entscheidungen anstehen, die wir treffen müssen, auch wenn andere glauben, dass es falsch ist oder wir ihnen damit sogar weh tun

Hilf, dass wir nicht stur und uneinsichtig sind, aber zu dem stehen, wovon wir überzeugt sind.

lass uns erkennen, wo wir auch, in unseren Freundschaften, in unseren Gemeinschaften, ja auch in unserer Kirche, kritisch sein müssen
 
hilf uns, dass wir Dinge offen ansprechen und hinterfragen können

hilf allen Menschen, die auch unter dem Einsatz ihres Lebens für das kämpfen, was sie für richtig halten,
Du guter Gott, jeden Tag wieder müssen wir Entscheidungen treffen, brauchen wir Mut und Klugheit, um das Richtige zu tun. Wir tun es im Vertrauen auf dich, weil Du auch dort an unserer Seite bist, wo wir irren und fehlen. Hilf uns zur inneren Freiheit, darum bitten wir im Namen Jesu. amen

Donnerstag, 16. Juli 2020

Fürbitten 17.7. ach ja, die heiligen VORSCHRIFTEN



17.7.2020 Mt.12.1 Barmherzigkeit will ich, nicht Opfer
Was verboten ist, ist verboten! ODER?

Wieder einmal geht es um die „Heiligen Vorschriften“. Vor mehr als 2.000 Jahren war das nicht anders als heute. Nichts ist so wichtig wie „Vorschriften“. Die Pharisäer jammern heute im Evangelium Jesus an: „du und deine Jünger, ihr haltet die Vorschriften nicht ein“! Und auch heute ist es in unserer Kirche oft nicht viel anders. „Da gibt’s Vorschriften, und an die müssen wir uns halten“. Aber es sind Menschen, die diese Vorschriften gemacht haben, (man könnte sie also auch ändern) es sind Menschen, denen die Vorschriften dienen sollen (und nicht umgekehrt)…. Auch heute könnte Jesus genau das sagen, was er damals sagte: Gott will nicht eure Vorschriften, er will Liebe und Barmherzigkeit. Aber wie oft sind es auch wir selbst, die gefangen bleiben in dem, wovon wir glauben, es MÜSSTE so sein. Bitten wir heute

Dass wir uns nicht hinter selbstgemachten Vorschriften, hinter fixen Ideen verschanzen

dass wir nicht stecken bleiben in Äußerlichkeiten, in leeren Formeln und Ritualen

Dass wir uns die Freiheit zutrauen, je nach Anlass immer wieder neu zu entscheiden

Dass wir immer wieder neu an Probleme herangehen und sie nicht nach alten Mustern lösen wollen

dass wir uns jeden Tag wieder die Mühe machen und das Risiko eingehen, eigenständig und kritisch zu denken

Dass wir auch andere nicht einengen mit unseren eigenen Erwartungen und Anforderungen

Dass wir uns nicht abquälen damit, äußere Formen zu erfüllen, dass wir keine OPFER bringen, sondern dass uns die Liebe zu den richtigen Entscheidungen führt

Bitten wir, dass sich auch die Kirche nicht hinter Vorschriften verschanzt
Wenn es um drängende Fragen für die einzelnen Menschen geht
Neue Familienstrukturen, wiederverheiratete Geschiedenen
Homosexuelle Partnerschaften,


Du guter Gott: nicht das Einhalten von Vorschriften willst du, sondern unsere Liebe. Nicht Pflichterfüllung, sondern unsere Freude. Schenke uns in Jesus die Freiheit der Kinder Gottes. Darum bitten wir. Amen

Buben 28 was der Donald leider nicht vom Damian hat lernen können

gut, gut, die Moa weiß ja:
altersmäßig ginge sich das ja nicht mehr aus:
dass der kleine Donald auf seinen kleinen
Freund Damian schaut und sich dabei auch etwas
ab-schaut!!! Wäre aber super gut gewesen, für
den kleinen Donald. So ist der kleine Donald
jetzt ein großer Problem-Bär, und weil er auch noch
dazu mit seinem Popsch auf einem Sessel sitzt,
der ihn wichtig macht: na ja, deswegen gibt es rundum
ganz schön troubles und Ärger und oft auch nur
Kopf schütteln, über einen, bei dem halt leider ganz viel
falsch gelaufen ist - damals, als er gerade erst zu laufen anfing.
Dort und zu dieser Zeit beginnt es ja:
und deswegen hätte der Damian für den Donald ein super
wichtiger Freund sein können.
He, Moa, willst du jetzt nicht endlich zur Sache kommen?
WAS  DER  DAMIAN  KANN
UND WAS DER DONALD NIE MEHR LERNEN WIRD?

Ja, der Damian kann etwas,
was aber auch leider ganz viele andere nicht
können. Zum Beispiel sein großer Bruder,
der Arthur. Also ehrlich gesagt, der kann
das auch nicht. Na ja, KÖNNEN tät er
schon: er weiß, wie die Worte heißen,
die man dafür verwenden sollte: aber
WOLLEN, WOLLEN tut der Arthur
nicht. Auch dann nicht, wenn Mama und
Papa ihm noch so gut zureden: "Schau
Arthur, das und das und das kann ja passieren...
manchmal ist es ja auch gar nicht absichtlich passiert...aber schau, das wäre jetzt ganz fein,
wenn du einfach sagst: E............."
Nein, über die Lippen vom Arthur kommt

didieses Wort auch nicht - auch wenn es
da einen großen Unterschied zum Donald gibt.
Dort hat ja angeblich der Papa seinen Buben verboten, dieses ominöse Wort in den Mund zu nehmen, Niemals, niemals dürft ihr
dieses UN WORT verwenden!!!
"sorry, I'm sorry"

Der Donald Papa soll gesagt haben: "wer so etwas
sagt, ist ein Weichei. Und Weichei ist pfui"
Absolut pfui. Absolut ein no go
So etwas fangen wir uns gar nicht an: zugeben, dass
etwas nicht ganz ok war.
Wie gesagt, der große Arthur hat im Gegensatz zum
kleinen Donald einen Papa und eine Mama die ihm
wieder und immer wieder sagen: "Schau, das wäre
jetzt so schön, wenn du einfach nur sagst "sorry,
Entschuldigung"!!! Aber nur selten, selten lässt sich das der
Arthur abringen ..... lieber verzieht er sich in sein Zimmer
und schmollt.

ABER der Damian!!!
Was macht der Damian!!
Die Moa jedenfalls ist beim letzten Treffen fassungslos.
Wie immer tobt der Damian im Vorzimmer mit dem
Rolli durch die Gegend, peng, erwischt er ein wenig
die Moa - und schon bremst er rasant ab.
Er stellt sich vor die Moa und flötet:
"Moa, entschuldige!!!  Entschuldige Moa!!"
Völlig baff ruft die Moa zur Damian Mama in die Küche:
"Was hat der gerade gesagt?"
"Ja, ENTSCHULDIGUNG, sagt der Damian"
sagt die Damian Mama - der Damian entschuldigt sich jetzt
immer, wenn er etwas nicht ganz richtig gemacht hat.
Damian strahlt über das ganze Gesicht
"Entschuldigung Moa, Entschuldigung Moa"
ruft er und düst mit seinem Rolli weiter.
Der Damian - das ist wenig später der Verdacht der Moa -
der genießt es richtig gehend ENTSCHULDIGUNG zu sagen
Wo immer es sich ergibt, rempelt er die Moa an - und strahlt:
ENTSCHULDIGUNG, Moa
Und die Moa säuselt zurück: "ENTSCHULDIGUNG Damian, entschuldige!"
(eben ist ihr sein wichtiges Auto Buch auf den Boden gefallen)
Damian lächelt verzeihend, fehlt grad noch, dass er jetzt sagt:
"Macht nichts Moa, Hauptsache, du entschuldigst Dich artig!!!"

Ja, also wirklich schade, dass der kleine Donald DAS nicht gelernt hat.
Armer Bub! Leider muss das gerade einmal die ganze Welt ausbaden!







Mittwoch, 15. Juli 2020

Fürbitten 16.7. ein bissl RUHE finden



16.7.2020 Mt.11.28 ich werde euch ausruhen lassen

Das klingt heute im Evangelium fast wie eine Urlaubswerbung: „Kommt alle zu mir, die ihr geplagt und beladen seid – hier werdet ihr Ruhe finden“. Jesus sagt es – und er spricht sicher damit eine Sehnsucht von Vielen an. Abgestrudelt sind wir fast alle, dazu kommen vielfältige Sorgen und Ruhe- und Rastlosigkeit. Bitten wir heute

Um Geduld
dass wir lernen, unsere Unruhe auszuhalten
dass wir uns gegen die Hektik wehren
die wir uns selbst und anderen antun
Komm als Gott der Geduld – wir bitten dich erhöre uns

Um Achtsamkeit bitten wir
dass wir wahrnehmen, was die Menschen um uns brauchen
dass wir wahrnehmen, was wir selbst brauchen
dass wir den Augenblick genießen und nicht immer
schon in der Zukunft leben
Komm als Gott der Achtsamkeit ….

Um Zuversicht bitten wir
dass wir es aushalten, wenn Pläne und Projekte nicht gleich Anklang finden
dass wir uns nicht anstecken lassen von Schwarzmalern und Panikmachern
dass wir uns nicht gegen so vieles absichern wollen
dass wir uns selbst nicht so wichtig nehmen
Komm als Gott der Zuversicht

Um das Geschenk der Freundschaft bitten wir
dass wir dankbar sind für unsere Gemeinschaften und Familien
dass wir andere begleiten können, wenn sie Hilfe brauchen
dass wir selbst immer Menschen finden, die an unserer Seite sind
komm als Gott, der uns Freund ist

und um Freude und der Dankbarkeit bitten wir
dass wir dich erkennen können in den vielen Gesichtern dieses Tages
dass wir uns immer wieder Neues zutrauen
dass wir aber auch bereit sind, dort loszulassen, wo es besser für uns ist

heute ist auch der Mutter Gottes Gedenktag „Unsere liebe Frau vom Berge Karmel“. Bitten wir für Israel und die Palästinensergebiete, um ein Eindämmen der Corona Epidemie, unter der gerade die Armen wieder am meisten leiden

so legen wir auch diesen Tag in Deine Hand, guter Gott. Lass uns ohne Angst sein, im Vertrauen darauf, dass alle unsere Wege zu dir führen, weil Jesus mit uns ist. Er, der mit dir lebt und uns liebt in alle Ewigkeit Amen

Dienstag, 14. Juli 2020

Fürbitten 15.7. einfach nur DANKE sagen




15.7.2020  Mt.11.25  Loben und Preisen

Auch das zeigt uns Jesus im Evangelium: nie sollen wir vergessen, auch „zu loben und zu preisen“. Das heißt nichts anderes, als DANKE zu sagen, als Gott zu danken, für alles, was wir an Gutem erfahren und an Gutem weiter geben dürfen.

dass wir dankbar sind: für jeden neuen Tag, für jedes neue Beginnen, für Arbeit und Sorgen, für Freude und immer wieder neue Hoffnung
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

dass wir dankbar sind: weil wir so sind, wie wir sind: mit allem was wir gut können und auch mit all dem, was nicht so gut gelingt
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

dass wir dankbar sind: für alles, was uns umgibt. Die Lebendigkeit dieser großen Stadt,
die vielen Möglichkeiten Gutes zu genießen, auch Gutes zu tun
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

und dass wir dankbar sind: für die Menschen mit uns und um uns. In unserer Gemeinschaft,
in unserer Familie, am Arbeitsplatz, dass wir erkennen können, wie wichtig sie für uns sind
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

dass wir auch die Kraft finden für all das, was wir nicht verstehen können, Enttäuschung, Traurigkeit, Krankheit, Schmerzen und Tod:  
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

Inständig bitten wir vor allem auch um Frieden.  Frieden für die vielen gequälten Menschen in den Krisengebieten dieser Welt. Hilf uns helfen Gott, wenigstens mit unseren Gedanken und Gebeten
Gott wir loben dich – wir preisen dich – wir danken dir

So bitten wir guter Gott: hilf, dass wir unsere Dankbarkeit auch weitergeben. Gib uns offene Augen und offene Hände für die Not Anderer.  Darum bitten wir durch Jesus Christus unseren Herren und Bruder, der mit uns lebt und liebt, heute und alle Tage. Amen

Montag, 13. Juli 2020

Fürbitten 14.7. an Jesus glauben?



14.7.2020  Mt.11.20 an Jesus glauben

Im Evangelium heute beklagt sich Jesus bitter darüber, wie wenig ihm die Menschen in manchen Gegenden glauben, selbst dort, wo er Wunder gewirkt hat. Aber ist das so einfach an Jesus zu glauben? Hätte ich - zur Zeit Jesu gelebt - hätte ich mich von ihm überzeugen lassen? Damals wie heute sind es ja durchaus nicht schlechte Menschen, denen das einfach nicht gelingt. Bitten wir heute

für alle, die nicht von Kleinauf  Zugang zum Glauben finden
für alle, die glauben wollen und doch immer wieder zweifeln

für alle, die nicht mehr viel darüber nachdenken, WORAN sie eigentlich glauben
für alle, deren Glauben erstarrt und ängstlich ist

für alle, die Anderen den Weg zum Glauben schwermachen oder versperren
für alle, die in Krisen ihren Glauben verlieren

für alle, die nicht glauben und doch gute Menschen sind
für alle, die auf vielen unterschiedlichen Wegen Gott suchen

für alle, die für ihren Glauben und ihre Überzeugung verfolgt werden
und für uns selbst, dass wir es uns nicht billig machen mit unserem Glauben, dass wir uns immer wieder auch von kritischen Fragen herausfordern lassen


So bitten wir um einen lebendigen Glauben, der uns lebensfroh und dankbar macht. Wir bitten um den heiligen Geist, der uns hilft, dich Gott immer wieder auf neuen Wegen und in neuen Bildern zu suchen. Im Namen Jesu. Amen 

Sonntag, 12. Juli 2020

Fürbitten 13.7 das "Schwere" gehört einfach dazu



13.7.2020 Mt.10.34  …wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt

Manche Jesus Worte sind so, dass man sie eigentlich lieber nicht hören möchte. „Denkt nicht ich bin gekommen Frieden zu bringen, sondern das Schwert“. Und muss auch immer vom Kreuz die Rede sein? Auch an so einem neuen sommerlichen Wochenanfang? Ist das nicht eine deprimierende Drohung: „Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren?“ Und doch wissen wir, dass es dieses „Kreuz-tragen“ gibt – ob wir wollen oder nicht -  jeden Tag wieder, in vielen Momenten des Alltags. Darum bitten wir gerade heute:

dass wir immer besser lernen, die Herausforderungen in unserem Leben anzunehmen

dass wir gelassen sind und einen langen Atem für alles haben, was ungeplant auf uns zukommt

dass wir uns nicht krampfhaft etwas zum „Kreuz tragen“ suchen

dass wir die richtige Balance finden zwischen „Schmerzen ertragen“ und etwas dagegen tun
 
dass wir Geduld mit uns selbst haben, und dass wir uns auch zugestehen, schwach zu sein
und Hilfe zu brauchen

dass wir aufmerksam sind für das Kreuz, die Sorgen und die Ängste Anderer

dass uns die Freude am Leben nicht verloren geht, auch wenn wir wissen,
dass schwere Tage einfach dazu gehören

bitten wir für alle, die heute und in diesen Tagen Schweres tragen und ertragen müssen.


Du guter Gott, immer wieder brauchen wir eine Extra Portion Kraft zum Leben. Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen, die uns viel abverlangen. Lass uns daran glauben, dass das Kreuz unseres Lebens keine Sackgasse ist und dass wir dir rückhaltlos vertrauen dürfen. So bitten wir im Namen Jesus. amen.

BUBEN 27 Warum sich die Moa so geschmeichelt fühlt?

Ja, die Moa fühlt sich geschmeichelt, richtiggehend geschmeichelt.
Die Moa ist ja keine, die alles
für selbstverständlich nimmt.
Nur weil man "die Moa" ist,
ist man noch lange keine Attraktion.
Die Moa gibt es, seitdem es den Arthur gibt und die Moa gibt es dann noch einmal, seitdem es
den Damian gibt: aber EINES ist der Moa
klar: die beiden Burschen haben rund um sich
inzwischen ein perfektes Angebot an Unterhaltung, Abwechslung, Aufregung.
Wenn die Moa Tag für Tag über WhatsAppp
 verfolgt, was die Burschen so treiben:
da denkt sich die Moa: "ujegerl, da ist es bei der
Moa daheim aber vermutlich schon richtig stinke fad für die Beiden.
So richtig OMA Programme halt -
ganz im Gegensatz zu:
Da ist der Arthur zum Beispiel auf der Donau unterwegs,
ganz Kapitän mit dem Elektro Boot.
Wir bewundern Chiara, die sich mit ihm auf
hohe See wagt - und Arthur ist selig.
Jedenfalls, weder Mama noch Moa - na vielleicht der
Papa?  - würden ihn da ans Steuer lassen.
Selig ist der Arthur, sobald er wieder mit SEINER Chiara
beisammen sein darf. Was haben die Beiden schon
alles miteinander unternommen. Ehe die Chiara
plötzlich hauptberuflich Volksschul-Lehrerin wurde -
aber jetzt, nach der stressigen Corona Schulzeit, da gab
es wieder Zeit für "ihren" Arthur ....und mit Chiara kann sich der Arthur richtig auspowern,
Aber natürlich, auch der Damian darf manchmal mit

zum Laufen, Springen und austoben. Die Donauinsel ist
für die Burschen das neue Paradies .....
Der Damian selbst teilt sowieso auch alles mit dem

großen Bruder.
Damian teilt also ganz selbstverständlich
"seine Daniela"
mit dem
Arthur. Daniela ist eigentlich ja "nur" Damians Babysitter,
aber mit dem Arthur zusammen, dass hat der Damian schon längst gemerkt, ist es alles doppelt und dreifach lustig.

Da sind sie also mit Daniela im Prater,
auf Abenteuerspielplätzen, in den schönen Wiener
Parkanlagen oder: ja, ODER, es wird daheim
gewerkt und gebastelt. Professionell, wie man es im



Kindergarten nicht toller machen könnte

Muttertag, Vatertag - und dann auch noch der Mama Geburtstag!!
Rund um die Uhr
gibt es Aufregendes:
da war doch gerade die
KINDER
GEBURTSTAG
FEIER bei
FREUNDEN:
wow, toll
im strömenden Regen

das ist doch einmal was ganz Anderes -
ein Riesenerfolg

dann immer wieder:
Strand-feeling
im Alten AKH

oder an der
COPA
Cagrana

Gatsch-Lacken Treten

Sandkübel Schwerarbeit


HAUS BESETZUNG 
im indoor Spielplatz, mit vielen Freunden
 - PROFI MALKURS
wo man nur so schwelgen kann in Farben
 und wenn sich der Damian im Eifer
des Gefechtes einmal irgendwo einen Span einzieht -ja, dann lasst er sich das ganz
professionell  ansehen - rund um ihn junge Damen, da macht er keinen Mucks

Ja vom Damian können noch viele was lernen !             Perfektes Anti-Corona-Hände waschen zum Beispiel           Da macht ihm keiner was vor.                                               innen - außen - zwischen den einzelnen Fingern .....        lange, lange und gewissenhaft macht er das, der Damian. Wehe da käme jetzt jemand und sagt:                                  "Pritschel doch jetzt nicht so lange herum" !!!                 Gepritschelt wird da nicht, der Damian macht es wissenschaftlich, Wie es im Lehrbuch steht!!                          So wie der große Bruder, wenn der zum Friseur geht.              Zur Frau Eli, die die perfekteste, perfekteste, perfekteste Friseurin ist. Die schnipselt nicht einfach so am              Arthur Kopf herum: nein, da gibt es einen Demonstrations- Kopf - ui wie echt der ausschaut (wie "Kopf ab" nach der französischen Revolution??) - da kann der Arthur selbst ausprobieren, wie die Haarschneidemaschine funktioniert....nicht, nichts wird ihm weh tun...
Da lasst sich dann auch - ohne Mucks - der Damian zum ersten Mal Haare schneiden -          und  zu guter Letzt kommt auch noch die Mama dran ....    wenn schon denn schon ....schnell noch die Mama Locken in Form gebracht ....und schon wieder ist für die Buben ein Abenteuer bestanden

Wieder daheim geht dann jeder der Burschen seinen Hobbies nach... Der Arthur am Schachbrett,
Damian ist ganz Hausmann. Mamas Küchenladen müssen immer wieder neu geordnet werden....da hat auch noch die Puppe Platz, fast immer auch andere Dinge, die man dort dann nur noch durch Zufall findet (Pinzette, Socken,Sonnenbrille....) und immer wieder müssen natürlich die Putzmittel inspiziert werden.  Da ist der Damian Fachmann "krrr..." sagt er "Gift" ....aber höllisch muss die Mama aufpassen, dass er auch wirklich keine Flasche aufschraubt. Leider gibt es fast nichts mehr, was er NICHT aufbringt. Übrigens, inzwischen ist der Damian bei den 4 Wort Sätzen angelangt.
Ganze Romane kann er erzählen "Mini Mist ..kommt wieder" Heißt: die heiß geliebte Frau D hat soeben den Mist hinunter getragen, danach geht sie nach Hause...aber sie kommt morgen ja wieder
Also, der Tag der Beiden ist von früh bis spät voll Abenteuer.
Auch mamani, die Papa Oma ist voll im Einsatz.

Ja, aber was ist denn nun endlich mit der Moa!!              Wollte die nicht irgendetwas von "geschmeichelt sein" erzählen? Ach, diese alten Leutchen, dauernd verlieren sie den Faden! Was also wollte die Moa erzählen?                         Vielleicht zuerst die kleinen inneren Bedenken gestehen?   Da war doch diese lange Corona Pause - die üblichen Rituale sind vorerst weggefallen. Spazieren gehen, vom Kindergarten abholen, mit der U Bahn fahren, mit dem Bus ...Wird es den wilden Kerlen nicht langsam fad sein bei der Moa?            Was kann die schon bieten? Keine Boots Fahrten, kein Trampolin springen, keine Kletter Abenteuer, keine Maler Werkstatt, so richtig singen und basteln kann die Moa eigentlich auch nicht ....Fast schon ein wenig unsicher ist die Moa, als die Beiden im Mama Auto ankommen .....
Aber schon sind ja alle Sensationen gleich vor der Haustüre:

"Moa, da sind ja die Ameisen",
"Moa, erzähl, wie die Ameisen ins Vorzimmer und in die Küche gekommen sind".                                                 
"Moa, und da sind so viele Bienen gleich beim Balkon. Und Hummeln sind auch da." Ja, in den Lavendelsträuchern summt es ...und der Arthur ist ein wenig vorsichtig. Wenig später wird Damian erzählen: "Arthur-Biene-sticht-aua"  Erst vor kurzem ist der Arthur von einer Biene gestochen worden - na bitte, schon wieder ein Abenteuer ...aber das will die Moa eher nicht bieten

Aber plötzlich, Arthur lauft in "sein" Kinderzimmer, da kommt der entscheidende Satz:
"Moa, komm KÄMPFEN WIR? Kämpfen!!! Bitte Moa"

Schon ist Arthur in Kung Fu Position -  aber der Moa gelingt es doch immer wieder - wie in alten Zeiten - mit ihrer Abwehr durchzukommen und ....ja und dann, nach langem, langem Kampf, kann sie sogar den super starken Arthur in die Bettdecke wickeln und zu einem Packerl verschnüren .....
Arthur liebt das, auch wenn er strampelt und tobt ...
und schon nähert sich nun auch der Damian im Sturm-Angriff      "Kämpfen, kämpfen, kämpfen!"   jubelt auch er ....                            "Kämpfen, kämpfen!!!"  rufen sie immer wieder die Beiden. Der Damian nimmt dazu einen Anlauf durch alle Zimmer  ......  wirft sich über die Moa, die eh schon fast vom Arthur überwältigt worden ist  . "ich ergebe mich, ich ergebe mich" ruft die Moa, aber das wollen die Beiden ja gar nicht hören.....                      UFF   UFF ....die Moa, ja, die Moa gesteht es nun:                      die Moa fühlt sich zutiefst geschmeichelt, weil diese zwei wilden Racker ihr noch die Ehre geben, mit ihnen zu kämpfen.   Ob die Moa heimlich trainiert?