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Dienstag, 10. März 2020

Fürbitten 11.3. KOPF hoch - in der Krise



11.3.2020 Jer.8.18

Gib du Herr acht auf mich, fleht heute der Prophet Jeremia, wir hören es in der ersten Lesung. Immer gibt es Situationen, in denen es hilfreich wäre, wenn man daran glauben könnte, dass Gott uns hört und uns hilft. Glauben wir daran? Leicht ist es nicht immer.
Bitten wir heute für alles was uns Sorge macht

Für unsere Nachbarn in Italien, dass sie die momentane Krise gut bewältigen

Für die Situation in Österreich, dass auch wir uns in dieser Zeit vernünftig und solidarisch verhalten

Für die tausenden verzweifelten Menschen an der griechischen Grenze, dass Europa hilft

Bitten wir für alle, die schwer krank sind und viel Kraft und Hoffnung brauchen

Bitten wir für alle, die niemand haben, der in ihrem Namen bitten und beten kann

Bitten wir um Vernunft und Augenmaß, um Anstand, Fürsorge und Mitmenschlichkeit in all den Krisen, die bewältigt werden müssen  

Im Evangelium heute sagt Jesus: wer Erster sein will, soll Diener aller sein: Du guter Gott, so hilf uns, dass wir mit unseren Begabungen, mit unseren besonderen Fähigkeiten, den anderen Menschen „dienen“ und hilfreich sein, so gut wir können. Lass es uns tun in der Freude, die uns Jesus vorgelebt hat. Amen

Montag, 9. März 2020

Fürbitten 10.3. wo steckt "der Pharisäer" in mir selbst?



10.3.2020  Mt.23.1  gegen die Pharisäer

Ein „Pharisäer“sein, das ist zum geflügelten Wort geworden. Es meint: für Andere strenge Vorschriften erlassen, die man aber selbst nicht einhält. Im Evangelium hören wir heute wieder die Kritik Jesu an den Pharisäern, sie waren die fromme Oberschicht seiner Zeit. Wohl nicht alle Pharisäer haben so doppelbödig gelebt – aber wir selbst müssen uns angesprochen fühlen.  Messen nicht auch wir manchmal mit zweierlei Maß: was wir anderen zum Vorwurf machen, lassen wir uns selbst oft kritiklos durchgehen. Was Jesus vor allem auch anprangert, ist diese nach außen hin streng-fromme Wohlanständigkeit, hinter der sich letztlich oft NICHTS oder wenig Gutes verbirgt. So bitten wir heute

dass wir nicht von anderen verlangen, was wir selbst nicht tun
dass wir uns nach Außen hin nicht anders geben, als wir wirklich sind

dass wir niemanden belasten oder ein schlechtes Gewissen machen, weil wir das Einhalten strikter Regeln verlangen
dass wir Respekt vor der Lebensform und den Überzeugungen anderer haben

dass wir uns nicht anmaßen, besser oder gläubiger als andere zu sein
dass wir aber auch uns selbst nicht mit religiösen Idealen überfordern

bitten wir, dass auch die Kirche in ihren Repräsentanten das lebt, was sie predigt. Nicht zuletzt im Bereich der Sexualität.
dass Geistliche in der Kirche kein Ärgernis geben, weil sie unangemessen luxuriös leben

dass es in der Kirche allgemein nicht um das ängstliche Hüten und Bewahren alter Vorschriften geht, sondern darum, den Menschen Mut und Trost fürs Leben geben

und bitten wir, dass unser Glaube uns hilft,
immer mehr in die Freiheit der Kinder Gottes hinein zu wachen und
auch anderen Menschen das Leben leichter zu machen.

Du guter Gott, lass uns wahrhaftige und authentische und vor allem gütige und barmherzige Menschen sein. Das erbitten wir durch Jesus unseren Herrn und Bruder Amen

Sonntag, 8. März 2020

Fürbitten 9.3. einfach einmal ausprobieren



9.3.2020 Lk 6.36, seid barmherzig, richtet nicht  ein bissl was könnten wir schon schaffen
Bisweilen scheint es, als wären die Forderungen Jesu weit überspannt: etwa „Liebet eure Feinde“ – das aber, was Jesus heute im Evangelium einfordert, das sollten wir doch mit einigem guten Willen schaffen können? Wie sehr könnte das unser aller Leben erleichtern. so bitten wir
Seid barmherzig, sagst du Jesus – richtet nicht
Hilf uns, dass wir die Fehler der anderen nicht auf die Goldwaage legen
dass wir Vorurteile und fixe Meinungen ablegen
dass wir uns nicht selbst zum Maßstab aller Dinge machen

Verurteilt nicht, sagst du Jesus – erlasst einander die Schuld
Hilf, dass wir alte Fehler nicht aufrechnen, dass wir niemand abstempeln,
dass wir niemand als hoffnungslos und unverbesserlich abschreiben
dass wir wirklich einen Schlussstrich ziehen, wenn wir gekränkt worden sind
dass wir aus einer Mücke keinen Elefanten machen

Gebt, dann wird auch euch gegeben werden, sagst du Jesus
Denn mit dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden
So mache uns großzügig
bewahre uns vor Wehleidigkeit und Selbstmitleid,
mach uns bewusst, dass auch wir jeden Tag
auf das Verzeihen und die Barmherzigkeit Anderer angewiesen sind.
– und auf deine Vergebung –

Hilf uns aber, dass wir auch mit uns selbst
barmherzig sind, dass wir uns nicht mehr abfordern als uns guttut
dass wir uns nicht selbstquälerisch schuldig fühlen,
wenn wir vielleicht gerade jetzt auch in der Fastenzeit nicht all das durchhalten,
was wir uns vorgenommen haben


So bitten wir, schenke uns Freude auch an diesem neuen Tag und lass uns Freude weitergeben. Amen

BUBEN 23 Hi, Burschen - heute ist FRAUENTAG


















und wenn ihr dann ganz groß und stark seid - 
ihr lieben Buben

dann erzählt euch die Moa mehr


"Wenn depressive Patientinnen in die psychiatrische Krisen-Ambulanz oder in die geschlossene Abteilung kommen, klagen sie zuerst darüber, dass sie ihren Haushalt nicht mehr schaffen und die Familie nicht mehr versorgen können. Ich habe noch nie von einem Mann gehört, der sich für krank hält, weil er den Haushalt nicht schafft."     Andrea Hüttner, deutsche Psychiaterin


"Ich denke, es ist Zeit, daran zu erinnern: Die Vision des Feminismus ist nicht eine „weibliche Zukunft“. Es ist eine menschliche Zukunft. Ohne Rollenzwänge, ohne Macht- und Gewaltverhältnisse, ohne Männerbündelei und Weiblichkeitswahn". 
       Johanna Dohnal, 1990 erste Frauenministerin Österreichs 






Samstag, 7. März 2020

Fürbitten 2.Fastensonntag sich VERWANDELN lassen

Foto Samya Hamieda Lind

8.3.2020 2.Fastensonntag A Mt.17.1  Verklärung  

Dieser 2.Fastensonntag erzählt von der „Verklärung Jesu“ - aber eigentlich ist im Evangelium gar nicht von „Verklärung“ die Rede. Hier steht nüchtern: „Dort wurde er vor ihren Augen VERWANDELT“. Den, den die Jünger seit langem kennen, den sehen sie plötzlich ANDERS, sie sehen ihn „verwandelt“. Dieses "neu sehen können" wird letztlich auch sie selbst verwandeln. Auch wir sollen uns in dieser Fastenzeit wieder ein Stück verwandeln lassen. „Ein Segen sollst du sein“ – diese Zusicherung bekommt Abraham (in der Lesung vor dem Evangelium) von Jahwe persönlich – wenn wir lernen verwandelt zu sehen, dann sind auch wir ein Segen für Andere. So bitten wir

dass wir hinsehen auf unser Leben, so wie es ist. Auf das Gute und das weniger Gute. Dass wir vertrauen, dass Gott auch uns verwandeln wird

dass wir gut und gütig sehen, die Menschen um uns, dass unser Blick sie verwandelt und ihnen gut tut, dass wir  das Einmalige und Besondere an jedem Tag wahrnehmen können 

dass wir uns umsehen, dass wir nicht auf uns selbst bezogen bleiben, dass wir
aufmerksam und mitfühlend sind und erkennen, wann und wo wir gebraucht werden

dass wir einsehen können, wenn wir uns falsch verhalten haben, dass wir einsehen können, wenn wir anderen etwas schuldig geblieben sind, dass wir selbst uns „wandeln“ können


dass wir auch aufsehen können, immer dann, wenn wir nicht mehr so recht weiterwissen, wenn wir an uns selbst zweifeln und uns nichts Neues mehr zutrauen

dass wir nachsehen können, immer dann, wenn wir glauben, zurück gesetzt und 
gekränkt worden zu sein.
dass wir nachsehen können, wenn Menschen um uns nicht perfekt funktionieren.
dass wir aber auch uns selbst Fehler und Versagen nachsehen 

und nicht zuletzt bitten wir um diesen Blick, der schon die „verwandelte Gestalt“ sehen kann, auch für unsere Gesellschaft und für unsere Kirche. Dass wir eine gute Zukunft sehen, die wir selbst mitgestalten wollen, wo immer wir können.

Du guter Gott, unser Leben ist Wandlung. "Nichts bleibt wie es ist", schreibt die Lyrikerin Rose Ausländer, "alles wandelt sich und mich“ So verwandle uns in das, was wir sind – „Christus in seiner vollendeten Gestalt,“ (wie es Paulus im Brief an die Epheser schreibt). Amen

Freitag, 6. März 2020

Fürbitten 7.3. dann sei: GOTT MIT UNS



7.3.2020 Dtn.26.16  Vertrag mit Gott  Mt.5.43 Liebt eure -feinde
Wie eine Sitzung beim Notar liest sich heute die erste Lesung aus der jüdischen Bibel (wir nennen sie Altes Testament) Es wird ein Vertrag geschlossen zwischen dem Volk der Israeliten und dem Gott Jahwe, es ist ein Vertrag zwischen Gott und Mensch. Ganz nüchtern abgefasst. Auf der einen Seite der Mensch, der sich verpflichtet in der Einhaltung aller Gebote Gottes Eigentum zu werden – und auf der anderen Seite Gott selbst, der verspricht Gott mit uns zu sein. So fügen wir in diesen Vertrag auch alle unsere Erwartungen

sei uns kein Gott, der uns mit Ängsten und Verboten quält 
sei uns kein Gott, dessen Strafe wir auf Schritt und Tritt fürchten müssen

sei uns kein Gott, der uns nur prüfen und in Versuchung führen will
sei uns kein Gott, vor dem wir uns verbiegen müssen

sei uns kein Gott der Autoritäten und Hierarchien, der Bücher und Lehrmeinungen
sei uns kein Gott, der uns aufs Jenseits vertröstet

Lass, dass wir alle Freude in Dir finden, Gott
Dass wir aber auch allen Schmerz und alles, was wir nicht verstehen, in Dir annehmen können

dass wir ohne Angst in der Freiheit der Kinder Gottes leben können
dass wir aber auch alle anderen Menschen frei geben und sie nicht ängstlich an uns binden

Dass wir das Eins-sein mit Dir erfahren
Dass alles, was wir tun, Gebet ist, weil es dich meint, - auch die vielen banalen Dinge
die wir gerade auch heute wieder zu erledigen haben

Ja,wir möchten dir gehören, guter Gott – sei bei uns und mit uns, wir vertrauen dir. Ganz besonders legen wir dir alle Menschen ans Herz, die ganz besonders Hilfe brauchen – dass wir bereit sind, zu geben, was wir geben können. Amen

Donnerstag, 5. März 2020

Fürbitten 6.3. BEDINGUNGSLOS VERZEIHEN



6.3.2020 Mt.5.20 wenn du dich nicht versöhnst   Ez.18.21 Umkehr

Es muss anders werden, ihr müsst umdenken, so könnt ihr nicht weitermachen, ihr müsst ganz anders leben – das ist eigentlich die Kernaussagen aller Texte in der Fastenzeit. Auch heute wieder. In der Lesung aus der jüdischen Bibel ist es Jahwe selbst, der bedingungslos verzeiht, wenn jemand, der schuldig geworden ist, sein Unrecht einsieht und sich ändert. Im Evangelium verlangt Jesus, dass auch wir einander bedingungslos verzeihen. Dass wir alles tun, um Versöhnung untereinander möglich zu machen. So bitten wir

dass wir uns aufrichtig um ein friedliches Miteinander bemühen

dass wir im Zweifel die ersten sind, die die Hand zur Versöhnung ausstrecken

dass wir nichts nachtragen, dass wir „ohne wenn und aber“ verzeihen können

dass wir Konflikte austragen können, ohne uns zu verfeinden  

dass es uns gelingt, Menschen zusammen zu führen und Gegensätze zu überwinden

dass wir alles vermeiden, was andere beschämt oder schlecht aussehen lässt

dass wir nicht nur nach außen hin freundlich sind, sondern immer besser lernen, das Gute im anderen zu sehen

bitten wir um Verzeihen und Frieden weltweit. Wie schlimm sind Gewalt und Unrecht, wie groß muss das Verzeihen sein, wie bitter notwendig ist an so vielen Krisenherd der Welt ein Neu-Anfang – bitten wir um großzügige Hilfe der wohlhabenden Länder Europas für Menschen in Not. 

Du guter Gott, hilf uns – im Kleinen und im Großen - den richtigen Weg zu finden. Lass uns Menschen sein, die zur Versöhnung und zum Ausgleich fähig sind. Damit wir „Werkzeuge deines Friedens“ in unserer Welt sind. Das erbitten wir im Namen Jesu . Amen

Mittwoch, 4. März 2020

Fürbitten 5.3. GEBET in TODESNOT


5.3.2020 Gebet in Todesnot  Königin Ester, 4.17
                    Mt.7,2 bittet dann wird euch gegeben

„Herr unser Gott, ich bin allein und habe keinen Helfer außer dir“ so hören wir heute in der 1.Lesung das verzweifelte Bitt-Gebet der Königin Esther. Festgehalten in einer feindlichen Umgebung, fleht sie für sich und das jüdische Volk um Hilfe und Rettung.
Wie viele Menschen sind auch heute in einer verzweifelten Situation. Täglich liefern uns die Massenmedien Bilder von Elend und Leid ins Wohnzimmer. Menschen in Kriegsgebieten, Menschen auf der Suche nach Sicherheit, Menschen aber oft auch in unserer nächsten Umgebung: krank, allein, von Ängsten geplagt.
Bitten wir ganz bewusst mit den Worten der Königin Ester  - und denken wir an Menschen, die uns am Herzen liegen

Herr unser Gott, in unserer Todesnot rufen wir
du bist der Einzige
-        denken wir an die Menschen an der türkisch griechischen Grenze, an die Menschen in den überfüllten Flüchtlingslagern
Gott, wir bitten Dich: HILF ALLEN in Angst und Not

Wir sind allein und haben keinen Helfer außer dir
Die Gefahr steht greifbar vor uns
-        Denken wir an die hilflosen Menschen im Bombenkrieg im Irak
Gott, wir bitten Dich: HILF ALLEN in Angst und Not


Von Kindheit an, wollten wir nichts anderes als „leben“
Du hast uns doch das Leben geschenkt
-        Denken wir an die verzweifelte Lage der Menschen im Jemen, an die Kinder,
vor Hunger abgemagert bis auf die Knochen
Gott, wir bitten Dich: HILF ALLEN in Angst und Not


Denk an uns Gott,
komm, hilf uns, in der Zeit dieser Not
-        denken wir an die Sorgen rund um das Corona Virus, 
      denken wir an die, die unmittelbar schwer davon betroffen sind
Gott, wir bitten Dich: HILF ALLEN in Angst und Not


Gib uns Mut Gott
Mach uns stark in der Gegenwart der Gewalttätigen
-        Denken wir an Menschengruppen, Migranten, Juden, die ganz besonders vom Hass Rechtsradikaler bedroht sind
Gott, wir bitten Dich: HILF ALLEN in Angst und Not


Herr rette uns mit deiner Hand
Hilf uns, denn wir sind allein
und wir haben niemand außer Dir, oh Herr, du weißt
-        denken wir auch an uns selbst und all das, worüber wir uns oft Sorgen machen und was uns ängstigt
Gott, wir bitten Dich: HILF ALLEN in Angst und Not

Herr unser Gott, schau auf die Not, die Schmerzen und die Ängste so vieler Menschen, . Hilf DU, wo wir nur hilflos bitten und beten können. Jesus selbst verspricht: „Bittet, dann wird euch gegeben“ – so flehen wir zu Dir. amen

Ach Arthur 223 HAPPY DENT - und eine ZAUBERFORMEL


ojeojeojeoje
Bloß nicht darüber reden.
Lieber erst gar nicht DAS WORT, DIESES WORT
in den Mund nehmen -
Ja, vom WORT redet die Moa!
Denn leider: die Dinger selbst hat man im Mund.
Beziehungsweise: dort beginnen sie - ist man noch so klein
und jung wie der Damian - zunächst einmal
langsam "durchzubrechen" .
Na bitte, das Wort "DURCHBRECHEN" sagt ja schon alles.
Um diese leidigen ZÄHNE geht es!
Fast jedes Zähnchen für die Kleinen mühsam.
12, ZWÖLF Zähne hat der Damian inzwischen
16 Monate ist er alt.

Makellose, gar nicht so kleine Zähnchen sind es, die der Damian auch dringend braucht - denn damit knackt er mühelos seine Lieblings Laugenbrezel und beißt sich durch Äpfel und Nüsse und gerne auch durch Pizza oder
einfach auch ein Schnitzerl. Prima geht das!
Der große Bruder, der Arthur, der hat natürlich
schon ALLES KOMPLETT in seinem Mund,
ZWANZIG ZÄHNE sind das im sogenannten "Milchgebiss" - 8 Schneidezähne
8 Backenzähne - 4 Eckzähne!!!!

Für das, was der Arthur so zu sich nimmt,
ist das ja fast ein Luxus denkt sich die Moa ...
aber der Arthur ist sehr stolz auf seine Zähne und nimmt es sogar mit dem Putzen ernst.
Kein Schlafen gehen ohne nicht vorher
"Zähne putzen" - und der kleine Knucka macht da natürlich mit. Hat natürlich seine eigene Zahnbürste, die er gestern zum Beispiel auch der Moa dringend aufdrängen will:
"Moa Mund auf!!!" Ja gestern nachmittag war das, als
die Moa mit dem Damian im Badezimmer steht, er auf sein Stockerl klettert und der Moa seine Zahnbürste in den Mund schieben will - oh wie passend! Denn in diesen Minuten
hat die Moa gerade ein schweres Herz. Denn der Arthur -
ja der Arthur, der ist gerade mit der Mama
zur Zahnärztin gegangen. Vor einiger Zeit haben Mama und Papa nämlich ein winziges braunes Fleckchen ganz hinten auf einem Backenzahn beim Arthur entdeckt - und - na ja - was
hilft's: einfach nur wegschauen darf man da nicht.
Der Arthur selbst ist ja diesbezüglich hochgebildet. Eines
seiner Lieblingsbücher bei der Moa ist "Karius und Baktus".
Die Geschichte der zwei Bakterien-Burschen, die sich
ur-ur freuen, wenn die Kinder viele Süßigkeiten essen, denn da entstehen wunderbare kleine Höhlen im Zahn und dort nisten sich dann die beiden kleinen Gesellen ein .... Immer und immer wieder studiert Arthur das Buch, muss die Moa vorlesen.
Jetzt also, beim braunen Tupferl am Zahn, weiß der Arthur: Karius und Baktus müssen schnellstens erledigt werden, denn sonst ...... ABER?????
Wird es der Arthur beim Zahnarzt schaffen? Zwischen dem, was der Kopf weiß

und dem, was man dann im entscheidenden Augenblick empfindet - ja, dazwischen klaffen Welten, wir alle wissen das.
Also, die Moa hat ein schweres Herz.
Wie wird diese Geschichte ausgehen????
Gerade, als Arthur und Mama die Wohnung
verlassen, hört die Moa noch, wie der
Arhur sagt: "Mama ich werde das nicht
schaffen" Aber, da fällt, die Wohnungs Türe schon zu und die Moa weiß nicht,wie es nun weitergeht



HAPPY DENT heißt die Zahnarzt Ordination,
in die der Arthur geht. So ein Glück, gleich im Nebenhaus....die Moa war dort schon (rundum hoch zufriedene) Patientin.
Auch die Eltern lassen sich immer wieder kontrollieren und, wenn es nötig ist, behandeln: aber was nützt das schon dem Arthur???  Ja, jetzt kann die Moa nur geduldig warten, ehe sie erfährt, wie
die Geschichte weitergeht ........
Um die Nerven zu beruhigen geht die Moa mit dem Damian
spazieren, der macht dabei so viel Unfug, dass die Moa
das Wort "ZAHN" eine Weile tatsächlich vergisst.
Da plötzlich, Whats App Nachricht....
was schon nach einer halben Stunde?
Oja, oje ......sind Arthur und Mama doch unverrichteter Dinge wieder zurück gekommen?? 

NEIIIIIIN !!!

Alles, alles perfekt erledigt.
Der Artur hat es GESCHAFFT.
Die Frau Doktor hat das einfach perfekt
gemacht. Mit dem Arthur wie mit einem
Erwachsenen geredet.
Ihm gezeigt, womit er behandelt wird:
"Schau wir haben keine Bohrer , ich verwende dieses Bürstchen - fühl einmal - ...."
Arthur: "ach, das kitzelt ja nur ein bißchen..."
Inzwischen hat er im Zahnarztstuhl Platz genommen. Das heißt: die Mama sitzt dort und er auf ihr: sehr bequem. Das mit dem Wasser und dem Absaugen, das hat er sich ja schon früher einmal erklären lassen .... Als es losgeht, hebt der Arthur zwar zweimal, wie vereinbart, eine Hand um zu zeigen: "unangenehm" - aber ganz schnell
ist alles vorbei. Arthur wird sehr gelobt: "du putzt deine Zähne ausgezeichnet, die kleine Karies Stelle war schwer mit der Zahnbürste zu erreichen"! Aber jetzt haben Karius und Baktus keine Chance mehr.
Einen kleinen Trick der Mama sollten wir auch noch verraten. Sie hat für den Arthur Kopfhörer mitgenommen, zur Sicherheit - gegen die vielleicht doch unangenehmen Geräusche. Sehr zu empfehlen!!!!
Der Arthur aber ist für die Moa noch aus einem ganz anderen Grund ein kleiner Held.
Denn ER SELBST hat seine Angst besiegt.


Noch zu Hause sagt der Arthur zur Mama:  
"Ich werde das nicht schaffen" 
Aber wenig später schon, im Stiegenhaus der Zahnärztin, beim Treppen hinaufsteigen - 
sagt der Arthur laut zu sich selbst
   
"ICH MUSS DAS SCHAFFEN"

DIE ZAUBERFORMEL  - 

wer die hat, der WIRD ES SCHAFFEN

Großes Danke an Dr. Melanie Schöller und ihr Team: "HAPPY DENT"





Dienstag, 3. März 2020

Fürbitten 4.3. UMKEHR heißt ......



4.3.2020  Kehrt um  Jon.3.1 + Lk. 11.29  UMKEHR führt nach VORN

Die erste Lesung erzählt heute die Geschichte des Propheten Jona, den Jahwe in die große Stadt Ninive sendet, um die Menschen dort vor ihrem Untergang zu warnen. Jona hat zunächst mit dieser Berufung absolut keine Freude und versucht zunächst, sich zu drücken. Als er aber dann doch mit seinen Warn-Rufen durch die Stadt zieht, geschieht das Unglaubliche, Man nimmt ihn ernst. Die Menschen bereuen, was sie schlecht gemacht haben und selbst der König beginnt Buße zu tun – diese Umkehr besänftigt Gott. Anders als angedroht, straft er nun nicht. „Es reute ihn“, heißt es in der Lesung aus der jüdischen Bibel. Im Empfinden der Menschen hat sich nun das Gottesbild verändert. Man kann sich mit Gott versöhnen, wenn man sich ernsthaft ändern will.  KEHRT UM, Das ist es auch, was Jesus predigt: KEHRT UM!  So bitten wir heute

Lass uns umkehren,
das heißt aber nicht: zurückgehen, woher wir gekommen sind
lass uns erkennen, dass uns nur ein neuer Weg vorwärtsbringt
dass wir nicht im Alten erstarren dürfen
dass wir uns auf Neues hinbewegen müssen.

Lass uns loslassen, was uns schon längst zur Last geworden ist.
Lass uns loslassen, was uns einengt, was uns die Freude nimmt
Lass dass wir immer besser lernen
Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden

Umkehr heißt nicht, wieder so zu werden wie man gestern schon war .
Lass uns die neuen Herausforderungen erkennen,
gerade auch in Zeiten von Krankheit und Krisen.
Lass uns dabei unbeschwert auf alles zugehen
was uns jeder Tag und jede Begegnung bringt

Umkehr, das heißt
den Blick wieder freimachen, erkennen was gerade JETZT wichtig ist.
So lass, dass wir in diesen Tagen des Fastens nicht nur gegen etwas kämpfen
sondern dass wir uns auch wieder für etwas engagieren
Lass uns wieder etwas für eine gute Sache riskieren

Fasten darf nicht nur Einschränkung und Verzicht sein.
Im „weniger haben“ -  sollen wir das Bessere herausschmecken.
Schärfe unsere Sinne und Empfindungen und die Dankbarkeit
für das Gute und Einmalige rund um uns und in uns selbst.
Gib uns Freude in diesen Tagen

Vor allem aber: Lass uns umkehren, lass uns Frieden finden
Überall auf dieser Erde, wo Menschen einander verfolgen, quälen und töten
Herr lass uns zum Frieden umkehren: 
Auch und gerade in unserer kleinen Welt
dass wir Bitterkeit und Kränkungen vergessen
dass wir gütig und geduldig miteinander umgehen
dass wir einander Zeit zum Leben lassen
Herr lass uns umkehren

Du guter Gott, so lass uns im Fasten die Freude an dir suchen.
Lass uns erkennen, dass es nicht um weniger Genuß sondern um mehr Leben geht.
Nicht um Zwang, sondern um den Gewinn von mehr Freiheit. Hilf uns dazu, so bitten

Fürbitten 3.3. VATER UNSER



3.3.2020 Mt.6.7 Vater unser  Beten nicht plappern, sagt Jesus

Macht es überhaupt Sinn zu beten? Wie viele Gebete um Frieden gibt es, und WIE sieht dennoch die Welt aus. Wie viele Gebete um Heilung gibt es, und wie wenige davon werden erhört? Jesus hat, wie alle gläubigen Juden, gebetet – nicht zuletzt die Psalmen, die auch uns heute noch ganz nahe sind. Und dennoch lehrt Jesus seine Jünger ein neues Gebet. Ein Gebet, nicht mehr zum fernen Jahwe, sondern ein Gebet zu „unserem Vater im Himmel“. Vertrauen wir und bitten wir mit den Worten Jesu

Unser Vater im Himmel, dein Name werde geheiligt: 
hilf uns auszuhalten, dass es so vieles im Leben gibt an Ungerechtigkeit, Schmerz, Verzweiflung – – hilf uns anzunehmen, worauf wir keine Antwort finden.  
Christus höre uns....

Dein Reich komme:
hilf uns spüren, was wir gerade heute und Jetzt tun sollen -  lass uns nicht aufhören um Frieden zu beten und in unserem kleinen Alltag ein Stück Himmel in der Versöhnung zu leben

dein Wille geschehe
Lass uns immer wieder JA sagen zu vielem, was wir in unserem persönlichen Leben nicht verstehen können, was uns unerträglich und sinnlos erscheint. Hilf uns, zu vertrauen und die richtigen Entscheidungen zu treffen

Gib uns heute das Brot, das wir brauchen:
hole unsere Gesellschaft heraus aus der Oberflächlichkeit und Hartherzigkeit, aus Gier und Geiz und Korruption. Lass uns selbst Menschen sein, die gerne teilen aber gib uns auch all das, was wir selbst an Zuwendung, Anerkennung und Liebe brauchen – wie ein Stück Brot. 

und erlass uns unsere Schulden,
hilf uns heraus aus allem, womit wir anderen und uns selbst das Leben schwer machen,
vergib uns Trägheit und Gleichgültigkeit
bitten wir auch, dass ehrlich um Frieden gerungen wird, um Anständigkeit in Politik und Wirtschaft

denn auch wir vergeben jedem, der in unserer Schuld steht:  
lass uns Menschen sein, die anderen das Leben leichter und erträglich machen, dass wir Gutsein und Vertrauen in unsere Familien und Gemeinschaften bringen, dass wir verzeihen können und Konflikte entschärfen

und hilf uns IN all unseren Versuchungen
bewahre uns davor mutlos zu sein, gekränkt, verbittert, nachtragend. Bewahre uns vor Neid und Eifersucht und vor jeder Lieblosigkeit. Bewahre uns vor Resignation, Pessimismus und Hoffnungslosigkeit.

um all das bitten wir mit den Worten Jesu – und Tag für Tag bitten wir um Frieden,
um Hilfe für alle Menschen in Krankheit, Gefahr, in der Verfolgung und auf der Flucht.
Hilf du guter Gott und lass UNS helfen .Amen

Sonntag, 1. März 2020

Fürbitten 2.3. Fasten heißt: den ANDEREN sehen

Foto Elisabeth Arzberger


2.3.2020  Lev.19.1. Worauf es ankommt Mt.25.31  hinschauen, mitfühlen

Das Lesung aus der jüdischen Bibel, aus dem Buch Levitikus und das heutige Evangelium bringen auf den Punkt, was wir schon zu Beginn der Fastenzeit gehört haben. Frommes Herumgetue gibt Gott gar nichts. Und wenn wir hundertmal auf unsere Keksi und auf unsere Zigaretten und das Glaserl Wein verzichten: das ist nicht das, was Jesus meint, wenn er aufzählt, WORAUF es letztlich ankommt. Fasten das heißt: Da-sein für andere, auch auf Kosten der eigenen Bequemlichkeit und auf Kosten der eigenen Bedürfnisse. Nehmen wir heute die Worte aus dem Buch Levitikus wörtlich:

Ihr sollt nicht stehlen, nicht täuschen und einander nicht betrügen
So bitten wir: dass wir niemand die Zeit stehlen, weil wir pedantisch und rechthaberisch sind und das die Anderen Zeit und Nerven kostet,

dass wir niemand täuschen
dass wir Konflikte offen austragen und nicht hinterrücks, dass wir über niemand schlecht sprechen

dass wir einander nicht betrügen
dass wir uns in Beruf, Familie und Freundschaften keine Vorteile auf Kosten anderer herausschlagen

ihr sollt euren Nächsten nicht ausbeuten, ihr sollt einen Tauben nicht verfluchen und einem Blinden kein Hindernis in den Weg stellen, du sollst deinen Stammesgenossen nicht verleumden, heißt es im Buch Leviticus

so bitten wir: dass wir Andere nicht über Gebühr belasten, mit Arbeit, die wir ihnen aufbürden oder aber auch mit Vorwürfen und Sorgen,

dass wir mit Menschen respektvoll umgehen und nichts von ihnen verlangen, was sie nicht
geben können, dass wir uns über niemand lustig machen und keine Behinderung ausnützen

dass wir uns an keiner Tratscherei beteiligen, dass wir Andere nicht um ihren guten Ruf bringen, dass wir im Zweifel immer das Bessere annehmen wollen

du sollst keinen Hass gegen deinen Bruder tragen, du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst, - seid Heilig, wie ich eurer Gott heilig bin, so spricht Jahwe zu Moses

und so bitten wir:
dass wir wirklich verzeihen können, verzeihen und vergessen, und keine alten Schulden aufwärmen

dass wir immer besser versuchen, Menschen zu verstehen, die anders leben oder denken als wir. Dass wir, so gut wir können, Organisationen unterstützen, die sich um Flüchtlinge und Wohlstandsverlierer kümmern. Dass wir bereit sind, Menschen Heimat zu geben, die ihre Heimat verloren haben



ja und bitten wir auch darum, dass wir „das Heiligsein“ nicht den Heiligen überlassen, sondern uns tatsächlich selbst darum bemühen, um Freundlichkeit und Güte und Fröhlichkeit

so bitten im Namen Jesu, der uns sagt: was ihr für den Geringsten eurer Schwestern und Brüder tut, das tut ihr für mich. Hilf uns dazu, guter Gott.Amen