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Montag, 5. Januar 2026

Fürbitten DREIKÖNIGSTAG Wenn sich die Sehnsucht auf den Weg macht

 


6.1.2026  Mt.2.1 der Sehnsucht vertrauen  

"Alles beginnt mit der SEHNSUCHT", schreibt die Dichterin Nelly Sachs - und von genau dieser Sehnsucht spricht auch das heutige Dreikönigsfest. Das Matthäus Evangelium berichtet von drei Magiern, die sich von weither auf den Weg nach Bethlehem gemacht haben – sie folgen einem Stern, der sie zu einem neugeborenen König führen soll.  „..der Stern, den sie hatten aufgehen sehen, zog vor Ihnen her, bis er über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war“ heißt es in der Geschichte. Von großer Freude ist dann de Rede, die drei Weisen huldigen dem geheimnisvollen Kind – aber sie bleiben nicht an diesem Ort, wo sich ihre Sehnsucht erfüllt hat – die Männer machen sich wieder auf den Weg heim in ihr Land. Wunderbar poetisch wird da etwas beschrieben, was auch mit unserem Leben zu tun hat. Mit unserer Sehnsucht, mit dem -Stern, dem wir immer wieder folgen dürfen – und der uns letztlich doch wieder zurück in unseren Alltag führt. bitten wir heute 

Dass wir den Stern sehen –  dass wir der Sehnsucht vertrauen

Dass wir immer wieder aufbrechen aus dem Vertrauten und Gewohnten

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen – dass wir uns auf ganz Neues einlassen, dass wir uns keine Angst vor dem Risiko einreden lassen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen – dass wir einen langen Atem haben, dass wir uns Zeit geben und nichts erzwingen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen – dass uns Enttäuschungen und Rückschläge nicht resignieren lassen, dass wir uns immer wieder neu auf den Weg machen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen - dass wir das Besondere, (den Stern über die Krippe) dann auch im ganz Kleinen und Unscheinbaren in unserem Alltag erkennen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen - - dass sie uns stark macht, immer wieder in unseren Alltag zurückzukehren und geduldig unsere Aufgaben zu erfüllen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen und - dass wir die Sehnsucht wachhalten, weil wir einander in Liebe suchen und begegnen

 

So bitten wir, dass wir DICH finden Gott, auf UNSEREM Weg zur Krippe und zum neugeborenen Kind. Dass Du unsere Sorgen, unsere Ängste und alles was wir falsch machen, verwandelst, in „Gold, Weihrauch und Myrrhe“, die wir dankbar niederlegen, als die Schätze unseres Lebens. Lass uns gemeinsam unterwegs sein: auch in der immerwährenden Bitte um Frieden. Frieden und Heil für das große Leid in dieser Welt. Und für das Leid eines jeden einzelnen Menschen. Im Namen Jesu Amen