8.7. 2026
Hos.10.1. nehmt Neuland unter den
Pflug
„Nehmt Neuland unter den Pflug“:
hören wir heute in der hebräischen Bibel. Der Prophet Hosea ruft das 750 Jahre vor
unserer Zeitrechnung den Israeliten zu. Das Land durchlebt immer wieder große politische
Umbrüche und auch Katastrophen. Auch wir selbst leben in einer Zeit, von der
man schon als Zeitenwende spricht. An allen Ecken und Enden scheint die Welt
ins Wanken zu kommen – als Einzelner kann man sich nur überfordert fühlen. Und
trotzdem sollten wir alles daransetzen, wenigstens im eigenen Bereich, das
Herausfordernde auch als Chance zu sehen. Sollten wir selbst aktiv sein, und
Neues ansteuern, uns auf eine neue Lebensweise einstellen. Haben wir keine
Angst „Neuland“ zu betreten. So bitten wir
dass wir uns von Angst - und Panikmache nicht
anstecken lassen
Dass wir immer wieder auch die Chancen sehen, wenn wir
vor neue Herausforderungen gestellt werden
Dass wir uns Veränderung zutrauen und bereit sind, flexibel
auf Neues zuzugehen
dass wir nicht nur die Gefahren neuer Technologien sehen, sondern nutzen, was positiv in ihnen steckt, etwa in der Künstlichen Intelligenz
Dass wir bereit sind uns solidarisch zu verhalten,
dass wir auf die schauen, denen es nicht so gut geht
Dass wir auch unseren Politikern zutrauen, sich um die
bestmöglichen Lösungen zu bemühen, dass wir nicht destruktiv kritisieren und
Mißstimmung erzeugen
Bitten wir, dass wir unseren eigenen Beitrag zur Erhaltung einer guten Umwelt leisten leisten so gut es geht - Dass wir achtsam bei unserer Ernährung sind
Dass wir Energie einsparen - Dass wir unnötiges Autofahrten oder fliegen vermeiden
Dass wir bewusster konsumieren - Dass wir auch unseren „digitalen Konsum“ reduzieren
Und dass wir eine Politik unterstützen, die auf
Umweltbewahrung ausgerichtet ist
Bitten wir, dass wir trotz allem voll Vertrauen in die
Zukunft schauen und dass wir dankbar sind für jeden guten Tag, den wir erleben
dürfen
So bitten wir im Namen Jesu Amen