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Montag, 2. Februar 2026

Fürbitten 3.2. Was mir im Hals stecken bleibt

 

3.2.2026  BLASIUS  SEGEN

Nicht alles runter schlucken – und manches doch

In vielen Kirchen gibt es heute nach dem Gottesdienst den sogenannten „Blasius-Segen“. Ein Segen, zum Schutz gegen Halskrankheiten.

Der Legende nach soll der hl. Blasius im Gefängnis einem jungen Mann das Leben gerettet haben, der eine Fischgräte verschluckt hatte. Blasius war Bischof in Armenien und soll 316 einen grausamen Märtyrertod erlitten haben. Einer von vielen Christen in allen Jahrhunderten, die für ihren Glauben und ihre Überzeugung getötet worden sind. Nehmen wir die Überlieferung der Heilungslegende ruhig wörtlich und bitten wir:

 

Wenn auch wir an etwas würgen, dass uns - - im übertragenen Sinn – im Hals steckt - bitte hilf uns

Wenn einem Worte im Hals stecken bleiben, weil man kein gutes Wort findet

Wenn sich einem der Hals abschnürt, aus Angst, aus Sorge – um sich selbst und um andere

Wenn man manchmal glaubt, keinen Ton herauszubringen, weil einem die richtigen Worte fehlen, um zu helfen und zu trösten   

Wenn einem die Stimme wegbleibt, obwohl man eigentlich mutig etwas sagen will oder man sich einmischen sollten 

Wenn wir hinunterschlucken müssen, was uns weh tut und verletzt

Wie oft wäre es aber auch besser, ein Wort bewusst auszusprechen, als es immer nur hinunter zu schlucken. "Spucks aus" sagt der Volksmund. Hilf uns freimütig zu sprechen, auch darum bitten wir -

Du guter Gott, bewahre uns vor Krankheit und Schaden – hilf allen, die in diesen Tagen unmittelbar von Grippe und Viren und Krankheit betroffen sind. Behüte Kinder und Eltern in den Schulferien, schenk du Freude und Erholung. Wir bitten im Namen Jesu Amen