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Freitag, 26. Juni 2026

Fürbitten 27.6. BITTEN und BITTEN ...

 


27.6.2026  Mt 8,5  sprich DU nur ein Wort

 "Herr ich bin es nicht wert, dass du in mein Haus kommst", sagt im Evangelium heute ein römischer Hauptmann zu Jesus – er bittet um Hilfe für seinen kranken Diener. Doch der Hauptmann setzt hinzu: „Es genügt, sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund.“ Der Mann hat bedingungsloses Vertrauen zu Jesus. Und Jesus selbst hat keine Scheu vor einem Kontakt mit ihm – immerhin ist dieser Hauptmann ein römischer Besatzungssoldat, verhasst bei den Juden. Sein Diener wohl auch ein römischer Soldat. Auf der einen Seite will das Evangelium wohl zeigen, dass Jesus sich auch den Nicht-Juden zuwendet – wir dürfen uns aber auch ein Beispiel an diesem Hauptmann nehmen, der Jesus ein bedingungsloses Vertrauen entgegenbringt. Und wir dürfen wissen, dass wir Jesus auch all die Sorgen um unsere Freunde und Anvertrauten bringen dürfen – und sollen. So bitten wir:

für alle, die in diesen extremen Hitzetagen besonders leiden, für alle, die im Freien arbeiten müssen, für die Kranken und die alten Menschen, und wir bitten für alle, die Hilfe leisten und die in Spitälern und Pflegeheimen

wir bitten dass die Politik nicht nur mit Worten auf diese Hitzewelle reagiert, sondern wirklich Klimaschutz Maßnahmen vorangebracht werden

wir bitten für die Opfer der verheerenden Erdbebenkatastrophe in Venezuela, vielleicht können wir wenigstens mit einer Spende helfen

wir bitten, dass der fragile Frieden im Nahen Osten hält, dass wenigstens die Vernunft die Oberhand behält, wenn schon nicht die Versöhnung

wir bitten um ein Zeichen der Hoffnung für die hoffnungslose Situation rund um die Ukraine, was mögen die Menschen gerade jetzt in diesen Sommertagen erleiden, auf beiden Seiten des Konflikts

bitten wir für unsere nächsten Freunde und alle, die uns anvertraut sind, so oft können wir nichts persönlich tun, aber dass wir auch unserem Beten vertrauen

 

und bringen wir auch unsere eigenen Bitten zu Jesus, auch die aller kleinste  - ……

 

Jesus, du bist nicht mehr physisch wie vor mehr als 2.000 Jahren unter uns – aber wir vertrauen auf dein mit-uns sein und dein DA-Sein in den Sorgen unserer Tage. Amen