8.3.2026 Joh.4.5 die Frau am
Jakobsbrunnen -
Vom Wasser ist heute die Rede in den Lesungen, vom Wasser, das man zum Leben braucht, aber auch vom Lebensdurst: wonach sehnen wir uns oft verzweifelt, was geht uns ab - aber auch: woraus können wir wieder Kraft schöpfen. In der ersten Lesung hören wir vom jüdischen Volk auf seiner Wanderschaft durch die Wüste – war man zunächst dankbar für die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten sind die Menschen jetzt wütend: es gibt kein Wasser, in welche Ausweglosigkeit hat Moses sie geführt? Jahwe wird schließlich helfen. Im Evangelium ist es eine Frau, die beim Wasserschöpfen am Brunnen die Bekanntschaft mit Jesu macht und der im Gespräch mit ihm bewusst wird, wonach sie sich wirklich im Leben sehnt. Wenn wir Jesus am Brunnen begegnen, am Brunnen der Sehnsucht unseres Lebens, worum würden wir bitten?
Halten wir ein wenig
Stille und halten wir Jesus UNSERE Sehnsucht hin .....
Wenn Jesus uns an diesem Brunnen um Wasser bitten würde, was könnten wir IHM geben, wie tief in diesen Brunnen unseres Lebens würden wir schöpfen wollen – halten wir ein wenig Stille .....
Die Israeliten mussten lange durch die Wüste ziehen, immer wieder waren sie voll Unsicherheit Angst und Sorge um das Überleben. Auch uns geht es wohl ab und zu ähnlich. Bitten wir in Stille um das, was wir selbst als Hilfe im Alltag brauchen .....
„Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen“, haben wir im Brief des Apostel Paulus an die Gemeinde in Rom gehört. Bringen wir vor Gott all unsere Hoffnungen und bitten wir vor allem um die Gnade, dass wir immer in dieser Hoffnung leben dürfen ....
Heute wird auch der internationale Frauentag begonnen. Wir bitten auch für unsere Kirche um den Mut Wege zu gehen, die auch das priesterliche Charisma von Frauen zulassen .....
Jesus, hier stehen wir mit dir am Brunnen unseres Lebens, lass auch uns Wege finden, wo wir dich finden und Gott anbeten dürfen – ganz tief in uns selbst. Amen