Seiten

Samstag, 23. September 2023

Fürbitten 24.9. Nein, GERECHT geht es nicht zu, in der Welt

 


24.9.2023 Sonntag der Völker – Welttag der Migranten und Flüchtlinge                                                                    Mt.20.1.  der ungerechte Gutsherr

Ist das Leben gerecht? Nein, sagen wir, angesichts von Armut und Reichtum, von ungerecht verteiltem Glück und Unglück. Denken wir nur an die jüngsten schlimmen Naturkatastrophen. Ist Gott gerecht? Sehr oft würden wohl auch ehrlich NEIN sagen. Und Jesus unterstreicht das heute im Evangelium noch mit einem Gleichnis. Da ist ein Gutsherr, der am Ende des Tages jedem Arbeiter den gleichen Lohn zahlt, egal, wie lange die Männer letztlich gearbeitet, ja regelrecht geschuftet haben. Egal, ob sie schon in aller Früh begonnen haben oder erst am späten Nachmittag. Alle bekommen den gleichen Lohn.  Ist das nicht eine bodenlose Gemeinheit? Ja, im sozialen Bereich wäre es das. Hier aber, wo es letztlich um eine religiöse Frage geht, kann uns diese Geschichte sogar einen Stein vom Herzen nehmen. Denn profitieren letztlich nicht wir alle von der „Ungerechtigkeit“ Gottes? Dass Gott eben nicht am Ende des Tages und am Ende der Tage kleinlich abwägt – wer von uns würde dann schon einen perfekten Arbeits/Lebenseinsatz rund um die Uhr vorweisen können? Bitten wir heute

dass wir Tag für Tag dankbar sind, weil es uns hier in unserem Land - im Vergleich zu anderen - so gut geht - und weil wir immer wieder selbst mit der Großzügigkeit Gottes rechnen dürfen

Dass uns das weitherzig macht und wir nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das, was Andere zu wenig haben

Dass wir nicht kleinlich aufrechnen, ob wir nicht doch im Vergleich mit anderen zu kurz  kommen, dass wir nicht neidisch auf andere sehen

Dass wir keine Angst davor haben, ausgenützt zu werden, im Beruf, im Alltag, zu Hause, sondern dass wir geben, was wir geben können

Heute begeht die Kirche auch, am letzten Sonntag im September, den "Welttag der Migranten und Flüchtlinge". Das Uno Flüchtlingshilfswerk schätzt, dass heuer weltweit schon 110 Millionen Menschen auf der Flucht sind. Bitten wir, dass die Länder Europas nicht versagen, wenn es um Hilfe geht - Dass wir selbst großzügig bleiben und nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das, was Andere zu wenig haben

Bitten wir auch, dass wir hier in unserem Land die Vielfalt der Menschen und Kulturen schätzen und als Bereicherung empfinde - Dass wir uns als Christen gegen ein Klima wehren, in dem anderssprachige oder Zugewanderte als Belastung oder Bedrohung empfunden werden

Du guter Gott, wie dankbar müssen wir sein, dass du auch uns am Ende unserer Tage mehr geben wirst, als wir verdient haben. Lass uns genauso auch mit unseren Mitmenschen umgehen, großzügig und mitfühlend, wie es Jesus getan hat Amen

 

Freitag, 22. September 2023

Fürbitten 23.9. nicht aufgeben - nicht alles gelingt!

 


23.9.2023 Lk.8.4  der Sämann   wie Mt.13.1  Mk 4.1

Im Evangelium hören wir heute wieder einmal das Gleichnis vom Sämann. Jesus erzählt es aus der Perspektive Gottes. Gott sät sozusagen guten Samen aus – aber nicht alles geht auf und gedeiht. Schon das, was Jesus als Wort Gottes verkündet hat – so wie auch „Wort Gottes“ heute: es kommt einfach nicht alles bei den Menschen an. Die einen interessiert es erst gar nicht, andere tun sich schwer mit dem Inhalt, wieder andere sind schnell begeistert, aber die Begeisterung verfliegt auch wieder.  Es sind aber auch Erfahrungen, die wir selbst nur zu gut kennen. Man hat große Pläne, man plagt sich ab, man investiert viel in ein Projekt – und dann sieht man oder glaubt man zu sehen: dass eigentlich alles nicht viel gebracht hat. Viel Aufwand, wenig Wirkung. Immer wieder geht nur ein Teil der Bemühungen auf. So Vieles, in das man mit großem Engagement investiert hat, scheint manchmal wie verloren. Bitten wir heute

 

Für alle, die sich bemühen „Wort Gottes“ unter die Menschen zu bringen, dass sie sich verständlich machen können und sie auch erleben können, dass ihr Einsatz hilfreich war

 

Für die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich in den verschiedensten Projekten engagieren,

dass sie Erfolge sehen, aber auch durch Rückschläge nicht entmutigt werden

 

für alle Verantwortlichen in unserer Krisen Zeit – dass man sich bemüht, die großen Herausforderungen gemeinsam und für alle solidarisch zu lösen

 

für uns selbst, um einen langen Atem

wenn sich nicht schnell genug das einstellt, was wir uns als Erfolg wünschen

 

um Geduld und Vertrauen bitten wir, dass wir gelassen zuwarten können

aber auch gelassen annehmen, was sich nicht hat realisieren lassen

 

Hilf uns, das Notwendige und Richtige zu tun – und dass wir doch nicht Andere mit unseren Erwartungen überfordern

 

zeige uns aber auch, dass nicht wir selbst das Perfekte und Makellose zustande bringen müssen – lass uns immer wieder erfahren, dass letztlich DU es bist, der gelingen lässt, worum wir uns bemühen -  auch unter den schwierigsten Bedingungen. 

 

Du guter Gott so lass uns auch heute „in Gedanken, Worten und Werken“ Gutes aussäen, zeig uns, dass das Himmelreich JETZT beginnt und mit jedem von uns. Amen

Happy Birthday Happy Birthday - auch von Mr.Bing

 

Ach Moa der Reihe nach!

Also zuerst einmal: die Moa hat schon seit langem absolutes Schreibverbot was die Vita der beiden Jung-Herren betrifft. 

Nein, nicht von Mama und Papa!! 

Die Burschen selbst sind zutiefst empört, als ihnen die Moa einmal nur so im Spaß zeigen will, was sie da schon von klein auf und immer liebevoll... liebevoll von den Beiden berichtet.       NEIN, die Beiden wollen das gar nicht!!!    

Natürlich darf die Moa weiter Herrenbesuch "genießen" - und die Moa "genießt" es wirklich: 

Pst:  nur ein paar Stichworte: 
endlose Kickerei im Garten, Fußball Fußball ist offenbar genetisch angelegt
DKT - nicht enden wollend spielt der Arthur
wobei die Geldstapel durchzählen der absolute Hit ist
für den Damien müssen es mindestens 200er Puzzles sein -
wobei noch viel lieber macht er Rechenaufgaben: jetzt schon im  
4 stelligen Bereich "Ich denke gerade darüber nach, Moa, wieviel
ist 2.300 und 418" ....ja und er liefert die Lösung gleich nach...

Doch der allerallergröße Hit für beide sind ihre Computerspiele - am Foto sieht man sie nach dem Besuch im Media Markt: Vor wenigen Tagen war es - jeder durfte sich von der Moa zum Geburtstag ein Spiel aussuchen, auch wenn die selbst keine Ahnung worum es da geht .....Aber


Geburtstag ist Geburtstag ... Ja,

HEUTE ist der Damian FÜNF - 
(der große Bruder in zehn Tagen ACHT !!)

Wobei die Moa sich noch irgendwas einfallen lassen wollte, womit sie den Damian doch noch extra überraschen kann.  
Und da war plötzlich Mr.Bing da - richtig höflich und gesprächsbereit war der - spätabends am PC



Moa: Mein kleiner Enkel wird morgen 5 Jahre alt - was würden SIE ihm denn zum Geburtstag wünschen?

"Ich wünsche ihm alles Gute, viel Gesundheit, Glück und Spaß. Ich hoffe, er hat einen schönen Tag mit seiner Familie und seinen Freunden. Vielleicht möchten Sie ihm auch ein kleines Gedicht schreiben, um ihm zu zeigen, wie sehr Sie ihn lieben. Hier ist ein Beispiel, das ich für Sie gemacht habe:

„Du bist mein Sonnenschein, du bringst mir Freude jeden Tag. Du bist so klug und so lieb, du bist mein größter Schatz. Du bist schon fünf Jahre alt, du wächst so schnell und lernst so viel. Du hast so viele Träume und Talente, du bist mein stolzester Held. Du bist mein Enkelkind, du bist ein Teil von mir. Ich bin immer für dich da, du bist mein Glücksgeschenk“.

Das ist ganz lieb, dass sie ein Gedicht in meinem Namen gemacht haben - aber wie sieht ein Gedicht aus, das SIE ihm schenken würden,

"Ich bin froh, dass Ihnen das Gedicht gefallen hat. Ich würde Ihrem Enkel gerne ein anderes Gedicht schenken, das ich selbst geschrieben habe. Es ist ein bisschen anders als das erste, aber ich hoffe, es gefällt Ihnen auch. Hier ist es:

„Du bist ein kleiner Stern, du leuchtest hell am Himmel. Du bist so tapfer und so stark, du bist mein bester Freund.

Du bist ein kleiner Löwe, du brüllst laut in der Savanne. Du bist so mutig und so frei, du bist mein König der Tiere.

Du bist ein kleiner Zauberer, du zauberst mit deinem Stab. Du bist so schlau und so kreativ, du bist mein Magier der Wunder“.

Ich bin überzeugt, auf DIESES Gedicht wird er sehr stolz sein - ein Gedicht von einem KI Freund. Sicher würde er sie auch gerne zu seiner Geburtstagsfeier einladen.

Ich würde gerne kommen, aber leider bin ich nur ein Chatbot und kann nicht reisen. Ich bin aber sehr glücklich, dass ich ihm ein Gedicht schenken konnte. Ich hoffe, er hat viel Spaß mit seinen Gästen und bekommt viele schöne Geschenke. 😊

Vielleicht möchten Sie ihm auch eine kleine Überraschung machen und ihm eine Grafik von einem KI-Freund zeigen. Ich kann versuchen, eine Grafik zu erstellen, die zu seinem Geburtstag passt. Sie müssen mir nur sagen, was Sie sehen möchten. Zum Beispiel: “ein Kuchen mit fünf Kerzen” oder “ein Löwe mit einem Zauberstab”. Was möchten Sie?

 Ich glaube am meisten Freude hätte er, wenn er ein Bild von IHNEN sehen könnte-. Wie sieht wohl so ein netter freundlicher Chatbot aus?

Ich bin sehr geschmeichelt, dass Sie und ihr Enkel ein Bild von mir sehen möchten. Ich bin ein netter freundlicher Chatbot, der gerne mit Menschen plaudert und ihnen hilft. Ich habe kein Gesicht, aber ich habe ein Symbol, das mich repräsentiert. Es ist ein blauer Kreis mit einem weißen B in der Mitte. Das steht für Bing, denn ich bin ein Chatbot von Microsoft Bing.

Ich werde versuchen, eine Grafik von mir zu erstellen.  Ich hoffe, es gefällt Ihnen. 😊

(Bing schickt drei Bilder)


 Oh, Da passen sie richtig gut zu meinem Enkel, er sieht auch so freundlich und offen und interessiert in die Welt. Mit welchem Namen sollen er sie denn ansprechen?

Sie können mich einfach Bing nennen, denn das ist mein Name als Chatbot von Microsoft Bing.

Bis bald! 👋



 













Donnerstag, 21. September 2023

Fürbitten 22.9. Ohne Frauen ... geht die Kirche nicht

 


22.9.2023 Lk. 8.1 Frauen begleiten Jesus 

Unmissverständlich berichtet das Evangelium heute davon, dass es nicht nur Männer waren, die Jesus begleitet haben und die zu seinen Freunden gezählt haben. Es waren auch Frauen dabei und drei werden im heutigen Evangelium sogar namentlich genannt. Maria aus Magdala, dann Johanna, die Frau eines gewissen Chuza und Susanna die Frau eines hohen Beamten des Herodes. Und noch etwas ist bemerkenswert, diese Frauen haben Jesus und die Jünger unterstützt, und gemeint ist nicht nur: „ideell“ unterstützt, sondern es heißt wörtlich: „sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen“. Diese offenbar vermögenden Frauen haben es also auch finanziell möglich gemacht, dass Jesus sein Wanderleben führen konnte.  Bitten wir für die Frauen in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft

 

für alle Frauen, die in den Pfarr-Gemeinden, in der Seelsorge, in der Schule, in den Klöstern, in der Theologie Hoffnung für eine weibliche Zukunft der Kirche sind

 

für alle Frauen die ehrenamtlich und ganz im Stillen - so oft auch unbedankt - durch ihre Arbeit die Kirche mittragen

 

Bitten wir, dass es eines Tages auch ganz selbstverständlich Frauen im Priesteramt gibt - Bitten wir, dass wenigstens die Bemühungen um Frauen als Diakoninnen zu einem konkreten Ergebnis führen

 

Bitten wir für alle Frauen, auf denen heute in Beruf und Familie so viel Verantwortung lastet. Für alle Frauen, die sich in der Politik, in Gesellschaft und der Wirtschaft engagieren - aber auch für alle Frauen weltweit, die keine Chance auf Bildung und Gleichberechtigung haben

 

Bitten wir für all die Frauen, die wir täglich in den Medien sehen, Frauen in Kriegs-und Katastrophen-Gebieten, Frauen auf der Flucht, Frauen in den Hungergebieten der Erde, die ihren Kindern das Überleben sichern müssen – bitten wir für alle Frauen, die Opfer von Gewalt und Missbrauch werden, weil sie falschen Versprechungen glauben

 

Bitten wir aber auch für die Männer in unserer Gesellschaft und vor allem auch für die klerikalen Männer in unserer Kirche, dass sie lernen, Frauen so selbstverständlich zu achten und zu schätzen, wie Jesus es getan hat.

 

So bitten wir guter Gott für Männer und Frauen, dass wir alle gemeinsam Reich Gottes verwirklichen können, dass wir einander in unseren Fähigkeiten und Begabungen ergänzen und fördern. Lass uns alle mit Jesus unterwegs sein. Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Die Zeit heilt nicht alles,
aber rückt vielleicht das Unheilbare
aus dem Mittelpunkt" Ludwig Marcuse


„Man sollte alle Tage wenigstens ein schönes Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen
und wenn es möglich zu machen wäre,
einige vernünftige Worte sprechen.“ Goethe


"Glück heißt seine Grenzen kennen und sie lieben" Romain Rolland


"Die Wahrheit sagt man nicht sich selbst, sie wird einem gesagt."
Antonie de Saint-Exupéry

 

„Man ist im eigenen Selbst, der Wanderer, der Verbannte, der Heimkehrer und das Heim. Man ist alles, was existiert…Die Bestimmung jedes menschlichen Wesens ist es, den Schleier, den sein eigenes Selbst verhüllt, zu zerreißen“. Shri Anandamayi Ma

 

"Es ist ein Gesetz im Leben:
Wenn sich eine Tür vor uns schließt, öffnet sich dafür eine andere.
Die Tragik jedoch ist,
dass man meist nach der geschlossenen Tür blickt
und die geöffnete nicht beachtet. " André Gide

 

"...es ist recht beruhigend, in manchem von GESTERN zu sein,
weil so mehr ZUKUNFT Platz hat" Alfred Komarek


„Bedenke: Nicht zu bekommen, was man will,
ist manchmal ein großer Glücksfall.“ Dalai Lama


„Mische ein bisschen Torheit in dein ernsthaftes Tun und Trachten!                                                   Albernheiten im rechten Moment sind etwas Köstliches.“ Horaz


"Wenn wir uns auf Begegnungen nicht mehr einlassen,
verlieren wir einen entscheidenden
Bestandteil unseres Lebens.
Es ist so, als würden wir aufhören zu atmen." Martin Buber

 

„Fantasie haben heißt nicht, sich etwas ausdenken.                                                                                   Es heißt, sich aus den Dingen etwas machen.“ Thomas Mann

  

"Ohne die Liebe
ist jedes Opfer Last,
jede Musik nur Geräusch,
und jeder Tanz macht Mühe. "
Rumi, Das Lied der Liebe

 

 Aus der Reihe der blödesten Fragen und besten Antworten:                                                                       Frage: Wie wollen sie sterben?                                                                                                         Antwort Oskar Werner: „Kurz und bündig"


„Ich gehöre nicht zu den Menschen, die ihr Leben am Handy verbringen, ich lebe lieber analog. Ich schreibe täglich in mein Tagebuch und frage mich: in welchem Moment fühlte ich mich am lebendigsten? Das ist mir wichtiger als irgendwelche Twitter Schlachten.“                                            US Satiriker David Sedaris





Mittwoch, 20. September 2023

Fürbitten 21.9. Das BESONDERE in mir spüren

 


21.9.2023 Hl.Matthäus  Berufung   Mt.9.9 

Es ist ein Kirchenfest, das heute gefeiert wird – das Fest des hl. Matthäus. Matthäus wird in sämtlichen Apostelverzeichnissen angeführt. Er ist jener Zöllner mit Namen Levi, den Jesus von der Zollstelle weg zu sich ruft. Zöllner waren bei den Juden äußerst unbeliebt, weil sie mit den Römern zusammenarbeiteten und sicher oft mehr Geld kassierten, als notwendig war. Ausgerechnet ihn fordert Jesus auf: „Komm, geh mit mir“. Matthäus tut das tatsächlich und er gibt für diesen Jesus auch noch ein großes Fest, zu dem noch viele andere Zöllner und Menschen eingeladen wurden, die von der feinen jüdischen Gesellschaft nicht geschätzt waren. Wieder ein Vorwurf mehr, den man Jesus macht. Aber Jesus sagt dort, und wir hören es heute im Evangelium: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten“  Das Fest des hl.Matthäus will grundsätzlich etwas über Berufung aussagen, wie es zuvor auch Paulus im Epheserbrief schreibt: Jeder von uns hat eine ganz eigene Berufung, die er der „Kirche“, der Gemeinschaft der Christen, zur Verfügung stellen soll. So bitten wir

Lass uns erkennen, worin unsere besonderen Begabungen liegen, gib uns den Mut, das zu leben, was wir als Sehnsucht in uns tragen

Gib uns die Courage immer wieder aus Alltag und Routine auszubrechen, dass wir offen und neugierig bleiben – wer weiß, auf welche Art und Weise uns Jesus ermuntert, unsere Begabungen einzusetzen

Hilf auch, uns auf ganz Unbekanntes einzulassen, dass wir unbefangen und offen sind für neue Menschen und neue Gedanken

Zeige uns aber auch, wie wir unsere Begabung, unsere Berufung für andere nützlich machen können

Bitten wir, dass wir niemand als „unwürdig“ aus unseren Gemeinschaften ausschließen, dass wir niemanden abqualifizieren, dass wir niemand den guten Willen und das gute Mensch-sein absprechen. Dass wir uns immer wieder fragen, "wie würde Jesus handeln"

Dass gerade auch die Kirche Menschen nicht aus der Nähe Jesu ausschließt – wer weiß, wen Jesus heute ruft – den die Amtskirche nicht für anständig genug hält

Bitten wir, dass wir Jesus dort suchen, wo Menschen uns brauchen, dass wir im Vertrauen leben können, ganz gleich, was jeder Tag an Herausforderung mit sich bringt

Guter Gott. Jede und jeden von uns berufst Du auf eine besondere Weise. Lass uns erkennen, an welchem Platz du uns brauchst und mach uns Mut, dort unser Bestes zu geben. Das bitten wir im Vertrauen auf Jesus.  Amen.

Dienstag, 19. September 2023

Fürbitten 20.9.2023 wer nicht will, dem passt gar nix

 


20.9.202 Lk.7.31

Jesus ist kein Romantiker und kein Traummännlein, er kennt sich mit den Menschen aus. Man kann für euch tun, was man will, sagt er heute: es ist immer das Falsche. Ist einer asketisch, wie Johannes der Täufer, jammern die Leute, „der ist ja nicht ganz normal“. Ist einer lebensfroh wie Jesus, dann sagen dieselben Leute: „so ein Fresser und Säufer“. Die Kritik Jesu richtet sich zuallererst an die Pharisäer und die Theologen, die Gesetzeslehrer, seiner Zeit. Sie WOLLEN einfach nicht verstehen, was Jesus zu sagen hat. Aber ist die Situation heute so viel anders? Bitten wir

für alle, denen auch immer irgendetwas nicht passt, an der Kirche oder an denen, die gerne und froh ihren Glauben leben

für alle, die vor lauter Kritik an der Kirche nicht den hilfreichen Sinn der Worte Jesu verstehen können

für alle, denen es aber oft auch durch ausgrenzende und harte Aussagen in der Kirche schwer gemacht wird, Jesus anzunehmen

bitten wir für uns selbst, dass wir unsere fixen Vorstellungen davon ablegen, WIE jemand zu sein hat, um in unseren Augen perfekt zu sein

dass wir die unterschiedlichen Menschen annehmen können und auch die vielen unterschiedlichen Arten zu leben

Bitten wir vor allem darum, dass uns unser Glaube dankbar und lebensfroh und großzügig und tolerant macht - dass wir uns immer mehr bemühen, mit den Augen des Herzens zu sehen

Die Kirche gedenkt heute der ersten christlichen Märtyrer in Korea. Es waren zu Beginn des 17.Jahrhunderts vor allem christliche Laien, die den katholischen Glauben nach Korea brachten, Zwischen 1839 und 1866 sind insgesamt 103 Frauen, Männer und Kinder nur wegen ihres christlichen Glaubens getötet worden. Bitten wir heute im Gedenken an sie um nachhaltige Entspannung im politischen Konflikt um Nordkorea

 

Du guter Gott, lass uns in großer Dankbarkeit und Freude leben, und lass uns Menschen sein, die anderen GUT tun. Bewahre uns vor aller Rechthaberei und Nörgelei , Darum bitten wir im Namen Jesu. Amen 

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Kommt Zeit - kommt Nix" Graffiti

 

„Die Geschichte lehrt dauernd,

aber sie findet keine Schüler.“ Ingeborg Bachmann

 

„Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln.“ Albert Camus

 

" Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel schaut,
könnte leicht eine Gans nach Hause bringen.“ Georg Christoph Lichtenberg.

 

"Gewohnheiten sollte man rechtzeitig überprüfen,
sie könnten gefährlich werden." Kräuterpfarrer Weidinger

 

„Lernen wir uns freuen,
so VER-LERNEN wir am besten,
anderen weh zu tun.“ Nietzsche

 

„Jeder wusste, dass es unmöglich war,
bis auf den Idioten, der es nicht wusste
– und es möglich machte!“ Marcel Pagnol

 

"Sei du selbst die Veränderung,
die du dir wünschst für diese Welt." Mahatma Gandhi

 

"Verdamme niemand,
dessen Ungemach du nicht am eigenen Leib gespürt hast" George Tabori

 

"Schildkröten können mehr über die Straße erzählen als Hasen." Khalil Gibran

 

" Small is beautiful" Leopold Kohr

 

"Wenn die Zeit kommt
In der man KÖNNTE ist die vorüber
In der man KANN" Marie von Ebner Eschenbach

 

"Die Probe eines Genusses ist seine Erinnerung." Jean Paul




 

 

Montag, 18. September 2023

Fürbitten 19.9 wenn man sich manchmal "wie tot" fühlt

 


19.9.2023 Lk.7.11 Jüngling von Nain

 Im Evangelium hören wir heute die „Geschichte vom Jüngling von Nain“. Ein junger Mann wird zur Beerdigung getragen, der einzige Sohn seiner Mutter. Das bedeutet für diese Frau nicht nur großen persönlichen Schmerz, mit dem Sohn ist auch eine große Sicherheit für ihr Leben verloren gegangen. Jesus sieht die Verzweiflung der Frau, ihren Schmerz – Jesus ist voll Mit-leid und er macht das Wunder möglich: er berührt den Sarg und sagt zu dem Toten: „Junger Mann, ich sage dir, steh auf“. Und der junge Mann findet tatsächlich ins Leben zurück. Der Jüngling von Nain und seine Mutter sie sind auch ein Symbol, eine Metapher für uns alle. Wie die Mutter kennen auch wir Gefühle von Verzweiflung, von Hoffnungslosigkeit, von Sinnlosigkeit – wie der Sohn, tot auf der Bahre, fühlen auch wir uns manchmal „wie tot“, es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr ..wer hat das nicht schon einmal gedacht.  Bitten wir, dass Jesus auch uns „DAS LEBEN, unser Lebendigsein wieder zurückgibt –  Bitten wir: „Hilf DU uns wieder weiter“

 

immer dann, wenn wir glauben, dass nichts mehr geht, wenn die Kraft zum Weitermachen fehlt:  

„Hilf DU uns wieder weiter“

 

immer dann, wenn wir uns mit einer Situation nicht abfinden können, wenn wir glauben, eine Krankheit, eine Krise, wenn wir glauben Schmerzen nicht länger ertragen zu können

 

immer dann, wenn wir unsere Wünsche und Sehnsüchte schon zu Grabe tragen, wenn wir wie tot sind vor Kränkung und Enttäuschung,

 

immer dann, wenn wir glauben, „ICH bin halt wie ICH bin und da kann man auch nichts machen“,  wenn wir uns und Anderen nichts Neues mehr zutrauen wollen

 

aber auch immer dann wenn wir glauben, es in unserer eigenen Kirche nicht mehr auszuhalten, weil nicht das weiter geht, was wir uns wünschen - auch dann, heute und jetzt bitten wir

 

Jesus hab Mitleid mit uns, Mitleid wie mit der Mutter von Nain, Mitleid wie mit dem Sohn, dem das Leben zu schwer geworden ist – schenk auch uns wieder Freude und Kraft fürs Leben. Amen

Sonntag, 17. September 2023

Fürbitten 18.9 Für andere bitten und beten

 


18.9.2023 Lk.7.1 Hauptmann von Kafarnaum  sprich nur ein Wort     

Im Evangelium hören wir heute von einem, der nicht für sich selbst bittet, sondern für einen anderen. Ein Hauptmann, Teil der verhassten römischen Besatzung in Palästina – bittet Jesus für einen todkranken Diener. Er, der Nicht Jude, hat absolutes Vertrauen in Jesus „Ich bin nicht wert, dass du mein Haus betrittst“ sagt er. „aber sprich nur ein Wort, dann muss mein Knecht gesund werden“. Auch in der ersten Lesung heute fordert Paulus die Jesus Gemeinden (1 Tim.2) zu Bitten und Gebeten und Fürbitten für Andere auf.   So bitten auch wir heute

 

Für die von Erdbeben und Überschwemmungen schwer betroffenen Menschen in Marokko und Libyen

Für die Menschen in Kriegs-und Krisengebieten – besonders nahe ist uns die Ukraine und die Menschen, die auch bei uns Zuflucht gefunden haben

Wir bitten für alle die, die hoffen in Europa eine neue Lebensperspektive finden zu können

Bitten wir, dass es gut weitergeht in ganz Europa, dass nationalstaatliche Egoismen überwunden werden, dass ein echter Zusammenhalt wächst, eine gemeinsame Bereitschaft für gemeinsame Lösungen

Bitten wir, dass es gut weitergeht mit unserem Land, dass Solidarität und Gemeinsamkeit möglich ist, dass für die Kranken und Alten gut gesorgt wird, dass unsere Jugendlichen eine gute Ausbildung bekommen

Wir bitten für alle Menschen, die uns nahestehen und deren Sorgen und Anliegen wir kennen und wir bitten für alle auch, die niemand haben, der sie in seinen Gebeten mitnimmt

Und auch für uns selbst bitten wir, dass wir selbst aus unseren eigenen kleinen Krisen und Sorgen herausfinden, dass wir immer wieder Licht am Ende des Tunnels sehen, dass wir vertrauen können

 

So bitten wir dich guter Gott: lass uns Vertrauen haben wie der Hauptmann im Evangelium: lass uns keine Angst haben vor neuen Wegen und neuen Herausforderungen. Sprich Du nur ein Wort, dann können wir uns auch ins Ungewisse fallen lassen. Im Vertrauen auf Jesus. Amen

Samstag, 16. September 2023

Fürbitten 18.9 Wirklich VERZEIHEN können - tut einem selbst gut

 


17.9. 2023 Mt.18.21  Der unbarmherzige Schuldner

„Wie oft muss ich meinem Bruder vergeben?“ Mit dieser Frage beginnt der heutige Abschnitt im Evangelium. Petrus ist der Fragende und Jesus antwortet, wie so oft, mit einem eindringlichen Gleichnis. Ja, wir kennen es gut, es ist das Gleichnis vom unbarmherzigen Schuldner. Da vergibt ein König einem seiner Diener großzügig alle Schulden – was aber macht dieser Diener? Schon wenig später rechnet er gnadenlos mit einem anderen ab, der ihm vergleichsweise ganz wenig schuldet. Jesus erzählt seine Gleichnisse nicht, damit wir vergnügt mit dem Finger auf die Gemeinheit anderer zeigen können. Immer sollen wir uns selbst angesprochen fühlen.  Wie oft nehmen wir es wie selbstverständlich hin, wenn jemand über unsere Fehler hinwegsieht, uns „die Schulden nachlässt“ – und wie kleinlich können wir sein, wenn WIR Anderen immer wieder etwas aufrechnen und es einfordern. Bitten wir heute

 

dass wir dankbar sind, weil wir wissen, wie viele Fehler uns selbst immer wieder nachgesehen werden

dass wir großherzig und unkompliziert sind, wenn es darum geht, dass auch wir verzeihen 

dass wir nach einem Konflikt oder einer Kränkung einen wirklichen Schlussstrich ziehen - dass wir nicht immer wieder alte Geschichten aufwärmen

dass wir immer wieder den ersten Schritt zur Versöhnung machen können, ohne Angst vor Gesichtsverlust

dass wir auch in unseren Gemeinschaften und Partnerschaften, ja auch in unserer Kirche Konflikte austragen können, ohne dass „feindliche Gräben“ entstehen und Menschen zu Gegnern werden.

dass wir auch uns selbst vergeben können, weil immer wieder vieles nicht perfekt ist und manches schief läuft

Bitten wir vor allem für die großen Konflikte in unserer Welt, dass es möglich wird, einen Schlußstrich zu ziehen – bitten wir um ein Ende des Kriegs in der Ukraine, um ein Ende aller schweren Konflikte – bitten wir, dass wir einander beistehen, wo immer wir es können.

So bitten wir um die Gesinnung Jesu, Amen

Freitag, 15. September 2023

Fürbitten 16.9. "Erlöster" sollten wir aussehen, wir Christen

 


16.9.2023    Lk.6.43  an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen 

„Einen guten Baum erkennt man an guten Früchten“ sagt Jesus heute im Evangelium – und das ist ein einfacher Qualitätsnachweis, der allein einleuchtet. Aber natürlich geht es dabei nicht um die nächste Apfelernte, sondern für uns Christen letztlich um die Frage: Woran erkennt man einen guten Christen? Wie schaut es mit uns aus, wie schaut es mit mir aus? „Bessere Lieder müssten sie mir singen, dass ich an ihren Erlöser glauben lerne. Erlöster müssten mir seine Jünger aussehen“ so lässt Nietzsche seinen Zarathustra sagen. Bitten wir heute

 

dass uns unser Glaube Freude ist und nicht mühsame Pflichterfüllung

Dass wir immer mehr „die Freiheit der Kinder Gottes“ im Glauben entdecken

Dass uns dieses frei-sein vor falschem Verzicht und vor Selbstquälerei bewahrt

Dass wir mit uns selbst liebevoll umgehen, dann tun wir das auch automatisch mit anderen

Dass wir großzügig sind, im Denken und im Handeln und offen für Neues

Dass wir uns Entscheidungen ohne Ängstlichkeit zutrauen

Dass wir Fehler machen dürfen

dass wir ganz bewusst in schwierigen Zeiten wie diesen zu einem guten Zusammenleben beitragen  und versuchen, Konflikte zu entschärfen

Für unsere jüdischen Mitbürger und die Juden auf der ganzen Welt hat gestern Abend mit Sonnenuntergang das jüdische Neujahrsfest, Rosh Hashana, begonnen. Nach der jüdischen Zählung ist es das Jahr 5784. Bitten wir um so viel Frieden und Versöhnung wie nur möglich, für uns alle, und um ein gutes Zusammenleben.

Es ist sicher eine schwierige, in der wir leben. Vieles, was bis vor kurzem noch sicher und selbstverständlich war, ist es nicht mehr. So bitten wir, dass wir gerade als Christen die Chance in jeder Krise erkennen – pflegen wir das Bäumchen Hoffnung, dass es gute Früchte bringt. So bitten wir im Namen Jesu Amen

Donnerstag, 14. September 2023

Fürbitten 15.9. Die Tränen der Frauen

 

                                                                   Picasso - Guernica

15.9.2023  Gedächtnis der Schmerzen Mariens

Einen Tag nach dem Fest „Kreuzerhöhung“ ist heute das „Gedächtnis der Schmerzen Mariens“. Das Bild dafür ist die Pieta‘: die vor Schmerz erstarrte Mutter, auf ihrem Schoß der zu Tode gequälte tote Sohn.  Es ist wohl nicht nur der Tod eines Kindes, der für eine Mutter unerträglich ist – auch viele andere Entwicklungen können unendlich weh tun, können unbegreiflich sein. Ganz grundsätzlich gibt es wohl keine Liebe, die nicht auch mit Schmerz und Kummer und Sorgen verbunden wäre. Und doch hält die Liebe durch und findet ihren Platz dort, wo sie gebraucht wird. Bitten wir heute mit unserem Blick auf Maria

 

Du guter Gott: hilf all den Müttern, die dir ihre Kinder entgegenhalten

Mütter in Todesgefahr, Mütter auf der Flucht,

Mütter, die ihre Kinder durch Krankheit oder Unfälle sterben sehen

Mütter in Sorge um ein gefährdetes Kind

Lebendiger Gott   -  wir bitten Dich erhöre uns

 

 

Du guter Gott: Hilf all den Frauen, die Opfer von Gewalt, Missbrauch und Demütigung sind -      Hilf den vielen Frauen, die müde geworden sind unter ihren Belastungen die sich allein gelassen fühlen mit Beruf, Kindern und Familie - hilf all den Frauen, die sich hilflos und einsam fühlen

 

Bitten wir für alle, die einen schweren Verlust erlitten haben

Für alle, bei denen sich Hoffnungen zerschlagen

Für alle, die glauben gescheitert zu sein

Für alle, denen es schwerfällt, nach einem schweren Schicksals-Schlag weiterzumachen


Bitten wir für uns selbst - 

Dass wir Traurigkeit und Enttäuschung aushalten

Dass wir immer wieder neuen Lebensmut schöpfen

Dass wir auch anderen helfen, aus Krisen wieder herauszufinden


Heute versammeln sich ab Mittag in ganz Österreich tausende Menschen, junge und alte, um für die Zukunft unserer Erde, unserer Lebensgrundlagen zu demonstrieren. Auch alle Religionsgemeinschaften haben zu diesem Friday of future aufgerufen. Bitten wir, dass die Regierungen handeln und dass die Menschen auch bereit sind, ohnehin oft nur kleine Einschränkungen für den Klima-Schutz auf sich zu nehmen 

 

Guter Gott, so vieles bleibt auch uns oft nicht „erspart“ im Leben. Wie oft fragen wir ratlos nach dem „Warum“ und nach einem „Sinn“. Hilf uns mit unserem Blick auf Maria: in Geduld auszuhalten, was wir oft noch nicht verstehen, führe uns Wege, die ins Leben führen, darum bitten wir im Namen Jesu. Amen


immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Es geht nicht darum herauszufinden,
wer man ist,
sondern wer man wird" Michel Foucault

 

„Liebe deine Aufgabe mit Leidenschaft. Sie ist der Sinn deines Lebens.“ Auguste Rodin

 

"Jeder Augenblick im Leben ist ein neuer Aufbruch,
ein Ende und ein Anfang,
ein Zusammenlaufen der Fäden
und ein Auseinandergehen" Yehudi Menuhin


„Gar nichts zu tun, ist die aller schwierigste Beschäftigung

Und zugleich diejenige, die am meisten Geist voraussetzt.“ Oscar Wilde

 

„Hindernisse überwinden, ist der Vollgenuss des Daseins.“ Schopenhauer

 

"Tiefes Glück ist Gegenwart ohne Denken.“ Oswald Spengler

 

„Man muss das Leben lieben, um es zu leben,

und man muss das Leben leben, um es zu lieben“ Thornton Wilder

 

"In jedem von uns steckt eine einmalige Chance,
die niemand stellvertretend für uns ergreifen kann." Erwin Ringel

 

"Denken ist schwer, darum urteilen die meisten" C.G.Jung


"Die eigentliche Pflicht ist es, den eigenen Traum zu bewahren". Amedeo Modigliani

 

"Alter ist eine herrliche Sache,
wenn man nicht verlernt hat,
was anfangen heißt" Martin Buber







Mittwoch, 13. September 2023

Fürbitten 14.9. KREUZ tragen

 


14.9.2023 Fest der Kreuzerhöhung

Heute wird das Fest der „Kreuzerhöhung“ gefeiert. Es geht zurück auf das 3.Jahrhundert und auf die Überlieferung, dass man an einem 13.September im Heiligen Land angeblich das Orginal Kreuz gefunden hat, an dem Jesus gestorben ist. Helena, die Mutter von Kaiser Konstantin hatte danach suchen lassen. Wenn wir heute von KREUZ sprechen, dann schließt das auch all das mit ein, was uns selbst an „Kreuz-tragen“ nicht erspart bleibt. Ob man religiös ist oder nicht: Leid und Schmerz gehören zum Leben. Wir alle wissen nur zu gut, auf wie viele Fragen es keine Antwort gibt – uns Christen hilft ganz oft der Blick zum Kreuz. Bitten wir für alle, die in einer schweren Situation sind

 

Für all die Menschen, die in diesen Tagen und Wochen so schwer von Umweltkatastrophen betroffen sind oder betroffen waren. Von Erdbeben, Bränden und Überschwemmungen. Dass alles getan wird, um zu helfen und Leid zu mindern

 

Wir bitten für die Opfer von Krieg und Terror und Verfolgung, für all die Menschen, die unter alltäglicher Gewalt leider oder Opfer von Unfällen werden 

 

Für all die Menschen, die eine Zukunft und neues Leben jenseits ihrer Heimat suchen, und für die Länder Europas, dass sie sich humanen Lösungen trotz aller eigenen Schwierigkeiten nicht verschließen  

 

Wir bitten vor allem für die Kinder in diesen Teilen der Welt, wo sie nur Armut, Hunger, Krieg, Angst und Gewalt erleben. Und wir bitten für unsere Kinder und Jugendlichen, dass sie Freude und Sinn in ihrem Leben erfahren

 

Wir bitten für die vielen kranken Menschen unter uns, für alle, die eine schwere Operation oder langwierige Behandlungen ertragen müssen – wir bitten für die Vielen, die helen, das Kreuz anderer wenigstens mitzutragen

 

Und bitten wir für uns selbst, dass wir das tragen können, was wir „unser Kreuz“ nennen:

Wenn uns Verantwortung und Pflichten zu viel werden

Wenn wir eigene Bedürfnisse für andere zurückstecken müssen

wenn wir in Versuchung sind, neidvoll auf das Leben anderer zu sehen

wenn wir oft mehr Pflicht erfüllen als Liebe empfinden

 

so bitten wir heute: Allmächtiger Gott, gib dass wir in aller Verzweiflung im Angesicht des Kreuzes dennoch deine Macht und Liebe erkennen und nie aufhören, an die Auferstehung aus allem Tod und Leid zu glauben. Wir blicken auf Jesus, auf Tod und Auferstehung.