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Freitag, 9. Oktober 2020

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Auferstanden vom Schlaf
gesättigt vom Traum
sind wir da
und fordern den Tag" Elisabeth Borchers


"Dies ist, glaube ich, die fundamentalste Regel allen Seins:
das Leben ist gar nicht so, es ist ganz anders!" Kurt Tucholsky

 

"KOMÖDIE:
das ist Tragödie plus Zeit". Woody Allen

 

"Wohin denn gehen wir? Immer nach Hause" Novalis


"A good man and a good woman bring out the worst in each other"
die kanadische Songwriterin Leslie Feist

 

Auf die Irritation kommt es an
Wir sind nicht dazu da
Den Leuten eine Gefälligkeit zu erweisen. Thomas Bernhard

 

"Alle Veränderungen, sogar die meistersehnten, haben ihre Melancholie.
Denn was wir hinter uns lassen, ist ein Teil unserer selbst.
Wir müssen einem Leben Lebewohl sagen,
bevor wir in ein anderes eintreten können." Anatole France

 

„Manche Menschen sehen die Dinge wie sie sind und sagen: Warum?                                                   Ich träume von Dingen, die noch nie da waren und sage mir: Warum nicht?“ George Bernard Shaw

 

alles.

es ist alles zum letzten mal,

wenn wir das einsehen würden,

ginge uns die liebe auf." Ilse Aichinger"

 

"Etwas festhalten wollen
und dabei es überfüllen: das lohnt der Mühe nicht.
Etwas handhaben wollen und dabei es immer scharf halten:
das lässt sich nicht lange bewahren.
Ist das Werk vollbracht, dann sich zurückziehen:
das ist des Himmels SINN." Laotse

 

Ich rate,
lieber mehr zu können als man macht,
als mehr zu machen als man kann.“ Brecht


„Die Definition von Wahnsinn ist:
Immer wieder das Gleiche zu tun und gleichzeitig
unterschiedliche Ergebnisse zu erwarten.“ Benjamin Franklin


"Ich setzte den Fuß in die Luft,
und sie trug." Hilde Domin


Donnerstag, 8. Oktober 2020

Fürbitten 9.10 gegen faule Kompromisse

 


9.10. 2020  Lk.11.14  „wer nicht für mich ist, der ist gegen mich“

Manchmal braucht es klare Standpunkte, glasklare Aussagen.Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich“ – sagt Jesus heute im Evangelium. Wir kennen zwar auch eine gegenteilige Aussage, (Mk.9.38) wo Jesus seinen Jüngern sagt: „Wer nicht gegen uns ist, der ist für uns. Mit dieser Sichtweise sollte die Engstirnigkeit der Jünger überwunden werden. Heute im Text aber wird Jesus von Leuten angegriffen, die ihn selbst in Frage stellen und ihn so auch provozieren wollen. In dieser Situation zieht Jesus unmissverständlich eine Grenze. Auch wir müssen diese Balance immer wieder lernen – zwischen Offenheit und unverrückbarem Standpunkt. Bitten wir heute

dass wir uns nicht vor Auseinandersetzungen drücken, wenn klaren Entscheidungen notwendig sind

dass wir keine faulen Kompromisse schließen, nur um unsere Ruhe zu haben –

dass wir nicht aus Feigheit konfliktscheu sind, sondern immer besser lernen, unsere Standpunkte zu vertreten, ohne in Feindschaften zu verfallen

dass die Menschen wissen, woran sie bei uns sind - dass wir uns aber nicht selbst mit starren Regeln das Leben schwermachen

dass wir unbeirrbar unseren Weg gehen – und doch immer offenbleiben, für neue Wege und neue Überlegungen

dass wir das leben, woran wir glauben - dass wir Gott aber nicht missbrauchen für unsere eigenen Rechthabereien

dass wir ein Feuer der Begeisterung in uns tragen - dass wir aber nicht „zündeln“ oder krampfhaft Probleme schaffen, wo es gar keine gibt

Du guter Gott, immer wieder leben wir in einem Spannungsverhältnis, immer wieder müssen wir auf neue Probleme neue Antworten finden. Immer wieder müssen wir uns neu entscheiden: hilf uns, das Richtige zu tun, Amen

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Fürbitten 8.10 bei Gott: Betteln und Hausieren erwünscht

 


8.10.2020 Lk.11.5  Bittet dann wird euch gegeben  

Eine regelrechte Gebrauchsanweisung in Sachen Beten gibt Jesus seinen Jüngern. Auf der einen Seite lehrt er sie das „Vater unser“ – aber eindringlich fügt er auch hinzu: „seid ruhig lästig und aufdringlich. Macht es wie ein Freund, der einen anderen noch um Mitternacht weckt, weil er etwas Dringendes braucht. So nachdrücklich sollt ihr beten. Vielleicht bitten wir manchmal zu wenig leidenschaftlich? Vielleicht resignieren wir zu früh? Vielleicht fehlt uns doch oft auch das Vertrauen. Bitten wir ganz naiv um ein Ende von all dem, was uns bedrückt: 

 

Wir bitten um ein Ende der weltweiten Corona Epidemie, um Gesundheit für die, die schwer betroffen sind, um ein Ende der verheerenden wirtschaftlichen Folgen für viele Menschen

 

Wir bitten um eine Entspannung in den Krisengebieten der Welt, um ein Ende von Terror und Gewalt

 

Wir bitten um mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung des Wohlstands weltweit und um menschenwürdige Lebensbedingungen für alle

 

Wir bitten um Bildung und Sicherheit für alle Kinder – um Respekt und Gleichberechtigung für Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft

 

Wir bitten um  Politiker weltweit, die die Vernunft und nicht die persönliche Befindlichkeit in den Vordergrund stellen

 

Wir bitten um Respekt und Friedfertigkeit zwischen den Religionen – und wir bitten inständig um Menschen, die sich in ihrem kleinen Lebensumfeld um Ausgleich und Versöhnung bemühen

 

 So bringen wir unsere Bitten zu dir, die großen und die kleinen – neig dich zu uns, Gott, und hilf, wo Menschen alles von dir erwarten – im Namen Jesu Amen


immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Den Reichtum eines Menschen misst man an den Dingen,
die er entbehren kann, ohne seine gute Laune zu verlieren" H D Thoreau

 

"Dass uns eine Sache fehlt sollte uns nicht davon abhalten,
alles andere zu genießen" Jane Austen


"Was wir loslassen
kann uns nicht mehr festhalten" Ernst Ferstl

 

"gib dem Ehrgeiz keine Nahrung mehr
bläh das Selbstbild nicht mehr auf ….
mach dich also dünn
damit Weite wächst
in der dir alles zufällt
leicht wie ein Geschenk" Andreas Knapp

 

"Wenn die Sterne zu fern sind,
heb den Kieselstein zu deinen Füssen auf
und lerne alles von ihm." Margaret Fuller

 

"Man kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen,
wenn man nicht den Mut aufbringt ,
die alten zu verlassen." André Gide

 

„Auch heute viel zu tun, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor.“  Bert Brecht


Es ist gut,
wenn uns die verrinnende Zeit
nicht als etwas erscheint
das uns verbraucht oder zerstört
sondern als etwas,
das uns vollendet." Antoine de Saint-Exupery

 

"Begeistere dich für das Leben. Das bloße Gefühl zu leben, ist Freude genug"   Emily Dickinson

 

"Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel" Goethe

 

"Wo lernen wir?
Wo lernen wir leben
und wo lernen wir lernen
...und wo vergessen um nicht nur Erlerntes zu leben?
...Wo lernen wir uns gegen die Wirklichkeit wehren
die uns um unsere Freiheit betrügen will
und wo lernen wir träumen und wach sein für unsere Träume
damit etwas von ihnen unsere Wirklichkeit wird ?" Erich Fried

 

"Habe Geduld gegen alles Ungelöste in deinem Herzen und versuche, die Fragen selbst lieb zu haben ..... Forsche jetzt nicht nach Antworten, die dir nicht gegeben werden können, weil du sie nicht leben kannst und es handelt sich darum alles zu leben. Lebe jetzt die Fragen - vielleicht lebst du dann allmählich ohne es zu merken in die Antwort hinein."   Rainer Maria Rilke

Dienstag, 6. Oktober 2020

Fürbitten 7.10 Zum Leben JA sagen - Rosenkranzfest

 


7.10.2019  Rosenkranzfest JA sagen – das Leben annehmen? Lk.1.26

Das heutige Muttergottesfest, das Rosenkranzfest erinnert an eine der verheerendsten Seeschlachten des Mittelalters. Die Seeschlacht von Lepanto, 40.000 Männer sind da an einem einzigen Tag ums Leben gekommen. Weil die christlichen Streitkräfte gegen die Türken gesiegt haben, wurde dieses Fest 1571 als Dank an die Muttergottes eingeführt. Im Evangelium aber ist nicht von den großen Schlachten die Rede, sondern von den kleinen Leuten in ihrem kleinen Alltag. Hier hören wir, wie das junge Mädchen Maria nach einigem Zögern einwilligt, "Mutter Gottes" zu werden. „Wie soll das geschehen?“ fragt Maria den Engel – und Gabriel antwortet: „Bei Gott ist nichts unmöglich“ Das liest sich einfach – und ist doch alles andere als leicht. Denn einfach so "Ja und Amen" sagen, –  da gehört schon viel Vertrauen dazu. So bitten wir mit dem Blick auf Maria

 

Hilf uns „Ja“ sagen - Damit wir immer wieder Mut zu klaren Entscheidungen haben                                dass wir erkennen, woran wir uns orientieren sollen dass wir uns von Vertrauen tragen lassen  

Du Gott mit uns – wir bitten dich erhöre uns

 

Hilf uns „Ja“ sagen - Auch wenn wir uns manches im Leben anders vorgestellt haben                       Auch wenn sich Pläne nicht verwirklichen lassen - Auch wenn wir oft ratlos sind


Hilf uns „Ja“ sagen - zu all dem, was wir uns selbst und anderen versprochen haben                          dass wir treu und verlässlich sind und dass wir uns doch immer wieder auch auf ganz Neues einlassen können


Hilf uns „Ja“ sagen - „Ja“ Zueinander, damit wir einander motivieren und unterstützen                            dass wir auch anderen zutrauen, das Richtige zu tun                                                                                    hilf uns loslassen, wenn einem im Alter manches aus der Hand genommen wird


Hilf uns aber auch immer wieder ein klares „Nein“ sagen,                                                                      dort, wo sich in unserer Gesellschaft etwas nicht gut entwickelt,                                                                dort, wo eine kritische Gegenstimme wichtig ist - aber auch dort,                                                          wo Freiheit und Selbstbestimmung in Gefahr sind

Bitten wir heute ganz besonders um die Hilfe der Mutter Gottes für all die Menschen, die auf der Suche nach Sicherheit und Frieden unterwegs sind. Bitten wir um inneren Frieden, Anstand und Stabilität in unserem eigenen Land. Und bitten wir um die richtigen Maßnahmen in dieser Zeit derPandemie, Amen 


Montag, 5. Oktober 2020

Fürbitten 6.10 sich gönnen, was einem gut tut

 


6.10.2020  Lk.10.38  Marta und Maria

Im Lukasevangelium kommen die allzeit geschäftigen Leute nicht gut weg.  Jesus kommt in das Haus zweier Frauen – wobei die eine, die ihn sogar einlädt, in der Geschichte schlecht abschneidet.  Sie, Marta, strudelt sich vor lauter Bemühen um den Gast ab -während ihre Schwester Maria sich in aller Ruhe zu Jesus setzt und sich ganz auf ihn einlässt. Marta beschwert sich bei Jesus „siehst du nicht, dass Maria alle Arbeit mir überlässt“ – und Jesus, wir könnten sagen typisch Mann, sagt „Marta du machst dir zu viele Sorgen und Umstände“. Viele von uns Frauen verstehen Marta nur zu gut! Denn wenn sich alle nur hinsetzen und zuhören, funktioniert die Gastfreundschaft auch nicht. Und doch wissen wir selbst nur zu gut: so oft wäre „WENIGER“ - -„ MEHR“   Wie wichtig ist es, die Balance zu finden, zwischen der geschäftigen Martha in uns - und der Maria, sich alle Zeit der Welt für das nimmt, was ihr wesentlich ist.     so bitten wir

dass wir immer besser zwischen Wichtig und Unwichtig unterscheiden lernen

dass wir unsere Tage nicht zumüllen mit Pflichten und Terminen

dass wir uns in aller Ruhe beschenken lassen können und nicht glauben, alles immer nur selbst “MACHEN“ zu müssen

dass wir alles liegen und stehen lassen können, für eine Sache die uns am Herzen liegt

dass wir uns über Unvorhergesehenes freuen, über alles, was unsere Routine unterbricht

dass wir lernen, ganz DA-zu SEIN für das, was gerade wirklich wichtig für uns ist

dass wir aber auch bereit sind, immer wieder anderen hilfreich zu sein

dass wir ganz Ohr sein können, für das, was Gott uns sagen will – durch so viele Kleinigkeiten, die jeder Tag mit sich bringt, auch der heutige



Du guter Gott, hilf, dass wir auch im Trubel des Alltags immer wieder zur Ruhe kommen. Lass uns wissen, dass letztlich DU es bist, der alles zu einem guten Ende bringt, was immer wir begonnen haben.  Dafür danken wir dir. Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


 

"Der Nächste ist nicht der, den ich mag.
Er ist ein jeder, der mir nahe kommt - ohne Ausnahme." Edith Stein

 

"Kannst du einen Stern berühren, fragte man das Kind.
Ja, sagte das Kind, neigte sich und berührte die Erde. "
Hugo von Hofmannstal

 

"Zwischen zu früh und zu spät liegt immer nur - ein Augenblick" Franz Werfel

 

"Sei liebevoll,
denn jeder, den du triffst,
kämpft einen großen Kampf." Philo of Alexandria

 

"Gott sei Dank gibt es nicht
was 60 bis 80 Prozent der Zeitgenossen
sich unter Gott vorstellen" Karl Rahner

 

"Traurig sein
ist etwas Natürliches.
Vielleicht ein Atemholen
zur Freude" Paula Modersohn-Becker

 

"das Leben...scheitern, scheitern, immer perfekter scheitern" George Tabori
und die frommen Wüstenväter-und Mütter in den frühen Jahrhunderten sagten, wenn man sie fragte, worin das Leben besteht:
„Hinfallen - aufstehen -hinfallen - aufstehen - hinfallen ....“

 

"An Ärger festhalten ist, wie wenn du ein glühendes Stück Kohle festhältst mit der Absicht, es nach jemandem zu werfen -
derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst." Buddha

 

"Ein Optimist ist ein Mensch
der die Dinge nicht so wichtig nimmt
wie sie sind" Karl Valentin

 

"...nichts bleibt wie es ist
es wandelt sich
und mich" Rose Ausländer

 

"Das größte Übel, von dem die Menschheit erlöst werden muss,
ist die Willfährigkeit, Formeln zu glauben,
denn sie ist das Misstrauen gegen das eigene Gewissen." Erich Mühsam
schon 1934 von den Nazis ermordet

 

„ich trage Sehnsucht
warm wie Wolle
der Schafe“ (Sarah Kirsch)

 

"Denn das ist Schuld, wenn irgendeines Schuld ist:
die Freiheit eines Lieben nicht vermehren
um alle Freiheit, die man in sich aufbringt.
Wir haben, wo wir lieben, ja nur dies:
einander lassen; denn dass wir uns halten,
das fallt uns leicht und ist nicht erst zu lernen." Rilke

Sonntag, 4. Oktober 2020

Fürbitten 5.10 Wer ist "MEIN NÄCHSTER"?

 


5.10.2020 Lk.10.25 Der barmherzige Samariter Mein Nächster

Wer ist mein Nächster? Wieviel billige Polemik wird mit diesem Begriff „mein Nächster“ betrieben. Da heißt es etwa: man könne sich wirklich nicht um die vielen Fremden kümmern – denn wir müssen  ja „für unseren Nächsten“ da sein. Ja, Pech gehabt, sagt Jesus: Den Nächsten, DEINEN NÄCHSTEN kannst du dir nämlich nicht aussuchen. Der Nächste ist einfach da, und es ist der, der momentan am wichtigsten meine Hilfe braucht. Da nützt es nicht, wichtige Einwände zu haben – im Gleichnis vom barmherzigen Samariter, gehen zunächst zwei Priester achtlos an einem Mann vorbei, der schwer verletzt nach einem Überfall auf dem Weg liegt – erst ein Fremder, ein Mann aus Samaria hat Mitleid, steigt von seinem Pferd und kümmert sich um den schwer Verletzten. Man kann sich den Zeitpunkt nicht aussuchen, an dem man helfen soll – und man kann sich den Menschen nicht aussuchen, dem man helfen soll. So bitten wir heute

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn es uns gerade gar nicht ins Konzept passt

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn uns Menschen fremd scheinen

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn uns gerade 100 Argumente einfallen, warum ein anderer das sicher besser erledigen könnte

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn es uns vielleicht Nachteile bringt

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn andere unseren Einsatz vielleicht für sinnlos halten

dass wir auch dann zum Helfen DA SIND, wenn andere unser Engagement belächeln oder kritisieren

Du guter Gott, hilf uns „Nächste“ zu sein, in unserem kleinen Umfeld und überall dort, wo wir zur Linderung des großen Elendes beitragen können. Mach die Menschen in Europa wieder großherzig und lass uns Wege finden unser Leben und unseren Wohlstand zu teilen. Das bitten wir im Namen Jesu.


immer wieder einen neuen Blick wagen

 


„Freue dich so viel du kannst. Freude macht stark“ Dietrich Bonhoeffer

 

"Lasse die Vergangenheit ruhen.
Öffne der Veränderung deine Arme" Dalai Lama


„Auf Dauer nimmt die Seele
die Farben der Gedanken an.“ Marc Aurel

 

„Nicht alles was man zählen kann, zählt auch,
und nicht alles was zählt, kann man zählen.“ Albert Einstein

 

"Wer eine Veränderung der Verhältnisse für Unmöglich erklärt,
trägt selbst dazu bei, sie unmöglich zu machen." Simone de Beauvoir

 

"Man muss die Gerüste wegnehmen, wenn das Haus gebaut ist." Nietzsche

 

"Ich frage mich manchmal, ob Männer und Frauen wirklich zueinander passen. Vielleicht sollten sie einfach nebeneinander wohnen und sich nur ab und zu besuchen."   Katherine Hepburn

 

"Zerstöre die Trübnisstaude und säe
Drei Körner vom weißen Mohn in mein Herz
Ich brauche leichtere Träume
Um über die Brücke zu kommen" Christine Lavant

 

"Schade,
dass die Weltverbesserer nie bei sich anfangen" Mark Twain

 

"Wir sehen die Welt so,
wie wir erzogen wurden, sie wahrzunehmen." Carlos Castaneda

 

"Wohin du auch gehst,
geh mit deinem ganzen Herzen" Konfuzius

 

"Was passt,
das muss sich ründen,
was sich versteht, sich finden,
was gut ist, sich verbinden,
was liebt, zusammensein.
Was hindert,
muss entweichen,
was krumm ist,
muss sich gleichen,
was fern ist, sich erreichen,
was keimt,
das muss gedeihn. …" Novalis


Samstag, 3. Oktober 2020

Fürbitten Sonntag 4.10 Keine SORGE ????

 


4.10.2020 Phil.4.6 Sorgt euch um nichts

 „Sorgt euch um nichts, sondern bringt in jeder Lage beten und flehend eure Bitten mit Dank vor Gott“ heißt es heute in der zweiten Lesung. Was für ein naiver Text könnte man meinen. Dabei sind auch diese Worte schon in einer Zeit geschrieben worden, in der die Menschen alles andere als ohne Sorgen waren, gerade die ersten jungen Jesus Gemeinden. Was fangen wir HEUTE mit diesem Zuspruch an: „Sorgt euch nicht!!“  So bitten wir gerade in dieser Zeit der Corona Pandemie:

Dass es ausreichend wirtschaftliche und finanzielle Hilfe für alle gibt, die in ihrer Existenz bedroht sind

Dass die Menschen aber auch aufeinander Rücksicht nehmen und kurzfristige Einschränkungen in alte Lebensgewohnheiten akzeptieren

Dass das Mitgefühl für die wächst, denen es um vieles schlechter geht, wie die Flüchtlinge an den Grenzen Europas.

Dass diese Monate der Pandemie uns aber auch nicht unnötig Lebensfreude rauben

 dass wir Vertrauen haben wollen vor dem Neuem, vor Veränderungen, mit denen wir konfrontiert sind

dass vor allem kranke und sterbende Menschen mit ihren Sorgen und Ängsten nicht allein gelassen werden

dass wir nicht fahrlässig sorglos sind, sondern dass wir uns bewusst um Andere und auch um uns selbst gut sorgen


 Heute ist auch der Gedenktag an Franz von Assisi. Bitten wir, dass wir nicht aufhören, uns um Umwelt und Schöpfung zu sorgen - wir bitten im Namen Jesu Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Wer nicht an sich arbeitet, bleibt banal"
Komponist und Trompeter Franz Kogelmann

 

" Im Leben geht es darum,
die richtigen Fragen zu stellen
und nicht dauernd Antworten zu geben." Martina Gedeck

 

"LAUF´ NICHT, GEH´ LANGSAM: / Du musst nur auf dich zugehn! /
Geh´ langsam, lauf´ nicht, /
denn das Kind deines Ich, das ewig / neugeborene, / kann dir nicht folgen!"
Juan Ramóm Jiménez

 

" Erfahrung heißt gar nichts.
Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen." Kurt Tucholsky

 

Du kannst nicht die eine Hälfte eines Huhnes zum Kochen und die andere zum Eierlegen nehmen. (Orientalische Weisheit)

 

"Wir streben mehr danach,
Schmerz zu vermeiden
als Freude zu gewinnen." Sigmund Freud

 

FREUDE ist das Äußerste, was der Mensch in seiner Macht hat.
FREUDE ist die gute Jahreszeit über der Seele" (Rilke)

 

„Seine eigenen Erfahrungen bedauern,
heißt die eigene Entwicklung aufhalten“ Oscar Wilde

 

"Jeder intelligente Narr
kann Dinge grösser machen, komplexer und gewalttätiger.
Man muss den Geist eines Genies spüren - und viel Mut haben -
um in die andere Richtung zu gehen." Albert Einstein

 

"Wir versuchen wohl Ordnung in uns zu schaffen, so gut es geht.
Aber diese Ordnung ist doch nur etwas Künstliches
Das Natürliche ist das Chaos" Arthur Schnitzler

 

"Man kann nicht Allen helfen, sagt der Engherzige - und hilft keinem." Marie von Ebner-Eschenbach

 

„Man soll nie zuschauen, man soll Zeuge sein und mittun und Verantwortung tragen.                          Der Mensch ohne mittuende Verantwortung zählt nicht“ Antoine de Saint Exupery


HEUTE
Samstag, 3. Oktober 2020
📷📷14:00 Uhr, Karlsplatz: Großdemo

📷 📷 17:00 Uhr, Heldenplatz: Filmscreening VOICES FOR REFUGEES



Freitag, 2. Oktober 2020

Fürbitten BILANZ? am Ende einer Woche

 


Samstag 3.10. 2020  

Und schon wieder geht eine Woche zu Ende. Sollen wir noch einmal Bilanz ziehen – oder lieber nur nach vorne schauen? Bitten wir, dass uns Beides mit guten Gefühlen gelingt Bitten wir

Dass wir sehen können, wieviel Grund zur Dankbarkeit es immer wieder gibt

Dass wir stolz sein dürfen, weil uns viel Gutes gelungen ist

Dass wir stärker geworden sind, weil wir auch Schwierigkeiten bewältigt haben

Dass wir uns von Sorgen nicht niederdrücken lassen

Dass wir uns immer besser auf Neues und neue Herausforderungen einstellen können

Dass alle Kranken neu Kraft und Zuversicht schöpfen können, und auch all die, die für sie verantwortlich sind

Dass unsere Kinder trotz der Pandemie genug Freiraum zum Entfalten haben

Dass wir immer wieder auf Rücksicht und Verständnis anderer zählen können  und dass wir selbst Menschen sind, die helfen und motivieren

Guter Gott, so danken wir für die Woche, die hinter uns liegt und legen jeden neuen Tag in deine Hand. Im Vertrauen auf Jesus, Amen

Ach Arthur FÜNF JAHRE - Moas großer großer ARTHUR

 

On October 2, 2015, at 12:44  

our baby boy Arthur Kian  was born.  

Everyone is healthy, blissful and grateful.

ja, so haben ihn, den Arthur, vor FÜNF Jahren seine Eltern        mit diesem Foto und diesem Text "annonciert".                        Der Moa wird es ganz schwummrig ums Herz. Zum ersten Mal ist sie ja damals selbst erst OMA geworden - OMA - ehe sie der Arthur, sobald er sprechen konnte - zur MOA machen konnte. So klein der Bursche - und gibt den Ton an, wie jemand ab sofort zu heißen hat. Eine Spezialität scheint das zu sein, vom Arthur. Denn auch den kleinen Bruder, der drei Jahre nach ihm auf die Welt kam, auch den hat doch der Arthur zuallererst mit Namen bedacht. "Knuck" hat er den genannt, und wir alle haben sofort  ganz brav dem Arthur gefolgt - und so ist die Moa bis heute Moa. Und der Arthur?  


Wie ein Student, lässig und wichtig zugleich, kommt er der Moa bisweilen vor. Ganz  "der Große", auch wenn er trotzdem noch "spinnen und toben" kann wie ein Kleiner. Fauchend und biß-gefährlich wie eine Anaconda kam er der Moa schon vor, als sie den kleinen Arthur noch im Kinderwagerl durch die Gegend kutschierte. Wehe!!!! wehe, er wachte auf und die Mama war nicht gleich in der Nähe!! Da hat sich das Zwutschgerl Arthur im Wagerl vor Zorn hochgebäumt und mit Sicherheit so lange geschrien, bis die Moa im Laufschritt mit ihm wieder daheim war. Ganz im Unterschied zum kleinen Bruder. Wenn der erwacht - und "nur" die Moa sieht - dann strahlt er die Moa an und lässt sich sofort auf jede Ablenkung ein. Arthur war - und ist - unnachgiebiger und beinhart, in dem, was er sich vorstellt und wünscht.  Da helfen Ablenkungsmanöver oft nicht so hundertprozentig. Da hilft dann manchmal nur ein Ringkampf mit der Moa, die den aufsässigen Arthur "zum Packerl" schnüren will

bitte hier die Moa-Arthur Laokoon Gruppe =  wild verschränkte Gliedmaßen.                                                   ehe der Arthur mit Schwert antritt , um der Moa das Fürchten zu lehren

aber "so dumm  spielen", das sind nur mehr seltene Momente. So ein großer Bub hat schon längst ganz andere Hobbies. Ganz konzentriert und voller Begeisterung ist der Arthur am Golfplatz. Keine Trainingsstunde will er auslassen, auch wenn er dann auf der Heimfahrt im Auto wie tot in seinem Sitz schläft!!! Soooooo viel frische Luft - aber was gibt es gscheiteres und vernünftigeres als so eine Art Sport: jetzt in Corona Zeiten!!! Auch der kleine Bruder hat natürlich sein Mini Golf Set, und darf mit auf den Platz: aber Achtung: Großes Zorn-Potential !!! wenn der Ball nicht dorthin will, wo ihn der Damian haben will. So also ist die Familie nun an allen Wochenenden auf dem Golfplatz - was leider der Moa einen großen Verlust beschert: die schönen Wochenende Ausflüge Arthur-Damian-Mama zur Moa finden deswegen halt leider nicht statt. Aber Gesundheit geht vor, da gibts nix
Auch als Freizeit-Kapitän war der Arthur unterwegs, ins Motorradl muss er halt noch ein bissl hineinwachsen - 


nach wie vor ist er auch noch ein begeisterter Schach-Spieler
-- und kann und kann nicht verstehen der Arthur, warum die Moa das noch immer nicht kann. Schach!!!
"Moa, man kann alles lernen" - hat er doch zuletzt gesagt, als er der Moa an der Nasenspitze angesehen hat, dass die nicht die geringste Ahnung von den Schach-Strategien hatte, die ihr der Arthur doch so eindringlich                                                beim   spazieren gehen dargelegt hat. 
Tja, wenig zu machen, mit diesen alten Leutchen!!!

HEUTE  ALSO  DER  FÜNFTE  GEBURTSTAG -

 Aber der wird wohl als ein besonderer Geburtstag  in die Arthur Geschichte eingehen.                        Seit seinem ersten Geburtstag ist der Arthur seine großen Kinderfeste gewohnt. 


                            was für ein rauschendes Fest war das doch im Vorjahr mit seinen vielen Freunden. 
Und heuer?
Arthur selbst sagt es nachdenklich zur Mama:
"Jetzt ist doch Corona, da können wir diesmal keine Kinder einladen,                                          das muss man schon verstehen!!"                      Leicht fällt es dem Arthur sicher nicht -              aber ein FEST gibt es ja doch:
Im KINDERGARTEN wird gefeiert - 
Corona hin, Corona her:                                         da sind sie ohnehin alle jeden Tag beisammen ...vertschüss dich Corona"
Und alle werden singen:
"Happy birthday, Arthur" - und die Moa
denkt daran, dass IHR Arthur doch an einem ganz besonderen Tag geboren worden ist:                                                                                     SCHUTZENGELFEST ist heute. 

So vieles haben wir doch selbst nicht in der Hand - wir können planen und planen und unser aller Bestes geben ....und doch gibt es die Momente, wo wir ganz schutz-los sind
Dann wäre es schön, auf einen solchen
SCHUTZ - ENGEL vertrauen zu können
Schon vor mehr als 3.000 Jahren hat ein Mensch                                   in der jüdischen Bibel geschrieben:

"So spricht dein Gott zu dir:
ich werde einen Engel schicken, der dich behütet und dir vorausgeht.
Er soll dich auf all deinen Wegen schützen 
und er wird dich an den Ort bringen, der DEIN ORT ist - 
Mein Engel wird dir überall vorausgehen - hab keine Angst
Mein Engel ist bei dir"

und das ist für die Moa ein so wichtiger Gedanke, dass der Arthur und alle Kinder und alle Menschen dieser Welt behütet sein mögen





(und das hat den Arthur schon zum Frühstück erwartet - 
.....ab JETZT geht's erst los)




 



Donnerstag, 1. Oktober 2020

Fürbitten 2.10 SCHUTZENGEL Fest - von guten Mächten wunderbar geborgen

 

Engel, Notre Dame Paris  - Foto Elisabeth Arzberger

2.10.2020  Gedenktag der heiligen Schutzengel

Nicht um die pseudo barocken Kitsch-Engerl geht es heute – sondern um das, was der evangelische Theologe Dietrich Bonhoeffer gedichtet und gebetet hat „Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag."  Es sind diese „guten Mächte“ von den wir glauben und hoffen, dass Gott sie uns an die Seite gibt. „Gott sende uns deine heiligen Engel zu Hilfe, dass sie uns behüten auf allen unseren Wegen“  so heißt es heute im Tagesgebet, und wir dürfen diese Bitte ernst nehmen.  So bitten wir heute

Gott, Sende deine Engel

Sende sie, an die Seite aller Kinder dieser Welt - Begleite die Kinder in ihr Leben                                  In ein Leben, das so ungerecht schwer sein kann, wie das in den Flüchtlingslagern, hilf uns helfen

Gott, Sende deine Engel – sende Hilfe auch durch uns


Gott, Sende deine Engel

an die Krisenplätze dieser Welt. in die zerbombten und verwüsteten Kriegsgebiete                                  zu den Opfern von Gewalt und Terror - überall dorthin, wo Menschen Leid zugefügt wird  

Gott, Sende deine Engel – sende Hilfe auch durch uns


Gott, Sende deine Engel

aber auch zu all denen, die Gewalt ausüben, die andere wegen ihrer Überzeugung und ihres Glaubens verfolgen, die andere diskriminieren und mobben - zu all den Menschen, die zu wenig Chance hatten Liebe und Mitgefühl zu lernen

Gott, Sende deine Engel – sende Hilfe auch durch uns

 

Gott, Sende deine Engel

in die Gebiete der Naturkatastrophen, in die Hütten und Wohnungen der Armen,                                  auf die Parkbänke der Obdachlosen - überall dorthin - auch bei uns wo Menschen hilflos ihrem Unglück ausgeliefert sind

Gott, Sende deine Engel – sende Hilfe auch durch uns

 

Gott, Sende deine Engel

in die Amtsräume unserer Politiker und Beamten, dass sie einen menschlichen Blick für die Not all derer bekommen, die Hilfe und Unterstützung zum Leben brauchen. Dass aber auch wir selbst fähig sind, an das Wohl der Anderen zu denken

Gott, Sende deine Engel – sende Hilfe auch durch uns

 

Gott, Sende deine Engel

In unsere Zeit der Pandemie mit den vielen Nöten und Ängsten zu allen Menschen, die krank und voll Angst sind, zu allen, die glauben, dass ihre Situation ausweglos ist, zu den Sterbenden, dass jemand ihre Hand hält und sie begleitet

 Gott, Sende deine Engel – sende Hilfe auch durch uns

 

Und, so bitten wir, guter Gott SENDE MICH, -                                                                                      SENDE MICH zu helfen, wo ich selbst helfen kann. Amen


"...welcher Engel wird uns zeigen
wie das Leben zu bestehen
welcher Engel schenkt uns Augen
die im Keim die Frucht schon sehn

wirst
du für mich
werd ich für dich
der Engel sein

welcher Engel öffnet Ohren
die Geheimnisse verstehn
welcher Engel leiht uns Flügel
unsern Himmel einzusehn

wirst du für mich
werd ich für dich
der Engel sein."
 

Wilhelm Willms



immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Der Anfang - das ist immer eine Krise" der Komponist K.Penderecki

 

"Nichts kann gleichzeitig hastig und klug erledigt werden" Publius Syrus

 

"Alles beginnt mit der Sehnsucht,
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres.
Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf..." Nelly Sachs

 

"Wenn depressive Patientinnen in die psychiatrische Krisenambulanz oder in die geschlossene Abteilung kommen, klagen sie zuerst darüber, dass sie ihren Haushalt nicht mehr schaffen und die Familie nicht mehr versorgen können. Ich habe noch nie von einem Mann gehört, der sich für krank hält, weil er den Haushalt nicht schafft." Andrea Hüttner, deutsche Psychiaterin

 

"Die Forderung der Frau nach Gleichberechtigung in der Kirche ist in etwa vergleichbar mit der Forderung eines Schwarzen nach Gleichberechtigung im Ku Klux Klan." Mary Daly

 

"Vertrauen und Achtung
das sind die beiden unzertrennlichen Grundpfeiler der Liebe
Denn ohne Achtung hat Liebe keinen Wert
und ohne Vertrauen hat Liebe keine Freude" Kleist

 

"Wer für sich in Anspruch nimmt, mündig zu sein, ist zur Unruhe verpflichtet."
Siegfried Lenz 

 

"Stärke des Charakters ist oft nichts anderes
als eine Schwäche des Gefühls." Arthur Schnitzler

 

"Die Bewegung des Lebens ist lernen"  Buddha

 

"...Sage nicht mein.
Es ist dir alles geliehen.
Lebe auf Zeit und sieh,
wie wenig du brauchst..
Zerreiß deine Pläne. Sei klug
und halte dich an Wunder...
Jage die Ängste fort
und die Angst vor den Ängsten. " Mascha Kaleko

 

"Ein Mann, der Herrn K. lange nicht gesehen hatte, begrüßte ihn mit den Worten:                              "Sie haben sich gar nicht verändert."
"Oh!" sagte Herr K. und erbleichte." Brecht

 

„Wir tadeln an anderen nur die Fehler, von welchen wir keinen Nutzen ziehen“                         Alexander Dumas d.Ä

 

„Heute mache ich mir eine Freude

und besuche mich selbst“ Karl Valentin