27.6.2026 Mt 8,5 sprich DU nur ein Wort
"Herr
ich bin es nicht wert, dass du in mein Haus kommst", sagt im Evangelium
heute ein römischer Hauptmann zu Jesus – er bittet um Hilfe für seinen
kranken Diener. Doch der Hauptmann setzt hinzu: „Es genügt, sprich nur ein Wort,
dann wird mein Diener gesund.“ Der Mann hat bedingungsloses Vertrauen zu Jesus.
Und Jesus selbst hat keine Scheu vor einem Kontakt mit ihm – immerhin ist dieser
Hauptmann ein römischer Besatzungssoldat, verhasst bei den Juden. Sein Diener
wohl auch ein römischer Soldat. Auf der einen Seite will das Evangelium wohl
zeigen, dass Jesus sich auch den Nicht-Juden zuwendet – wir dürfen uns aber
auch ein Beispiel an diesem Hauptmann nehmen, der Jesus ein bedingungsloses Vertrauen
entgegenbringt. Und wir dürfen wissen, dass wir Jesus auch all die Sorgen um
unsere Freunde und Anvertrauten bringen dürfen – und sollen. So bitten wir:
für alle, die in diesen extremen Hitzetagen besonders
leiden, für alle, die im Freien arbeiten müssen, für die Kranken und die alten
Menschen, und wir bitten für alle, die Hilfe leisten und die in Spitälern und
Pflegeheimen
wir bitten dass die Politik nicht nur mit Worten auf diese Hitzewelle reagiert, sondern wirklich Klimaschutz Maßnahmen vorangebracht werden
wir bitten für die Opfer der verheerenden Erdbebenkatastrophe in Venezuela, vielleicht können wir wenigstens mit einer Spende helfen
wir bitten, dass der fragile Frieden im Nahen Osten hält, dass wenigstens die Vernunft die Oberhand behält, wenn schon nicht die Versöhnung
wir bitten um ein Zeichen der Hoffnung für die hoffnungslose Situation rund um die Ukraine, was mögen die Menschen gerade jetzt in diesen Sommertagen erleiden, auf beiden Seiten des Konflikts
bitten wir für unsere nächsten Freunde und alle, die uns
anvertraut sind, so oft können wir nichts persönlich tun, aber dass wir auch
unserem Beten vertrauen
und bringen wir auch unsere eigenen Bitten zu Jesus, auch die aller kleinste - ……
Jesus, du bist nicht mehr physisch wie vor mehr als 2.000
Jahren unter uns – aber wir vertrauen auf dein mit-uns sein und dein DA-Sein in
den Sorgen unserer Tage. Amen
