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Samstag, 5. Februar 2022

Fürbitten Sonntag 6.2. Wir dürfen auch sorg-los sein

 


6.2.2022 Lk.5 1 sie verließen alles u folgten ihm 

Die Jünger müssen viele Erfahrungen machen, ehe sie für Jesus ihr altes Leben aufgeben. Davon erzählt heute das Evangelium. Sie machen die Erfahrung des Scheiterns, der Vergeblichkeit – die Fischer haben sich abgerackert und eine ganze Nacht lang nichts gefangen. Frust, Enttäuschung. Dann aber plötzlich kommt die Erfahrung des Vertrauen-können:  sie hören auf die Ratschläge von Jesus und plötzlich sind die Fischnetze doch voll, ist genug für alle da. Und zuletzt machen die Männer die Erfahrung, dass sie sich nicht ängstigen müssen. Die Fischernetze drohen zu reißen, aber andere Fischer kommen zu Hilfe. Dem Petrus sagt Jesus voraus: „Fürchte dich nicht, von jetzt an, wirst du Menschen fangen“.  Als letzten Satz hören wir im Evangelium: „Dann verließen sie alles und folgten ihm“. Bitten wir, dass Gott auch uns all das gibt, was wir brauchen – um den Weg mit Jesus zu gehen.

 

nimm auch uns die Angst, dass wir uns vielleicht vergeblich abplagen und bemühen  -  gib uns einen langen Atem und Vertrauen in gute Lösungen

 

nimm uns die Angst vor Misserfolgen und Rückschlägen  -  schenke uns die Erfahrung, dass es oft danach sogar besser weitergeht

 

nimm uns die Angst vor neuen Situationen, vor neuen Herausforderungen - Hilf uns, Vertrautes aufzugeben und uns auf Neues einzustellen

 

nimm uns die Angst, dass wir anecken, dass wir nicht die Meinung der Mehrheit teilen  -  gib uns einen klaren Blick für das, was richtig ist und was getan werden muss

 

nimm uns die Angst vor der Zukunft, lass uns die Gegenwart nicht krank jammern -  hilf uns stattdessen, Dinge dort zu verändern, wo wir sie selbst verändern können

 

und vor allem: gib uns Freude, Freude, Freude: an allem was wir tun, denn nichts ist schlimmer, als nur Durchhalten, Pflicht erfüllen und die Dinge „hinter sich bringen“

 

Du guter Gott. wir selbst sind oft viel zu mutlos, viel zu phantasielos. Wir leben so gern in alten Geleisen. Lass uns keine Angst vor Unbekanntem und Neuem haben – führe uns dorthin, wo es für uns selbst und die Menschen in unserem Leben GUT ist. Darum bitten wir durch Jesus, der mit uns auf dem Weg ist. amen

Freitag, 4. Februar 2022

Fürbitten 5.2. MIT-FÜHLEN, es tut allen gut

 




5.2.2022 Mk.6.30 er hatte Mitleid mit ihnen

Eigentlich will sich Jesus nach langen Gesprächen mit den Aposteln ausruhen, sie ziehen sich an einen ruhigen Ort zurück, aber dann, so heißt es, sah Jesus die vielen Menschen, die auch dort Hilfe von ihm erwarteten – und "Er hatte Mitleid mit ihnen", heißt am Ende des Evangeliums. Jesus schickt die Menschen nicht weg, er verzichtet auf sein Bedürfnis nach Ruhe. Das ist es, was das Leben Jesu ausmacht: das Mit-leiden, das mit-fühlen, das mit uns Mensch sein  ...     bitten wir heute

Dass auch wir mit-fühlende Menschen sind

Für unsere Familie, für unsere Freunde, für die Kollegen am Arbeitsplatz, für alle, denen wir heute begegnen werden

 

Dass wir mit-fühlende Menschen sind

Mit den vielen bedürftigen Menschen mitten unter uns, mit all denen, die sich im Leben schwertun und nicht mehr Schritt halten können

 

Dass wir mit-fühlende Menschen sind

Gerade jetzt in dieser Zeit der Pandemie, Dass wir Rücksicht nehmen, Dass wir notwendige Einschränkungen hinnehmen und akzeptieren

 

Dass wir mit-fühlende Menschen sind

Für alle die in unserem Land Sicherheit und Zukunft suchen, dass wir Mitgefühl und Unterstützung geben, wie immer wir das tun können

 

Dass wir mit-fühlende Menschen sind

Dass wir auf unsere Umwelt achten, dass wir nachhaltig denken, dass wir bescheiden leben, dass wir uns für eine gerechte Entwicklung unserer Welt engagieren

 

dass wir mit-fühlende Menschen sind

mit-fühlend und liebevoll auch mit uns selbst, dass wir mit uns selbst und unseren Schwächen Geduld haben, dass wir uns selbst Fehler nachsehen, dass wir uns geborgen wissen, in der Güte Gottes

 

so bitten wir dich guter Gott: Lass uns Menschen sein, die Sorgen mittragen, wo immer es möglich ist. Leid und Tod können wir nicht besiegen, aber wenigstens die Lieb-losigkeit besiegen, darum bitten wir im Namen Jesu Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


PFLICHT Morgengebet:

"Gott, Bewahre mich vor der unheilvollen

Angewohnheit zu meinen, ich müsse

zu allem etwas sagen und das bei

jeder Gelegenheit.

Führe mich zu der großartigen

Erkenntnis, dass ich mich

gelegentlich auch irren könnte".

Teresa Von Avila *1515

 

"Mit den Jahren runzelt die Haut.

Die Seele aber runzelt mit dem Verzicht auf Begeisterung."

Albert Schweizer

 

"Der Erfolg – entscheidet NICHT" (Jörg Mauthe)


"Moses gab das Gesetz. - Rabbi Hehoschua von Nazareth die Liebe.                                             Karl Marx gab uns das soziale Gewissen. - Sigmund Freund brachte die Selbsterkenntnis.                Und Albert Einstein sagte: Alles ist relativ.                                                                                      Für eine Kultur der "heiteren Dreifaltigkeit" - Leichtigkeit, Lockerheit, Lachen"  Alfred Kirchmayr

 

"Gestaltung, Umgestaltung, des ewigen Sinnes ewige Unterhaltung" Goethes Mephisto


„Ausgerechnet der Mensch ist unmenschlich.“ —  Thomas Bernhard



"lerne was, so hast du was. kauf dir drum ein tintenfass, füll die feder dann darin, nimm papier, schärf deinen sinn. schreibe nicht ein licht gedicht, weiss schreibt nur der böse wicht. krauchen solls durch blut und bein bis ins herzens kämmerlein." h.c.artmann


"Der Glaube versetzt Berge. Und wer versetzt den Glauben“?  Graffiti


„Es muss feste Bräuche geben, sagte der Fuchs. Es ist das, was einen Tag vom anderen unterscheidet, eine Stunde von den anderen. Wenn du zum Beispiel um 4 Uhr nachmittags kommst, kann ich um drei Uhr anfangen, glücklich zu sein. Je mehr die Zeit vergeht, um so glücklicher werde ich mich fühlen.......Wenn du aber irgendwann kommst, kann ich nie wissen, wann mein Herz da sein soll.. Es muss feste Bräuche geben."   Antoine de Saint-Exupéry

 

"Man kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen,
wenn man nicht den Mut aufbringt ,die Alten zu verlassen." André Gide


"Alles beginnt mit der Sehnsucht
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres..."
Nelly Sachs




Donnerstag, 3. Februar 2022

Fürbitten 4.2. VERTRAUEN - auch in mich selbst

 


4.2.2022  Enthauptung Johannes des Täufers Mk.6.14   

Wir trösten uns so oft mit einem liebevollen, gütigen, rettenden Gott. Aber die Geschichte der Menschen, die sich auf IHN eingelassen haben, sieht oft ganz anders aus. Propheten sind elend zugrunde gegangen, Jesus ist gekreuzigt worden. Millionen von Juden, auch tief gläubige Juden, haben im Holocaust Jahwe nicht als ihren Retter erfahren. Eine nicht überschaubare Zahl von Menschen wird bis in unsere Tage für ihre Glaubens-Überzeugung verfolgt und getötet. Heute erzählt das Evangelium die Geschichte von der Enthauptung Johannes des Täufers. Es ist ein Stoff, den wir alle kennen - verarbeitet in Literatur, Musik und darstellender Kunst. Warum lässt Gott die Menschen im Stich, auch die, die ihre ganze Hoffnung auf ihn setzen? Warum feiern wir so „grausliche“ Feste – an welchen Gott glauben wir? Worin besteht unsere Hoffnung – heute am Fest der „Enthauptung Johannes des Täufers“ .Lassen wir unsere ratlosen Fürbitten heute in das Gebet des indischen Dichters Rabindranath Tagore einfließen

 

Du guter Gott, Wir können nicht bitten, vor allen Gefahren bewahrt zu werden,

aber lass uns dich bitten, dass wir den schwierigen Situationen unseres Lebens

furchtlos begegnen – im Vertrauen auf dich

 

Du guter Gott, lass uns nicht das Ende der Schmerzen erflehen,

aber wir bitten dich um ein starkes Herz,

das auch den Schmerz und die Angst besiegt – im Vertrauen auf dich

 

Du guter Gott, Lass uns in den Schwierigkeiten des Lebens nicht verzweifeln

weil wir glauben, keine Hilfe zu finden, aber lass uns dich bitten,

dass wir unsere eigene Stärke und Kraft entdecken – im Vertrauen auf dich

 

Du guter Gott, lass uns nicht Menschen sein denen nur der Erfolg Sicherheit im Leben gibt 

aber schenke uns die Gnade in den vielen schwierigen Momenten,

die es auch gibt, nicht zu versagen – im Vertrauen auf dich

 

Du guter Gott, was immer mit uns geschieht, um das eine bitten wir Dich

lass uns immer den Halt deiner Hand fühlen,

gerade dann, wenn wir versagen und ganz klein sind. – im Vertrauen auf dich

 

Bitten wir heute ganz besonders für alle die unter der Corona Pandemie leiden

Für die unzähligen Menschen in Krisen und Kriegsgebieten

Für Alle, die bedroht sind vor Terror und Verfolgung , Für alle Menschen auf der Flucht

Bitten wir für die durch Krankheiten und Katastrophen heimgesuchte Menschen

Bitten wir, dass unsere Mit-Menschlichkeit nicht versagt  Dass wir offene Arme und ein furchtloses

Herz haben  - im Vertrauen auf dich, unser Gott

 

So bitten wir im Namen Jesu Amen


Mittwoch, 2. Februar 2022

Fürbitten 3.2. was einem im Hals stecken bleibt ...

 




3.2.2022 Blasius .... – aber auch, was ich ausspucken soll

 

Vielleich gibt es ihn heuer wieder, in vielen Kirchen nach dem Gottesdienst:  den sogenannten „Blasius-Segen“. Ein Segen, zum Schutz gegen Halskrankheiten. Der Legende nach soll der hl. Blasius im Gefängnis einem jungen Mann das Leben gerettet haben, der eine Fischgräte verschluckt hatte. Blasius war Bischof in Armenien und soll 316 einen grausamen Märtyrertod erlitten haben. Einer von vielen Christen in allen Jahrhunderten, die für ihren Glauben und ihre Überzeugung getötet worden sind. Nehmen wir die Überlieferung der Heilungslegende ruhig wörtlich:

 

Wenn auch wir an etwas würgen, dass uns - - im übertragenen Sinn – im Hals steckt                          Herr dann hilf du uns, dass wir uns davon befreien – wir bitten dich erhöre uns

 

Wenn uns Worte im Hals stecken bleiben, weil wir kein Wort der Versöhnung finden

 

Wenn sich einem der Hals abschnürt, aus Angst, aus Sorge – um sich selbst und um andere

 

Wenn wir keinen Ton herausbringen, weil uns die richtigen Worte fehlen, um zu helfen und zu trösten   

 

Wenn die Stimme wegbleibt, obwohl wir eigentlich mutig etwas sagen, uns einmischen sollten 

 

Wenn wir hinunterschlucken müssen, was uns weh tut und verletzt

 

Wie oft wäre es aber auch besser, ein Wort bewusst auszusprechen, als es immer nur hinunter zu schlucken . "Spucks aus" sagt der Volksmund, hilf uns freimütig zu sprechen, auch darum bitten wir -

 

Du guter Gott, bewahre uns vor Krankheit und Schaden – hilf allen, die unmittelbar vom Corona Virus betroffen sind und hilf, dass sich auch die Aufgeregtheit und Aggression in Teilen der Bevölkerung wieder beruhigt. Wir bitten im Namen Jesu Amen


immer wieder einen neuen Blick wagen

 


   Maria Lichtmess. Wieder ein guter Anlass zur Frage: Welche Religion hatte Jesus?                              Als jüdisches Baby geboren - als jüdischer Bub beschnitten - als jüdischer Mann hingerichtet.        Nein, römisch-katholisch war er nicht

 

"Jede Stunde
ist meine Stunde
Staunen" Rose Ausländer

 

 

Die wichtigste Zukunftskompetenz?                                                                                                      „Loving Kindness“ sagt der Neurobiologe Gerald Hüther.                                                                     „Es mag auf den ersten Blick befremdlich klingen, aber liebevoll zu sein im Umgang mit sich selbst, mit anderen Menschen und mit anderen Lebewesen, ist die wichtigste Fähigkeit, die wir brauchen, um unsere Zukunft menschlich, lebendig und nachhaltig zu gestalten.“


"Man ist nur so jung wie man sich fühlt.

Man denkt nur so tief wie man sich wühlt.

Man kriegt nur so viel wie man sich gibt.

Man lebt nur so lang  wie man sich liebt." Robert Gernhardt

 

„Das Ziel allen Lebens soll sein, dass der Mensch von der Gebundenheit

zur Verbundenheit komme.“ Martin Buber

 

„Man muss viel gelernt haben, um nach dem, was man nicht weiß,

fragen zu können.“ Jean-Jacques Rousseau

 

“Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis,
vielleicht ist ja keines da.”(Franz Kafka)


"ab und zu.
wer lebhafteren Geistes ist,
spinnt eben ab und zu mal."  Robert Walser

 

„Unfassbar ist der Mensch, den man liebt“ - aber

"die Liebe befreit aus jeglichem Bildnis" Max Frisch

 

"..Man sucht sich die Zeit nicht aus, in der man die Welt betritt,

aber muss Spuren in seiner Zeit hinterlassen.

Seiner Verantwortung kann sich niemand entziehen..

Wir suchen den Zeitpunkt nicht aus, zu dem wir die Welt betreten,

aber gestalten können wir diese Welt,

worin das Samenkorn wächst, das wir in uns tragen" Gioconda Belli

 

"Wer ständig glücklich sein möchte,
muss sich oft verändern" Konfuzius

 

"Glück:
gleicht durch Höhe aus,
was ihm an Länge fehlt" Robert Frost

 

"Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,                      so habe ich mich weniger geirrt.                                                                                                        Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT."   Charly Chaplin

 

"Annäherungen an die Wirklichkeit

nicht durchblicken - sondern anblicken

nicht im Griff haben - sondern ergriffen sein

... so werden wir wirklich

wir " Andreas Knapp

 

"Öffne der Veränderung deine Arme,

aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen".   Dalai Lama






Dienstag, 1. Februar 2022

Fürbitten 2.2. Maria Lichtmess - Jesus, der jüdische Bub



 Hans Holbein d.Ä 1501

2.2.2022 Maria Lichtmess Lk 2.22  Darstellung des Herrn

„Maria Lichtmess“,  nennt der Volksmund den heutigen 2.Februar, aber                               " Darstellung des Herrn" heißt das Fest eigentlich, das wir heute feiern. Es bezieht sich auf den jüdischen Ritus und macht eines ganz deutlich: Jesus war ein jüdischer Bub. Er ist ganz in der Tradition und im Glauben des jüdischen Volkes aufgewachsen. Dazu gehört, dass der Neugeborene am 8.Tag nach seiner Geburt beschnitten wird – im Tempel erfolgt auch die sogenannte „Reinigung der Frau“ nach der Geburt und auch die Heiligung der Erstgeburt. Das heißt, der erstgeborene Sohn gilt im jüdischen Verständnis als Eigentum Gottes und muss vom Priester im Tempel quasi für die Eltern freigegeben werden.  Die Mutter selbst musste für sich ein Reinigungsopfer darbringen, Als die Eltern Jesu zu diesem Zweck in den Tempel kommen, begegnen sie dem betagten Simeon und der Prophetin Hanna. Beide leben seit Jahrzehnten in der Erwartung auf den kommenden Messias – nun erkennen sie ihn in dem kleinen Jungen. All ihr Warten hat sich gelohnt. Bitten wir, dass auch wir, in unserem Leben und Alltag, nicht vergebens warten: 

 

Lass uns nicht vergebens warten Gott

ganz konkret bitten wir in dieser schon endlosen scheinenden Zeit der Pandemie

lass uns zurück kehren zu einem normalen Leben

gib weltweit Hoffnung,

vor allem den Kindern und Jugendlichen und den Kranken

 

sei DU Licht in unserem Leben: wir bitten dich erhöre uns

 

lass uns nicht vergebens warten Gott

erwecke in uns Menschen das Gute, dass wir einander

solidarisch beistehen, dass sich alle in dieser Krise Verantwortlichen

auch um eine gerechte Verteilung des Impfstoffes in aller Welt bemühen

 

lass uns nicht vergebens warten, Gott

dass wir dich nicht nur in den großen Momenten unseres Lebens suchen

sondern dass wir dir heute und jetzt und in den Stunden unseres Alltags begegnen

dass wir dir in den Menschen begegnen, mit denen wir leben

und dass wir dich erfahren, in dem vielen Guten, das uns immer wieder geschenkt ist

 

Lass uns dankbar sein für die jüdischen Wurzeln

Ohne die es das Christentum nicht gäbe

Wir bitten für die jüdischen Mitbürger in aller Welt

Und um ein friedliches Zusammenleben von Christen und Juden und auch den Moslems

 

Lass uns an diesem besonderen Tag gemeinsam mit unseren jüdischen Freunden beten:      Schemá Jisraél Adonaj Elohejnu Adonaj Echad.  : „Höre, Israel: Der Herr ist dein einziger Gott. Und du sollst deinen Gott lieben, von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und allen deinen Kräften -   Und deinen Nächsten wie Dich selbst.“

 

Du guter Gott. So lehre uns warten voll Geduld und Hoffnung wie Hannah und Simeon. Und schenke uns die Gnade, dich in allem zu erkennen, vor allem in unseren Schwestern und Brüdern, die unsere Hilfe brauchen- Darum bitten wir durch Jesus, unseren Bruder. Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 



"Wissen sie, ich habe mir meine Moral geformt, indem ich ins Kino gegangen bin und gelesen habe. Aber selten war es der Herr Pfarrer oder der Herr Bürgermeister, der mir diese Moral eingeimpft hat.“ Fanny Ardant 


Skandale?  „Wir lieben das doch an euch, deswegen kommen wir zu euch! Ihr seid so korrupt wie andere auch, aber ihr habt auch noch die Hofburg. Und die Lipizzaner! Wenn ich die heute google,  dann sehe ich vier Seiten Skandal!“ Harald Schmidt

 

"Mangel erzeugt Sehnsucht" Wolf Wondratschek

 

"Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,

die sich über die Dinge ziehn.

Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,

aber versuchen will ich ihn." Rilke

 

"War ich ein Falter

vor meiner Geburt

ein Baum oder

ein Stern.

Ich habe es vergessen.

Aber ich weiß

dass ich war

und sein werde

Augenblicke

aus Ewigkeit". Rose Ausländer

 

"Das Leben
ist ohne Probleme auch nicht leichter"    Arno Geigers demenzkranker Vater


"Jeder Augenblick im Leben ist ein neuer Aufbruch,

ein Ende und ein Anfang,

ein Zusammenlaufen der Fäden

und ein Auseinandergehen" Yehudi Menuhin


 

"Achte Menschen, die versuchen die Wahrheit zu finden.

Aber nimm dich in Acht vor denen, die sie gefunden haben.“    Meister Eckardt

 

„Bedenke, dass die beste Beziehung die ist,                                                                                                        in der jeder Partner den anderen mehr liebt als braucht“ .   Dalai Lama

 

"ich bin schön,

ich bin stark,

ich bin weise,

ich bin gut.

.....und ich habe das alles

selbst entdeckt!" Stanislaw Jerzy Lec


„Auch heute viel zu tun,
ich bereite meinen nächsten Irrtum vor.“ Brecht


"Geize nicht mit der Zeit,
ferne von mir;..
Zärtlichkeiten und Lust
sind der Liebe zu wenig;
tausend Stunden Gemeinsamkeit
...machen die Liebe nicht satt.
Liebe erfüllt sich im Mühen,
die Welt zu verbessern:
Liebe erfüllt sich im Streben,
einander wert zu sein." Helmut Preissler

„Werde, der Du bist“ Nietzsche