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Samstag, 21. Februar 2026

Fürbitten 22.2. immer wieder: SICH ENTSCHEIDEN MÜSSEN

 

22.2.2026 1.Fastensonntag  Mt.4.1  Versuchung Jesu                  Gen. 2.7.  Vertrieben aus dem Paradies

Was macht unser Mensch-sein aus? Wovon lebt der Mensch? Wofür soll er sich entscheiden? Zwei dramatische Erzählungen werden heute einander gegenübergestellt.

Das Evangelium berichtet, dass sich Jesus für ein radikales Fasten für 40 Tage in die Wüste zurückgezogen. Dort versucht ihn der Teufel mit allerlei Angeboten von Herrschaft, Macht und Reichtum au eine Seite zu ziehen. Jesus widersteht diesen Versuchungen ohne wenn und aber. Für ihn ist Gott die einzige, die entscheidende Instanz. ohne lange abzuwägen Wir wissen, hier geht es nicht um eine Reportage – genau so wenig wie in der Geschichte vom „Sündenfall“, die wir in der ersten Lesung hören. Anders als Jesus widersteht das erste Menschenpaar nicht den Versuchungen des "Teufels". Adam und Eva essen von der verbotenen Frucht. Hier werden uns zwei grundsätzlich mögliche Lebensentscheidungen vor Augen gestellt. Wie entscheiden wir, wenn es gilt zwischen gut oder nicht gut abzuwägen?  was ist die Rangordnung unserer Werte, Wovon leben wir, woraus schöpfen wir unsere Kraft? So bitten wir

dass wir überhaupt einmal den Mut haben, klare Entscheidungen zu treffen, dass wir nicht in einem ewigen unsicheren Abwägen verharren

dass wir immer wieder neu herausfinden, was für uns gut oder nicht gut ist, das kann in einer neuen Lebensphase immer wieder anders sein

dass wir uns aber auch immer ehrlich die eigentlichen Motive unseres Handelns ansehen, dass wir uns über uns selbst nichts vormachen

dass wir bei Entscheidungen die Freiheit der anderen achten, denn wenn wir manchmal glauben, dass wir für sie  „nur das Beste wollen“ – muss es nicht das Richtige sein

dass wir auch falsche Entscheidungen im Nachhinein nicht als Tragödie sehen, auch sie sind ein Weg, auf dem Gott uns führt

dass wir bereit sind, manchmal auch die „Wüste“ auszuhalten, die vielen Momente, in denen wir mit uns kämpfen müssen und es auf viele Fragen keine eindeutige Antwort gibt

 So bitten wir guter Gott, hilf DU uns selbst, in die Freiheit der Kinder Gottes hinein zu wachsen. Lass uns nicht ängstlich sondern dankbar für diese Freiheit sein. So führe uns auch durch diese Fastenzeit. Wir vertrauen DIR. Amen