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Dienstag, 8. November 2022

Fürbitten 9.11. eine Kirche, nicht der frommen Sprüche ....sondern?

 


9.11.2022 Weihetag der Lateranbasilika   Kirche in der Gesellschaft

Es mag etwas verstaubt anmuten, wenn heute in der Kirche das Fest einer Basilika gefeiert wird, die schon im Jahr 324 nach Christus geweiht wurde. Die Lateranbasilika ist die älteste Papstkirche, sie führt den Titel „Mutter und Haupt aller Kirchen des Erdkreises“ und wurde von Kaiser Konstantin errichtet. Er verfügte Religionsfreiheit im ganzen Reich und unter seiner Herrschaft wurde das Christentum die privilegierte Religion. Eine einschneidende Zäsur für die Christengemeinden, die zuvor unter Verfolgungen gelitten hatten. Die durch Brand, Erdbeben und Plünderungen heimgesuchte Kirche wurde im Lauf der Jahrhunderte wiederholt restauriert und schließlich wurde der 9. November als Kirchweihtag der Basilika festgelegt. Bitte wir heute

 

Dass wir Christen dankbar sind, wenn wir in Ländern wohnen, wo unsere Religion anerkannt und geachtet ist

bitten wir für all die Christen, die in vielen Teilen der Welt nach wie vor unter Verfolgung leiden

bitten wir, dass wir uns als Christen mitverantwortlich fühlen für eine Wertschätzung anderer Religionen, dass wir Menschen anderer Glaubensgemeinschaften selbstverständlich respektieren und gegen diskriminierende Angriffe schützen

Dass wir uns als Christen in Österreich ganz bewusst um ein Klima der Toleranz und der Solidarität und Mitmenschlichkeit in unserem Land bemühen

Bitten wir, dass wir als Christen gerade jetzt in dieser angespannten Zeit Zeichen der Solidarität und der Zuversicht setzen können

bitten wir für unsere Kirche, dass sie weltweit ihren Beitrag zum Frieden leisten kann, nicht zuletzt auch durch unser tägliches Bitten und Beten für die Nöte dieser Welt

Denken wir auch daran: in der Nacht vom 9.auf den 10.November 1938 brannten in Wien, in ganz Österreich und Deutschland tausende Synagogen, wurden Jüdinnen und Juden gedemütigt, gequält und auch ermordet. Die Pogromnacht war ein Auftakt zum Holocaust. Bitten wir immer wieder um Vergebung und dass wir alles tun, damit so etwas nie mehr denkbar ist

so bitten wir im Namen Jesu Amen



Foto: der standard

Mit „Lichtern der Hoffnung“ wird am Heute abend in der Wiener Innenstadt der Novemberpogrome gedacht. Organisiert wird der Gedenkmarsch „Light of Hope“ seit 2012 von der Jugendkommission der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien. Die Worte „Niemals vergessen“ stehen im Zentrum der Veranstaltung. Die Gedenkveranstaltung beginnt um 19.00 am Heldenplatz, beim Eingang vom „Haus der Geschichte“. Die Abschlusskundgebung des Gedenkmarsches wird am Judenplatz abgehalten.


UNSERE KIRCHE

Denken wir heute, am Weihetag der Lateranbasilika

                                      auch besonders an die Worte von Kardinal König

Die Kirche Christi sei

"eine Kirche, die die Menschen dort aufsucht, wo sie sind: bei der Arbeit und beim Vergnügen, beim Fabriktor und auf dem Fußballplatz,
in den vier Wänden des Hauses.
eine Kirche, die nicht verhandelt oder feilscht, die nicht Bedingungen stellt oder Vorleistungen verlangt.
eine Kirche, die nicht politisiert. eine Kirche, die nicht moralisiert.“
eine Kirche der scheiternden und Gescheiterten im leben,
im Beruf, in der Ehe.“
eine Kirche der Heiligen, aber auch der Sünder.“
eine Kirche -
nicht der frommen Sprüche, sondern der stillen helfenden Tat.
Eine Kirche des Volkes"

8.11 es wichtelt... kein Tag ohne Überraschung

 


Auch  heute früh führt der erste Weg der zwei Mädchen 
nach dem munter werden 
sofort ins Wohnzimmer. 
Seit vergangenem Donnerstag 
gibt es doch 
eine neue Mitbewohnerin :
Wichtel-Mädchen LINNEA
Von Tag zu Tag 
baut die nicht nur ihr Häuschen immer
weiter aus - sie hat auch immer wieder
neue  Aufgaben für die Mädchen



Zwei Rentiere sind nun nämlich  in den Stall eingezogen, den Linnea am Wochenende gebaut hat.
Da gibt es ab 
jetzt mehr als genug zu tun. 
Zuerst, so bittet Linnea, 
muss ein Namen für die beiden niedlichen Tiere gefunden werden!!!  - werden sie einmal dem Christkind helfen, den Schlitten zu ziehen?

Ganz schnell finden die Mädchen den Namen für IHRE Rentiere
Nala und Lina, 
natürlich, es müssen auch zwei Mädchen sein

Dann gehört Futter in den Futterkasten, 
Nala und Lina wollen auch ganz
oft  gestriegelt werden - 
jessas, jedes Bürstchen ist höchstens 
EIN cm groß!!!! Für die
geschickten Mädchenfinger 
ist das kein Problem. 
Die Sommer Oma aber ist daran gescheitert.
Als sie den Besen holen wollte, um die Spreu schön zusammen zu kehren, da hätte fast das ganze Häschen gewackelt - 
na Sommer Oma Finger sind eindeutig zu groß!!





In ihrem Häuschen hat sich Linnea übrigens auch ein Extra Regal eingerichtet - 
ganz viele Fläschchen mit Wichtel-Zauber stehen da.  
Traumzauber, Schneezauber, Aufräumzauber, Schrumpfzauber, Feenzauber, Aufwachzauber
Ja, AUFWACH-ZAUBER, den kann man schon ganz gut brauchen bei diesem Wetter
AUFRÄUM-ZAUBER: ????? oh darüber müssen die Mädchen noch ein wenig nachdenken,
ja vielleicht werden sie Linnea doch einmal bitten, ihnen ein wenig von diesem Zauber
aus dem Fläschchen zu geben. 
Hören sie nicht die Mama so oft sagen: "aufräumen Kinder, aufräumen"!!!


Linnea selbst hat natürlich schon in aller Früh gefrühstückt, aber leider ist sie nicht mehr dazu gekommen, ihr Tischchen abzuräumen: schon hatte sie die Kinder gehört - und da muss ein Wichtel
natürlich sofort wieder ganz ganz unsichtbar sein. Aber vielleicht räumen die Kinder das
Frühstücksgeschirr weg?


Aber natürlich, zu aller Letzt, nach der Arbeit und dem Spielen mit den Rentieren und
ehe sie - leider - in den Kindergarten gehen müssen - zu aller Letzt - 
helfen die beiden Mädchen Linnea noch das Geschirr schön einzuräumen. 
Das ist für die Beiden wirklich kein Problem!!! Wenn man drei und fünf Jahre alt ist:
da hilft man ja oft genug auch der Mama - da ist auch Linneas Schränkchen
im Nu wieder perfekt eingeräumt.
Voll aufgeregt verlassen die beiden Mädchen nun die Wohnung!!
Ihre Freunde warten doch schon auf die neuesten Geschichten von Linnea
und die Mädchen selbst warten wohl: 

AUF DIE NÄCHSTEN ÜBERRASCHUNGEN

DAS werden sie dann am Nachmittag daheim vorfinden:


zwei große (echte!!!) Pancakes, mit ZAUBERGLITZER bestreut, 
warten im Kühlschrank auf die beiden Mädchen!!!
Diese Linnea, 
ein ZAUBER WICHTEL MÄDCHEN!!


und eine Zauber-Wichtel-Mama???
















Montag, 7. November 2022

Fürbitten 8.11 mit Gott kann man nicht "abrechnen"

 


8.11. 2022  Lk.17.7 wir haben nur unsere Schuldigkeit getan

„Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan. Der Mohr kann gehen“. Das ist ein berühmtes Zitat aus einem Drama von Friedrich Schiller. Im Evangelium heute lesen wir es ähnlich und es darf uns ruhig empören. Im Gleichnis, das Jesus erzählt, ist es ein Gutsherr, der seine Knechte rundum zur Arbeit anhält und sie wissen lässt: Erwartet bloß keinen Dank, ihr habt nicht mehr als eure Schuldigkeit getan. Auf soziale Umstände dürfen wir das nicht umlegen, das wäre mehr als empörend  – aber vielleicht sagt uns dieses Jesus Gleichnis für unser religiöses Leben etwas anderes: Berufe dich nicht auf Verdienste oder Opfer, Gott ist uns nichts „schuldig“. Tu einfach was zu tun ist, gegenüber dem Leben und gegenüber deinen Nächsten. So bitten wir heute

dass wir nicht versuchen mit Gott abzurechnen und Leistungen von uns aufzurechnen

Dass wir nicht glauben, wir könnten uns religiös „Verdienste erwerben“,

dass wir nicht glauben, der Himmel stünde uns auf Grund unserer Frömmigkeit zu

dass wir uns nicht Opfer auferlegen, um besser vor Gott dazu stehen

dass wir immer besser lernen, das Leben einfach anzunehmen, wie ist. Diesen Tag, gerade heute, und was immer er uns bringen wird

dass wir erkennen, dass wir tatsächlich dem Leben gegenüber eine Schuldigkeit haben: nämlich Freude und Dankbarkeit für jeden neuen Tag

Guter Gott, nein, vor dir sind wir keine Sklaven, die du schikanierst. Du willst, dass wir in Freiheit unser Leben annehmen und dass wir aus der Kraft und der Freude unseres Glaubens heraus, unserer Welt und unseren Mitmenschen dienen, so gut wie es können. So bitten wir im Namen Jesu Amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Schläft ein Lied in allen Dingen,

die da träumen fort und fort,

und die Welt hebt an zu singen,

triffst du nur das Zauberwort." Joseph von Eichendorff

 

„Jeder wusste, dass es unmöglich war,

bis auf den Idioten, der es nicht wusste – und es möglich machte!“ Marcel Pagnol

 

"Daran Schuld sind nur die Einen -
nämlich die Anderen."Asrin Aydin


"Erfahrung heißt gar nichts.

Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen." Kurt Tucholsky

 

"Nichts bleibt wie es ist
es wandelt sich
und mich" Rose Ausländer


"Wenn die Sterne zu fern sind,
heb den Kieselstein zu deinen Füssen auf
und lerne alles von ihm." Margaret Fuller


"LAUF´ NICHT, GEH´ LANGSAM: /
Du musst nur auf dich zugehn! /
Geh´ langsam, lauf´ nicht, /
denn das Kind deines Ich, das ewig /
neugeborene, /
kann dir nicht folgen!" Juan Ramóm Jiménez

 

"Wer eine Veränderung der Verhältnisse für Unmöglich erklärt,

trägt selbst dazu bei, sie unmöglich zu machen." Simone de Beauvoir

 

„Es gibt nur ein einziges Fleckchen im Universum,
das Sie mit Sicherheit verbessern können:
Ihr eigenes Ich.“ Aldous Huxley


"DU 

sei wie DU,

immer."   Paul Celan


"omnes horas conplectere" - Lass keine Stunde ungenützt vorübergehen.

Nimm jeden Tag voll in Beschlag;

dann wirst du weniger von dem Folgenden abhängen"  Seneca




 

 

Sonntag, 6. November 2022

Fürbitten 7.11 immer und immer wieder: vergeben

 


7.11.2022 Lk.17.1 und wenn dich einer siebenmal am Tag enttäuscht – vergib ihm

Wie lange muss ich mir eigentlich etwas gefallen lassen? Ich bin ja bereit zu verzeihen, aber wenn jemand immer und immer wieder dasselbe tut, das mich verletzt? Irgendwann reicht es dann wohl, oder?  Jesus dürfen wir da allerdings nicht fragen: denn im Evangelium heute sagt er auf eine solche Frage dezidiert: „und wenn dir einer siebenmal am Tag Unrecht tut – verzeih ihm!!! Nimm seine Entschuldigung an, dass er sich ändern wird – auch wenn es wieder und wieder nicht geschehen wird“. Bitten wir heute

Dass wir in unserem Alltag in Konflikten Geduld aufbringen, Engels-Geduld, immer und immer wieder

dass wir niemanden enttäuscht abschreiben, wenn wir nicht gleich eine Änderung seines Verhaltens sehen 

dass wir nicht wieder und wieder alte Rechnungen aufwärmen, sondern dass wir nach einem Konflikt einen wirklichen Schlussstrich ziehen und nichts nachtragen

dass wir auch den ersten Schritt zur Versöhnung machen, ohne Angst vor Gesichtsverlust

dass wir uns bemühen, anderes Verhalten besser zu verstehen und es so vielleicht eher akzeptieren können

dass wir selbst prinzipiell nicht so schnell gekränkt und beleidigt sind

dass wir auch uns selbst vergeben können, wenn vieles nicht perfekt ist und manches schief läuft

dass wir Konflikte austragen können, ohne dass „feindliche Gräben“ entstehen und Menschen zu unerbittlichen Gegnern werden.

Bitten wir vor allem auch um eine Chance der Verständigung und des wieder Friedens im Krieg in der Ukraine und überall dort, wo Menschen unter Konflikten schwer leiden

Du guter Gott, lass uns großzügig und verständnisvoll miteinander umgehen. Mach uns zu Menschen, die einander guttun und die einander ihre Fehler und Schwächen verzeihen können. Lass uns in der Gesinnung Jesus auf dem Weg sein, darum bitten wir. Amen

6.11 ja es wichtelt - und ich bin LINNEA

 

Oh sie sagen, sie kennen gar keine Wichtel                      Bestenfalls haben sie etwas von ZWERGEN gehört.             Die, hinter den sieben Bergen, mit dem Schneewittchen.      Nein mit den Zwergen sind wir Wichtel nicht verwandt, ich glaube, das sind ja alles nur Burschen und Männer -           kleine Männer mit großen Zipfelmützen. Haben sie etwa schon einmal etwas von einem Zwergenmädchen gehört?               Also bei uns Wichtel ist das ganz anders - Gut, sehr klein, ja fast winzig klein sind wir auch - aber bei uns gibt es ganz viele Mädchen - und ich verrate ihnen etwas:                                    WIR WICHTEL MÄDCHEN sind ganz besonders pfiffig und tüchtig. Auch wenn wir Zipfelmützen tragen - Schlaf-Mützen sind wir keine. Geht ja gar nicht, wir arbeiten doch meistens Nacht. NIEMAND darf uns sehen, sonst verlieren wir den Wichtelzauber. Ist MIR aber noch nie passiert. 
Ja, mir: ICH bin Linnea, verzeihen sie, dass ich so lange herum quatsche - aber man freut sich doch auch, wenn man

ein bisschen plaudern kann. ZU VIEL tratsche ich ganz sicher nicht. Schauen sie, wie weit ich mit meinem Häuschen schon gekommen bin!!! Ich allein!!! Erst in der Nacht zum Donnerstag habe ich damit begonnen! Die Kinder, bei denen ich eingezogen bin, die können das gar nicht glauben, die sagen immer: "Mama hier arbeitet sicher eine ganze Wichtelfamilie"!!!             Nein, nein. nein, das bin ich nur ICH: übrigens mein Name, LINNEA,  ist ein schwedischer Name und heißt MOOSGLÖCKCHEN. Ich bin wirklich sehr sehr fleißig, ich habe auch einen genauen Plan, was alles zu tun ist und was ich noch besorgen muss

Ja, die Wichteltüre!! (Punkt 2)Die ist nämlich etwas ganz besonderes!!Haben sie davon auch noch nie gehört?? Also in den skandinavischen Ländern ist das eine ganz wichtige Sache in den Wochen vor Weihnachten. Von Weihnachten haben sie aber schon gehört??? Ja ?!!! Na, Wichtel sei Dank!!
Also: in Skandinavien hilft DAS Weihnachtswichtel (dänisch heißt es Julenisse) dem Christkind oder dem Weihnachtsmann bei den vielen Vorbereitungen. Dazu ist es am einfachsten, wenn der kleine Wichtel gleich in der Familie der Kinder einzieht!! Dazu braucht es eben ein Wichtelhäuschen und ihr könnt ja gut sehen, dass ich mir dieses Häuschen jeden Tag noch und noch ein wenig schöner mache ...so können sich die Kinder mit mir besonders auf das Christkind freuen. Das ist alles ganz schön viel Arbeit glauben sie, da wird nix fertig gekauft - wir Wichtel würden nie in ein Bauhaus gehen - bei uns wird alles "von Hand" gemacht - und natürlich sind wir
auch dankbar, wenn uns heimlich dabei geholfen wird -  schaut euch zum Beispiel das schöne DACH auf meinem Häuschen an: Das hat die Mama der beiden Mädchen bei spazieren gehen im Wald gefunden. Na, das hat mir sehr geholfen. Obwohl noch mehr als genug zu tun bleibt.         Ich plane alles haargenau, in diesem Leiterewägelchen zum
Beispiel ist mein Werkzeug Koffer drinnen. Darunter seht ihr einen Teil vom Stall, den ich auch schon aufgebaut habe - die Pfosten stammen übrigens aus dem großen Garten, wo die Mädchen im Sommer spielen (wenn sie das wüßten!!)




ja und hier seht ihr, wie ich alles detailliert plane und vermesse. Wir Wichtelmädchen haben eine perfekte Ausbildung, ja, da kann sogar die Mädchen Mama noch manches lernen: die ist ja, ich muss das neidlos sagen, sehr sehr geschickt und zaubert selbst immer wieder Überraschungen!!!
Aber ein Wichtelmädchen ist sie eben doch nicht.
Wissen sie: es geht nicht nur darum, dass ich mir hier ein perfektes Häuschen baue, ja, schauen sie, sogar einen kleinen Bach mit Brücke habe ich auch - ja, ohne richtiges Handwerkszeug käme ich da nicht weit!!!!





Also es geht nicht nur darum, um ein tolles Häuschen zu bauen!!! Jetzt verrate ich ihnen etwas ganz ganz Wichtiges. 
JETZT beginnt erst meine richtige Arbeit.
Sehen sie hier den kleinen BRIEKASTEN? Er ist rechts am Häuschen angebracht!!! Da werde ich nun beginnen
"meinen" zwei Mädchen Briefe zu schreiben. Das ist ganz wichtig: so bereiten wir uns gemeinsam aufs Christkind vor und ich kann ihnen sagen, welche Hilfe ich von ihnen brauchen kann. SEHEN können mich die Beiden ja nicht, aber das wissen sie, Wichtel müssen unsichtbar bleiben - nur so können sie mit den Menschen leben und manches Gute tun.
Schauen Sie, meinen ersten Brief habe ich schon
abgeschickt. Heute, Sonntag am Morgen haben ihn die Mädchen bekommen. und ich bin vor Freude ganz ganz hoch gesprungen, als ich gesehen habe, wie SEHR sich die Menschenkinder freuen. Freuen: über uns kleine Wichtel
ups, fast hätte ich dabei meine Wichtelmütze verloren!











I







Samstag, 5. November 2022

es wichtelt, es wichtelt ....

 

Du meine Güte, es wichtelt.

Dass die Moa das noch erlebt in ihrem Alter, nur ein Wichtel hätte so etwas glauben können.

Aber nun ist es passiert –wobei die Moa voraus schicken muss: in dieser Geschichte ist sie eigentlich nicht die  Moa – wie die Buben sie nennen.  Für die Wichtel ist die Moa die „Sommer-Oma“:          denn so wird die Oma von ihren zwei Enkelmädchen genannt. (Warum „Sommer-Oma“?  na, nicht etwa, weil sie nur im Sommer kommt.  Nein, ....aber das ist eine eine eigene Geschichte....) 

Aber jetzt ZUR Sache, zur WICHTEL Sache sozusagen.

Bei den zwei Enkel-Mädchen sind  plötzlich Wichtel eingezogen. Über Nacht ist das passiert – und wie es aussieht, ist es sogar nur EIN Wichtelmädchen, das beginnt, sich doch tatsächlich mitten in der Wohnung ein eigenes Häuschen zu bauen. Ein richtiges eigenes Häuschen

Warum wir wissen, dass es ein

Wichtel Mädchen ist, das hier eingezogen ist? Die Enkel-Mädchen haben das ganz schnell bemerkt. Zuerst waren sie natürlich fassungslos, was da plötzlich über Nacht in ihrem Wohnzimmer passiert ist: aber dann sind sie sofort auf Suche gegangen: WIE und WOHER sind die Bauleute von diesem Häuschen gekommen? Dass es „Wichtel“ sind, war den Mädchen sofort klar. 
Wenn man 5 Jahre und 3 Jahre alt ist, weiß man das sofort. Und fast sofort haben sie auch herausgefunden, wo der Wichtel-Einschlupf ist!!!!  Mit Leiter!!!

Natürlich bei der großen Balkontüre!!! Da ist der Wichtel herein gekommen. Da sieht man doch auch ganz deutlich einen Abdruck!! Ein Schatten! Eindeutig ein Wichtel!! Die Große sieht gleich noch mehr: Das Wichtelkind, hat das nicht Zöpfe??? Oh, jetzt wird alles klar: Dann heißt dieses Wichtelmädchen wohl auch Linnea, so wie es auf dem Häuschen steht. Schau her, es hat sogar einen kleinen Schuh verloren, das Wichtelkind.

Schnell entdecken die Mädchen nun auch wie Linnea so hoch hinauf gekommen ist, um ihr Häuschen auf der Anrichte zur Küche zu bauen:  mit Strickleiter!!!! Die kleine Linnea auf der Strickleiter!!!!   Puh, da kann einem ganz schwindlig werden!!!


An diesem Morgen wollen die Mädchen nicht mehr in den Kindergarten gehen!! Wer weiß, was noch alles passieren wird. Aber die Mama sagt es ihnen ganz deutlich – und eigentlich wissen sie es ja selbst: Wichtel kommen nur, wenn niemand sie sieht. Man DARF einen Wichtel nicht sehen, sonst darf er nicht mehr unter Menschenkinder!!!

Und so gehen die Kinder brav zu ihren Freunden in den Kindergarten, 7.30 ist es erst, sie werden      aber soooo viel zu erzählen haben!!!

Vielleicht erzählen sie ja auch, dass man WICHTEL zu sich nach Hause einladen kann!                      Die Beiden wissen: Wichtel helfen in der Vorweihnachtszeit immer dem Christkind und dem Weihnachtsmann. Und damit das besser geht, ist es natürlich gleich viel einfacher, wenn sie bei den Menschen einziehen. 

Wenn vor einer Menschen - Wohnung eine Laterne leuchtet, 

dann wissen Wichtel, dass sie hier willkommen sind. 


Ja, und genau das haben die Mädchen doch auch getan: schon seit ein paar Tagen stand die Laterne auf dem Balkon.  

Die Zwerge dort sind natürlich auch schon ganz gespannt, wie das alles weitergeht. Leider sind sie in der Nacht  Schlafmützen – und können gar nix vom Wichtel-Besuch erzählen.       

Oder wollen sie nur nichts verraten?


Die Sommer-Oma allerdings muss zuletzt doch ein bissl was verraten: 
es ist nicht sie, die den Wichteln hilft – 
es ist die Mädchen Mama die hier zaubert 
und die man spät abends in der Wichtel-Werkstatt sehen könnte . 
Vor Mamas fürchten sich Wichtel nämlich nicht, 
da lassen sich die hilfreichen Zwerglein selbst  gerne helfen

 





Fürbitten Sonntag 6.11 Gibt es ein Leben HIER und JETZT?

 


6.11.2022 Lk 20.27   gibt es ein Leben nach dem Tod?   - es geht um das LEBEN, nicht um den Tod

Gibt es ein Leben nach dem Tod? Und wie wird dieses Leben aussehen? Im Evangelium soll Jesus Auskunft darüber geben. Theologen seiner Zeit, die Sadduzäer, die nicht an die Auferstehung glauben, legen ihm ein gefinkeltes Beispiel vor. Eine Frau war zuletzt mit sieben Männern verheiratet, jeden hat sie durch dessen frühen Tod verloren: wie wird das dann im Himmel nach ihrem Tod sein. Wessen Frau wird sie dann sein? Jesus hält nicht viel von diesen Fragen. Er sagt: „Gott ist kein Gott der Toten, sondern ein Gott der Lebenden“ so bitten auch wir:

 

Sei uns ein Gott des Lebens

Hier und jetzt, in dieser Zeit der Krise

In all den Sorgen und den offenen Fragen

Hilf uns das Richtige zu tun

 

Sei uns ein Gott des Lebens

In aller Unsicherheit und allem Suchen

dass wir die Zuversicht nicht verlieren

dass wir immer wieder neue Chancen auch im Scheitern und im

Versagen erkennen  

 

 

Sei uns ein Gott des Lebens

dass wir dich in allem erfahren können, was uns begegnet

in den frohen und in den schweren Stunden

und dass wir selbst lebendig sind und ein offenes Herz haben

für die Sorgen und Freuden der Menschen ums uns

 

sei uns ein Gott des Lebens

sei dort, wo Leben beginnt, bei den Neugeborenen

komm zu den Müttern und Vätern

dass das Leben ihrer Kinder gelingt

und du ihre kleinen und großen Schritte ins Leben segnest

 

sei uns ein Gott des Lebens

sei an der Seite aller, die Opfer von Krieg, Gewalt und Katastrophen sind

neige dich über alle, die heute sterben werden

und bewahre in deinem ewigen Leben alles,

was du geschaffen hast

 

Du guter Gott, lass uns immer tiefer erkennen, dass wir nicht nach dem Leen DANN fragen sollen, sondern dass wir hier und jetzt und ganz in DIR leben. Dort ist Ewigkeit Amen

Freitag, 4. November 2022

Fürbitten 5.11 Das "liebe" Geld

 


5.11.2022 Lk. 16.9-13   keiner kann 2 Herren dienen

Ganz profan ums Geld geht es heute im Evangelium: wer da nicht korrekt ist, der ist es vermutlich auch in anderen Belangen nicht. Jesus bringt es auf den Punkt: „Wer in den kleinsten Dingen zuverlässig ist, der ist es auch in den Großen.“ Und Jesus fügt auch noch hinzu: „Kein Sklave kann zwei Herren dienen“ –das heißt:  ihr könnt nicht Gott dienen und zugleich dem Geld. Oder anders gesagt: Wie ich mit Geld umgehe, das ist auch eine Charaktersache. Auch wir müssen uns immer wieder entscheiden. bitten wir heute

Dass wir nicht stur sind, aber klare Richtlinien für unser Verhalten haben

Dass wir uns im Zweifel für das „Weniger“ oder das “nicht-haben-müssen“ entscheiden

Dass wir anständig und korrekt bleiben, auch im ganz Kleinen: etwa wenn wir vor den Zeitungs-Einwurfboxen am Sonntag stehen

Dass wir bescheiden leben, aber auch keine rastlosen Schnäppchenjäger sind

Dass wir nicht das Billigste suchen, weil andere dafür vielleicht ausgebeutet worden sind

Dass wir uns aber auch nicht kranksparen und kleinlich sind

Dass wir Geld als etwas ansehen, mit dem man Anderen Gutes tun kann, aber auch sich selbst

 

Du guter Gott, in so vielen Familien gibt es Streit ums Geld - hilf uns großzügig sein und lass uns die richtige Einstellung finden zwischen dem, was wir zum Leben brauchen und dem, womit wir Anderen im Leben dienen können. Darum bitten wir durch Jesus, der sein Leben mit uns geteilt hat. Amen

Donnerstag, 3. November 2022

Fürbitten 4.11 ein "Herz mit Flügeln", das bräuchten wir

 


4.11.2022 Herz Jesu Freitag

Der erste Freitag im Monat wird in der katholischen Kirche auch immer als „Herz Jesu“ Freitag begangen. Vermutlich können heutzutage nicht mehr viele Menschen etwas mit den konventionellen „Herz Jesu“ Bildern und Darstellungen etwas anfangen. Aber „Herz“, als Symbol für das Leben, „Herz“, als Symbol für Liebe, das ist allen verständlich. Und wir alle wissen, was es heißt, ein schweres oder ein leichtes Herz zu haben. Gerade jetzt in dieser Zeit, die wir immer mehr als Krisen-Zeit begreifen. Bitten wir heute, dass uns das geschenkt wird:

ein leichtes Herz dass wir Sorgen hinter uns lassen können

ein weites Herz – dass wir uns an der Freude anderer mitfreuen können

ein großes Herz – dass wir teilen und hergeben können

ein Herz, das nicht bitter ist: dass wir verzeihen können, Altes hinter uns lassen können

ein Herz, das nicht zerrissen ist: dass wir uns das Leben nicht schwer machen mit unnötigen Grübeleien, quälerischen Selbstgesprächen und Skrupeln

bitten wir für alle, die ein zerbrochenes Herz haben: wo eine Partnerschaft zerbrochen ist oder jemand glaubt, über den Tod eines Menschen nicht hinwegkommen zu können

und bitten wir vor allem auch um ein lebendiges Herz, ein Herz „mit Flügeln“ - voll Dankbarkeit und Freude über diesen heutigen Tag, ganz gleich, was er bringt. Ein Herz, das froh und zuversichtlich ist


Du guter Gott, so bitten wir heute besonders für alle, die ein schweres Herz haben, die bedrückt sind von Sorgen und Ängsten. Wir bitten für die Menschen in den Kriegsgebieten, wir bitten um das Wunder von „Frieden“ – Frieden, auch inneren Frieden und eine Hoffnung in uns, die stärker ist als alles Dunkle . amen

immer wieder einen neuen Blick wagen

 


"Wir müssen lernen, wieder aufzuwachen und uns wach zu halten,
nicht mit mechanischen Mitteln,
sondern mit einer unbegrenzten Erwartung auf die Morgenröte"
Henry David Thoreau


"Liebe heißt: zum anderen sagen:
Du wirst nicht untergehen".   Gabriel Marcel


"Gott sei Dank gibt es nicht
was 60 bis 80 Prozent der Zeitgenossen
sich unter Gott vorstellen"   Konzilstheologe Karl Rahner


„Es ist gut,
wenn uns die verrinnende Zeit
nicht als etwas erscheint
das uns verbraucht oder zerstört
sondern als etwas,
das uns vollendet." Antoine de Saint-Exupery


„Nichts...
nichts ist gefährlicher und seelenmordender
als die beständige Beschäftigung mit dem eigenen Wesen und Ergehen,
der eigenen einsamen Unzufriedenheit und Schwäche." Hermann Hesse

 

"Alter ist eine herrliche Sache,
wenn man nicht verlernt hat,
was anfangen heißt" Martin Buber

 

"Wo kämen wir hin, wenn alle sagten,
wo kämen wir hin,
und keiner ginge, um zu sehen,
wohin wir kämen, wenn wir gingen."   Kurt Marti

 

„Auch heute viel zu tun, ich bereite meinen nächsten Irrtum vor.“
Bert Brecht


"Man kann nicht zu neuen Ufern aufbrechen,
wenn man nicht den Mut aufbringt ,
die alten zu verlassen." André Gide


"Man ist nur so jung wie man sich fühlt.
Man denkt nur so tief wie man sich wühlt.
Man kriegt nur so viel wie man sich gibt.
Man lebt nur so lang wie man sich liebt." Robert Gernhardt

 

"Freundschaft – das ist Heimat. " Kurt Tucholsky
"Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern." Aristoteles


"Fange nie an aufzuhören
höre nie auf  anzufangen" Cicero


An Ärger festhalten ist,wie wenn du ein glühendes Stück Kohle festhältst mit der Absicht,
es nach jemandem zu werfen -
derjenige, der sich dabei verbrennt, bist du selbst." Buddha


„Zu allem Handeln gehört Vergessen.“ Friedrich Nietzsche


und 

AB JETZT





Mittwoch, 2. November 2022

Fürbitten 3.11 Bei Gott geht nix verloren

 


3.11.2022  Lk.15.1   VERLORENES" wieder finden, diese Freude 

„Im Himmel herrscht mehr Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über 99 Gerechte“, so hören wir heute Jesus im Evangelium und er drückt mit zwei Gleichnissen aus, wie groß die Freude Gottes über jeden und jede einzelne von uns ist, ganz gleich, wohin wir uns für kurze Zeit verirrt haben. So erzählt Jesus von dem Hirten, dem nur eines von 100 Schafen verloren geht, und der doch alle Strapazen auf sich nimmt, um es wieder zu finden. Jesus erzählt auch von einer Frau, die einen größeren Geldbetrag verloren hat – wie groß ihre Freude, wenn nach langem Suchen alles wieder gefunden ist.  Wie glücklich sind wir oft selbst, wenn etwas Verloren Geglaubtes wieder auftaucht! Gott geht jedem einzelnen Menschen nach und will ihn wieder bei sich haben – davon spricht Jesus  Bitten wir heute

 

Dass wir uns mitfreuen, wenn Menschen einen guten Weg „zurück“ finden

 dass wir selbst nicht nachtragen, was war

 dass wir wahrnehmen und würdigen können, wenn sich jemand geändert hat

 dass wir nicht skeptisch bleiben und niemand die Chance nehmen, sich zu ändern

 dass wir Vorurteile ablegen und aufhören zu urteilen

 dass wir niemand abschreiben, auch wenn es oft aussichtslos scheint

dass wir selbst immer wieder darum bitten, dass auch wir „gefunden“ werden,

denn auch wir können uns bisweilen „verlieren“ 

dass wir in der Zuversicht leben, dass Gott uns immer „nachgeht“, dass er uns immer finden wird, dass wir gar nicht verloren gehen können  

 

du guter Gott, wie sehr dürfen wir uns darüber freuen, dass du uns immer suchen wirst, ganz gleich wo und wie wir sind. Hilf uns, dass auch wir in Geduld und Liebe anderen Menschen nachgehen, die sich "verloren" haben – darum bitten wir durch Jesus, dessen Zuwendung uns alle heilt. Amen

Dienstag, 1. November 2022

Fürbitten 2.11 ALLERSEELEN

 


2.11.2022 Allerseelen  

Wir Menschen sehnen uns so sehr nach einem guten Leben. Die meisten von uns wollen nicht viel mehr, als Zufriedenheit und Glück. Aber immer wieder ist es der Tod, auch die Angst vor dem Tod, wo wir an eine Grenze stoßen. Wie sinnvoll kann ein Leben sein, an dessen Ende unweigerlich der Tod steht? Gerade diese Zeit der Krise, der schreckliche Krieg in der Ukraine, die Hilflosigkeit, die viele empfinden – das alles macht uns die Zerbrechlichkeit von Leben so sehr bewusst. So kommen wir mit unserer Sehnsucht zu Dir, Gott und rufen:

Guter Gott, sei DU unser Leben – wir bitten dich, erhöre uns.

Wir bitten für die Menschen in unseren Familien, die gestorben sind – so viel verbindet uns mit ihnen – manche sind viel zu früh gestorben, der Schmerz tut immer noch weh  

Wir bitten für unsere verstorbenen Freunde, Arbeitskollegen und Bekannten, mit denen uns ein Stück Weg und die Dankbarkeit für gemeinsam erfahrene Lebensfreude verbinden. 

Wir bitten für alle, die ein Kind verloren haben. Für all die Kinder, die nie geboren wurden, Kinder, die tot geboren wurden, Kinder, die keine Chance hatten, erwachsen zu werden.

Wir bitten für die Menschen, die Opfer von Krieg und Gewalt geworden sind. Wir bitten ganz besonders für alle die im Krieg in der Ukraine ihr Leben lassen mussten, wir können es so schwer begreifen, diesen Krieg vor unserer Haustüre

Wir bitten für Alle, die am Rande unserer Gesellschaft in Gefahr sind, allein gelassen zu werden, für alle, die sich nicht integriert und angenommen fühlen, wir bitten für die Flüchtlinge und Heimatlosen - gib uns offene Arme für alle, denen wir helfen können

Besonders bitten wir für all die, die jede Lebensfreude verloren haben, die sich „wie tot“ fühlen, die keine Freude und keine Dankbarkeit empfinden können. Lass uns bedrückten Menschen beistehen, wo immer wir es können

Und wir bitten für alle Schwerkranken und Sterbenden, für alle, die Angst vor dem nahen Tod haben und für die, die ihren Tod herbeisehnen – und wir bitten für uns selbst, dass wir dem Tod gelassen und in der Hoffnung auf Auferstehung entgegensehen

 

So bitten wir Dich, Gott des Lebens, du kennst unsere Sehnsucht nach Freude und Liebe. Schenke uns immer wieder Menschen, die uns aufrichten und lass uns selbst Menschen sein, die anderen ein Trost in schweren Zeiten sind Amen