30.6.2026 Die ersten Märtyrer der Stadt Rom
Die katholische Kirche feiert heute das Gedächtnis, die Erinnerung, an die
ersten Märtyrer der Stadt Rom. Das ist keine Legende, das ist Geschichte. 64 n
Christus, nach dem Brand in Rom, ließ Nero hunderte Christen auf grausamste
Weise umbringen. Der römische Historiker Tacitus, der selbst die Christen ablehnte, schrieb
in seinen Annalen: „.und während sie zugrunde gingen, trieb man Spott mit
ihnen, so dass sie, mit Tierfellen bedeckt, durch das Zerfleischen der Hunde
umkamen oder ans Kreuz geschlagen und für den Flammentod bestimmt starben und,
sobald der Tag zu Ende gegangen war, anstelle von einer nächtlichen Beleuchtung
verbrannt wurden. Nero hatte für dieses Schauspiel seine Gärten zur Verfügung
gestellt und ein Zirkusspiel veranstaltet..“
Heute, im Jahr 2025, werden
mehr als 380 Millionen Christen weltweit wegen ihres
Glaubens verfolgt.
Nach Angaben der internationalen Organisation open doors wurden Christen 2025 am stärksten in Nordkorea, Somalia und Libyen verfolgt. Aber auch in China und in verschiedenen Regionen Indiens ist die Lage für Christen prekär
- bitten wir also heute ganz besonders für all
die Menschen die wegen ihres christlichen Glaubens bedroht und verfolgt sind
Bitten wir für die vielen Menschen, die wahllos in Kriegen, bei Gewalt und
Terroranschlägen ums Leben kommen, die gar nicht nach ihrer Überzeugung und
Religion gefragt werden – die einfach nur OPFER sind
Bitten
wir für alle Menschen, denen von Staaten und Regierungen keine Meinungs-und
Glaubensfreiheit zugestanden wird.
Bitten
wir für alle, die auch heute noch aufgrund ihrer sexuellen Identität und
Orientierung verfolgt werden oder mit Diskriminierung rechnen müssen
bitten wir für uns selbst, dass wir Menschen sind, die zu dem stehen, wovon wir überzeugt sind und woran wir glauben –
bitten wir um den Mut, auch
dann klare Entscheidungen zu treffen müssen, wenn sie uns Nachteile
bringen.
Bitten wir aber auch um Mut und Zuversicht, wenn immer wieder Vieles anders kommt als geplant, wenn wir vermeintliche Sicherheiten aufgeben müssen, wenn wir uns mit Krankheit und Verlust abfinden müssen.
Gott, wir sind so hilflos – hilf uns helfen wo immer wir es es können -
stärke in Österreich, stärke in Europa wieder die Solidarität und die
Barmherzigkeit mit Menschen, die Hilfe brauchen. Darum bitten wir
ganz besonders an diesem heutigen Tag – Herr schenk Frieden und Gerechtigkeit. Amen