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Dienstag, 3. November 2015

Fürbitten 4.11 - nur in der Liebe macht das alles Sinn Lk.14.25



4.11.2015 Lk.14.25
„Wenn jemand zu mir kommt, muss er alles verlassen, ja auch seine Familie - wer nicht mein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann auch nicht mein Jünger sein“.   Schrecken solche Jesu Worte nicht ab? Meint Jesus wirklich, dass wir mutwillig alles verlassen sollen, dass es nur so ein ungeteiltes Leben mit ihm gibt?  In der 1.Lesung gibt es vielleicht die richtige Antwort: "zur gegenseitigen Liebe seid ihr stets verpflichtet",schreibt Paulus. Jesus nachfolgen heißt: "bedingungslos lieben". Manchmal wird es da zwangsläufig zu Konflikten und Verzichten kommen. Aber immer geht es um die Liebe, nicht um ein mutwilliges Opfer. 
So bitten wir dich Jesus heute

um die Liebe, die uns immer wieder neu anfangen lässt

um die Liebe, die uns einen langem Atem und Geduld für alles gibt

um die Liebe, in der wir auch Misserfolge und Kränkungen wegstecken können

um die Liebe, in der wir andere annehmen, wie sie sind

um die Liebe, in der wir das wirklich Wichtige und Entscheidende erkennen

um die Liebe, in der wir dir bedingungslos vertrauen

um die Liebe, die uns frei macht von uns selbst

um die Liebe, in der wir keine „Opfer“ bringen, sondern die uns einfach glücklich macht


Du guter Gott, immer wieder brauchen wir eine Extra Portion Mut zum Leben. Immer wieder stehen wir vor Entscheidungen, die uns viel abverlangen. Lass uns daran glauben, dass es keine Sackgassen im Leben gibt und dass wir dir rückhaltlos vertrauen dürfen. Das bitten wir dich durch Jesus, mit dem wir auf dem Weg sind. amen.

Baby Bär 49 "Oma, das geht zu weit..."

"Oma", sagt der Baby Bär - "das geht zu weit
wie schau ich denn  aus???"
Aber gleichzeitig merke ich, dass es ihm doch auch ein bißchen gefällt
"es" - das heißt, das funkelnagelneue Hauberl,
das das Schwiegertochterkind Julia - gestrickt hat.
Julia, die Katzenmama von Felix und Franzi.
"Unsere" Julia, die kreativ fast alles kann.
Kaum klage ich ihr, dass Arthur eigentlich nix Gscheites mehr zum Aufsetzen hat -
bringt sie mir bereits am nächsten Tag - gestern - das Hauberl!
Aber --- nein, das haben wir nicht bedacht.
Julia hat Arthur zuletzt im Spital gesehen - drei Tage nach seiner Geburt.
Sie hat noch das winzige Baby
mit dem winzigen Babykopferl vor sich

Nun aber hat Arthur schon einen richtigen "Plutzer" - und das Hauberl würde nur noch seinen Scheitel zieren.
So so schnell geht alles

Das winzige Baby - und plötzlich,
5 Wochen wird Arthur am Freitag
plötzlich kommt er uns "riesig" vor ...
in seinem Stubenwagen stösst er links und recht an, wenn
er seine Arme ausbreitet -
während noch vor kurzem bei seinen Füßchen ein Polster lag
- damit er sich nicht "so verloren" fühlt im großen Korb -
muss nun schon alles
freigemacht werden, damit er sich dehnen und stecken kann.

Baby Bär ist schwer beeindruckt. er darf ja am Wickeltisch neben Arthur sitzen - und nun
zupft ihn dieser schon am Bandl vom Sweater und zieht kräftig daran
"Oma, sagt der Baby Bär - wenn ich da einmal in der vollen Windel lande???"
Aber weil er Arthur über alles liebt, lässt er es geduldig mit sich geschehen.
Soll ich dem armen BB sagen, wie seine Zukunft aussehen wird?
Wie ihn Arthur ablutschen und abknutschen wird
wie er ihn durch die Gegend feuern
und wieder nach ihm schreien wird ...und wir müssen dienstfertig alles aufheben und wieder
apportieren...
Ach Baby Bär .....
Ja Arthurs Kopf ist groß geworden - dringend müssen wir Julia das neue Maß schicken ..
auch Windel und Gwand haben schon längst die nächste und übernächste Größe ....
wo nimmt denn der sein Wachstum her?
Aus der armen Mama? - die ihn geduldig wie ein Muhli Kuh mal links, mal rechts anlegt,

geduldig zuwartet, wenn er am Busen nur spielen will -
wenn er bloß besitzergreifend die volle
Hand darauf klatscht.
Unmißverständlich!!
"MEINES"!!!!!! sagt Arthur
 MEINES!!!!
Ja, ja der Papa hats schon verstanden ...

Also, als nächstes wird jetzt das Kopferl abgemessen -
Julia sagt, in 4-5 Stunden ist
das neue Hauberl gestrickt.

Inzwischen trägt Baby Bär, was für Arthur gedacht war
Eigentlich - ich sehe es BB an -
gefällts ihm nämlich gar nicht so schlecht.
Sehe ich nicht aus wie Paddington Bär, fragt er????



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Montag, 2. November 2015

Fürbitten 3.11 - unser Leben sei ein Fest .. Lk.14.15



3.11.2015 Gleichnis vom Hochzeitsmahl Lk.14.15
Im Evangelium heute das Gleichnis Jesu vom Hochzeitsmahl. Ein Mann lädt zu einem großen Festessen – aber keiner der Eingeladenen will kommen. Jeder hat einen anderen Grund, abzusagen. Auch wir haben jeden Tag viele und sicher auch gute Gründe, warum wir nicht so viel Zeit in Gott investieren können. Aber vielleicht liegt das Haupt-Problem einfach darin, dass Gott uns mehr Verpflichtung und Last ist, als Freude und Entspannung. Für Letzteres fände man leichter Zeit und würde sich dabei wohlfühlen. Wer mag schon, wenn er ohnehin im Stress ist, noch eine "Gottes-Verpflichtung" auf sich nehmen. Bitten wir heute darum

Dass DU uns Freude bist Gott

Dass Zeit mit Dir „gewonnene“ Zeit ist

Dass uns deine Nähe nicht langweilt sondern glücklich macht

Dass wir mit dir Erleichterung empfinden und nicht Last

Dass du uns keine lästige Verpflichtung bist, sondern wie ein Fest, auf das wir uns freuen

Dass du keine Verbotstafel in unserem Leben bist, sondern ein Hinweisschil, wo sich
Dankbarkeit und Freude finden lassen  

Dass wir immer besser lernen, uns selbst Gutes zu tun und DICH darin zu erkennen


So bitten wir dich guter Gott, hilf uns dich zu lieben und dich in allem zu sehen, was
unser Leben gut und weit macht. Dass wir die Freude an dir weitergeben können, Heute und morgen und so lange wir leben.Amen

Felix & Franzi 8 - na gut, heute erzähle ICH einmal

..also ich schreib halt heute einmal selbst, ich der Franzi
sie wissen,sonst macht das immer der Felix.
Der nimmt sich für so was Zeit und tut das gern.
So ein kleines Schwätzchen liebt der
- wenn er nicht gerade da und dort genüßlich chillt



Hunderte solche Fotos von ihm
könnte ich ihnen schicken!

Der liebt seine Ruhe -
der ist ein Genießer und ein Schmuser

Wie oft ich ihn stossen und stupsen muss,
bis ich
endlich mit ihm
eine kleine Rauferei anfangen kann.
Aber selbst da ist er immer sanft und
will mich gleich wieder beruhigen.

Lange kann man mit dem Felix nicht raufen..

Na gut, dann leg ich mich halt wieder vor den
Balkonfenstern auf die Lauer ...

meine Katzeneltern sagen:
"Der Franzi ist der geborene Jäger,
der spitzt den ganzen Tag die Ohren, damit ...."

Ja, ja ich warte auf die vielen Marienkäfer
haben sie eine Ahnung, was sich da jetzt in der
Herbstsonne auf unserem Balkon tut -
soooooo.......viele flattern da vor meiner Nase herum....
sooooo viele
"Asiatische Marienkäfer" sagt die Katzenmama..
...aber so gemein....
dazwischen ist diese Fensterscheibe ...
da kann ich hinauf hupfen so viel ich will,
ich krieg diese Viecha einfach nicht ...

Felix will mich dann beruhigen:
Komm Franzi, sagt er,
schau, gemma zum Springbrunnen


Ja, DEN mag ich wirklich,

da streiten wir auch nie ....
da schauen wir und schauen wir.....

(könnt ja mal ein Fischerl vorbeiziehen???
so ein winzig kleiner Goldfisch???)
Felix erlaubt mir auch,
dass ich nach dem
Trinken und Pfoten nass machen
dort meinen rosaroten Stoffhasen eintunke,
den trage ich dann
glückselig durch die ganz Wohnung
"schwere Beute" ..

ja und hinterher...
na, das können sie sich eh denken

DANN wird einmal ein bißchen
GEMEINSAM
Katzen-heia gemacht

MANCHMAL fallen ja sogar mir
die Augen zu
da schläft auch der Franzi-Jäger
muss ja auch sein, oder?????


 ich hab ihn ja soo schnurre gern den Felix-Bruder

auch wenn er in den letzten Tagen eine besondere Schlafhaube war -
aber .... wir wissen jetzt WARUM ....das erzähle ich ihnen aber erst DEMNÄCHST
ICH muss jetzt wieder zum Balkonfenster,
den Felix lass ich jetzt ruhen, da pass
ich persönlich auf, denn der hat nämlich ....
also beim nächsten Mal mehr !!!






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Sonntag, 1. November 2015

Fürbitten ALLERSEELEN

                                                                     Foto Irmgard Czerny


2.11.2015 Allerseelen


Wir Menschen sehnen uns so sehr nach einem guten Leben. Die meisten von uns wollen nicht mehr, als ein wenig Zufriedenheit und Glück. Immer wieder ist es der Tod, auch die Angst vor dem Tod, wo wir an eine Grenze stoßen. Wie sinnvoll kann ein Leben sein, an dessen Ende unweigerlich der Tod steht? So kommen wir mit unserer Sehnsucht zu Dir, Gott und rufen:

Guter Gott, sei DU unser Leben – wir bitten dich, erhöre uns.
  
Wir bitten an diesem heutigen Allerseelengag für unsere verstorbenen Angehörigen, mit denen uns Liebe, Vertrautheit, Familiengeschichte, Herkunft und so manche gemeinsame Eigenschaften verbinden. 
    Guter Gott, sei DU unser Leben....

Wir bitten für unsere verstorbenen Freunde, Arbeitskollegen, Wegbegleiter und Bekannten, mit denen uns ein Stück Weg und der Dank für gemeinsame erfahrene Lebensfreude verbinden.

Wir bitten für die Kinder, Frauen und Männer, die gerade in diesen Tagen auf der Flucht und der Suche nach Sicherheit und einem neuen Leben den Tod finden. Wir bitten für die Opfer von Krieg, Gewalt und Terror und für deren Angehörige, mit denen uns die Trauer um nicht gelebtes Leben und die Friedlosigkeit in unserer Welt verbindet.

Wir bitten für die Schwerkranken und Sterbenden, mit denen uns die Sorge um unser zerbrechliches Leben und die Hoffnung auf ein neues Leben in Unsterblichkeit verbindet.

Wir bitten für alle, denen heute schon Lebensfreude und Kraft abhandengekommen ist, für alle, die sich „wie tot“ fühlen, die keine Freude und keine Dankbarkeit empfinden können

wir bitten für Alle, die am Rande unserer Gesellschaft gelassen werden, für alle, die sich nicht integriert und angenommen fühlen, wir bitten für die Flüchtlinge und Heimatlosen - gib uns offene Arme für alle, denen wir helfen können

Du Gott des Lebens, du kennst unsere Sehnsucht nach Freude und Liebe. Schenke uns immer wieder Menschen, die uns aufrichten und lass uns selbst Menschen sein, die anderen ein Trost in schweren Zeiten sind. Darum bitten wir durch Jesus deinen Sohn, der mit uns auch über die Schwelle dieses Lebens gehen wird. Darauf vertrauen wir und danken dir. Amen