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Donnerstag, 9. Dezember 2021

Lockdown 4 Tag 18

 


UND PLÖTZLKICH KOMMT DER PUNKT

WO MIR DER GANZE LOCKDOWN WURSCHT IST

MEHR ALS "WEITERWURSCHTELN" 

KANN MAN EH NICHT


Die Töne aus der Politik machen zuversichtlicher:

"NEHAMMERS  NEUER STIL

Die Flex ist wieder im Hobbykeller, der Feldwebelton wich sanftem Gurren, und die Handkantenschläge in die Luft blieben aus.  Nehammer hat erkannt, dass es Matthäi am Letzten ist. …. die "Pandemie gemeistert"-Lüge des Vorvorgängers zieht nicht mehr. Wenn sich die Anti-Impf-Szene radikalisiert, wenn der Chef der drittstärksten Partei den Oberimpftroll gibt, dann ist eine (informelle) Koalition der Vernünftigen angesagt".  Hans Rauscher im Standard

Mittwoch, 8. Dezember 2021

Fürbitten 9.12 Wer nimmt mir die ANGST?

 


 9.12.2021 Jes.41.13  Fürchte dich nicht, ich selber werde dir helfen

Das heute ist wohl eine der schönsten und tröstlichsten Stellen in der hebräischen Bibel: beim Propheten Jesaja hören wir die Zusage Gottes: Fürchte dich nicht, ich werde dir helfen. Fürchte dich nicht du armes Würmlein...“ Angeblich kommt diese Zusage  „Fürchte dich nicht“ 365 mal in verschiedenen Stellen des Neuen und des Alten Testamentes vor, für jeden Tag einmal: „Fürchte dich nicht! Jedenfalls ein tröstlicher Gedanke. Wir wissen nur zu gut, dass es Lebenssituationen gibt, in denen wir Sorge und Angst haben – ABER, dann sollen wir auch wissen: Da ist einer, der steht mir bei in meiner Angst  Bitten wir heute

 

Hilf mir, wenn die Angst kommt

vor dem Risiko, vor neuen Herausforderungen, vor neuen Situationen

die Angst, so vielem nicht gewachsen zu sein,

gerade jetzt in dieser Zeit der Pandemie

 

Hilf mir, wenn die Angst kommt

mit meinem Engagement, mit meinem Einsatz allein dazustehen

wenn ich keinen Erfolg sehe

wenn ich glaube, alleAnstrengung ist eigentlich vergeblich   

 

Hilf mir, wenn die Angst kommt

es nicht allen recht machen zu können

mit meiner Meinung in der Minderheit zu bleiben

auch die Angst benutzt und ausgenützt zu werden

 

Hilf uns, wenn die Angst kommt

nicht mehr wichtig und gefragt zu sein

zu wissen, dass wir immer wieder etwas zurücklassen,

dass wir immer wieder Vertrautes aufgeben müssen

 

Hilf uns, wenn die Angst kommt

vor dem vielen Unbekannten in uns selbst

vor allem, was uns immer wieder innerlich „wie zerreißt“

wenn wir Angst vor der eigenen Sehnsucht haben

 

Hilf, wenn die Angst kommt                                                                                                                   Hilf den kranken Menschen, den Alten, den Einsamen, den Arbeitslosen, den allein gelassenen Jugendlichen, denen, die im Gefängnis sitzen, den Menschen in den Kriegs- und Katastrophengebieten der Welt, den Hunderttausenden auf der Flucht in ein ungewisses Leben - nimm ihnen die Angst  - und hilf mir und uns, anderen Angst zu nehmen

 Du guter Gott, jeden Tag wieder geben wir unser Leben in deine Hand. Kleine und große Ängste gibt es, Du allein, weißt, was uns oft plagt. Vor allem flehen wir um Frieden und Heil für die vielen, vielen Menschen die hilflos und in großer Not sind. Rette DU, wo niemand mehr Hilfe weiß. Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Bewahrt möchte ich sein
vor dem naiven Glauben, es müsse im Leben alles glatt gehen.
Die nüchterne Erkenntnis möchte ich haben,
dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge
eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind,
durch die wir wachsen und reifen." Antoine de Saint-Exupéry


„Dies bedeutet Glück, das Glück schlechthin:                                                                                           zu lieben und zu spüren, ich bin geliebt“.    Chiara Lubich

 

"Ohne die Liebe
ist jedes Opfer Last,
jede Musik nur Geräusch,
und jeder Tanz macht Mühe. " Rumi, Das Lied der Liebe


"Das Verlangen nach Gegenliebe ist nicht das Verlangen der Liebe,                                                        sondern der Eitelkeit". Nietzsche

 

"In den Beziehungen zwischen Menschen gibt es ebenso wenig einen Stillstand                                   wie im Leben des Einzelnen". Arthur Schnitzler

 

"Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben -
aber es hat nur ganz genau so viel Sinn,
als wir selber ihm zu geben imstande sind." Hermann Hesse


"Nimm dir Zeit, um glücklich zu sein. (HEUTE!!)                                                                                       Zeit ist keine Schnellstraße zwischen Wiege und Grab,                                                                         sondern ein Platz zum Parken in der Sonne." Phil Bosmans

 

"Das Wunder, auf das ich so lange gewartet habe, bin ich selbst".    Selma Lagerlöf


"Der Glaube, dass die eigene Sicht der Wirklichkeit                                                                                   die Wirklichkeit schlechthin bedeute,                                                                                                           ist eine gefährliche Wahnidee". Paul Watzlawick

 

"Wer lebt
muss immer bereit sein sich zu ändern". Goethe


„Gedanken sind wie Stufen.                                                                                                                     Sie führen nach oben und nach unten“. Ernst Ferstl





ADVENT VORSATZ 11

 


ERKENNEN


Wann man Erwartungen loslassen muss!


Nein, der Nikolaus hat nix in die Schuhe gegeben


Dienstag, 7. Dezember 2021

Fürbitten 8.12 Maria Empfängnis - Entscheidung im richtigen Moment

 


8.12.2021 HOCHFEST DER OHNE ERBSÜNDE EMPFANGENEN JUNGFRAU UND  GOTTESMUTTER MARIA  Lk 1.26 im richtigen Moment, das Richtige tun

„Maria Empfängnis“ nennen wir diesen Marienfeiertag, und er will uns sagen, dass Maria seit dem Zeitpunkt ihrer Geburt ohne „Erbsünde“ war – im Gegensatz zu uns anderen Menschen. Ein recht junges Dogma ist das (erst seit 1854) und viele werden sich darüber, was „Erbsünde“ sein soll, auch nicht im Detail den Kopf zerbrechen. Im Evangelium hören wir heute sozusagen, wie ALLES begonnen hat. Die Geschichte der jungen Maria, die vom Engel Gabriel vor eine riesige Entscheidung gestellt wird. Kann sie in das einwilligen, was Gott von ihr fordert: Sie soll den Sohn Gottes zur Welt bringen. Wer soll sich darunter etwas vorstellen können? „Wie soll das geschehen?“ fragt daher Maria zurecht – eine Frage, die auch wir stellen dürfen, gerade in diesen Tagen, gerade in all unseren persönlichen Problemen. So bitten wir heute


dass wir im richtigen Moment – spüren, woran wir uns orientieren sollen

 

dass wir im richtigen Moment - den Mut zu klaren Entscheidungen haben

 

dass wir im richtigen Moment - erkennen, wem wir vertrauen dürfen,

 

dass wir im richtigen Moment -  „JA“ sagen, wenn es gut und richtig ist.

 

dass wir im richtigen Moment - aber auch „NEIN“ sagen, wenn es nötig ist,

 

dass wir im richtigen Moment – zum Trösten für Andere die richtigen Worte finden

 

dass wir im richtigen Moment – das annehmen können, was sich nicht ändern lässt

 

dass wir jeden Tag wieder, und in jedem Moment vertrauen - und alles in Gottes Hand legen

 

Gott im Himmel, mit unserem Blick auf Maria bitten wir heute, in dieser belastenden Zeit der Pandemie, ganz besonders für unsere Kinder, unsere Familien, unsere Freunde und für die Menschen überall in der Welt. Um Heilung und Frieden bitten wir, um Schalom – mach du möglich, wozu wir Menschen scheinbar nicht imstande sind. Im Namen Jesu bitten wir, Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


FÜR DIE NEUE REGIERUNG
„Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe der Politiker ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen“ Walter Scheel ehem. deutscher Bundespräsident

 

Wer Frieden sucht, wird den andern suchen, wird Zuhören lernen,
wird das Vergeben üben, wird das Verdammen aufgeben,
wird vorgefasste Meinungen zurücklassen,
wird das Wagnis eingehen, wird an die Änderung des Menschen glauben,
wird Hoffnung wecken, wird dem andern entgegengehen,
wird zu seiner eigenen Schuld stehen, wird selber vom Frieden Gottes leben –
Suchen wir Frieden?“      Shalom Ben Chorin  Religionswissenschaftler


'“Bevor ihr den Menschen predigt, wie sie sein sollen, zeigt es ihnen an euch selbst.“                             Fjodor Dostojewski  Tagebuch eines Schriftstellers

 

„Unsere erste Aufgabe ist es, genau zu erkennen, wer wir sind und dann entsprechend zu handeln und zu leben. Das mag möglicherweise mehr Mut kosten als der Versuch, Mutter Teresa zu sein … Das Mutigste, was wir je tun werden, ist, das Geheimnis unserer eigenen Realität zu tragen. Das ist das größte Kreuz jedes Menschen" US Franziskanerpater und Therapeut Richard Rohr


"Gefühle machen das Leben reicher. Auch, wenn manche Emotionen bedrängend oder traurig sind, muss man doch sagen: Ein Leben voller Gefühle ist unvergleichlich viel besser als ein Leben in Gefühlskälte oder Gefühlsarmut." Psychotherapeutin Elisabeth Lukas

 

"Trotz allem Mensch sein. Mensch bei allem bleiben und seinen Menschen nicht verkümmern lassen, wenn selbst die Sterne schon in Dunst verblassen, geängstigt von dem Spuk, den Menschen treiben“. Erich Mühsam

 

„Ich suche nach dem Beitrag zur Welt,
den nur ich leisten kann“.   Ulrich Schaffer


 „Alle Menschen sollten ihr Kindsein vom Anfang bis zum Ende mit sich tragen.“                           Astrid Lindgren


"Die Seele ernährt sich von dem,  worüber sie sich freut."   Augustinus

 

Liebe heißt : zum anderen sagen:  Du wirst nicht untergehen.   Gabriel Marcel

  

„Die wichtigsten Dinge in unserem Leben
sind nichts Außerordentliches oder Großartiges.
Es sind jene Momente,                                                                                                                                in denen wir uns von einem anderen Menschen
angerührt fühlen."  Jack Kornfield


„Leben heißt, langsam geboren zu werden.                                                                                               Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte“.                                       Antoine de Saint-Exupéry




 

 

 

 

 






ADVENT VORSATZ 10

 


ABER GANZ SICHER


KEIN 


WURM MITTEL !!!


Montag, 6. Dezember 2021

Fürbitten 7.12. Ja, TROST können wir brauchen

 


7.12.2021 Jes.40.1  tröstet, tröstet mein Volk         Mt.18.12 wenn jemand 100 Schafe hat

Beim Propheten Jesaia hören wir heute einen Aufruf, nur vier Worte, in denen die ganze Zusage Gottes an die Menschen enthalten ist: „Tröstet, tröstet mein Volk!“ fordert JAHWE, der Gott der alten jüdischen Bibel, seine Propheten auf. Sie sollen dem Volk im Exil Mut und Hoffnung auf ein neues Leben machen. Hunderte Jahre später wird Jesus aus Nazareth genau in diesem Sinn auf die Menschen zugehen. Er wird trösten und heilen. Heute hören wir aus seinem Mund das Gleichnis vom Schäfer, der alles daransetzt, dass eine, kleine Schaf, das sich verirrt hat, wieder zu finden. 99 andere Schafe lässt der Hirte vorerst zurück, er will das Verirrte finden. Was Jesus uns damit sagen will? Kein Aufwand ist Gott zu groß, um uns nachzugehen … um zu trösten, um uns heimzuholen. Bitten wir heute

Dass wir Gott unsere Sorgen und Nöte hinhalten, dass wir auf seinen Trost vertrauen

dass wir aber auch sehen, wo Andere Trost und Hilfe brauchen

 

dass Gott uns Worte schenkt, mit denen wir andere trösten können

dass wir vor Schmerz und Leid nicht davonlaufen

 

dass wir alle Mühe auf uns nehmen, und auch schwierigen Menschen nachlaufen

dass wir auch Geduld mit uns selbst haben – an all dem, was an uns schwierig ist,

 

dass wir niemand als „hoffnungslos“ abschreiben

dass wir in Konflikten trösten und nicht in alten Wunden wühlen

 

dass wir großzügig sind und nichts nachtragen

dass wir aber auch selber sagen, was uns bedrückt und wo wir Trost brauchen

 

dass wir immer wieder einen Vorschuss an Vertrauen geben

und dass auch wir dankbar vom Vertrauen leben, das andere in uns haben

 

Du guter Gott, wenn du wie ein Hirte dem kleinsten verlorenen Schaf nachgehst - dann erbarme dich über alle, die in großer Not sind und rette sie. Lass aber auch uns selbst in den Mühen unseres Lebens bei dir geborgen sein und Ruhe und Sicherheit finden. Tröste uns, wann immer wir Trost brauchen, so bitten wir im Namen Jesu. Amen

NIKOLAUS - ja, der Job ist auch nicht mehr leicht ....

 


da gibt's doch tatsächlich so kleine Knirpse, die scheren sich gar nicht um den würdigen  Herrn. 

Der Damian zum Beispiel, der macht einfach sein "Ding" weiter - Nikolaus? 

Na, JETZT NICHT

Der große Arthur dagegen hat gleich durschaut, "wer" dieser Nikolaus ist

(der Papa seiner beiden Freunde!!!)

aber flüsternd fragt der Arthur seine Mama: "und wann kommt der echte Nikolaus"?

Als der Nikolaus beim Weggehen sagt: "Jetzt steige ich wieder in meinen Schlitten und fliege weiter!" -

 da laufen ALLE Kinder zum Fenster - auch der Damian - 

VIELLEICHT  SEHEN  SIE  IHN  JA  DOCH  NOCH

DEN  NIKOLAUS    HOCH  ÜBER  ALLE  DÄCHER  FLIEGEN

IM RENTIER  SCHLITTEN




Bescherung zum Nikolaus Tag - wieder einmal eine neue Regierung

 


                                    um 13.00 ist es so weit: Vorfahrt beim Bundespräsidenten



                                      hoffentlich derwischts  die Richtigen - beim Angeloben

schon seit 12.00 steht einer vor der Präsidentschaftskanzlei


Cartoon Bruno Haberzettl




Diese Drei sind heute anders unterwegs



Der Wiener Bürgermeister nimmts gelassen .... mal schauen....








ADVENT VORSATZ zum Nikolaustag

 


Weihnachtslieder

endlich einmal 

rechtzeitig zu üben beginnen 

Sonntag, 5. Dezember 2021

Fürbitten 6.12. NIKOLAUS - Freude machen, Angst vertreiben

 




6.12.2021 hl.Nikolaus – machen wirs den Kindern nach

Der heilige Nikolaus ist keine ganz gesicherte historische Persönlichkeit. Aber auch die Legenden zeigen uns, was wesentlich für uns Christen sein soll. Not erkennen, helfen, Gutes tun und Freude bringen. Heute könnten wir uns auch wieder etwas von den Kindern abschauen: mit so viel Freude auf etwas warten, die Spannung genießen, sich ohne Krampf beschenken lassen, die Freude mit anderen teilen – auch wenn so vieles in der Welt bitter ist und hoffnungslos scheint.  Bitten wir heute

 

dass wir Freude an diesem neuen Tag haben, was immer er bringt –  und dass wir Freude in vielen Kleinigkeiten weitergeben

 

dass wir Freude haben, wenn wir die Freude anderer teilen  -  und dass wir auch Freude an uns selbst haben, weil sich Gott so sehr an uns erfreut, -  so, wie wir sind

 

beim Propheten Jesaia hören wir heute „Sagt den Verzagten, habt Mut, fürchtet euch nicht“ – und im Evangelium macht Jesus Mut, er heilt einen Gelähmten. So bitten wir auch darum:

 Um Mut und Zuversicht in dieser Zeit – die wir oftmals auch als „lähmend“ empfinden                     Eine Zeit, die uns einengt, eine Zeit, die Spaltung in die Gesellschaft bringt                                       Eine Zeit, die aber auch gute neue Impulse bringen kann

 

 Bitten wir um Mut und Zuversicht, . wenn wir selbst manchmal wie gelähmt sind,                             weil uns Unrecht geschieht, weil wir uns nicht verstanden fühlen,                                                       weil wir immer wieder enttäuscht sind, auch von uns selbst

 

Bitten wir um Mut und Zuversicht, - dass wir selbst helfen können,                                                   wenn andere befangen sind in Sorgen und Ängsten                                                                            bitten wir, dass wir Worte finden, die Mut machen und Freude – wie sie der Nikolaus heute bringt

 

so bitten wir im Namen Jesu, Amen


LOCKDOWN 4 - TAG 14 haben wir es in einer Woche hinter uns? 2.Adventsonntag 5.12

 

Nein ANGST soll kein Thema sein. Auch wenn wir nun schon 14 Tage im Lockdown sind - aber es gibt auch Erfreuliches: die Zahlen gehen nach "unten"

Heute wurden „nur noch“ 5.192 neu registrierte CoV-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden gemeldet. ABER: 12.796 Menschen sind bisher an den Folgen des Coronavirus gestorben.            3.029 sind derzeit  in Spitalsbehandlung, davon 651 auf Intensivstationen.                                    Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 667                         Vorarlberg hat mit einer Inzidenz von 1.107,6 den höchsten Wert, gefolgt von Kärnten mit 1.025,8. Am niedrigsten ist die 7-Tage-Inzidenz in Wien (370,3) und dem Burgenland (438,2).

Tirols Landeshauptmann Platter fordert: "der Lockdown für Geimpfte muss am 12.12 enden" Das habe man der Bevölkerung versprochen, und dieses Versprechen müsse man jetzt halten, „sonst haben wir die Geimpften auch noch auf der Straße“, so Platter. Außerdem forderte er eine kostenpflichtige Testpflicht zumindest für Ungeimpfte ab Inkrafttreten der Impfpflicht - für Schulen würde es eine eigene Regelung brauchen.

 Am gestrigen Samstag wieder Demonstrationen in Wien. Mehr als 40.00 Menschen tragen da ihren Protest auf die Straßen. 621 Anzeigen gab es,    fünf Polizisten wurden verletzt.                                Noch-Innenminister Nehammer spricht in diesem Zusammenhang von "demokratiefeindlichem und unsolidarischem Verhalten" einiger Teilnehmer.       (Foto APA Florian Wieser) 

Ja, HEUTE noch ist Karl Nehammer Innenminister - morgen Mittag gibt es die Angelobung der neun Regierung

auch wenn es bei der offiziellen Aussendung der Präsidentschaftskanzlei noch ein wenig verwirrend klingt - aber vermutlich: zu viel und zu schnell ist das manches in den letzten Tagen abgelaufen


                           in den sozialen Medien werden diese Tag wenigstens mit Humor begleitet
  



DAS dürfen wir uns dann AB MORGEN MITTAG fragen



ACHTUNG - momentan wieder viel FAKE Gedichte unterwegs
immer nachsehen bei: https://www.mimikama.at/


https://www.mimikama.at/aktuelles/tucholsky-geimpfte-ungeimpfte/


ADVENT VORSATZ - 2.Adventsonntag 5.12

 


Samstag, 4. Dezember 2021

Fürbitten 2.Adventsonntag WORAUF ES ANKOMMT?

 


5.12.2021 Lk.3.1 Was krumm ist, soll gerade, was rauh ist, soll ein ebener Weg werden“ 

Advent, das ist nicht nur Kerzerlgemütlichkeit und heimeliger Rückzug. Advent ist kein frommes Warten auf ein romantisches Krippenspiel. Advent ist ein Weg – ein Weg, den wir selbst gehen müssen. So wie Johannes der Täufer, vom dem das Evangelium heute erzählt. Johannes zieht sich als erwachsener Mann zunächst in die Wüste zurück – die Stimme Gottes lässt ihn aber dann aufbrechen, um die Menschen zur Bekehrung aufzurufen.  „Was krumm ist, soll gerade, was rauh ist, soll ein ebener Weg werden“ ruft Johannes – das ist es, wozu wir im Advent gerufen sind. Auch die zweite Lesung hat es uns gesagt: an Einsicht und Verständnis sollen wir zunehmen, damit wir uns für das entscheiden können, worauf es ankommt“   So bitten wir

 

dass wir herausfinden aus aller Selbstzufriedenheit und Selbstgewissheit                                             dass wir uns immer wieder auf Neues einlassen und nicht im "Altbewährten" verharren

 

dass wir immer besser lernen, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden                                        dass wir loslassen können, was schon längst zur Last geworden ist

 

dass wir gelassen mit unseren eigenen Fehlern und denen der anderen umgehen                                         dass wir endlich verzeihen können, auch dort, wo wir glauben, im Recht zu sein

 

dass wir die Chance und den Neuanfang in jeder Krise und auch im Scheitern erkennen                       dass wir bereit sind uns ändern und verwandeln zu lassen, durch das, was an uns geschieht.

 

Dass wir in dieser Zeit der Pandemie nicht nur auf das schauen, was uns für uns selbst als das Beste scheint,  – sondern dass wir uns auch für die Gesamtsituation verantwortlich fühlen

 

Du guter Gott. gib uns den Mut, immer wieder neu aufzubrechen. Lass uns deine Stimme hören und lass uns im Vertrauen auf Jesus auch  immer wieder einen neuen Weg gehen. Lass uns offen sein für die Menschen um uns, mit ihnen sind wir Gemeinschaft in dir. Amen