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Mittwoch, 23. September 2020

Fürbitten 24.9. WINDHAUCH, Windhauch ist alles

 


 

24.9. 2020 Windhauch Windhauch ist alles Koh.1.2

 „Windhauch, Windhauch – alles ist Windhauch“, hören wir heute in der 1.Lesung aus der jüdischen Bibel. Es gibt nichts Neues unter Sonne, welchen Gewinn hat der Mensch von all seinem Besitz – er kommt und geht, es wird keine Erinnerung geben …“ Die aktuelle Weltlage zeigt uns täglich, wie wertlos offensichtlich ein Menschenleben ist. So viel Flüchtlingselend, so viele namenlos ertrunkene Flüchtlinge, wie viele Kriegstote, wie viele Terrortote, Hunger, Armut in der Welt… Wie soll man darauf reagieren. Hilflos resignieren, ängstlich werden oder sich zynisch sagen „ich kann es auch nicht ändern“ ? Was will Gott von uns, wenn er uns die Hinfälligkeit von Allem vor Augen hält?  Bitten wir

dass wir tun, was immer wir tun können, um Elend zu lindern

dass wir für Veränderung kämpfen, wo immer es Sinn macht

dass wir aber auch akzeptieren, wenn wir nichts bewirken können, dass wir dann nicht resignieren

dass wir uns immer besser frei machen von allen Abhängigkeiten

dass wir erkennen können, wo wir loslassen müssen

dass wir nicht glauben, wir könnten jedes Risiko im Leben absichern

dass wir Vertrauen haben in das, was ohne unser Zutun geschieht

dass wir auch annehmen können, was wir nicht verstehen

dass wir nicht so viel Angst davor haben, im Leben zu kurz zu kommen

Du guter Gott so hilf uns loszulassen, was uns nicht guttut – mach uns frei von allem, was uns unfrei macht. Aber lass uns dennoch, wo und wie immer wir es können, gegen Unrecht und Menschenverachtung kämpfen - denn das ist nicht flüchtiger "Windhauch", das ist dein Auftrag an uns. Im Namen Jesu amen


immer wieder einen neuen Blick wagen

 


“Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis,
vielleicht ist ja keines da.” Franz Kafka


„Nicht die Religionen retten uns -
nur unsere Mitmenschlichkeit.
Nur, wer mit dem anderen mitfühlen kann, tut ihm nichts Böses:
"We can live without religion and meditation,                                                                                           but we cannot survive without human affection". Dalai Lama


"Auf dieser Welt lebt keiner vergebens,
der die Bürde eines Anderen leichter zu machen versucht" Helen Keller


"Durch die Probleme bei der Filmerei habe ich wahrscheinlich ziemlich früh begriffen, dass wir es auch im Leben permanent mit Diskontinuität, mit Brüchen und Fehlern, mit drohender Instabilität und Chaos zu tun haben. Und dass alles noch komplizierter wird, weil wir diese Diskontinuität nicht zulassen wollen, weil wir ein unstetes, widersprüchliches Leben partout nicht akzeptieren wollen"          Christoph Schlingensief, viel zu früh verstorben


"Ich bin durch Rückschläge nicht entmutigt,
weil jeder als falsch verworfene Versuch
ein weiterer Schritt vorwärts ist" Thomas Alva Edison

"Komm mir nicht zu nah, damit ich Dich sehen kann." Romain Rolland


"Manchmal
lebe ich
vollkommen
gottlos
Dann hör ich
ein Gras
das singt
und alles
ist anders" Josef Fink  (Künstler, kath Priester)


„Wenn das Herz denken könnte,
würde es aufhören zu schlagen“ Fernando Pessoa


"Wer zu sich selbst finden will,
darf andere nicht nach dem Weg fragen" Paul Watzlawick


"Wieder versuchen.
Wieder scheitern.
Besser scheitern" Samuel Beckett

 

"Kunst ist Kindheit nämlich.
Kunst heißt,
nicht wissen, dass die Welt schon ist, und eine machen.
Nicht zerstören, was man vorfindet,
sondern einfach nichts Fertiges finden.
Lauter Möglichkeiten.
Lauter Wünsche." Rilke


„Liebe ist
wie der Mond:
Wenn sie nicht
zunimmt,
nimmt sie ab“ Konfuzius


Dienstag, 22. September 2020

Fürbitten Loslassen - weniger ist mehr

 


23.9.2020 Lk.9.1  nehmt nichts mit auf den Weg 

Zwei Gedanken gibt uns heute das Evangelium mit. Jesus sendet seine Jünger, das heißt, er sendet UNS hinaus in den Alltag: Frieden sollen wir bringen, Versöhnung, heilsam sollen wir für andere sein. ABER sagt Jesus auch: „nehmt nichts mit auf den Weg, keinen Geldbeutel, keine Vorratstasche….“ Mit NICHTS gehen, keine Absicherung, kein Sicherheitsnetz? Wir alle müssen unser Leben planen, sind verantwortlich für andere. Ganz so radikal also werden die meisten von uns nicht leben können. Aber vielleicht wäre es schon hilfreich, wenn wir wenigstens ein wenig von dem zurücklassen, was letztlich doch nur Ballast ist.  bitten wir heute:

 Dass wir uns davon befreien können

Von der Angst im Leben zu kurz zu kommen, von der Angst, nicht von allen geliebt zu werden.


 Dass wir uns davon befreien können

Vom Planen Tag um Tag, von den vielen Terminen, vom ängstlichen Vorausschauen, vom kleinlichen Einteilen unserer Zeit .


 Dass wir uns davon befreien können

Von dem vielen Klumpert das wir anhäufen, von der Sammelwut, von dem nicht loslassen können von so viel Kleinkram  


 Dass wir uns davon befreien können

Von all dem, weswegen wir uns für wichtig halten, weswegen wir glauben unabkömmlich,           unersetzbar zu sein


 Dass wir uns davon befreien können

Von dem, was uns die anderen oft aufbürden, was wir uns nicht getrauen abzulehnen,                          von der Angst,  sonst übergangen zu werden und unwichtig zu sein.

 

Dass wir uns davon befreien können

Von der Ängstlichkeit, es anderen nicht recht zu machen, nicht perfekt zu sein, hinter den eigenen Erwartungen zurück zu bleiben

 

Du guter Gott. wir vermögen mehr, als wir uns oft zutrauen. Gib uns Kraft und Mut, das zu leben, was wir uns ersehnen. Du aber bist es, der vollenden wird, was wir immer wieder, jeden Tag neu versuchen. Darum bitten wir im Namen Jesu, der mit uns auf dem Weg ist Amen

 


BUBEN 34 GEBURTSTAG GEBURTSTAG GEBURTSTAG

 

Seinen ZWEITEN Geburtstag feiert der Damian heute. Schon in aller Früh -  das heißt, gestern spät abends noch -   hat die Mama den Frühstücks-Geburtstags-Tisch aufgebaut. Noch ist der Damian ja kein "Feier-Profi". Bewusst hat er seinen eigenen Geburtstag jedenfalls noch nicht gefeiert. Bei vielen anderen Kinder -Geburtstagen war er schon Gast - als "Mitläufer" vom großen Bruder, der schon eine eigene Freundes-Schar hat. Aber nun SELBST gefeiert werden, das erlebt der Damian heute Früh so richtig bewusst erst zum 1. Mal. Und auf den Fotos ist es rührend zu sehen, wie tief ihn das bewegt. Nicht die Packerl, die rundum aufgebaut sind, nicht die vielen Luftballons im ganzen Zimmer , 

ja nicht einmal der tolle KUCHEN - ZUG, den die Mama

gebacken und gebastelt hat!! (Damian ist ja ein Zug und Eisenbahn Fan!!!) All das fesselt ihn fürs erste gar nicht so!! Wovon Damian nicht die Augen lassen kann: das ist zunächst einmal die große Sprühkerze, 
die nur ihm zu Ehren abgefeuert wird: 
"DAS IST COOL" sagt der Damian!
"DAS IST COOL"
Die Augen glänzen - leider darf die Moa keine glänzenden Damian Augen zeigen und auch kein Video: aber auch die anderen Geburtstagskerzen spiegeln sich in seinen großen strahlenden Augen. Damian hat nur Augen für die Kerzen.
Na klar, viele hat er schon gesehen, bei vielen Geburtstagsfeiern: aber diesmal sind es SEINE Kerzen!!! Nichts anderes interessiert ihn. 
"Komm, pack aus", drängt der große Bruder, der viel lieber schon die ersten Packerl aufreißen möchte .... 
aber den Damian interessiert kein Packerl.
KERZEN KERZEN KERZEN - mit Andacht kniet er zusammen mit dem großen Bruder am Tisch, er darf Kerze ausblasen und wieder wird sie angezündet und wieder darf er die Kerzen ausblasen

MEHR als diese Kerzerln, 
SEINE Kerzerl -  hätte der Damian heute früh gar nicht gebraucht.
Nur ein einziges Packerl hat er dann doch aufgemacht, das von der Papa Oma ...perfekt: ein Handy Computer, da wird der Damian demnächst Mama und Papa mit ihren i phones alt aussehen lassen. Aber noch hat er keine Zeit, die Gebrauchsanleitung zu studieren!!!! 
Ja keine Zeit!!!! Der Kindergarten wartet doch schon!!!
Schon ist ja der Damian ein Kindergarten Super-Profi, aber
heute ist doch ein ganz besonderer Tag.
Auch im Kindergarten wird SEIN Geburtstag gefeiert.
Nein, so etwas hat er überhaupt noch nicht erlebt.
Nicht nur spielen und im Garten herumklettern und toben:
auch noch mit vielen anderen Kindergarten-Freunden feiern.
"Happy birthday" werden sie singen und Tante Connie wird wohl auf der Gitarre spielen. Arthur, der große Bruder, kennt das ja alles schon. Aber für den Damian ist das eine Premiere!
Schon hängt ja auch die Geburtstags- Ankündigung groß
vor dem Spielzimmer. 
Der DAMIAN hat Geburtstag. Alle können das lesen!!
Der Damian feiert heute seinen 2.Geburtstag
Da scheint die Sonne - drinnen und draußen
und die großen Damian Augen strahlen sicher noch mehr als jede Sonne

Auf EINES freut sich der Damian noch ganz besonders. 
Er selbst darf heute zum 1.Mal wie "ein Großer" 
länger im Kindergarten bleiben.
Auch Mittagessen darf er heute dort zum ersten Mal: 
also wenn das kein
PERFEKTER GEBURTSTAG ist.

Aber dann - Geburtstag hin, Geburtstag her:
dann freut sich der Damian auf EINES: 
am späteren Nachmittag den großen Bruder
vom Kindergarten abholen .... 
weiter gehts dann mit miteinander spielen ....

und sicher auch noch FEIERN ..... 
der Tag ist ja noch soooo lang




Montag, 21. September 2020

Fürbitten 22.9. In der Ruhe liegt die Kraft

 


22.9.2020  Spr.21.1 Hast und Eile

Aus der jüdischen Bibel wird heute gelesen, aus dem sogenannten Buch der Sprüche. Eine Sammlung von Weisheitslehren. Fast alles eins zu eins auf uns heute anwendbar. Die Menschen haben sich in ihrer Art und zu leben, offensichtlich seit 3 Jahrtausenden zumindest nicht geändert. Ein Satz, der sich heute vielleicht besonders einprägt: „DER HASTIGE MENSCH HAT NUR MANGEL“ Ist das nicht eine Überschrift auch für UNSER Leben. Kaum einer von uns kommt aus ohne Hast und Eile – und wie wenig erreichen wir zumeist damit. So bitten wir

dass wir immer besser zwischen Wichtig und Unwichtig unterscheiden lernen

dass wir uns bemühen, auch wichtige Dinge ohne inneren Stress in Ruhe auszuführen

dass wir nicht so viel hektisch – und oft unüberlegt - nebenher erledigen

dass wir alles liegen und stehen lassen können, für eine Sache die uns gut tut

dass uns Unvorhergesehenes nicht gleich aus dem Gleichgewicht bringt

dass wir wieder lernen, ganz in Ruhe DA-zu SEIN für diejenigen, die uns gerade brauchen, dass wir nicht so vieles „nebenbei“ erledigen

dass wir auf unsere eigenen Bedürfnisse hören und auch den Mut haben, NEIN zu sagen

dass wir uns beschenken lassen können und nicht glauben, alles immer nur selbst “MACHEN“ zu müssen

dass wir in aller Ruhe hinhören können auf das, was Gott uns sagen will – durch so viele Kleinigkeiten, die jeder Tag bringt, auch der heutige.

 

So bitten wir dich guter Gott, schenke uns auch heute eine große Portion Gelassenheit und Ruhe. Lass, dass es immer etwas gibt, was uns Freude macht und wofür wir dankbar sind. So bitten wir im Namen Jesu   Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Verdamme niemand,
dessen Ungemach du nicht am eigenen Leib gespürt hast" George Tabori

 

"GEH mit der Zeit,
aber komme von Zeit zu Zeit
ZURÜCK" Stanislaw Jerzy Lec

 

„Geh nicht vor mir her, vielleicht folge ich dir nicht.
Geh nicht hinter mir, vielleicht führe ich dich nicht.
Geh einfach neben mir und sei mein Freund.“ 


"Schildkröten können mehr über die Straße erzählen als Hasen." Khalil Gibran

 

" Small is beautiful" Leopold Kohr



"Die Probe eines Genusses ist seine Erinnerung." Jean Paul

 

"Erfahrungen vererben sich nicht, jeder muss sie allein machen."
Kurt Tucholsky

 

"Nichts geht verloren, alles wird transformiert" der Chemiker Antoine Lavoisier

 

"Wenn die Zeit kommt
In der man KÖNNTE ist die vorüber
In der man KANN" Marie von Ebner Eschenbach

 

"Die Zeit heilt nicht alles,
aber rückt vielleicht das Unheilbare
aus dem Mittelpunkt" Ludwig Marcuse


„Man sollte alle Tage wenigstens ein schönes Lied hören,
ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen
und wenn es möglich zu machen wäre,

Sonntag, 20. September 2020

Fürbitten 21.9. den eigenen Weg finden - BE-RUFUNG

 


21.9.2020 Hl.Matthäus  Mt.9.9

Es ist ein Kirchenfest, das heute gefeiert wird – das Fest des hl.Matthäus. Matthäus wird in sämtlichen Apostelverzeichnissen angeführt. Er ist jener Zöllner mit Namen Levi, den Jesus von der Zollstelle weg zu sich ruft. Zöllner waren bei den Juden äußerst unbeliebt, weil sie mit den Römern zusammenarbeiteten und ausgerechnet ihn fordert Jesus auf: „Komm, geh mit mir“. Matthäus tut das tatsächlich und er gibt für diesen Jesus auch noch ein großes Fest, zu dem noch viele andere Zöllner und von der feinen jüdischen Gesellschaft nicht geschätzte Menschen eingeladen waren. Wieder ein Vorwurf mehr, den man Jesus macht. Aber Jesus sagt dort, und wir hören es heute im Evangelium: „Nicht die Gesunden brauchen den Arzt, sondern die Kranken. Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen, nicht die Gerechten“ Das Fest des hl.Matthäus will grundsätzlich etwas über Berufung aussagen, wie es zuvor auch Paulus im Epheserbrief schreibt: Jeder von uns hat eine ganz eigene Berufung, die er der „Kirche“, der Gemeinschaft der Christen, zur Verfügung stellen soll. So bitten wir

Lass uns erkennen, worin unsere besonderen Begabungen liegen, wie wir gerade heute wieder für Andere nützlich sein können

Hilf uns spontan sein, auch auf Unbekanntes zuzugehen, dass wir uns wieder begeistern lassen von neuen Menschen und neuen Gedanken

Gib uns die Courage immer wieder aus Alltag und Routine auszubrechen , dass wir offen und neugierig bleiben – wer weiß, auf welche Art und Weise uns Jesus ermuntert, ihm nachzufolgen

Bitten wir, dass wir niemand als „unwürdig“ aus unseren Gemeinschaften ausschließen, dass wir niemanden abqualifizieren, dass wir niemand den guten Willen und das gute Mensch-sein absprechen. Dass wir uns immer wieder fragen, "wie würde Jesus handeln"

Dass gerade auch die Kirche die „Nachfolge Jesu“ ernst nimmt – dass sich niemand anmaßt, Menschen aus der Nähe Jesu auszuschließen – wer weiß, wen Jesus heute ruft – den die Amtskirche nicht für anständig genug hält

Bitten wir, dass wir Jesus dort suchen, wo Menschen uns brauchen, dass wir im Vertrauen leben können, ganz gleich, was jeder Tag an Herausforderung mit sich bringt

Guter Gott. Jede und jeden von uns berufst Du auf eine besondere Weise. Lass uns erkennen, an welchem Platz du uns brauchst und mach uns Mut, dort unser Bestes zu geben. Das bitten wir im Vertrauen auf Jesus.  Amen.


immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man" Franz Kafka


 „Melancholie ist Freude in der Traurigkeit“ Andreas Spechtl  von Ja Panik 

 

"Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit."                             Sören Kierkegaard

 

„Es gibt keine echte Begegnung ohne Zwischenraum.“ Martin Buber

 

            "Glück ist selbstgenügsam.
Es braucht keinen Kommentar.
Es kann in sich eingerollt schlafen wie ein Igel" Robert Walser

 

"....Und lass deine Melodien lenken
Von dem freigegebenen Wolkengezupf.
Vergiss dich. Es soll dein Denken
Nicht weiter reichen, als ein Grashüpferhupf." Ringelnatz

 

"Gut sein ist die Hauptsache! Einfach und schlicht gut sein,
das löst und bindet alles und ist besser als Klugheit und Rechthaberei." Rosa Luxemburg

 

" Buchhalterirrtum
dass Liebe
weniger wird
wenn man sie
einfach verschenkt" Hans-Curt Flemming

"Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden."
Antoine de Saint-Exupéry

 

"Was unsere Seele am schnellsten und schlimmsten abnützt, das ist: Verzeihen ohne zu vergessen." Arthur Schnitzler

 

„ immer wieder
neu anfangen
weil Leben anfangen ist,
immer, in jedem Augenblick" Cesare Pavese

 

Nähere dich der Liebe mit unaufhörlicher Anstrengung." Dalai Lama

 

"Ich habe eine Diät gemacht und fettem Essen und Alkohol abgeschworen -                                           in zwei Wochen verlor ich 14 Tage."     J.Lewis


Aber die größte Begabung ist doch die,
auf der Welt sein zu können und es auszuhalten,
mit einem gewissen Frohsinn." Ilse Aichinger


Samstag, 19. September 2020

Fürbitten Sonntag 20.9. Profitieren von der Ungerechtigkeit Gottes - auch bedingungsloses Grundeinkommen

 


20.9.2020 Mt.20.1.   Die Gerechtigkeit Gottes Die ersten werden die letzten sein…

Ist das Leben gerecht? Nein, sagen wir, angesichts von Armut und Reichtum, von ungerecht verteiltem Glück und Unglück.                                                                                                              Ist Gott gerecht? Sehr oft würden wir wohl auch ehrlich sagen „NEIN“. Das Gleichnis im Evangelium zeigt das doch deutlich. Da wird Gott mit einem Gutsherrn verglichen, der jedem Arbeiter am Ende des Tages den gleichen Lohn zahlt, egal, ob ein Mann nun den ganzen Tag geschuftet oder nur kurze Zeit gearbeitet hat. Ist das nicht eine bodenlose Gemeinheit? Ja, im sozialen Bereich wäre es das. Ein klarer Fall für die Gewerkschaft. Wenn Jesus aber die Geschichte erzählt, geht es um etwas anderes. Um unser Verhältnis zu Gott.  Und hier kann uns diese Geschichte sogar einen großen Stein vom Herzen nehmen. Denn letztlich profitieren wir alle, profitiere ICH,  von der „Ungerechtigkeit“ Gottes? Dass Gott eben nicht am Ende des Tages und am Ende der Tage kleinlich abwägt – Gott sei Dank!!!! wer von uns kann schon am Perfektes vorweisen?? Bitten wir heute

dass wir dankbar sind, weil wir immer wieder selbst mit der Großzügigkeit Gottes rechnen dürfen

Dass wir selbst großzügig sind und nicht auf das schauen, was uns fehlt, sondern auf das, was Andere zu wenig haben

Dass wir nicht kleinlich aufrechnen, ob wir nicht doch Vergleich mit anderen zu kurz zu kommen, dass wir nicht neidisch auf andere sehen

Dass wir keine Angst davor haben ausgenützt zu werden, im Beruf, im Alltag, zu Hause, sondern dass wir geben, was wir geben können

Dass wir uns in unserem kleinen Umfeld um Gerechtigkeit bemühen, auch wenn wir wissen,            dass wohl nie alle zufrieden sein werden

Dass wir dankbar weitergeben wollen, was wir selbst an Überfülle und Freude im Leben haben

dass unsere Liebe zu Gott kein Gegengeschäft ist, dass wir uns für unser „gut-sein“ nichts erwarten – sondern dass wir gerne und dankbar genau so leben, wie wir leben dürfen

Übrigens: Mit dem heutigen Sonntag geht die 13. Internationale Aktionswoche für ein bedingungsloses Grundeinkommen zu Ende. Auch hier ist uns das Evangelium ein Wegweiser. Bitten wir, dass unsere Gesellschaft lernt großzügig und solidarisch mit denen zu sein, die mehr Hilfe und Unterstützung brauchen

Du guter Gott, wie dankbar müssen wir sein, dass du auch uns mehr geben wirst, als uns zusteht und als wir verdient haben. So bitten wir dich: Lass uns genauso auch mit unseren Mitmenschen umgehen, großzügig und mitfühlend, wie es Jesus getan hat Amen

 

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen,
ist beim Erwachen daran zu denken,
ob man nicht wenigstens einem Menschen
an diesem Tage eine Freude machen könnte." kein Oma Spruch: Nietzsche

 

„Identität haben heißt: die tausend Irrtümer einzugestehen, die man im Verlauf seines Lebens durchgemacht hat, da, dort und dann: denn unser Leben ist eine Kette, eine Aneinanderreihung von Irrtümern, von Fehlern.“ Alexander Mitscherlich

 

„Wir haben gelernt zu reden, ohne Gefühle äußern zu dürfen, ohne Gefühle äußern zu müssen. Wir haben verlernt, Gefühle auszudrücken, Wir verstecken uns vor den anderen. Sprachnot hat in diesem Sinn Entfremdung und Isolation zur Folge.“ Erwin Ringel

 

„Wie sollten wir es nicht schwer haben? Wenn wir wieder von der Einsamkeit reden, so wird immer klarer, dass das im Grunde nichts ist, was man wählen oder lassen kann. wir sind einsam. man kann sich darüber täuschen und tun, als wäre es nicht so. das ist alles. wieviel besser ist es aber, einzusehen, dass wir es sind, ja geradezu, davon auszugehen. denn im Grunde, und gerade in den tiefsten und wichtigsten Dingen, sind wir namenlos allein, und damit einer dem andern raten oder gar helfen kann, muss vieles geschehen, viel muss gelingen, eine ganze Konstellation von Dingen muss eintreffen, damit es einmal glückt.“ Rilke.

 

Alles, was du sagst, soll wahr sein –

aber nicht alles, was wahr ist, sollte gesagt werden. Voltaire

 

"Wer nach außen schaut träumt, wer nach innen blickt, erwacht" C.G.Jung

 

"Ob ich viel habe oder wenig, immer hab' ich alles. das ganze Leben.“ Anne Frank

 

 

Ängstlich zu sinnen und zu denken, was man hätte tun können,

ist das Übelste was man tun kann" Lichtenberg , Sudelbücher

 

„Kleine Schritte sind besser als keine Schritte“ Willy Brandt

 

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht. Sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat“ Vaclav Havel

 

"..Sage nicht „mein“.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst...
Es ist wahr, was sie sagen:
Was kommen muss, kommt.
Geh dem Leid nicht entgegen.
Und ist es da,
sieh ihm still ins Gesicht.
Es ist vergänglich wie Glück.
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten." Mascha Kaleko


Freitag, 18. September 2020

Fürbitten 19.9. Abrackern - mit Geduld

 




19.9.2020 Lk.8.4  der Sämann   

Im Evangelium hören wir heute wieder einmal das Gleichnis vom Sämann. Jesus ezählt es aus der Perspektive Gottes. Gott sät sozusagen guten Samen aus – aber nicht alles geht auf und gedeiht. Es sind aber auch Erfahrungen, die wir selbst nur zu gut kennen. Man hat große Pläne, man plagt sich ab – und dann sieht man oder glaubt man zu sehen: dass eigentlich alles nicht viel gebracht hat. Viel Aufwand, wenig Wirkung. Immer wieder geht nur ein Teil der  Bemühungen auf. So Vieles, in das man mit großem Engagement investiert hat, scheint manchmal wie verloren. Bitten wir heute

Für die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich in den verschiedensten Projekten engagieren, dass sie auch durch Rückschläge nicht entmutigt werden

für alle Verantwortlichen in der Corona Krise – dass man sich bemüht, die großen Herausforderungen gemeinsam und für alle solidarisch zu lösen

für uns selbst, um einen langen Atem, wenn sich nicht schnell genug das einstellt, was wir uns als Erfolg wünschen

um Geduld und Vertrauen bitten wir, dass wir gelassen zuwarten können - aber auch gelassen annehmen, was sich nicht hat realisieren lassen

Hilf uns, das Notwendige und Richtige zu tun – und dass wir doch nicht Andere mit unseren Erwartungen überfordern

zeige uns aber auch, dass nicht wir selbst das Perfekte und Makellose zustande bringen müssen – lass uns immer wieder erfahren, dass letztlich DU es bist, der gelingen lässt, worum wir uns bemühen -  auch unter den schwierigsten Bedingungen. 

So lass uns auch heute Gutes aussäen, wenn wir gut denken und anderen guttun - mach uns bewusst, dass das Himmelreich JETZT beginnt und mit jedem von uns 

Du guter Gott, so bitten wir um deinen Segen, für all das, was wir auch heute in Angriff nehmen wollen oder was uns als Aufgabe zufällt, im Namen Jesu . Amen


Immer wieder einen neuen Blick wagen

 


„Wo du JETZT gebraucht wirst, da bleibe stehen“ Hermann Hesse

 

"Der Boden unter unseren Füssen darf und soll sich heben und senken, und wir brauchen, um die Richtung ins Vollkommene beizubehalten, die fortwährende Empfindung, dass wir nicht fertig mit uns sind und es wohl auch nie werden." Robert Walser

 

"Hoffnung
ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht" Vaclav Havel

 

"Angst ist ...
ein falsches Verhältnis zu uns selbst:
verzweifelt das sein wollen, was man nicht ist.
Verzweifelt nicht das sein wollen, was man sein soll "Eugen Drewermann

 

"Vertrau der Tränenspur
und lerne leben" Paul Celan


"Für eine lange Zeit kam es mir vor, als wenn das Leben nun bald beginnt - das richtige Leben! Aber es war immer noch irgendein Hindernis im Weg, etwas, das erstmal bewältigt werden musste, eine unerledigte Angelegenheit, etwas, was noch Zeit brauchte, eine Schuld, die noch nicht beglichen war ... DANN würde das Leben beginnen. Schließlich dämmerte es mir, dass diese Hindernisse mein Leben SIND."   Fr.A. D.Souza

 

"Das Geheimnis einer Veränderung ist,
all unsere Energie darauf zu lenken,
nicht das Alte zu bekämpfen, sondern das Neue aufzubauen." Sokrates

 

"Was Liebe ist? Das bedingungslose JA zur ZUGEHÖRIGKEIT: sich "zugehörig fühlen", in all unseren Beziehungen, zu Menschen, zu Tieren, zum Kosmos"  Benediktinerpater Br.Steindl-Rast

 

"was vorüber ist, ist nicht vorüber.
es wächst weiter in deinen Zellen
ein Baum aus Tränen
oder vergangenem Glück." Rose Ausländer

 

"Reiß deine Gedanken von deinen Problemen fort, an den Ohren, an den Fersen oder wie immer.         Das ist das Beste, was der Mensch für seine Gesundheit tun kann."   Mark Twain

 

 Das NEIN - das ich endlich sagen will

ist hundertmal gedacht
still formuliert
nie ausgesprochen.
Es brennt mir im Magen
nimmt mir den Atem
wird zwischen meinen Zähnen zermalmt
und verlässt
als freundliches Ja
meinen Mund." Peter Turrini


„Wege der Erkenntnis? Meinen Schülern pflegte ich zu sagen: studieren sie kleine Kinder, studieren sie Tiere, studieren sie primitive Menschen, machen sie eine Psychoanalyse. Konvertieren sie und kommen sie darüber hinweg: überwinden sie eine Psychose“ Margret Mead, Kulturanthropologin

 

 



Donnerstag, 17. September 2020

Fürbitten 18.9. ohne Frauen geht auch Kirche nicht

 


18.9.2020 Lk. 8.1 Frauen begleiten Jesus  

 Das Evangelium berichtet heute unmissverständlich davon, dass es nicht nur Männer waren, die Jesus begleitet haben. Es waren auch Frauen dabei. Von „Vielen“ ist sogar die Rede, – drei werden im heutigen Evangelium namentlich genannt. Und noch etwas ist bemerkenswert, diese Frauen haben Jesus und die Jünger unterstützt, und gemeint ist nicht nur: „ideell“ unterstützt, sondern es heißt wörtlich: „sie alle unterstützten Jesus und die Jünger mit dem, was sie besaßen“. Diese Frauen haben es also auch finanziell möglich gemacht, dass Jesus sein Wander-und Predigtleben führen konnte.  Bitten wir für die Frauen in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft

für alle Frauen, die in den Pfarr-Gemeinden, in der Seelsorge, in der Schule, in den Klöstern, in der Theologie Hoffnung für eine weibliche Zukunft der Kirche sind

für alle Frauen die ehrenamtlich und ganz im Stillen - so oft auch unbedankt - durch ihre Arbeit die Kirche mittragen

Bitten wir, dass es eines Tages auch ganz selbstverständlich Frauen im Priesteramt gibt -

Bitten wir, dass wenigstens die Bemühungen um Frauen als Diakoninnen zu einem konkreten Ergebnis führen

Bitten wir für alle Frauen, auf denen heute in Beruf und Familie so viel Verantwortung lastet.

Für alle Frauen, die sich in der Politik, in Gesellschaft und der Wirtschaft engagieren

aber auch für alle Frauen weltweit, die keine Chance auf Bildung und Gleichberechtigung haben

Bitten wir für all die Frauen, die wir täglich in den Medien sehen, Frauen in Flüchtlingslagern,      Frauen mit ihren Familien auf der Flucht, Frauen in den Hungergebieten der Erde, die ihren Kindern das Überleben sichern müssen - für alle Frauen, die Opfer von Gewalt und Missbrauch werden, weil sie falschen Versprechungen glauben

Bitten wir aber auch für die Männer in unserer Gesellschaft und vor allem auch für die klerikalen Männer in unserer Kirche, dass sie lernen, Frauen so selbstverständlich zu achten und zu schätzen wie Jesus es getan hat.

So bitten wir guter Gott für Männer und Frauen, dass wir alle gemeinsam Reich Gottes verwirklichen können, dass wir einander in unseren Fähigkeiten und Begabungen ergänzen und fördern. Lass uns alle mit Jesus unterwegs sein. Amen

Immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"HEUTE: Versuche immer wieder, zu pausieren
vor oder nach einer neuen Aktion, sogar wenn es eine so einfache Tat ist wie einen Schlüssel in ein Loch zu stecken. Solche Pausen sind kurz, aber die Wirkung ist, die Zeit zu entschleunigen und dich zu fokussieren."     David Steindl-Rast

 

 

„Unfassbar ist der Mensch, den man liebt“ - aber


"die Liebe befreit aus jeglichem Bildnis" Max Frisch


 

"Im Grunde
begleiten wir einander alle auf dem Weg nach Hause." Ram Dass,
Ex Harvard Professor und Hindulehrer

 

"Glück.
sich wegwerfen können
für einen Augenblick…"
Hermann Hesse

 

"Mit den Jahren runzelt die Haut.

Die Seele aber runzelt mit dem Verzicht auf Begeisterung." Albert Schweitzer


 

"Der Mensch will brutto geliebt werden, nicht netto." Hebbel

 

"Wunsch:
Dass Gott ein Tätigkeitswort werde."   Kurt Marti

 

„Du begehst die größte Sünde, die es gibt: Du kennst dich selber nicht“                                      Ferdinand Raimund „Alpenkönig und Menschenfeind“


„Identität haben heißt: die tausend Irrtümer einzugestehen, die man im Verlauf seines Lebens durchgemacht hat, da, dort und dann: denn unser Leben ist eine Kette, eine Aneinanderreihung von Irrtümern, von Fehlern.“ Alexander Mitscherlich


„Je unwahrscheinlicher es ist, desto größere Hoffnung habe ich“ Erwin Ringel

 

Die Zukunft gehört jenen, die der nächsten Generation einen Sinn für Hoffnung geben.   Pierre Teilhard de Chardin

 

"Man kann einen Menschen nichts lehren.
Man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden."   Galileo Galilei

 

„Je stiller Du bist, desto mehr kannst Du hören“    Chinesische Weisheit

 

„Die erste Regel ist, einen ruhigen Geist zu bewahren. Die zweite ist, den Tatsachen ins Auge schauen und sie zu akzeptieren“, Marcus Aurelius


Mittwoch, 16. September 2020

Fürbitten 17.9. Hildegard von Bingen - auf die Seele hören

 


Hildegard von Bingen: Vision des Menschen

17.9.2020 Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen ist eine der ganz großen Frauengestalten der Kirche, nicht nur des Mittelalters. Sie war Prophetin, Predigerin, Medizinerin und Künstlerin. Selbstbewusst, charismatisch, umfassend gebildet, vertraut mit Körper und Seele. Das Zentrum ihrer Kraft war ihre leidenschaftliche mystische Hingabe an Gott – das gab ihr die Fähigkeit, zum eigenständigen Denken, auch gegen die Lehrmeinungen ihrer Zeit. Bitten wir mit Worten und Gedanken von Hildegard von Bingen – hier eines ihrer wunderbaren Gedichte

Wir müssen auf die Stimme unserer Seele hören, wenn wir gesunden wollen...Solange wir uns nicht selbst in den Augen und Herzen unserer Mitmenschen begegnen, sind wir auf der Flucht.                Solange wir nicht erlauben, dass unsere Mitmenschen an unserem Innersten teilhaben, gibt es keine Geborgenheit. Solange wir fürchten durchschaut zu werden, können wir weder uns selbst noch andere erkennen. - Solange bleiben wir allein

so bitten wir:

Lass uns auf die Stimme unserer Seele hören, damit wir im tiefsten Inneren gesund werden und damit wir auch anderen eine Hilfe zu ihrem Heil-werden sind

Lass, dass wir uns selbst in den Augen und Herzen unserer Mitmenschen erkennen, dass wir mitfühlend und solidarisch sind,  dass wir DICH in denen erkennen, die unsere Hilfe brauchen

 lass, dass wir die Menschen um uns auch an unserem Inneren teilhaben lassen,                                   dass wir warmherzig und mitfühlend sind, ohne Angst, den Kürzeren zu ziehen

 lass, dass wir uns öffnen und keine Angst haben, „durchschaut“ zu werden – es soll Gott sein, der durch uns durchschaut

 schenk uns Frieden und Geborgenheit, dann können wir uns selbst und die Anderen erkennen  

 schenk uns Güte und Gemeinschaft mit allen Lebewesen, so haben wir Gemeinschaft mit dir

 Gib uns alle Fähigkeit und allen guten Willen, unsere Erde wert zu schätzen und sie so intakt wie möglich zu bewahren

 

so bitten wir in diesen Tagen ganz besonders: Herr hilf uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen und keine Angst vor den Herausforderungen der Zukunft zu haben. Denn wir vertrauen auf Dich, an der Seite Jesu. Amen