27.3.2026 Joh.10.31 viele kamen zum Glauben an ihn Fr 5.FW Zweifeln nicht verboten
Immer gibt es Menschen, die glauben können,
und solche, die es nicht können. Im Evangelium heute hören wir, wie eine
empörte Menschenmenge Jesus sogar steinigen will. Sein Anspruch, „Sohn Gottes“
zu sein, ist für viele, vor allem für die Religionslehrer, eine
Gotteslästerung. In letzter Minute entzieht sich Jesus dem wütenden Mob und
einer drohenden Festnahme. An einem
anderen Ort, so hören wir, findet Jesus dagegen Menschen, die, so heißt es
wörtlich „zum Glauben an ihn“ kamen. Wir Christen heute,
viele von uns, sind in unseren Glauben so gut wie hineingeboren. Aber
vielleicht wäre es sogar gut, wenn wir hin und wieder hinterfragen, warum wir
glauben und woran wir wirklich glauben. Zweifel
sind nicht verboten, sagte auch Papst Franziskus Bitten wir
heute:
für alle, die nicht von klein auf Zugang zum Glauben finden
für alle, die glauben wollen und doch immer wieder zweifeln
für alle, die nicht mehr viel darüber nachdenken, WAS sie eigentlich glauben
für alle, deren Glauben erstarrt und ängstlich ist
für alle, die in Krisen an der Liebe Gottes zweifeln
für alle, die für ihren Glauben und ihre Überzeugung verfolgt werden
für alle, die aus Überzeugung nicht glauben und die deshalb auch nicht „Verlorene“ sind
und bitten wir für uns selbst, dass wir uns
immer wieder auch neu Fragen stellen und nicht nur bei alten Antworten bleiben
So bitten wir um einen lebendigen Glauben, der sich nicht davor scheut, dich Gott immer wieder auf neuen Wegen und in neuen Bildern zu suchen. Im Namen Jesu. Amen