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Sonntag, 8. März 2026

Fürbitten 9.3. Immer wieder: bitten, bitten und - vertrauen

 

9.3.2026 2 Kön.5 Naaman  wie hilft Gott Mo 3.FW

WIE HILFT GOTT und WORUM dürfen wir bitten? Das ist heute Thema der Lesungen. Die erste Erzählung aus der jüdischen Bibel spielt in einer Zeit hunderte Jahre vor Jesus und erzählt von einem Feldherrn der Aramäer, der an Aussatz erkrankt ist und im eigenen Land keine Hilfe findet. Ein jüdisches Sklavenmädchen rät ihm, Hilfe bei dem Gott ihrer Heimat zu suchen, beim jüdischen Gott Jahwe. Der Feldherr, Naaman ist sein Name, macht sich tatsächlich auf den Weg) nach Israel – wo er auf den Propheten Elischa trifft. Dessen Anordnungen kommen ihm zunächst unsinnig vor, (Naaman soll sich siebenmal im Jordan waschen) aber Naamans Diener rät seinem Herren: Mach es, vertraue! und Naaman wird tatsächlich geheilt. Er hat vertraut! Im Evangelium ist Jesus mit Menschen in seiner Heimatgemeinde Nazareth konfrontiert, die zwar von ihm fasziniert sind, aber in erster Linie Wunder und Sensationelles sehen wollen. Weil Jesus ihnen das nicht bietet, sondern ihnen ihre Ungläubigkeit auch noch vorwirft, wollen sie ihn sogar umbringen, was nicht gelingt.  Bitten wir heute ganz bewusst in der "ich" Form

 Gott, lass mich nicht allein sein, wenn ich Angst vor einer Entscheidung habe

Gott, lass mich vertrauen, wo ich mir selbst nicht mehr helfen kann

Gott, lass mich auch auf andere und ihren Ratschlag hören

Gott, lass mich auch schweres und scheinbar Sinnloses aushalten 

Gott, hilf auch meiner Ungeduld und meiner Skepsis

Gott, lass mich sehen, was ich selbst für andere Gutes und Hilfreiches tun kann

Gott, lass keine Bitte zu dumm oder zu klein sein

Gott, lass mich dir immer danken, weil du allein alles in mir kennst  

 

Jesus, führe du uns zu dem, den du „unseren Vater im Himmel“ nennst. Lass uns eintauchen und untertauchen in Vertrauen und Liebe. Amen