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Samstag, 9. Januar 2021

Fürbitten 10.1. DEN NEU-ANFANG SPÜREN - Taufe Jesu

 

10.1.2021 Taufe Jesu Mk.1.7  eintauchen in das Geheimnis des Lebens 

Mit dem heutigen Fest der „Taufe Jesu“ endet in der Liturgie offiziell die Weihnachtszeit. Das Evangelium berichtet von Jesus, der sich etwa im Alter von 30 Jahren am Jordan vom Wüstenprediger Johannes taufen lässt. Jesus taucht tief unter ins Wasser des Jordan, als er wieder ans Ufer steigt, sieht er den Geist Gottes auf sich herabkommen und Jesus hört eine Stimme, die ihm zusagt: Du bist mein geliebter Sohn. Dich habe ich erwählt. Es ist der entscheidende Moment, in dem Jesus seine Berufung erfährt.  Auch für uns, und nicht nur in der Taufe, reißt immer wieder der Himmel auf, auch uns wird gesagt: „Du bist geliebt, dich habe ich erwählt“.  Aber vielleicht, ehe wir die Stimme unserer Berufung hören - müssen wir untergetaucht werden, wie im Fluss Jordan, müssen wir manchmal zuvor den Boden unter den Füßen verlieren. Müssen wir so manche Sicherheit und Selbstgewissheit verlieren.                       So bitten wir heute

 

lass uns eintauchen  auch unter Tränen

in das Geheimnis des Lebens

in Trauer und Schmerz, in Freude und Hoffnung

gib uns genügend Zuversicht und Kraft für die Zeit der Pandemie

 

lass uns eintauchen in das Geheimnis des Lebens

dass wir das Leid der Vielen wenigstens in unserem Herzen mittragen

das Leid der Flüchtlinge an den Grenzen Europas und überall auf der Welt

das Leid all derer, die im Leben zu kurz kommen

und keine Gerechtigkeit erfahren

 

lass uns eintauchen in das Geheimnis des Lebens

dass wir der Gewalt – wenigstens in unserem Inneren

mit Gewaltlosigkeit widerstehen

dass Versöhnung möglich ist und immer wieder ein neues

Aufeinander zugehen

 

lass uns eintauchen in das Geheimnis des Lebens

lass uns immer wieder Menschen und Orte finden

wo wir das Besondere in unserem Leben erspüren

wo wir unseren ganz eigenen Auftrag, unsere Berufung 

und Bestimmung erkennen

 

lass uns eintauchen

in das Geheimnis des Lebens

dass wir immer besser verstehen

dass wir Leben nur gewinnen, wenn wir

loslassen, wenn wir teilen und uns hergeben

lass uns dankbar, gütig und geduldig sein

 

Beten und bitten wir mit Worten der Dichterin Hilde Domin

So Tauche uns ein
wasche uns mit dem Wasser der Sintflut 
durchnässe uns
bis auf die Herzhaut.

Denn . der Wunsch nach der Landschaft diesseits der Tränengrenze
taugt nicht,
der Wunsch, verschont zu bleiben,  er taugt nicht.

Es taugt nur die Bitte,
dass bei Sonnenaufgang die Taube den Zweig vom Ölbaum bringe,
…dass wir aus der Flut,
dass wir aus der Löwengrube und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem zu uns selbst entlassen werden.
                                                        

Darum bitten wir, guter Gott   lass uns aus den Fluten unserer Sorgen und Ängste immer wieder auftauchen, als Menschen, die zu Frieden und Versöhnung fähig sind. Öffne deinen Himmel über uns, sende uns deinen heiligen Geist. Amen


Freitag, 8. Januar 2021

Fürbitten 9.1. lieber zweimal hinschauen ...

 


9.1.2021  Mk.6.45  vom Sehen und doch nicht sehen

Das Evangelium erzählt heute von einem weiteren Wunder Jesu. Kurz zuvor erst war von der wunderbaren Brotvermehrung die Rede – nun erscheint Jesus den Jüngern, indem er am See über das Wasser geht. Es ist spät am Abend, die Jünger mühen sich beim Rudern mit Gegenwind, da erschrecken sie zu Tode, weil sie glauben, ein Gespenst zu sehen. In den letzten Zeilen der Erzählung heißt es: Sie waren bestürzt und außer sich Denn noch hatten sie nicht wirklich etwas von Jesus und seinem Wirken verstanden. Geht es uns nicht auch oft so. Wir sehen etwas – und erkennen den tiefsten Kern doch nicht. So bitten wir

 

Dass wir uns die Ruhe nehmen, Dingen auf den Grund zu gehen

Dass wir lieber zweimal hinsehen, auf Menschen oder Situationen, ehe wir uns ein Urteil erlauben

Dass wir uns die Zeit nehmen, Menschen in ihrem inneren Wesen wahr zu nehmen und zu verstehen

Dass wir auch uns selbst immer wieder hinterfragen, unsere wirklichen Motive und Beweggründe

Dass wir es uns mit dem Glauben nicht zu einfach machen, sondern immer wieder dem nachspüren, was wir in verschiedenen Lebenssituationen erfahren

Dass wir auch die Person Jesu nicht so schnell auf das festlegen, was man uns einmal vorgegeben hat – dass wir immer wieder neu und anders die Spur Jesu suchen, der wir nachgehen können


So bitten wir, dass unser inneres Erkennen immer tiefer wird, dass wir keine Scheu davor haben, immer wieder neu zu denken und neu zu sehen. Amen


Donnerstag, 7. Januar 2021

Fürbitten 8.1. sich auf den Weg machen - gehen - vertrauen

 


foto  eva felice

8.1.2021  Hl. Severin   - unterwegs sein

ER war sein Leben lang „unterwegs“: der hl.Severin, dessen Gedenktag heute ist. In der Mitte des 5.Jahrhnderts, war dieser Mönche auf einem für unsere heutigen Verhältnisse unvorstellbar langen, mühsamen und gefährlichen Weg unterwegs. Bis heute weiß man nicht, ob er Römer oder Germane war. Auf jeden Fall kam er vom Westen des römischen Reiches bis in die Nähe Wiens. Severin ist der erste namentlich bezeugte Glaubensbote auf dem Boden des heutigen Österreich. Severin gründete Klöster ua bei Passau und Mautern, wo er auch 482 friedlich starb. Er war zu seiner Zeit - zur Zeit des Zerfalls des Römischen Weltreiches - Brückenbauer und Ratgeber, der bei Germanen und Romanen, Arianern wie Katholiken großes Ansehen genoss. Gerühmt wird seine karitative Tätigkeit: während einer Hungersnot kümmerte er sich um die Verteilung von Lebensmitteln und Kleidung. Unsere Wege sind wohl weniger aufregend, und doch kann jeder kleine Schritt im Alltag Grenzen überschreiten.  So bitten wir auch für unsere inneren Wege in diesem Jahr

 

 

Lass uns aufbrechen – in ein Jahr, das noch immer

überschattet ist von der schweren Pandemie

lass uns dennoch zuversichtlich sein und bereit,

für andere da zu sein, wo nur immer es geht

Christus Licht auf unserem Weg: wir bitten dich erhöre uns

 

 

Lass uns aufbrechen – lass uns schweres Gepäck zurücklassen

lass uns zurücklassen, was uns im vergangenen Jahr

mutlos, ängstlich, unsicher gemacht hat

lass uns Streit, Kränkungen und Verletzungen vergeben und vergessen

 

 

Lass uns aufbrechen –  lass, dass wir uns Zeit nehmen auf dem Weg

Dass wir offen sind für das, was uns begegnet

lass uns nüchtern und beharrlich sein

dass wir sehen, was gut ist rund um uns

dass uns die Dankbarkeit trägt und das „miteinander“

 

 

Lass uns aufbrechen - und keine Sorge haben

wir könnten den falschen Weg wählen

lass uns vertrauen

dass auch alle Umwege und selbst die Irr-Wege

in den richtigen Weg münden werden

 

 

Lass uns aufbrechen und gehen,

immer wieder, Tag für Tag

nicht immer werden wir erreichen, was wir uns vorgenommen haben

aber immer wird es der Weg sein, auf dem Du uns begegnest

 

 

Du guter Gott, zeig uns den Weg, der uns hinausführt aus der Enge und Begrenztheit unserer Gefühle, zeig uns den Weg, der uns offen macht für die Begegnung mit Dir. Dass wir dich erkennen können in den Menschen, die mit uns auf dem Weg sind. Darum bitten wir im Namen Jesu.Amen


Mittwoch, 6. Januar 2021

Fürbitten 7.1 Wie uns der Himmel näher kommt

 


7.1.2021  Mt.4.12  „Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“

Nahtlos gehen im Matthäus Evangelium nun die Weihnachtserzählungen vom Kind Jesus in den Beginn seines öffentlichen Lebens über. Johannes der Täufer ist im Gefängnis – nun ist es Jesus der umherzieht, und verkündet: „Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe“ Jesus beginnt aber auch, Menschen zu heilen. Von überall her bringt man ihm Kranke berichtet heute das Evangelium. Was für ein Trost muss von Jesus ausgegangen sein. Aber auch wir können einander guttun. Auch dann rückt der Himmel ein Stück näher. Bitten wir heute 


dass wir sehen und nicht wegschauen, wenn Hilfe gebraucht wird

 

dass wir an der Seite von Menschen ausharren, auch wenn sie mühsam sind

 

dass wir in Geduld zuhören, wenn Menschen sich aussprechen wollen

 

dass wir uns Zeit nehmen, um bei Kranken und Alten zu sitzen

 

dass wir nach Worte suchen, auch dann, wenn es schwer ist zu trösten

 

dass wir uns nicht zurückziehen, wenn wir selbst ratlos und verunsichert sind

 

dass wir uns selbst öffnen und um Hilfe bitten, wenn wir Trost brauchen

 

Du guter Gott, hilf, dass wir spüren, wenn Menschen Trost und Nähe suchenHilf uns, dass auch wir heilsam für andere sind – und dass auch wir nicht nur auf uns allein gestellt sind, gerade in dieser Zeit der Pandemie, die für uns alle eine Herausforderung ist. Wir bitten um Hilfe für alle, Amen

Dienstag, 5. Januar 2021

Fürbitten 6.1. Dreikönig - DER SEHNSUCHT VERTRAUEN

 


DANKE  FÜR  EUREN  BESUCH

6.1.2021  Mt.2.1 der Sehnsucht vertrauen

Alles beginnt mit der SEHNSUCHT, schreibt die Schriftstellering Nelly Sachs - und von genau dieser Sehnsucht spricht auch das heutige Dreikönigsfest. Da machen sich drei Männer von weither auf den Weg, sie brechen ins Ungewisse auf, nur weil sie einem Stern folgen   „..und der Stern zog vor Ihnen her“ heißt es in der Geschichte von den drei Weisen aus dem Morgenland . Letztlich werden sie nichts anderes finden, als ein neugeborenes Kind. Und dennoch wissen sie, dass die Sehnsucht sie den richtigen Weg geführt hat. Aber sie bleiben nicht dort – sie kehren nach Hause zurück, heißt es. Das beschreibt auch unseren Weg – suchen und finden und wieder in den Alltag zurückkehren. So bitten wir heute


Dass wir den Stern sehen –  dass wir der Sehnsucht vertrauen                                                              dass wir mit Vertrauen und Geduld auch wieder ein normales Leben                                                      – jenseits der Pandemie – erwarten

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen                                                                                                            dass wir einen langen Atem haben, dass wir uns Zeit geben und nichts erzwingen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen                                                                                                            dass wir uns auf Neues einlassen, dass wir uns keine Angst vor dem Risiko einreden lassen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen                                                                                                                  dass uns Enttäuschungen und Rückschläge nicht resignieren lassen, dass wir die Sehnsucht wachhalten

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen                                                                                                            dass wir das Besondere, (den Stern über die Krippe) dann auch im ganz Kleinen und Unscheinbaren erkennen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen                                                                                                            dass sie uns stark macht, damit wir immer wieder in unseren Alltag zurückkehren und geduldig unsere Aufgaben erfüllen

 

dass wir der Sehnsucht vertrauen                                                                                                               auch wenn wir wissen, dass sie sich nie in diesem Leben ganz erfüllen wird, aber dass wir ihr nahekommen, wenn wir einander in Liebe suchen und begegnen

 

So bitten wir, dass wir DICH finden Gott, auf UNSEREM Weg zur Krippe und zum neugeborenen Kind. Dass Du unsere Sorgen, unsere Ängste und alles was wir falsch machen, verwandelst, in „Gold, Weihrauch und Myrrhe. Lass uns gemeinsam unterwegs sein: auch in der immerwährenden Bitte um Frieden und Heil für das große Leid in dieser Welt. Amen


IN ERWARTUNG ...fast ohne Worte

 







UIJEGERL   DAS  DAUERT NOCH
BIS DIE IN ÖSTERREICH EINE KRIPPE FINDEN



                            DANKE  FÜR  EUREN  BESUCH



Montag, 4. Januar 2021

Fürbitten 5.1. sich begeistern lassen

 


 

5.1.2021 Joh.1.43   sich begeistern lassen

Immer mehr Menschen schließen sich Jesus an, das hören wir heute im Evangelium. Berichtet wird zwei Männern, Philippus und Natanael, die sich Jesus anschließen. sagt Jesus – und Philippus zögert keine Minute, als Jesus zu ihm sagt: „Folge mir nach“. Ja, wenig später bringt Philippus auch seinen skeptischen Freund Natanael zu Jesus. Wie läuft das bei uns? Wie schnell machen wir uns auf den Weg, wenn wir etwas als richtig erkennen – und motivieren wir auch Freunde? Bitten wir heute

Dass wir alles stehen und liegen lassen, wenn wir spüren, dass es etwas gibt,                                       was unserem Leben eine andere, gute Richtung geben kann

 

dass wir den Mut haben, folgenschwere Entscheidungen für uns selbst zu treffen, die andere vielleicht momentan gar nicht verstehen

 

dass wir aber nicht den eigenen Ideen nachlaufen, sondern achtsam abwägen, welche Motive uns wirklich bewegen

 

dass wir mit Anderen darüber sprechen können, was uns bewegt und warum wir glauben

 

dass wir Vertrauen haben in all das Unbekannte, auf das wir uns einlassen sollen und mit dem wir vielleicht schon heute konfrontiert sind

 

dass unsere Lebensfreude und unsere Glaubensfreude ansteckend sind, dass wir so andere                        auf den Weg unseres Glaubens mitnehmen

Lass aber auch uns selbst Menschen finden, die uns immer wieder ein Stück weit mitnehmen zu dir

 

Um all das bitten wir in diesen letzten Tagen der Weihnachtszeit. amen

Sonntag, 3. Januar 2021

Fürbitten 4.1. Wo Gott wohnt????

 


4.1.2020  Joh.1.35 Herr, wo wohnst du

Das Johannesevangelium, das in diesen Tagen gelesen wird, führt uns bereits weit weg von der Krippe hin zu dem jungen Mann Jesu, der durch die Dörfer Galiläa zieht und vom Reich Gottes spricht. Die ersten Jünger folgen ihm. Sie sind fasziniert von Jesus, sie lassen alles liegen und stehen, was „vorher“ war.  Wir selbst sind in die Kirche hinein geboren– vieles ist für uns Tradition und Ritual. Aber eigentlich sollten auch wir, wie die ersten Jünger,  Jesus immer wieder fragen: „Herr wo wohnst du?“  Wohin willst du uns gerade heute wieder mitnehmen? Bitten wir

 

dass wir trotz aller Beschränkungen der Corona Pandemie voll Vertrauen in dieses neue Jahr gehen

 

dass wir nicht nur unsere eigenen Bedürfnisse sehen, sondern uns mitverantwortlich fühlen                 für das Wohlergehen der ganzen Gesellschaft


dass wir immer besser erkennen, dass „Gott dort wohnt“ wo wir unseren Mitmenschen begegnen


Dass wir uns in diesem neuen Jahr wieder begeistern lassen und dass wir bereit sind, auch neue Wege einzuschlagen

 

Dass wir es schaffen, Beziehungen und Situationen, die uns nicht guttun, zu beenden

 

Dass wir uns bemühen wollen, unsere Mitmenschen mit guten Augen zu sehen und ihnen einen Vertrauensvorschuss zu geben

 

Dass wir aber auch mit uns selbst liebevoll und nachsichtig umgehen, dass wir uns selbst nicht das Leben schwer machen, mit Vorgaben, die wir nicht erfüllen können

 

So bitten wir: guter Gott, lass uns immer wieder neu aufbrechen auf dem Weg zu dir. Gemeinsam mit all den Menschen, die du uns anvertraut hast.  Amen

Samstag, 2. Januar 2021

Fübitten 3.1. AM ANFANG - DAS WORT

 





3.1.2021 Am Anfang war das Wort  Joh.1.1.  

Es gibt magische Momente im Leben. Der Wechsel vom alten in ein neues Jahr ist ein solcher – und das Evangelium heute am 2.Sonntag nach Weihnachten führt uns wieder zu einem solchen Anfang. „Am Anfang war das Wort“, so beginnt das Johannesevangelium und es macht uns bewusst, dass jeder Tag, ja, jede Stunde ein neuer Anfang sein kann. Vom Logos spricht Johannes, vom göttlichen Wort, aus dem alles seinen Anfang nimmt – bleiben wir beim Wort – mit dem auch wir Gutes in die Welt bringen können. So bitten wir

Du Gott des Anfangs - Segne unsere Worte

Damit wir einander am Anfang dieses neuen Jahres Mut und Zuversicht aussprechen

 

Du Gott des Anfangs - Segne unsere Worte

Damit wir mit ihnen vergeben und verzeihen können

 

Du Gott des Anfangs - Segne unsere Worte

Damit sie uns helfen, einander besser zu verstehen und anzunehmen

 

Du Gott des Anfangs - Segne unsere Worte

Damit wir von Freude und Dankbarkeit sprechen

 

Du Gott des Anfangs - Segne unsere Worte

Damit wir mit ihnen Offenheit und Freundschaft schenken

 

Du Gott des Anfangs - Segne unsere Worte

Damit wir so einander aufrichten und guttun

 

So bitten wir im Namen Jesu, der dein Wort ist, das du in unsere Welt gesprochen hast. Amen


5.1.2020 Am Anfang war das Wort  Joh.1.1.  

 

Es gibt magische Momente im Leben. Der Wechsel vom alten in ein neues Jahr ist ein solcher – und das Evangelium heute am 2.Sonntag nach Weihnachten führt uns wieder zu einem solchen Anfang. „Am Anfang war das Wort“, so beginnt das Johannesevangelium und es macht uns bewusst, dass jeder Tag, ja, jede Stunde ein neuer Anfang sein kann. Vom Logos spricht Johannes, vom göttlichen Wort, aus dem alles seinen Anfang nimmt – bleiben wir beim Wort – mit dem auch wir Gutes in

die Welt bringen können. So bitten wir

 

Du Gott des Anfangs

Segne unsere Worte

Damit sie Andere aufrichten und ihnen guttun

 

Du Gott des Anfangs

Segne unsere Worte

Damit wir mit ihnen vergeben und verzeihen können

 

Du Gott des Anfangs

Segne unsere Worte

Damit sie helfen, einander besser zu verstehen und anzunehmen

 

Du Gott des Anfangs

Segne unsere Worte

Damit sie von Freude und Dankbarkeit sprechen können

 

Du Gott des Anfangs

Segne unsere Worte

Damit wir mit ihnen Offenheit und Frieden und schenken

 

Du Gott des Anfangs

Segne unsere Worte

Damit wir uns in deinem Wort wieder finden

 

So bitten wir im Namen Jesu,

der dein Wort ist, das du in unsere Welt gesprochen hast. Amen

 

 

 

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheit.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.

Aus dem jüdischen Talmud

 



KEIN NEUES JAHR OHNE .......

 

GUT HINSCHAUEN UND GUT HINHORCHEN 

IMMER AUF DIE BESSERE OPTION SETZEN



DAS ALTER WIRD NICHT VERHEIMLICHT




WEITERBILDUNG IM KREIS 
GUTER FREUNDINNEN



IST NICHT IMMER EINFACH

ABER WERDE ES DOCH IMMER WIEDER VERSUCHEN




NICHT KRÄNKEN

WENN MAN NICHT ALLE GLÜCKLICH MACHEN KANN




KEINE PARANOIA - 




MEHR  MUT

MEHR "TU DIR NIX AN"



MIT NIX ÜBERSTÜRZEN
DAS JAHR IST NOCH LANG



DIE RUHE BEWAHREN 

IMMER DIE RUHE BEWAHREN



MIR NICHT MEHR AUFHALSEN LASSEN

ALS ICH WILL




RAUS INS RICHTIGE LEBEN

ICH BIN NOCH JUNG GENUG




"Mit der Liebe ist es wie mit dem Mond
Wenn sie nicht zunimmt
nimmt sie ab!!!" Konfuzius
DIE LIEBE PFLEGEN



ES IMMER WIEDER VERSUCHEN




AUF EIN GUTES NEUES JAHR HOFFEN
DEN  JEDENFALLS
SOLLTEN WIR  BALD  EINMAL
HINTER UNS HABEN