Seiten

Dienstag, 17. April 2018

Ach Arthur 176a na geh ,,,,eine Gebrauchsanleitung

Arthur vom Kindergarten abgeholt
Wieder hat er problemlos geschlafen, 
Ja, er schaut sogar noch verschlafen aus der Wäsche

Ein paar Stunden später fragen Arthur Mama und Moa:
"Sag, wie machst du das, dass du so gut im Kindergarten schläfst?"

Arthur schaut uns an 
(sind die plemplem? was für eine Frage?)
dann sagt der Arthur
Das geht so:

HINLEGEN - 

er legt seinen Kopf auf die Armlehne eines Sessels

AUGEN ZU

SCHLAFEN

SO GEHT DAS

!!!!


aha

AUFERSTEHEN? muss man sich gut überlegen!


ich bin zu alt – das Leben ist gelaufen

Wer hofft 

ist jung

Wer könnte atmen
ohne Hoffnung
daß auch in Zukunft
Rosen sich öffnen

ein Liebeswort
die Angst

überlebt  
Rose Ausländer

Montag, 16. April 2018

Fürbitten 17.4. in aller Not - den Himmel offen sehen ....



17.4.2018 Stephanus Steinigung  Apg. 7.51  Di 3.OW

Wer ernst macht mit Jesus, – wie Stephanus - für den kann es sehr schnell todernst werden.
Schon drei Wochen nach Ostern hören wir die Geschichte von jenem jungen Mann, der für seine Überzeugung den Tod findet. An Jesus glauben kann Konsequenzen haben – „Wirkungen und Nebenwirkungen“ wie wir es auf den Medikamentenpackungen lesen. Wir dürfen uns da nichts vormachen. Bitten wir heute:

Du, Gott mit uns:
sei ein schützender Gott für Alle, die Gewalt und Unterdrückung erfahren,
für alle, die wegen ihres Glaubens oder ihrer Überzeugung verfolgt werden und leiden,
für alle, die sich für Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit engagieren
so bitten wir: führe uns zur Auferstehung

Du, Gott mit uns:
sei ein Gott der Zuflucht für alle, die auf der Suche nach neuen Lebenschancen
in Europa Heimat suchen
sei Zuflucht auch für die Einsamen und die vielen Jungen, die sich schwertun,
an eine sichere Zukunft zu glauben   

Du, Gott mit uns:
sei ein Gott der Versöhnung in den unlösbar scheinenden Konflikten dieser Welt
aber auch für uns selbst, wenn es uns schwerfällt, wieder immer wieder die Hand zur Versöhnung auszustrecken und wirklich zu vergeben                  

Du, Gott mit uns:
sei ein Gott des Lebens für alle, die krank, hilflos und auf andere angewiesen sind
für alle, die sich oft unter großem Leiden dem Ende ihres Lebens nähern

Du, Gott mit uns:
sei ein Gott voll Liebe und Nähe für alle, die im Leben zu kurz kommen,
für alle, die jeden Tag ums Überleben raufen
für alle, deren Tag mehr Mühe als Freude hat

Du, Gott mit uns:
sei ein Gott der Neues schafft,
dass wir aus Fehlern lernen, dass wir die notwendigen Veränderungen erkennen,
dass auch unsere Kirche Geborgenheit und Zukunft geben kann


Du guter Gott, begleite uns auf den Wegen unseres Lebens, damit wir uns in guten und in schweren Tagen in Dir geborgen wissen. Wie Stephanus lass auch uns jeden Tag den Himmel offen sehen. Amen

Ach Arthur 176 nein, DAS hat die Moa NIE geschafft

In zwei Stunden ist die Moa unterwegs in die Stadt.
Unterwegs zum Arthur, den sie aus dem Kindergarten
abholt. Und wenn sich die Moa dann in einem der
Höfe des großen Schottenstifts noch ein bißchen
auf ein Bankerl setzt - vielleicht sogar in der Sonne? -
dann kann es sein, dass sich die Moa denkt:
"Was haben DIE HIER, was die Moa nicht hat?"
Ob da Neid mitschwingt?
Oder pure Verwunderung? Wie ist das möglich??
Ja, wie ist das möglich: dass der Arthur in seinem
Kindergarten DAS tut, was er prinzipiell zweieinhalb Jahre lang nur mit seiner Mama gemacht hat:
HEIA -
Das heißt, ein paar Mal ist es dem Papa gelungen, den Arthur ins Bett zu bringen
auch Zauberin Chiara kann einige Arthur -Einschlaf-Erlebnisse für sich verbuchen
(auch nur nach langen, langen Bemühungen!!!)
Die arme Pia aber, bisweilen abends eingesetzt, wenn die Eltern weggehen

die kennt mitternächtliche Gassen, durch die sie
mit Arthur im Wagerl herumwankt - bzw. in seinen
früheren Lebensjahren, umgeschnallt in der "Trage" -
Denn kaum wird der von Mama niedergelegte Arthur munter, beginnt ein solches Brüll-Konzert, dass lange Zeit
nichts anderes mehr geholfen hat, als:
Arthur umschnallen
Arthur ins Wagerl setzen
mit Arthur hinaus auf die Straße ....
ganz gleich, wie finster, wie später
bis....bis der Arthur wieder einschläft:
Brave, brave Pia.
Ja die hat sich den Arthur
"ich denke gar nicht an schlafen" Orden verdient.
Und JETZT? Im Kindergarten????
Moa steht schon um 12.00 "Gewehr bei Fuß", abrufbereit -
weil die Moa überzeugt ist, der Arthur macht dort kein einziges Auge zu.
Haha. nicht einmal ein Hühnerauge, falls er eines hätte.
Die Moa ist überzeugt, schon in Kürze einen freundlichen Anruf zu bekommen "Bitte, den Arthur abholen, der schafft es leider nicht einzuschlafen ...." (Ja, das wäre die harmlose Version, möglich wäre auch: "Bitte den Arthur so schnell wie möglich abholen, der brüllt wie
ein Löwe ...."
Da also sitzt die Moa, ja auf einem Bankerl, ganz nahe beim Kindergarten und nichts...nichts...passiert.
Plötzlich wird die Moa von einer der Tanten entdeckt, die auf sie zukommt und einfach nur sagt: "Gehen sie ruhig noch irgendwohin, der Arthur schläft tief und fest. Alles kein Problem!!!"
"Hörst, du Kerl" denkt sich da die Moa, was habe ich Stunden, Stunden damit verbracht,
dich, als du noch ganz klein warst, bei jedem Wetter im Wagerl herumzuschieben -

bis du endlich - endlich -
langsam, langsam ein Auge zugemacht hast -
und dann noch eines
Und doch konnte es sein, dass du plötzlich wieder beide Augen
weit aufgerissen hast um zu kontrollieren,
dass sich die Moa nur ja nicht in Ruhe auf ein Bankerl setzt .....
gehen gehen gehen musste die Moa
(ja sogar gesungen hat sie dabei...)
und sich den Weg gut so einteilen, so dass wir -
beim Erwachen vom Arthur - schon ganz in der Nähe
der Mama sind .... denn sonst ....
lieber nicht näher darauf eingehen ...
Später,
als die Mama nur mehr mittags nach Hause kam um dem Arthur niederzulegen, dann aber wieder in die Kanzlei eilte - ja diese "Epoche" hat es auch in sich gehabt.
Verzweifelter Arthur beim Aufwachen, weinen, weinen, ja,
nicht einmal Gummibärli haben da sofort geholfen!!!
Dann wieder eine neue Ära: die ersten Kindergartenmonate:
eines war klar: noch vor dem Schlafengehen der anderen Kinder muss Arthur vom Kindergarten abgeholt werden.
Denn dass er "dort" schläft: undenkbar!!!
Aber daheim versucht die Moa dann den Arthur hinzulegen.
Gemeinsam schlupfen wir ins Bett - ja, soo gemütlich
....der Moa fallen ganz schnell die Augen zu ....
(sie zeigt natürlich nur dem Arthur: schau: so,so, so macht man heia...)
Aber da fängt sein lustiges Spiel an:
NAFZAF schreit der Arthur,  und rüttelt an der Moa - NAFZAF (bis heute ein Arthur Geheim-Wort)
NAFZAF
Die Moa also muss die Augen wieder aufreißen -
vorbei ist es mit dem Versuch, den Arthur zum Heia machen zu bringen

Also WAS - WAS - fragt sich die Moa, 
WAS haben die im Kindergarten???
dass der Arthur dort schläft, 
wie auf Wolke 7




AUFERSTEHEN? muss man sich gut überlegen!


ich lass mich auf nix ein,  
von dem ich nicht weiß, 
wie es ausgeht

An der Grenze 
Wenn du durchs Minenfeld gehen musst,
nimm eine Handvoll Samenkörner mit
Mohn oder Ringelblumen
für Deine Auferstehung. 

Christine Busta

Sonntag, 15. April 2018

Fürbitten 16.4. was uns "satt" macht?



16.4.2018 Joh.6.22 ihr sucht mich nur, weil ihr satt geworden seid  Montag 3.OW 

Das Evangelium heute ist die Fortsetzung der wunderbaren Brotvermehrung
am See von Tiberias. Aber es ist kein happy end – die Menschen sind satt geworden, sie haben ein Wunder gesehen – und eigentlich hätten sie nun gerne, dass das Leben einfach so weitergeht. Einen vollen Bauch haben, satt sein, ein gemütliches sorgenfreies Leben. Die Frage nach Gott interessiert sie nicht sonderlich. Jesus sagt es ihnen auf den Kopf zu: „ihr sucht mich nur, weil ihr satt geworden seid“. Wie schaut das bei uns aus. Was macht uns satt - „brauchen“ wir Jesus?  Bitten wir heute:

Ja, wie ausgehungert fühlen wir uns oft, nur zu gut kennen wir unsere Sehnsucht nach Glück und Zufriedenheit.  Zeig Du uns den Weg, der unseren Hunger nach Liebe und Gemeinsamkeit stillt.

Wie oft leben wir in der Angst zu wenig zu haben,
in der Angst, selbst im Leben zu kurz zu kommen,
wie gut kennen wir den Hunger nach „mehr“ haben wollen, „mehr“ sein wollen
Hilf uns nicht neidisch auf andere zu sehen, lass uns dankbare Menschen sein,
die voll Vertrauen leben
Jesus, wie ein Stück Brot brauchen wir dich      wir bitten dich erhöre uns

Wie verzweifelt lebenshungrig und armselig sind  
die unzähligen Menschen auf der Flucht
Menschen die vor Gewalt fliehen, Menschen die ein besseres Leben suchen
Hilf, dass wir ihnen Brot zum Leben reichen können
Jesus, wie ein Stück Brot brauchen wir dich      wir bitten dich erhöre uns

Wie ausgehungert nach Leben fühlen sich erst kranke und alte Menschen
Sie spüren das Angewiesen-sein auf Andere, Schwäche, Angst und Unsicherheit
gib ihnen Menschen an die Seite, die ihnen Kraft und Hoffnung geben
Jesus, wie ein Stück Brot brauchen wir dich      wir bitten dich erhöre uns

In der Eucharistie teilen wir dich als Brot für unser Leben
Lass diese Gemeinschaft weiter wirken in unseren Alltag,
an die Arbeitsplätze, in unsere Beziehungen. Dass Menschen mit uns
ihre Freude und ihre Sorgen teilen können
Jesus, wie ein Stück Brot brauchen wir dich      wir bitten dich erhöre uns

Du guter Gott. Wie oft fühlen wir uns leer, ausgebrannt, müde. Gib  du uns, was wir zum Leben so dringend brauchen: Freude und Zuversicht und Dankbarkeit. So bitten wir im Namen Jesu. Amen

AUFERSTEHEN? muss man sich gut überlegen!


ist OSTERN 
nicht schon längst vorbei?

Alles beginnt mit der Sehnsucht,
immer ist im Herzen Raum für mehr,
für Schöneres, für Größeres.

Das ist des Menschen Größe und Not:
Sehnsucht nach Stille, nach Freundschaft und Liebe.
Und wo Sehnsucht sich erfüllt,
dort bricht sie noch stärker auf.

Fing nicht auch deine Menschwerdung Gott,
mit dieser Sehnsucht nach dem Menschen an ?

So lass nun unsere Sehnsucht damit anfangen,
DICH zu suchen,
und lass sie damit enden,
DICH gefunden zu haben.

Nelly Sachs

Samstag, 14. April 2018

Fürbitten 3.Ostersonntag 15.4 ZEUGE sein



15.4.2018   „ ihr seid Zeugen dafür…“  Lk.24.35  3.OS



„Ihr seid die Zeugen dafür…“…..sagt der auferstandene Jesus, als er plötzlich in der Gemeinschaft der verunsicherten und verängstigten Apostel erscheint und sie auffordert, seine Botschaft in alle Welt zu bringen.. Jesus will aber auch UNS – und er braucht uns -  
als Zeugen seines Lebens und seiner Auferstehung 
Wie oft drücken sich Menschen davor „Zeugen“ zu sein. Das kann lästig sein, mit Aufwand verbunden, mit Unannehmlichkeiten für einen selbst. Man muss Stellung beziehen, sich für einen anderen engagieren. Und doch gibt es so viele Menschen, die „als Zeugnis für ihren Glauben“ ihr Leben einsetzen. Bitten wir heute

für all die Menschen in aller Welt, Frauen, Männer und Kinder,  die wegen ihres Glaubens oder wegen ihrer politischen oder menschlichen Überzeugung verfolgt oder getötet werden …..nicht alle sind „Zeugen des Christentums“ – aber Zeugen dessen, was Jesus an Menschlichkeit von uns einfordert. So bitten wir
Du auferstandener Christus – lass uns Zeugen sein

bitten wir für uns selbst, lass uns aufrechte Menschen sein, die zu dem stehen, wovon sie überzeugt sind und woran sie glauben - gib uns den Mut herauszufinden, wo wir mit unserem Leben als Zeugen einstehen müssen  

Hilf uns zu erkennen, wo auch in unserem Leben „als Zeuge“ Entscheidungen anstehen, die wir  treffen müssen, auch wenn sie uns Nachteile bringen.

bitten wir nicht zuletzt auch für die Erstkommunionkinder
viele sind für ihre Eltern wie kleine Apostel
für die Firmlinge,die jungen Mädchen und Burschen
wie vieles hängt von ihrer Zivilcourage und ihrem Lebenszeugnis ab

bitten wir für die Kranken, für die Menschen mit Behinderung und Schmerzen,
dass ihnen der Gedanke Hilfe und Trost sein kann
dass gerade auch sie Zeugen der Botschaft Jesu sind


So bitten wir
Du guter Gott, hilf , dass wir Zeugen Jesu sind, 
in unserer Geduld und in unserer Ausdauer -
in unserer Hoffnung und in unserem Glauben, - 
vor allem aber auch in der Güte und Fürsorge, die wir füreinander haben. 
Amen

AUFERSTEHEN? muss man sich gut überlegen!


Gott?
WO?

"Für Geschöpfe meiner Art ist es sehr weit bis zum Herzen Gottes.... 
Nicht jeder bekommt das tägliche Brot unmittelbar von Gott. 
Ich glaube, dass es in den meisten Fällen innerhalb des Menschlichen von Stufe zu Stufe hinabgereicht wird....   
Ich brauche einen Menschen,
 bis ich Gott habe."


die Schriftstellerin Christine Lavant 
an den Verleger Ludwig Ficker Juli 1955


Freitag, 13. April 2018

Fürbitten 14.4. Verantwortung übernehmen



14.4.2018 Apg.6.1  Aufteilung der Verantwortung Sa.2.OW

Fürchtet euch nicht – ruft im Evangelium Jesus heute seinen Freunden zu. Das Schiff schlingert im Sturm, es ist schon dunkel. Jesus versteht, was Angst ist. In der Apostelgeschichte hören wir, wie die jungen Jesus Gemeinden – nun furchtlos – ihren Alltag organisieren. Aufgaben und Verantwortung werden verteilt. Die einen etwa sollen sich um die Verkündigung kümmern, andere konkrete soziale Hilfsdienste übernehmen, wie der junge Stephanus, der 1.Diakon der Gemeinde. Dass er seinen Einsatz wenig später mit dem Tod bezahlen wird, wissen wir. 
Bitten wir heute

Für alle, die bereit sind, einen Dienst für Andere zu übernehmen

Für alle, die bereit sind Verantwortung und Mit-Verantwortung zu übernehmen

Für alle, die das Risiko auf sich nehmen, vielleicht auch ausgenützt zu werden

Für alle, die sich gerne helfend einbringen würden, aber noch keine Aufgabe gefunden haben

Für alle, die Angst davor haben, dass sie ihren Aufgaben nicht gewachsen sein könnten

Für alle, die bereit sind, sich von Gott führen zu lassen – und das auf sich nehmen, was
auch der heutige Tag wieder an neuen Aufgaben und Verantwortung bringt

so bitten wir im Namen Jesu:nimm uns die Angst, unsere Kräfte könnten nicht reichen.
DU selbst wird uns die Kraft geben. amen


AUFERSTEHEN? muss man sich gut überlegen!


 wer weiß denn schon, 
was es wirklich gibt

Auferstehung


ihr fragt

wie ist
die Auferstehung der Toten?
               ich weiß es nicht

ihr fragt
wann ist
die Auferstehung der Toten?
               ich weiß es nicht

ihr fragt
gibt's
eine Auferstehung der Toten?
               ich weiß es nicht

ihr fragt
gibt's keine Auferstehung der Toten?
               ich weiß es nicht

ich weiß
nur
wonach ihr nicht fragt:
               die Auferstehung derer die leben

ich weiß
nur
wozu Er uns ruft:
               zur Auferstehung 
          Heute und Jetzt


Kurt Marti


Donnerstag, 12. April 2018

Fürbitten 13.4. satt sein ....oder gierig



13.4.2018  Joh 6.1 Die wunderbare Brotvermehrung 
Im Evangelium heute die Geschichte der wunderbaren Brotvermehrung. Jesus lässt an tausende Menschen, so heißt es, fünf Gerstenbrote und zwei Fische verteilen. Und es wird erzählt: „Alle aßen und wurden satt und es blieben noch 12 Körbe mit Brot übrig. Ja, das ist schon eine göttliche Kunst, alle zufrieden zu stellen, alle satt zu machen. Bitten wir heute

 Jesus hilf, dass wir unseren eigenen Hunger, unseren seelischen Hunger erkennen und zu dir bringen

dass wir aufmerksam sind für das, was anderen abgeht und wo wir selbst „Hunger“ stillen können

Dass wir von dem Vielen, das wir haben, mit weniger Angst und mehr Großzügigkeit, mit Vertrauen und Freude teilen können,

dass wir keine Angst haben, zu kurz zu kommen, dass unser „Stück vom Kuchen“ zu klein sein könnte, wenn auch andere etwas abbekommen

dass wir offen sind für das, was uns als Brot fürs Leben, für den heutigen Tag, für den Hunger heute geschenkt wird

bitten wir auch für unsere Gesellschaft, dass diese Gier nach immer mehr haben müssen aufhört,
dass wir alle wieder bedürfnisloser und leichter leben können

lass uns wie der kleine Junge im Evangelium sein und Dir als „Körbchen“ entgegenhalten, was immer du von uns brauchen kannst

Lass uns beim „Teilen“ aber nicht nur an Finanzielles denken, wie oft ist es auch wichtig Zeit und Nähe zu teilen und zu verschenken

und still Du unseren Hunger den wir nur zu gut kennen, unseren eigenen Hunger nach Zuwendung, Liebe und Anerkennung

Du guter Gott, lass uns sehen und erkennen, was Du uns auch Heute wieder mitgibst als 
„Brot fürs Leben “, all das Gute, das uns und Anderen zum Leben hilft. 
Dafür danken wir dir im Namen Jesu, Amen



AUFERSTEHEN? muss man sich gut überlegen!


ich fang mir 
nix Neues mehr an

Fahrrad Spiritualität

„Immer weiter!“ sagst du zu uns
in allen Kurven des Evangeliums.
Um die Richtung auf dich zu behalten,
müssen wir immer weitergehen,
selbst wenn unsere Trägheit verweilen möchte.

Du hast dir für uns ein seltsames Gleichgewicht ausgedacht,
ein Gleichgewicht,
in das man nicht hineinkommt
und das man nicht halten kann,
es sei denn in der Bewegung,
im schwungvollen Voran.

Es ist wie mit einem Fahrrad,
das sich nur aufrecht hält, wenn es fährt,
ein Fahrrad, das schief an der Wand lehnt,
bis man sich darauf schwingt
und schnell auf der Straße davonbraust.

Wir können uns nur aufrecht halten,
wenn wir weitergehen, wenn wir uns hineinstürzen
in den Schwung verzehrender Liebe.

Alles übrige ist deiner Phantasie überlassen, o Gott,
die es sich bei uns gemütlich macht.

Madleine Delbrel, Der kleine Mönch

Mittwoch, 11. April 2018

Fürbitten 12.4 wann UNBEUGSAM bleiben?



11.4.2018 „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“  Apg 5.27

„Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ sagt Petrus vor dem Hohen Rat. WIR leben in der glücklichen Situation, nicht unter Lebensgefahr für unseren Glauben eintreten zu müssen – aber jeden Tag wieder gibt es auch für uns Entscheidungen, wo wir unserem Gewissen folgen müssen und es ist nicht immer einfach, so bitten wir:

lass auch uns aufrechte Menschen sein, die zu dem stehen, wovon sie überzeugt sind

gib uns den Mut herauszufinden, was nach unserem eigenen Gewissen falsch oder richtig ist.
 
Hilf uns zu erkennen, wo auch in unserem Leben Entscheidungen anstehen, die wir treffen müssen, auch wenn sie uns schwer fallen und anderen vielleicht weh tun.

Lass, dass wir uns selbst nichts vormachen. dass wir uns nicht auf halbherzige Kompromisse einlassen. Lass uns nicht stur sein, aber lass uns den Mut haben, entschieden zu handeln

Lass uns Menschen sein, die Verantwortung für sich und andere übernehmen können.

Gib uns die Kraft, wenn es notwendig ist, auch gegen den Strom zu schwimmen

Gib uns den Mut, Ungerechtigkeit beim Namen zu nennen und uns für all die einzusetzen, die niemand haben, der auf ihrer Seite steht.

Sei Du an der Seite aller, die verfolgt werden. wir bitten für die verfolgten Christen in so vielen Teilen der Welt, wir bitten für alle, die wegen ihrer politischen Überzeugung oder aus Gewissensgründen unter großem Druck stehen, gefangen sind oder sogar gefoltert werden und in Todesgefahr sind.

So bitten wir im Namen Jesu,Amen

AUFERSTEHEN? muss man sich gut überlegen!


Lieber in meiner Höhle bleiben? 
da kenne ich mich wenigstens schon aus?

Über Auferstehung

Sie fragen mich nach der Auferstehung?

Sicher sicher gehört hab ich davon
dass ein Mensch dem Tod nicht mehr entgegen rast
dass der Tod hinter einem sein kann
weil vor einem die Liebe ist
dass die Angst hinter einem sein kann
die Angst verlassen zu bleiben
weil man selber so ganz wird
gehört hab ich davon dass nichts da ist
das fortgehen könnte für immer
ach 
fragt nicht nach der Auferstehung
ein Märchen aus uralten Zeiten
das kommt dir schnell aus dem Sinn
ich höre denen zu
die mich austrocknen und kleinmachen
ich richte mich ein
auf die langsame Gewöhnung ans Totsein
in der geheizten Wohnung
den großen Stein vor der Tür
Ach, 
frag du mich nach der Auferstehung

Ach, 
hör nicht auf mich zu fragen.

(Dorothee Sölle, fliegen lernen)