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Donnerstag, 14. Juni 2018

Erleuchtung bringt auch nichts, oder?

Foto Samya Hamieda Lind

eine buddhistische Geschichte
Ein Meister wird von seinem Schüler gefragt: "Was hat dir die Erleuchtung gebracht?"
Der Meister sagt: "Bevor ich erleuchtet war, war ich oft betrübt.
                                Nachdem ich nun erleuchtet wurde, bin ich immer noch betrübt"

Anthony de Mello. "Die Fesseln lösen"

"religiös" zu sein, heißt nicht, dass man sich Leidvolles ersparen kann.
Alles bleibt, wie es ist - man kann es nur von Mal zu Mal anders betrachten.anders annehmen




Mittwoch, 13. Juni 2018

Fürbitten 14.6. friedfertig leben, geht das?


14.6. 2018  Mt.5.20 bedingungslos verzeihen

Im Evangelium verlangt Jesus heute unmissverständlich, dass wir bedingungslos verzeihen, ja dass wir Ärger. Zorn und Streit beilegen, ehe wir überhaupt nur daran denken, mit Gott in Verbindung zu treten, etwa beim Gottesdienst.  Das ist ein hoher Anspruch und perfekt werden wir es wohl nie schaffen, aber bemühen sollen wir uns. So bitten wir

dass wir uns aufrichtig um ein friedliches Miteinander bemühen

dass wir im Zweifel die ersten sind, die die Hand zur Versöhnung ausstrecken

dass wir Konflikte austragen können, ohne uns zu verfeinden  

dass wir „ohne wenn und aber“ verzeihen können, wenn man uns gekränkt hat

dass es uns gelingt, Menschen zusammen zu führen und Gegensätze zu überwinden

dass wir alles vermeiden, was andere beschämt oder schlecht aussehen lässt

bitten wir um Verzeihen und Frieden weltweit. Wie schlimm sind Gewalt und Unrecht, wie bitter notwendig ist an so vielen Krisenherd der Welt ein Neu-Anfang – bitten wir auch um Versöhnung und Aussöhnung all der Gegensätze im eigenen Land 

Du guter Gott, hilf uns – im Kleinen und im Großen - den richtigen Weg zu finden. Lass uns Menschen sein, die zur Versöhnung und zum Ausgleich fähig sind. Damit wir „Werkzeuge deines Friedens“ in unserer Welt sind. Das erbitten wir durch Jesus unseren Bruder. Amen

wie man wird was man ist

Foto Samya Hamieda Lind

...denn wir werden
wie der Gott
zu dem wir beten

Anthony de Mello
"Die Fesseln lösen"

Dienstag, 12. Juni 2018

Fürbitten 13.6. Antonius von Padua



13.6.2018 Antonius von Padua
so von Gott reden,dass man nicht den Glauben verliert
Antonius von Padua, der Heilige des heutigen ‚Tages, war im 12.Jahrhundert ein ganz großartiger Prediger. Franz von Assisi hat ihn persönlich damit beauftragt, vor allem den armen und ungebildeten Leuten und den Franziskanerbrüdern zu predigen.                   Franz hat dabei Antonius den Auftrag gegeben: „Ich will, dass du die heilige Theologie so darlegst, dass weder in Dir noch in den anderen der Geist des Gebets ausgelöscht wird“  Das heißt : predige so, dass es nicht abschreckend ist! Das klingt witzig und ist doch sehr weise: Nur Theologisieren und hochwissenschaftlich predigen, das allein führt Menschen nicht zu Gott. Andererseits braucht man aber auch eine wissenschaftlich fundierte Theologie

So bitten wir heute für alle Männer und Frauen, die predigen, die unterrichten, die mit dem Wort Gottes auf die Menschen zugehen. Dass sie eine Sprache finden, die die Jungen verstehen und die Alten nicht abschreckt.

dass wir für unseren eigenen Glauben immer wieder die richtigen Worte finden, wenn Menschen mit Fragen und Problemen zu uns kommen

dass wir die Bibel nicht als Wort Gottes verstehen, das man ängstlich als Antiquität hüten muss, sondern dass wir dort dem lebendigen Geist Gottes begegnen, der uns auch in unserer Zeit immer wieder zu neuen Ufern führen will 

dass auch kritisches Denken Platz hat in der Kirche, vor allem aber auch Offenheit für die Lebensentscheidung und den Glaubensweg anderer.

bitten wir gerade in diesen Tagen für die Diakone und Priester, die demnächst geweiht werden oder schon geweiht worden sind – bitten wir für alle, die sich für einen solchen Lebensweg in entscheiden wollen.

Der heilige Antonius wird auch als Patron der Armen verehrt. Es gibt die Tradition des Antonius Brotes. Bitten wir um ein offenes Herz für uns selbst und um Hilfe für alle, die auf die Hilfe anderer, auf unsere Hilfe, angewiesen sind.

Antonius wird auch von vielen angerufen, wenn Verlorenes wiedergefunden werden soll. Manchmal fühlen auch wir selbst uns wie verloren, bitten wir, dass wir immer wieder auf einen guten Weg finden

So bitten wir – guter Gott - an diesem Gedenktag des heiligen Antonius von Padua um gute Prediger und Predigerinnen, um gute Theologinnen und Theologen, um gute Priester und Ordensleute, aber vor allem bitten wir um Menschen, die in großer Innigkeit und Hingabe beten und lieben können, lieben und beten. Im Namen Jesu. Amen

ca. 1195 – 1231 Franziskaner,Theologe und Prediger


Der Heilige ist Schutzpatron der Städte Padua, Lissabon, Paderborn und Hildesheim sowie der Bäcker, Schweinehirten, Bergleute und Sozialarbeiter. Er wird bei Unfruchtbarkeit, Fieber, Pest, Schiffbruch, Kriegsnöten, Viehkrankheiten und auch für das Wiederauffinden verlorener Gegenstände (daher der Scherzname Schlampertoni) angerufen. Ebenso soll er bei der Partnersuchehelfen, wozu z.B. Single-Wallfahrten nach Padua angeboten werden. Dies wurde auch in mehreren TV-Produktionen thematisiert.Zudem soll er zu einer guten Geburt, zum Altwerden und zu einer guten Ernte verhelfen. Besonders bekannt ist sein Patronat über die Armen (unter dem Namen Antoniusbrot werden Spenden für Notleidende gesammelt).




wie oft gelingt mir das

Foto Samya Hamieda Lind

nur tun, 
was ich gerade tue

nur sehen, 
was ich gerade sehe

nur hören, 
was ich gerade höre

nur mich freuen - 

ohne schon wieder 
meist mit Sorge
an das Nächste zu denken

Montag, 11. Juni 2018

Fürbitten 12.6. auf DICH und MICH kommt es an




12.6.2018 Mt.5.13 Salz der Erde, Licht der Welt
Liturgisch hat ja nach Pfingsten wieder das „normale“ Jahr begonnen. Wir sind in der  sogenannten 10.Woche im Jahreskreis, aber was heißt schon NORMAL. Nach Pfingsten soll es doch eigentlich ANDERS weiter gehen, VER-RÜCKTER, ein bissl durcheinandergewirbelt. Offen sollen wir für Neues sein. Bereit, uns voll und ganz ins Leben zu stürzen. Das Evangelium sagt uns heute genau das: „Seid das Salz der Erde, seid das Licht der Welt“: 
Auf uns kommt es an!!  Auf Dich, auf Mich. Bitten wir also

dass wir uns wieder engagieren, uns einmischen
dass wir eine Meinung haben, uns nicht um Probleme herumdrücken
dass wir Mut zu Entscheidungen haben

dass wir uns jeden Tag wieder heraustrauen aus dem alten Trott
dass wir uns immer wieder Neues zutrauen
denn mit der Zu-Mutung wächst auch der Mut 

dass wir ganz DA sind, dass wir uns einbringen
in unseren Gemeinschaften, in der Familie am Arbeitsplatz
dass wir Misstrauen und Gleichgültigkeit ablegen
verträglich sollen wir sein, Freude machen

dass wir die Sorgen der Menschen, mit denen wir leben, wahrnehmen
dass wir Verantwortung übernehmen, auch in unserer Kirche
dass wir uns nicht davor drücken, Aufgaben zu übernehmen
dass wir kritisch bleiben und doch treu

dass wir aber auch niemandem mit unserer Art das Leben versalzen
dass wir nicht stur und rechthaberisch sind
dass wir keinen von uns abhängig machen
dass wir niemand entmutigen

Du guter Gott, gib uns ein gesundes Selbstbewusstsein, dass wir nicht ängstlich sind
und uns immer wieder Neues zutrauen. Stärke uns im Vertrauen darauf, dass DU auch auf krummen Zeilen gerade schreibst und dass vor dir auch unsere Fehler und unser Versagen gesegnet sind. Amen

Was für ein Glück

Foto Samya Hamieda Lind

HEUTE

der erste Tag 

vom Rest meines Lebens

Sonntag, 10. Juni 2018

Fürbitten 11.6. ICH HABE GANZ SICHER EINE AUFGABE




11.6.2018  Barnabas Mt.10, 7  geht ...


Heute ist der Gedenktag des hl.Barnabas. Er führt uns in die spannende Urgeschichte des Christentums. Barnabas gehörte nicht zum Kreis der ursprünglichen 12 Apostel. Er war ein Diasporajude aus Zypern, der sich aus Begeisterung der Sache Jesu – erst nach dessem Tod – anschloss. Barnabas wirkte in Antiochia,einer Stadt im antiken Syrien, heute Antakya in der Türkei. In dieser Stadt werden die Anhänger Jesu übrigens zum ersten Mal Christen genannt. Barnabas gelingt es auch, Paulus für die Missionsarbeit einzuschalten. Im Evangelium hören wir heute Jesus mit einem klaren Auftrag: „Verkündet, das Himmelreich ist nahe.“Es ist ein Auftrag nicht nur für die Apostel DAMALS, sondern auch für uns: HEUTE und JETZT .  so bitten wir

Dass wir in jedem Lebensabschnitt immer wieder neu erkennen, was die ganz besondere Aufgabe ist, die auf uns wartet und die gerade wir, jeder Einzelne von uns, auf seine Art und Weise ausfüllen soll

Dass wir keine Angst davor haben uns auf Neues einzulassen – dass wir auch nicht zu träge sind, uns von alten Mustern zu verabschieden

Dass wir uns nicht in Ausreden flüchten, wenn neue Herausforderungen auf uns zukommen, dass wir darauf vertrauen, dass Gott uns die Kraft und den richtigen Geist dazu geben wird

Dass wir auch anderen helfen, ihre Berufung zu finden, dass wir niemandem Steine in den Weg legen, niemanden entmutigen

Bitten wir um Männer und Frauen die ganz speziell in der Kirche Wege der Berufung gehen können, in vielfältiger Weise

Bitten wir für all die Menschen, die in Politik und Gesellschaft zu wichtigen Ämtern berufen sind, dass sie ihre Aufgaben gewachsen sind und sie im Dienst Aller ausüben

Und nicht zuletzt bitten wir: Du guter Gott, hilf uns auch, Frieden zu bringen. Wie es Jesus gesagt hat: "Wenn ihr in ein Haus kommt, dann wünscht ihm Frieden". Lass uns die Menschen und die Orte segnen zu denen wir kommen. Unsere ganze Welt bringen wir zu dir, durch Jesus unseren Bruder Amen








ICH war's nicht !

Foto Samya Hamieda Lind

in der Kirche heute ein Teil der Lesung von "Adam und Eva" - viele Aspekte hat die
Geschichte - immer aber "menschelt" es zutiefst. 
Über tausende von Jahren hinweg wird die alte Schuldfrage doch gleich gelöst:  

WER WARS ?

ICH WAR'S NICHT!

WER DANN?

DIE DORT! 
DER DA!
IRGENDWER!

DENN
EINES IST IMMER KLAR

SCHULD SIND IMMER NUR DIE ANDEREN

WER SONST? 
ODER?

Arthur am Sonntag 67 na klar, VATERTAG


Der Arthur Papa ist der beste, beste,
allerbeste Papa der Welt
Da gibt es ja sowieso und überhaupt
und definitiv einmal schon keine Diskussion
Aber wenn der Arthur dann auch noch
beim Schlafengehen mit dem Papa sagt
"Mama bitte, du gehst jetzt aus dem Zimmer,
ich möchte mit dem Papi allein sein"
na, dann ist das schon wirklich ein Höhepunkt
an Papa Liebe
...wenn einmal die Mama ins Exil geschickt wird .... !!!
(wobei die das ,
bitte nicht weiter sagen
heimlich schon ein bissl genießt...)
Ist doch schön, die beiden Männer
so liebevollst beieinander zu wissen
Ob der Arthur aber jetzt auch schon
das Papa-Lied
gesungen hat?
Die Moa weiß es nicht
Aus dem Kindergarten
hat der Arthur jedenfalls auch noch

eine MAUS SCHUHPUTZBÜRSTE mitgebracht

ein BUNTES BILD steht am Vatertags Tisch und

- die Moa kann es nur halb zeigen:
ein prächtiger FOTORAHMEN -

den hat Arthur mit Chiara gebastelt
Mit seinen Lieblingsnudeln hat er den
Rahmen geschmückt


- muss sein, der Papa ist ja auch der
aller aller beste Koch

vom Arthur Foto in diesem Rahmen
schickt die Moa
nur einen kleinen Ausschnitt in die Welt

PAPA
I LOVE YOU


und glaub mir Papa, das war eine ganz schöne Arbeit, 
mitten im Liechtensteinpark




Samstag, 9. Juni 2018

Fürbitten Sonntag 10.6. den eigenen Weg gehen


Foto Eva Filice

10.6.2018 Mk.3.20  Er ist von Sinnen

Das Evangelium heute scheint wie ein Kontrapunkt zum Vatertag. Während wir mit Muttertag und Vatertag die Familie feiern und wohl auch verklären – sehen wir Jesus im Text heute als Rebellen gegen seine Familie. Er ist zu diesem Zeitpunkt wohl am Anfang seines religiösen Wanderlebens, Jesus predigt und heilt, Menschen strömen ihm zu, wieder andere aber kritisieren ihn scharf. Dazwischen seine Familie. Heute hören wir, wie ihn seine Angehörigen, ja auch seine Mutter und seine Brüder zurück nach Hause holen wollen, denn, so heißt es wörtlich „ sie sagten: Er ist von Sinnen“ Jesus aber lässt Familie Familie sein: „Bruder Schwester und Mutter ist mir, wer den Willen Gottes tut“, sagt Jesus und denkt nicht daran, nach Hause zurückzukehren. Jesus kann mit Konflikten leben – einfach ist das nicht, so bitten wir heute

dass wir selbst Jesus nicht nur verklärt als „den lieben Heiland“  sehen, sondern als Menschen in einer konkreten Lebenssituation

dass wir das Ungewöhnliche, das Provokante, das so ganz andere an Jesus wahrnehmen

dass wir auch „Anstoß“ an ihm nehmen, dass wir Widersprüche, die wir empfinden, nicht nur fromm „weg beten“

dass wir von Jesus lernen, selbst klare Standpunkte einzunehmen, dass wir Konflikte austragen können, auch wenn sich das gegen uns nahe Menschen richtet

dass wir mit dem Blick auf Jesus Geduld und Respekt vor allen Menschen haben, die aus dem Rahmen fallen, die nicht angepasst sind, die ihren eigenen Weg gehen und oft anecken

dass wir uns aus diesem Leben – gerade von Maria -   Geduld abschauen, Toleranz, einen langen Atem für alles, was wir nicht gleich verstehen

bitten wir heute am Vatertag – dass Väter, dass Eltern ihre Kinder in die Freiheit entlassen, dass sie loslassen können und Kindern nicht ihr eigenes Lebensmodell aufzwingen wollen

So bitten wir heute auch für unsere Kirche, dass sie – mit dem Blick auf Jesus -  niemanden ausgrenzt, der „anders“ ist . Gib uns den Mut unseren eigenen Weg zu finden und zu gehen. Im Namen Jesu. Amen

Wo sie wohnt?



Wo sie wohnt?
Im Haus neben der Verzweiflung

Mit wem sie verwandt ist?
Mit dem Tod und der Angst

Wohin sie gehen wird

wenn sie geht?
Niemand weiß das

Von wo sie gekommen ist?
Von ganz nahe oder ganz weit

Wie lange sie bleiben wird?
Wenn du Glück hast
solange du lebst

Was sie von dir verlangt?
Nichts oder alles

Was soll das heißen?
Dass das ein und dasselbe ist

Was gibt sie dir
- oder auch mir - dafür?
Genau soviel wie sie nimmt
Sie behält nichts zurück

Hält sie dich
- oder mich - gefangen
oder gibt sie uns frei?
Es kann geschehen
dass sie uns die Freiheit schenkt

Frei sein von ihr
ist das gut oder schlecht?
Es ist das ärgste was uns zustoßen kann

Was ist sie eigentlich
und wie kann man sie definieren?
Es heißt dass Gott gesagt hat
dass er sie ist   

Erich Fried


Freitag, 8. Juni 2018

Fürbitten 9.6.Ein Herz wie Maria haben




9.6.2018 Unbeflecktes Herz Mariä  Lk.2.41  

Gestern haben wir das große Herz Jesus Fest gefeiert – heute das Fest „Unbeflecktes Herz Mariä“ Was fängt man in unserer Zeit mit einem solchen Fest an? Was soll man unter einem „unbefleckten“ Herzen verstehen?  Maria ist das Symbol für das göttlich-mütterliche. So stellen wir uns eine Liebe vor, in der man ohne Angst, ohne Verstellung geborgen sein kann. Das Evangelium gibt eine Ahnung davon: Bei einer Wallfahrt mit seinen Eltern zum Tempel in Jerusalem ist der 12 jährig Jesus plötzlich verschollen. Erst nach 3tägigem verzweifelten Suchen findet man ihn wieder – im Tempel, mit den Gelehrten in theologische Diskussionen vertieft. Dieser Bub Jesus – und später der Mann Jesus -  ist sich der Liebe seiner Mutter sicher. So kann er seinen eigenen Weg gehen,  ja, er wird ihr mit seiner Art zu leben, letztlich mit seinem Tod am Kreuz, auch weh tun. Bitten wir heute

dass auch unsere eigene Liebe einen langen Atem hat, dass sie geduldig und fürsorglich ist 

dass wir großzügig sind, nicht eifersüchtig, nicht Besitz ergreifend 

dass wir anderen ihren eigenen Weg, ihre eigenen Vorstellungen vom Leben lassen

dass wir in der Liebe nicht unseren eigenen Vorteil suchen, dass wir niemand von uns abhängig machen

dass wir Kränkungen und Missverständnisse aushalten können, dass wir verstehen und verzeihen können,

Bitten wir für alle Mütter und Väter und für alle, denen Kinder anvertraut sind: dass sie es,wie Maria, im Vertrauen aushalten, dass ihre Kinder eigene Wege gehen werden


Du guter Gott, Maria hat es uns vorgelebt. Im Vertrauen auf dich hat sie auch Jesus seinen Weg gehen lassen, den sie vermutlich nicht immer verstanden hat. Sie hat das Fremd-sein ihres Kindes ausgehalten, wie auch wir mit dem Anders-Sein der Menschen um uns leben müssen. Hilf uns, dass wir es geduldig und liebevoll tun – im Vertrauen auf Jesus und Maria. amen

auch sich ....

Keinen verderben lassen 
auch nicht sich selbst 
Jeden mit Glück zu erfüllen
 auch sich, das ist gut. 

Bert Brecht 

Donnerstag, 7. Juni 2018

Fürbitten 8.6. ein Herz mit Flügeln brauchen wir



8.6.2018 Herz Jesu Fest

Heute wird das „Herz Jesu Fest“ begangen – wie jedes Jahr am Freitag nach dem 2.Sonntag nach Pfingsten. Nicht viele können heute vielleicht mit den „Herz Jesu“ Bildern und Darstellungen etwas anfangen, aber das Herz als Symbol für das Leben als Ganzes ist allen verständlich. Und wir alle wissen, was es heißt, ein schweres oder ein leichtes Herz zu haben. Bitten wir heute –

um ein leichtes Herz – dass unser Vertrauen immer größer ist als unsere Ängste und Sorgen

bitten wir um ein weites Herz – dass wir uns an der Freude anderer mitfreuen können

um ein großes Herz – dass wir tolerant sind, dass wir Anderen nicht unsere Lebensform aufzwingen, dass wir darauf verzichten, zu allem und jedem unser Urteil, unseren Senf abzugeben

bitten wir um ein Herz, das nicht bitter ist: dass wir nicht angerührt und nachtragend sind,dass wir mit Kränkungen besser fertig werden und dass wir, was uns verletzt hat, letztlich abschließen und segnen können

bitten wir um ein Herz, das nicht zerrissen ist: dass wir uns das Leben nicht schwer machen mit unnötigen Grübeleien, quälerischen Selbstgesprächen und Skrupeln

es gibt auch ein zerbrochenes Herz, wir wissen es: bitten wir für alle, die Schweres durchmachen, die verzweifelt sind, wo eine Partnerschaft zerbrochen ist oder jemand glaubt, über den Tod eines Menschen nicht hinwegkommen zu können

bitten wir für alle, die ein schweres Herz haben. Dass sie Menschen finden, die ihnen helfen, ihre Sorgen mitzutragen und leichter zu machen

bitten wir vor allem auch um ein lebendiges Herz, ein Herz "mit Flügel", voll Dankbarkeit und Freude über diesen heutigen Tag, ganz gleich, was er bringt. Ein Herz, das sich auch über Schweres erheben kann Ein Herz, in dem viel Platz hat


So geben wir unser Herz in deine Hand, guter Gott. Unsere guten und unsere schlechten Tage. Mit Jesus dürfen wir unseren Weg gehen. Dafür danken wir dir, durch IHN, Christus unseren Herren und Bruder. Amen