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Donnerstag, 7. April 2022

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Gestern standen wir noch vor dem Abgrund,                                                                                   heute sind wir schon einen Schritt weiter!" Graffiti

 

„Ein guter Mensch sein.
Ja wer wär´s nicht gern?“ Brecht


"Sage nicht mein.

Es ist dir alles geliehen.

Lebe auf Zeit und sieh,

wie wenig du brauchst....

Zerreiß deine Pläne. Sei klug

und halte dich an Wunder.

Sie sind lang schon verzeichnet

im großen Plan.

Jage die Ängste fort

und die Angst vor den Ängsten." Mascha Kaleko

 

“Ich fürchte nichts. Ich hoffe nichts. Ich bin frei.”                                                                               am Grabstein von Nikos Katzantzakis

 

 "Wer sich anpasst passt auf ob sich andere genauso anpassen                                                       .....je angepasster umso aufmerksamer ...                                                                                         dass niemand der Anpassung entkommt" Helmut Seethaler

  

"Versöhnlich

mein Ghettoherz

will sich verwandeln

in eine hellere Kraft" Rose Ausländer

 

"Entwirf deinen Reiseplan im großen - und lass dich im einzelnen von der bunten Stunde treiben.   Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist dein Tag - sieh ihn dir an." Kurt Tucholsky


"Unsere Freiheit heißt Verantwortung" Joachim Gauck

 

"Nähere dich der Liebe mit unaufhörlicher Anstrengung." Dalai Lama


„Liebe ist's : wenn‘s größer ist als Freiheit“                                                                                         aus dem bezaubernden bayerischen coming out Film „Beste Zeit“

 

 

"Drei Dinge sollte der Mensch wissen, um in dieser Welt zu überleben:

Was für ihn zu viel, was für ihn zu wenig, und was genau richtig ist." Suaheli Sprichwort

 

"Der Ursprung allen Konflikts ist, dass ich nicht sage, was ich meine

und nicht tue, was ich sage." Martin Buber

 

"Was denn Träume, was denn Schlaf?

Sind Träume denn auch Räume für den Schlaf?

Räumen Träume in den Räumen des Schlafes auf?

Oder schlafen Träume in den Schlafräumen auch? " Gert Jonke


 


 

Mittwoch, 6. April 2022

Fürbitten 7.4. WIE soll man bloß vertrauen

 


7.4.2022 Gen 17.3. Gott schließt einen Bund mit Abraham  Abgemacht?

Es scheint eine naive Geschichte zu sein, die wir heute in der ersten Lesung aus der jüdischen Bibel hören. Gott schließt einen Bund mit Abraham: "Dir und deinen Nachkommen werde ich Gott sein" – wieviel Vertrauen, wieviel Geduld braucht es, um abzuwarten, ob sich dieses Versprechen erfüllt. Ist nicht gerade auch wieder der unbegreifliche und grausame Krieg in der Ukraine ein Beweis dafür, dass es keinen sorgenden guten Gott geben kann. Und doch ist auch gerade im Leid und in der Unfassbarkeit für viele Menschen Gott Zuversicht und Hoffnung. Bitten wir 


Lass uns vertrauen - In einer Zeit, in der wir so viel Leid und Elend sehen                                            Wo so viele Menschen um ihre Existenz bangen

 

Lass uns vertrauen - wenn uns das Leben beginnt Angst zu machen                                                     wenn wir Sicherheit suchen und nur Ratlosigkeit empfinden

 

Lass uns vertrauen - wenn uns unsere Hilflosigkeit mutlos macht                                                        wenn wir selbst nicht mehr genug für andere tun können

 

Lass uns vertrauen - wenn wir müde werden und aufgeben wollen                                                      wenn uns auch privat Rückschläge, Krisen, Krankheit zermürben

 

Lass uns vertrauen - wenn wir den Weg, den wir gehen sollen                                                                oft nicht sehen können oder manchmal auch nicht sehen wollen.

 

Lass uns vertrauen und hab Geduld mit uns - ja hab Geduld mit uns                                                      weil wir immer wieder auch zu wenig Geduld mit dir und deiner Verheißung haben

 

Du guter Gott, Tröste all die Menschen, die schreckliches Leid erfahren und verzweifelt nach einem WARUM fragen. Sei bei uns, auch in unserer Sprachlosigkeit:  Heute und  morgen und bis in deine Ewigkeit. So bitten wir im Namen Jesu    Amen

Dienstag, 5. April 2022

Fürbitten 6.4. WAS IST WAHRHEIT ?

 


6.4.2022  Joh 8.31  die Wahrheit wird euch frei machen   

Von der verstorbenen Kärntner Schriftstellerin Ingeborg Bachmann gibt es den Satz „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ Schon mehr als 2000 Jahre zuvor sagte Jesus von Nazareth: „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen“. Aber: „Was ist Wahrheit“?  Das wird schon wenig später der römische Statthalter Pilatus fragen: Zynisch wird er seine Hände in Unschuld waschen, wenn er Jesus, einen Schuldlosen, zum Tod verurteilt. Bitten wir darum, dass wir – gerade in Zeiten wie diesen - nach der Wahrheit und der Wahrhaftigkeit in unserm eigenen Leben suchen:

Dass wir in der großen Krise rund um den Krieg in der Ukraine als Gesellschaft die richtige Antwort finden

Dass wir uns nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn klare Standpunkte gefragt sind

dass wir uns auch in unserem privaten Leben zu Wort melden, wenn Unrecht beim Namen genannt werden muss

dass wir die Motive und Absichten unseres Handelns immer wieder hinterfragen

dass wir uns die Wahrheit nicht zurechtbiegen, um einen falschen Kompromiss zu finden

dass wir einen Kurs ändern, wenn wir ihn als falsch erkennen

dass wir nicht glauben, die Wahrheit gepachtet zu haben: nicht in unseren eigenen Meinungen,  aber auch nicht in unserer Religion. Dass wir Respekt vor den Glaubenswahrheiten anderer haben

 dass wir aber auch  keine Wahrheitsfanatiker und Fundamentalisten werden: sondern immer wieder um neue Blickpunkte und Perspektiven ringen

 

so bitten wir im Namen Jesu, Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 



„Dankbarkeit ist jene innere Haltung, durch die wir unserem Leben Sinn geben, indem wir das Leben als Geschenk empfangen".  David Steindl-Rast

 

"Lebenskunst ist auch die bewusste Einrichtung von Gewohnheiten, um sich führen zu lassen von all dem, was in ihnen schon entschieden ist"    Wilhelm Schmid „Gelassenheit“

 

„Wer nicht an Wunder glaubt,
ist kein Realist.“ David Ben Gurion


„Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.“ Albert Schweitzer

 

„Seine eigenen Erfahrungen bedauern,

heißt die eigene Entwicklung aufhalten“ Oscar Wilde


„Ich kann mich wegen der Vergangenheit schuldig fühlen, ich kann Angst vor der Zukunft haben,

aber nur in der Gegenwart kann ich handeln. Die Fähigkeit, in der Gegenwart sein zu können,

ist ein wesentlicher Bestandteil der geistigen Gesundheit."   Abraham Maslow

 

„Alle denken darüber nach, wie man die Menschheit ändern könnte,                                            doch niemand denkt daran, sich selbst zu ändern.“  Leo Tolstoi

 

„Es gibt nur ein einziges Fleckchen im Universum,                                                                             das Sie mit Sicherheit verbessern können:                                                                                        Ihr eigenes Ich.“ Aldous Huxley

 

„Nichts spornt mich mehr an als die drei Worte: 'Das geht nicht.'                                               Wenn ich das höre, tue ich alles, um das Unmögliche möglich zu machen.“                                         Harald Zindler, Mitbegründer Greenpeace Deutschland

 

„Du musst selbst zu der Veränderung werden,

die Du in der Welt sehen willst.“ Mahatma Gandhi

 

„Die Liebe ist nicht nur ein Gefühl,
sie auch eine Kunst". Honoré de Balzac


„Jedenfalls ist es besser, ein eckiges Etwas zu sein,

als ein rundes Nichts.“ Friedrich Hebbel

 

„Die schlimmste Einsamkeit besteht darin,

sich selbst nicht leiden zu können.“  Mark Twain





Montag, 4. April 2022

Fürbitten 5.4. wenn man glaubt, es geht nicht mehr

 


5.4.2022 Num 21.4  unterwegs verlor das Volk den Mut

„Unterwegs verlor das Volk den Mut“ hören wir heute in der 1.Lesung. Die Israeliten, von Moses aus Ägypten herausgeführt, wandern jahrelang auf ihrer Suche nach dem versprochenen „Gelobten Land“.  Sie sehen das ersehnte Ziel nicht mehr, sie sind erschöpft, lieber möchten sie zurück in die Sklaverei Ägyptens. Wie gut wir das wohl auch aus eigener Erfahrung kennen! Man hat einen Plan, ein Projekt, eine konkrete Vorstellung – man geht alles optimistisch und zügig an – und dann: Stillstand. Nichts geht weiter. Vielleicht glaubt man auch, sich verrannt zu haben. Ja und manchmal ist es auch wirklich so: viel Energie ist in etwas investiert worden, was dann letztlich wirklich nicht zu realisieren ist. Wie aber geht es erst Menschen, die von Krieg und Gewalt betroffen sind!   Bitten wir heute

Für alle, die in einer verzweifelten Situation sind und die nicht wissen, wie es mit ihnen weitergehen soll

Für alle, die glauben, keine Perspektive mehr in ihrem Leben zu sehen

Für alle, die sich allein gelassen fühlen und denen Schwierigkeiten über den Kopf wachsen

Bitten wir für uns selbst, dass auch wir mehr Mut und Vertrauen haben, uns auf neue Situationen einzustellen

Bitten wir um einen langen Atem und Geduld – nicht zuletzt für den noch immer mühsamen Alltag in der Pandemie

Bitten wir um Gelassenheit, dass wir auch Misserfolge wegstecken können, um Großzügigkeit, dass wir auch andere in unser Leben mit einbeziehen und bitten wir um die Fähigkeit, das Wesentliche zu sehen, das, wofür es sich lohnt, Schwierigkeiten und Durststrecken auszuhalten

 

Du guter Gott, sei an der Seite aller Menschen, die heute nicht wissen, wohin ihr Weg sie führen wird. Gib auch uns die Freude und die Kraft und den Mut, anzunehmen, was dieser Tag an Herausforderungen mit sich bringt. So bitten wir im Namen Jesu.Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


 

"Es ist ein Vorteil des Altwerdens, dass man gegen Hass, Beleidigung, Verleumdung gleichgültig wird, während die Empfänglichkeit für Liebe und Wohlwollen stärker wird". Bismarck

 

"Altwerden
ist nichts für Weicheier" Bette Davis

 

„Das scheint ein Problem des Älterwerdens zu sein:                                                                       Dass auf die vielen, die etwas erzählen wollen, nur wenige warten,                                                      die ihnen ihr Ohr leihen wollen" Wilhelm Schmid „Gelassenheit“

 

„Damit du nicht sterbest, sei nicht ohne Liebe

Damit du nicht lebest, stirb an der Liebe“ Rumi

 

„Der Wahnsinn
ist der Dietrich zum Bewusstsein“  Heinrich von Kleist


„Die Definition von Wahnsinn ist: Immer wieder das Gleiche zu tun und gleichzeitig unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.“ Benjamin Franklin

 

"Der Weg des Zweifelns
darf nicht der Weg der Verzweiflung werden" Hegel

 

"Der Blick der Liebe befreit davon, sich selbst zu produzieren. Der Blick des Geliebten baut das Haus des Friedens, in dem man wohnen kann". Fulbert Steffensky

  

 

„....Lass jeden Tag geschehen,

so wie ein Kind im Weitergehen

von jedem Wehen sich viele Blüten schenken lässt.“    Rainer Maria Rilke

 

 

„Wenn Du eine weise Antwort wünschst,
musst Du vernünftig fragen.“ Goethe

 

„Deine erste Pflicht ist, Dich selbst glücklich zu machen.                                                                 Bist Du glücklich, so machst Du auch andere glücklich.“   Ludwig Feuerbach

 

„In einer Zeit der universellen Täuschung, ist es ein revolutionärer Akt, die Wahrheit zu sagen.“  George Orwell

 

„Glücklichsein ist nicht der Zweck unseres Lebens, sondern das Ergebnis unserer Lebensweise.“    Darió Lostado, spanischer Philosoph



                           eines meiner Lieblingsbücher seine "Anleitung zum Unglücklichsein"

Sonntag, 3. April 2022

Fürbitten 4.4. verleumden, fertigmachen, mobben

 

                                                      Susanna im Bade  Lovis Corinth 1890

4.4.2022 Daniel 13.1  Susanna im Bade 

In der 1.Lesung aus der jüdischen Bibel wird heute die berühmte Geschichte der „Susanna im Bade“ erzählt. Eine junge Frau, sie badet nackt in ihrem Garten, wird von geilen Männern überfallen, die sie zum Sex zwingen wollen. Die junge Frau wehrt sich, die Männer rächen sich durch Verleumdung  - zuletzt wird die Frau zum Tod durch Steinigung verurteilt. Verzweifelt ruft Susanna zu Gott – und er hilft tatsächlich.  Wörtlich heißt es in der Geschichte „da erweckte Gott den heiligen Geist in einem jungen Mann namens Daniel“ Und diesem Daniel gelingt es, die Schuldlosigkeit Susannes zu beweisen, nun werden ihre Ankläger hingerichtet.  Wir wissen nur zu gut, wieviel Unrecht auch heute geschieht – bitten wir


Für alle, denen tiefes Unrecht geschieht, für alle, oft junge Menschen, die heute Opfer von mobbing sind – dass ihnen tatkräftig und entschieden geholfen wird

dass Gott auch in uns seinen heiligen Geist erweckt, damit wir für andere eintreten

dass wir immer wieder den Mut haben, gegen Unrecht und Verleumdungen aufzustehen

dass wir andere in Schutz nehmen und uns an keinem abfälligen Getratsche beteiligen, an keinen abwertenden Aktionen

dass wir gegen Vorurteile und Vorverurteilungen ankämpfen, auch solche, die wir in uns selbst wahrnehmen

dass wir uns kein Urteil anmaßen, wenn wir uns nicht selbst von einer Sache überzeugt haben

dass wir gerade als Christen offen gegen jede Form von Diskriminierung in unserer Gesellschaft auftreten dass wir protestieren und unsere Meinung sagen, wenn Angst vor Menschen und ganzen Menschengruppen geschürt wird

 

so bitten wir um den Mut, aufrechte Menschen zu sein, die anderen in schwierigen Situationen beistehen können. Wir bitten im Namen Jesu  Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen



"Es gibt ungenießbare Tage, die dennoch für etwas gut sind.                                                                                    Sie machen die genießbaren wertvoller" Wilhelm Schmid „Gelassenheit“

 

"Der große Feind der Wahrheit ist oft nicht die Lüge, - überlegt, erfunden und unehrlich -,               sondern der Mythos, - beständig, überzeugend und unrealistisch. John F. Kennedy

 

„Ich schüre die Glut, die ich leide“  Ovid Metamorphosen

 

"Alt ist man dann, wenn man an der Vergangenheit mehr Freude hat                                                             als an der Zukunft". John Knittel

 

'Würde' ist die konditionale Form von dem, was einer ist“. Karl Kraus


"Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich".                                                      Edmund Hillary, Erstbesteiger Mount Everest

 

"Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen -

in zwei Wochen verlor ich 14 Tage". Jerry Lewis

 

"Man sollte nie so viel zu tun haben, dass man zum Nachdenken keine Zeit mehr hat".                           Georg Christoph Lichtenberg


„Nur wer das Herz hat zu helfen, hat das Recht zu kritisieren“. Abraham Lincoln

 

"Das sind schlechte Zeiten, wo der Mensch seiner Angst nicht nachgeben darf".          Bertold Brecht

 

"Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert,                                                                                      der hat keinen zu verlieren".   Lessing




 

Samstag, 2. April 2022

Fürbitten 5.Fastensonntag .....und wer wirft den ersten Stein?

 


 3.4.2022 5.Fastensonntag Joh.8.1 Ehebrecherin Jes.43.16 denkt nicht mehr an das Frühere

 „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“ – Dieser Satz aus dem heutigen Evangelium ist ein geflügelter Satz geworden. Jesus sagt das zu fanatisch frommen Männern, die eine Ehebrecherin zu ihm schleppen, weil sie diese nach dem Gesetz des Mose steinigen wollen. Jesus soll dabei auf die Probe gestellt werden, ob er der Steinigung zustimmt, oder, wenn er sie ablehnt, gegen jüdisches Recht verstößt. Jesus sieht nicht das Gesetzbuch, Jesus sieht den Menschen – und vor allem sieht er auch die Unbarmherzigkeit und oft auch Doppelmoral der Anderen. Immerhin spricht es für die Pharisäer und Schriftgelehrten, dass sie sich, einer nach dem Anderen, kleinlaut aus dem Staub machen. Schmähstad, wie wir in Wien sagen. Denn was sagte Jesus: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“.  Fragen wir nach dem Maß UNSERER Barmherzigkeit und bitten wir

 

dass wir nicht gar so selbstsicher und selbstgerecht in unseren Urteilen sind

dass wir niemand öffentlich bloßstellen und verurteilen

dass wir uns erst gar nicht anmaßen, andere zu verurteilen

dass wir Menschen, die Fehler gemacht haben, immer wieder eine neue Chance einräumen

dass wir alte Verfehlungen nicht aufrechnen und immer wieder aufwärmen

dass wir Menschen beistehen, die von anderen unter Druck gesetzt werden

dass wir nicht jeden Schmarrn in den Medien glauben und uns auch noch mit der Masse darüber aufregen

Bitten wir für die Verantwortlichen in der Kirche, dass in Fragen von Sexualität und Ehe, von Wiederverheiratung und sexueller Orientierung die konkrete Situation der betroffenen Menschen gesehen wird.

Heute ist auch Gebetstag für die verfolgten Christinnen und Christen – bitten wir für alle Menschen, die auf Grund ihres Glaubens und ihrer religiösen Überzeugung schwere Benachteiligungen haben oder manchmal sogar um ihr Leben fürchten müssen

 

So bitten wir im Namen Jesu, und nicht zuletzt bitten wir inständig um Frieden und ein Ende  aller Kriege. Amen

Freitag, 1. April 2022

Fürbitten 2.4. wenn es eng und enger wird

 




2.4.2022  aussichtslos?  Joh.7.40  Jer.11.18

In den Texten heute spitzt sich die Situation um Jesus zu. Bei Jeremias hören wir die prophetischen Worte: „ich war wie ein zutrauliches Lamm, das zum Schlachten geführt wird.“ Im Evangelium ist der Tod Jesu für die Schriftgelehrten eine beschlossene Sache, auch wenn man sich in diesem Moment noch nicht getraut, ihn festzunehmen.  – Wie viele Menschen leben gerade auch heute in einer Situation, die sie als bedrohlich und aussichtslos empfinden. Bitten wir heute besonders für sie

 

Für all die Menschen, die unmittelbar unter Krieg und Gewalt leiden - Für die, die aus ihrer Heimat flüchten, wie viele von ihnen leben noch in Elendsquartieren an den Grenzen Europas

 

Für alle, die hilflose Opfer und Spielball politischer Kräfte sind - für alle, die auch hier bei uns die Erfahrung von Armut und Ausgegenzt-sein machen

 

für alle, die sich vom Leben überfordert und benachteiligt fühlen - für alle Menschen in schwerer Krankheit und ihrer Angst vor dem Tod

 

bitten wir für alle, die weitreichende Entscheidungen treffen müssen - für alle, die sich immer wieder als hilflose Helfer empfinden

 

für alle, die Schuld nicht vergeben können und keinen Frieden finden - für alle, die sich ihre eigene Schuld nicht vergeben können und keine Ruhe finden

 

Bitten wir für alle, die sich vielleicht gerade heute vor einer wichtigen Entscheidung fürchten -          Für alle, denen vielleicht gerade WIR Hilfe und Trost sein können

 

 Du Gott mit uns – wir bitten dich höre uns

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Das Unvollendete -
das ist der Sinn des Lebens".   Bruno Kreisky


 „Manchmal scheitern wir in der Tat, und ich glaube fast, dieses prinzipielle Scheitern ist unser letztes Ziel.“    Elfriede Jelinek


"Das österreichische Antlitz lächelte,                                                                                               weil es keine Muskeln mehr im Gesicht hatte". Robert Musil

 

"Eine der verbreitetsten Krankheiten
ist die Diagnose". Karl Kraus


"Das Glück deines Lebens hängt von der Beschaffenheit deiner Gedanken ab"   Marc Aurel

 

"Für den Optimisten ist das Leben nicht das Problem,                                                                      sondern bereits die Lösung" Marcel Pagnol

 

"Am Ziel deiner Wünsche wirst du jedenfalls eines vermissen:                                                       dein Wandern zum Ziel" Marie von Ebner-Eschenbach

 

 

"Die Angst klopfte an die Tür, das Vertrauen öffnete, und niemand war draußen"                       Persisches Sprichwort

 

"Man weiß selten, was Glück ist, aber man weiß meistens, was Glück war". Francoise Sagan

 

"Das Schicksal geht mit uns wie mit Pflanzen:                                                                                    es macht uns durch kurze Fröste reifer" Jean Paul

 

 "Tradition ist eine Laterne. Der Dumme hält sich daran fest.                                                          Dem Klugen leuchtet sie den Weg". G.B.Shaw

 

"Dankbarkeit ist die Wachsamkeit der Seele gegen die Kraft der Zerstörung". Gabriel Marcel

 

„Die Zeit mag Wunden heilen, aber sie ist eine miserable Kosmetikerin.“ Mark Twain