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Montag, 27. April 2026

Fürbitten 28.4. wie "erlöst" sehen wir Christen denn aus?

 

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28.4.2026  Apg. 11.19  zum ersten Mal nannte man sie Christen     Job Beschreibung  Christ sein  

In der Apostelgeschichte erfahren wir heute, WO und WANN man die Anhänger des Jesus von Nazareth zum ersten Mal „Christen“ nannte. Es war in Antiochia, der damals drittgrößten Stadt des Römischen Reiches. Die Stadt war Sitz des Legaten von Syrien, dem zu dieser Zeit auch Palästina unterstand. Diese erste so genannte Gemeinde der „Christen“ bestand sowohl aus Juden, die nun Anhänger Jesu waren, wie auch aus Nicht-Juden, Heiden, wie man sie nannte, die auch in die Gemeinschaft aufgenommen wurden. Das war zunächst noch ein umstrittener Prozess gewesen.  Wir Christen HEUTE sind ganz selbstverständlich „Christen“ ohne viel darüber nachzudenken – WORAN man UNS wohl erkennt? Der Philosoph Friedrich Nietzsche hat sich gewünscht, dass die Christen "erlöster aussehen"  Bitten wir heute

Dass man uns das Christ-sein anmerkt – weil wir wie Jesus, 

Vertrauen in das Leben haben und uns nicht von Panikmache anstecken lassen

 

Dass man uns das Christ-sein anmerkt – weil wir wie Jesus,

offen und ohne Vorurteile auf andere Menschen zugehen

 

Dass man uns das Christ-sein anmerkt – weil wir wie Jesus

Andere aufrichten und ermuntern können

 

Dass man uns das Christ-sein anmerkt – weil wir wie Jesus,

den Mut haben, unseren eigenen Weg zu suchen und zu gehen

 

Dass man uns das Christ-sein anmerkt – weil wir wie Jesus 

bereit sind, zu teilen und uns auch einzuschränken, wenn es für andere wichtig ist

 

Dass man uns das Christ-sein anmerkt – weil wir wie Jesus

Freude am Leben haben und wir das Leben annehmen, was auch immer jeder Tag mit sich bringt

 So bitten wir, die wir den Namen „Christen“ tragen, im Namen Jesu. Und Tag für Tag bitten wir auch um Frieden und um Versöhnung für unsere Welt, um ein Leben in Gerechtigkeit und Würde für alle Menschen. Amen 


Antiochia am Orontes war die drittgrößte Stadt des Römischen Reiches, Sitz des Legaten von Syrien, dem um diese Zeit auch Palästina unterstand. Dort entstand die erste Gemeinde, die aus Juden- und Heidenchristen zusammengesetzt war. Wie immer richtet sich die Botschaft zuerst an die Juden. Aber die „Hellenisten“ wenden sich auch an die Heiden und gewinnen Anhänger. Die Gemeinde von Jerusalem sah diese Entwicklung nicht ohne Sorge: hatte doch Petrus Mühe gehabt, den „Hebräern“ zu erklären, dass Gott „auch den Heiden die Umkehr zum Leben schenkt“ (11, 18). Man sandte also Barnabas als „Visitator“ nach Antiochia. Er war der rechte Mann am rechten Ort. Zwei wichtige Nachrichten stehen am Schluss dieser Lesung: 1. Es gelingt Barnabas, Saulus in die Missionsarbeit einzuschalten. 2. In Antiochia entsteht der Name „Christen“ als Bezeichnung der Jünger Jesu. „Christen“, weil sie glauben, dass Jesus der Christus, der Messias ist.

 

https://schott.erzabtei-beuron.de/osterzeit/woche4/Dienstag.htm?datum=2026-04-28&r=1