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Dienstag, 13. Januar 2026

Fürbitten 14.1. Ganz OHR sein

 

14.1.2026 1 Sam.3. Hier bin ich, du hast mich gerufen 

Die erste Lesung heute erzählt vom jungen Tempeldiener Samuel, der in der Nacht aus dem Schlaf aufschreckt, weil er eine Stimme hört. Als dies dreimal hintereinander geschieht, sagt ihm der Priester Eli: Gott selbst hat dich gerufen. Wenn du seine Stimme noch einmal hörst, dann sage „Rede Herr, dein Diener hört“ Und so geschieht es, und Samuel wird ein Leben lang der Stimme Gottes folgen, wie alle Propheten. Fühlen auch wir uns angerufen und berufen?  Bitten wir heute:

Lass uns keine Ausreden finden, lass uns nicht sagen: „ach da gibt es Berufenere“! Lass, dass wir uns nicht aus falscher Bescheidenheit oder ängstlich vor dem drücken, wozu jede und jeder von uns auf eine ganz bestimmte weise berufen ist

Hilf uns erkennen, was die ganz besondere Aufgabe ist, die immer wieder - in jedem neuen Lebensabschnitt - gerade auf „mich“ wartet und die gerade „ich“ ausfüllen soll

Hilf, dass wir keine Angst davor haben uns auf Neues einzulassen und dass wir auch nicht zu träge sind, uns von alten Mustern zu verabschieden

Lass, dass wir auch anderen helfen, ihre Berufung, ihren Weg zu finden, dass wir niemandem Steine in den Weg legen, niemanden entmutigen

Gib uns die Freude und die Kraft, auch dann an unserem Weg festzuhalten, wenn nicht immer alles Wonne und Waschtrog ist

Bitten wir um Männer und Frauen die ganz speziell in der Kirche Wege der Berufung gehen können, in vielfältiger Weise.

Bitten wir für all die Menschen, die in Politik und Gesellschaft zu wichtigen Ämtern berufen sind, dass sie ihre Aufgaben gewachsen sind und sie als Dienst an der Gemeinschaft verstehen

und bitten wir, dass wir auch in unserem Alltag immer besser hören - hinhören - lernen

So bitten wir wie Samuel, dass wir deine Stimme, Gott, hören. Lass uns "ganz Ohr" sein, hier und jetzt und mitten in unserem Alltag. Wir bitten im Namen Jesu. Amen